Garnelen-Gemüse Topf – das Rezept
6.01.2013 20:52 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Heute entschied ich mich dazu, mal wieder einen Eintopf zuzubereiten. Bei der Suche nach einem passendem Rezept stieß ich dabei auf einen Eintopf mit Gemüse und Garnelen, der mir sehr verlockend erschien. Die Zubereitung war aufgrund der vielen verschiedenen Gemüsesorten etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnt sich alle mal, denn das Ergebnis war ein überaus leckeres Gericht, dass ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 2 Portionen?
1 kleinere Kohlrabi (250 – 300g)

150g Garnelen (küchenfertig, ohne Schale)

2 kleine Zehen oder 1 große Zehe Knoblauch

Salz, Pfeffer & Curry zum würzen

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung und waschen erst einmal die Frühlingszwiebeln, trocknen sie
Außerdem waschen wir die Kohlrabi,

und schneiden sie zuerst in Scheiben und dann in schmale Streifen.

Anschließend waschen wir auch die Tomaten,

entfernen die Stielansätze keilförmig mit einem Messer

Zuletzt zerkleinern wir noch die getrockneten Tomaten grob

und waschen das Bohnenkraut und schütteln es trocken.

Dann können wir endlich mit dem Kochen beginnen und erhitzen einen Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf

und dünsten darin das Lorbeerblatt, die getrockneten Tomaten, den grünen Pfeffer und die beiden Esslöffel Tomatenmark für etwa eine Minute an.

Es folgen die Frühlingszwiebeln

und dünsten sie ebenfalls für weitere zwei Minuten mit an.

Als nächstes fügen wir die Erbsen,

und gießen alles mit der Gemüsebrühe auf

um dann alles für 15 Minuten auf mittlerer Stufe abgedeckt köcheln – wobei wir zwischendurch natürlich das umrühren nicht vergessen sollten.

Sollten die Garnelen noch nicht ganz aufgetaut sein, stecken wir sie kurz bei Auftaustufe in die Mikrowelle

spülen sie dann ab und tupfen sie dann mit einem Küchentuch trocken.

In einer kleinen Pfanne erhitzen wir nun den zweiten Esslöffel Olivenöl,

dünsten die zerkleinerten Knoblauchzehen darin für etwa 30 Sekunden an

und braten dann die Garnelen darin für etwa fünf Minuten von beiden Seiten an.

Während die Garnelen in der Pfanne braten, können wir auch den Eintopf schon einmal kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sind die Garnelen dann gut durchgebraten, geben wir sie ebenfalls in den Eintopf

und lassen alles für weitere fünf Minuten vor sich hin köcheln.

In der Zwischenzeit können wir das habe Bund Schnittlauch waschen, trocken schütteln

Schließlich probieren wir unseren Eintopf

und schmecken noch einmal alles mit einer kleinen Prise Curry ab.

Kurz vor Garende rühren wir schließlich etwa die Hälfte des Schnittlauchs in den Eintopf,

entfernen abschließend noch das Bohnenkraut und Lorbeerblatt

und können das Gericht schließlich servieren und mit dem verbleibenden Schnittlauch garnieren.

Das Ergebnis war ein pikantes und sehr reichhaltiges Eintopfgericht, das nicht nur durch seine gelungene Zusammenstellung ab verschiedenen Gemüsesorten hervorstach, sondern auch durch die überaus gelungenen Garnelen mit ihren leichten Knoblaucharoma. Vor allem die Kombination aus frischen und getrockneten Tomaten gab dem Gericht dabei eine sehr schmackhafte, fruchtige Note. Abgerundet wurde alles geschmacklich durch das Lorbeerblatt und das Bohnenkraut, die durch das Kochen ihr Aroma auf das Gericht übertragen hatten. Insgesamt ein sehr gelungenes Gericht, dass sehr gut zur kalten Jahreszeit passt.
Und auch was die Kalorienwerte angeht, kann sich das Gericht überaus sehen lassen. Ich komme bei meiner Kalkulation auf gerade mal 500kcal für die gesamte Zubereitung, also schlägt die einzelne Portion mit nur 250kcal zu Buche. Dabei erwies sich das Gericht aber vor allem durch zahlreiche Gemüse dennoch als angenehm sättigend. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments.
Guten Appetit

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Krabben-Risotto mit Zucchini & Basilikum – das Rezept
25.11.2012 19:44 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Im Gemüsefach meines Kühlschranks dümpelte noch eine Zucchini, die dringend verbraucht werden musste. Also machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Rezept und stieß dabei auf ein Krabben-Risotto mit Zucchini und Basilikum welches durch die zusätzliche Verwendung von Tomatensaft dem Gericht diese rötliche Färbung gab die ich an Reisgerichten ja sehr schätze. Bis auf die Krabben und den Tomatensaft hatte ich auch noch alles andere vorrätig, also stand nach Berücksichtigung dieser Zutaten beim gestrigen Einkauf dem heutigen Kochexperiment nichts mehr im Wege. Und ich muss zugeben, dass dies eines der leckersten Risottos gewesen ist, das ich seit langem gegessen hatte – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept dazu hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2 bis 3 Portionen?
200g Krabben – küchenfertig (ich entschied mich für Nordsee-Krabben)

3 EL Sojacreme (Alternativ: Kaffesahne)

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen.
Wie üblich beginnen wir damit, die Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie – wahlweise mit dem Messer oder, wenn vorhanden, mit einer Küchenmaschine.

Außerdem waschen wir die Zucchini

und würfeln sie dann nicht allzu fein.

In einem größeren Topf oder einer Pfanne erhitzen wir dann die beiden Esslöffel Rapsöl und schwitzen darin die Zwiebelstückchen an.

Dann fügen wir die Zucchiniwürfel hinzu

und dünsten sie für zwei bis drei Minuten ebenfalls mit an.

Es folgt nun der Risotto-Reis, den wir mit in die Pfanne geben

Anschließend reduzieren wir die Temperatur der Kochplatte ein wenig und gießen wir die Hälfte der Gemüsebrühe in die Pfanne

und lassen sie langsam einkochen.

Parallel erwärmen wir den Tomatensaft in einem kleinen Topf.

Ist die Gemüsebrühe eingekocht, fügen wir auch den Rest hinzu und lassen ihn ebenfalls einkochen.

Anschließend geben wir den aufgewärmten Tomatensaft in die Pfanne

und lassen ihn in ungefähr fünfzehn Minuten ebenfalls einkochen, wobei wir natürlich nicht vergessen sollten das ganze hin und wieder umzurühren.

In der Zwischenzeit waschen wir das Basilikum, schütteln es trocken,

zupfen die Blättchen von den Stilen ab

und schneiden diese dann mit einem großen scharfen Messer in schmale Streifen.

Außerdem reiben wir den Parmesan.

Fünf Minuten vor Ablauf der Garzeit heben wir schließlich die Garnelen unter,

und addieren schließlich das in Streifen geschnittene Basilikum.

Abschließend schmecken wir alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab

und sobald alles geschmacklich stimmt, was wir durch kurzes probieren herausfinden können,

können wir das Gericht servieren und genießen.

Die Kombination aus gut durchgekochten Risottoreis mit fruchtigem Tomatensaft alleine schon erwies sich als sehr gelungen, aber gemeinsam mit den Zucchiniwürfeln, den knackigen Krabben und dem würzigen Basilikum ergab sich ein vollwertiges, sehr sättigendes und überaus schmackhaftes Gericht. Vor allem die tomatige Note, die der Obstsaft dem Reis gegeben hatte hatte es mir dabei sehr angetan, ich hatte nie gedacht dass der Effekt sich so positiv auf den Geschmack auswirken würde. Aber auch die anderen Komponenten trugen natürlich ihren Teil zum geschmacklichen Gesamtergebnis dieses Gerichtes bei. Wer mag, kann das Ganze übrigens noch mit ein paar Tropfen Zitronensaft garnieren – das gibt dem Gericht noch sozusagen den letzten Schliff.
Wie üblich werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte. Ich komme bei meiner Berechnung auf 950kcal für die gesamte Zubereitung, das entspricht 475kcal pro Portion bei zwei Portionen und 317kcal bei drei Portionen. Für ein so sättigendes und vollwertiges Gericht ein angenehm niedriger Wert wie ich finde – nach der etwas kalorienreicheren Pizza die ich gestern gefertigt hatte ein wirklicher Lichtblick.
Ich kann das Rezept auf jeden Fall vorbehaltlos weiter empfehlen, ein schnell und unkompliziert zuzubereitendes und sehr leckere Rezept, das sich nicht nur für Krabbenliebhaber eignet.
Guten Appetit

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Ravioli mit gebratenen Garnelen & grünem Spargel in Kräutersahne – das Rezept
5.05.2012 17:40 kochexperimente, kulinarisches6 Kommentare
Ich hatte von meinem letzten Kochexperiment noch etwas grünen Spargel übrig, den ich natürlich noch verbrauchen wollte. Also entschloss ich mich dazu, heute mal Ravioli mit gebratenen Garnelen und Spargel in Kräutersahne zuzubereiten. Ein einfaches, aber dennoch sehr leckeres Rezept, das wie ich finde sehr lecker geworden war. Also umso mehr ein Grund, es hier mal kurz in der üblichen Form kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2 Portionen?
300g grüner Spargel – wer mag kann aber auch weißen verwenden

250g Ravioli – ich entschied mich für eine Sorte mit Spinatfüllung, kann mir aber auch gut vorstellen dass andere Füllungen hier passen würden

3 EL 8-Kräuter-Mischung (TK) (Eine fertige Mischung aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch und Pimpinelle – wer das alles frisch vorrätig hat, kann natürlich auf darauf zurückgreifen)

außerdem Salz & Pfeffer zum würzen
sowie 1/2 EL Butter zum anbraten
Kümmern wir uns zuerst um den Spargel, den wir waschen und die untersten, holzigen Enden abschneiden.

Dann schälen wir das unteren Drittel mit einem Spargel- oder Sparschäler

und schneiden die Stangen dann schräg in 3-4 cm große Stücke.

Außerdem setzen wir einen Topf mit etwas Salzwasser auf und bringen ihn zum kochen. Während das Wasser erhitzt können wir noch die Schalotte schälen und fein würfeln.

Wenn das Wasser dann kocht, schalten wir die Platte auf niedrigste Stufe und geben unseren geschnittenen Spargel hinein um ihn für 4-5 Minuten zu blanchieren.

Parallel dazu zerlassen wir in einer Pfanne die Butter,

dünsten die Schalottenwürfel darin glasig an

und pressen schließlich noch die Knoblauchzehe hinzu, die wir ebenfalls einige Minuten mit andünsten.

Sind Schalotten und Knoblauch gut angedünstet, können wir schließlich auch die Garnelen hinzufügen und mit anbraten.

Sobald der Spargel gut, aber bissfest blanchiert ist, schrecken wir ihn mit kalten Wasser ab und lassen ihn dann abtropfen.

Den entstandenen Spargelsud bringen wir anschließend wieder zum kochen und garen unsere Ravioli darin.

Jetzt können wir auch den blanchiertenSpargel mit in die Pfanne geben und ebenfalls mit anbraten.

Sobald die Ravioli dann beginnen oben zu schwimmen

sind sie fertig gekocht und wir können sie ebenfalls abschrecken und bei Seite stellen.

Haben Spargel und Shrimps durch das Braten etwas Farbe bekommen, können wir dann auch die 8-Kräuter-Mischung einstreuen

Dabei würzen wir alles kräftig mit Salz und Pfeffer und lassen es dann einige Minuten vor sich hin köcheln.

Abschließend fügen wir dann die fertigen Ravioli mit hinzu,

vermengen diese mit dem restlichen Pfanneninhalt und lassen alles bei niedriger Stufe der Platte noch kurz etwas weiter köcheln

bevor wir es dann heiß servieren und genießen können.

Eine einfache, aber sehr leckere Zusammenstellung aus knackigen Spargelstücken, feinen Shrimps und lecker gefüllten Ravioli, angemacht in einer würzigen Sahnesauce, die mit ihren zahlreichen Kräutern natürlich ebenfalls einen großen Teil zum geschmacklichen Gesamteindruck beitrug. Ich war mir dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden.
Und auch was die Nährwerte anging konnte sich das Gericht sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 910kcal, das entspricht also 455kcal pro Portion – vorausgesetzt dass man fettreduzierte Sahne verwendet. Spargel selber hat ja glücklicherweise relativ wenig Kalorien, den größten Einzelposten machen hier logischerweise die Ravioli also Sättigungsbeilage aus. Somit kann ich dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen – ein schnell zubereitetes und sehr leckeres Gericht, das sich nicht nur zur Resteverwertung von Spargel sehr gut eignet.
Guten Appetit

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Caipirinha-Nudeln mit Lachs und Krabben – das Rezept
4.02.2012 18:45 kochexperimente, kulinarisches8 Kommentare
Nachdem die Temperaturen hier in München inzwischen mit tagsüber minus zehn Grad und mehr fast schon polare Werte erreicht haben, entschied ich mich heute dazu beim Kochen mal etwas Karibik-Feeling in meine Küche zu holen und mir eine Pfanne mit Caipirinha-Nudeln zuzubereiten, die ich mit Lachs und Garnelen ergänzte. Zwar findet sich weder Cachaça und noch Eis in diesem Rezept, die anderen wesentlichen Komponenten, nämlich Limetten und Rohrzucker, sind ausreichen vertreten. Hatte nicht gedacht dass man aus diesen Zutaten ein so leckeres Hauptgericht zaubern kann, aber da ich ja immer wieder gerne bereit bin neue Geschmackserlebnisse auszuprobieren hatte ich mich schließlich doch ran gewagt. Und das Ergebnis war ein wirklich sehr leckeres Gericht, dass ich hier mal wieder wie üblich vorstellen möchte.
Was brachen wir also für 2-3 Portionen?
250g Krabben – ich entschied mich heute mal für King Prawns

250ml Sahne – ich wählte eine fettreduzierte Variante

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen
und einen Esslöffel Butter oder Butterschmalz zum anbraten
Zuerst einmal setzen wir die Nudeln in etwas Salzwasser gemäß Packungsbeschreibung auf.

Während die Nudeln kochen, wenden wir uns den anderen Zutaten zu. Das bedeutet wir schälen und würfeln die Zwiebel,

entkernen die Zucchini und schneiden sie in schmale Streifen

und schälen schließlich den Knoblauch und zerkleinern in fein.

Sind die Nudeln al dente, gießen wir sie in ein Sieb ab und lassen sie gründlich abtropfen.

Dann wenden wir uns den Limetten zu und schaben ihre Schale mit einem Zestenreißer. Sollte ein solcher nicht im Haushalt vorhanden sein, tut es hier auch notfalls eine feine Küchenreibe.

Anschließend halbieren wir die Limetten und pressen sie aus.

Den Schalenabrieb mischen wir dann mit dem Limettensaft

und verrühren alles mit den 3 TL Rohrzucker.

Außerdem schneiden wir das Lachsilet sobald es weit genug aufgetaut ist in mundgerechte Stücke.

In einer großen Pfanne zerlassen wir nun den Butterschmalz

und dünsten zuerst die Zwiebeln darin glasig an

bevor wir ebenfalls das zerkleinerte Knoblauch hinzu geben und mit abdünsten.

Dann geben wir die Zucchinistreifen mit hinein, braten sie für fünf bis sechs Minuten an

und gießen dann alles mit der Mischung aus Limettensaft, Schalen und Rohrzuccker auf.

Nun geben wir den Lachs und die Garnelen mit in die Pfanne

und gießen alles mit der Sahne auf

um es dann für sieben bis acht Minuten gar ziehen zu lassen, wobei wir alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Während alles köchelt, waschen wir den Dill, schütteln ihn trocken und zupfen die zarten Triebe von den Stilen, um sie dann fein zu zerkleinern

und mit dem Rest des Pfanneninhaltes zu vermengen.

Jetzt ist ein guter Moment auch die Sauce zu probieren und sie geschmacklich noch einmal mit Salz, Pfeffer und wenn sie zu sauer sein sollte mit zusätzlichem Rohrzucker abzuschmecken.

Dann geben wir die Nudeln wieder hinzu

mengen sie unter und lassen sie wieder schon warm werden. Dabei gehen sie eine Verbindung mit der Sahne ein und saugen sie regelrecht auf.

Dann können wir auch schon die Platte ausstellen und das Gericht servieren.

Das garnieren von Fisch und Meeresfrüchten mit Zitronensaft ist zwar nichts ungewöhnliches, doch gleich den Saft von zwei ganzen Limetten sowie zusätzlich etwas von der Schale in ein Gericht zu geben erschien ir um ehrlich zu sein zuerst etwas ungewöhnlich. Doch geschmacklich passte es, wie ich bereits nach den ersten Bissen bemerken durfte, wunderbar zusammen. Das Gericht hatte einen angenehm fruchtiges, aber trotzdem sehr würziges Aroma, das ihm in der Summe mit den anderen Gewürzen tatsächlich einen deutlich karibischen Touch gab – auch wenn ich Zutaten wie Lachs oder Garnelen doch eher in die nordische Küche einordnen würde. Das war wohl auch ein Grund warum ich dieses Gericht nicht gleich “Karibische Caipirinha-Nudeln” genannt habe.
Alternativ kann man das Gericht übrigens auch Hähnchenbrust zubereiten, dann jedoch sollte man den Dill natürlich gegen Schnittlauch oder Petersilie austauschen. In der hier vorgestellten Variante kommt die komplette Zubereitung übrigens auf einen Brennwert von etwas weniger als 2400kcal, aber um es einfach zu machen rechnen wir mal mit diesem Wert kommen wir bei drei Portionen auf einen Wert von 800kcal pro Portion. Nicht wenig, aber noch akzeptabel für ein Hauptgericht wie ich finde. Der größte Einzelwert entfällt hierbei übrigens auf die Nudeln, die mit 1225kcal das meiste ausmachten – doch ich sehe hier wenig Alternativen – die selbe Menge Reis hat auch nicht viel weniger. Aber das sind nur Planspiele, ich war mit dieser Zubereitung so wie sie war auf jeden Fall absolut zufrieden und kann sie vorbehaltlos weiter empfehlen.
Ich wünsche also Guten Appetit

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Kochbananen-Shrimps-Eintopf – das Rezept
6.01.2012 14:27 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Eigentlich wollte ich dieses Gericht schon kurz vor Weihnachten kochen und hatte mir extra Kochbanenen besorgt, doch da diese noch grün waren und ich für das Gericht reife benötigte, ließ ich sie fertig reifen. Heute – es ist Heilige drei Könige, ein Feiertag hier in Bayern – war es nun endlich soweit und es wurde auch höchste Zeit dass endlich mal verbrauchte. Die Kochbanane, auch Gemüsebanane, Mehlbanane, Pisanfeige oder Plantan genannt, zählt ja in vielen Teilen von Afrika, Asien und Südamerika zu den Grundnahrungsmitteln und nimmer dort die selbe Rolle ein wie hier die Kartoffel. Sie ist weniger süß und enthält deutlich mehr Stärke als die sonst hier bekannte Obstbanane. Ich kann bereits jetzt sagen dass es sich bei diesem Gericht kulinarisch wirklich um ein sehr interessantes Erlebnis handelte, doch mehr dazu später.
Was benötigen wir also für 2 Portionen?
2-3 reife Kochbananen (ca. 500 – 600g)

Wie immer beginnen wir damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerteilen sie in feine Würfel,

schälen die Möhre und schneiden sie sie in dünne Scheiben

und schälen auch die Kochbananen um sie in etwas dickere Scheiben zu schneiden. Wir ich feststellen musste lassen sich Kochbananen etwas schwerer Schälen als normale Obstbananen, aber ich habe es letztlich natürlich dennoch hinbekommen. ![]()

Nun zerlassen wir in einem etwas größeren Topf die Butter

und dünsten unsere Zwiebelwürfel darin glasig an.

Dann folgen die Kochbananen-Scheiben und das Lorbeerblatt

die wir mit dem Currypulver bestäuben und für ein bis zwei Minuten bei gelegentlichem Wenden schmoren lassen.

Dann geben wir die Möhre hinzu

und gießen alles mit der Hühnerbrühe auf

um es dann bei geschlossenem Deckel für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe schmurgeln lassen und ab und zu umrühren damit nichts anbrennt.

Anschließend gießen wir die Milch auf und lassen es noch einmal fünf Minuten köcheln

bevor wir die Shrimps ebenfalls hinzu geben und es noch einmal fünf bis sechs Minuten köcheln lassen.

Dabei können wir es auch gleich mit Pfeffer und Salz würzen

Damit ist das Gericht auch schon fertig und wir können es servieren und genießen.

Obwohl deutlich weniger süß als die Obstbanane besaß auch die Gemüsebanane eine gewisse süße so dass ich das Ergebnis fast als ein geschmacklich sehr interessantes und ungewohntes Crossover zwischen Hauptgericht und Süßspeise bezeichnen möchte. Die Würze des Curry und die knackigen Shrimps rundeten dabei das Gericht wie ich fand wunderbar ab. Und auch die Möhrenscheiben waren entgegen meinen zuerst gehegten Bedenken gut durchgekocht. Für den europäischen Gaumen war das Gericht zwar etwas ungewohnt, aber durchaus lecker und gelungen wie ich fand.
Mit etwa insgesamt 1000kcal für den ganzen Topf, also 500kcal pro Portion, erwies sich das Gericht auch als angenehm leicht obwohl es sich als sehr sättigend herausstellte. Der Gros der Nährwerte fiel dabei übrigens mit ca. 700kcal tatsächlich auf die Kochbananen zurück, was wohl auch mit ihrem hohen Stärkegehalt zusammenhängt. Zwar wird die Kochbanane eindeutig nicht die Kartoffel in meiner Küche ersetzen, aber als kleiner Ausflug in die ausländische Küche eignet sie sich durchaus. Die 2,50 Euro die ich für dieses Gemüse bezahlt habe, haben sich auf jeden Fall gelohnt und mir einen interessanten neun Geschmack nahegebracht.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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