Neue Mitte – Weihnachtlich

Neue Mitte - Weihnachtlich

Neue Mitte in weihnachtlichem Schmuck. Ist wirklich von Vorteil, daß man hier und in der Goethe Gallerie jetzt vor Weihnachten bis 22.00 Uhr geöffnet hat. Wenn man mal wieder länger arbeiten musste, kann man trotzdem noch schnell eine Kleinigkeit einkaufen.
Die Zahl verkaufsoffenen Sonntage sind, wie ich gehört habe, für Jena (oder war es Thüringen) bereits verbraucht – wobei es doch gerade am letzten Sonntag vor dem Fest – dem 23ten Dezember – wohl noch einen riesigen Ansturm hätte geben dürfen. Somit verbleibt für die Vergesslichkeiten nur noch der Montag Vormittag. Nicht daß ich dieses Megakonsum kurz vor Ende des Jahres aus voller Überzeugung unterstützen würde, aber man passt sich in solchen Belangen doch der Masse an. Wer möchte schon am Heiligabend ohne Geschenk da stehen (in jeglicher Hinsicht)?

The day after – und Überlegungen dazu

Gerade läuft auf RTL 2 der Film The day after (Der Tag danach) von 1983. Habe ich seit ungelogen 10 Jahren nicht mehr gesehen. Krasser Film – auch wenn er inzwischen fast ein Vierteljahrhundert alt ist, zeigt er doch in erschreckend deutlichem Maße die Folgen eines Angriffs mit nuklear bestückten Interkontinentalrakten. Und die Bedrohung ist heute ja nicht unbedingt gebannt, sondern eher noch größer geworden – aber weitaus unvorhersehbarer. Haben wir uns zu sehr an die Bedrohung gewöhnt?
Der Besitz dieser wahrhaft schrecklichen Atomwaffen nicht mehr nur im auf einige wenige Staaten beschränkt ist, sondern immer mehr kleinere, auch instabile Staaten mit teilweise totalitären Regierungen in Besitz dieser Technik kommen. Ich denke nur an Pakistan, wo es aktuell ja ziemlich brodelt – oder Mullahstaaten wie dem Iran – um nur einige zu nennen.
Sollte es wirklich zu einem solchen Krieg kommen, ist es so glaube ich wirklich besser sofort im Zentrum der Explosion zu verdampfen und nicht langsam an den Folgen zu Grunde zu gehen. Zuerst werden alle elektronischen Geräte durch den EMP Impuls der Bomben ausfallen, im direkten Umkreis der Zielgebiete der Bomben werden Druck- und Feuerwellen Millionen Menschen töten, an den unmittelbaren Folgen und Verletzungen sterben noch einmal hunderttausende.
Verstrahlung, radioaktiver Fallout, nuklearer Winter – die Staubmassen verdunkeln die Sonne und lassen die Temperaturen drastisch sinken – innerhalb von etwa 10 Jahren wird sich die Ozonschicht zersetzen und die Fälle von Leukämie und Hautkrebs werden drastisch ansteigen. Aber bereits vorher werden die Überlebenden bereits zu zehntausenden Verhungern oder an Seuchen wie Typhus oder Cholera zu Grunde gehen.
Zwar werden die Reichen und Mächtigen sich größtenteils irgendwo in Sicherheit gebracht haben – aber überall wird Chaos ausbrechen. Marodierende Banden streifen durch das Land, um die letzten Vorräte zu rauben – Plünderungen, Mord und Vergewaltigungen werden an der Tagesordnung sein. Und selbst wenn sich die Staaten an einigen Stellen wieder re-etablieren können, so wird die menschliche Rasse zivilisatorisch um mindestens 300 bis 400 Jahre zurückgeworfen. Irgendwie hat man sich an die Bedrohung ja gewöhnt – ist schon seltsam das es solcher Filme bedarf, um die Gefahren wieder ins Gedächtnis zu rufen.
<zynismus>Einzig über die globale Erwärmung bräuchte man sich nach einem Atomkrieg wohl keine Gedanken mehr zu machen</zynismus>

Gedanken zum Dauercamping

In den größeren Städten herrscht Anonymität, wie oft kennt man nicht mal seinen Nachbarn mit Namen, außer man hat einmal dessen Klingelschild gelesen. Wenn man da an frühere Zeiten zurückdenkt, in denen der Gros der Menschen noch in Dorfgemeinschaften gelebt hat, mag die einzelne Person etwas Wehmut nach der guten alten Zeit ergreifen. Aber man braucht nicht in der Zeit zurückzureisen, um sich wieder wie in einem Dorf der guten alten Zeit zu fühlen. Es gibt ja die Dauercamper… image

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