Tellerrösti mit Gemüse gratiniert & Tomatenragout [09.07.2013]

Wäre die Sauce nicht gewesen, hätte ich heute wahrscheinlich Thoeng Ping Kai – Seelachs gebacken mit verschiedenen Gemüsesorten in Zitronengrassauce zugegriffen, das neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit Gemüse nach Peking-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Wenn es nicht anders geht, kann ich zwar mit Zitronengras leben, aber eine ganze Sauce nur daraus muss nicht sein. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter sahen mit wiederum zu sehr nach Kantine aus. Blieben also noch das Pikante Wurstgulasch mit Kartoffelwürfeln und Paprika bei Tradition der Region und der Tellerrösti mit Gemüse gratiniert und Tomatenragout bei Vitality. Die Wahl fiel schließlich auch den vegetarischen Tellerröste, der mit 320kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und mir auch noch erlaubte zu einem kleinen Erdbeerpudding von der Dessert-Theke dazu zu nehmen.

Tellerrösti mit Gemüse gratiniert

Auf einem angenehm großen, gebratenen Fladen aus grob geriebenen Kartoffeln fand sich eine Mischung aus grünen Bohnen, Möhrenscheiben und etwas Blumenkohl, die man noch einmal mit etwas Käse überbacken und schließlich an einer fruchtig-würzigen, groben Tomatensauce mit etwas Basilikum angerichtet hatte. Der Rösti war dabei leider etwas matschig geraten, so dass ich leider keine volle Punktzahl geben kann – aber prinzipiell eine einfaches und überaus schmackhafte Idee für ein Mittagsgericht. Am fruchtigen Erdbeerpudding gab es aber nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, schienen es so als würden die Schinkennudeln heute mit einem knappen Vorsprung vor dem Wurstgulasch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegen. Ebenfalls sehr eng danach auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und der Tellerrösti belegte schließlich einen guten vierten Platz. Eine übliche Platzierung, der ich glaube ich nichts hinzuzufügen brauche.

Mein Abschlußurteil:
Tellerrösti mit Gemüse: +
Tomatenragout: ++
Erdbeerpudding: ++

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln [24.06.2013]

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rinfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse heute keine Lust verspürte und das vegetarische Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip bei Vitality nicht sonderlich ansprach, blieben nur noch die Rindsbratwurst mit Bratensauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region und das Schweineschnitzel mit Jägersauce und Spätzle bei Globetrotter, aus denen ich heute wählen konnte. Und die Auswahl gestaltete sich gar nicht so einfach, denn beide Gerichte waren aus meiner Sicht gleich verlockend. Letztlich fiel die Wahl aber dann auf die Rindbratwürste, einem Gericht dass ich so meines Wissens noch nie probiert hatte – wohl weil ich die Kombination aus Bratwurst und Bratensauce eher ungewöhnlich fand – doch das heißt ja nicht, dass es schlecht ist. Leider fehlte wie üblich das Gemüse dazu, also machte ich noch einen kurzen Stop an der Gemüsetheke und nahm mir dort noch ein Schälchen Mischgemüse mit auf mein Tablett.

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Fried beef sausage with gravy & roasted potatoes

Zwar war die eine der beiden Würste die ich erhalten hatte etwas aufgeplatzt, aber das hatte glücklicherweise keinen Einfluss auf den Geschmack. Und dieser erwies sich meiner Meinung nach als wirklich gelungen, denn man hatte das Rindfleisch im inneren des Naturdarms wirklich angenehm pikant gewürzt, was sehr gut mit den dunklen, kräftigen und mit einigen Zwiebelstückchen versehenen Bratensauce harmonierte. Und auch die Röstkartoffeln – geschälte Salzkartoffeln, die man nach dem kochen wohl noch einmal zusätzlich zusammen mit ein paar Frühlingszwiebeln angebraten hatte – passten sehr gut in diese Kombination. Deftige Hausmannskost und bestimmt nicht sonderlich kalorienarm, aber dennoch sehr lecker. Gemeinsam mit dem Mischgemüse aus Möhren, Erbsen, grünen Bohnen und Blumenkohl ergab sich ein ausgewogenes und wirklich nicht zu verachtendes Mittagsmahl. Ich bereute meine Wahl nicht.
Und auch bei den anderen Gästen konnte ich beobachten, dass sich die Rindsbratwürste großer Beliebtheit erfreuten und meiner Meinung nach sogar noch etwas häufiger als das Schweineschnitzel gewählt worden waren, was ihnen somit den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Nach dem knapp dahinter liegenden Schnitzel mit Jägersauce auf dem zweiten Platz folgten eng auf schließlich die Asia-Gerichte auf Platz drei und das vegetarische Kräuter-Ofengemüse (wie üblich) auf Platz vier. Dabei sei noch erwähnt, dass die Urlaubssaison offensichtlich begonnen hat, denn die Besucherzahlen waren etwas niedriger als gewöhnlich – aber das sollte auf die Repräsentativität der Platzierung keinerlei Auswirkungen haben.

Mein Abschlußurteil:
Rindsbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++

Hähnchenbrust in Knusperpanade & fruchtiger Currysauce [10.06.2013]

Mein erster Blick galt auch heute dem leichten vegetarischen Gericht in Form eines Pikanten Bohnengulasch, der wie üblich in der Sektion Vitality angeboten wurde. Doch irgendwie ähnelte mir das Gericht zu sehr dem Pikanten Kartoffelgulasch, den ich erst letzte Woche Donnerstag verzehrt hatte, dachte sogar kurzzeitig an eventelle Resteverwertung. Daher sah ich mich erst einmal weiter um. Ein Asia-Thai-Gericht hatte ich ja erst am Freitag gehabt und weder die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen noch das Nua Pad Pram Hoi – Rinfdleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce konnten mich so recht davon überzeugen, heute hier erneut zuzuschlagen. Blieben noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter und das Fleischpflanzel mit Spargelgemüse in Rahm und Salzkartoffeln bei Tradition der Region. Und obwohl Spargel gut klang, schien mir die eher kleine Menge am Fleischpflanzerl-Gericht es nicht zu rechtfertigen, dieses Angebot der eindeutig leichteren Hähnchenbrust vorzuziehen. Dazu nahm ich mir noch ein kleines Schälchen Mischgemüse aus dem heutige Gemüseangebot, auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Hähnchenbrust in fruchtiger Currysauce / Chicken breast in fruity curry sauce

Unter einem dünnen Stück saftiger Hähnchenbrust, welches mir ein wenig so erschien als wäre es fertig mit der Panade eingekauft worden, fand sich eine mit Wildreis versetzte, angenehm große Portion Reis, garniert mit einer leicht pikante und leicht fruchtigen Currysauce. Vom Hocker riss mich keine der Komponenten und einzig am Reis kann ich keinerlei Kritik üben. Bei der Hähnchenbrust in seiner abblätternden Panade reicht es gerade noch so aus, dass es zu keinen Abzügen in der Bewertung kommt, die Sauce hätte aber eindeutig etwas mehr Curry und Fruchtigkeit vertragen können. Und auch dem Gemüse aus Erbsen, Möhren, grünenn Bohnen und kleinen Stückchen vom Blumenkohl merkte man heute zu sehr an, dass es wohl über einen längeren Zeitraum offen unter einer Wärmelampe gelegen hatte. Insgesamt war alles zwar in Ordnung, mehr aber auch leider nicht. Im Nachhinein gesehen wäre das Fleischpflanzerl wohl die kulinarisch klügere Wahl gewesen.
Dennoch belegte die Hähnchenbrust mit Currysauce heute zweifellos den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch die Beobachtung der anderen Esser aufstellte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich aber nur sehr knapp gegen das Fleischpflanzerl mit Spargelgemüse auf Platz drei behaupten konnten. Einen guten, aber dennoch vierten Platz belegte schließlich der vegetarische Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currysauce: +
Reis: ++
Gemüsemix: ++

Curry Gai – Hühnerfleisch in gelben Thai Curry & Kokosmilch [07.06.2013]

Am heutigen Freitag konnte ich mich weder für die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality noch für den Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter so recht begeistern. Die Gefüllten Pfannkuchen mit Waldbeeren bei Tradition der Region kamen wegen ihrer Eigenschaft als Süßspeise sowieso für mich als Mittags-Hauptgericht nicht in Frage. Also wich ich an die Asia-Thai-Theke aus, wo ich neben den Gebackenen Ananas und Banane mit einem Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in gelben Thai Curry und Kokosmilchsauce auch gleich etwas passendes entdeckte. Dazu noch ein Schälchen Reis und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

Curry Gai

Gemeinsam mit einer wie üblich sehr bunt zusammengestellten Gemüsemischung, in der ich Zucchini, Blumenkohl, Broccoli, Lauch, grüne Bohnen, Möhren, Paprika und Erbsen entdeckte, hatte man bei diesem Gericht in einer angenehm pikanten und gleichzeitig leicht fruchtigen Sauce zahlreiche gut angebratene und angenehm zarte Hühnerfleischstreifen zu einer sehr leckere Mischung zusammengestellt. Zwar fand ich sowohl die Verwendung von grünen Bohnen als auch von geriffelten TK-Karotten etwas ungewöhnlich, das hatte aber glücklicherweise keinerlei Einfluss auf das geschmackliche Endergebnis. Gemeinsam mit dem Reis ergab sich ein gelungenes Mittagsgericht, an dem es nichts zu kritisieren gab.
Bei den anderen Gästen lag heute aber der Seelachs mit Kartoffel-Gurkensalat heute sehr eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber auch schon die Asia-Thai-Gerichte und auf dem dritten Platz kamen schließlich die Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika. Die Pfannkuchen mit Waldbeeren belegten schließlich nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Curry Gai: ++
Reis: ++

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [15.05.2013]

Mittwoch sollte natürlich heute wieder mein Fischtag werden. Leider bot die Asia-Thai-Theke mit Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art oder Gong Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – scharf nichts passendes an, aber zum Glück fand sich neben Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und Schweinegeschnetzeltem “Züricher Art” mit Röstinchen bei Globetrotter wie üblich bei Vitality etwas passendes, heute in Form eines Schonend gebratenen Hokifilets auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne. Und nicht nur dass es sehr ansprechend aussah, mit gerade mal 458kcal versprach dieses Gericht einen angenehm leichten Genuss. Dennoch verzichtete ich aber auch heute, wie inzwischen üblich, auf das Dessert.

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne / Hoki filet on zesty potato bean fry pan

Auf einer ein wenig an ein Western-Gericht erinnernden Mischung aus kleinen, gebratenen Salzkartoffeln, grünen Brechbohnen, roten Kidneybohnen, Stücken von geschälter Tomate und Zwiebeln in einer würzig-pikanten, wohl auch aus Tomaten sowie einigen Kräutern bestehenden Sauce fand sich bei dieser Zubereitung ein mehr als ausreichend großes Stück in Panade gebratenes, zartes und grätenfreies Hokifilet. An der Kartoffel-Bohnenpfanne gab es absolut nichts auszusetzen, aber der Fisch ließ heute – leider – ein klein wenig zu wünschen übrig. Zum einen erschien er mir in seiner hellbraun-orangen Panade eher wie ein Stück fertig paniert gekaufter Massenware, außerdem war das Fleisch ein wenig trocken geraten und an den schmalen Außenseiten auch ein bisschen sehr fest geworden. Inwieweit das Ganze nun “schonend gebraten” sein sollte, erschloss sich mir hier nicht. Geschmacklich war er zwar größtenteils in Ordnung, aber eine höchste Bewertung war hier heute bei Leibe nicht drin. Dennoch konnte ich in der Summe mit dem Gericht überaus zufrieden sein.
Bei den anderen Gästen lag heute, ganz wie zu vermuten gewesen war, natürlich das Schweinegeschnetzelte mit seinen Röstinchen, kleinen frittierten Reibekartoffel-Talern, am höchsten in der Gunst und belegte ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Allgäuer Käsespätzle und Platz drei teilten sich meiner Meinung nach das Hokifilet und die Asia-Gerichte – denn beide schienen mir heute ausnahmsweise mal gleich beliebt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++