Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi – das Rezept
9.12.2012 18:14 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Die Idee Muffins mit Ricotta zu machen geisterte schon länger bei mir herum, doch erst dieses Wochenende kam ich endlich dazu sie mal zu realisieren. Mein ursprünglicher Plan war es gewesen, die Muffins mit Mangold zu machen, doch leider habe ich in den Märkten in denen ich war keinen bekommen, daher bin ich auf Empfehlung einer Marktmitarbeiterin auf Pak Choi umgestiegen, der laut ihrer Aussage ein guter Ersatz für Mangold wäre. Dabei ist Pak Choi ja eher ein naher Verwandter des Chinakohls, während Mangold zu den Rübengewächsen zählt – so fand ich dann hinterher heraus. Aber letztlich ging es auch mit Pak Choi. Diese kombinierte ich noch mit etwas Blattspinat noch übrig hatte sowie einigen Pinienkernen und fertig war ein überaus leckere Muffin-Zubereitung, die ich mit diesen Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für eine Muffin-Form (12 Stück)?
900g Pak Choi (Ersatzweise: Mangold)

sowie etwas Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Mufin-Form
Beginnen wir also damit, die Schalotte zu schälen und zu würfeln

sowie die Kartoffeln ebenfalls zu schälen

Anschließend lösen wir die Blätter des Pak Choi vom Kopf und schneiden den festen Strunk heraus

und waschen die verbliebenen Blätter dann gründlich unter fließendem Wasser.

Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und begonnen haben, ihn zum kochen zu bringen

und waschen dann den Dill, schütteln ihn trocken,

zupfen die feinen Fähnchen von den Stielen

und zerkleinern diese dann gründlich.

blanchieren wir den Pak Choi darin für kurze 5 bis 6 Sekunden und lassen ihn danach wieder abtropfen.

Anschließend kochen wir die Kartoffelwürfel für zwei bis drei Minuten

und lassen sie ebenfalls gut abtropfen.

Abschließend blanchieren wir auch noch den Spinat für etwa drei bis vier Minuten und geben ihn dann zum Pak Choi ins Abtropfsieb.

Außerdem rösten wir die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne goldbraun und breiten sie anschließend aus, um sie etwas abkühlen zu lassen.

Nachdem wir den Pak Choi sehr gut ausgedrückt haben und so viel Flüssigkeit wie möglich heraus gepresst haben

zerkleinern wir ihn mit einem Messer.

Auch den Blattspinat drücken wir gut aus und zerkleinern ihn auf die gleiche Weise.

Dann zerbröseln wir den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel,

und verrühren alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse.

Zwischenzeitlich dürften auch die Pinienkerne soweit abgekühlt sein, dass wir sie grob zerkleinern können.

Nachdem wir dann das Ei zu unserer Masse hinzugefügt

folgen dann die Kartoffelwürfel,

Alles heben wir unter die Ricotta-Masse unter

und fahren dann fort die gewürfelte Schalotte

und schließlich noch den zerkleinerten Dill hinzuzufügen.

Alles verrühren wir dann gründlich zu einer einheitlichen Masse

und würzen es dabei kräftig mit Pfeffer.

Nachdem wir den Backofen auf 160 Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Muffin-Form mit etwas Öl oder wahlweise Butter aus

und befüllen sie dann mit unserer soeben hergestellten Mischung.

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Muffins in etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Nachdem wir sie dann anschließend wieder entnommen haben, lassen wir sie kurz für ca. fünf Minuten etwas abkühlen,

dann können wir die Muffins vorsichtig heraus nehmen und sie genießen.

Die Kombination aus milden Ricotta und würzigen Ziegenfrischkäse erwies sich schon einmal geschmacklich als sehr gelungen, aber gemeinsam mit dem Gemüse in Form von Kartoffeln, Pak Choi und Blattspinat, dem nussigen Aroma der angerösteten Pinienkerne, sowie dem herzhaften Parmesankäse und schließlich dem Dill ergab alles eine wunderbar schmackhafte Mischung, die in Muffinform gebacken sowohl warm als auch kalt sich als ein wirklicher Genuss erwies. Vor allem die Pinienkerne hatten es mir dabei besonders angetan, aber auch an dem Pak Choi, dem Blattspinat und den Kartoffeln gab es nichts auszusetzen. Ich hatte ja etwas bedenken gehabt, den ursprünglich geplanten Mangold durch Pak Choi zu ersetzen, aber alles diesbezüglichen Befürchtungen hatten sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Ich war mit dem Ergebnis überaus zufrieden, auch wenn ich sie im Nachhinein gesehen wohl letztlich nicht ganz so lange im Ofen hätte lassen müssen.
Mit etwa 125kcal pro Stück erwiesen sich diese vegetarischen Muffins auch was die Nährwerte angeht als angenehm leicht. Nimmt man drei Stück für eine Mahlzeit kommt man also gerade mal auf einen Gesamtwert von 375kcal pro Portion. Für die komplette Masse hatte ich einen Wert von ungefähr 1500kcal berechnet, wobei erstaunlicherweise die Pinienkerne mit 332kcal noch vor dem Ricotta den höchsten Einzelwert einnahmen. Aber bei solchen Werten brauch man glaube ich nicht darüber nachzudenken, ob man noch irgendwo reduzieren muss. Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Rezept, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Guten Appetit

Tags: abendessen, backen, baking, blattspinat, cooking, dill, dinner, essen, food, goat cream cheese, kartoffeln, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, leaf spinach, lunch, mittagessen, muffins, nahrung, nahrungsmittel, pak choi, pine nuts, pinienkerne, potatoes, recipe, rezept, ricotta, saure sahne, schalotte, shallot, sour cream, vegetarian, vegetarisch, ziegenfrischkäse
Rucola-Ziegenfrischkäse-Quiche – das Rezept
6.10.2012 17:06 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute war mir mal wieder nach einem pikanten Kuchen, einem Quiche. Auf der Suche nach etwas Passendem stieß ich dabei auf auf ein Rezept für einen Quiche mit Rucola, was mir im ersten Moment etwas seltsam, aber nicht uninteressant vorkam. Ich kannte diese bei uns auch als Rauke bezeichnete Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse bisher primär als Salat, aber es schien mir auch nichts dagegen zu sprechen sie nicht auch mal anderweitig zu verwenden. Das ganze wertete ich noch mit Ziegenfrischkäse sowie gekochten Schinken und Baconwürfel auf, bevor ich es letztlich mir Basilikum-Mozzarella abschloss. Das Ergebnis war ein sehr empfehlenswerter und schmackhafter würzig-pikanter Kuchen, dessen Zubereitung ich nun hier in gewohnter Form vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?
50g getrocknete Tomaten (ohne Öl)

100g Baconwürfel (gewürfelter, geräuchter Speck)

zum würzen Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer

sowie etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Form
Beginnen wir damit, die Speckwürfel ohne Fett in einer kleinen Pfanne auszulassen, etwas anzubraten und dann zum abkühlen bei Seite zu stellen.

Anschließend reinigen wir den Rucola unter fließendem Wasser

schleudern ihn trocken (womit ich endlich mal meine neue Salatschleuder ausprobieren konnte) ![]()

und verlesen ihn dann, wobei wir die gröberen Stiele entfernen,

bevor wir ihn grob etwas zerkleinern.

Außerdem würfeln wir die getrockneten Tomaten,

schälen und hacken den Knoblauch sehr fein

und schneiden den Schinken in Quadrate.

Nachdem wir den Backofen auf 200 Grad vorgeheizt haben, fetten wir dann unsere Quiche-Form aus,

passen dann unseren Blätterteig hinein

und stechen ihn mit einer Gabel etwas an damit er nicht zu sehr aufgeht

um ihn dann für vier bis fünf Minuten im Ofen etwas vorzubacken.

In der Zwischenzeit geben wir Sahne, Sojacreme und Creme legere in eine Schüssel,

würzen alles mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer

und verrühren dann alles gut mit den drei Eiern zu einer einheitlichen Masse.

Nach etwa vier bis fünf Minuten entnehmen wir dann unsere Quiche-Form mit dem Blätterteig aus dem Ofen, lassen sie kurz etwas abkühlen

und bestreichen den Boden dann gleichmässig mit dem Ziegenfrischkäse.

Darauf verteilen wir dann gleichmässig zuerst die getrockneten Tomaten

und dann die angebratenen Speckwürfel,

um anschließend die Rucola-Blättchen darauf zu geben und etwas anzudrücken.

Auf den Rucola geben wir nun das zerkleinerte Knoblauch

und anschließend den gewürfelten Kochschinken

um alles abschließend mit der Sahne-Ei-Masse gleichmässig zu übergießen

und dann mit dem zerbröselten Mozzarella zu bestreuen.

Das Ganze kommt nun für 35 bis 40 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.

Sollte der Quiche sich dabei etwas aufblähen, können wir Ruhe bewahren: Der fällt auch wieder in sich zusammen.

Ist die Masse gestockt und der Käse schön braun geworden können wir schließlich die Form entnehmen, in vier Portionen zerteilen

Bereits der erste Bissen löste auf meiner Zunge ein wahres Geschmacksgewitter aus, denn diese Kombination aus cremigen Ziegenfrischkäse, fruchtigen Tomatenstückchen, würzigen Speck, leckerem Rucola, Schinken und schließlich geschmolzenen, angebräuntem Basilkum-Mozzarella hatte es wirklich in sich. Sehr sehr lecker kann ich da nur sagen, jeder Freund von pikanten Kuchen kommt hier eindeutig auf seinen Geschmack – wobei pikant hier wirklich wörtlich zu nehmen ist.
Doch nicht nur geschmacklich, leider auch was die Nährwerte angeht hat das Gericht es leider in sich. Meiner Berechnung nach kommt der komplette Inhalt der Quiche-Form auf etwa 2200kcal, das heißt pro Portion schlägt das Ganze, aufgeteilt auf 4 Portionen, mit 550kcal zu Buche. Für ein Hauptgericht ist das zwar noch akzeptabel, eine Currywurst mit Pommes liegt immerhin bei über 800kcal, aber leicht ist so etwas natürlich nicht gerade. Wer das Ganze noch etwas reduzieren möchte, kann die 100g Speckwürfel durch die gleiche Menge Kochschinken ersetzen und somit insgesamt 200kcal, also 50kcal pro Portion sparen. Den Blätterteig durch Mürbeteig zu ersetzen bringt aber meiner Berechnung nach nichts, da Mürbeteig gleich noch mal 85kcal pro 100g mehr als Blätterteig hat. Damit aber genug der Rechnerei, ich kann das Rezept trotz seiner relativ hohen Werte auf jeden Fall vorbehaltlos weiter empfehlen und jedem Quiche-Liebhaber nur ans Herz legen – es lohnt sich wirklich.
Guten Appetit

Tags: abendessen, backen, baking, blätterteig, cooking, cream, dinner, dried tomatoes, eggs, Eier, essen, food, garlic, getrocknete tomaten, goat cream cheese, ham, küche, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, kochschinken, lunch, mittagessen, mozzarella, nahrung, nahrungsmittel, puff pastry, quiche, recipe, rezept, rucola, sahne, schinken, tomaten, ziegenfrischkäse
Lauchkuchen mit Speck – das Rezept
16.09.2012 18:43 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Heute war mir mal wieder nach irgend etwas mit Blätterteig, daher entschloss ich mich dazu heute mal einen Lauchkuchen zuzubereiten, den ich mit einer Kombination aus drei Sorten Käse sowie zwei Sorten Fleisch versah und aufwertete. Das Ergebnis war ein sehr leckeres Gericht, dass man sowohl warm als auch kalt genießen kann und sich somit auch wunderbar als Fingerfood eignet. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier mal kurz in gewohnter Form einmal kurz vorzustellen.
Für ein Blech benötigen wir:
1 große Stange Lauch (mind. 330g)

100g gewürfelter Speck (Bacon)

100g Emmentaler (oder ein anderer würziger Käse)

sowie etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
Beginnen wir also damit, die Stange Lauch gründlich zu waschen

und sie dann in Ringe zu schneiden. Größere Ringe halbieren wir am besten noch einmal.

Außerdem zerkleinern wir den Räucherschinken.

Anschließend erhitzen wir in einer Pfanne den Esslöffel Olivenöl

und geben dann den zerkleinerten Räucherschinken

und braten alles gründlich an.

Wenig später geben wir auch den zerkleinerten Lauch hinzu,
braten auch dieses für etwa fünf Minuten mit an und lassen alles dann etwas abkühlen.

In eine größere Schüssel bröseln wir dann den Ziegenfrischkäse

geben den Doppelrahm-Frischkäse hinzu

und schlagen dann die Eier hinein.

Das ganze verrühren wir nun zu einer glatten Masse

und würzen es dann mit Pfeffer und Muskatnuss und ein wenig Salz. Da der Schinken selbst salzig ist, müssen wir hier mit dem Salz etwas sparsamer umgehen.

Nun brauchen wir nur noch den geriebenen Käse hinzufügen und unterrühren, dann ist unsere Käsemischung fertig.

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt unseren Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.
Nachdem wir den Blätterteig anschließend auf ein Backblech gelegt haben

lösen wir es einmal kurz von dem mitgelieferten Backpapier (wenn vorhanden) um ein Festbacken zu verhindern

und perforieren den Teig in regelmäßigen Abständen mit einer Gabel

um ihn dann für einige Minuten im Ofen vorzubacken.

Sollte sich der Teig dennoch etwas aufblähen

drücken wir ihn mit der Hand einfach wieder flach
und belegen ihn dann mit der inzwischen etwas abgekühlten Masse aus Lauch und Schinken.

Darauf verteilen wir dann unsere Käse-Mischung

bis alles gleichmässig damit bedeckt ist

und schieben das Blech dann für etwa 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene in unseren vorgeheizten Backofen.

Wenn die Masse gestockt ist und beginnt braun zu werden ist es an der Zeit das Blech zu entnehmen

und den Lauchkuchen in mundgerechte Stücke zu zerteilen um sie anschließend servieren zu können.

Das Ergebnis war ein deftiges, angenehm herzhaftes Gericht, dass leckeres Lauchgemüse auf pikante Art mit reichlich Speck und Schinken sowie einer gelungenen Mischung aus Frischkäse von Kuh und Ziege sowie würzigem Emmentaler kombinierte. Und wie bereits erwähnt schmecken diese nicht nur in heißer Form, auch abgekühlt erwiesen sie noch als sehr leckerer Snack, den ich mir sowohl gut auf dem Buffet einer Veranstaltung vorstellen kann, den man aber auch wunderbar zum Fernsehabend genießen kann.
Ich hatte je befürchtet dass ich mir hier eine ziemliche Kalorienbombe zusammengebacken hatte, aber meiner überschlägigen Berechnung der Nährwerte dieses Gerichtes nach hatte ich mich da wohl verschätzt – denn meiner Kalkulation nach kommen wir auf etwa 1500kcal für das ganze Blech, aufgeteilt auf vier Portionen kommen wir auf 375kcal pro Portion, bei drei Portionen kommen wir auf 500kcal. Für ein so deftiges Gericht wirklich ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Dennoch kann man hier natürlich noch etwas weiter reduzieren indem man z.B. leichtere Käsesorten oder mageren Kochschinken anstatt fettreichen geräucherten Rohschinkens verwendet. Ich kann dieses schnell zubereitete Rezept jedenfalls wärmstens weiterempfehlen – mir hat es auf jeden Fall wunderbar gemundet.
Guten Appetit

Tags: abendessen, backen, bacon, baking, blätterteig, cheese, cooking, cream cheese, dinner, emmentaler, essen, fingerfood, food, frischkäse, goat cream cheese, Käse, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lauch, Leek, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, puff pastry, räucherschinken, recipe, rezept, smoked ham, tarte, ziegenfrischkäse
Möhren-Ziegenfrischkäse-Lasagne mit Rinderhack – das Rezept
2.06.2012 19:50 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
In meinem aktuellen bestreben etwas leichter zu kochen entschied ich mich heute dazu, mal ein neues Lasagne-Rezept auszuprobieren. Das ursprüngliche Rezept arbeitete dabei mit normalen Light-Frischkäse, ich entschied mich aber aufgrund der Tatsache dass ich diesen nicht bekommen hatte dazu, statt dessen den bereits mehrfach bewährten Ziegenfrischkäse zu verwenden. Eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Insgesamt erwies sich das Gericht schließlich als sehr leckere Alternative zur fettreichen Bechamel-Lasagne, das auch noch relativ einfach zuzubereiten ist. Aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zur eigentlichen Zubereitung:
Was benötigen wir für 3-4 Portionen?
Lasagneplatten (bei mir waren es sechs, die Anzahl kann aber abhängig von der Größe der Auflaufform variieren)

1 mittlere rote Paprika – ca. 200g

1 große oder 2 kleine Zwiebeln

150ml Sojacreme – alternativ kann man aber auch Kondensmilch nehmen

zum würzen Salz, Pfeffer und Oregano

sowie 2-3 EL Pflanzenöl zum braten
Beginnen wir wie gewohnt damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen und zerkleinern wir die Zwiebel – wozu ich wieder mein kleines Maschinchen verwendete, man kann aber natürlich die Zwiebel auch gerne mit der Hand fein würfeln.

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie in kleine Würfel

um sie dann z.B. auf der groben Seite einer Kastenreibe grob zu zerkleinern.

Anschließend erhitzen wir in einer größeren Pfanne etwas Pflanzenöl

und braten unser Rinderhack darin krümelig an.

Ist das Hackfleisch dann gut durchgebraten, geben wir auch die zerkleinerten Zwiebeln in die Pfanne

pressen die Knoblauchzehen dazu

und dünsten dann alles für etwas drei Minuten bei gelegentlichem umrühren an.

Dann können wir schließlich die Paprikawürfel

und die geriebenen Möhren ebenfalls in die Pfanne geben

und braten sie für weitere vier bis fünf Minuten mit an bis sie etwas Farbe bekommen haben.

Währenddessen können wir alles auch gleich kräftig mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen.

Schließlich fügen wir dann auch die geschälten Tomaten mit hinzu,

und heben dann noch das Tomatenmark unter. Anschließend lassen wir alles für zehn bis zwölf Minuten auch mittlerer Stufe bei gelegentlichem Rühren vor sich hin köcheln.

Während unsere Füllung köchelt, gießen wir die Sojacreme in ein passendes Behältnis,

bröseln den Ziegenfrischkäse hinzu

und rühren dann alles einigermaßen glatt.

Außerdem probieren wir natürlich noch unsere Füllung und schmecken sie ggf. noch einmal final mit den Gewürzen ab.

Nachdem wir dann den Backofen auf 200 Grad vorgeheizt und eine größere Auflaufform etwas ausgefettet haben, bedecken wir den Boden der Form mit etwas von unsere Möhren-Paprika-Hack-Mischung

tragen etwas von der Mischung aus Sojacreme und Ziegenfrischkäse drauf auf

und belegen alles schließlich mit Lasagneplatten.

Es folgt eine weitere Schicht der Gemüse-Fleisch-Mischung

eine weitere Lage Ziegenfrischkäse-Mix

eine weitere Lage Lasagneblätter

und schließlich der Rest der Fleisch-Gemüse-Mischung

sowie Abschließend der Rest unserer Mischung aus Sojacreme und Ziegenfrischkäse.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, geben wir das Ganze auf der zweiten Schiene von unten für ca. 25 Minuten zum überbacken hinein.

Anschließend entnehmen wir die Auflaufform, lassen sie für 2 bis 3 Minuten ruhen

und können dann die Lasagne zerteilen und servieren.

Die mit einem leichten Touch von Oregano versehene Mischung aus geraspelten Möhren, Paprikawürfeln und mageren Rinderhack alleine war schon sehr lecker wie ich feststellen durfte, aber die geschmackliche Abrundung geschah meiner Meinung erst durch das angenehme Aroma das aufgebrachten Ziegenfrischkäse, den man dezent, aber dennoch deutlich herausschmeckte. Dabei war es wirklich gut gewesen, auch nicht mit den Gewürzen gegeizt zu haben, denn ich fand dass vor allem das Oregano sehr gut zu den anderen Zutaten passte. Eine mehr als nur tragbare Alternative zur schweren Bechamel-Lasagne wie ich fand, fast sogar noch besser.
Kommen wir nun zu den Nährwerten: Meiner Berechnung nach kommt der gesamte Inhalt der Auflaufform auf ca. 1800kcal, das entspricht bei 4 Portionen leichten 450kcal pro Portion und bei der Aufteilung in drei große Portionen ca 600kcal pro Portion. Das sind für eine Lasagnezubereitung wirklich traumhafte Werte, gerade wenn man bedenkt dass man geschmacklich absolut keine Abstriche machen muss, sondern sogar noch ein unglaublich leckeres und sättigendes Gericht erhält. Daher kann ich das Rezept jedem nur wärmstens ans Herz legen, er wird den kleinen Aufwand der Zubereitung keinesfalls bereuen.
Guten Appetit

Tags: abendessen, bell pepper, carrots, cooking, dinner, essen, food, goat cream cheese, ground beef, karotten, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lasagne, lunch, möhren, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, onion, oregano, paprika, recipe, rezept, rinderhack, tomaten, tomatoes, ziegenfrischkäse, zwiebel
Ricotta-Tomatenauflauf mit Ziegenfrischkäse – das Rezept
27.05.2012 18:43 kochexperimente, kulinarisches2 Kommentare
Heute entschied ich mich dazu, ein Rezept für Ricotta-Tomatenauflauf auszuprobieren, wobei ich den ursprünglich vorgesehenen normalen Frischkäse allerdings durch Ziegenfrischkäse ersetzte, da ich mir dadurch ein besseres Aroma erhoffte – eine Hoffnung die sich übrigens vollends erfüllte. Im Grunde genommen handelt es sich bei diesem Gericht um die herzhafte Variante der in Frankreich bekannten Süßspeise Clafoutis, einem Mittelding zwischen Kuchen und Auflauf. Und ich obwohl es sich bei dieser Variante um ein rein vegetarisches Gericht handelt, war das Ergebnis absolut lecker und empfehlenswert, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte die Zubereitung hier in gewohnter Form einmal kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
Eine Hand voll Kirschtomaten - (ich habe 16 Stück verwendet, man kann aber auch gerne mehr oder weniger rein tun)

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu waschen wir die Frühlingszwiebeln erst einmal gründlich und schneiden sie dann in ca. 1cm lange Stücke.

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen – ich verwendete übrigens drei – und schneiden sie in schmale Scheibchen. Zu große Stücke zerteilen wir noch einmal.

In einer kleinen Pfanne erhitzen wir dann drei Esslöffel Olivenöl auf Betriebstemperatur und dünsten die Knoblauchstücke und die Frühlingszwiebeln darin für zwei bis drei Minuten an.

Wenn man TK-Erbsen verwendet wie ich es tat, kann man sie ebenfalls mit in die Pfanne geben und somit auch gleich auftauen.

Anschließend geben wir alles in eine Schüssel und lassen es etwas abkühlen.

Ricotta und Ziegenfrischkäse geben wir dann in eine Schüssel

fügen die drei Eier und den gehäuften Esslöffel Mehl hinzu

und verrühren alles zu einer cremigen Masse (was mit dem Handmixer am besten geht, alles andere ist meiner Erfahrung nach zu mühselig)

wobei wir diese kräftig mit Salz, Pfeffer und einigen Spritzern Tabasco würzen.

Nun können wir uns dem Basilikum zuwenden, das wir waschen, trocken schütteln und dann die Blätter abzupfen,

die wir dann bis auf einige Reste, die zum garnieren benötigt werden, mit dem Messer oder einer entsprechenden Küchenmaschine zerkleinern,

zu der Ricotta-Ziegenfrischkäse-Masse hinzufügen

und gut miteinander verrühren.

Zuletzt geben wir noch das angedünstete Gemüse hinzu

und heben es gut unter, wobei wir hier auf die manuelle Methode zurückgreifen sollten.

Mit dem verbleibenden Löffel Olivenöl pinseln wir dann eine Auflaufform aus,

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.
füllen unsere Ricotta-Mischung hinein

und geben dann die Kirschtomaten hinein, die wir vorher natürlich gründlich gewaschen und abgetrocknet haben.

Ist der Backofen dann aufgeheizt schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für 25 bis 30 Minuten.

Nach dieser Frist, wobei wir uns natürlich auch auf das Auge und nicht nur auf die Uhr verlassen sollten, entnehmen wir die Auflaufform, lassen sie für 2 bis 3 Minuten ruhen

und garnieren unser Gericht dann mit den verbliebenen Basilikumblättern.

Anschließend können wir das Gericht servieren und genießen.

Die Fusion aus Ricotta und Ziegenfrischkäse, die ich mit frischem Basilikum, Erbsen und Frühlingszwiebeln versehen und kräftig gewürzt hatte, war durch das Backen in eine lockere Teigmasse mit einem angenehm würzigen, aber milden Geschmack verwandelt worden. Darin fanden sich die zahlreichen, durch das backen komplett gegarten Kirschtomaten (bei denen man zu Beginn des Verzehr etwas vorsichtig sein musste da sie innen noch sehr heiß waren) die beim zerbeißen aber eine angenehm fruchtige Geschmacksnote abgaben, die meiner Meinung nach wunderbar mit dem Aroma der Ricotta-Ziegenfrischkäsemasse harmonierte. Ich hatte zu Beginn befürchtet das ganze würde geschmacklich zu lasch werden, doch ich wurde nach den ersten Bissen sofort eines besseren belehrt.
Und auch was die Kalorienwerte angeht kann sich das Gericht durchaus sehen lassen. Auch dank der sparsamen Verwendung von Öl kommen wir auf gerade mal 1100kcal für den kompletten Inhalt, das entspricht 550kcal bei zwei Portionen und bei drei Portionen gerade mal auf 367kcal. Angenehm leicht und außerdem auch noch sehr schmackhaft, was will man mehr? Dafür verzichte ich gerne auch mal auf Fleisch.
In diesem Sinne: Guten Appetit

Tags: abendessen, auflauf, basil, basilikum, casserole, cherry tomatoes, cooking, dinner, erbsen, essen, food, frühlingszwiebeln, goat cream cheese, küche, kirschtomaten, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, peas, recipe, rezept, ricotta, spring onions, tomaten, tomatoes, ziegenfrischkäse



























































