Gebratener Zander [23.04.2010]

Die heutige Auswahl möchte ich mal wieder als eher durchwachsen bezeichnen. Natürlich gab es in der traditionell-regionalen Sektion traditionell wieder eine Süßspeise, heute in Form einer “Dampfnudel in Vanillesauce“. Nichts für mich – aber das sollte ja schon allgemein bekannt. sein. Außerdem bot man im Bereich der Vitality-Speisen einen “Putenspieß mit Wokgemüse an Basmatireis” an, ein Gericht welches ich durchaus in Erwägung zog, wobei mich jedoch die Gemüsezusammenstellung nicht vollends ansprach. Als heutige Globetrotter-Angebot gab es schließlich noch eine “Lachsspinatlasagne mit Tomaten-Basilikumsauce“, ein wirklich interessantes Gericht, welches ich aber im Rahmen meiner aktuellen Bestrebungen die Kalorienzufuhr etwas zu reduzieren dann doch ablehnte. An der Asia-Theke entdeckte ich neben “Gebackener Ananas und Banane” heute des weiteren noch “Moo Pad Praw Wan – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce” sowie schließlich auch “Gebratenen Zander mit frischem Gemüse in grüner Pfeffersauce“. Ich hatte eigentlich schon viel zu lange keinen Fisch mehr verzehrt, daher wählte ich kurz entschlossen den Zander, zu dem es natürlich Reis gab, welchen ich mir zusätzlich noch mit etwas Sambal Olek “verschärfte”. 😉 Dazu gab es dann natürlich noch einen kostenlosen Glückskeks, so etwas gehört zu einem Asia-Gericht einfach dazu.

Gebratener Zander / Fried pikeperch

Dass es sich hier mal wieder um eine gute Wahl handelte brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Neben den in Teig gebackenen, glücklicherweise vollkommen grätenfreien Zanderfilet-Stücken, von denen mehr als reichlich vorhanden waren, fanen sich in der Zubereitung auch noch recht grob geschnittene Zucchini, Karotten, Kohl, Frühlingszwiebel sowie zu meinem Bedauern auch reichlich kleine, massive Pfefferkörner. Zum Glück war alles gut durchgekocht. Die Sauce selbst war geschmacklich eher mild, es war also durchaus weise gewesen zur Erhöhung der geschmacklichen Schärfe dieses Gerichts noch eine großzügige Portion Sambal Olek zu verwenden. Im Nachhinein bezweifle ich natürlich ein wenig, dass es sich bei dem Fisch, gerade wegen seines Teigmantels, um eine optimale Wahl handelte. Aber zumindest war ich hinterher wirklich dauerhaft gesättigt und lecker war außerdem noch. Wenn man es nicht übertreibt geht so etwas hin und wieder schon mal und dank des reichlichen Gemüses ist mein schlechtes Gewissen auch nicht soooo groß.
Leider erwies es sich heute mal wieder als ausgeordnet schwierig, einen klaren Favoriten unter den angebotenen Speisen unter den Gästen auszumachen. Zum einen erwies sich entgegen meiner Abschätzung der Putenspieß als sehr beliebt und lag wen überhaupt nur knapp hinter der Lachsspinatlasagne. Dennoch würde ich heute den asiatischen Speisen, wenn auch knapp, den ersten Platz zuerkennen, denn auf vielen der Tabletts sah ich heute die Kombination der auch hier gezeigten zwei Schalen. Wie bereits einleitend erwähnt würde ich Platz zwei der Lasagne und Platz drei dem Putenspieß geben. Auch an der Dampfnudel labten sich natürlich einige, aber die meisten scheinen meine Ansicht zu teilen, dass Süßspeisen sich nur bedingt als Hauptgerichte eignen. Einzige Ausnahme wären hier für mich vielleicht grobe Kartoffelpuffer mit Apfelmuß – aber das ist eine andere Geschichte, auf die ich an passenderer Stelle gerne einmal näher eingehen werde.

Mein Abschlußurteil:
Zander & Gemüse: ++
Reis: ++

Ko Lo Kai – Pute süß-sauer [20.04.2010]

Auch zum heutigen Dienstag erschien das Angebot wieder recht durchwachsen. Als reguläre Gerichte bot man “Fenchel-Tomaten Ragout mit Kartoffel” im Bereich Vitality, als traditonell-regionales Gericht gab es “Linseneintopf mit Würstel” und schließlich “Hühnchenbruststreifen in Pilzrahmsauce dazu Spätzle” als Globetrotter-Speise an. Am meisten hätten mich hier wohl die Hähnchenbruststreifen gereizt. Aber ich prüfte natürlich auch die Asia-Gerichte und entdeckte hier neben “Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce” auch “Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce“, was mich sowohl vom Aussehen als auch von der Beschreibung her heute irgendwie ansprach. Also wählte ich diese Speise und komplettierte sie mit der üblichen Portion Reis, welchen ich zusätzlich mit Sambal Olek würzte. Als Mini-Nachtisch gabs natürlich dann noch einen kostenlosen Glückskeks.

Ko Lo Kai - Pute süß-sauer / turkey sweet-sour

Zwischen reichlich Putenstücken, die mal wieder für meinen Geschmack etwas groß geraten waren, fand sich bei diesem Gericht reichlich Gemüse verschiedener Art, darunter Zucchini, Frühlingszwiebeln, Karotten, Kohl und einiges mehr. Nur die angekündigte Ananas war leider etwas sehr spärlich vertreten. Dafür passte die süß-saure Sauce wiederum sehr gut der restlichen Komposition. Und auch am Reis oder am Sambal Olek gab es nichts auszusetzen.
Die Asia-Gerichte lagen heute in der allgemeinen Beliebtheit auch ziemlich weit vorne, wurde aber meines Eindruckes nach noch knapp von Hähnchenbruststreifen mit Spätzle überholt. Aber auch der Linseneintopf erfreute sich einer gewissen Beliebtheit und auch das Fenchel-Tomaten-Ragout hatte einige Esser gefunden. Natürlich ist Fenchel auch eine Zutat, die nicht jeder mag. Ich persönlich hätte es zwar gegessen, war aber mit der süß-sauren Pute ebenfalls sehr zufrieden gewesen und gut satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++
Sambal Olek: ++

Asiatische Hühner-Nudel-Suppe [23.11.2009]

Die Grundauswahl am heutigen, wirklich ziemlich stürmigen Herbsttag im Betriebsrestaurant bestand aus “Papardelle mit Blattspinat und Kren” (wobei Kren – wie ich auch erst jetzt erfahren habe in Bayern, Franken und Teilen Österreichs ein Begriff für Meerrettich ist) im Bereich der Vitality-Gerichte, außerdem aus “Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten und “Penne Rigate ‘al Arrabiata’ mit Parmesan” im Bereich Globetrotter. Die Asia-Ecke bot u.a. “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce“. Zusätzlich dazu gab es aber noch – als Tagesangebot – eine “Asiatische Hühnersuppe mit Frühlingszwiebeln, Sojakeimen und Mie-Nudeln“. Eigentlich hatte ich zuerst geplant den Szegediener Gulasch zu nehmen, entschied mich dann aber doch kurzfristig für die Suppe. Dazu gab es noch einen kleinen Fruchtquark.

Asiatische Hühner-Nudelsuppe

Das Gemüse, die Nudeln und das Hühnerfleisch sowie die Flüssigkeit (wohl Hühnerbrühe) waren an der Ausgabetheke einzeln gelagert und wurden in dieser Reihenfolge in die Schüssel gegeben und mit etwas Grünzeug garniert. Wie ich leider erst feststellte als ich an der Kasse stand, war die Brühe mit Zitronengras versetzt, welches ich ja nicht besonders mag. Aber da musste ich jetzt leider durch. Abgesehen von dieser Ingedienz erwies sich die Nudelsuppe mit großen, zarten Hühnerfleischstücken aber als recht gelungen muss ich sagen. Der Geschmack, war kräftig, aber scharf und die Menge reichte mehr als aus, um mich zu sättigen. Den Fruchtquark schließlich fand ich nicht so berauschend, er hatte einen leichten Beigeschmack von bereits etwas über die Reife gekommenen Zwetschgen / Pflaumen, was den Genuss etwas minderte. Aber da ich bisher noch unter keinerlei Magenproblemen leide denke ich dass das ein Merkmal der verwendeten Früchte war.

Mein Abschlußurteil:
Asiatische Hühner-Nudel-Suppe: + (wegen des Zitronengrases)
Fruchtquark: +