Hokifilet mit Bohnengemüse, Tomatensauce & Salzkartoffeln [27.12.2017]

Nach den Weihnachtsfeiertagen und allerlei Schlemmereien stand nun am Mittwoch wieder Arbeit auf dem Programm. Aber die Anzahl der Mitarbeiter in der hiesigen Niederlassung in München, die zwischen den Jahren arbeiteten war nur sehr gering und daher hatte sich unser Betriebsrestaurant auch keine große Mühe gemacht, etwas besonderes für das Mittagsmahl aufzufahren. Viel mehr fanden sich viele alte Bekannte unter den Gerichten auf der heutigen Speisekarte und zuerst liebäugelte ich mit den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region, denn der Schaschlikspieß Zigeuner Art mit Reis bei Globetrotter sagte mir ebenso wenig zu wie die Gebratenen Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce an der Asia-Thai-Theke. Dann aber entschied ich mich doch mal wieder, nach länger Abstinenz, für das mittwöchliche Fischgericht bei Vitality, das heute durch ein Hokifilet mit Bohnengemüse, Tomatensauce und Salzkartoffeln repräsentiert wurde.

Hoki filet with beans, tomato sauce & potatoes / Hokifilet mit Bohnengemüse, Tomatensauce & Salzkartoffeln

Ganz wie erwartet war das Gericht aber wirklich nichts besonderes. Das paniert gebackene Hokifilet erwies sich zwar als angenehm zart und nicht zu trocken, aber die Bohnensauce hätte etwas fruchtiger sein können und sowohl die grünen Stangenbohnen als auch die Kartoffeln waren leider nur noch lauwarm. Geschmacklich soweit in Ordnung, aber beileibe keine kulinarische Höchstleistung. Aber ich war zufrieden.
Die Anzahl an Besuchern im Betriebsrestaurant war zwar nur gering, dennoch kristallisierte sich klar heraus, dass heute die Allgäuer Käsespätzle mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnten. Auf dem zweiten Platz sah ich die den Schaschlikspieß und Platz drei teilten sich schließlich Asia-Gerichte und Hokifilet. Es gab einfach zu wenig Esser, um hier eine klare Rangfolge bestimmen zu können.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Tomatensauce: +
Grüne Bohnen: ++
Salzkartoffeln: ++

Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit Röstis [18.12.2017]

Zum Wochenbeginn bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wenig wirklich interessantes. Die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality sagten mit schon mal nicht sonderlich zu und auch die Gebratene Hähnchenbrust “Tessin” mit Schinken, Tomate und Käse gratiniert, dazu Rotweinsauce und Butternudeln bei Globetrotter riss mich nicht gerade vom Hocker. Kurz überlegte ich, ob ich mich an den Pho Pard Thord – Knusprige Vegetarische Frühlingsrollen eventuell in Kombination mit Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Austernsauce gütlich tun sollte, wählte aber dann doch das Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit Rösti aus dem Abschnitt Tradition der Region, auch wenn es visuell nicht gerade der Überflieger schien. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork chop "Zurich style" with hash browns / Schweinegeschnetzeltes "Zurcher Art" mit Röstis

Das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und Blumenkohl schien mir das selbe zu sein, das ich schon am Freitag zu den Calamari gewählt hatte und das merkt man ihm auch an. War leider etwas abgestanden und nicht mehr ganz frisch, daher hier keine volle Punktzahl. Am Schweinegeschnetzelten aus zahlreichen mageren und einigermaßen zarten Fleischstückchen sowie Champignons in einer cremigen, mild-würzigen Sahnesauce gab es aber nichts auszusetzen – vor allem da auch das Verhältnis von Fleischmenge zu Sauce dieses mal zu stimmen schien. Und auch außen schön knusprigen, innen aber noch weichen Röstis gaben keinen Grund zu weiterer Kritik. Kein Hingucker, aber trotzdem schmackhaft und akzeptabel.
Und auch bei den anderen Gästen schien das Schweinegeschnetzelte sich heute großem Zuspruch zu erfreuen und konnte sich schließlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, auch wenn ihm die Hähnchenbrust “Tessin” recht eng auf den Fersen war und einen sehr guten zweiten Platz belegte. Die Asia-Gerichte folgten auf dem dritten Platz und Platz vier belegten schließlich die Chili-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes: ++
Röstis: ++
Mischgemüse: +

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [15.12.2017]

Als ich heute entdeckte, dass endlich mal wieder Calamari in unserem Betriebsrestaurant auf der Speisekarte standen, war meine Entscheidung für das heutige Mittagsmahl eigentlich schon gefallen. Zwar handelte es sich dabei “nur” um Gebackene Calamari mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat, ich persönlich ziehe ja die Variante mit Country Potatoes oder gar pommes Frites dem Kartoffelsalat vor, aber das wäre dann wohl doch zu viel des Guten gewesen. Daher erwähne ich nur Vollständigkeit halber dass es außerdem Hähnchenbrust gefüllt mit Paprika und Mangold, dazu Kräutersauce und Reis bei Vitality, Gefüllte Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region und schließlich Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce sowie Verschiedene Fleischsorten gebraten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke gab. Zu den Calamari nahm ich mir noch etwas Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

Die Calamari aus einem schön knusprigen Teigmantel und angenehm zarten Tintenfischfleisch im Inneren waren wie immer sehr gut gelungen und erwiesen sich, garniert mit dem Saft der Zitronenecken sowie der würzigen Remoulade, als wahrer Genuss. Und auch der Kartoffelsalat, der wie hier in Süddeutschland üblich mit Gemüsebrühe und Essig angemacht war, war aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Dazu noch die einigermaßen heiße und knackige Gemüsemischung aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl und grünen Bohnen, die zusätzlich mit einigen Kräutern versetzt waren, und fertig war ein einfaches, aber schmackhaftes Mittagsgericht. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen lagen die Calamari, wie nicht zu erwarten, sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit einem klaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, den dritten Platz belegten die Pfannkuchen und knapp dahinter auf Platz vier folgte schließlich die Hähnchenbrust.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Mischgemüse: ++

Babooti mit Lamm und Aprikosen [17.11.2017]

Am heutigen Freitag stand mit einem Gebratenen Hokifilet mit Blattspinat und Zitronenhollandaise gratiniert, dazuSalzkartoffeln im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zwar ein Gericht auf der Speisekarte, das mal ein wenig von der sonst üblichen Fisch mit Kartoffelsalat Kombination etwas abwich, doch ich hatte mit einem Babooti mit Lamm und Aprikosen, dazu Basmatireis etwas entdeckte, das mich noch mehr reizte. Bei der Entscheidung spielten aber auch ganz nüchterne Erwägungen eine Rolle, denn ich wog ab was ich häufiger esse, Lamm oder Fisch, und da hat das Lamm eindeutig gewonnen. Außerdem war es ewig her dass ich diese aus Südafrika stammende Spezialität verzehrt hatte. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem bei Tradition der Region einen Hausgemachten Kaiserschmarrn mit Apfelmus sowie an der Asia-Thai-Theke Feng shi Tzau – Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce und Nua Pad Zai – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce (hieß das früher nicht mal San Sei Chop Suey?) angeboten wurden. Zum Babooti gesellten sich noch ein Schälchen grüne Bohnen von der Gemüsetheke, denn zu Lamm passen ja immer grüne Bohnen.

Babooti with lamb & apricots / Babooti mit Lamm & Aprikosen

Auch wenn sich nur zwei getrocknete und in der Sauce dann wieder aufgeweichte Aprikosen in meiner Portion fanden, erwies sich das Babooti mit seinem fruchtigen und gleichzeitig leicht pikanten Geschmack dennoch ausgesprochen gut gelungen. Das Lammfleisch war zwar leicht durchwachsen, aber dennoch angenehm zart geschmort und passte wunderbar zu den Aprikosen. In Rezepten die ich kenne sind im Babooti zwar auch noch Rosinen und manchmal sogar Mandeln verwendet, darauf hatte man hier aber verzichtet. Dennoch eine sehr gelungene Babooti-Variante, zu der sehr gut der leicht klebrige Basmati-Reis passte. Man hätte es zwar auch Alternativ mit Milipap bzw. Ugali servieren können, einer in ganz ost- und südostafrika verbreiteten Sättigungsbeilage aus Getreidebrei aus Maismehl, aber so mutig war man dann wohl doch nicht gewesen. 😉 Und auch wenn es glaube ich keine traditionelle Gemüsebeilage ist, fand ich auch dass die grünen Bohnen, die mit einigen Tomatenstücken angerichtet waren, sehr gut zu diesem Hauptgericht. Ich war auf jeden Fall zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erschien es mir so, als hätte der Kaiserschmarrn heute den größten Zuspruch erfahren und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gesichert. Auf Platz zwei sah ich das Hokifilet, auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem somit gut viertplatzierten Babooti.

Mein Abschlußurteil:
Babooti: ++
Basmati-Reis: ++

Ochsenkotelett mit Kräuterbutter, Speckbohnen, Ofenkartoffel & Schnittlauchquark [26.09.2017]

Am heutigen Dienstag wurde im Rahmen des Oktoberfest-Specials in unserem Betriebsrestaurant mal etwas ganz besonderes angeboten: ein Gebratenes Ochsenkotelett frisch vom Grill mit Kräuterbutter, dazu Speckbohnen, Ofenkartoffel und Schnittlauchquark fand sich auf der Speisekarte. Und das sah wirklich überaus verlockend aus. Einziger Wermutstropfen war der Preis, der selbst reduziert noch bei stolzen 9,80 Euro lag. Daher haderte ich zuerst lange mit mir, denn es wurde bei Globetrotter mit Schweinegeschnetzelten “Zurcher Art” mit hausgemachten Appenzeller Rösti auch eine für mich tragbare Alternative angeboten oder ich hätte mit dem Pikantes Kichererbsencurry bei Vitality oder einem Angebot der Asia-Thai-Theke wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse bzw. Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce ebenfalls deutlich leichter speisen können. Zusätzlich wurden außerdem noch die Reste des Putensteak “Picatta Milanese” mit würziger Tomatensauce und Butternudeln von gestern etwas preisreduziert angeboten. Doch letztlich siegte doch meine Vorliebe für besonderes und ich entschied mich für das Ochsenkotelett. Letztes Jahr hatte ich mich ja auch nicht davon abhalten lassen.

Ox chop with herb butter, bacon beans, oven potatoe & chives curd / Ochsenkotelette mit Kräuterbutter, Speckbohnen, Ofenkartoffel & Schnittlauchquark

Das riesige Kotelett, das man tatsächlich wie angekündigt frisch vom Grill direkt auf meinen Teller gegeben hatte, erwies sich tatsächlich als überaus gute Wahl. Der Knochen, den man rechts unten an dem Fleischstück sieht, war angenehm klein und obwohl das Kotelett wie üblich etwas durchwachsen war, war die Ausbeute an gutem Fleisch dennoch überaus reichhaltig. Hinzu kam, dass man es wirklich gut durchgegrillt hatte, wodurch die so entstandenen Röstaromen den Geschmack noch einmal verbesserten. Gemeinsam mit der Kräuterbutter ein wahrer Genuss. Und auch die mit Schale im Ofen gegarte, mit frischem Schnittlauchquark garnierte Riesenkartoffel gab keinen Grund zu irgend welcher Kritik, ebenso das mit einem Stück Frühstückspeck umwickelte und knusprig angebratene Bündel grüner Bohnen. Sehr fleischlastig, aber auch sehr gut gelungen – ich denke die 9,80 Euro waren gut angelegt.
Natürlich schreckte der Preis viele der anderen Kantinenbesucher etwas ab, weswegen der Zurcher Geschnetzelte heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, aber entgegen meiner Erwartung folgte das Ochsenkotelett schon auf dem zweiten Platz, noch vor den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Kichererbsencurry auf dem vierten Platz. Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass so viele meiner Mitesser so viel zahlen würden, aber da hatte ich mich wohl geirrt.

Mein Abschlußurteil:
Ochsenkotelett: ++
Speckbohnen: ++
Ofenkartoffel: ++
Schnittlauchquark: ++