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Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola – das Rezept

Saturday, November 11th, 2017

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich dieses Jahr die Kürbis-Zeit vollkommen ignoriert und noch gar nichts mit diesem für den Herbst und Frühwinter typischen Gemüse zubereitet hatte. Das wollte ich dieses Wochenende ändern und hatte mich dazu entschlossen, mal einen Flammkuchen mit Kürbis, Birne und Gorgonzola zuzubereiten. Eine ungewöhnlich Kombination, die sich aber als sehr gelungen und lecker herausstellte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

250g Hokkaido Kürbis-Fruchtfleisch
01 - Zutat Hokkaido-Kürbis  / Ingredient hokkaido pumpkin

1 größere feste Birne
02 - Zutat Birne / Ingredient pear

1 größere rote Zwiebel
03 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

100g pikanter Gorgonzola
04 - Zutat Gorgonzola / Ingredient gorgonzola

100g gewürfelter Speck
05 - Zutat Speckwürfel / Ingredient diced bacon

200g Schmand
06 - Zutat  Schmand / Ingredient heavy sour cream

1 Rolle Flammkuchen-Teig
07 - Zutat Flammkuchenteig / Ingredient dough for tarte flambeé

sowie etwas Salz, Pfeffer und Paprika zum würzen
und eventuell einen Schuss Milch

Beginnen wir damit, den Kürbis zu waschen, trocken zu tupfen,
08 - Kürbis waschen / Wash pumpkin

zu halbieren, zu entkernen, sprich die Kerne und das faserige Fruchtfleisch in der Mitte zu entfernen,
09 - Kürbis entkernen / Decore pumpkin

und schließlich in dünne Spalten zu schneiden.
10 - Kürbis in Spalten schneiden / Cut pumpkin in cleaves

Außerdem schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in Spalten,
11 - Ziebel in Spalten schneiden / Cut onion in cleaves

waschen und entkernen auch die Birne, um sie ebenfalls in Spalten zu schneiden
12 - Birne in Spalten schneiden / Cut pear in cleaves

und würfeln den Gorgonzola.
13 - Gorgonzola würfeln / Dice gorgonzola

Anschließend geben wir den Schmand in eine Schüssel,
14 - Schmand in Schüssel geben / Put sour cream in bowl

addieren einen kleinen Schuss Milch,
15 - Schuss Milch hinzufügen / Add some milk

rühren den Schmand glatt
16 - Schmand glatt rühren / Stir sour cream

und schmecken ihn dabei mit Salz, Pfeffer und Paprika ab.
17 - Mit Salz, Pfeffer & Paprika würzen / Season with salt, pepper & paprika

Während der Backofen auf 225 Grad vorheizt, streichen wir den gewürzten Schmand großzügig auf den auf einem Backblech ausgerollten Teig,
18 - Teig mit Schmand bestreichen / Dredge dough with sour cream

legen Birne, Kürbis, Zwiebel, Speck und Gorgonzola gleichmässig verteilt oben auf, würzen diesen noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer
19 - Mit Zutaten belegen / Add toppings

und backen dann alles für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen.
20 - Im Ofen backen / Bake in oven

Den Fertigen Flammkuchen können wir dann wieder entnehmen
21 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola . Finished baking / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Fertig gebacken

und unmittelbar servieren und genießen.
22 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola - Served / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Serviert

Ich hatte beim Belegen des Teigs ja zuerst befürchtet, dass es zu viel des Belages sei, doch Kürbis, Birne und Zwiebel fallen beim backen in Ofen glücklicherweise so in sich zusammen, dass die Dicke des Belages sich am Ende als genau richtig erwies. Und erst der Geschmack. Normalerweise bin ich ja nicht der größte Fan von Gorgonzola und hatte auch kurz überlegt ihn durch einen anderen Käse zu ersetzen, aber glücklicherweise hatte ich mich dann doch dagegen entschieden, denn gerade der pikante Gorgonzola war geschmacklich eine wunderbare Addition zu dieser Kombination aus Kürbis, Zwiebel und Birne. Sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand ein wahrer Genuss.

23 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola - Side view / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Seitenansicht

Guten Appetit

Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme – das Rezept

Saturday, October 27th, 2012

Bereits vor längerem hatte ich ein Rezept für eine Torte aus Makkaroni entdeckt, dass ich gerne mal ausprobieren wollte, aber bisher war es immer daran gescheitert dass ich keine Springform besaß. Das habe ich nun gestern während eines Besuches in einem Einrichtungshaus mit Küchenabteilung endlich mal geändert und mir eine Springform mit 24cm Durchmesser besorgt – somit stand diesem kleinen Kochexperiment nichts mehr im Wege. Der Aufwand ist für dieses Rezept zwar etwas größer, das sei gleich zu Anfang erwähnt, aber es lohnt sich durchaus wie ich finde.

Was brauchen für für eine Springform? (ca. 6 Portionen)

400g lange Makkaroni (Röhrennudeln)
01 - Zutat Makkaroni / Ingredient macaroni

3 mittelgroße Möhren
02 - Zutat Möhren / Inredient carotts

3 Tomaten
03 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

100g Erbsen (TK)
04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

2 Zwiebeln
05 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

250g gekochter Schinken am Stück (Ich entschied mich für eine Variante mit Kräuterkruste)
07 - Zutat gekochter Schinken / Ingredient ham

100g Gorgonzola
08 - Zutat Gorgonzola / Ingredient gorgonzola

200ml Sojacreme (Alternativ geht natürlich auch Sahne, aber Sojacreme ist eine leichtere Alternative)
09 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

4 Hühnereier – Größe M
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

50g Käse nach Wahl – ich entschied mich hier für Emmentaler, Gouda wäre aber auch denkbar
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

2-3 Zweige Thymian
12 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

sowie etwas Olivenöl zum braten und ausfetten
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir dann damit, etwas Wasser in einem größeren Topf zum kochen zu bringen
13 - Wasser erhitzen / Heat up water

es dann zu salzen
14 - Wasser salzen / Salt water

und unsere Makkaroni darin gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.
15 - Makkaroni kochen / Cook macaroni

Während das Wasser zum kochen gebracht wird und während die Makkaroni kochen, können wir uns um die anderen Zutaten kümmern. Zum Beispiel können wir die Möhren schälen,
16 - Möhren schälen / Peel carrots

in Scheiben schneiden
17 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carotts in slices

und dann noch einmal halbieren bzw. vierteln.
18 - Möhren zerkleinern / Grind carotts

Außerdem waschen wir die Tomaten
19 - Tomaten waschen / Wash tomatoes

entfernen die Stielansätze
20 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

vierteln und entkernen sie
21 - Vierteln und entkernen / Quarter & remove core

und schneiden sie schließlich in kleine Stücke.
22 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Des weiteren schälen wir unsere Zwiebeln
23 - Zwiebeln schälen / Peel onions

und zerkleinern sie fein – entweder mit dem Messer oder, wenn vorhanden, mit der Küchenmaschine.
24 - Zwiebeln zerkleinern / Grind onions

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie ebenfalls in sehr kleine Stücke
25 - Knoblauch fein hacken / Mince garlic

und würfeln den Schinken.
26 - Schinken würfeln / Dice ham

Die Thyminablättchen zupfen wir dann noch von den Zweigen ab. Meiner Erfahrung nach geht dies am besten wenn man sie oben anfasst und die Blättchen nach unten abstreift, dann lösen sie sich fast von selbst.
28 - Thymianblättchen abzupfen / Pick thyme leaves

Inzwischen dürften auch unsere Makkaroni gut sein, so dass wir sie abgießen können.
27 - Makkaroni abgießen / Drain macaroni

In einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Olivenöl und dünsten zuerst die Zwiebeln und wenig später auch mit den Knoblauch darin an.
29 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions and garlic lightly

Dann geben wir die Möhren hinzu und lassen sie mindestens fünf Minuten bei Gelegentlichem umrühren mit braten.
29 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions and garlic lightly

In der Zwischenzeit können wir schon einmal unsere Springform ausfetten
31 - Springform ausfetten / Grease spring form

und den Boden mit den abgetropften Makkaroni auslegen.
32 - Boden mit Nudeln auslegen / Cover floor with noodles

Wenig später können wir auch die Erbsen mit in die Pfanne geben und einige Minuten anbraten
33 - Erbsen mit anbraten / Braise peas

und schließlich auch die Tomatenstücke hinzufügen.
34 - Tomaten addieren / Add tomatoes

Während wir alles für weitere fünf bis sechs Minuten braten, würzen wir es auch gleich kräftig mit Salz und Pfeffer. Ist alles gut durchgebraten stellen wir es dann bei Seite und lassen es etwas abkühlen.
35 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nun zerkleinern wir den Gorgonzola etwas,
36 - Gorgonzola zerkleinern / Grind gorgonzola

dann geben wir die Sojacreme in eine Schüssel,
37 - Sojacreme in Schüssel geben / Put soy cream in bowl

fügen den Gorgonzola hinzu,
38 - Gorgonzola beigeben / Add gorgonzola

schlagen die vier Eier hinein
39 - Eier aufschlagen / Add eggs

fügen die abgezupften Thymianblättchen hinzu
40 - Thymian hinzufügen / Add thyme

und vermengen dann alles mit dem Pürierstab zu einer glatten Creme
41 - Mit Pürierstab vermengen / Mix with blender

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
42 - Würzen / Taste

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen.

Nun dürfte auch das Gemüse so weit abgekühlt sein, dass wir etwa die Hälfte davon in die Mitte unserer Springform geben können, wobei wir jedoch einen Rand vorn eineinhalb bis zwei Zentimetern lassen, den wir dann mit weiteren Makkaroni auffüllen.
43 - Gemüse einfüllen / Add vegetables

Das Ganze bedecken wir dann mit einer weiteren Schicht Makkaroni,
44 - Mit Nudeln bedecken / Cover with macaroni

tragen eine Schicht mit dem Schinken auf
45 - Schinken einfüllen / Add ham

und fügen schließlich den Rest des Gemüses hinzu. Dabei lassen wir jeweils wieder einen Rand, den wir mit Makkaroni auffüllen.
46 - Rest Gemüse hinzufügen / Add remaining vegetables

Nun schließen wir alles mit dem Rest der Makkaroni als letzte Schicht ab
47 - Mit Nudeln abschließen / Add final noodle layer

und übergießen dann alles, nach und nach, mit der Gorgonzolacreme. Am besten ist es an dieser Stelle, ein wenig der Creme aufzugießen, diese etwas einsickern zu lassen und dann wieder etwas nachzugießen – alles auf einmal kriegt man ansonsten nicht rein und die Makkaroni-Torte wäre wohl auch extrem instabil.
48 - Mit Gorgonzolacreme übergießen / Drain with gorgonzola sauce

Zum Schluss bestreuen wir alles noch mit dem geriebenen Käse.
49 - Mit Käse bestreuen / Cover with cheese

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unsere so vorbereitete Springform auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen sie für mindestens eine Stunde, besser 75 Minuten backen.
50 - Backen / Bake

Nach dieser Zeit können wir unsere Form dann entnehmen. Wir sollten aber nicht sofort den Ring öffnen, sondern erst einmal für weitere 10 Minuten warten bis sich die Torte etwas gesetzt hat – ansonsten laufen wir Gefahr dass sie etwas auseinander fallen könnte.
51 - Fertig gebacken / Finished baking

Mit einem Messer lösen wir nach dieser Wartezeit vorsichtig eventuell etwas angebackene Nudeln vom Tortenring
52 - Rand lösen / Cut border

Danach lässt sich der Ring ohne Problem lösen und unsere Torte ist endlich fertig.
53 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme - Fertige Torte / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - finished tarte

Nun brauchen wir sie nur noch in Tortenstücke schneiden
54 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme - angeschnitten / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - truncated

und können sie sogleich servieren und genießen.
55 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - Serviert

Für meinen persönlichen Geschmack hätte die Makkaronitorte zwar etwas kräftiger gewürzt sein können, aber hier liegt die Schuld wohl bei mir selbst, da ich beim würzen der Gorgonzolacreme etwas zu sparsam mit den Gewürzen umgegangen bin. Zum Glück retteten der Gorgonzola und der Thymian das ganze aber noch, so dass ich das heutige Kochexperiment durchaus als Erfolg verbuchen kann. Das Gericht erwies sich somit zwar als recht nudel-lastig, aber in Kombination mit dem in Zwiebeln und Knoblauch angebratenen Gemüsemix aus Möhren, Erbsen und Tomaten und dem gewürfelten Schinken ergab sich eine nicht nur sättigende, sondern auch überaus schmackhafte herzhafte Torte. Als kleine Verbesserung bei der Zubreitung wäre noch zu überlegen, die Hälfte der Gorgonzola-Creme bereits auf die mittlere Schicht der Nudeln zu geben um eine bessere Durchdringung der gesamten Torte zu erreichen, aber es ging ja letztlich auch so ganz gut.

56 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - CloseUp

Mit knapp 3100kcal für die gesamte Springform erscheint das Gericht auch im ersten Moment recht heftig, was bei der Menge der verwendeten Nudeln auch nicht gerade verwunderlich ist, aber ich gebe hier zu bedenken dass man hier mindestens fünf bis sechs Portionen heraus bekommen kann – womit wir bei fünf Portionen bei einem Wert von 620kcal pro Portion und bei sechs Portionen bei 517kcal pro Portion wären. Somit bewegt sich auch die Makkaroni-Torte noch in hohen, aber noch akzeptablen Bereichen für ein Hauptgericht. Eine Currywurst mit Pommes liegt immerhin Durchschnittlich bei über 800kcal und selbst ein Schnitzel mit Pommes bei knapp 700kcal. Wen diese Werte nicht schrecken, dem sei dieses Gericht also durchaus ans Herz gelegt, ich empfehle nur etwas großzügiger beim Würzen vorzugehen, dann sollte dem Genuss einer leckeren Makkaroni-Torte mir Schinken und Gemüse in Gorgonzolacreme nichts mehr im Wege zu stehen. 😉

Guten Appetit

Tagliatelle mit Spinat und Lachswürfel in Gorgonzolasauce [27.07.2012]

Friday, July 27th, 2012

Während die Asia-Theke heute mit Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane und Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Auberginen und Bambussprossen in scharfem grünen Curry lockte, reizte mich mehr die reguläre Küche, wo mich vor allem die Tagliatelle mit Spinat und Lachswürfel in Gorgonzolasauce bei Globetrotter und die Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato reizte, während die Marillenknödel mit Vanillesauce bei Globetrotter als Süßspeise weniger mein Interesse weckte. Zum einen war es wohl die Tatsache dass ich die Hühnerbrust mit Basilikumpesto bereits öfters, nämlich hier, hier, hier, hier, hier oder hier, probiert hatte, zum anderen dass ich das Nudelgericht mit Lachs, Spinat und Gorgonzolasauce noch nie auf der Speisekarte gesehen hatte und mich somit die Neugier lockte, Auslöser dafür dass ich mich für dieses Gericht entschied. Dazu nahm ich mir noch ein kleines Becherchen mit einigen Früchten garnierten Grießbrei von der Dessert-Theke.

Tagliatelle mit Spinat und Lachswürfel in Gorgonzolasauce / Tagliatelle with spinach & salmon dices in gorgonzola sauce

Zuerst hatte ich ja befürchtet dass man alten, würzigen Gorgonzola verwendet hatte, wodurch sein Geschmack in der Sauce sehr dominant geworden wäre – doch hier hatte ich mich glücklicherweise geirrt. Viel mehr schien es sich um einen Gorgonzola dolce, also eine milde Variante, zu handeln, die den Käsegeschmack zwar präsent machte, ihn aber wunderbare mit dem Blattspinat und den zarten und natürlich grätenfreien Lachwürfeln harmonieren ließ. Dazu die schön al dente gekochten Tagliatelle, also schmale Bandnudeln ergänzten alles zu einem leckeren und vollwertigen Gericht, das sehr gut mundete. Einzig die Zitronenscheibe hätte meiner Meinung nach etwas größer ausfallen können, denn klein wie sie war eignete sie sich kaum um das ganze Gericht mit ihrem Saft zu garnieren. Und auch an dem nicht übermäßig süßen Grießbrei, auf dem eine dünne Schicht aus Erdbeer- und Aprikosenmus ruhte ließ aus meiner Sicht keine Wünsche offen – vorausgesetzt natürlich man mag Grießbrei. 😉
Und mit knappen Vorsprung vor der Hühnerbrust gelang es dem Nudelgericht mit Lachs-Spinat-Gorgonzolasauce dann auch, Platz eins der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen, die ich wie immer durch die Beobachtung der anderen Gäste erstellte. Ebenfalls knapp dahinter auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und die Marillenknödel landeten schließlich auf Platz vier. Gorgonzola ist eben nicht jedermanns Sache, andererseits wäre das Ergebnis wohl eindeutiger zugunsten des Nudelgerichts ausgefallen.

Mein Abschlußurteil:
Tagliatelle mit Spinat und Lachwürfeln in Gorgonzolasauce: ++
Grießbrei mit Früchten: ++

Grüner Spargel im Schinken-Kartoffel-Mantel – das Rezept

Tuesday, May 1st, 2012

Aktuell ist ja wieder Spargel-Saison, da wollte ich es natürlich nicht versäumen auch mal wieder ein Gericht mit diesem sehr leckeren Gemüse zuzubereiten. Glücklicherweise hatte ich dazu auch gleich ein passendes Rezept parat, dass ich sowieso schon seit längerem ausprobieren wollte. Also entstand heute in meiner Küche

  • Grüner Spargel im Schinken Kartoffel-Schinken-Mantel mit Gorgonzola, überbacken mit Creme frâiche und Bärlauch
  • Davor musste ich aufgrund des heutigen Feiertags gestern Abend natürlich noch einkaufen. Und ich bekam auch fast alles sofort in meinem Lieblings-Supermarkt, einzig das Bärlauch dort war aus. Also musste ich nach dem auspacken meines ersten Einkaufs noch einmal los und machte mich auf die verzweifelte Suche nach einem Geschäft dass noch Bärlauch anbot. Doch weder die beiden nächsten Supermärkte die ich besuchte noch ein kleiner Lebensmittel-Laden eines älteren Herren mit nahöstlichen Migrationshintergrund hatte dies noch vorrätig. Fast war ich schon drauf und dran in die S-Bahn zu steigen und mein Glück auf dem Viktualienmarkt zu versuchen, dann kam ich aber noch an einem weiteren Supermarkt der Kette Tengelmann vorbei, den ich eigentlich eher für sein dem Mainstream angepasstes Angebot kenne. Doch aus lauter Verzweiflung versuchte ich es auch hier und, siehe da, hier wurde ich doch tatsächlich fündig. 🙂 Gut, ich hätte auch in die Wälder fahren können wo dieses Gewächs aus der Familie der Lauchartigen mit seinem Knoblaucharoma – man kennt es auch unter Namen wie Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre – ja aktuell massenhaft wachsen soll. Doch wenn ich es im Laden bekam – und dann sogar noch als Bio-Bärlauch – war es mir natürlich am liebsten. So stand schließlich meinem heutigen Kochexperiment nichts mehr im Wege.

    Was brauchen wir also für 2 Portionen?

    500g grüner Spargel
    01 - Zutat Grüner Spargel / Ingredient green asparagus

    600-650g Kartoffeln (Ich machte etwas mehr der Kartoffelzubereitung, um sie auch als Sättigungsbeilage nutzen zu können – will man es nur für die Füllung verwenden reichen 200g Kartoffeln)
    02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    100g Gorgonzola dolce (Jüngeren, milderen Gorgonzola)
    03 - Zutat Gorgonzola dolce / Ingredient gorgonzola dolce

    4 Scheiben Kochschinken – dickere Scheiben eignen sich hier am besten
    04 - Zutat Schinken / Ingredient ham

    50g Sahne
    05 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    einige Blätter frischen Bärlauch
    06 - Zutat Bärlauch / Ingredient bear's garlic

    2 Eigelb
    07 - Zutat Eigelb / Ingredient yolk

    1 Becher Creme fraiche
    08 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme frâiche

    sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
    und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Auflaufform

    Beginnen wir damit, die Kartoffeln zu schälen
    09 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und in etwas Salzwasser zu kochen.
    10 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

    Während die Kartoffeln am kochen sind, waschen wir den Spargel gründlich, trocknen ihn und schneiden dann die unteren, hölzernen Enden ab wobei wir versuchen sollten alle Stengel auf die gleiche Länge zu bringen.
    11 - Spargel kürzen / Shorten asparagus

    Dann schälen wir das untere Drittel unserer Spargelstangen mit einem Spargel- oder (wenn nicht vorhanden) einem Sparschäler. Dabei ist Vorsicht geboten, da vor allem der grüne Spargel leicht bricht.
    12 - Spargel schälen / Peel asparagus

    Sind die Kartoffeln dann weich gekocht – ich prüfe dass indem ich sie mit einer Gabel ansteche – gießen wir sie ab, lassen sie etwas abkühlen
    13 - Kartoffeln abgießen / Drain potatoes

    und zerkleinern sie dann mit einer Kartoffelpresse oder (wenn nicht vorhanden) einer Reibe. Ggf. kann man natürlich auch eine Küchenmaschine verwenden.
    14 - Kartoffeln pressen / Squeeze potatoes

    Außerdem bringen wir etwas Salzwasser zum kochen und blanchieren dann unseren Spargel darin für 3 bis 4 Minuten
    15 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

    und zerkleinern des Gorgonzola etwas.
    16 - Gorgonzola zerkleinern / Cut gorgonzola

    Die gepressten Kartoffeln geben wir nun in einem kleinen Topf, erwärmen diesen auf niedriger Stufe und gießen alles mit einem kräftigen Schuss Sahne auf
    17 - Sahne addieren / Add cream

    um es dann kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss zu würzen.
    18 - würzen / taste

    Hat die Masse etwas Temperatur erreicht, geben wir dann auch den Gorgonzola hinein
    19 - Gorgonzola einstreuen / Add gorgonzola

    und lassen ihn bei guten Durchrühren sanft schmelzen und in der Kartoffelmasse aufgehen. Für zwei bis drei weitere Minuten lassen wir es dann noch sanft köcheln und stellen es dann beiseite.
    20 - Köcheln lassen / Simmer

    Sobald unser Spargel seine drei bis vier Minuten blanchiert wurde, nehmen wir ihn mit einer Schöpfkelle heraus und schrecken ihn sofort in einer Schüssel mit eiskalten Wasser ab. Dadurch wird der Garvorgang unterbrochen und die grüne Farbe bleibt besser erhalten.
    21 - Spargel abschrecken / Quench asparagus

    Anschließend trocknen wir ihn mit etwas Küchenpapier ab.
    22 - Spargel trocknen lassen / Drip asparagus

    Jetzt können wir auch unser Bärlauch gründlich waschen und es dann zerkleinern. Da ich keine Infos dazu fand wie man es anders macht, nutzte ich mein Wiegemesser dazu.
    23 - Bärlauch zerkleinern / Cut bear's garlic

    Aus den Eigelb, der Creme frâiche und dem zerkleinerten Bärlauch rühren wir uns dann eine cremige Masse – daraus wird später unser Guß.
    24 - Eigelb mit Creme fraiche & Bärlauch verrühren / Mix yolk with creme fraiche & bear's garlic

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

    Als nächstes nehmen wir den Schinken zur Hand, halbieren ihn und bestreichen die eine Seite großzügig mit unserer Kartoffel-Gorgonzola-Masse,
    25 - Schinken halbieren & mit Kartoffelmasse bestreichen / Cut ham in half and cover with potato puree

    um sie dann mit dem grünen Spargel, den ich zu diesem Zweck noch einmal halbierte, zu belegen. Die Spitzen sollten dabei zur Runden Seite zeigen.
    26 - Mit Spargel belegen / Add asparagus

    Nachdem wir die Päckchen dann vorsichtig zusammengerollt haben, legen wir sie in eine leicht ausgefettete Auflaufform
    27 - Rollen & in Auflaufform geben / Roll and put to casserole

    und übergießen die Schinken-Seiten jeweils mit unserer Bärlauch – Creme fraiche – Masse.
    28 - Mit Bärlauch-Mischung übergießen / Cover with bear's garlic mix

    Sobald der Backofen aufgeheizt ist, geben wir dann unsere Auflaufform für 15 bis 20 Minuten auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles überbacken.
    29 - Überbacken / Au gratin

    Dann brauchen wir das Gericht nur noch aus dem Ofen zu nehmen
    30 - Grüner Spargel im Schinken-Kartoffel-Mantel / Green asparagus in a coat of ham & potatoes - Fertig gebacken

    und sofort und noch heiß zu servieren.
    31 - Grüner Spargel im Schinken-Kartoffel-Mantel / Green asparagus in a coat of ham & potatoes - Serviert

    Und dieses Gericht erwies sich geschmacklich als wirklich etwas ganz besonderes wie ich fand. Ich hatte etwas befürchtet, dass sich das Gorgonzola-Aroma als zu dominant erweisen würde, doch nach den ersten Bissen konnte ich diese Befürchtung als unbegründet abtun. Viel mehr fand ich die Kombination aus zartem grünen Spargel mit der würzigen, festen Kartoffelmasse und dem Schinken als Fleischkomponente geschmacklich wunderbar abgestimmt. Gemeinsam mit dem leicht knoblauchartigen Aroma des zerkleinerten Bärlauchs, das durch den cremigen Guß hinzugefügt wurde, erwies das Gericht als geschmacklich absolut gelungen. Ich muss zugeben dass ich mich etwas geärgert habe nicht mehr zubereitet zu haben. Einzig die Tatsache dass der Guss etwas zerlaufen was minderte das Ergebnis leicht, doch ich hatte hier wohl einfach zu wenig Creme fraiche verwendet – daher habe ich die Zutaten entsprechend angepasst.

    32 - Grüner Spargel im Schinken-Kartoffel-Mantel / Green asparagus in a coat of ham & potatoes - CloseUp

    Und auch was die Nährwerte angeht kann sich das Gericht sehen lassen. Für alles zusammen komme ich auf knapp 1200kcal, das entspricht also 600kcal pro Portion – ein Wert mit dem ich für ein Hauptgericht absolut leben kann. Es hatte sich dabei wirklich gelohnt dass ich mir die Mühe gemacht hatte doch noch frisches Bärlauch zu besorgen, denn dies machte meiner Meinung nach einen nicht unbedeutenden Teil des geschmacklichen Gesamterlebnisses aus. Die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnt sich alle mal. Ich kann das Rezept auf jeden Fall mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen und jedem Liebhaber von Spargel absolut ans Herz legen. Das hier ist meiner Meinung nach weitaus besser als die gewöhnlichen Spargel-Gerichte mit Sauce Hollandaise. 😉

    Guten Appetit

    Rotbarschfilet an Perlgraupenrisotto – das Rezept

    Sunday, April 22nd, 2012

    Mit der Zeit haben sich ganz schön viele Zutaten angesammelt, die langsam auch mal wieder verbraucht werden müssen. Unter anderem fand sich in meinem Gefrierfach noch ein Stück Rotbarschfilet, außerdem warteten auch noch die Reste eines Päckchens Perlgraupen, endlich mal zubereitet zu werden. Also entschloss ich mich heute dazu, mal ein Gebratenes Rotbarschfilet an Perlgraupenrisotto mit Blauschimmelgorgonzola zuzubereiten. Nach all den Pfannengerichten und Aufläufen mal eine leckere Alternative, des weiteren bot sich mal die Gelegenheit etwas mit Gorgonzola zuzubereiten, einer Käsesorte die ich früher nicht besonders mochte, aber ich habe vieles was ich heute gerne esse früher nicht gemocht. Und da sich das Ergebnis als außerordentlich lecker erwies gelang es mir somit auch, meine Vorurteile gegenüber dieser Käsesorte auszuräumen.

    Was brauchen wir also für 1-2 Portionen?

    Für das Perlgraupenrisotto

    180g Perlgraupen
    01 - Zutat Perlgraupen / Ingredient pearl barley

    1 kleine Zwiebel
    02 - Zutat Zwiebel / ingredient onion

    1 Zehe Knoblauch
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    50g Blauschimmel-Gorgonzola
    04 - Zutat Blauschimmel-Gorgonzola / Ingredient blue mold gorgonzola

    3/4 Bund glatte Petersilie
    05 - Zutat glatte Petersilie / Ingredient italian parsley

    160ml trockener Weißwein
    06 - Zutat trockener Weißwein / Zutat dry white wine

    180ml Gemüsebrühe
    07 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

    15g Butter
    08 - Zutat Butter / Ingredient butter

    Für das Rotbarschfilet

    250-300g Rotbarschfilet
    09 - Zutat Rotbarschfilet / Ingredient redfish filet

    1/2 Bund Dill
    10 - Zutat Dill / Ingredient dill

    etwas Zitronensaft
    11 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

    1 großes oder 2 kleine Eier
    12 - Zutat Eier / Ingredient eggs

    sowie eineinhalb EL Mehl
    13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    außerdem benötigen wir für beide Komponenten noch etwas Olivenöl zum braten
    sowie Salz und Pfeffer zum würzen

    Sollten wir TK-Rotbarsch verwenden, tauen wir diesen erst einmal in der Auftaustufe der Mikrowelle auf.
    14 - Rotbarsch auftauen / Defrost redfish

    Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel,
    15 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    waschen die Petersilie,
    16 - Petersilie waschen / Wash parsley

    waschen den Dill,
    17 - Dill waschen / Wash dill

    schütteln beides trocken und zerkleinern dann zuerst die Blätter der Petersilie
    18 - Petersilie zerkleinern / Cut parsley

    sowie anschließend die feinen Triebe des Dills.
    19 - Dill zerkleinern / Cut dill

    Ist das Fischfilet dann aufgetaut, beträufeln wir es mit Zitronensaft und würzen es rundherum mit Salz und Pfeffer.
    20 - Rotbarsch beträufeln und würzen / Sprinkle and taste redfish

    Jetzt können wir mit der Zubereitung des Risottos beginnen. Dazu spülen wir die Perlgraupen in einem Sieb ab,
    21 - Perlgraupen abspülen / Rinse pearl barley

    dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einem Topf,
    22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    dünsten die Zwiebelwürfel darin ein bis zwei Minuten an
    23 - Zwiebeln andünsten / Saute onions

    und pressen dann das Knoblauch hinzu, um es ebenfalls kurz mit anzudünsten.
    24 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

    Anschließend geben wir die Perlgraupen mit in den Topf und rösten sie kurze Zeit mit an
    25 - Perlgraupen anbraten / Roast pearl barley

    und gießen sie dann mit der Hühnerbrühe auf
    26 - Hühnerbrühe angießen / Add chicken stock

    fügen nach und nach auch den Weißwein hinzu
    27 - Wein nach und nach addieren / Add white wine slowly

    und würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer. Dann lassen wir es bei gelegentlichem umrühren für 20 Minuten gar kochen.
    28 - Würzen / Taste

    Während das Risotto köchelt schlagen wir die Eier auf
    29 - Eier aufschlagen / Open eggs

    verquirlen sie gründlich miteinander
    30 - Verquirlen / Whisk

    und rühren den gehackten Dill unter.
    31 - Dill einstreuen / Mix in dill

    Dann wenden wir das Rotbarschfilet zuerst im Mehl
    32 - Im Mehl wenden / Turn in flour

    und anschließend in der Ei-Dill-Mischung.
    33 - In Ei-Dill-Mischung wenden / Turn in dill egg mix

    Während wir dann etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen
    35 - Öl- erhitzen / Heat up oil

    schneiden wir noch den Gorgonzola in kleine Würfel.
    34 - Gorgonzola würfeln / Dice gorgonzola

    Dann geben wir das den Rotbarsch in die Pfanne und braten es rundherum an.
    36 - Rotbarsch braten / Roast redfish

    Während der Fisch sanft vor sich hin brät, geben wir die Butter in den Topf, lassen sie schmelzen
    36 - Butter hinzufügen / Add butter

    und fügen dann den gewürfelten Gorgonzola
    37 - Gorgonzola einstreuen / Add gorgonzola

    sowie die Petersilie hinzu und schalten die Platte dabei etwas herunter um alles langsam zu Ende kochen zu lassen.
    38 - Petersilie addieren / Add parsley

    Zum Abschluss probieren wir alles und schmecken es ggf. noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
    39 - Probieren / Try

    Sobald der Fisch dann fertig gebraten ist, können wir das Gericht umgehend servieren und genießen.
    40 - Rotbarsch an Perlgraupenrisotto / Redfish with pearl barley risotto - Serviert

    Das Rotbarschfilet mit seiner mit Dill versetzten Panada war schon mal sehr lecker geworden, aber der Hit dieses Gerichtes war meiner Meinung nach eindeutig das mit Blauschimmel-Gorgonzola versehene Perlgraupenrisotto. Diese würzig-cremige Zubereitung alleine war den Aufwand des heutigen Kochexperimentes schon wert gewesen. Dabei waren es vor allem das leckere Gorgonzola-Aroma, das dieser Komponente sozusagen den letzten Schliff gegeben hatte. Ich hätte mich wahrlich reinknien können. Ein absolut empfehlenswertes Rezept, bei es fas schon abwertend erscheint es als reine Sättigungsbeilage zu bezeichnen.

    41 - Rotbarsch an Perlgraupenrisotto / Redfish with pearl barley risotto - CloseUp

    Natürlich erwies sich das Rezept für das Perlgraupenrisotto aufgrund der Verwendung von Butter und nicht gerade fettarmen Gorgonzola-Käse mit ca. 1000kcal für alles zusammen, das entspricht (da die zubereitete Menge für 2 Personen ausreicht) also 500kcal pro Portion als nicht gerade leicht. Gemeinsam mit dem Rotbarsch, für den ich noch einmal 400kcal berechnen muss, kommen wir auf immerhin auf 900kcal für die gesamte Zubereitung. Für ein Hauptgericht nicht wenig, aber dennoch im akzeptablen Rahmen wie ich finde. Und der leckere Geschmack des Rotbarschfilets an Perlgraupenrisottos war mir das alle mal wert. Ein weiteres Rezept, dass ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

    Also: Guten Appetit