Westfälische Kartoffelsuppe mit frischen Kräutern, Mettwürstchen & Hausofenbrot [17.11.2014]

Nachdem die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality für mich heute nicht in Frage kam – ich bin nun mal kein großer Freund von Auberginen – blieben noch die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und das Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke, die Westfälische Kartoffelsuppe mit frischen Kräutern, gebratenen Mettwurstscheiben und Hausofenbrot bei Tradition der Region sowie das Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree bei Globetrotter. Zuerst überlegte ich, mal wieder beim Fleischpflanzerl zuzugreifen, dann aber wählte ich doch die Kartoffelsuppe, die neben dem angebratenen Mettwurstscheiben auch mit gerösteten Brotwürfeln, etwas saurer Sahne und natürlich Petersilie garniert war. Frikadellen gibt es immer wieder im Betriebsrestaurant, aber soweit ich mich erinnern konnte, hatte die westfälische Kartoffelsuppe hier heute Premiere, dqa wollte ich es natürlich nicht versäumen dieses Gericht einmal probiert zu haben. Zur Suppe gesellte sich dann noch ein Becherchen Orangen-Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Westphalian potato soup with herbs, mettwurst slices & oven bread / Westfälische Kartoffelsuppe mit Kräutern, Mettwurst & Hausofenbrot

Für meinen Geschmack war die Suppe selbst zwar etwas dünn geraten – hätte ich sie selbst gemacht, hätte ich mehr Kartoffelstückchen darin belassen – aber das wurde glücklicherweise durch die großzügige Menge an gebratenen Mettwurst-Scheiben und dem angerösteten Brotwürfeln vollends wieder wett gemacht. Hinzu kam die überaus gelungene Kombination aus verschiedenen Kräutern, wobei vor allem das für Kartoffelgerichte wie diese typische Majoran hervor stach, welche diese Kartoffelsuppe zu einer geschmacklich überaus gelungenen Variante machte. Die Scheibe Graubrot schließlich war zwar nicht mehr knusperig oder ofenfrisch, aber aber auch nicht so abgestanden, dass ich hier Punkte abziehen müsste. Zum Aufsaugen der Reste der überaus leckeren Suppe aus dem Teller reichte es auf jeden Fall vollkommen aus und trug natürlich auch zur mehr als ausreichenden Sättigung bei. Da gab es ebenso wenig etwas meckern wie an dem cremig-lockeren Mousse mit seinem sehr schmackhaften Aromakombination aus Orange und Mango. Ich war mit meiner Wahl auch heute mal wieder sehr zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gästen um, erkannte man dass es auch heute wohl das Fleischpflanzerl war, dem der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auch wenn der Abstand zur Westfälischen Kartoffelsuppe auf Platz zwei nicht ganz so groß war wie ich es erwartet hatte. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte wie üblich das vegetarische Gericht, das heute durch die gefüllte Aubergine repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Westfälische Kartoffelsuppe: ++
Hausofenbrot: ++
Orangen-Mango-Mousse: ++

Currywurst & Graubrot [24.08.2013]

Heute gab es mal nur ein ganz minimalistisches Mittagessen: Currywurst und ein Stück mit Butter beschmiertes Graubrot.

Currywurst & Graubrot

Nichts besonderes, aber notfalls reicht auch das um satt zu werden. 😉

Bratenaufschnitt, Knirps-Käse & Graubrot [13.08.2013]

Bratenaufschnitt, Knirps & Graubrot

Bin aktuell und vollkommen unerwartet etwas indisponiert. 🙁
Daher gab es zum Mittag gab es heute leider nichts. Erst zum Abendbrot durfte ich in Form von 2 Scheiben Graubrot, etwas Bratenaufschnitt und einem Knirps-Käse wieder etwas verzehren. Es geht aber schon wieder besser…

Pichelsteiner Eintopf mit Bauernbrot [10.12.2012]

Zwar überlegte ich heute einen Moment lang, bei den Asia-Thai-Gerichten zuzuschlagen wo neben Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Thai-Gemüse nach Namainh-Art auch Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit fischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry und – was mich am meisten reizte – Gebackenes Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Erdnuss-Sauce aus der Karte stand. Die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen in der Sektion Vitality sprach mich visuell nicht an und das heutige Zusatzangebot in Form einer Dampfnudel mit Vanillesauce – wohl Reste vom Freitag – kam wegen seines Charakters als Süßspeise für mich nicht in Frage. Blieben also noch 3 Stück Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Kräuterreis bei Globetrotter und der Pichelsteiner Eintopf mit Bauernbrot in der Abteilung Tradition der Region. Kurzentschlossen fiel meine Wahl schließlich auf den Pichelsteiner Eintopf, denn dieses Gericht erschien mir für einen so kalten Wintertag wie heute, an dem Bayern tief eingeschneit lag, genau das richtige. Dazu gesellte sich dann noch ein Becherchen Zitronen-Mousse auf mein Tablett.

Pichelsteiner Eintopf mit Bauernbrot / Bavarian stew with meat & vegetables and farmhouse bread

Neben einer leider nicht mehr ganz knusprig-frischen Scheibe Grau- bzw. Bauernbrots hatte man hier ein Gericht serviert, der wie ich meine tatsächlich die drei traditionell in einem solchen Gericht gehörenden Fleischsorten von Schwein, Rind und Hammel zu enthalten schien, wobei Schwein und Rind überwogen und ich leider nur ein etwas größeres Stück entdeckte, das meiner Meinung nach vom Hammel stammte. Dazu waren Möhren, Kartoffeln, Wirsing, Zwiebeln und wohl auch etwas Lauch mit hinein gegeben worden. Ein angenehm deftiges und überaus schmackhaftes Gericht, dass meine Erwartungen an ein solches Gericht vollends erfüllte. Einzig beim Bauernbrot muss ich einen kleinen Abzug in der Wertung geben. Aber am luftig-lockeren Zitronenmousse mit einer Garnitur aus Schokostreuseln und einer dünnen Scheibe Zitrone gab es glücklicherweise nichts auszusetzen – die Süße war mit dem Sauren der Zitrone meiner Meinung nach sehr gut abgewogen worden, was dieses Dessert zu einem überaus gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahls machte.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, stellte sich schnell heraus dass es heute wohl keinen klaren Sieger beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gab. Sowohl der Pichelsteiner Eintopf als auch die Bifteki schienen gleich beliebt zu sein, weswegen ich wohl beiden Gerichten zu gleichen Teilen diesen Platz zubilligen muss. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gericht, gefolgt von der vegetarischen Gemüsepfanne auf Weiweizen auf Platz vier und schließlich der Dampfnudel auf Platz fünf.
Bei dem Pichelsteiner Eintopf scheint es sich des weiteren um eine erneute Premiere zu handeln, denn ich konnte seit ich in dieser Location esse noch keinen Tag entdecken an dem dieses Gericht ebenfalls angeboten wurde. Aufgrund der guten Resonanz bei den Gästen bleibt also zu hoffen, dass dieses Gericht in der kalten Jahreszeit nun häufiger mal auf der Speisekarte zu finden ist – ich würde es auf jeden Fall sehr begrüßen wenn es sich dabei nicht nur um ein einmaliges Angebot gehandelt haben sollte. Allerdings kann man in Zukunft die Menge an Hammelfleisch gerne noch etwas erhöhen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Pichelsteiner Eintopf: ++
Bauernbrot: +
Zitronenmousse: ++