Posts Tagged ‘frühlingszwiebeln’

Pute süß-sauer [30.09.2010]

Thursday, September 30th, 2010

Am meisten hätte mich heute aus der regulären Küche wohl die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” aus dem Bereich Vitality interessiert, ein Gericht dass ich hier und hier schon mal erfolgreich versucht hatte. Die “Bunten Tortellini in Gorgonzolagemüse und Parmesan” bei Globetrotter oder der “Schweinebraten mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel” bei Tradition der Region reizten mich beiden nicht. Dann aber entdeckte ich in der Asia-Ecke neben “Asiatischem Gemüse, herzahft gebraten mit Currysauce” und “Moo Pad Bai Krapao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum” auch noch “Pute gebraten mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce“. Irgendwie war mir heute nach etwas süß-saurem, also schlug ich hier zu – kombiniert mit der üblichen Schale Reis und einem Esslöffel Sambal Olek.

Pute süß-sauer / Turkey sweet-sour

Und ich hatte mich wirklich gut entschieden – und das nicht nur, weil gerade kurz vor mir der Wok aus dem sich die Gäste ihre Portion selbst entnehmen können frisch aufgefüllt worden war. Zwar waren die Putenfleischstücke mal wieder recht groß geraten, doch hier hatte ich vorgesorgt und mir sicherheitshalber ein Messer mit aufs Tablett gelegt. Dafür erwiesen sich die paniert gebratenen Fleischstücke als angenehm zart und saftig. Hinzu kam eine wirklich extrem breit gefächerte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, ich entdeckte Karotten, Champignons, Frühlingszwiebeln, Paprika, Blumenkohl, Bambussprossen und einiges mehr. Gekrönt wurde das ganze schließlich durch die wirklich leckere süß-saure Sauce – wobei ich natürlich zugeben muss dass man hier wohl nicht viel falsch machen kann. Vor allem die Kombination aus der Schärfe des mit dem Reis vermengten Sambal Olek und dieser Sauce gab dem ganzen das besondere etwas. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste bevorzugte heute aber recht eindeutig den Schweinebraten, dem ich auf der allgemeinen Beliebtheitsskala heute den ersten Platz zubilligen würde. Danach wurde es dann schon schwieriger – ich denke aber dass die Asia-Gerichte auf Platz zwei kamen, gefolgt von den Tortellini und schließlich der Farmkartoffel. Auch wenn die süß-saure Pute mit Sicherheit kalorientechnisch nicht die optimalste Wahl war, so bereute ich meine Entscheidung letztlich absolut nicht.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++

Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce [30.07.2010]

Friday, July 30th, 2010

Irgendwie erinnerte mich die heutige Auswahl an die des letzten Freitags. Während im Bereich Vitality ein “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” aus der Karte stand, lockte als traditionell-regionales Angebot wie übliches etwas Süßes in Form eines “Apfelstrudel mit Vanillesauce” und schließlich bei Globetrotter ein “Gebackenes Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip“. Die Bezeichnungen mögen sich leicht unterscheiden, aber die Gerichte waren sie sehr ähnlich. Am ehsten hätte mich hier vielleicht noch die Hähnchenbrust gereizt, doch ich sollte noch etwas besseres entdecken. Im Bereich der Thai-Asia-Gerichte stand nämlich neben “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauch, Sprossen und Erdnüssen” und “Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry” dort auch “Gebackener Lachs mit Gemüse in Chili-Basilikum-Sauce” auf den Plan. Zwar hatte ich am Mittwoch schon Fisch in Form des Pochierten Lachses gehabt, aber irgendwie war mir am heutigen Freitag auch irgendwie schon wieder nach Fisch. Also war meine Entscheidung gefallen. Dazu nahm ich mir wie üblich eine Schale Klebereis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce
Die wirklich riesigen Brocken von zarten und glücklicherweise vollkommen grätenfreiem Lachsfleisch waren wirklich ein Genuss. Wie bei den hier servierten Asia-Gerichten üblich fanden sich außerdem eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte Zucchini, Paprika in rot und gelb, Blumenkohl, Mungobohnenkeimlinge, Schoten, Frühlingszwiebelringe und auch kleine, rote Chilischoten, die offensichtlich in getrockneter Form in das Gericht getan und mitgebraten worden waren und ihm eine angenehme Schärfe gaben. Auch wenn ich diese Woche mit gleich drei Asia-Gerichten mit Sicherheit etwas mehr als sonst in diesem Bereich unterwegs war, bereute ich auch heute meine Entscheidung nicht. So viel verschiedene Gemüse bekommt man außerdem mit kaum einem anderen Typ von Gerichten geliefert – die Angebote der regulären Küche sind ja leider häufig ohne Gemüse und müssen bei Bedarf kostenpflichtig ergänzt werden.
Auf der Beliebtheitsskala unter den anderen Kantinengästen lag heute eindeutig das Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat, gefolgt von den Asia-Gerichten, dann der Hähnchenbrust und schließlich dem Apfelstrudel. Wie üblich wurde dieser aber auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genommen.
Was die Kalorien angeht mag meine heutige Menuwahl sich eher im mittleren bis leicht gehobenen Bereich bewegen – eine nährwerttechnische Bewertung solcher Speisen ist leider immer aufgrund fehlender Angaben der Kantine auch schwer und lässt sich natürlich nur ungefähr durchführen. Aber ich denke und hoffe, dass es meine aktuellen Bemühungen nicht gleich zur Nichte macht. Ich werde es ja morgen auf der Waage auf jeden Fall sehen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce: ++
Reis: ++

Ente in Kokosmilchsauce [27.07.2010]

Tuesday, July 27th, 2010

Heute bot die westliche Küche mit “1/2 Grillhähnchen mit Pommes Frites und Ketchup” im traditionell-regionalen Bereich zwar etwas sehr verlockendes, aber für mich war dies eindeutig zu kalorienreich. Besser wären hier sowohl die “Tortellini in Schinken-Erbsensahnesauce” als heutige Globetrotter-Speise gewesen, auch wenn die Sahne in der Sauce etwas verdächtig klang. Das beste wären aber mit ziemlicher Sicherheit die “Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis” bei Vitality gewesen und ich war kurz davor diese Speise zu wählen. Doch es sollte anders kommen, denn ich entdeckte an der Asia-Theke neben “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” (das ich hier übrigens schon mal versucht hatte) auch “Ente mit gebratenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, was mich sowohl von der Beschreibung als auch visuell sehr ansprach. Also entschied ich mich dafür, natürlich zusammen mit einer Schale Reis, die ich wie üblich mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Ente in Kokosmilchsauce
Leider ist das Bild heute etwas unscharf geworden, dies bitte ich zu entschuldigen, aber man kann so denke ich dennoch erkennen um was es sich handelt. Neben zarten, großen Entenfleischstücken fand sich in der Kokosmilchsauce auch wieder eine sehr bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Unter anderem entdeckte ich Zucchini, Karotten, Blumenkohl, rote und gelbe Paprika und in kleine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln. Die Zubereitung selber war dabei eher mild und harmonierte meiner Meinung nach gut mit dem Sambal Olek, welches ich unter den Reis gemischt hatte.
Der große Renner unter den anderen Gästen des Betriebsrestaurants war heute wie nicht anders zu erwarten natürlich mit deutlichem Vorsprung das halbe Hähnchen. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Speisen, danach sehr knapp die Tortellini auf Platz drei und schließlich die Chili-Linsen. Die Salatschüsseln und Sushi-Platten die sich ebenfalls auf dem einen oder anderen Tablett sah lasse ich wie üblich aus dieser Wertung heraus.
Mit Sicherheit war die Ente wie bereits oben erwähnt was die Kalorien angeht nicht die günstigste Wahl, aber ich bereute meine Wahl dennoch nicht. Und die Sättigung hätte bei den Chili-Linsen definitiv nicht so lange angehalten wie bei diesem Asia-Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Ente in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Kao Pad [13.07.2010]

Tuesday, July 13th, 2010

Aus der regulären Küche hätten mich durchaus die “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” aus dem Bereich Globetrotter gereizt. Das hatte ich aber erst vor kurzem gehabt. Auch das heutige Vitality der “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette” klang durchaus in Ordnung. Wiederum zu kalorienreich erschien mir der “Biergulasch vom Rind mit Butternudeln” aus der traditionell-regionalen Küche, wobei mich hier mehr die Butternudeln als der Biergulasch selbst etwas nachdenklich stimmte. Aber irgendwie war mir heute nach Asiatisch, und dort stand neben “Gaeng Gei Mai Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” heute auch “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce” auf der Karte. Ein vegetarisches Asia-Gericht hatte ich meines Wissens noch gar nicht probiert und gebratener Reis kam mir heute irgendwie gerade recht. Bei gebratenen Reis wäre es natürlich sinnlos gewesen, noch eine Schale Reis dazu zu nehmen. Da konnte ich meiner Meinung auch noch Ausnahmsweise mal einen kleinen Becher Fruchtjoghurt zum Nachtisch wählen.
Kao Pad
Ein wirklich leckeres und leichtes Gericht, welches mir genau richtig für den heutigen Sommertag schien. Neben dem gebratenen Reis selbst fand sich auch reichlich Ei, Frühlingszwiebeln, Karotten, Zucchini, grüne und gelbe Paprika sowie Salat und Sojasprossen in der Mischung. Der Geschmack selber war dabei trotz der Zutat Sojasauce sehr mild, was ich mit Hilfe eines Esslöffels Sambal Olek aber leicht zu ändern wusste. Ein wirkliche sehr schmackhaftes Gericht wie ich zugeben muss. Und auch der eher dünne, dafür aber sehr an frischen Erdbeeren reiche Joghurt erwies sich als gute Wahl.
Der große Renner bei den anderen Kantinengästen waren aber heute eindeutig die Spaghetti Bolognese. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt von dem Biergulasch und schließlich ebenfalls sehr eng gefolgt von dem Zucchini-Kartoffelgulasch.
Zwar hielt die Sättigung wie üblich nicht ganz so lange an, aber ich konnte mich mit Hilfe einer Banane kalorienarm bis zum Abend retten. Ist auch dringend notwendig, denn meine Bestrebungen zur Kalorienreduktion haben aktuell nicht mehr den gewünschten Erfolg. Bleibt zu hoffen dass durch etwas mehr Obacht beim Mittagessen sich diese Erfolge bald wieder einstellen. Von daher gesehen war der Joghurt zwar nicht die beste Wahl, aber bereut habe ich die Wahl auch nicht.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++
Fruchtjoghurt: ++

Pangasiusfilet in Erdnuss-Sauce [19.05.2010]

Wednesday, May 19th, 2010

Mein erster Gedanke war heute das “Seelachsfilet im Pfirsich-Inger Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis” aus dem Bereich Vitality zu wählen. Ich hatte Gerichte dieser Art schon hier und hier probiert und sie hatten mir jedes Mal gut gemundet. Die traditionell-regionalen “Käsespätzle mit Röstzwiebeln” und das “Griechische Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis” an der Globetrotter-Theke erschienen mir etwas zu fett und kamen daher nicht in Frage. Dabei sei noch zu erwähnen dass es zu den Bifteki wahlweise auch Pommes Frites gab. Aber ich sah mir natürlich auch das Angebot bei den Asia-Gerichten an. Dort entdeckte ich neben “Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Soja Sauce” und “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenen Gemüsen nach Thai-Art” heute auch noch “Gebratenes Pangasiusfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnuss-Sauce” – als ich das las und sah änderte ich meine Entscheidung. Schon bald hatte ich mir eine entsprechende Portion aufgeladen und dabei auch nicht vergessen den Reis mit etwas Sambal Olek zu garnieren. Auf den Glückskeks verzichtete ich dieses Mal aber – den einen WW-ProPoint kann ich mir auch sparen. 😉

Pangasiusfilet in Erdnusssauce

Zwischen reichlich Fischfiletstücken fand sich bei diesem Asia-Gericht auch heute wieder eine breite Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte Paprikastreifen, Mungobohnenkeimlinge, Kohl, Wirsing, Scheiben von Frühlingszwiebeln und ganze Erdnüsse. Eine wirklich interessante und vor allem wie ich fand sehr leckere Zusammenstellung. Die panierten und gebratenen Pangasiusfiletstücke erwiesen sich dabei als angenehm zart und absolut Grätenfrei. Und natürlich gab es auch am Klebereis nichts auszusetzen. Das Sambal Olek gab dem ganzen dabei eine wirklich angenehme Schärfe. Dass die Kalorienbilanz durch die Verwendung von Erdnüssen nicht gerade optimal ausgefallen sein dürfte kam mir dabei leider erst zu spät in den Sinn. Aber nach aktuellem Stan bin ich selbst nach dem Abendessen noch im Rahmen geblieben.
Ganz meinen Erwartungen entsprechend lag in der Publikumsbeliebtheit heute das Bifteki in der Ausfertigung mit Pommes Frites deutlich vorne. Käsespätzle und die Asia-Gerichte dürften ungefähr gleich stark verbreitet auf dem zweiten Platz gelegen haben. Aber auch das Seelachsfilet erfreute sich einer breiten Beliebtheit, lag aber dennoch deutlich hinter den anderen Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Pangasius in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++