Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln – das Rezept

Auch wenn das heutige Gericht ein wenig an das Angebot aus einem Betriebsrestaurant klingt, so war das Rezept das ich heute ausprobierte doch etwas hochwertiger und auch einigermaßen leicht. Das Pfeffersteak wird dabei mit Sojasauce und grünen Pfefferkörner zubereitet, also der unreifen Variante des Pfeffers, die man hier vor allem in Salzlake eingelegt erhält. Mit dieser Zutat hatte ich bisher noch nicht gearbeitet, doch das sollte mich nicht davon abhalten sie mal auszuprobieren. Das Ergebnis war ein leckeres und durchaus außergewöhnliches Gericht, das ich als überaus gelungen bezeichnen darf und hier nun in der üblichen Form kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

Für die Puten-Pfeffersteaks

2 Putensteaks (jedes ca. 150g)
01 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

2-3 Schalotten (50-60g insgesamt)
02 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

2 mittelgroße Knoblauchzehen
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1,5 – 2 TL eingelegte grüne Pfefferkörner
04 - Zutat grüne Pfefferkörner / Ingredient green peppercorns

250ml Sojacreme
05 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

1/2 Bund Schnittlauch
06 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

1 1/2 EL Weinbrand (Ersatzweise: Cranberrysaft)
07 - Zutat Weinbrand / Ingredient brandy

außerdem 1 EL Pflanzenöl zum braten
sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Für die Thymiankartoffeln

500g kleine, festkochende Kartoffeln
08 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

ca. 5 Zweige Thymian
10 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

1 1/2 EL Rapsöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)
09 - Zutat Rapsöl / Ingredient canola oil

sowie Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat zum würzen

Beginnen wir wie üblich zuerst mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten und lassen erst einmal die Pfefferkörner abtropfen, wobei wir die Lake auffangen.
11 - Pfefferkörner abtropfen lassen / Drain peppercorns

Außerdem hacken wir die Schalotten fein – entweder mit dem Messer oder eine passenden Küchenmaschine –
12 - Schalotte zerkleinern / Cut shallots

und schälen und zerkleinern unsere Knoblauchzehen.
13 - Knoblauch schneiden / Hackle garlic

Sind die Pfefferkörner etwas abgetropft, zerdrücken wir sie mit der flachen Seite eines Messers.
14 - Pfefferköner zerdrücken / Crush peppercorns

Außerdem waschen wir die Kartoffeln gründlich, trocknen sie gut ab,
15 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

und halbieren sie anschließend.
17 - Kartoffeln halbieren / Halve potatoes

Nun ist auch eine gute Gelegenheit, unsere Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Die eineinhalb Esslöffel Rapsöl geben wir in eine Schale, würzen es mit Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat
18 - Rapsöl würzen / Taste canola oil

und verrühren alles dann gut miteinander.
19 - Gut vermengen / Mix well

Außerdem waschen wir den Thymian, schütteln ihn trocken
16 - Thymian waschen / Wash thyme

und schneiden sie dann in 2-3 ca lange Stücke.
20 - Thymian schneiden / Cut thyme

Nun bestreichen wir die Schnittflächen unserer Kartoffeln mit Hilfe eines Pinsels mit der Öl-Gewürze-Mischung
21 - Schnittflächen mit Öl bestreichen / Put oil on potatoes

und legen sie dann mit der Schnittfläche nach unten auf jeweils ein Stückchen Thymian auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
22 - Auf Thymian geben / Put potatoes on thyme

Als letzter Teil unserer Vorbereitungen waschen wir unsere Putensteaks, tupfen sie trocken
23 - Putensteak waschen / Wash turkey steaks

und pfeffern sie dann von beiden Seiten.
23 - Steak pfeffern / Pepper steaks

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir das Backblech mit den Kartoffeln auf der mittleren Schiene hinein, wo es 30 bis 35 Minuten verbleiben sollte.
24 - Kartoffeln backen / Bake potatoes

Anschließend erhitzen wir einen Esslöffel Pflanzenöl in einer beschichteten Pfanne
25 - Öl in Pfanne geben / Add oil to pan

und braten unsere Putensteaks scharf von beiden Seiten an.
26 - Putensteak scharf anbraten / Sear turkey steaks

Sind sie durchgebraten, geben wir sie zum war halten in ein Stück Alufolie und salzen sie noch dabei von beiden Seiten. Dabei sollten wir die Alufolie so falten dass nichts herauslaufen kann, da sich etwas Bratensaft darin sammeln wird.
27 - Salzen & in Alufolie packen / Salt & put in kitchenfoil

Im Anschluss dünsten wir die Schalotten und das Knoblauch in der Pfanne an
28 - Schalotten & Knoblauch anschwitzen / Braise shallots & garlic

und geben dann die zerdrückten Pfefferkörner hinzu
29 - Pfefferkörner addieren / Add green peppercorns

und geben dann eineinhalb Esslöffel der aufgefangenen Lake
30 - Lake aufgießen / Add brine

und den Esslöffel Weinbrand hinzu und lassen beides einkochen.
31 - Weinbrand einkochen lassen / Add brandy & reduce

Dann gießen wir die Sojacreme in die Pfanne
32 - Sojacreme addieren / Add soy cream

und lassen ebenfalls etwas cremig einkochen.
33 - cremig einkochen lassen / reduce

Anschließend geben wir die Putensteaks samt des aufgefangenen Bratensafts zurück in die Pfanne
34 - Putensteak zurück legen / Put back turkey steaks

und lassen es kurz aufkochen, um es dann für einige Minuten weiter köcheln lassen.
35 - Aufkochen lassen / Boil up

In der Zwischenzeit waschen wir nun auch das Schnittlauch, schütteln es trocken,
36 - Schnittlauch waschen / Wash chives

schneiden es in feine Röllchen
37 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

und rühren diese dann kurz kurz vor dem Garende in unsere Sauce ein.
38 - Schnittlauch hinzufügen / Add chives

Inzwischen müssten auch unsere Kartoffeln fertig sein, so dass wir sie aus dem Backofen entnehmen können
39 - Kartoffeln fertig gebacken / Baked potatoes finished

um sie dann gemeinsam mit dem Puten-Pfeffersteak und der Sauce zu servieren.
40 - Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln / Turkey pepper steak with thyme potatoes - Serviert

Die auf der Schnittfläche knusprigen und ansonsten gut durchgebackenen Kartoffelhälften, die das Aroma des Thymians ein wenig angenommen hatten, waren alleine schon ein wirklicher Genuss. Gekrönt wurden sie aber von dem saftigen Putensteak in seiner würzigen und pikanten Sauce, denen das Schnittlauch eine zusätzliche frische Note gab. Die Thymianzweige hatte ich natürlich vor dem servieren von den Kartoffelhälften entfernt.

41 - Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln / Turkey pepper steak with thyme potatoes - CloseUp

Werfen wir nun wie immer abschließend einen Blick auf die Nährwerte. Alle Komponenten zusammen kommen auf 1110kcal, also kann man pro Portion 555kcal berechnen. Das ist für ein Hauptgericht absolut akzeptabel wie ich finde. Dabei fallen etwa 670kcal auf die Puten-Pfeffersteaks und 440 kcal auf die Thymiankartoffeln. Wer noch etwas mehr sparen will, kann die Kartoffeln ja durch Reis ersetzen, doch an den Putensteaks und ihrer Sauce würde ich nichts mehr verändern wollen, denn die Zusammenstellung so wie ich sie hier vorgestellt habe war einfach zu lecker als dass hier noch Verbesserungsbedarf bestünde. 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Nachtrag zum Aufwärmen: (13.08.2012) Auch zum Aufwärmen in der Mikrowelle ist das Gericht, eine gekühlte Aufbewahrung im Kühlschrank vorausgesetzt, wunderbar geeignet. Die Thymiankartoffeln sind zwar nicht mehr so knusprig wie in frischem Zustand, aber dennoch erwies sich alles noch als sehr lecker.

Rinderfilet-Sauerkraut-Topf mit Cornichons – das Rezept

Nachdem ich ja gestern etwas größeren Aufwand beim kochen betrieben hatte, wollte ich es heute mal etwas simpler halten. Daher entschied ich mich dazu, einen Rinderfilet-Sauerkraut-Topf mit Cornichons zuzubereiten. Dass ich dazu eine Pfanne verwendet habe ist dabei nur darin begründet, dass ich in der benötigten Größe einfach keinen passenden Topf parat hatte, dass soll am Namen des Rezeptes aber nichts ändern. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein leckeres und schnell zubereitetes Gericht, dass ich hier nun kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

180g Rinderfilet
01 - Zutat Rinderfilet / Ingredient fillet of beef

2 kleine oder 1 große Schalotte
02 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

100-120g Champignons
03 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

1 Dose 3-Minuten-Sauerkraut (350g Abtropfgewicht) (vorgekochtes Sauerkraut mit 3 Minuten Garzeit)
04 - Zutat Sauerkraut / Ingredient sauerkraut

250ml Rinderbrühe
05 - Zutat Rinderbrühe / Ingredient beef stock

1-2 Zehen Knoblauch (nach eigenem Geschmack)
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

3-4 Cornichons
07 - Zutat Cornichons / Ingredient pickled cucumbers

2 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 EL Saure Sahne
09 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

sowie Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver zum würzen
10 - Zutat Gewürze / spices

Beginnen wir nun damit, die Schalotten zu schälen
11 - Schalotten schälen / Peel shallots

und sie dann fein zu würfeln. Ich verwendete dazu meine kleine Küchenmaschine, ist so etwas nicht im Haus kann man es natürlich auch mit dem Messer bewerkstelligen.
12 - Schalotten zerkleinern / Grind shallots

Außerdem brausen wir die Champignons unter fließendem Wasser ab, tupfen sie mit einem Küchentuch trocken
13 - Pilze abbrausen / Rinse mushrooms

und schneiden sie in Scheiben. Größere Scheiben wie hier sollte man dabei am besten noch halbieren.
14 - Pilze in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

Nun waschen wir noch das Rinderfilet etwas ab, trocknen es
15 - Fleisch waschen / Wash meat

und schneiden es in Streifen. Auch hier halbierte ich die größeren Stücke noch einmal.
16 - Filet in Streifen schneiden / Cut fillet in stripes

Damit sind die notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen und wir können die beiden Esslöffel Olivenöl in eine größere Pfanne oder einen Topf geben, es auf Betriebstemperatur erhitzen,
17 - Öl in Pfanne geben / Add oil

die Schalotten darin andünsten
18 - Schalotten andünsten / roast shallots gently

und schließlich noch den Knoblauch hinzu pressen.
19 - Knoblauch pressen / Add garlic

Anschließend fügen wir noch die Champignonscheiben hinzu
20 - Pilze hinzufügen / Add mushrooms

und braten alles für 3 Minuten unter gelegentlichem Wenden an.
21 - anbraten / roast

Dann geben wir auch die Rinderfilet-Streifen mit in die Pfanne
22 - Filetstreifen addieren / Add beef stripes

und braten sie ebenfalls für ein bis zwei Minuten an
23 - Rindfleisch anbraten / Roast fillet of beef

wobei wir sie mit Salz, Pfeffer und edelsüßem Paprikapulver würzen.
24 - würzen / taste

Sind die Filetstreifen rundherum angebraten, fügen wir auch das Sauerkraut hinzu
25 - Sauerkraut beigeben / Add sauerkraut

gießen die Rinderbrühe auf
26 - Rinderbrühe aufgießen / Drain beef stock

und lassen alles kurz aufkochen um es dann für weitere drei bis vier Minuten auf mittlere Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
27 - Aufkochen / Heat up

Dabei probieren wir unsere Kreation auch gleich einmal
28 - Probieren / Try

und schmecken sie noch einmal etwas mit Salz und Pfeffer ab.
29 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Außerdem schneiden wir noch unsere Cornichons in Scheibchen
30 - Cornichons in Scheiben schneiden / Cut cucumbers in slices

und stellen dann die Platte aus, bevor wir sie in unser Gericht unterheben.
31 - Cornichons addieren / Add cucumber slices

Jetzt brauchen wir das Gericht nur noch in einem tiefen Teller anrichten und mit einem Esslöffel Sauren Sahne garnieren, anschließend können wir es servieren und genießen.
32 - Rinderfilet-Sauerkraut-Topf mit Cornichons / Fillet of beef sauerkraut stew with pickled cucumbers - Serviert

Das Ergebnis war ein würzig-deftiges Gericht, in dem die zarten Rinderfilet-Streifen wie ich fand geschmacklich wunderbar mit dem Sauerkraut und den Cornichons harmonierten. Vermengt mit der Sauren Sahne ein wirklich sehr leckeres, wenn auch für den Sommer fast schon etwas zu deftiges Gericht. Im Grunde genommen handelt es sich dabei ja um eine Abwandlung eines Szegediner Gulasch, in dem man das normale Rind- oder Schweinefleisch einfach durch etwas hochwertigeres Filet ersetzt hat. Auch wenn ich selbst auf eine Sättigungsbeilage verzichtete, könnte ich mir hier gut eine Scheibe kräftiges Bauernbrot dazu vorstellen, mit dem man dann auch die verbliebene Flüssigkeit aus dem Teller noch aufsaugen kann. Auf Kartoffeln oder ähnliches würde ich aber aufgrund der Mächtigkeit dieses Gerichtes eher verzichten.

33 - Rinderfilet-Sauerkraut-Topf mit Cornichons / Fillet of beef sauerkraut stew with pickled cucumbers - CloseUp

Obwohl das Gericht ziemlich mächtig erscheint, erwies es sich was die Nährwerte angeht als angenehm leicht – ich kam bei meiner Berechnung auf gerade mal 520kcal für die komplette Zubereitung inklusive der Sauren Sahne, das sind also gerade mal 260kcal pro Portion. Gut, ich bin mit dem Olivenöl sehr sparsam umgegangen und auch das magere Rinderfilet hat nicht viele Kalorien und Sauerkraut ist sowie ein angenehm leichtes Gemüse, aber einen so niedrigen Wert hatte ich wirklich nicht erwartet. Somit eignet sich dieses Gericht also auch wunderbar wenn man mal etwas leichter Speisen möchte. Ich kann das Rezept auf jeden Fall mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen – es eignet sich aufgrund seiner schnellen Zubereitung dabei, wie ich finde, auch wunderbar für ein leichtes, warmes Abendessen. 😉

Guten Appetit

Steirische Kalbsrouladen mit Möhren & Kürbiskernen – das Rezept

Vor kurzem entdeckte ich ein Rezept, dass es mir absolut Wert schien mal ausprobiert zu werden: Steirische Kalbsrouladen, eine Rouladenzubereitung aus Kalbsschnitzel die mit geraspelten Möhren und gerösteten Kürbiskernen gefüllt wird. Das ganze ist etwas Aufwändiger als meine normalen Kochexperimente, doch jetzt, kurz vor Pfingsten und somit vor dem verlängerten Wochenende wollte ich es endlich mal wagen. Als ich heute dann einkaufte, wäre das Kochexperiment jedoch fast an etwas anderem gescheitert. Kalbsrouladen selbst gab es als solche nicht, man bot mir beim Metzger aber an, Kalbsfleisch von der Nuss in dünne Scheiben zu schneiden. Einen Moment überlegte ich, auf normale Rindsrouladen umzuschwenken da das Kalbsfleischstück recht schmal erschien. Dann bat die Fachkraft aber doch, mir vier Scheiben abzuschneiden. Als sie es auf die Waage legte, musste ich kurz schlucken – denn die Fleischmenge schlug mit fast neunzehn Euro zu Buche, ziemlich heftig. Dabei ist ein Kalb ja ein junges Rind und hat nicht so viel Pflege und Futter erhalten wie ein altes Rind, aus dem dann Rindsrouladen gemacht werden. Dennoch erwies sich das Kalbsfleisch als deutlich teurer. Kurz dachte ich daran es nun zu lassen und doch noch umzuschwenken, dann gab ich mir aber einen Ruck und akzeptierte den Preis. Und ich muss sagen dass ich die Entscheidung nicht bereute, denn Kalbsfleisch ist wirklich was sehr feines wie ich mal wieder feststellen durfte. Die daraus entstehenden Rouladen sind zwar klein, so dass zwei pro Person notwendig werden, aber es lohnt sich absolut. Damit aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zur Zubereitung:

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

4 dünne Kalbsschnitzel oder Kalbsrouladen (je nachdem was der Metzger des Vertrauens anbietet)
01 - Zutat Kalbsschnitzel / Ingredient veal

2 gehäufte EL Kürbiskerne – ich entschied mich für die grüne Sorte
02 - Zutat Kürbiskerne / Ingredient pumpkin seeds

2 mittlere Möhren
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

2 mittelgroße Zwiebeln
04 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 EL Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 TL Paprikapulver – rosenscharf
07 - Zutat Paprikapulver / Ingredient paprika

400ml Geflügelbrühe
08 - Zutat Geflügelbrühe / Ingredient chicken stock

100ml trockener Sherry
09 - Zutat trockener Sherry / Ingredient dry sherry

150ml Sojacreme
10 - Zutat Sojacreme / Ingredient soja cream

sowie etwas Pflanzenöl zum braten
Salz & Pfeffer zum würzen

Die Sättigungsbeilage oder Gemüse ist dabei dieses Mal nicht Bestandteil des Rezeptes – hier ist dem Leser freigestellt was er dazu zubereitet. Ich selbst entschied mich für meine Restbestände an Semmelknödeln im Kochbeutel sowie einer Portion Erbsen und Möhren, denkbar wären aber auch Nudeln wie z.B. Tagliatelle, Rotkraut oder frisches Ciabatta.

Kommen wir nun zur Zubereitung: Als ersten Schritt rösten wir die Kürbiskerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne für einige Minuten rundherum an.
11 - Kürbiskerne rösten / Roast pumpkin seeds

Während die Kürbiskerne vor sich hin rösten, wobei sie knacken, aufplatzen und daher auch herausspringen können, schälen wir die Möhren
12 - Möhren schälen / Peel carrots

und raspeln sie dann auf der groben Seite einer Kastenreibe.
13 - Möhren raspeln / Crate carrots

Sind die Kürbiskerne rundherum geröstet, verteilen wir sie auf einem kleinen Teller und lassen sie etwas abkühlen.
14 - Kürbiskerne abkühlen lassen / Chilling pumpkin seeds

Wenden wir uns dann der Zwiebel zu, die es zu würfeln gilt. Dazu habe ich mir nun endlich mal ein – wohlgemerkt handbetriebenes Gerät – besorgt, in das ich die geschälten und geviertelten Zwiebeln gab. Über das Gerät selber berichte ich später noch einmal in einem separaten Artikel.
15 - Zwiebel zerkleinern / Dice onions

Zwei bis drei Züge am Bedienhebel des Gerätes (der übrigens an den Starter eines Rasenmäher-Zweitakters erinnert) und die Zwiebel war in innerhalb kürzester Zeit in kleine Würfelchen zerkleinert.
16 - Zwiebeln zerkleinert / Onion diced

Für Knoblauch ist das Gerät leider ungeeignet, daher musste ich zum zerkleinern der geschälten Knoblauchzehen dann leider doch wieder zum Messer greifen.
17 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

Nun ist es an der Zeit das Kalbsfleisch aus dem Kühlschrank zu holen, gründlich zu waschen und trocken zu tupfen, dann breiten die Kalbsfleischstücke auf der Arbeitsfläche aus uns salzen sie von beiden Seiten.
18 - Kalbsfleisch salzen / Salt

Auf die Fleischstücke verteilen wir dann die geraspelten Möhren
19 - Mit geraspelten Möhren belegen / Add crated carrots

und bestreuen alles dann mit den gerösteten Kürbiskernen. Beides Salzen wir noch einmal ein wenig.
20 - Mit Kürbiskernen belegen / Add pumpkin seeds

Jetzt rollen wir die Rouladen vorsichtig auf
21 - Aufrollen / Roll up

und sichern sie dann mit Rouladennadeln oder – wenn nicht vorhanden – mit Zahnstochern.
22 - Sichern / Secure

In einem größeren Schmortopf oder einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Pflanzenöl
23 - Öl erhitzen / Heat up oil

und geben unsere gerollten Kalbsrouladen hinein
24 - In Pfanne geben / Add to pan

und braten sie von allen Seiten kräftig an.
25 - Rundherum anbraten / Roast

Dann entnehmen wir sie, legen sie bei Seite
26 - Beiseite legen / Remove

und fügen zuerst die zerkleinerten Zwiebeln
27 - Zwiebeln anschwitzen / Roast onions gently

und dann das gehackte Knoblauch hinzu. Beides dünsten wir für ca. 1 Minute an.
28 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

Es folgen die beiden Esslöffel Tomatenmark
29 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

und der gehäufte Teelöffel rosenscharfes Paprikapulver.
30 - Paprikapulver einstreuen / Add paprika

Beides rösten wir ebenfalls für etwa eine Minute bei gelegentlichem rühren an.
31 - anbraten / sauté

Anschließend gießen wir alles mit dem trockenen Sherry auf
32 - Sherry aufgießen / Add sherry

und lassen ihn komplett einkochen
33 - einkochen lassen / reduce

bevor wir schließlich die Hühnerbrühe hinzufügen
34 - Hühnerbrühe addieren / Add chicken stock

und alles kurz aufkochen lassen.
35 - aufkochen lassen / Boil up

Nachdem wir dann die Kalbsrouladen wieder in die Pfanne gegeben haben
36 - Rouladen hinzufügen / Add roulades

lassen wir alles auf niedriger Stufe geschlossen für 50 bis 55 Minuten vor sich hin schmoren
37 - Zugedeckt schmoren / braise closed

wobei wir natürlich nicht vergessen sollten, die Rouladen zwischendurch immer mal zu wenden.
38 - Ab und zu wenden / rotate regular

Kurz vor Ende der Schmorperiode können wir schließlich auch unsere Sättigungsbeilage
39 - Klöße kochen / Cook dumplings

und das Gemüse zubereiten.
40 - Gemüse zubereiten / Cook vegetables

Nach fünfzig bis fünfundfünfzig Minuten wickeln wir unsere Rouladen schließlich zum warmhalten in etwas Alufolie.
41 - Rouladen in Alufolie warm halten / Keep roulades hot in aluminum foil

Anschließend filtern und pürieren wir die verbliebene Sauce durch ein Sieb
42 - Durch Sieb in Topf geben / Put in pot through sieve

gießen alles mit der Sojacreme auf
43 - Sojacreme hinzufügen / Add soja cream

und lassen die Sauce kurz aufkochen, wobei wir sie noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
44 - Aufkochen und würzen / Boil up and taste

Anschließend können wir unsere Steirischen Kalbsrouladen auch schon servieren und genießen.
45 - Steirische Kalbsrouladen mit Möhren & Kürbiskernen / Styrian veal roulade with carrots & pumpkin seeds - Serviert

Obwohl relativ wenig Gewürze verwendet worden waren, erwiesen sich sowohl die Kalbsrouladen als auch die Sauce als überaus würzig. Vor allem die angenehm zart geschmorten Rouladen mit ihrer Füllung aus geraspelten Möhren und gerösteten Kürbiskernen erwiesen sich als überaus lecker und gelungen. Aber auch die mit Sojasauce verfeinerte Sauce erwies sich durch die Zwiebeln das rosenscharfe Paprikapulver und dem trockenen Sherry als durchaus pikant – was wie ich fand geschmacklich wunderbar zu den Kalbsrouladen passte. Und auch bei den Semmelknödeln als Sättigungsbeilage und den Erbsen und Möhren hatte ich eine gute Wahl getroffen, beides passte wie ich fand sehr gut zu diesem Gericht. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments sehr zufrieden.

46 - Steirische Kalbsrouladen mit Möhren & Kürbiskernen / Styrian veal roulade with carrots & pumpkin seeds - CloseUp

Die Kalbsrouladen selbst sind was die Nährwerte angenehm mager und schlagen gemeinsam mit der durch die Verwendung von Sojacreme ebenfalls sehr leichte Sauce pro Portion mit etwa 520kcal zu buche. Hinzu kommen natürlich die Sättigungsbeilage und das Gemüse – wer hier sparen will kann ja notfalls auf etwas Salat zurückgreifen. Mit dem Gebrauch von zwei Pfannen und drei Töpfen war dies – auch wenn es hier in der Beschreibung nicht so erscheinen mag – eines der aufwändigsten Gerichte das ich seit längerem zubereitet hatte. Das heißt viel Aufwasch, aber das nehme ich bei einem so leckeren Gericht natürlich gerne in Kauf. Ich habe den Kauf des doch etwas hochpreisigeren Kalbsfleisches auf jeden Fall zu keinem Moment bereut und hoffe wie immer, mit diesem Beitrag dem einen oder anderen Kochinteressierten eine interessante Anregung gegeben zu haben.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Serbisches Reisfleisch mit Putenbrust – das Rezept

Heute wollte ich mal ein Gericht zubereiten, dass schon seit längerem in meiner Rezeptsammlung schlummert: Serbisches Reisfleisch oder Duvec. Dabei handelt es sich um ein eigentlich recht einfaches Rezept für Schmorgemüse mit Reis und Fleisch, das normalerweise mit Schweine- oder Rindfleisch zubereitet wird, ich entschied mich aber dazu Putenbrustfilet zu verwenden was kalorientechnisch etwas leichter erschien und den anderen Fleischsorten geschmacklich in nichts nachstand. Bekannt ist es sowohl in der österreichischen Küche unter dem Begriff Reisfleisch, aber auch in Ungarn kennt man es unter dem Begriff Rizseshús und in der serbisch-kroatischen Küche unter dem Begriff Duvec. Das Ergebnis war ein wirklich sehr leckeres, sättigendes und relativ schnell zubereitetes Gericht, dessen Zubereitung ich mit diesem Beitrag in der üblichen Form mal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

200g Langkornreis
01 - Zutat Reis / Ingredient rice

2 Paprika – ich entschied mich für rote, könnte mir aber auch andersfarbige gut vorstellen
02 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

500g Putenbrustfilet
03 - Zutat Putenbrustfilet / Ingredient turkey breast filet

2 mittlere Zwiebeln
04 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic

1 Dose Tomatenstücke oder Pizzatomaten (Ich hatte noch eine Dose Tomatenstücke mit Basilikum die ich verbrauchen musste)
06 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

2-3 EL Pflanzenöl – z.B. Rapsöl
07 - Zutat Pflanzenöl / Ingredient veg-oil

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

600ml Hühnerbrühe
09 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

je einen gehäuften EL Paprikapulver edelsüß und rosenscharf
10 - Zutat Paprikapulver / Ingredient paprika

sowie Salz und Pfeffer zum würzen – optional wäre auch noch eine Prise Kümmel denkbar

Beginnen wir also wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also die Zwiebel und würfeln sie,
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen
12 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

und entkernen die Paprikaschoten und schneiden sie in Würfel.
13 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

Außerdem waschen wir das Putenbrustfilet gründlich, tupfen es trocken und schneiden es dann in mundgerechte Würfel von ca. 2 cm Kantenlänge.
14 - Putenbrust würfeln / Dice turkey breast

Die so entstandenen Fleischwürfel würzen wir von allen Seiten mit etwas Salz und Pfeffer.
15 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

In einem größeren Topf erhitzen wir dann das Pflanzenöl auf erhöhter Stufe
16 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten dann die Putenbrustwürfel darin scharf von allen Seiten an. Dadurch entstehen Röstaromen, die einen wichtigen Teil des späteren Geschmacks ausmachen.
17 - Fleischwürfel scharf anbraten / roast turkey breast dices

Sind die Fleischwürfel rundherum an- und durchgebraten, geben wir die Zwiebelwürfel
18 - Zwiebel hinzu geben / Add onions

und wenig später auch die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu.
19 - Knoblauch hinzu geben / Add garlic

Beides lassen wir für ca. 1 Minute bei gelegentlichem rühren andünsten, bevor wir schließlich die Paprikawürfel ebenfalls in den Topf geben und sie eine weitere Minute mit braten bis sie etwas Farbe angenommen haben.
20 - Paprika addieren / Add bell pepper

Anschließend bestreuen wir alles mit den beiden Esslöffeln Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), rühren dies gut unter
21 - Mit Paprikapulver bestreuen / Sprinkle with paprika

und fügen schließlich den ungekochten Reis hinzu.
22 - Reis hinzufügen / Add rice

Es folgen die beiden Esslöffel Tomatenmark
23 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

die wir gut mit dem Reis und dem restlichen Topfinhalt vermengen und für ca. eine halbe Minute mit braten lassen
24 - vermengen / Mix

um es dann mit dem Hühnerbrühe aufzugießen
25 - Hühnerbrühe aufgießen / Drain chicken stock

und die Tomatenstücke hinzuzufügen.
26 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

Alles lassen wir kurz aufkochen und würzen es dabei kräftig mit Salz und Pfeffer sowie – wenn man es mag – einer Prise Kümmel.
27 - Aufkochen & würzen / boil up & taste

Für insgesamt zwanzig Minuten lassen wir alles dann alles auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln, die ersten zehn bis zwölf Minuten mit geschlossenem Deckel,
28 - geschlossen köcheln / Simmer closed

wobei wir es gelegentlich umrühren damit nichts anbrennen kann.
29 - Gelegentlich umrühren / stir occasionally

Die letzten acht bis zehn Minuten köcheln wir schließlich mit geöffneten Deckel, wobei wir kurz vor Ende unsere Kreation probieren und ggf. noch einmal mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver geschmacklich den letzten Schliff geben.
30 - Probieren / Try

Anschließend können wir es sogleich servieren und genießen. In einigen Regionen ist es meines Kenntnisstandes noch üblich, das Reisfleisch mit etwas Parmesan oder anderen Käse zu garnieren, worauf ich hier aber verzichtete.
31 - Serbisches Reisfleisch / Rice with meat & paprika - Serviert

Die Mischung aus reichlich Paprikapulver in milder und scharfer Form mit den Tomaten und den übrigen Gewürzen ergab eine sehr schmackhafte Kombination der ich sowohl die Attribute fruchtig als auch pikant und scharf zubilligen kann. Gemeinsam mit den zahlreichen, saftig-zarten Fleischstücken, den gut durchgekochten Paprikawürfeln und dem ebenfalls perfekt geratenen Langkornreis als Sättigungsbeilage ein sehr leckeres Gericht, das neben seinen anderen Eigenschaften auch wie ich feststellen durfte angenehm sättigend wirkt.

32 - Serbisches Reisfleisch / Rice with meat & paprika - CloseUp

Wie ich im Rahmen meiner Recherchen für diesen Beitrag herausfand, sind hier auch noch Variationen mit weiteren Gemüsesorten wir grünen Bohnen, Auberginen, Lauch oder Zuckerschoten denkbar. Auf das angenehm niedrige Nährwerte-Ergebnis von 420kcal pro Portion, also 1680kcal für die gesamt Zubereitung, sollte die Beigabe von zusätzlichen Gemüsesorten keinen bemerkbare Auswirkungen haben. In der Summe also ein einfaches, leichtes und schnell zubereitetes Gericht, das ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann. 😉

Guten Appetit

Ravioli mit gebratenen Garnelen & grünem Spargel in Kräutersahne – das Rezept

Ich hatte von meinem letzten Kochexperiment noch etwas grünen Spargel übrig, den ich natürlich noch verbrauchen wollte. Also entschloss ich mich dazu, heute mal Ravioli mit gebratenen Garnelen und Spargel in Kräutersahne zuzubereiten. Ein einfaches, aber dennoch sehr leckeres Rezept, das wie ich finde sehr lecker geworden war. Also umso mehr ein Grund, es hier mal kurz in der üblichen Form kurz vorzustellen. 😉

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

300g grüner Spargel – wer mag kann aber auch weißen verwenden
01 - Zutat grüner Spargel / Ingredient green asparagus

150g Garnelen
02 - Zutat Garnelen / Ingredient shrimps

250g Ravioli – ich entschied mich für eine Sorte mit Spinatfüllung, kann mir aber auch gut vorstellen dass andere Füllungen hier passen würden
03 - Zutat Ravioli / Ingredient ravioli

1 Schalotte
04 - Zutat Schalotte / Ingredient Shallot

1 Zehe Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

3 EL 8-Kräuter-Mischung (TK) (Eine fertige Mischung aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch und Pimpinelle – wer das alles frisch vorrätig hat, kann natürlich auf darauf zurückgreifen)
06 - Zutat 8-Kräuter-Mischung / Ingredient 8 herbs mix

100ml Sahne
07 - Zutat Sahne / Ingredient cream

außerdem Salz & Pfeffer zum würzen
sowie 1/2 EL Butter zum anbraten

Kümmern wir uns zuerst um den Spargel, den wir waschen und die untersten, holzigen Enden abschneiden.
08 - Spargel kürzen / Shorten asparagus

Dann schälen wir das unteren Drittel mit einem Spargel- oder Sparschäler
09 - Spargel schälen / Peel asparagus

und schneiden die Stangen dann schräg in 3-4 cm große Stücke.
10 - Spargel zerkleinern / Cut asparagus

Außerdem setzen wir einen Topf mit etwas Salzwasser auf und bringen ihn zum kochen. Während das Wasser erhitzt können wir noch die Schalotte schälen und fein würfeln.
11 - Schalotte würfeln / Dice shallot

Wenn das Wasser dann kocht, schalten wir die Platte auf niedrigste Stufe und geben unseren geschnittenen Spargel hinein um ihn für 4-5 Minuten zu blanchieren.
12 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

Parallel dazu zerlassen wir in einer Pfanne die Butter,
13 - Butter zerlassen / Melt butter

dünsten die Schalottenwürfel darin glasig an
14 - Schalotte andünsten / Braise shallot

und pressen schließlich noch die Knoblauchzehe hinzu, die wir ebenfalls einige Minuten mit andünsten.
15 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

Sind Schalotten und Knoblauch gut angedünstet, können wir schließlich auch die Garnelen hinzufügen und mit anbraten.
16 - Garnelen mit anbraten / Roast shrimps

Sobald der Spargel gut, aber bissfest blanchiert ist, schrecken wir ihn mit kalten Wasser ab und lassen ihn dann abtropfen.
17 - Spargel abschrecken / Drain asparagus

Den entstandenen Spargelsud bringen wir anschließend wieder zum kochen und garen unsere Ravioli darin.
18 - Ravioli im Spargelsud kochen / Cook ravioli

Jetzt können wir auch den blanchiertenSpargel mit in die Pfanne geben und ebenfalls mit anbraten.
19 - Spargel hinzufügen / Add asparagus

Sobald die Ravioli dann beginnen oben zu schwimmen
20 - Ravioli schwimmen oben / Ravioli finished cooking

sind sie fertig gekocht und wir können sie ebenfalls abschrecken und bei Seite stellen.
21 - Ravioli abschrecken / Drain ravioli

Haben Spargel und Shrimps durch das Braten etwas Farbe bekommen, können wir dann auch die 8-Kräuter-Mischung einstreuen
22 - Mit Kräutern würzen / Add herbs

und die Sahne aufgießen.
23 - Sahne aufgießen / Add cream

Dabei würzen wir alles kräftig mit Salz und Pfeffer und lassen es dann einige Minuten vor sich hin köcheln.
24 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Abschließend fügen wir dann die fertigen Ravioli mit hinzu,
25 - Ravioli hinzufügen / Add ravioli

vermengen diese mit dem restlichen Pfanneninhalt und lassen alles bei niedriger Stufe der Platte noch kurz etwas weiter köcheln
26 - Vermengen und mitbraten / Mix and roast

bevor wir es dann heiß servieren und genießen können.
27 - Ravioli mit Garnelen & Spargel in Kräutersahne / Ravioli with shrimps and asparagus in herb cream - Serviert

Eine einfache, aber sehr leckere Zusammenstellung aus knackigen Spargelstücken, feinen Shrimps und lecker gefüllten Ravioli, angemacht in einer würzigen Sahnesauce, die mit ihren zahlreichen Kräutern natürlich ebenfalls einen großen Teil zum geschmacklichen Gesamteindruck beitrug. Ich war mir dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden.

28 - Ravioli mit Garnelen & Spargel in Kräutersahne / Ravioli with shrimps and asparagus in herb cream - CloseUp

Und auch was die Nährwerte anging konnte sich das Gericht sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 910kcal, das entspricht also 455kcal pro Portion – vorausgesetzt dass man fettreduzierte Sahne verwendet. Spargel selber hat ja glücklicherweise relativ wenig Kalorien, den größten Einzelposten machen hier logischerweise die Ravioli also Sättigungsbeilage aus. Somit kann ich dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen – ein schnell zubereitetes und sehr leckeres Gericht, das sich nicht nur zur Resteverwertung von Spargel sehr gut eignet. 😉

Guten Appetit