Seehecht in Curry-Sesam-Kruste mit Kräutersauce & Gemüsereis [09.03.2016]

Als ich einen Blick in die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants warf und dort im Abschnitt Globetrotter von einem Wiener Backhändel mit Zitronenecke und Pommes Frites las, dachte ich zuerst an ein halber Hähnchen, worauf ich heute keine große Lust hatte. Doch als ich in den Speiseraum kam, erkannte ich dass es sich um ein paniertes Filetstück handelte, war ich kurz am überlegen, ob ich nicht doch bei diesem Angebot zuschlagen sollte. Dann aber besann ich mich doch auf meine alte, liebgewonnene Tradition am Mittwoch zu Fisch und Meeresfrüchten zu greifen und wählte doch den Seehecht in Curry-Sesam-Kruste mit Kräutersauce und Gemüsereis aus der Sektion Vitality. Und das obwohl auch die Gefüllte Schweinslachse mit Rahmchampignons und Spätzle bei Tradition der Region auch nicht schlecht klang. Nur auf die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce verspürte ich heute keine große Lust. Auf ein Dessert, einen Salat oder zusätzliches Gemüse verzichtete ich heute aber, womit es heute insgesamt bei den 502kcal für den Seehecht als Mittagsmahl blieb.

Hake in curry sesame crust with herb sauce & vegetable rice / Seehecht in Curry-Sesam-Kruste mit Kräutersauce & Gemüsereis

Das rechteckige Stück Seehecht war zwar leicht trocken, aber der Fisch hatte ein angenehmes Aroma und der Sesam passte geschmacklich sehr gut dazu, während der Curry außer durch die Farbe kaum in Erscheinung trat. Aus der cremigen, dickflüssigen Sauce wiederum hätte man deutlich mehr machen können, denn sie besaß zwar einen leichten Kräutergeschmack, aber dieser passte meiner Meinung nach nicht sonderlich gut zum Fisch. Aber sie tat ihren Zweck, den sehr lockeren, geschälten Reis zu binden, den man mit Streifen von Möhren, etwas Romanesco und Stücken von grünen Bohnen versetzt hatte, die aber geschmacklich kaum ins Gewicht fielen, was den Reis aber dennoch zu einer gute Sättigungsbeilage machte. Insgesamt also ein aktzeptables, aber noch verbesserungswürdiges Gericht.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute das Backhendl vorne und konnte sich den ersten Platz sichern, die gefüllte Schweinelachse auf dem zweiten Platz lag ihr aber dicht auf den Fersen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier folgte schließlich der Seehecht mit Curry-Sesam-Kruste.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht in Curry-Sesam-Kruste: ++
Kräutersauce: +
Gemüsereis: ++

Lachssteak mit Weißweinsauce und Gemüsereis [28.08.2015]

Am heutigen Freitag fiel mir die Wahl mal wieder sehr leicht, denn da mich weder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce noch der Bunte Salatteller mit Putensteak mit Joghurtdressing bei Vitality oder die Dampfnudel mit heißen Kirschen und oder Vanillesauce bei Tradition der Region sonderlich reizten, fiel meine Wahl schnell auf das Lachssteak mit Weißweinsoße und Gemüsereis, das heute im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher eines als Schwarzwaldbecher definierten Nachtischs aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Salmon steak with with white wine sauce & vegetable rice / Lachssteak mit Weißweinsauce & Gemüsereis

Das einzige was ich heute kritisch Anmerken muss ist die mal wieder etwas dünn geratene Weißweinsauce, die aber geschmacklich in Ordnung war, weswegen ich hier von einem Punktabzug absehen werde. Das auf der Hautseite gebratene, zarte, einigermaßen saftige und mehr als ausreichend große Lachssteak gab ebenso wenig Grund sich zu beschweren wie die großzügige, mit kleinen Stückchen von Tomate, Zucchini und Pilzen versetzte Portion Reis. Und auch am Dessert, das aus je einer Schicht Schokopudding, roter Kirschgrütze und Vanillesauce bestand und mit einem Stück Netzmelone, Kiwi sowie einer Weintraube garniert war, gab es nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Lachssteak heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf dem zweiten Platz folgten auch heute die Asia-Gerichte, die aber nur einen kleinen Vorsprung gegenüber des Salattellers mit Putensteak auf dem dritten Platz besaßen. Platz vier belegte schließlich die Dampfnudel mit Kirschen und Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Lachssteak: ++
Weißweinsauce: ++
Gemüsreis: ++
Schwarzwaldbecher: ++

apetito Gyros Genial – der Kurztest

Im Tiefkühl-Regal einer lokalen Filiale eines Tengelmann-Supermarktes entdeckte ich vor kurzem ein mir bisher unbekanntes Fertiggericht, das er mir Wert erschien getestet zu werden: apetito Gyros Genial, eines von fünf Produkten dieser Art, welche die apetito convenience GmbH & Co. KG aus Rheine in Nordrhein-Westfalen anbietet. Außer dem hier besprochenen Produkt mit Hähnchengyros auf Gemüsereis gibt es noch Tomate Total aus Makaroni mit 4 verschiedenen Tomaten, China Chicken mit Hähnchen süß-sauer auf Mie-Nudeln, Pasta Mamma mit Spaghetti Bolognese und Crazy Curry mit einem roten Hühnchen-Curry auf Gemüsereis. Der Preis von 2,49 Euro für 350g erschien dabei zwar nicht gerade günstig, aber noch akzeptabel. Das Produkt wird in einer sich nach unten leicht verjüngenden Verpackung ausgeliefert, die aus hygienischen Gründen noch einmal in dünne Folie eingeschweißt ist.

01 - Apetito Gyros Genial - Verpackung vorne / Packaging front
Verpackung vorne

02 - Apetito Gyros Genial - Verpackung hinten / Packaging back
Verpackung hinten

Als Inhaltsstoffe enthält apetito Gyros Genial neben gegartem Reis vor allem gegartes Hähnchenbrustfilet (12 %), verschiedene Gemüsesorten (4%) wie Paprika, Tomatemark, Zwiebeln, Auberginen und Zucchini, außerdem Joghurt, Rapsöl, verschiedene Gewürze wie Knoblauch, Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel, Chilipulver, Speisesalz und Zucker sowie Weizenmehl, modifizierte Maisstärke, Kräuter wie Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin und Majoran. Außerdem ist Kartoffelstärke, Säureregulator, Natriumcitrate und Dextrose angegeben. Zusätzlich weist der Hersteller darauf hin, dass das Gericht Spuren von Ei und Sellerie enthalten kann.
Die Zubereitung ist nun denkbar einfach: Nachdem man die Schale aus dem Tiefkühlfach der Kühlschranks entnommen hat, entfernt man die Folie von der Verpackung,

03 - Apetito Gyros Genial - Folie entfernen / Remove foil

dann gibt man die Verpackung ungeöffnet in die Mikrowelle und erhitzt dort das noch tiefgefrorene Gericht für 8 Minuten auf 800 Watt.

04 - Apetito Gyros Genial - In Mikrowelle erhitzen / Heat in microwave

Anschließend brauch man die Schale nur noch zu entnehmen und zu öffnen, was aufgrund eines einfachen Laschen-Verschlusses auch problemlos funktioniert, und kann das Gericht aus der Box heraus verzehren. Dabei ließ sich die Box ohne Gefahr sich daran zu verbrennen auch mit den Händen halten.

05 - Apetito Gyros Genial - Fertig erhitzt / Finished

06 - Apetito Gyros Genial - CloseUp

Im ersten Moment erschien mir die Portion Gyros zwar etwas mickrig, aber wie sich herausstellte reichte sie für die Portion doch vollkommen aus. Alle Komponenten waren gut erhitzt worden und der Geschmack überraschte mich sogar etwas positiv. Zwar war das Gemüse, vermutlich durch das Einfrieren, teilweise leicht matschig, dafür erwies sich der Tomatenreis als überaus fruchtig und bissfest und die Gyros-Streifen, die ich vor dem Verzehr mit dem Gemüsereis vermischt hatte, waren gut gewürzt, zart und saftig. Für ein TK-Fertiggericht aus der Mikrowelle wirklich nicht schlecht.

07 - Apetito Gyros Genial - Auf Gabel / On spoon

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 447 kj
113 kcal
1659 kj
394 kcal
Eiweiß: 5,0g 17,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
3,2g
0,4g
11,2g
1,4g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
15,5g
1,7g
54,3g
6,0g
Ballaststoffe: 0,9g 3,2g
Natrium: 1,00g 3,50g

Mit unter 400kcal ein angenehm niedriger, aber natürlich auch der nur bedingt großen Portion geschuldeter Wert. Warum man zwei Stück Würfelzucker á 3g in einer eher kleinen Portion wie dieser verarbeitet hat, erschließt sich mir hier zwar nicht gerade – wenn ich selbst koche verwende ich eher selten Zucker- aber die Verwendung von dieser Zutat in Fertiggerichten ist ja bekanntermaßen eine übliche Vorgehensweise.
Insgesamt war ich, wohlgemerkt für ein Fertiggericht, doch sehr angetan von diesem Produkt. Geschmacklich waren die Komponenten gut aufeinander abgestimmt und die Zubereitung war in ihrer Einfachheit kaum zu übertreffen. Und auch was die Bequemlichkeit anging, gibt es hier kaum Verbesserungsbedarf, denn nach dem Verzehr kann man die leere Verpackung einfach entsorgen und hat gerade mal eine schmutzige Gabel zum Aufspülen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der Preis von 2,49 Euro, denn für gerade mal 50 Euro-Cent mehr bekomme ich schon ein mit 500g um knapp die Hälfte größeres TK-Gericht z.B. von Frosta. Daher gibt es trotz des insgesamt positiven Eindrucks einen kleinen Abzug in der Endnote. Aber für den kleinen bis mittleren Hunger kann ich das Gyros Genial von apetito dennoch empfehlen. Eventuell werde ich ja sogar mal den anderen Produkten dieser Reihe mal demnächste mal einen Kurztest angedeihen lassen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Hähnchenkeule mit BBQ-Sauce & Gemüsereis [10.09.2013]

Nachdem ich die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry und das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse (nicht schon wieder!) ausgeschlossen hatte, war ich mir eigentlich fast schon sicher, dass meine Wahl heute auf Gnocchi mit Austernpilzen, Ergerlingen, Spinat und feinem Walnussöl aus dem Bereich Vitality fallen würde – einem Gericht das mit 539kcal einigermaßen leicht erschien und das ich zum Beispiel hier, hier oder hier schon mit Genuss probiert hatte. Zumal der Hackbraten mit Rahmsauce und Kartoffelpüree bei Traditon der Region zwar verlockend, aber etwas zu massiv erschien. Dann aber änderte ich meine Entscheidung doch noch kurzfristig meine Entscheidung und griff zur Geschmorten Hähnchenkeule mit BBQ-Sauce und Gemüsereis, die heute bei Globetrotter auf dem Speiseplan zu finden war. Denn ich meinte dieses Gericht zuvor noch nie versucht hatte. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen gemischtes Gemüse und ein Becherchen Englische Mintcreme aus dem Dessert-Angebot.

Hähnchenkeule mit BBQ-Sauce & Gemüsereis / Chicken leg with BBQ sauce & vegetable rice

Zwar gab es am mit ein paar Karottenstückchen versehenen Reis nichts auszusetzen und auch die Hähnchenkeule, wenn auch etwas klein geraten, erfüllte mit dem einfach zu lösenden Fleisch und der leicht knusprigen Haut geschmacklich alle Anforderungen, die man an so etwas stellen kann. Nur die Sauce… Ich kann nicht sagen was ich mir genau unter BBQ-Sauce vorgestellt hatte, aber es war auf jeden Fall etwas anderes als warmer BBQ-Ketchup, auch wenn er angenehm würzig und leicht rauchig war. Mit Pommes Frites wäre es ja noch ok gewesen, aber zu Reis passte es meiner Meinung nach nur Bedingt. Das Gemüse, das ich mir aus Broccoli, Möhren und Schwarzwurzeln zusammengestellt hatte, war erwies sich als leicht abgestanden, aber genießbar. An der extrem weichen und luftig-zarten Mintcreme mit ihren Splittern dunkler Herrenschokolade gab es aber wieder absolut nichts zu meckern. Insgesamt nicht schlecht, aber leider nicht nicht ganz meiner Erwartungshaltung entsprechend. Letztlich wäre ich mit den Gnocchi vielleicht doch besser bedient gewesen.
Als ich heute meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, erschien es einen Moment fast so, als würden vegetarischen Gnocchi den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erlangen. Aber dieser Effekt schien sich nur auf eine Ecke des Gastraums zu beschränken, denn bei erneuten Hinsehen schob sich doch der Hackbraten etwas deutlicher nach vorne und überholte sie noch, um den letztlich Platz eins zu belegen. Aber auch ein vegetarisches Gericht auf Platz zwei ist schon ein ungewöhnliches Ereignis. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und die Hähnchenkeule.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
BBQ-Sauce: +
Gemüsereis: ++
Gemüse-Mischung: ++
Englische Mintcreme: ++

Hähnchenkeule in Paprikasauce [29.04.2013]

Der heutige Auswahlprozess war recht kurz gewesen. Auf Asia-Thai-Gerichte wie “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrasauce hatte ich heute keine Lust, der Curryreis mit Zucchini-Möhrengemüse bei Vitality sprach mich visuell nicht an und bei den verbleibenden Alternativen in Form einer Hähnchenkeule in Paprikasauce auf Gemüsereis bei Tradition der Region und des Gebratenen Fleischpflanzerl mit Zwiebel-Senfsoße und Kartoffel-Kräuterpüree erschien mir die Hähnchenkeule einfach die bessere Alternative. Auf ein Dessert verzichtetet ich auch heute wieder, dafür nahm ich mir aber noch ein kleines Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Hähnchenkeule in Paprikasauce / Chicken leg in bell pepper sauce

Die Hähnchenkeule sah zwar auf den ersten Blick recht dunkel aus, aber der Eindruck täuschte. Unter der gut durchgebratenen Haut fand sich angenehm viel zartes und saftiges Hähnchenfleisch, das sich erfreulich leicht auch mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu die fruchtig würzige Tomaten-Paprikasauce mit zahlreichen Streifen von roter und grüner Paprika sowie der mit einigen Möhrenstreifen versehene, lockere Reis als Sättigungsbeilage und fertig war ein vollwertiges und, so denke ich, auch nicht zu kalorienreiches Mittagsmahl. Eigentlich hätte es die Schale mit Möhren, grünen Bohnen, kleinen Stückchen vom Blumenkohl und Erbsen nicht unbedingt gebraucht, aber geschadet hat es sicherlich auch nicht und bildete eine durchaus passende Ergänzung. Insgesamt mal wieder eine gute Wahl wie ich fand.
Und dieser Meinung schienen auch viele der anderen Gäste gewesen zu sein, denn mit kleinem, aber deutlich erkennbaren Vorsprung erlangte die Hähnchenkeule heute auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala den ersten Platz. Das Fleischpflanzerl in Zwiebel-Senfsoße folgte aber nur knapp dahinter auf Platz zwei und auch der Abstand zu den Asia-Gerichten auf Platz drei war nicht allzu groß. Beim vegetarischen Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout reichte es schließlich wie üblich aber nur für Platz vier. Individuell zusammengestellte Gerichte, Snacks und Salatschüssel fließen wie üblich nicht mit in die Wertung ein.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Paprikasauce: ++
Gemüsereis: ++
Mischgemüse: ++