Schweinesteak “Tessin” mit Bratensauce & Pommes Frites [02.08.2018]

Mein innerer Schweinehund schlug heute zur Mittagszeit mal wieder richtig heftig zu, denn eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen beim Frischen Sommersalat mit Putenstreifen und Ei zuzugreifen, der heute im Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Käse, dazu Quarkdip bei Vitality kam für mich weniger in Frage, da ich kein großer Freund von Auberginen bin, das Schweinesteak “Tessin” mit Tomate und Speck gratiniert, mit Bratensauce und Pommes Frites bei Globetrotter erschien im ersten Moment zu schwer und auch auf Gebackene Ananas und Banane, Gebratene Hähnchenkeule mit Gemüse in süß-sauer Sauce oder Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse in Massamannsauce verspürte ich keine große Lust. Doch als ich den Salat dann visuell sah, war ich nicht ganz so begeistert, denn er erschien mir entgegen des Sommersalat vom Dienstag eher beliebig zusammengewürfelt und die Putenstreifen sahen mir etwas trocken aus. Also entschied ich mich doch noch kurzfristig um und griff nicht etwas zu den asiatischen Hähnchenkeulen, die eigentlich auch sehr verlockend aussahen, sondern zum Schweinesteak. Und das bei Temperaturen, die wieder nahe bei 30 Grad lagen. Dennoch: Auf den Pommes durfte natürlich der Ketchup nicht fehlen und außerdem war mir noch etwas Gemüse, daher ergänzte ich das Gericht noch durch ein paar Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke.

Pork steak "Tessin", gratinated with ham, tomato & cheese with gravy & french fries / Schweinesteak "Tessin" mit Tomate, Schinken & Käse gratiniert, dazu Bratensauce & Pommes Frites

Das Problem mit den nicht ganz so knusprigen Pommes scheint man inzwischen in den Griff bekommen zu haben, denn heute erwiesen sich die frittierten Kartoffelstäbchen als genau richtig was ihre Konsistenz anging. Nun ja, zumindest wenn es mir gelang sie zu verzehren bevor die wasserdünne und geschmacklich kaum relevante Bratensauce sie durchgeweicht hatte. Ist ja nett gemeint, um das Gericht insgesamt nicht zu trocken wirken zu lassen, aber einfach nur etwas Saucenpulver in viel zu viel Flüssigkeit zu rühren ist keine besonders elegante Lösung. Die positive Überraschung des Tages war jedoch das mit Kochschinken, Tomatenwürfeln und einem mild-würzigen Käse überbackene Schweinesteak, dass sich als ausgesprochen saftig und zart erwies. Auch wenn ich diese Attribute öfters verwende, so sehr wie heute trafen sie selten zu. Und das bei einem mageren Steak. Das Gemüse in Form von Erbsen und Möhren erwies sich letztlich dann so als eher mittelmäßig, denn die Erbsen waren noch einigermaßen knackig – was bei Hülsenfrüchten aber nicht ungewöhnlich ist – während die Möhren bereits ein klein wenig zu weich wirkten. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Insgesamt kein leichter Genuss, aber doch eine gute Wahl – trotz der Sommerhitze. Ich persönlich fand ja, dass die Bratkartoffeln in Scheiben wie hier noch als bessere Variante Pommes zu dem Steak Tessin passten, aber Scheiben-Bratkartoffeln gab es ja leider schön länger nicht mehr in unserem Betriebsrestaurant, nur noch angebratene kleine ganze Salzkartoffeln, vermutlich Drillinge. Eigentlich schade, aber wahrscheinlich ist der Aufwand in der Herstellung zu groß – aber ich gebe die Hoffnung auf ein Comeback noch nicht ganz auf. 😉
Obwohl der Sommersalat auch im vorderen Feld lag, war es heute natürlich das Schweinesteak, dass sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Ich bin also nicht der einzige unvernünftige an heißen Sommertagen. Nach dem somit zweitplatzierten Salat mit Putenstreifen folgten die Asia-Gerichte auf einem guten dritten Platz und die Aubergine, heute etwas abgeschlagen, auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tessin”: ++
Pommes Frites: ++
Bratensauce: +/-
Erbsen & Möhren: +

Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce [01.08.2018]

Immer noch leidet das ganze Land unter der aktuellen Hitzewelle. Und bei solchem Wetter hatte ich wenig Lust auf die schweren Gerichte aus der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wie Penne Rigate mit Tomatenragout, Thunfisch und geriebenen Mozzarella bei Vitality, dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Rösti bei Tradition der Region oder dem Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” mit Spätzle im Abschnitt Globetrotter. Irgendwie sprang mir viel mehr der angenehm leichte, vegetarische Gebratene Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce ins Auge, der heute neben Gebackenes Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce angeboten wurde. Der Fisch wäre zwar auch gegangen, aber ich hatte mich entschieden heute mal vollkommen auf jegliches Fleisch zu verzichten. Obwohl ich zugeben muss, dass das Putenschnitzel mich durchaus reizte, aber dieses Mal blieb ich bei meinem Vorsatz und wählte das Reisgericht, welches ich mir noch mit einem Löffel süßer Chilisauce garnierte.

Fried egg rice with vegetables in Hoi Sin sauce / Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce

Und tatsächlich: Auch ohne Fleisch erwies sich das Reisgericht mit seinen Stückchen von Möhren, Paprika, Erbsen, Kohl, Lauch und Pak Choi als überaus schmackhaft. Zumal das Gemüse noch schön knackig war und dem Ganzen den nötigen Biss verlieh – es gibt nichts schlimmeres als total verkochtes Gemüse. Allerdings war die Grundwürzung mit der Hoi Sin Sauce nur sehr sehr mild geraten, daher war ich froh dem ganzen mit der süß-scharfen Chilisauce noch etwas mehr Pep gegeben zu haben. Nur beim Ei schien man etwas gegeizt zu haben, aber dennoch eine gute Wahl für einen Tag mit Temperaturen über 30 Grad. Allerdings musste ich am späteren Nachmittag feststellen, dass die Sättigungsdauer etwas kürzer erschien als sonst, aber da ich noch etwas Obst am Arbeitsplatz hatte, konnte ich Problemlos bis zum Abend durchhalten.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Rindergeschnetzelte und das Putenschnitzel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Nachdem ich mich genauer umgesehen hatte, meinte ich dass dabei das Rindergeschnetzelte einen winzigen Vorsprung herausarbeiten konnte und somit das Putenschnitzel auf Platz zwei verwies. Auf dem dritten Platz folgten die Penne Rigate mit Thunfisch und erst auf Platz vier folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Eierreis: ++

Grillteller mit Ofenkartoffel & Quarkdip [21.06.2018]

Wäre ich vernünftiger gewesen, hätte ich wahrscheinlich zum Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Vitality der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gegriffen oder mich bei den immer sehr gemüsereichen Asia-Angeboten wie Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Erdnußsauce bedient – die Gebackene Banane und Ananas mit Honig dort ist eher was für das Dessert. Selbst das Rindergeschnetzeltes “Stroganoff Art” mit Spätzle bei Globetrotter oder die als unangekündigtes Zusatzangebot aufgetischten Bifteki mit Ajvar und Pommes Frites wären wahrscheinlich gesünder gewesen. Doch ich hatte mich heute für den absoluten Fleisch-Overkill entschieden und wählte ohne große Umschweife den Grillteller mit mariniertem Schweine und Putensteak, Grillwürstchen und Wammerl, dazu Ofenkartoffel und Quarkdip aus dem Abschnitt Tradition der Region. Damit ich wenigstens ein paar Vitamine bekam, gesellte sich dazu noch ein Schälchen mit Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

BBQ dish with marinated pork & turkey steak, fried sausage & pork belly, oven potato & curd dip / Grillteller mit mariniertem Schweine und Putensteak, Grillwürstchen und Wammerl, Ofenkartoffel & Quarkdip

Und ich hatte bei der Verwendung des Begriffs Fleisch-Overkill hier nicht übertrieben, denn das Hauptgericht bestand fast ausschließlich daraus und die recht kleine Ofenkartoffel spielte auf dem Teller eher eine unbedeutende Alibi-Funktion. 😉 Leider war das Fleisch nicht mehr hundertprozentig heiß, aber was die Qualität anging konnte man sich wirklich nicht beschweren. Am Wammerl besaß natürlich etwas Schwarte an einer Seite und die Steaks, vor allem das Schweinesteak wie bei dieser Fleischsorte üblich, leicht durchwachsen, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen, nur fehlte mir irgendwie etwas Steaksauce, Ketchup, Guacamole oder was man sonst noch zu gegrilltem Fleisch servieren konnte. Der für die Ofenkartoffel gedachte Quarkdip ohne Kräuter war dazu etwas zu wenig. Gut, Ketchup hätte ich noch kriegen können, das war mein eigener Fehler, aber eine größere Auswahl an solchen Saucen hätte das Angebot komplettiert. Das nächste Mal werde ich mich aber auf jeden Fall mit etwas zusätzlichem Ketchup versorgen, den gibt es immer wenn auch Pommes auf der Speisekarte zu finden sind. Die Ofenkartoffel erwies sich leider als etwas trocken, war aber als Sättigungsbeilage soweit in Ordnung dank des Quarkdips. Und auch an dem noch angenehm knackigen und ausreichend warmen Gemüse-Mix aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl gab es aus meiner Sicht nichst auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit konnte sich der Grillteller heute leider nicht so ganz als Favorit durchsetzen, viel mehr schienen das Rindergeschnetzelte Stroganoff und die Bifteki einen spannenden Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auszufechten. Ich würde aber sagen dass die Bifteki knapp gewannen, gefolgte vom Rindergeschnetzelten auf dem zweiten Platz. Erst auf Platz drei sah ich den Grillteller, der sich aber nur um haaresbreite gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Und mit geringem Abstand folgte das Rührei mit Spinat auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Putensteak: ++
Bratwurst: ++
Wammerl: ++
Ofenkartoffel: +
Quarkdip: ++

Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce [29.05.2018]

Mein erster Blick galt heute nicht etwa dem Ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region, sondern eher den Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality. Denn auf Pasta wie die Spinat-Ricottatortellini mit Kirschtomaten und Carbonarasauce hatte ich nach alle den Nudeln in Form meiner Garnelen-Pasta mit grüner Sauce vom Wochenende erst mal keinen großen Appetit. Aber dann fiel mein Blick auf den Gebackenen Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce, der heute neben Gebratenem Thaigemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Ich war ja lange Abstinent von den Asia-Gerichten gewesen, aber heute verspürte ich mal wieder Appetit darauf. Dazu gab es natürlich eine Schale Reis, die ich mir etwas süß-scharfer Chilisauce verfeinerte.

Baked Coalfish with vegetables in sweet sour Sauce / Gebackener Seelachs mit Gemüse in süß-saurer Sauce

Abgesehen vielleicht vom griechischen Gemüsetopf bekommt man wohl nirgendwo bei uns im Betriebsrestaurant so viel Gemüse in einem Hauptgericht wie an der Wok-Theke. Neben zahlreicher knusprig gebackener und glücklicherweise grätenfreier Seelachsfilet-Stückchen fand ich Broccoli, Lauch, Blumenkohl, Möhren, Paprika und Zucchini. Außerdem durfte bei einer süß-sauren Sauce natürlich die Ananas nicht fehlen. Sehr lecker, ich weiß gar nicht warum ich mich so lange fern davon gehalten hatte. Allerdings waren meine Augen mal wieder etwas zu groß gewesen, denn die Portion war eigentlich viel zu groß geraten, und das nicht nur wegen des Reis – das nächste Mal sollte ich mich also etwas mehr zurückhalten. Und ein nächstes Mal wird es bestimmt bald auch geben.
Bei den anderen Gästen lag, allerdings nur sehr knapp, der Schweinebraten mit Dunkelbiersauce heute am höchsten in der Gunst, aber die Asia-Gerichte waren ihm eng auf den Fersen und konnten sich heute einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini und wiederum knapp dahinter folgten schließlich die vegetarischen Kartoffel-Frischkäsetaschen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: ++
Reis: ++

Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck & würziger Gruyeresauce [06.03.2018]

Obwohl die Schweinswürste auf Sauerkraut mit Bratensauce und hausgemachten Kartoffelpüree bei Globetrotter ebenfalls sehr verlockend aussahen und dufteten, entschied ich mich erneut dazu beim Schweiz-Special unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, wo heute Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck und würziger Gruyeresauce auf der Speisekarte zu finden war. Das Paprikageschnetzelte von der Pute mit Butternudeln bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote von der Wok-Theke wie Gebratener Tofu mit Thaigemüse in Austernsauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Massamansauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Allerdings entschied ich mich dazu, noch etwas Mischgemüse in Cremesauce von der Gemüsetheke mit auf mein Tablett zu laden.

Swiss alps cheese noodles with bacon / Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck & würziger Gryersauce

Meines Wissens macht man die traditionellen Makrönli ja aus Hörnchen-Nudeln und nicht aus Penne, aber darüber konnte ich hinweg sehen. Unter einer großzügigen Portion offensichtlich hausgemachter Röstzwiebeln fanden sich also mit einer leider nicht ganz so würzigen Käsesauce sowie in kleine Stücke Frühstücksspeck vermischten Nudeln, die genau gut als Mac&Cheese hätten durchgehen können. Hier wäre es schöner gewesen wenn man richtige Speckwürfel und diese auch in etwas größerer Anzahl verwendet hätte. Außerdem fand ich den Käse auch viel zu lasch, aber wie eine Kollegin passend bemerkte war das wohl einfach am Massenkompatibelsten. Das Gericht war also in Ordnung, riss den Esser aber auch nicht gerade vom Hocker. Dazu hatte ich mir eine Mischung aus Erbsen, orangen und gelben Möhren, grünen Bohnen und Blumenkohl in einer mit Kräutern versetzten, cremigen Käse-Sahne-Sauce als Gemüsebeilage gewählt, die sich für Gemüsetheke-Insassen als absolut akzeptabel erwiesen und das Gericht um ein paar Vitamine ergänzten – auch wenn sie bereits teilweise etwas zerköchelt erschienen. War ok, auch wenn ich im Nachhinein denke ich wäre mit den Bratwürsten oder dem Thai-Fisch besser bedient gewesen.
Bei den anderen Gästen lag natürlich, wie nicht anders zu erwarten, die Bratwürste am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf einem guten Platz zwei folgten aber auch schon die Alpen-Makrönli, die natürlich auch von ihrem Exoten-Bonus profitierten. Obwohl Käsespätzle, sieht man von dem Speck mal ab, ja sehr ähnlich sind. Den dritten Platz belegten knapp dahinter die Asia-Gerichte und das Paprikageschnetzelte von de Pute folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Alpen-Makrönli: +
Mischgemüse: +