Schweinefilet-Gemüse-Gratin mit Rosmarinkartoffeln – das Rezept

Nach Urlaub und Krankenhausaufenthalt kam ich dieses Wochenende endlich mal wieder dazu, einem meiner Lieblingshobbys nachzugehen: dem kochen. Und da man mich im Hospital dazu angehalten hatte, doch etwas mehr Gemüse zu essen, entschied ich mich heute dazu, mal ein Schweinefilet-Gratin mit viel Gemüse zuzubereiten und dazu ein paar Rosmarinkartoffeln zu reichen, die sich ja bereits bei anderen Gerichten sehr bewährt hatten. Beim Gemüse entschied ich mich für eine Kombination aus jeweils frischem Möhren, Lauch und Broccoli, die meiner Meinung nach sehr gut zum Schweinefilet passten, denkbar wären hier aber auch Kohlrabi, Blumenkohl, Champignons oder Zucchini. Ein einfaches, variables Gericht, das mir sehr gut geschmeckt hat – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

Für das Schweinefilet-Gemüse-Gratin

300g Möhren
01 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

300g Lauch
02 - Zutat Lauch / Ingredient leeks

400g Broccoli
03 - Zutat Broccoli / Ingredient broccoli

500g Schweinefilet
07 - Zutat Schweinefilet / Ingredient pork tenderloin

etwas mittelscharfen Senf
08 - Zutat mittelscharfer Senf / Ingredient medium-strength mustard

250g Creme fraiche
09 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

200g Sahne
10 - Zutat Sahne / Ingredient cream

100g milder Gorgonzola
11 - Zutat Gorgonzola / Ingredient gorgonzola

sowie etwas Fett zum braten
als auch Salz, Pfeffer und Estragon zum würzen

Für die Rosmarin-Kartoffeln

500g kleine Kartoffeln (Drillinge)
04 - Zutat Kartoffeln (Drillinge) / Ingredient small potatoes

4-5 Esslöffel Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

3-4 Zweige Rosmarin
05 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

sowie auch hier etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Kartoffeln zu waschen, trocken zu tupfen
13 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

und zu halbieren.
14 - Kartoffeln halbieren / Cut potatoes in halfs

Anschließend geben wir sie in eine Schüssel, addieren vier bis fünf Esslöffel Öl
15 - Öl zu Kartoffeln geben / Add oil to potatoes

würzen sie kräftig mit Salz und Pfeffer sowie eventuell etwas Rosmarin
16 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

und vermischen alles gründlich miteinander, um es anschließend bei Seite zu stellen und etwas durchziehen zu lassen.
17 - Gründlich vermischen / Mix well

Nu wenden wir uns dem restlichen Gemüse zu und bereiten es vor. Dazu schälen wir die Möhren
18 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in etwa gleich lange Spalten,
19 - Möhren in Spalten schneiden / Cut carrots in wedges

waschen die Lauchstange(n)
20 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in etwas dickere Ringe,
21 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

waschen den Broccoli,
22 - Broccoli waschen / Wash broccoli

um ihn in Röschen zu zerteilen
23 - Broccoli in Röschen zerteilen / Dispel broccoli in florets

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen, um sie in dünne Scheiben zu schneiden.
24 -Knoblauch in Scheiben schneiden / Cut garlic in slices

Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser zum blanchieren des Gemüses aufgesetzt haben, sprich das Wasser begonnen haben zum kochen zu bringen,
25 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

waschen wir auch noch das Schweinefilet, tupfen es trocken
26 - Schweinefilet waschen / Wash pork tenderloin

schneiden es in nicht ganz fingerdicke Scheiben,
27 - Schweinefilet in Scheiben schneiden / Cut pork tenderloin in slices

bestreichen es von beiden Seiten mit etwas Senf
28 - Schweinefilet mit Senf bestreichen / Spread pork tenderloin with mustard

und würzen es schließlich noch rundherum mit Salz und Pfeffer.
29 - Schweinefilet mit Salz & Pfeffer würzen / Season pork tenderloin with salt & pepper

Nun erhitzen wir etwas Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne,
30 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

geben das gewürzte Schweinefilet hinein
31 - Schweinefilet in Pfanne geben / Put pork tenderloin in pan

und braten es von beiden Seiten scharf an – gerne auch in mehreren Portionen.
32 - Schweinefilet anbraten / Brown pork tenderloin

Die fertig gebratenen Schweinefilets stellen wir bei Seite und halten sie warm – z.B. indem wir sie mit etwas Alufolie abdecken.
36 - Schweinefilet bei Seite stellen / Put pork tenderloin aside

Inzwischen müsste auch unser Wasser kochen, so dass wir es mit ein bis zwei Teelöffeln salz versehen können.
33 - Wasser salzen / Salt water

Dann blanchieren wir die Möhrenstifte für vier bis fünf Minuten
34 - Möhrenstifte blanchieren / Blanch carrots

und lassen sie abtropfen,
35 - Möhrenstifte abtropfen lassen / Drain carrots

blanchieren den Lauch für zwei bis drei Minuten
37 - Lauch blanchieren / Blanch leek

und lassen ihn abtropfen
38 - Lauch abtropfen lassen / Drain leek

und blanchieren schließlich noch den Broccoli für fünf bis sechs Minuten
39 - Broccoli blanchieren / Blanch broccoli

um ihn ebenfalls abtropfen zu lassen.
40 - Broccoli abtropfen lassen / Drain broccoli

Während dann der Ofen auf 200 Grad vorheizt, legen wir die halbierten Kartoffeln in einer Auflaufform auf jeweils eine Scheibe Knoblauch,
41 - Kartoffeln auf Knoblauchscheiben legen / Put potatoes on garlic slices

verteilen das restliche Öl samt Gewürze darüber
42 - Restliches Öl dazu geben / Add remaining oil

und legen schließlich noch die Rosmarinzweige in die Auflaufform. Sollte etwas Knoblauch übrig sein, können wir es ebenfalls dazu tun.
43 - Rosmarinzweige einlegen / Add rosemary twigs

Jetzt geben wir die Creme fraiche in eine Schüssel,
44 - Creme fraiche in Schüssel geben / Put creme fraiche in bowl

addieren die Sahne
45 - Sahne dazu geben / Add cream

sowie den Gorgonzola,
46 - Gorgonzola addieren / Add gorgonzola

vermischen alles gründlich – am besten mit einem Pürierstab, damit sich Gorgonzola auch komplett auflöst –
47 - Mit Purierstab mixen / Blend with immersion blender

und schmecken die Sauce schließlich noch kräftig mit Salz, Pfeffer sowie etwas Estragon ab.
48 - Mit Salz, Pfeffer & Estragon abschmecken / Taste with salz, pepper & tarragon

Dann fetten wir eine zweite Auflaufform z.B.mit etwas Butter aus,
49 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

arrangieren darin Broccoli, Möhren, Lauch und Schweinefilet in Streifen,
50 - Gemüse & Schweinefilet in Auflaufform geben / Arrange vegetables & tenderloin in casserole

übergießen alles mit unserer Gorgonzola-Sahne-Sauce
51 - Mit Gorgonzolasauce begießen / Drain gorgonzola sauce

und bestreuen es abschließend noch mit dem geriebenen Gouda.
52 - Mit Gouda bestreuen / Dredge with gouda cheese

Jetzt brauchen wir nur noch die Rosmarin-Kartoffeln sowie das Schweinefilet-Gemüse-Gratin in den vorgeheizten Ofen zu schieben und für ca. 20-25 Minuten zu backen.
53 - Im Ofen backen / Bake in oven

Schließlich entnehmen wir unsere Rosmarin-Kartoffeln
54 - Rosemary potatoes - Finished baking / Rosmarinkartoffeln - Fertig gebacken

und unser Gratin wieder dem Ofen
55 - Pork tenderloin vegetable gratiné - Finished baking / Schweinefilet-Gemüse-Gratin - Fertig gebacken

und können es unmittelbar servieren und genießen.
56 - Pork tenderloin vegetable gratiné - Served / Schweinefilet-Gemüse-Gratin - Serviert

Die Kombination aus Broccoli, Möhren und Lauch mit leckerem Schweinefilet erwies sich, wie nicht anders erwartet, als überaus gelungen. Das Gemüse besaß noch etwas biss und das Fleisch dazu war angenehm zart und saftig geworden. Dabei gab die mit milden Gorgonzola versetzte Sahnesauce geschmacklich noch den letzten Schliff, allerdings ohne dass der Blauschimmelkäse zu dominant wurde – viel mehr kam das Gemüse weiterhin gut zur Geltung. Und auch an den gebackenen Kartoffelhälften mit ihrer Aromakombination aus Knoblauch und Rosmarin erwiesen sich mal wieder als sehr gelungen und rundeten das Gericht als gelungene Sättigungsbeilage ab. Zugegebenermaßen kein besonders komplexes Rezept, aber dennoch sehr lecker und danke des vielen Gemüses sicherlich auch einigermaßen gesund. 😉

57 - Pork tenderloin vegetable gratiné - Side view / Schweinefilet-Gemüse-Gratin - Seitenansicht

Guten Appetit

Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola – das Rezept

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich dieses Jahr die Kürbis-Zeit vollkommen ignoriert und noch gar nichts mit diesem für den Herbst und Frühwinter typischen Gemüse zubereitet hatte. Das wollte ich dieses Wochenende ändern und hatte mich dazu entschlossen, mal einen Flammkuchen mit Kürbis, Birne und Gorgonzola zuzubereiten. Eine ungewöhnlich Kombination, die sich aber als sehr gelungen und lecker herausstellte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

250g Hokkaido Kürbis-Fruchtfleisch
01 - Zutat Hokkaido-Kürbis  / Ingredient hokkaido pumpkin

1 größere feste Birne
02 - Zutat Birne / Ingredient pear

1 größere rote Zwiebel
03 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

100g pikanter Gorgonzola
04 - Zutat Gorgonzola / Ingredient gorgonzola

100g gewürfelter Speck
05 - Zutat Speckwürfel / Ingredient diced bacon

200g Schmand
06 - Zutat  Schmand / Ingredient heavy sour cream

1 Rolle Flammkuchen-Teig
07 - Zutat Flammkuchenteig / Ingredient dough for tarte flambeé

sowie etwas Salz, Pfeffer und Paprika zum würzen
und eventuell einen Schuss Milch

Beginnen wir damit, den Kürbis zu waschen, trocken zu tupfen,
08 - Kürbis waschen / Wash pumpkin

zu halbieren, zu entkernen, sprich die Kerne und das faserige Fruchtfleisch in der Mitte zu entfernen,
09 - Kürbis entkernen / Decore pumpkin

und schließlich in dünne Spalten zu schneiden.
10 - Kürbis in Spalten schneiden / Cut pumpkin in cleaves

Außerdem schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in Spalten,
11 - Ziebel in Spalten schneiden / Cut onion in cleaves

waschen und entkernen auch die Birne, um sie ebenfalls in Spalten zu schneiden
12 - Birne in Spalten schneiden / Cut pear in cleaves

und würfeln den Gorgonzola.
13 - Gorgonzola würfeln / Dice gorgonzola

Anschließend geben wir den Schmand in eine Schüssel,
14 - Schmand in Schüssel geben / Put sour cream in bowl

addieren einen kleinen Schuss Milch,
15 - Schuss Milch hinzufügen / Add some milk

rühren den Schmand glatt
16 - Schmand glatt rühren / Stir sour cream

und schmecken ihn dabei mit Salz, Pfeffer und Paprika ab.
17 - Mit Salz, Pfeffer & Paprika würzen / Season with salt, pepper & paprika

Während der Backofen auf 225 Grad vorheizt, streichen wir den gewürzten Schmand großzügig auf den auf einem Backblech ausgerollten Teig,
18 - Teig mit Schmand bestreichen / Dredge dough with sour cream

legen Birne, Kürbis, Zwiebel, Speck und Gorgonzola gleichmässig verteilt oben auf, würzen diesen noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer
19 - Mit Zutaten belegen / Add toppings

und backen dann alles für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen.
20 - Im Ofen backen / Bake in oven

Den Fertigen Flammkuchen können wir dann wieder entnehmen
21 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola . Finished baking / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Fertig gebacken

und unmittelbar servieren und genießen.
22 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola - Served / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Serviert

Ich hatte beim Belegen des Teigs ja zuerst befürchtet, dass es zu viel des Belages sei, doch Kürbis, Birne und Zwiebel fallen beim backen in Ofen glücklicherweise so in sich zusammen, dass die Dicke des Belages sich am Ende als genau richtig erwies. Und erst der Geschmack. Normalerweise bin ich ja nicht der größte Fan von Gorgonzola und hatte auch kurz überlegt ihn durch einen anderen Käse zu ersetzen, aber glücklicherweise hatte ich mich dann doch dagegen entschieden, denn gerade der pikante Gorgonzola war geschmacklich eine wunderbare Addition zu dieser Kombination aus Kürbis, Zwiebel und Birne. Sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand ein wahrer Genuss.

23 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola - Side view / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Seitenansicht

Guten Appetit

Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme – das Rezept

Bereits vor längerem hatte ich ein Rezept für eine Torte aus Makkaroni entdeckt, dass ich gerne mal ausprobieren wollte, aber bisher war es immer daran gescheitert dass ich keine Springform besaß. Das habe ich nun gestern während eines Besuches in einem Einrichtungshaus mit Küchenabteilung endlich mal geändert und mir eine Springform mit 24cm Durchmesser besorgt – somit stand diesem kleinen Kochexperiment nichts mehr im Wege. Der Aufwand ist für dieses Rezept zwar etwas größer, das sei gleich zu Anfang erwähnt, aber es lohnt sich durchaus wie ich finde.

Was brauchen für für eine Springform? (ca. 6 Portionen)

400g lange Makkaroni (Röhrennudeln)
01 - Zutat Makkaroni / Ingredient macaroni

3 mittelgroße Möhren
02 - Zutat Möhren / Inredient carotts

3 Tomaten
03 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

100g Erbsen (TK)
04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

2 Zwiebeln
05 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

250g gekochter Schinken am Stück (Ich entschied mich für eine Variante mit Kräuterkruste)
07 - Zutat gekochter Schinken / Ingredient ham

100g Gorgonzola
08 - Zutat Gorgonzola / Ingredient gorgonzola

200ml Sojacreme (Alternativ geht natürlich auch Sahne, aber Sojacreme ist eine leichtere Alternative)
09 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

4 Hühnereier – Größe M
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

50g Käse nach Wahl – ich entschied mich hier für Emmentaler, Gouda wäre aber auch denkbar
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

2-3 Zweige Thymian
12 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

sowie etwas Olivenöl zum braten und ausfetten
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir dann damit, etwas Wasser in einem größeren Topf zum kochen zu bringen
13 - Wasser erhitzen / Heat up water

es dann zu salzen
14 - Wasser salzen / Salt water

und unsere Makkaroni darin gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.
15 - Makkaroni kochen / Cook macaroni

Während das Wasser zum kochen gebracht wird und während die Makkaroni kochen, können wir uns um die anderen Zutaten kümmern. Zum Beispiel können wir die Möhren schälen,
16 - Möhren schälen / Peel carrots

in Scheiben schneiden
17 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carotts in slices

und dann noch einmal halbieren bzw. vierteln.
18 - Möhren zerkleinern / Grind carotts

Außerdem waschen wir die Tomaten
19 - Tomaten waschen / Wash tomatoes

entfernen die Stielansätze
20 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

vierteln und entkernen sie
21 - Vierteln und entkernen / Quarter & remove core

und schneiden sie schließlich in kleine Stücke.
22 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Des weiteren schälen wir unsere Zwiebeln
23 - Zwiebeln schälen / Peel onions

und zerkleinern sie fein – entweder mit dem Messer oder, wenn vorhanden, mit der Küchenmaschine.
24 - Zwiebeln zerkleinern / Grind onions

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie ebenfalls in sehr kleine Stücke
25 - Knoblauch fein hacken / Mince garlic

und würfeln den Schinken.
26 - Schinken würfeln / Dice ham

Die Thyminablättchen zupfen wir dann noch von den Zweigen ab. Meiner Erfahrung nach geht dies am besten wenn man sie oben anfasst und die Blättchen nach unten abstreift, dann lösen sie sich fast von selbst.
28 - Thymianblättchen abzupfen / Pick thyme leaves

Inzwischen dürften auch unsere Makkaroni gut sein, so dass wir sie abgießen können.
27 - Makkaroni abgießen / Drain macaroni

In einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Olivenöl und dünsten zuerst die Zwiebeln und wenig später auch mit den Knoblauch darin an.
29 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions and garlic lightly

Dann geben wir die Möhren hinzu und lassen sie mindestens fünf Minuten bei Gelegentlichem umrühren mit braten.
29 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions and garlic lightly

In der Zwischenzeit können wir schon einmal unsere Springform ausfetten
31 - Springform ausfetten / Grease spring form

und den Boden mit den abgetropften Makkaroni auslegen.
32 - Boden mit Nudeln auslegen / Cover floor with noodles

Wenig später können wir auch die Erbsen mit in die Pfanne geben und einige Minuten anbraten
33 - Erbsen mit anbraten / Braise peas

und schließlich auch die Tomatenstücke hinzufügen.
34 - Tomaten addieren / Add tomatoes

Während wir alles für weitere fünf bis sechs Minuten braten, würzen wir es auch gleich kräftig mit Salz und Pfeffer. Ist alles gut durchgebraten stellen wir es dann bei Seite und lassen es etwas abkühlen.
35 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nun zerkleinern wir den Gorgonzola etwas,
36 - Gorgonzola zerkleinern / Grind gorgonzola

dann geben wir die Sojacreme in eine Schüssel,
37 - Sojacreme in Schüssel geben / Put soy cream in bowl

fügen den Gorgonzola hinzu,
38 - Gorgonzola beigeben / Add gorgonzola

schlagen die vier Eier hinein
39 - Eier aufschlagen / Add eggs

fügen die abgezupften Thymianblättchen hinzu
40 - Thymian hinzufügen / Add thyme

und vermengen dann alles mit dem Pürierstab zu einer glatten Creme
41 - Mit Pürierstab vermengen / Mix with blender

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
42 - Würzen / Taste

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen.

Nun dürfte auch das Gemüse so weit abgekühlt sein, dass wir etwa die Hälfte davon in die Mitte unserer Springform geben können, wobei wir jedoch einen Rand vorn eineinhalb bis zwei Zentimetern lassen, den wir dann mit weiteren Makkaroni auffüllen.
43 - Gemüse einfüllen / Add vegetables

Das Ganze bedecken wir dann mit einer weiteren Schicht Makkaroni,
44 - Mit Nudeln bedecken / Cover with macaroni

tragen eine Schicht mit dem Schinken auf
45 - Schinken einfüllen / Add ham

und fügen schließlich den Rest des Gemüses hinzu. Dabei lassen wir jeweils wieder einen Rand, den wir mit Makkaroni auffüllen.
46 - Rest Gemüse hinzufügen / Add remaining vegetables

Nun schließen wir alles mit dem Rest der Makkaroni als letzte Schicht ab
47 - Mit Nudeln abschließen / Add final noodle layer

und übergießen dann alles, nach und nach, mit der Gorgonzolacreme. Am besten ist es an dieser Stelle, ein wenig der Creme aufzugießen, diese etwas einsickern zu lassen und dann wieder etwas nachzugießen – alles auf einmal kriegt man ansonsten nicht rein und die Makkaroni-Torte wäre wohl auch extrem instabil.
48 - Mit Gorgonzolacreme übergießen / Drain with gorgonzola sauce

Zum Schluss bestreuen wir alles noch mit dem geriebenen Käse.
49 - Mit Käse bestreuen / Cover with cheese

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unsere so vorbereitete Springform auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen sie für mindestens eine Stunde, besser 75 Minuten backen.
50 - Backen / Bake

Nach dieser Zeit können wir unsere Form dann entnehmen. Wir sollten aber nicht sofort den Ring öffnen, sondern erst einmal für weitere 10 Minuten warten bis sich die Torte etwas gesetzt hat – ansonsten laufen wir Gefahr dass sie etwas auseinander fallen könnte.
51 - Fertig gebacken / Finished baking

Mit einem Messer lösen wir nach dieser Wartezeit vorsichtig eventuell etwas angebackene Nudeln vom Tortenring
52 - Rand lösen / Cut border

Danach lässt sich der Ring ohne Problem lösen und unsere Torte ist endlich fertig.
53 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme - Fertige Torte / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - finished tarte

Nun brauchen wir sie nur noch in Tortenstücke schneiden
54 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme - angeschnitten / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - truncated

und können sie sogleich servieren und genießen.
55 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - Serviert

Für meinen persönlichen Geschmack hätte die Makkaronitorte zwar etwas kräftiger gewürzt sein können, aber hier liegt die Schuld wohl bei mir selbst, da ich beim würzen der Gorgonzolacreme etwas zu sparsam mit den Gewürzen umgegangen bin. Zum Glück retteten der Gorgonzola und der Thymian das ganze aber noch, so dass ich das heutige Kochexperiment durchaus als Erfolg verbuchen kann. Das Gericht erwies sich somit zwar als recht nudel-lastig, aber in Kombination mit dem in Zwiebeln und Knoblauch angebratenen Gemüsemix aus Möhren, Erbsen und Tomaten und dem gewürfelten Schinken ergab sich eine nicht nur sättigende, sondern auch überaus schmackhafte herzhafte Torte. Als kleine Verbesserung bei der Zubreitung wäre noch zu überlegen, die Hälfte der Gorgonzola-Creme bereits auf die mittlere Schicht der Nudeln zu geben um eine bessere Durchdringung der gesamten Torte zu erreichen, aber es ging ja letztlich auch so ganz gut.

56 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - CloseUp

Mit knapp 3100kcal für die gesamte Springform erscheint das Gericht auch im ersten Moment recht heftig, was bei der Menge der verwendeten Nudeln auch nicht gerade verwunderlich ist, aber ich gebe hier zu bedenken dass man hier mindestens fünf bis sechs Portionen heraus bekommen kann – womit wir bei fünf Portionen bei einem Wert von 620kcal pro Portion und bei sechs Portionen bei 517kcal pro Portion wären. Somit bewegt sich auch die Makkaroni-Torte noch in hohen, aber noch akzeptablen Bereichen für ein Hauptgericht. Eine Currywurst mit Pommes liegt immerhin Durchschnittlich bei über 800kcal und selbst ein Schnitzel mit Pommes bei knapp 700kcal. Wen diese Werte nicht schrecken, dem sei dieses Gericht also durchaus ans Herz gelegt, ich empfehle nur etwas großzügiger beim Würzen vorzugehen, dann sollte dem Genuss einer leckeren Makkaroni-Torte mir Schinken und Gemüse in Gorgonzolacreme nichts mehr im Wege zu stehen. 😉

Guten Appetit

Tagliatelle mit Spinat und Lachswürfel in Gorgonzolasauce [27.07.2012]

Während die Asia-Theke heute mit Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane und Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Auberginen und Bambussprossen in scharfem grünen Curry lockte, reizte mich mehr die reguläre Küche, wo mich vor allem die Tagliatelle mit Spinat und Lachswürfel in Gorgonzolasauce bei Globetrotter und die Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato reizte, während die Marillenknödel mit Vanillesauce bei Globetrotter als Süßspeise weniger mein Interesse weckte. Zum einen war es wohl die Tatsache dass ich die Hühnerbrust mit Basilikumpesto bereits öfters, nämlich hier, hier, hier, hier, hier oder hier, probiert hatte, zum anderen dass ich das Nudelgericht mit Lachs, Spinat und Gorgonzolasauce noch nie auf der Speisekarte gesehen hatte und mich somit die Neugier lockte, Auslöser dafür dass ich mich für dieses Gericht entschied. Dazu nahm ich mir noch ein kleines Becherchen mit einigen Früchten garnierten Grießbrei von der Dessert-Theke.

Tagliatelle mit Spinat und Lachswürfel in Gorgonzolasauce / Tagliatelle with spinach & salmon dices in gorgonzola sauce

Zuerst hatte ich ja befürchtet dass man alten, würzigen Gorgonzola verwendet hatte, wodurch sein Geschmack in der Sauce sehr dominant geworden wäre – doch hier hatte ich mich glücklicherweise geirrt. Viel mehr schien es sich um einen Gorgonzola dolce, also eine milde Variante, zu handeln, die den Käsegeschmack zwar präsent machte, ihn aber wunderbare mit dem Blattspinat und den zarten und natürlich grätenfreien Lachwürfeln harmonieren ließ. Dazu die schön al dente gekochten Tagliatelle, also schmale Bandnudeln ergänzten alles zu einem leckeren und vollwertigen Gericht, das sehr gut mundete. Einzig die Zitronenscheibe hätte meiner Meinung nach etwas größer ausfallen können, denn klein wie sie war eignete sie sich kaum um das ganze Gericht mit ihrem Saft zu garnieren. Und auch an dem nicht übermäßig süßen Grießbrei, auf dem eine dünne Schicht aus Erdbeer- und Aprikosenmus ruhte ließ aus meiner Sicht keine Wünsche offen – vorausgesetzt natürlich man mag Grießbrei. 😉
Und mit knappen Vorsprung vor der Hühnerbrust gelang es dem Nudelgericht mit Lachs-Spinat-Gorgonzolasauce dann auch, Platz eins der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen, die ich wie immer durch die Beobachtung der anderen Gäste erstellte. Ebenfalls knapp dahinter auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und die Marillenknödel landeten schließlich auf Platz vier. Gorgonzola ist eben nicht jedermanns Sache, andererseits wäre das Ergebnis wohl eindeutiger zugunsten des Nudelgerichts ausgefallen.

Mein Abschlußurteil:
Tagliatelle mit Spinat und Lachwürfeln in Gorgonzolasauce: ++
Grießbrei mit Früchten: ++

Grüner Spargel im Schinken-Kartoffel-Mantel – das Rezept

Aktuell ist ja wieder Spargel-Saison, da wollte ich es natürlich nicht versäumen auch mal wieder ein Gericht mit diesem sehr leckeren Gemüse zuzubereiten. Glücklicherweise hatte ich dazu auch gleich ein passendes Rezept parat, dass ich sowieso schon seit längerem ausprobieren wollte. Also entstand heute in meiner Küche

  • Grüner Spargel im Schinken Kartoffel-Schinken-Mantel mit Gorgonzola, überbacken mit Creme frâiche und Bärlauch
  • Davor musste ich aufgrund des heutigen Feiertags gestern Abend natürlich noch einkaufen. Und ich bekam auch fast alles sofort in meinem Lieblings-Supermarkt, einzig das Bärlauch dort war aus. Also musste ich nach dem auspacken meines ersten Einkaufs noch einmal los und machte mich auf die verzweifelte Suche nach einem Geschäft dass noch Bärlauch anbot. Doch weder die beiden nächsten Supermärkte die ich besuchte noch ein kleiner Lebensmittel-Laden eines älteren Herren mit nahöstlichen Migrationshintergrund hatte dies noch vorrätig. Fast war ich schon drauf und dran in die S-Bahn zu steigen und mein Glück auf dem Viktualienmarkt zu versuchen, dann kam ich aber noch an einem weiteren Supermarkt der Kette Tengelmann vorbei, den ich eigentlich eher für sein dem Mainstream angepasstes Angebot kenne. Doch aus lauter Verzweiflung versuchte ich es auch hier und, siehe da, hier wurde ich doch tatsächlich fündig. Gut, ich hätte auch in die Wälder fahren können wo dieses Gewächs aus der Familie der Lauchartigen mit seinem Knoblaucharoma – man kennt es auch unter Namen wie Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre – ja aktuell massenhaft wachsen soll. Doch wenn ich es im Laden bekam – und dann sogar noch als Bio-Bärlauch – war es mir natürlich am liebsten. So stand schließlich meinem heutigen Kochexperiment nichts mehr im Wege.

    Was brauchen wir also für 2 Portionen?

    500g grüner Spargel
    01 - Zutat Grüner Spargel / Ingredient green asparagus

    600-650g Kartoffeln (Ich machte etwas mehr der Kartoffelzubereitung, um sie auch als Sättigungsbeilage nutzen zu können – will man es nur für die Füllung verwenden reichen 200g Kartoffeln)
    02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    100g Gorgonzola dolce (Jüngeren, milderen Gorgonzola)
    03 - Zutat Gorgonzola dolce / Ingredient gorgonzola dolce

    4 Scheiben Kochschinken – dickere Scheiben eignen sich hier am besten
    04 - Zutat Schinken / Ingredient ham

    50g Sahne
    05 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    einige Blätter frischen Bärlauch
    06 - Zutat Bärlauch / Ingredient bear's garlic

    2 Eigelb
    07 - Zutat Eigelb / Ingredient yolk

    1 Becher Creme fraiche
    08 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme frâiche

    sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
    und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Auflaufform

    Beginnen wir damit, die Kartoffeln zu schälen
    09 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und in etwas Salzwasser zu kochen.
    10 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

    Während die Kartoffeln am kochen sind, waschen wir den Spargel gründlich, trocknen ihn und schneiden dann die unteren, hölzernen Enden ab wobei wir versuchen sollten alle Stengel auf die gleiche Länge zu bringen.
    11 - Spargel kürzen / Shorten asparagus

    Dann schälen wir das untere Drittel unserer Spargelstangen mit einem Spargel- oder (wenn nicht vorhanden) einem Sparschäler. Dabei ist Vorsicht geboten, da vor allem der grüne Spargel leicht bricht.
    12 - Spargel schälen / Peel asparagus

    Sind die Kartoffeln dann weich gekocht – ich prüfe dass indem ich sie mit einer Gabel ansteche – gießen wir sie ab, lassen sie etwas abkühlen
    13 - Kartoffeln abgießen / Drain potatoes

    und zerkleinern sie dann mit einer Kartoffelpresse oder (wenn nicht vorhanden) einer Reibe. Ggf. kann man natürlich auch eine Küchenmaschine verwenden.
    14 - Kartoffeln pressen / Squeeze potatoes

    Außerdem bringen wir etwas Salzwasser zum kochen und blanchieren dann unseren Spargel darin für 3 bis 4 Minuten
    15 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

    und zerkleinern des Gorgonzola etwas.
    16 - Gorgonzola zerkleinern / Cut gorgonzola

    Die gepressten Kartoffeln geben wir nun in einem kleinen Topf, erwärmen diesen auf niedriger Stufe und gießen alles mit einem kräftigen Schuss Sahne auf
    17 - Sahne addieren / Add cream

    um es dann kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss zu würzen.
    18 - würzen / taste

    Hat die Masse etwas Temperatur erreicht, geben wir dann auch den Gorgonzola hinein
    19 - Gorgonzola einstreuen / Add gorgonzola

    und lassen ihn bei guten Durchrühren sanft schmelzen und in der Kartoffelmasse aufgehen. Für zwei bis drei weitere Minuten lassen wir es dann noch sanft köcheln und stellen es dann beiseite.
    20 - Köcheln lassen / Simmer

    Sobald unser Spargel seine drei bis vier Minuten blanchiert wurde, nehmen wir ihn mit einer Schöpfkelle heraus und schrecken ihn sofort in einer Schüssel mit eiskalten Wasser ab. Dadurch wird der Garvorgang unterbrochen und die grüne Farbe bleibt besser erhalten.
    21 - Spargel abschrecken / Quench asparagus

    Anschließend trocknen wir ihn mit etwas Küchenpapier ab.
    22 - Spargel trocknen lassen / Drip asparagus

    Jetzt können wir auch unser Bärlauch gründlich waschen und es dann zerkleinern. Da ich keine Infos dazu fand wie man es anders macht, nutzte ich mein Wiegemesser dazu.
    23 - Bärlauch zerkleinern / Cut bear's garlic

    Aus den Eigelb, der Creme frâiche und dem zerkleinerten Bärlauch rühren wir uns dann eine cremige Masse – daraus wird später unser Guß.
    24 - Eigelb mit Creme fraiche & Bärlauch verrühren / Mix yolk with creme fraiche & bear's garlic

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

    Als nächstes nehmen wir den Schinken zur Hand, halbieren ihn und bestreichen die eine Seite großzügig mit unserer Kartoffel-Gorgonzola-Masse,
    25 - Schinken halbieren & mit Kartoffelmasse bestreichen / Cut ham in half and cover with potato puree

    um sie dann mit dem grünen Spargel, den ich zu diesem Zweck noch einmal halbierte, zu belegen. Die Spitzen sollten dabei zur Runden Seite zeigen.
    26 - Mit Spargel belegen / Add asparagus

    Nachdem wir die Päckchen dann vorsichtig zusammengerollt haben, legen wir sie in eine leicht ausgefettete Auflaufform
    27 - Rollen & in Auflaufform geben / Roll and put to casserole

    und übergießen die Schinken-Seiten jeweils mit unserer Bärlauch – Creme fraiche – Masse.
    28 - Mit Bärlauch-Mischung übergießen / Cover with bear's garlic mix

    Sobald der Backofen aufgeheizt ist, geben wir dann unsere Auflaufform für 15 bis 20 Minuten auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles überbacken.
    29 - Überbacken / Au gratin

    Dann brauchen wir das Gericht nur noch aus dem Ofen zu nehmen
    30 - Grüner Spargel im Schinken-Kartoffel-Mantel / Green asparagus in a coat of ham & potatoes - Fertig gebacken

    und sofort und noch heiß zu servieren.
    31 - Grüner Spargel im Schinken-Kartoffel-Mantel / Green asparagus in a coat of ham & potatoes - Serviert

    Und dieses Gericht erwies sich geschmacklich als wirklich etwas ganz besonderes wie ich fand. Ich hatte etwas befürchtet, dass sich das Gorgonzola-Aroma als zu dominant erweisen würde, doch nach den ersten Bissen konnte ich diese Befürchtung als unbegründet abtun. Viel mehr fand ich die Kombination aus zartem grünen Spargel mit der würzigen, festen Kartoffelmasse und dem Schinken als Fleischkomponente geschmacklich wunderbar abgestimmt. Gemeinsam mit dem leicht knoblauchartigen Aroma des zerkleinerten Bärlauchs, das durch den cremigen Guß hinzugefügt wurde, erwies das Gericht als geschmacklich absolut gelungen. Ich muss zugeben dass ich mich etwas geärgert habe nicht mehr zubereitet zu haben. Einzig die Tatsache dass der Guss etwas zerlaufen was minderte das Ergebnis leicht, doch ich hatte hier wohl einfach zu wenig Creme fraiche verwendet – daher habe ich die Zutaten entsprechend angepasst.

    32 - Grüner Spargel im Schinken-Kartoffel-Mantel / Green asparagus in a coat of ham & potatoes - CloseUp

    Und auch was die Nährwerte angeht kann sich das Gericht sehen lassen. Für alles zusammen komme ich auf knapp 1200kcal, das entspricht also 600kcal pro Portion – ein Wert mit dem ich für ein Hauptgericht absolut leben kann. Es hatte sich dabei wirklich gelohnt dass ich mir die Mühe gemacht hatte doch noch frisches Bärlauch zu besorgen, denn dies machte meiner Meinung nach einen nicht unbedeutenden Teil des geschmacklichen Gesamterlebnisses aus. Die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnt sich alle mal. Ich kann das Rezept auf jeden Fall mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen und jedem Liebhaber von Spargel absolut ans Herz legen. Das hier ist meiner Meinung nach weitaus besser als die gewöhnlichen Spargel-Gerichte mit Sauce Hollandaise. 😉

    Guten Appetit