Hähnchenbrust in Knusperpanade & fruchtiger Currysauce [10.06.2013]

Mein erster Blick galt auch heute dem leichten vegetarischen Gericht in Form eines Pikanten Bohnengulasch, der wie üblich in der Sektion Vitality angeboten wurde. Doch irgendwie ähnelte mir das Gericht zu sehr dem Pikanten Kartoffelgulasch, den ich erst letzte Woche Donnerstag verzehrt hatte, dachte sogar kurzzeitig an eventelle Resteverwertung. Daher sah ich mich erst einmal weiter um. Ein Asia-Thai-Gericht hatte ich ja erst am Freitag gehabt und weder die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen noch das Nua Pad Pram Hoi – Rinfdleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce konnten mich so recht davon überzeugen, heute hier erneut zuzuschlagen. Blieben noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter und das Fleischpflanzel mit Spargelgemüse in Rahm und Salzkartoffeln bei Tradition der Region. Und obwohl Spargel gut klang, schien mir die eher kleine Menge am Fleischpflanzerl-Gericht es nicht zu rechtfertigen, dieses Angebot der eindeutig leichteren Hähnchenbrust vorzuziehen. Dazu nahm ich mir noch ein kleines Schälchen Mischgemüse aus dem heutige Gemüseangebot, auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Hähnchenbrust in fruchtiger Currysauce / Chicken breast in fruity curry sauce

Unter einem dünnen Stück saftiger Hähnchenbrust, welches mir ein wenig so erschien als wäre es fertig mit der Panade eingekauft worden, fand sich eine mit Wildreis versetzte, angenehm große Portion Reis, garniert mit einer leicht pikante und leicht fruchtigen Currysauce. Vom Hocker riss mich keine der Komponenten und einzig am Reis kann ich keinerlei Kritik üben. Bei der Hähnchenbrust in seiner abblätternden Panade reicht es gerade noch so aus, dass es zu keinen Abzügen in der Bewertung kommt, die Sauce hätte aber eindeutig etwas mehr Curry und Fruchtigkeit vertragen können. Und auch dem Gemüse aus Erbsen, Möhren, grünenn Bohnen und kleinen Stückchen vom Blumenkohl merkte man heute zu sehr an, dass es wohl über einen längeren Zeitraum offen unter einer Wärmelampe gelegen hatte. Insgesamt war alles zwar in Ordnung, mehr aber auch leider nicht. Im Nachhinein gesehen wäre das Fleischpflanzerl wohl die kulinarisch klügere Wahl gewesen.
Dennoch belegte die Hähnchenbrust mit Currysauce heute zweifellos den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch die Beobachtung der anderen Esser aufstellte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich aber nur sehr knapp gegen das Fleischpflanzerl mit Spargelgemüse auf Platz drei behaupten konnten. Einen guten, aber dennoch vierten Platz belegte schließlich der vegetarische Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currysauce: +
Reis: ++
Gemüsemix: ++

Curry Gai – Hühnerfleisch in gelben Thai Curry & Kokosmilch [07.06.2013]

Am heutigen Freitag konnte ich mich weder für die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality noch für den Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter so recht begeistern. Die Gefüllten Pfannkuchen mit Waldbeeren bei Tradition der Region kamen wegen ihrer Eigenschaft als Süßspeise sowieso für mich als Mittags-Hauptgericht nicht in Frage. Also wich ich an die Asia-Thai-Theke aus, wo ich neben den Gebackenen Ananas und Banane mit einem Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in gelben Thai Curry und Kokosmilchsauce auch gleich etwas passendes entdeckte. Dazu noch ein Schälchen Reis und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

Curry Gai

Gemeinsam mit einer wie üblich sehr bunt zusammengestellten Gemüsemischung, in der ich Zucchini, Blumenkohl, Broccoli, Lauch, grüne Bohnen, Möhren, Paprika und Erbsen entdeckte, hatte man bei diesem Gericht in einer angenehm pikanten und gleichzeitig leicht fruchtigen Sauce zahlreiche gut angebratene und angenehm zarte Hühnerfleischstreifen zu einer sehr leckere Mischung zusammengestellt. Zwar fand ich sowohl die Verwendung von grünen Bohnen als auch von geriffelten TK-Karotten etwas ungewöhnlich, das hatte aber glücklicherweise keinerlei Einfluss auf das geschmackliche Endergebnis. Gemeinsam mit dem Reis ergab sich ein gelungenes Mittagsgericht, an dem es nichts zu kritisieren gab.
Bei den anderen Gästen lag heute aber der Seelachs mit Kartoffel-Gurkensalat heute sehr eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber auch schon die Asia-Thai-Gerichte und auf dem dritten Platz kamen schließlich die Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika. Die Pfannkuchen mit Waldbeeren belegten schließlich nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Curry Gai: ++
Reis: ++

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [15.05.2013]

Mittwoch sollte natürlich heute wieder mein Fischtag werden. Leider bot die Asia-Thai-Theke mit Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art oder Gong Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – scharf nichts passendes an, aber zum Glück fand sich neben Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und Schweinegeschnetzeltem “Züricher Art” mit Röstinchen bei Globetrotter wie üblich bei Vitality etwas passendes, heute in Form eines Schonend gebratenen Hokifilets auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne. Und nicht nur dass es sehr ansprechend aussah, mit gerade mal 458kcal versprach dieses Gericht einen angenehm leichten Genuss. Dennoch verzichtete ich aber auch heute, wie inzwischen üblich, auf das Dessert.

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne / Hoki filet on zesty potato bean fry pan

Auf einer ein wenig an ein Western-Gericht erinnernden Mischung aus kleinen, gebratenen Salzkartoffeln, grünen Brechbohnen, roten Kidneybohnen, Stücken von geschälter Tomate und Zwiebeln in einer würzig-pikanten, wohl auch aus Tomaten sowie einigen Kräutern bestehenden Sauce fand sich bei dieser Zubereitung ein mehr als ausreichend großes Stück in Panade gebratenes, zartes und grätenfreies Hokifilet. An der Kartoffel-Bohnenpfanne gab es absolut nichts auszusetzen, aber der Fisch ließ heute – leider – ein klein wenig zu wünschen übrig. Zum einen erschien er mir in seiner hellbraun-orangen Panade eher wie ein Stück fertig paniert gekaufter Massenware, außerdem war das Fleisch ein wenig trocken geraten und an den schmalen Außenseiten auch ein bisschen sehr fest geworden. Inwieweit das Ganze nun “schonend gebraten” sein sollte, erschloss sich mir hier nicht. Geschmacklich war er zwar größtenteils in Ordnung, aber eine höchste Bewertung war hier heute bei Leibe nicht drin. Dennoch konnte ich in der Summe mit dem Gericht überaus zufrieden sein.
Bei den anderen Gästen lag heute, ganz wie zu vermuten gewesen war, natürlich das Schweinegeschnetzelte mit seinen Röstinchen, kleinen frittierten Reibekartoffel-Talern, am höchsten in der Gunst und belegte ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Allgäuer Käsespätzle und Platz drei teilten sich meiner Meinung nach das Hokifilet und die Asia-Gerichte – denn beide schienen mir heute ausnahmsweise mal gleich beliebt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++

Putenschnitzel mit Schwammerlsoße & Spätzle [02.05.2013]

Nach dem gestrigen Feiertag, an dem mir mein Kochexperiment leider etwas in die Hose gegangen ist und ich daher nichts zu berichten hatte, war heute wieder ein Mittagsmahl in unserem Betriebsrestaurant angesagt. Und die dortigen Angebote konnten sich durchaus sehen lassen. Schon der Gebratene Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und das Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry an der Asia-Thai-Theke sahen sehr ansprechend aus, aber auch die westliche Küche hatte mit den Spiralnudeln mit Paprikaragout (die man noch mit etwas Feta garniert hatte) in der Sektion Vitaliy, das Gebratene Putenschnitzel mit Schwammerlsoße und Spätzle bei Tradition der Region und schließlich das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” mit Kartoffelkroketten bei Globetrotter wirkten überaus verlockend. Zuerst überlegte ich kurz, bei den Spiralnudeln zuzuschlagen, da ich aber Appetit auf Fleisch verspürte, entschied ich mich schließlich zu dem Putensteak um. Dazu nahm ich mir noch ein Schüsselchen Mischgemüse aus dem täglichen zusätzlichen Gemüseangebot – etwas Gemüse schien mir hier nicht zu schaden. Auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Putenschnitzel mit Schwammerlsoße & Spätzle / Turkey schnitzel with mushroom sauce & spaetzle

Zu einer mehr als großzügigen Portion Spätzle oder besser Knöpfle hatte man ein ebenfalls überaus umfangreich dimensioniertes Fleischstück aus zartem und saftigen Putenschnitzel serviert und dieses mit einer cremigen und milden, mit einigen Champignonstückchen versehenen Sauce versehen. Eine einfache, aber überaus schmackhafte Kombination. Zwar handelte es sich bei den Champignons wohl um Dosenware, aber geschmacklich gab es ansonsten an diesem Gericht absolut nichts auszusetzen. Einzig beim Gemüse aus Erbsen, grünen Bohnen, kleinen Blumenkohl-Stückchen und Möhren muss ich heute einen kleinen Abzug in der Wertung geben, denn es erwies sich als doch etwas zu sehr abgestanden. Dennoch auch heute eine überaus schmackhafte Auswahl, mit der ich in der Summe sehr zufrieden sein konnte.
Und auch ein großer Anteil der anderen Gäste schien sich heute für das Putenschnitzel entschieden zu haben, was ihm eindeutig den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Das Rindergeschnetzelte “Stroganoff”, dem der zweite Platz gebührt, war ihm aber eng auf dem Fersen und auch die Asia-Gerichte auf Platz drei erfreuten sich großer Beliebtheit. Selbst die Spralnudeln mit Paprikaragout und Feta sah ich für ein vegetarisches Gericht relativ häufig auf den Tabletts, aber für mehr als den vierten Platz reichte es hier auch heute leider nicht.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Schwammerlsoße: ++
Spätzle: ++
Gemüsemix: +

Seelachsfilet in Massaman-Curry [21.03.2013]

Während die Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality heute wegen meiner leichten Abneigung gegen Auberginen nicht in die nähere Wahl kam und mir das Cevapcici mit Ajwar frischen Zwiebel, Pommes Frites und Krautsalat bei Globetrotter mir zu kalorienreich erschien blieb eigentlich nur noch der traditionell-regionale Pikante Wurstgulasch mit Kartoffeln, Paprika und Sauerrahm in der regulären Küche übrig. Da ich aber diese Woche noch gar nicht an der Asia-Thai-Theke gegessen hatte und ich dort heute neben Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Ko Lo Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce auch noch Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Massaman-Curry entdeckte, entschied ich mich schließlich dazu mein eher enttäuschendes Fischgericht von gestern heute mit einem Asia-Fischgericht etwas auszubügeln. Dazu gesellte sich neben einem Glückskeks natürlich eine Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Seelachsfilet in Massaman-Curry / Coalfish in massaman curry

Und heute wurde ich wirklich nicht enttäuscht. Neben zahlreichen Gemüsesorten wie Zucchini, Lauch, Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Möhren, grünen Bohnen und Broccoli fanden sich auch ausreichend der in dünner Panade gebackenen, zarten und grätenfreien Seelachsfiletstückchen in der dunklen und (aus meiner Sicht nur leicht) scharfen Sauce, in der ich auch einige rote Chili-Stückchen gesehen zu haben. Gemeinsam mit dem heute etwas lockereren Reis, den ich wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich so ein überaus leckeres und sehr sättigendes Mittagsgericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Bei den anderen Gästen lagen aber, wie nicht anders zu erwarten, natürlich die Cevapcici mit Ajwar, Zwiebeln und vor allem Pommes Frites am höchsten in der Gunst und landeten so zweifellos auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber schon auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, jedoch nur knapp gefolgt vom Wurstgulasch auf Platz drei. Die vegetarischen Farfalle mit Auberginenragout landeten schließlich wie üblich auf Platz vier. Bis auf die Mittelplatzierungen war dieses Ergebnis aber aufgrund der heutigen Angebotspalette auch vorhersehbar gewesen.

:
Seelachsfilet in Massaman-Curry: ++
Reis: ++