Gebratene Ente – süß-sauer [09.11.2010]

Als ich entdeckte dass man heute an der Asia-Theke neben Feng Shi Tzau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art und Nue Pad Humman Hoi – Gebratene Rindfleischstreifen mit Pilzen und frischem Gemüse in Austernsauce auch Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in süß-sauerer Sauce gab, stand meine Entscheidung hierfür eigentlich ziemlich schnell fest. Zuerst hatte ich ja überlegt beim heutigen Globetrotter-Gericht in Form von Gebratener Hähnchenbrust in Zitronen-Honigsauce mit Gemüsereis zuzugreifen. Das Vitality-Angebot Farfalle al peperoni oder die traditionell-regionale Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites, welche ich hier in weiß und hier bereits mal versucht hatte, reizten mich nicht sonderlich. Aber Ente süß-sauer klang für mich heute einfach zu gut. Dazu gabs wie üblich eine Schale Reis, die ich mir mit süß-scharfer Sauce garnierte.

Ente süß-sauer / Duck sweet-sour

Wie nicht anders zu erwarten erwies sich dieses Asia-Gericht auch heute als gute Wahl. Neben reichlich Entenfleisch fand sich in der süß-saueren Sauce natürlich auch die üblich eine umfangreiche Auswahl an Gemüsesorten. Ich entdeckte Zucchini, Paprika in rot, gelb und grün, Frühlingszwiebeln, Sojasprossen, Eisbergsalat, und vieles mehr. War wirklich sehr zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher lag natürlich die Currywurst weit abgeschlagen vorne auf dem ersten Platz – ich hatte aber natürlich auch mit nichts anderes erwartet. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom der Hähnchenbrust. Die Farfalle sah ich eher selten – aber auch das entsprach meinen Erwartungen.
Im Nachhinein gesehen wären die gebratenen Glasnudeln natürlich durchaus eine Alternative gewesen – und was die Kalorien angeht mit Sicherheit auch optimaler. Aber wenn es schon mal Ente gibt, und dann auch noch süß-sauer, da musste ich einfach zuschlagen.

Mein Abschlußurteil:
Ente süß-sauer: ++
Reis: ++

Nasi Goreng mit verschiedenen Fleischsorten [02.11.2010]

Mein erster Gedanke war es heute, meine Wahl auf die Gnocchipfanne mit Kohl in der Sektion Vitality fallen zu lassen. Zwar klangen auch der traditionell-regionale Hirschgulasch “Jägerart” mit Knöpfle und Preiselbeeren (den ich übrigens hier schon mal in ähnlicher Form gegessen hatte) und das Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki (welches wie ja von hier und hier schon kennen) bei den Globetrotter-Speisen gut, aber ich hatte hier kalorientechnische bedenken. Dann aber entdeckte ich bei den Asia-Gerichten neben dem Gebratenen Curry-Gemüse nach Thai-Art auch das Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, ein Reisgericht dass mir recht schmackhaft und interessant erschien. Also änderte ich meine Entscheidung und wählte dieses Gericht. Auf zusätzlichen Reis oder Dessert verzichtete ich.

Nasi Goreng mit verschiedenen Fleischsorten / Nasi Goreng with different kinds of meat

Das leicht scharf geratene Asia-Gericht erwies sich mal wieder als wirklich vorzügliche Wahl. Die drei Fleischsorten entpuppten sich als Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel, ganz wie erwartet. Dazu gab es die übliche eine reiche Auswahl an Gemüsesorten, ich entdeckte Karottenscheiben, Paprika, Keimlinge, Zucchini, Frühlingszwiebeln und einiges mehr. Ich war mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl und die Sättigung hielt auch trotz der fehlenden Sättigungsbeilage bis zum Abend vor.
Bei den anderen Kantinengäste lag heute natürlich – ganz wie erwartet – das Gyros mit Pommes Frites auf Platz eins auf der Beliebtheitsskala. Ihm folgten danach wohl die Asia-Gerichte, die aber eng vom Hirschgulasch gefolgt wurden. Die Gnocchi mit Kohl waren zwar auch nicht unbeliebt, fristeten aber wie die meisten vegetarischen Gerichte ihr Dasein dennoch auf dem letzten Platz. Wenn mich das Nasi Goreng heute nicht so angelacht hätte, wäre es dennoch meine Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Nasi Goreng: ++

Curry Gai [14.10.2010]

Zwar klang der “Marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse” bei Vitaliy, was ich in ähnlicher Form hier schon mal probiert hatte, ganz gut. Und auch die “Gefüllte Paprikaschote mit Fleisch, dazu Reis und Tomatensauce” bei Tradition der Region sah ganz gut aus und selbst das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln” bei Globetrotter schienen mir kalorientechnisch noch Vertretbar. Dennoch war mir heute irgendwie nach Asiatisch. Die “Poh Piard Thord – knusprige Frühlinsgröllchen” wären als Hauptmahlzeit jedoch zu wenig gewesen, also entschied ich mich schließlich für das “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce“. Dazu gabs natürlich noch eine Schale Reis, die ich mir mit einem Esslöffel Sambal Olek auf der einen und einem Esslöffel süß-saurer Sauce auf der anderen garnierte.

Curry Gai

Die Kombination des scharfen Sambal Olek und der ebenfalls leicht scharfen, aber viel mehr süß-sauren Sauce auf dem Reis erwies sich als gute Entscheidung. Dazu passte sehr gut natürlich das Curry Gai, das neben reichlich zarten, gebratenen Hähnchenfleischstücken wie üblich auch eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten enthielt. Ich entdeckte Zucchini, Karotten, Schoten, Keimlinge, Salat, Frühlingszwiebeln und einiges mehr. Garniert mit einer ganz leicht scharfen Erdnußsauce ein wahrer Genuß.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag natürlich das Cevapcici in der Beliebtheit ganz vorne und somit auf Platz eins. Auf Platz zwei kamen heute meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der gefüllten Paprika auf Platz drei und diese dann auch sehr knapp danach dem Tofu. Kalorientechnisch wäre natürlich das Tofu auch für mich am besten gewesen, aber letztlich dürfte auch das Geflügel mit viel Gemüse und Reis sich nicht allzu schlecht auf die Tagesbilanz ausgewirkt haben.

Mein Abschlußurteil:
Curry Gai: ++
Reis: ++

Com Ranh [06.10.2010]

Mein erster Gedanke war es eigentlich gewesen, mal wieder den “Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti” aus dem Bereich Vitality zu wählen – ein Gericht welches ich hier, hier, hier und hier schon probiert und für gut befunden hatte. Natürlich klangen auch die “Käsespätzle mit Röstzwiebeln (Knöpfle)” bei den traditionell-regionalen Speisen, die “Griechischen Bifteki mit Tzatziki und Zwiebeln und Tomatenreis” bei Globetrotter und schließlich die als Sondermahlzeit angebotene Pizza mit Schinken, Pilzen und Zwiebeln nicht schlecht, sie erschienen mir jedoch kalorientechnisch etwas bedenklich. Aber dann entdeckte ich an der Asia-Theke neben “Pad Bai Kraprao Pia Muek – Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” auch das “Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischtem Gemüse“, ein vegetarisches Reisgericht, das mit recht lecker und vor allem leicht erschien. Dazu wählte ich noch einen Kirschjoghurt von der Dessert-Theke.

Com Ranh

Schon nach dem ersten Bissen durfte ich feststellen, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte. Zwischen dem gebratenen Reis fanden sich neben reichlich gebratenem Rührei natürlich auch viele verschiedene Gemüsesorten, darunter Keimlinge, chinesische Pilze, Paprika, Frühlingszwiebeln und Zucchini. Das Gericht bewies mir mal wieder, dass ein Mittagsgericht nicht gezwungenermaßen Fleisch enthalten muss. Immerhin habe ich nun zum zweiten Mal hintereinander vegetarisch zu Mittag gegessen und ich bin ein weiteres mal gut und langfristig satt geworden. Der dünnflüssige Joghurt auf etwas Kirschfruchtfleisch und garniert mit zwei Stückchen einer Cocktailkirsche wäre zwar nicht unbedingt nötig gewesen, aber er bildete einen guten und vor allem leckeren Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Was heute bei den anderen Kantinengästen den größten Zuspruch fand war heute recht schwer zu bestimmen. Ich bin aber der Meinung dass die Bifteki noch knapp vor der Pizza lagen, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich den Käsespätzle.

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Reis mit Ei und Gemüse: ++
Kirschjoghurt: ++

Pute süß-sauer [30.09.2010]

Am meisten hätte mich heute aus der regulären Küche wohl die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” aus dem Bereich Vitality interessiert, ein Gericht dass ich hier und hier schon mal erfolgreich versucht hatte. Die “Bunten Tortellini in Gorgonzolagemüse und Parmesan” bei Globetrotter oder der “Schweinebraten mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel” bei Tradition der Region reizten mich beiden nicht. Dann aber entdeckte ich in der Asia-Ecke neben “Asiatischem Gemüse, herzahft gebraten mit Currysauce” und “Moo Pad Bai Krapao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum” auch noch “Pute gebraten mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce“. Irgendwie war mir heute nach etwas süß-saurem, also schlug ich hier zu – kombiniert mit der üblichen Schale Reis und einem Esslöffel Sambal Olek.

Pute süß-sauer / Turkey sweet-sour

Und ich hatte mich wirklich gut entschieden – und das nicht nur, weil gerade kurz vor mir der Wok aus dem sich die Gäste ihre Portion selbst entnehmen können frisch aufgefüllt worden war. Zwar waren die Putenfleischstücke mal wieder recht groß geraten, doch hier hatte ich vorgesorgt und mir sicherheitshalber ein Messer mit aufs Tablett gelegt. Dafür erwiesen sich die paniert gebratenen Fleischstücke als angenehm zart und saftig. Hinzu kam eine wirklich extrem breit gefächerte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, ich entdeckte Karotten, Champignons, Frühlingszwiebeln, Paprika, Blumenkohl, Bambussprossen und einiges mehr. Gekrönt wurde das ganze schließlich durch die wirklich leckere süß-saure Sauce – wobei ich natürlich zugeben muss dass man hier wohl nicht viel falsch machen kann. Vor allem die Kombination aus der Schärfe des mit dem Reis vermengten Sambal Olek und dieser Sauce gab dem ganzen das besondere etwas. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste bevorzugte heute aber recht eindeutig den Schweinebraten, dem ich auf der allgemeinen Beliebtheitsskala heute den ersten Platz zubilligen würde. Danach wurde es dann schon schwieriger – ich denke aber dass die Asia-Gerichte auf Platz zwei kamen, gefolgt von den Tortellini und schließlich der Farmkartoffel. Auch wenn die süß-saure Pute mit Sicherheit kalorientechnisch nicht die optimalste Wahl war, so bereute ich meine Entscheidung letztlich absolut nicht.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++