Schweinesteak “Florida” mit Twister Fries [04.08.2014]

Als ich mir heute die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ansah, löste das was ich dort las nicht gerade Begeisterungsstürme bei mir aus. Die Farfalle al peperoni bei Vitality sprachen mich schon mal visuell nicht sonderlich an und auch die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce fand ich nicht besonders berauschend. Daher blieben nur noch das Schweinesteak “Florida” mit Bratensauce und Twister Fries bei Globetrotter und der Hackbraten mit Zwiebelsauce, Pariser Karotten und Bratkartoffeln bei Tradition der Region. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf das Schweinesteak “Florida”, das ich mir noch mit ein paar Möhren und einem Becherchen Zitronencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Schweinesteak "Florida" mit Twister Fries / Pork steak "florida" with twister fries

Das dünne, magere Steak im Schmetterlingsschnitt hatte man auf einer Seite mit etwas milden Käse und auf der anderen Seite mit etwas Pfirsich belegt, was dann wohl das Attribut “Florida” ausmachte. Dazu gab es eine riesige Portion frittierter Kartoffelgitter, die zwar warm waren, aber von Konsistenz und Würze eher an Kartoffelchips oder ähnliches Knabberzeug denn an eine Sättigungsbeilage erinnerten. Ohne die milde Bratensauce wäre das Ganze dann auch ziemlich trocken und zu knusprig gewesen, so aber ging es einigermaßen. Twister Fries waren es aber meiner Meinung nach nicht, denn die sehen meiner Meinung nach eher wie bei diesem Gericht aus. Da muss ich bei der Sättigungsbeilage natürlich einen kleinen Abzug geben. Die Möhren, es handelte sich um sogenannte Pariser Möhren wie sie auch beim Hackbraten beilagen, gab es aber nichts auszusetzen und auch die Zitronencreme, eigentlich ein Zitronenmousse, gab es keinerlei Beschwerden.
Bei den anderen Gästen lag meiner Einschätzung nach heute der Hackbraten mit Bratkartoffeln am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte mit nur geringem Abstand das Schweinesteak “Florida” und den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte. Für ein vegetarisches Gericht waren die Farfalle al peperoni zwar recht häufig gewählt worden, aber für mehr als Platz vier reichte es auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Florida”: ++
Bratensauce: ++
Gitterkartoffeln (aka “Twister Fries”): +
Möhren: ++
Zitronencreme: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Bratkartoffeln [28.07.2014]

Zwar klangen die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten, welche mit reichlich Parmesan im Bereich Vitality serviert wurden im ersten Moment recht gut, doch als ich sie so betrachtete sahen sie doch ein wenig trocken aus. Daher schaute ich mich erst mal bei den anderen Angeboten um, die aus Poh Piard Thord – Knusprigen Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke sowie einem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Bratkartoffeln in der Sektion Tradition der Region und einem Gebackene Hähnchenkeule “Wiener Art” mit Zitronenecke und Kartoffelsalat bei Globetrotter bestand. Einen kurzen Moment überlegte ich noch, bei der Hähnchenkeule zuzuschlagen, bei der die “Wiener Art” aus einer recht knusprig aussehenden Panade bestand, dann wählte ich aber doch das bodenständige Fleischpflanzerl und ergänzte es noch mit einem Schälchen Erbsen aus dem heutigen zusätzlichen Gemüseangebot sowie einem Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Bratkartoffeln / Meatball with gravy & roast potatoes

Auch wenn das Gericht nicht gerade zu den Leichtgewichten zählte, bereute ich meine Wahl absolut nicht. Die große, lockere, würzige und mit zahlreichen Zwiebelstückchen versehene Frikadelle, hier in Bayern auch gern als Fleischpflanzerl bezeichnet, erwies sich als vorzüglich und auch die gebratenen Kartoffelscheiben, auch wenn es sich hier nur um eine eher minimale Version von Bratkartoffeln ohne Zwiebeln, Speck oder Ei handelte, gaben keinerlei Grund zur Kritik. In diese Zusammenstellung passte sehr gut die dunkle, würzige Bratensauce, die dafür sorgte dass das Gericht nicht zu trocken wurde. Nur bei den Erbsen, die wohl dieses Mal in Wasser gekjkocht und nicht wie sonst gedünstet waren, muss ich leider etwas in der Wertung abziehen, denn sie waren heute etwas matschig. Ich mag sie lieber wenn sie noch etwas Biss haben. Am locker-schaumigen Vanille-Mousse mit seiner Garnitur aus Schokostreuseln, Pistaziensplittern und einem Stück Pflaume gab es aber wiederum nichts zu meckern.
Und wie erwartet landete das Fleischpflanzerl auch auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz folgte der panierte Hähnchenschenkel “Wiener Art” und auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte. Die Gnocchi waren zwar auch recht häufig gewählt worden, aber für mehr als Platz vier reichte es beim vegetarischen Gericht auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Erbsengemüse: +
Venille-Mousse: ++

Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüreen [21.07.2014]

Mein erster Gedanke galt heute dem Pikanten Bohnengulasch, der in der Sektion Vitality angeboten wurde und mit 392kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Denn sowohl die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord -Knusprige Frühlinsgröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce als auch die Tortellini al forne mit Hackfleischsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter (ich hatte am Wochenende schon genug Nudelauflauf…) reizten mich nicht besonders. Dann wählte ich spontan doch die 6 Stück Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree aus dem Bereich Tradition der Region – irgendwie war mir heute nach einem Gericht mit Fleisch. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Heidelbeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree / Fried sausages with sauerkraut, gravy & mashed potatoes

Während das Sauerkraut und das Kartoffelpüree noch so heiß waren, dass man sich daran regelrecht den Mund verbrannte, erwiesen sich die Würstchen leider bereits etwas abgekühlt – was ich allerdings nicht in die Wertung einfließen lassen möchte. Die kleinen Würstchen sahen zwar etwas dunkel aus, waren aber glücklicherweise nur sehr gut durchgebraten, nicht etwa angebrannt. Und auch das Fleisch war sowohl was Konsistenz als auch Würze anging vollkommen in Ordnung. Ebenso wenig gab es am Sauerkraut etwas auszusetzen. Nur dem Kartoffelpüree merkte man wieder mal an, dass es sich um aus Instant-Pulver hergestellte Ware handelte, daher muss ich hier leider einen kleinen Punktabzug anwenden. Der fruchtige, nicht zu süße Heidelbeerjoghurt mit seiner Garnitur aus Früchten und Pistaziensplittern war aber wieder vollkommen in Ordnung.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man einen enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Nürnberger Würstchen und den überbackenen Tortellini um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beobachten. Meiner Meinung nach konnten sich dabei die Tortellini um Haaresbreite durchsetzen und die Nürnberger Würstchen auf Platz zwei verwiesen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz kamen schließlich der Bohnengulasch. Hatte ja nicht gedachte, dass das Nudelgericht so gut abschneiden würde, zumal die in kleinen Auflaufformen servierten Tortellini etwas trocken aussahen, aber man steckt halt nie drin wie die Geschmäcker der anderen Gäste ausfallen.

Mein Abschlußurteil:
Nürnberger Würstchen: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +
Heidelbeerjoghurt: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [08.07.2014]

Mein erster Blick galt heute natürlich den Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse, die bei Vitality angeboten wurden, aber auch das Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, welches neben Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, übte einen gewissen Reiz aus. Einzig den Schaschlik-Spieß vom Huhn mit Zigeunersauce und Reis bei Tradition der Region fand ich nicht so interessant, denn die Fleischstücke sahen etwas trocken aus. Und ich hatte mich schon in die Schlange für die Polentaschnitten angestellt, als ich mich dann doch noch umentschied und schließlich doch zum Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln griff, welches heute bei Globetrotter angeboten wurde. Irgendwie war mir danach. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Erdbeer-Rhabarber-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Meatball with gravy & roast potatoes

Das angenehm groß geratene, saftige und lockere Fleischpflanzerl, in dem sich auch einige Zwiebelstückchen fanden, war schon mal sehr lecker. Dazu passte wunderbar die dunkle, würzige Bratensauce und auch an der großzügigen Portion teilweise schön knusprigen Röstkartoffeln, die ebenfalls wieder mit einigen Zwiebeln versehen waren, gab es nichts auszusetzen. Allerdings hatte ich beim Gemüse aus gelben und orangen Möhren, Maiskölbchen und Erbsenschoten übersehen, dass es sich hier um eine asiatisch angehauchte Zubereitung handelte, die man mit etwas süß-scharfer Chilisauce versehen hatte. Passte zwar nicht so hundertprozentig zum Fleischpflanzerl, aber da das Gemüse noch angenehm frisch und knackig war, ziehe ich dennoch nichts in der Wertung ab. Anders beim Erdbeer-Rhabarber-Mousse, das heute von der Konsistent mal wieder etwas fester und leicht gummiartig war. Geschmacklich war es zwar in Ordnung, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute ebenfalls das Fleischpflanzerl mit kleinem, aber dennoch deutlich erkennbaren Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte der Hühnchen-Schaschlikspieß, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und Platz vier belegten schließlich die Polentaschnitten. Bei einem solchen Angebot hatte ich aber auch mir keinem anderen Ergebnis gerechnet.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Gemüse-Mix: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: +

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln [24.06.2013]

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rinfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse heute keine Lust verspürte und das vegetarische Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip bei Vitality nicht sonderlich ansprach, blieben nur noch die Rindsbratwurst mit Bratensauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region und das Schweineschnitzel mit Jägersauce und Spätzle bei Globetrotter, aus denen ich heute wählen konnte. Und die Auswahl gestaltete sich gar nicht so einfach, denn beide Gerichte waren aus meiner Sicht gleich verlockend. Letztlich fiel die Wahl aber dann auf die Rindbratwürste, einem Gericht dass ich so meines Wissens noch nie probiert hatte – wohl weil ich die Kombination aus Bratwurst und Bratensauce eher ungewöhnlich fand – doch das heißt ja nicht, dass es schlecht ist. Leider fehlte wie üblich das Gemüse dazu, also machte ich noch einen kurzen Stop an der Gemüsetheke und nahm mir dort noch ein Schälchen Mischgemüse mit auf mein Tablett.

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Fried beef sausage with gravy & roasted potatoes

Zwar war die eine der beiden Würste die ich erhalten hatte etwas aufgeplatzt, aber das hatte glücklicherweise keinen Einfluss auf den Geschmack. Und dieser erwies sich meiner Meinung nach als wirklich gelungen, denn man hatte das Rindfleisch im inneren des Naturdarms wirklich angenehm pikant gewürzt, was sehr gut mit den dunklen, kräftigen und mit einigen Zwiebelstückchen versehenen Bratensauce harmonierte. Und auch die Röstkartoffeln – geschälte Salzkartoffeln, die man nach dem kochen wohl noch einmal zusätzlich zusammen mit ein paar Frühlingszwiebeln angebraten hatte – passten sehr gut in diese Kombination. Deftige Hausmannskost und bestimmt nicht sonderlich kalorienarm, aber dennoch sehr lecker. Gemeinsam mit dem Mischgemüse aus Möhren, Erbsen, grünen Bohnen und Blumenkohl ergab sich ein ausgewogenes und wirklich nicht zu verachtendes Mittagsmahl. Ich bereute meine Wahl nicht.
Und auch bei den anderen Gästen konnte ich beobachten, dass sich die Rindsbratwürste großer Beliebtheit erfreuten und meiner Meinung nach sogar noch etwas häufiger als das Schweineschnitzel gewählt worden waren, was ihnen somit den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Nach dem knapp dahinter liegenden Schnitzel mit Jägersauce auf dem zweiten Platz folgten eng auf schließlich die Asia-Gerichte auf Platz drei und das vegetarische Kräuter-Ofengemüse (wie üblich) auf Platz vier. Dabei sei noch erwähnt, dass die Urlaubssaison offensichtlich begonnen hat, denn die Besucherzahlen waren etwas niedriger als gewöhnlich – aber das sollte auf die Repräsentativität der Platzierung keinerlei Auswirkungen haben.

Mein Abschlußurteil:
Rindsbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++