Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei & Bratkartoffeln [20.04.2015]

Da mich heute weder die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality noch die Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter besonders reizten und ich mich auch für die Asia-Thai-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai-Art oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce nicht groß begeistern konnte, fiel meine Wahl ohne großes Hin und Her schnell auf dem Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln, der bei Tradition der Region angeboten wurde. Diese deftige, wenn auch nicht sonderlich leichte Hausmannskost ergänzte mich noch einer Mischung aus Erbsen und Spargel aus dem heutigen Gemüseangebot und einem Becherchen Aprikosenjoghurt von der Dessert-Theke.

Bavarian meat loaf with fried egg & roast potatoes / Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei & Bratkartoffeln

Die außen knusprig angebratene und innen schön weich und saftige, etwa fingerdicke Scheibe Leberkäse war schon einmal sehr gut gelungen und außerdem auch angenehm würzig, so wie ich es von Leberkäse erwarte. Und das Spiegelei mit noch leicht flüssigen Dotter war dazu eine sehr leckere Ergänzung. Sehr gut passten auch die im Ganzen gebratenen und mit Kräutern versehenen Salzkartoffeln, die sich als auf den Punkt gekocht und somit weder zu weich noch zu hart erwiesen, in die geschmackliche Gesamtkomposition. Und auch wenn das Gericht an sich nicht sonderlich trocken war, schadete die dunkle, mild würzige Bratensauce auf der anderen Seite auch nicht, denn sie eignete sich wunderbar um den Kartoffeln den letzten Schliff zu geben. Bei den dünnen Spargelstückchen, die man gemeinsam mit den Erbsen serviert hatte, hatte ich zuerst gedacht dass es sich um Konservenware handelte, doch die ersten Bissen zeigten dass sie dazu viel knackig waren. Auch hier gab es, trotz Herkunft von einer Warmhaltetheke, nichts auszusetzen. Und auch beim dünnen, aber schön fruchtigen und mit zahlreichen Aprikosenstückchen versehenen Joghurt fand ich keinen signifikanten Grund zu Kritik. Auch wenn das Ganze nicht sonderlich kalorienarm war, war ich mit meiner Entscheidung doch sehr zufrieden.
Und auch beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich der Leberkäse deutlich von den anderen Angeboten absetzen und sich somit den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgten die Spaghetti Carbonara, knapp gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Platz vier belegte wie üblich das vegetarische Gericht, das heute durch die mexikanischen Chili-Linsen repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Bratensauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Erbsen mit Spargel: ++
Aprikosenjoghurt: ++

Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [13.04.2015]

Nachdem mich weder die Farfalle al peperoni bei Vitality noch die Hähnchenbrust “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter sonderlich reizten und auch die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten In Erdnusssauce nach Shanghai-Art oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce nichts für mich zu sein schien, entschied ich mich recht schnell für die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fried sausages with gravy, sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Bratensauce, Sauerkraut & Kartoffelpüree

Die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürste nach Nürnberger Art waren was Konsistenz, Würze und Menge anging schon mal absolut in Ordnung und auch an der dunklen, kräftigen Bratensauce gab es nichts auszusetzen. Das Sauerkraut schließlich war zwar fast schon etwas zu sauer geraten, aber darüber kann ich gerade noch so hinweg sehen. Nur beim Kartoffelpüree kann ich keine volle Punktzahl geben, denn es war mal wieder viel zu dünn geraten und mit größter Wahrscheinlichkeit mit Pulver angerührt. Der Milchreis samt seiner rotern, mit zahlreichen Kirschen und Johannisbeeren versehenen roten Grütze gab aber wieder keinerlei Grund zu irgend einer Kritik. Nichts besonderes, sondern eine häufig servierte Standard-Mahlzeit, aber es war aus meiner Sicht nun mal die beste Alternative.
Der gleichen Meinung schien auch ein großer Teil der anderen Gäste gewesen zu sein, denn ich sah die Nürnberger Rostbratwürste heute mit kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten am häufigsten auf den Tabletts. Auf dem zweiten Platz folgte die Hähnchenbrust “Hawaii”, die sich aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen die heute ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz landeten schließlich die vegetarischen Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Nürnberger Rostbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +
Milchreis mit roter Grütze: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [02.04.2015]

Trotz des heutigen Gründonnerstags suchte ich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant vergeblich nach der für diesen Tag eigentlich traditionell üblichen Grünen Sauce – man sehe dazu auch hier oder hier. Gut, wir befinden uns in Bayern und Grüne Sauce, auch Frankfurter Grüne Sauce genannt, ist wohl eher in Hessen üblich. Also musste ich mich zwischen den gegebenen Angeboten entscheiden. Zur Wahl standen Spaghetti “Pesto Genovese” mit Tomatensugo und Parmesan bei Vitality, einem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region, Fleischcanneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter, den Resten des Rogan Josh vom Dienstag, das unter der Bezeichnung Lammcurry mit Linsen in Joghurtsauce als Zusatzangebot auf der Karte stand, sowie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Korandersauce und Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke. Ich brauchte nur kurze Bedenkzeit bis ich mich schließlich – obwohl ich ja erst letzten Sonntag etwas ähnliches verzehrt hatte – für das Fleischpflanzerl entschied, das ich mit einigen Erbsen von der Gemüsetheke sowie einem Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meatball with gravy & fried potatoes / Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Bratkartoffeln

Zu einem angenehm großen, lockeren und saftigem Fleischpflanzerl, das wie üblich mit einigen Zwiebelstückchen versetzt war, hatte man zahlreiche kleine, gemeinsam mit einigen Zwiebeln, Kräutern und Gewürzen geröstete Salzkartoffeln sowie einer nicht sehr großen aber gerade so ausreichenden Portion, einer schön würzigen, aber heute leider nur recht dünnflüssigen Bratensauce serviert. Insgesamt gab es hier aber keine Komponente, bei der ich einen Punktabzug vornehmen müsste. Ebenso wenig trifft dies für die mit leichter Knoblauchnote versehenen, noch knackigen Erbsen sowie dem nicht zu süßen Vanille-Milchreis mit seiner roten Kirschgrütze samt ihrer zahlreichen Fruchtstücke zu. Eine sehr gelungene Zusammenstellung, um diese verkürzte Woche vor dem Osterfest abzuschließen.
Aufgrund des bevorstehenden verlängerten Wochenendes waren die Besucherzahlen im Betriebsrestaurant heute eher gering, so dass ich in Bezug auf die heutige Allgemeine Beliebtheitsskala zwar klar sagen kann dass das Fleischpflanzerl eindeutig und mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz landete, bei den anderen Angeboten heute aber leider keine klaren Vorlieben erkennen konnte, da ich sie nur sehr sporadisch zwischen den vielen Tabletts mit Frikadellen entdecken konnte. Daher vergebe ich den zweiten Platz heute mal Ausnahmsweise an alle anderen Gerichte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce & Bratkartoffeln [10.02.2015]

Einen kurzen Moment überlegte ich heute noch, bei der Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfeln aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, aber diese sah mir dann doch etwas trocken aus. Die Spaghetti all Arrabiatta mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter und das Taohoo Tod – Gebackenes Tofu auf Bratgemüse mit Koriandersauce waren wiederum nichts für mich, blieben also noch das Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Seelachs mit fischem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce und der Abgebräunte Leberkäse mit Bratensauce und Spiegelei, dazu Bratkartoffeln aus der Sektion Tradition der Region. Klang beides auf seine Art verlockend und ich war wirklich etwas hin und her gerissen, dann aber entsann ich mich dass man vor einiger Zeit die vorher verwendete süß-saure Sauce gegen eine andere, weniger schmackhafte Sorte ausgetauscht hatte, was mich letztlich dazu bewog dem Leberkäse den Vorzug zu geben. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Ananasquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meat loaf with fried egg, gravy & fried potatoes / Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce & Bratkartoffeln

Ein zugegebenermaßen einfaches, aber dennoch sehr leckeres Gericht. Die dicke Scheibe angebratenen, würzigen Leberkäses wäre gemeinsam mit den kleinen, im ganzen gebratenen Kartoffeln wohl trotz des teilweise noch flüssigen Eigelbs wohl insgesamt etwas trocken gewesen, aber glücklicherweise hatte man ja eine mehr als ausreichende Menge der dunklen, kräftigen Bratensauce mit serviert, welche die Zusammenstellung sozusagen gelungen abrundete. Und auch am Gemüsemix aus Erbsen, Möhren und Zucchinischeiben, die man mit einigen Kräutern gedünstet hatte, gab fast nichts auszusetzen. Die Zucchini waren zwar ein klein wenig zu weich geraten, aber darüber sehe ich mal großzügig hinweg. Nachdem sich dann auch der kleine Becher Ananasquark mit zahlreichen darin befindlichen Fruchtstücken und einer Garnitur aus Melonenstück, Weintrauben und Schokostreuseln als überaus gelungen herausstellte, kann ich nichts anderes als große Zufriedenheit über meine heutige Entscheidung ausdrücken. Ein sehr leckeres Mittagsmahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen in unserem Betriebsrestaurant um, erkannte man schnell dass auch auch hier der Leberkäse eindeutig den größten Zuspruch fand und sich somit unangefochten Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Spaghetti Arrabiatta, die sich aber nur mit knapp gegen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Den vierten Platz belegte, wie eigentlich üblich, das vegetarische Gericht, das heute durch die Schupfnudelpfanne repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Bratensauce: ++
Bratkartoffel: ++
Mischgemüse: ++
Ananasquark: ++

Gebackenes Kasseler mit Sauerkraut & Kartoffel-Kürbispüree [03.02.2015]

Einen kurzen Moment überlegte ich heute tatsächlich, mal wieder an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo Gebratener Eierreis mit Gemüse nach Canton Art und Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce auf der Speisekarte stande. Aber auch die Angebote in der westlichen Küche besaßen ihren gewissen Reiz, denn sowohl die Gebackene Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat bei Vitality, also auch das Gebackene Kasseler mit Bratensauce und Sauerkraut, dazu Kartoffel-Kürbispüree bei Tradition der Region oder das Putensteak “Piccata Milanese” in Parmesan-Eihülle, dazu Tagliatelle und Tomatensauce bei Globetrotter hatten etwas für sich. Einzig das unangekündigte Sonderangebot Mexikanischer Tortillawrap mit Salatbouquet sagte mir nicht ganz so zu. Zuerst tendierte ich ja noch zur Ofenkartoffel, dann aber griff ich kurzer Hand doch zum Kasseler. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kasseler mit Sauerkraut & Kürbis-Kartoffelpüree

Die beiden Scheiben mageren und einigermaßen saftigen Kasselers waren schon einmal eine gute Wahl gewesen und auch das Sauerkraut ließ nichts zu wünschen übrig. Einzig beim mit etwas Kürbis versetztem Kartoffelpüree muss ich etwas Kritik anbringen, denn es war mal wieder recht dünn geraten und ich fand dass man den Kürbis kaum heraus schmeckte. Da halfen auch die Röstzwiebeln nicht viel, mit denen man das Kartoffel-Kürbispüree garniert hatte. Die helle, milde Bratensauce wiederum war absolut in Ordnung und auch von der Menge her gut auf die anderen Zutaten abgemessen. Am Mischgemüse aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl – auch wenn es aufgrund des Sauerkrauts eigentlich nicht unbedingt nötig gewesen wäre – gab es nur am Broccoli etwas auszusetzen, da es größtenteils recht matschig gedünstet war. Da die anderen Komponenten aber in Ordnung waren, sehe ich mal von einem Punktabzug ab. Und am kleinen Becher Milchreis mit seiner Garnitur aus Kirschgrütze, Mandelblättchen, Sahne und einer Weintraube gab wiederum es nichts auszusetzen.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, den ich wie immer durch die Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lag heute aber das Putensteak Piccata Milanese vorne, knapp gefolgt vom Kasseler auf dem zweiten Platz und den Asia-Gerichten auf Platz drei. Auf dem vierten Platz sah ich die Ofenkartoffeln und auf Platz fünf folgte schließlich der Mexikanische Tortillawrap mit Salat.

Mein Abschlußurteil:
Kasseler: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffel-Kürbispüree: +
Mischgemüse: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++