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Gai Tod Kratiem Prik Thai [22.11.2010]

Monday, November 22nd, 2010

Heute konnte ich mich für nichts von der regulär-westlichen Küche wirklich begeistern. Am nächsten wäre noch die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweiten aus dem Bereich Vitality meinen Vorstellungen gekommen, allerdings fand ich sie etwas zu Olivenlastig und strich sie daher von der Liste potentieller Mittagsmahle. Der Gulasch vom Rind mit Butternudeln aus der Sektion der traditionell-regionalen Speisen sah zwar nicht schlecht aus, aber reizte mich auch nicht sonderlich und die Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln schien mir eher einer Resteverwertung der Bifteki vom Donnerstag gleich zu kommen – einzig die Form der Frikadellen und das Ajvar statt des Tzatziki unterschieden es von diesem Gericht. Also wandte ich meinen Blick der asiatischen Küche zu und entdeckte dort neben Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce heute auch Gai Tod Kratiem Prik Thai – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse, schwarzem Pfeffer und Zwiebeln – ein Gericht dass ich hier schon einmal in fast gleicher Form verzehrt hatte. Sah lecker aus und erschien mir genau das richtige für heute – also war meine Entscheidung gefallen. Dazu gab es wie immer eine Schale Reis mit etwas süß-scharfer Sauce.

Gai Tod Kratiem Prik Thai

Einziger Kritikpunkt an diesem Gericht waren die tatsächlich massiv hinzugefügten schwarzen Pfefferkörner, die zwar würztechnisch dem ganzen eine angenehme Schärfe gab, aber beim Verzehr eher störend wirkten. Ansonsten gibt es nur guten zu berichten. Das Hähnchenfleisch war saftig und zart und in mehr als ausreichender Menge vorhanden, dazu eine reiche und umfangreiche Auswahl an Gemüsesorten, darunter Zucchini, Paprika in rot, grün und gelb, Brokkoli, Keimlinge, Frühlingszwiebeln und Blumenkohl. Die dunkle, herbe und wie bereits einleitend erwähnte angenehm scharfe Sauce passte wunderbar zu der Gesamtkomposition.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag aber heute ziemlich eindeutig das Cevapcici in der Beliebtheit auf dem ersten Platz. An zweiter Stelle folgten aber auch schon die Asia-Gerichte, danach der Rindergulasch und auf dem vierten Platz schließlich die Mediterrane Gemüsepfanne.
Mich hätte ja mal interessieren was Gai Tod Kratiem Prik Thai eigentlich übersetzt heißt. Die Google Übersetzung identifiziert das ganze zwar als Vietnamesisch, liefert aber die selben Worte in anderer Reihenfolge als Übersetzung. Wahrscheinlich erwartet der Übersetzer hier eine anders transkribierte Schreibweise. Ich werde bei Gelegenheit und wenn wenig los ist wohl mal bei dem Koch bzw. der Köchin fragen was das eigentlich genau bedeutet.

Mein Abschlußurteil:
Gai Tod Kratiem Prik Thai: ++
Reis: ++

Gebratene Ente – süß-sauer [09.11.2010]

Tuesday, November 9th, 2010

Als ich entdeckte dass man heute an der Asia-Theke neben Feng Shi Tzau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art und Nue Pad Humman Hoi – Gebratene Rindfleischstreifen mit Pilzen und frischem Gemüse in Austernsauce auch Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in süß-sauerer Sauce gab, stand meine Entscheidung hierfür eigentlich ziemlich schnell fest. Zuerst hatte ich ja überlegt beim heutigen Globetrotter-Gericht in Form von Gebratener Hähnchenbrust in Zitronen-Honigsauce mit Gemüsereis zuzugreifen. Das Vitality-Angebot Farfalle al peperoni oder die traditionell-regionale Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites, welche ich hier in weiß und hier bereits mal versucht hatte, reizten mich nicht sonderlich. Aber Ente süß-sauer klang für mich heute einfach zu gut. Dazu gabs wie üblich eine Schale Reis, die ich mir mit süß-scharfer Sauce garnierte.

Ente süß-sauer / Duck sweet-sour

Wie nicht anders zu erwarten erwies sich dieses Asia-Gericht auch heute als gute Wahl. Neben reichlich Entenfleisch fand sich in der süß-saueren Sauce natürlich auch die üblich eine umfangreiche Auswahl an Gemüsesorten. Ich entdeckte Zucchini, Paprika in rot, gelb und grün, Frühlingszwiebeln, Sojasprossen, Eisbergsalat, und vieles mehr. War wirklich sehr zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher lag natürlich die Currywurst weit abgeschlagen vorne auf dem ersten Platz – ich hatte aber natürlich auch mit nichts anderes erwartet. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom der Hähnchenbrust. Die Farfalle sah ich eher selten – aber auch das entsprach meinen Erwartungen.
Im Nachhinein gesehen wären die gebratenen Glasnudeln natürlich durchaus eine Alternative gewesen – und was die Kalorien angeht mit Sicherheit auch optimaler. Aber wenn es schon mal Ente gibt, und dann auch noch süß-sauer, da musste ich einfach zuschlagen.

Mein Abschlußurteil:
Ente süß-sauer: ++
Reis: ++

Nasi Goreng mit verschiedenen Fleischsorten [02.11.2010]

Tuesday, November 2nd, 2010

Mein erster Gedanke war es heute, meine Wahl auf die Gnocchipfanne mit Kohl in der Sektion Vitality fallen zu lassen. Zwar klangen auch der traditionell-regionale Hirschgulasch “Jägerart” mit Knöpfle und Preiselbeeren (den ich übrigens hier schon mal in ähnlicher Form gegessen hatte) und das Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki (welches wie ja von hier und hier schon kennen) bei den Globetrotter-Speisen gut, aber ich hatte hier kalorientechnische bedenken. Dann aber entdeckte ich bei den Asia-Gerichten neben dem Gebratenen Curry-Gemüse nach Thai-Art auch das Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, ein Reisgericht dass mir recht schmackhaft und interessant erschien. Also änderte ich meine Entscheidung und wählte dieses Gericht. Auf zusätzlichen Reis oder Dessert verzichtete ich.

Nasi Goreng mit verschiedenen Fleischsorten / Nasi Goreng with different kinds of meat

Das leicht scharf geratene Asia-Gericht erwies sich mal wieder als wirklich vorzügliche Wahl. Die drei Fleischsorten entpuppten sich als Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel, ganz wie erwartet. Dazu gab es die übliche eine reiche Auswahl an Gemüsesorten, ich entdeckte Karottenscheiben, Paprika, Keimlinge, Zucchini, Frühlingszwiebeln und einiges mehr. Ich war mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl und die Sättigung hielt auch trotz der fehlenden Sättigungsbeilage bis zum Abend vor.
Bei den anderen Kantinengäste lag heute natürlich – ganz wie erwartet – das Gyros mit Pommes Frites auf Platz eins auf der Beliebtheitsskala. Ihm folgten danach wohl die Asia-Gerichte, die aber eng vom Hirschgulasch gefolgt wurden. Die Gnocchi mit Kohl waren zwar auch nicht unbeliebt, fristeten aber wie die meisten vegetarischen Gerichte ihr Dasein dennoch auf dem letzten Platz. Wenn mich das Nasi Goreng heute nicht so angelacht hätte, wäre es dennoch meine Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Nasi Goreng: ++

Curry Gai [14.10.2010]

Thursday, October 14th, 2010

Zwar klang der “Marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse” bei Vitaliy, was ich in ähnlicher Form hier schon mal probiert hatte, ganz gut. Und auch die “Gefüllte Paprikaschote mit Fleisch, dazu Reis und Tomatensauce” bei Tradition der Region sah ganz gut aus und selbst das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln” bei Globetrotter schienen mir kalorientechnisch noch Vertretbar. Dennoch war mir heute irgendwie nach Asiatisch. Die “Poh Piard Thord – knusprige Frühlinsgröllchen” wären als Hauptmahlzeit jedoch zu wenig gewesen, also entschied ich mich schließlich für das “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce“. Dazu gabs natürlich noch eine Schale Reis, die ich mir mit einem Esslöffel Sambal Olek auf der einen und einem Esslöffel süß-saurer Sauce auf der anderen garnierte.

Curry Gai

Die Kombination des scharfen Sambal Olek und der ebenfalls leicht scharfen, aber viel mehr süß-sauren Sauce auf dem Reis erwies sich als gute Entscheidung. Dazu passte sehr gut natürlich das Curry Gai, das neben reichlich zarten, gebratenen Hähnchenfleischstücken wie üblich auch eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten enthielt. Ich entdeckte Zucchini, Karotten, Schoten, Keimlinge, Salat, Frühlingszwiebeln und einiges mehr. Garniert mit einer ganz leicht scharfen Erdnußsauce ein wahrer Genuß.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag natürlich das Cevapcici in der Beliebtheit ganz vorne und somit auf Platz eins. Auf Platz zwei kamen heute meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der gefüllten Paprika auf Platz drei und diese dann auch sehr knapp danach dem Tofu. Kalorientechnisch wäre natürlich das Tofu auch für mich am besten gewesen, aber letztlich dürfte auch das Geflügel mit viel Gemüse und Reis sich nicht allzu schlecht auf die Tagesbilanz ausgewirkt haben.

Mein Abschlußurteil:
Curry Gai: ++
Reis: ++

Com Ranh [06.10.2010]

Wednesday, October 6th, 2010

Mein erster Gedanke war es eigentlich gewesen, mal wieder den “Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti” aus dem Bereich Vitality zu wählen – ein Gericht welches ich hier, hier, hier und hier schon probiert und für gut befunden hatte. Natürlich klangen auch die “Käsespätzle mit Röstzwiebeln (Knöpfle)” bei den traditionell-regionalen Speisen, die “Griechischen Bifteki mit Tzatziki und Zwiebeln und Tomatenreis” bei Globetrotter und schließlich die als Sondermahlzeit angebotene Pizza mit Schinken, Pilzen und Zwiebeln nicht schlecht, sie erschienen mir jedoch kalorientechnisch etwas bedenklich. Aber dann entdeckte ich an der Asia-Theke neben “Pad Bai Kraprao Pia Muek – Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” auch das “Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischtem Gemüse“, ein vegetarisches Reisgericht, das mit recht lecker und vor allem leicht erschien. Dazu wählte ich noch einen Kirschjoghurt von der Dessert-Theke.

Com Ranh

Schon nach dem ersten Bissen durfte ich feststellen, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte. Zwischen dem gebratenen Reis fanden sich neben reichlich gebratenem Rührei natürlich auch viele verschiedene Gemüsesorten, darunter Keimlinge, chinesische Pilze, Paprika, Frühlingszwiebeln und Zucchini. Das Gericht bewies mir mal wieder, dass ein Mittagsgericht nicht gezwungenermaßen Fleisch enthalten muss. Immerhin habe ich nun zum zweiten Mal hintereinander vegetarisch zu Mittag gegessen und ich bin ein weiteres mal gut und langfristig satt geworden. Der dünnflüssige Joghurt auf etwas Kirschfruchtfleisch und garniert mit zwei Stückchen einer Cocktailkirsche wäre zwar nicht unbedingt nötig gewesen, aber er bildete einen guten und vor allem leckeren Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Was heute bei den anderen Kantinengästen den größten Zuspruch fand war heute recht schwer zu bestimmen. Ich bin aber der Meinung dass die Bifteki noch knapp vor der Pizza lagen, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich den Käsespätzle.

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Reis mit Ei und Gemüse: ++
Kirschjoghurt: ++