Posts Tagged ‘gemüse’

Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry [25.07.2019]

Thursday, July 25th, 2019

Nach drei Tagen Abstinenz aufgrund von Resten vom Wochenende wagte ich mich heute wieder in unser Betriebsrestaurant – und das bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad und allerbesten Sommerwetter. Warum man an solchen Tagen ein Schweineschnitzel “Wiener Art” mit zwei Beilagen, Dessert oder Tagessuppe im Bereich Daily anbietet erschloss sich mir nicht ganz, denn das mit Pommes Frites servierte Gericht war mir eindeutig zu mächtig für einen so heißen Sommertag. Und die Canneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Daily erschienen mir da auch nicht besser. Daher überlegte ich kurz beim Gebratenen marinierter Tofu mit Ingwer-Currygemüse aus der Veggie-Sektion zuzugreifen, aber das Gemüse schien mir doch ein wenig zerkocht. Also blieb nur noch der Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry der neben Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Ich war auch eigentlich schon viel zu lange Abstinent von den Asia-Gerichten geblieben, daher war es mal wieder an der Zeit ihnen eine erneute Chance zu geben. Bezahlt wurde nur das Gewicht der Speisen auf dem runden Teller, der an der Kasse gewogen wurde. Den Reis, den ich mir übrigens mit etwas süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, gab es sozusagen als Flatrate kostenlos dazu.

Fried squid with vegetables in green thai curry / Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry

Das Gemüse aus Möhren, Kohl, Zucchini, Blumenkohl, Pak Choi, Paprika, Broccoli und Lauch war zwar durchgegart, aber trotzdem noch wunderbar knackig im Biss, was die asiatische Köchin die derzeit an den Woks werkelte mal wieder perfekt hinbekommen hatte. Und auch der reichlich vorhandene Tintenfisch erwies sich als wunderbar zart. Allerdings war das Gemüse für meinen Geschmack nur sehr grob zerkleinert, worüber ich aber großzügig hinweg sehen kann. Die Sauce mit grünem Thai-Curry ließ allerdings etwas zu wünschen übrig, denn im ersten Moment schmeckte sie nach fast gar nichts und entwickelte dann erst langsam etwas Geschmack und eine leichte Schärfe, was aber genau schnell wieder abebbte. Außerdem war sie dünn wie Wasser, was ich ja auch nicht so mag – man sollte Saucen zumindest ein wenig abbinden damit sie etwas dickflüssig werden. Vermischte man sie mit dem klebrigen Reis, wurde sie aber von diesem gut aufgesogen. Aber die süß-scharfe Chilisauce am Reis war teilweise geschmacklich noch dominanter als dieser grüne Thai-Curry. Ich bin jetzt kein Thai-Experte, aber ich hatte mir zumindest was das Aroma anging von der Sauce deutlich mehr erwartet. Und leider hatte ich mich bei der Portionsgröße verschätzt, so dass eine kleine Menge Reis und Gemüse am Ende liegen bleiben musste – ich war einfach pappsatt. Die großen Teller verleiten aber auch zum kräftigen Aufladen, da waren die alten Glasteller wie hier oder die länglichen Schälchen von noch früher etwas optimaler. Doch trotz der nicht ganz so gelungenen Sauce war dies bestimmt nicht das letzte Mal, das ich in unserem Betriebsrestaurant Asiatisch gespeist habe – alleine schon wegen der nicht zu übertreffend vielfältigen Gemüseauswahl die zu diese Gerichten gehört.
Dass der Gros der anderen Gäste trotz des hochsommerlichen Wetters zum Schnitzel mit Fritten gegriffen hatte, brauche ich wohl kaum zu erwähnen – womit diesem Gericht mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Und ich sah fast nur Schnitzel auf den Tabletts, erst wenn man etwas genauer hinsah erkannte man auch einige Asia-Gerichte, die somit auf dem zweiten Platz aber nur knapp vor den Cannelloni lagen, die somit Platz drei belegten. Und sah man ganz genau hin, entdeckte man auch hier und dort den marinierten Tofu, der somit den vierten Platz belegte. Dazu kamen noch die üblichen Salatschüsseln sowie die Gäste, die sich mit den Resten begnügten, die verbilligt an der Gemüsetheke angeboten wurde. Aber die lasse ich nicht in die Bewertung einfließen, da sie eher Einzelfälle sind.

Mein Abschlußurteil:
Tintenfisch: ++
Gemüse: ++
Grüner-Thai-Curry-Sauce: +/-
Reis: ++

Seelachsfilet in Dillsauce mit Salzkartoffeln [12.06.2019]

Wednesday, June 12th, 2019

Eigentlich liebäugelte ich heute zuerst mit dem Gebratenes Putensteak in Tikka Massalasauce und zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert aus dem Bereich Daily, doch nach der großzügigen Portion des Backhendls von gestern wollte ich nicht schon wieder Geflügel zu Mittag verzehren. Zumal das Putensteak auch ein wenig mickrig aussah, obwohl mich der Asia-Salat, der gemeinsam mit Basamatireis als Beilage serviert wurde durchaus verlockend aussah. Doch zum Glück fand sich mit einem Gedünstetem Seelachsfilet auf Blattspinat mit Dillsauce und Salzkartoffeln bei Vital eine interessante Alternative auf der Speisekarte. Die Penne Rigate mit
Kürbisbolognese und Grand Pandano
bei Veggi fand ich weniger interessant, denn wie es aussah bestand es viel Nudeln und wenig Bolognese-Sauce, die unter Unmengen von geriebenen Hartkäse vergraben waren. Und auch mit Gebratenem Eiereis mit verschiedenem Asiagemüse oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke konnte ich mich auch nicht so recht anfreunden. Also griff ich kurz entschlossen zum Seelachs.

Coalfish filet in dill sauce / Seelachsfilet in Dillsauce

Beim Seelachsfilet war man heute schon wieder sehr großzügig gewesen, dann das Filetstück das oben auf den anderen Komponenten lag, erwies sich nicht nur als angenehm groß geraten, sondern war auch qualitativ von guter Qualität: Zart, saftig und ohne auch nur eine winzige Gräte. Gemeinsam mit der mild-würzigen Dillsauce ein wahrer Genuss. Beim Gemüse hatte man allerdings etwas geschummelt, denn anstatt des auf der Speisekarte angekündigten Blattspinats fand ich dort eine eine Mischung aus gelben und orangen Möhren, Zuckerschoten und Spargel, die man nur mit eher als homöopathisch zu bezeichnenden Mengen Blattspinat versetzt hatte. War zwar nicht schlecht – obwohl es sich eindeutig um TK-Gemüse handelte, das nicht mehr ganz frisch war – aber eine schöne Portion reinen Blattspinats wäre mir lieber gewesen. Bei den Salzkartoffeln musste ich wiederum feststellen, dass sie sich alle in einem unterschiedlichen Garzustand zu befinden schienen: Der größte Teil war gut durchgekocht und nicht zu matschig, aber zwei oder drei Stücke schienen mir doch etwas bissfest und hätten ein bis zwei Minuten länger im kochenden Wasser gut vertragen. Zusätzlich fehlte eindeutig Salz, aber das konnte ich problemlos mit dem am Tisch bereitstehenden Salzstreuer beheben. Dennoch bereute ich meine Entscheidung heute letztlich nicht, insgesamt ein doch gelungenes wenn auch nicht perfektes Mittagsgericht.
Auf den Tabletts der anderen Gäste war der Geschmack heute eher wieder sehr breit gestreut, auch wenn sich eine deutlich Tendenz hin zum Putensteak mit Massalasauce erkennen ließ, so dass ich diesem Gericht heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Aber das Seelachsfilet auf Platz zwei lag eng auf und auch der Abstand zu den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und der Kürbisbolognese knapp dahinter auf Platz vier war nur marginal. Bei den letzten beiden Gerichten war der Abstand sogar so gering, dass ich fast dazu geneigt habe, beiden den dritten Platz zu gönnen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Dillsauce: ++
Mischgemüse mit Blattspinat: +
Saltkartoffeln: ++

Currywurst mit Pommes Frites [04.06.2019]

Tuesday, June 4th, 2019

Am heutigen Dienstag kam ich endlich wieder dazu, in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Nach fünf Tagen Abstinenz durch das verlängerte Wochenende und den Restevebrauch gestern war mir auch tatsächlich danach – trotz der Hitze die uns derzeit hier heimsucht. Deswegen haderte ich auch etwas mit mir, ob ich wirklich bei der Currywurst mit zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily zugreifen sollte, die natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Außerdem sollte es einen kleinen Gurkensalat dazu geben, der mir aber nicht so zusagte. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Vital waren auf jeden Fall nichts für mich, aber ich hätte mich vielleicht mit dem Pikanten Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie anfreunden können. Oder mit dem Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce, der neben Gebratenem Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Aber letztlich wurde es dann dann doch wieder die Currywurst. Dazu kamen noch schön viel Currypulver aus dem bereitstehenden Streuer, Ketchup auf die Pommes und, da ich den Gurkensalat verschmähte, etwas Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Zuerst wollte man mir das Gemüse an der Theke dann zwar berechnen, aber als ich auf den Verzicht auf den Gurkensalat hinwies, war man so kulant auf eine extra Bepreisung zu verzichten.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Ich hatte das Pech, die letzten Reste der Pommes aus der aktuellen Wärmeschale bekommen zu haben, kurz bevor frische Fritten aus der Küche kamen. Daher waren die Kartoffelstäbchen nicht mehr ganz so knusprig wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte, aber sie waren noch akzeptabel – vor allem mit viel Ketchup und/oder der heißen Currysauce. Die Wurst selbst – ich hatte mich für die rote Variante entschieden, welche eher einer Brühwurst glich – gab ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Sie war saftig, mild würzig und außen angenehm knackig. Über die Tatsache dass sie an einigen Stellen aufgeplatzt war, mal abgesehen von den Einschnitten auf der Oberseite, konnte man hinwegsehen. Das passiert beim anbraten eben manchmal. Beim Gemüse kann ich allerdings keinesfalls volle Punktzahl geben, denn sie waren merklich abgestanden und nur noch etwas mehr als handwarm. Passte aber dennoch erstaunlich gut zur Currywurst mit Pommes. Auch wenn ich mit dem Kichererbsencurry bestimmt leichter unterwegs gewesen wäre, bereute ich meine Entscheidung für die Currywurst letztlich nicht.
Wie nicht anders erwartet war die Currywurst natürlich bei den anderen Gästen mit Abstand das am häufigsten gewählte der Gerichte und konnte sich mit klarem Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, insbesondere den Seelachs, das sich mit kleinem, aber klaren Vorsprung gegen die Schinkennudeln durchsetzen konnte, die somit Platz drei belegten. Knapp dahinter folgte das Kirchererbsencurry auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +
Erbsen & Möhren: +

Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo & Butternudeln [10.05.2019]

Friday, May 10th, 2019

Zum Wochenabschluss musste ich beim Blick auf die Tageskarte des heutigen Freitags leider feststellen, dass sich nichts wirklich interessantes darauf fand. Den Milchreis mit Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Frisch gebratenes Gemüse in Austernsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce schloss ich von Anfang an aus und auch mit dem Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter lag mir eigentlich auch nicht so, denn ich bin ja kein Freund von Gerichten mit Tomatensugo und Butternudeln, die hier ja gerne mit allem möglichen Kombiniert werden. Daher überlegte ich zuerst ob ich beim Coq au Vin – Geschmorte Hühnerkeule mit Reis und Rotweinsauce bei Vitality zuzugreifen. Doch als ich die Speiseräume betrat und dieses Gericht auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachten konnte, musste ich festetellen dass die Hähnchenkeule ziemlich blass und unansehnlich aussah, nicht wirklich geschmort wie auf der Speisekarte beschrieben. Daher üerlegte ich kurz ob ich mir nicht lieber eine Semmel mit Fleischpflanzerl oder Leberkäse im Bistro hole, entschied mich aber dann doch dazu beim Seelachs Picatta Milanese zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus der Gemüsetheke, das heute ungewöhnlich verlockend aussah.
Coalfisch Picatta milanese with tomato sauce & butter noodles / Seelachsfilet Piccata Milanese mit Tomatensugo & Butternudeln
Die Butternudeln entsprachen genau meinen Erwartungen, denn sie waren keineswegs al dente, sondern ziemlich zerkocht und ließen sich daher erschwerte mit der Gabel aufspießen oder gar auf der flachen Seite balancieren. Die Butter tat ihr übliches, um das aufnehmen der Nudeln so schwer wie möglich zu machen. Da half auch die erstaunlich gut gelungene fruchtige Tomatensauce mit zahlreichen Fruchtstückchen und Kräutern wenig. Das nach Picatta de Milanese Art panierte Seelachsfilet erwies sich ebenfalls als ganz gut gelungen, denn das Filet war angenehm saftig und zart, zerfiel allerdings beim zerteilen in kachelartige Stücke. Das verminderte den Genuss aber nicht. Dazu passte gut das Mischgemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und Spargelstückchen, das sich als angenehm firsch und knackig erwies. Bis auf die Butternudeln also ein durchaus akzeptables Gericht und heute wohl die beste aller Wahlen die ich treffen konnte.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lagen Coq au vin und Seelachsfilet dann auch relativ nah beieinander in der Gunst, ich meinte aber doch etwas mehr Seelachsfilets auf den Tabletts gesehen zu haben, weswegen ich diesem Gericht den ersten Platz zubilligen würde. Die etwas bleiche Hähnchekeule landete somit auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Milchreis schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: +/-
Mischgemüse: ++

Schupfnudel-Gemüsepfanne mit gebratenem Kabeljau & Safransauce [13.02.2019]

Wednesday, February 13th, 2019

Ursprünglich hatte ich heute eigentlich geplant beim Griechisches Gyros vom Schwein mit Reis und Tzazik aus dem Abschnitt Globetrotter auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch als ich das Gericht dann auf dem großen Monitor am Eingang sah, musste ich meine Vorentscheidung etwas relativieren, denn der weiße Reis sah sehr körnig und trocken aus und ich bezweifelte dass das Tzatziki ausreichen würde um dem Gericht etwas mehr Saftigkeit zu geben. Wäre es wenigstens Tomatenreis gewesen, hätte ich es mir vielleicht noch überlegt, aber so lieber nicht. Also sah ich mich nach einer Alternative um. Der Gemischter Salat mit gebackenem Camembert und Preiselbeeren bei Tradition der Region klang da schon mal recht gut, während mich Gerichte wie Gebratener Tofu mit frischem Gemüse oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austersauce von der Asia-Wok-Theke weniger reizten. Dann aber sah ich mir die Schupfnudel-Gemüsepfanne mit gebratenem Kabeljau in Safransauce aus dem Abschnitt Vitality etwas näher an und obwohl die Schupfnudeln auch etwas trocken aussahen, entschied ich mich doch für dieses Gericht.

Golden fried potato dumpling fingers vegetable pan with codfish in safran sauce /  Schupfnudel-Gemüsepfanne mit gebratenem Kabeljau & Safransauce

Bei den Schupfnudeln hatte ich mich mein erster Eindruck tatsächlich nicht getäuscht, denn sie waren bereits etwas abgekühlt und tatsächlich recht trocken. Da half auch der bunte Gemüsemix aus grünen Bohnen, Möhren, Spargelstücken, Pilzen, Zucchini, Erbsen und Paprika nur wenig, aber zum Glück kompensierte die mild-würzige Safran-Sauce mit ihrem frischen Dill das ganze etwas. Am Fisch gab es zwar nichts auszusetzen, es war zart, saftig und vollkommen frei von Gräten, aber ich hatte etwas Zweifel dass es sich hier wirklich um Kabeljau handelte – man vergleiche ihn mit anderen Gerichten mit Kabeljau wie hier oder hier. Viel mehr schien es sich hier um Pangasius zu handeln. Aber darum bin ich nicht böse, unabhängig von der Sorte hat der Fisch die eher mittelmäßige Schupfnudelpfanne deutlich aufgewertet. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferte sich heute Camembert und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und meiner Meinung nach konnten sich die Asia-Gerichte mit einem hauchdünnen Vorsprung durchsetzen. Nach dem somit zweitplatzierten Camembert folgte in geringen Abstand das Gyros mit Reis auf Platz drei und der Fisch mit Schupfnudel-Gemüsepfanne belegte einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet: ++
Safransauce: ++
Schupfnudel-Gemüsepfanne: +/-

Zwiebelrostbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln [22.11.2018]

Thursday, November 22nd, 2018

Heute ging es mir wieder etwas besser und ich konnte es wagen, wieder in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Dort war ich etwas hin und her gerissen zwischen zwei Gerichten, die größeres Interesse bei mir erregten: Zum einen den Wiener Zwiebelrostbraten mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region, zum anderen die Mac & Cheese – Maccaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce. Gut, auch die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sah heute nicht allzu schlecht und vor allem nicht zu trocken aus, aber mir lag der Appetit nach Fleisch. Dabei wäre das Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hähnchenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry, das neben Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, diese Voraussetzung zwar auch noch erfüllt, doch ich entschied mich letztlich dann doch für den Zwiebelrostbraten, der diese Anforderung auf die aus meiner Sicht am kulinarisch hochwertigsten erfüllte. Passenderweise hatte man sogar die scharfen Steakmesser für den Braten bereitgestellt, was eher eine Seltenheit ist. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Vienna onion beef roast with gravy & roast potatoes / Wiener Zwiebelrostbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Wir waren heute nicht besonders spät essen gegangen, so dass es wirklich etwas ärgerlich war, dass sowohl der Rostbraten als auch die Röstkartoffeln (die man dieses mal erfreulicherweise mal in Scheiben geschnitten hatte und nicht im Ganzen geröstet hatte) leider nicht mehr richtig heiß waren. Dadurch waren die Kartoffelscheiben natürlich nicht mehr ganz so knusprig wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Hinzu kam, dass die komplette breite Seite des Rostbratens – jene die im Foto den Kartoffeln zugewandt ist – mit Knorpeln durchsetzt war, was den Genuss und die Fleischausbeute des ansonsten sehr guten und zartrosa gebratenen Rindfleisches zusätzlich minderte.

Vienna beef rost - gristle / Wiener Zwiebelrostbraten - Knorpel

Und um das ganze noch zu die Krone aufzusetzen, hatte man zum garnieren nur getrocknete Industriezwiebeln verwendet, während die Mac & Cheese scheinbar frisch geröstete Zwiebeln zierten. Als ob es so schwierig wäre, einfach noch ein paar mehr frische Zwiebeln zu rösten. Die Sauce schließlich war zwar wie üblich recht dünn, aber geschmacklich in Ordnung und mit schönem zusätzlichen Zwiebelaroma. Im Ansatz ein vielversprechendes Hauptgericht, aber leider mit deutlichen Mängeln, die aber teilweise wohl einfach auch nur Pech gewesen sind. Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und Kohlrabi war natürlich auch nicht mehr frisch und knackig gewesen, aber das hatte ich hier auch nicht erwartet. Im Nachhinein gesehen wäre ich mit den Käsemakkaroni vielleicht doch besser bedient gewesen, aber das konnte ich ja nicht ahnen.
Bei den anderen Gästen schienen die Mac & Cheese Nudeln dann auch einen winzigen Deut beliebter gewesen zu sein als der Zwiebelrostbraten, womit diesem us-amerikanischen Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Nach dem somit zweitplatzierten Zwiebelrostbraten folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Schupfnudelpfanne auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rostbraten: +
Zwiebeln: +
Röstkartoffeln: +
Sauce: ++
Mischgemüse: +

Schweinesteak “Tessin” mit Bratensauce & Pommes Frites [02.08.2018]

Thursday, August 2nd, 2018

Mein innerer Schweinehund schlug heute zur Mittagszeit mal wieder richtig heftig zu, denn eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen beim Frischen Sommersalat mit Putenstreifen und Ei zuzugreifen, der heute im Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Käse, dazu Quarkdip bei Vitality kam für mich weniger in Frage, da ich kein großer Freund von Auberginen bin, das Schweinesteak “Tessin” mit Tomate und Speck gratiniert, mit Bratensauce und Pommes Frites bei Globetrotter erschien im ersten Moment zu schwer und auch auf Gebackene Ananas und Banane, Gebratene Hähnchenkeule mit Gemüse in süß-sauer Sauce oder Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse in Massamannsauce verspürte ich keine große Lust. Doch als ich den Salat dann visuell sah, war ich nicht ganz so begeistert, denn er erschien mir entgegen des Sommersalat vom Dienstag eher beliebig zusammengewürfelt und die Putenstreifen sahen mir etwas trocken aus. Also entschied ich mich doch noch kurzfristig um und griff nicht etwas zu den asiatischen Hähnchenkeulen, die eigentlich auch sehr verlockend aussahen, sondern zum Schweinesteak. Und das bei Temperaturen, die wieder nahe bei 30 Grad lagen. Dennoch: Auf den Pommes durfte natürlich der Ketchup nicht fehlen und außerdem war mir noch etwas Gemüse, daher ergänzte ich das Gericht noch durch ein paar Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke.

Pork steak "Tessin", gratinated with ham, tomato & cheese with gravy & french fries / Schweinesteak "Tessin" mit Tomate, Schinken & Käse gratiniert, dazu Bratensauce & Pommes Frites

Das Problem mit den nicht ganz so knusprigen Pommes scheint man inzwischen in den Griff bekommen zu haben, denn heute erwiesen sich die frittierten Kartoffelstäbchen als genau richtig was ihre Konsistenz anging. Nun ja, zumindest wenn es mir gelang sie zu verzehren bevor die wasserdünne und geschmacklich kaum relevante Bratensauce sie durchgeweicht hatte. Ist ja nett gemeint, um das Gericht insgesamt nicht zu trocken wirken zu lassen, aber einfach nur etwas Saucenpulver in viel zu viel Flüssigkeit zu rühren ist keine besonders elegante Lösung. Die positive Überraschung des Tages war jedoch das mit Kochschinken, Tomatenwürfeln und einem mild-würzigen Käse überbackene Schweinesteak, dass sich als ausgesprochen saftig und zart erwies. Auch wenn ich diese Attribute öfters verwende, so sehr wie heute trafen sie selten zu. Und das bei einem mageren Steak. Das Gemüse in Form von Erbsen und Möhren erwies sich letztlich dann so als eher mittelmäßig, denn die Erbsen waren noch einigermaßen knackig – was bei Hülsenfrüchten aber nicht ungewöhnlich ist – während die Möhren bereits ein klein wenig zu weich wirkten. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Insgesamt kein leichter Genuss, aber doch eine gute Wahl – trotz der Sommerhitze. Ich persönlich fand ja, dass die Bratkartoffeln in Scheiben wie hier noch als bessere Variante Pommes zu dem Steak Tessin passten, aber Scheiben-Bratkartoffeln gab es ja leider schön länger nicht mehr in unserem Betriebsrestaurant, nur noch angebratene kleine ganze Salzkartoffeln, vermutlich Drillinge. Eigentlich schade, aber wahrscheinlich ist der Aufwand in der Herstellung zu groß – aber ich gebe die Hoffnung auf ein Comeback noch nicht ganz auf. 😉
Obwohl der Sommersalat auch im vorderen Feld lag, war es heute natürlich das Schweinesteak, dass sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Ich bin also nicht der einzige unvernünftige an heißen Sommertagen. Nach dem somit zweitplatzierten Salat mit Putenstreifen folgten die Asia-Gerichte auf einem guten dritten Platz und die Aubergine, heute etwas abgeschlagen, auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tessin”: ++
Pommes Frites: ++
Bratensauce: +/-
Erbsen & Möhren: +

Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce [01.08.2018]

Wednesday, August 1st, 2018

Immer noch leidet das ganze Land unter der aktuellen Hitzewelle. Und bei solchem Wetter hatte ich wenig Lust auf die schweren Gerichte aus der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wie Penne Rigate mit Tomatenragout, Thunfisch und geriebenen Mozzarella bei Vitality, dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Rösti bei Tradition der Region oder dem Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” mit Spätzle im Abschnitt Globetrotter. Irgendwie sprang mir viel mehr der angenehm leichte, vegetarische Gebratene Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce ins Auge, der heute neben Gebackenes Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce angeboten wurde. Der Fisch wäre zwar auch gegangen, aber ich hatte mich entschieden heute mal vollkommen auf jegliches Fleisch zu verzichten. Obwohl ich zugeben muss, dass das Putenschnitzel mich durchaus reizte, aber dieses Mal blieb ich bei meinem Vorsatz und wählte das Reisgericht, welches ich mir noch mit einem Löffel süßer Chilisauce garnierte.

Fried egg rice with vegetables in Hoi Sin sauce / Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce

Und tatsächlich: Auch ohne Fleisch erwies sich das Reisgericht mit seinen Stückchen von Möhren, Paprika, Erbsen, Kohl, Lauch und Pak Choi als überaus schmackhaft. Zumal das Gemüse noch schön knackig war und dem Ganzen den nötigen Biss verlieh – es gibt nichts schlimmeres als total verkochtes Gemüse. Allerdings war die Grundwürzung mit der Hoi Sin Sauce nur sehr sehr mild geraten, daher war ich froh dem ganzen mit der süß-scharfen Chilisauce noch etwas mehr Pep gegeben zu haben. Nur beim Ei schien man etwas gegeizt zu haben, aber dennoch eine gute Wahl für einen Tag mit Temperaturen über 30 Grad. Allerdings musste ich am späteren Nachmittag feststellen, dass die Sättigungsdauer etwas kürzer erschien als sonst, aber da ich noch etwas Obst am Arbeitsplatz hatte, konnte ich Problemlos bis zum Abend durchhalten.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Rindergeschnetzelte und das Putenschnitzel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Nachdem ich mich genauer umgesehen hatte, meinte ich dass dabei das Rindergeschnetzelte einen winzigen Vorsprung herausarbeiten konnte und somit das Putenschnitzel auf Platz zwei verwies. Auf dem dritten Platz folgten die Penne Rigate mit Thunfisch und erst auf Platz vier folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Eierreis: ++