Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce & Röstkartoffeln [14.03.2016]

Der Curryreis mit Zucchini-Karottengemüse bei Vitality sprach mich am heutigen Montag in unserem Betriebsrestaurant ebenso wenig an wie die Gebackenen Frühlingsrollen oder das Gaeng Panang Gal – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry an der Asia-Thai-Theke. Einen kurzen Moment überlegte ich daher, beim Gyros von der Pute mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Reis aus dem Bereich Globetrotter zuzugreifen, doch da ich gestern erst etwas mit Reis selbst gekocht hatte, entschied ich mich dann doch für den Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce und Röstkartoffeln, der heute im Bereich Tradition der Region angeboten wurde. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass es auch noch Tilapia-Filet in Parmesan-Ei-Hülle mit Butternudeln als Zusatzangebot gab, aber das waren eindeutig Reste vom Freitag, an dem ich ein Gericht dieser Art bereits verzehrt hatte, daher kam dies für mich nicht in Frage. Zum Leberkäse gesellten sich noch etwas grüne Bohnen mit Speck von der Gemüsetheke, auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Bavarian meat loaf with fried egg, gravy & roast potatoes / Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce & Röstkartoffeln

Die mehr als daumendicke Scheibe angebratenen würzigen Leberkäses war schon einmal sehr lecker, aber da konnte man ja auch wenig falsch machen. Das Spiegelei hingegen war nicht nur mickrig, sondern auch etwas zu lange gebraten, so dass das Eigelb durchgehend gestockt war – und ich mag es ja wenn das noch flüssige Eigelb sich über den Leberkäse ergießt. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Die Röstkartoffeln waren heute auch nicht ganz perfekt, da sie teilweise wieder etwas zu lange gekocht waren und beim anschneiden zerfielen, was den Verzehr etwas schwierig machte. Da half auch die würzige, aber recht dünne Bratensauce wenig. An den grünen Bohnen mit angebratenen Speckwürfeln gab es aber nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen sah es erst danach aus als würde der Leberkäse heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, dann aber holte das Putengyros noch auf und letztlich muss ich beiden Gerichten heute den ersten Platz geben, da ich auch bei genauerem Hinsehen keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Sicher war aber, dass die Asia-Gerichte auf dem zweiten Platz und der vegetarische Curryreis mit Zucchini-Karottengemüse auf Platz drei landeten.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: +
Bratensauce: +
Röstkartoffeln: +
Speckbohnen: ++

Hackbraten mit Rotweinsauce & Bratkartoffeln [02.03.2016]

Mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Jasmin-Duftreis stand im Bereich Vitality heute zwar ein interessantes Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, das mit 368kcal pro Portion auch einen angenehm leichten Genuss versprach. Aber auch der Hackbraten mit Rotweinsauce und Bratkartoffeln bei Tradition der Region und das Fruchtige Putencurry mit Basamatireis im Abschnitt Globetrotter waren durchaus interessante Angebote. Vielleicht hätte ich mich auch mit dem Gebratenen Gorengreis mit verschiedenem Gemüse in Spezialsauce aus dem Bereich der Asia-Thai-Gerichte noch anfreunden können. Aber bei dem nassen und kalten Wetter des heutigen Tages stand mir der Geschmack nach etwas deftigem und gehaltvollem, daher entschied ich mich schließlich für den Hackbraten. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen Bohnen mit Tomatensauce von der Gemüsetheke und ein Becherchen rote Grütze mit Kokossauce aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meatloaf with red wine sauce & roast potatoes / Hackbraten mit Rotweinsauce & Bratkartoffeln

Die etwa fingerdicke Scheibe Hackbraten erwies sich schon als angenehm locker, gut gewürzt und schön saftig – genau so wie ich es von einem guten Hackbraten auch erwarte. Doch trotz seiner Saftigkeit war es nicht falsch gewesen, die einigermaßen dickflüssige und ebenfalls angenehm würzige Rotweinsauce hinzuzufügen, denn sie half eventuelle Bröckchen des Hackbratens erfolgreich zu binden. Die angerösteten, kleinen Salzkartoffeln bildeten schließlich eine überaus passende Sättigungsbeilage, an der es ebenfalls nicht auszusetzen gab. Und auch die grünen Bohnenkerne, die mit einer dickflüssigen, mit Kräutern gewürzten Tomatenmasse vermischt worden waren, erwiesen sich als durchaus gut zum Hackbraten passende, warme Gemüsebeilage. Die nicht zu süße rote Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Johannisbeere samt ihrer dünnen Garnitur aus Kokossauce, die aber geschmacklich kaum ins Gewicht fiel, war ebenfalls eine gute Wahl gewesen, bot jedoch eine kleine Überraschung, denn ich fand den Stiel einer Kirsche darin. Unerfreulich, aber ich lasse es dennoch nicht negativ in die Bewertung einfließen, denn so etwas kann eben mal passieren, vor allem wenn so viele Menschen täglich bekocht werden wie hier. Insgesamt als ein durchgehend zufriedenstellendes Mittagsmahl.
Ganz entgegen meiner Vermutung war es heute laut meiner Beobachtungen das fruchtige Putencurry, das sich bei den anderen Gästen der größten Beliebtheit erfreute und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verdient. Erst auf dem zweiten Platz folgte der Hackbraten, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz kam schließlich des Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Bohnenkerne in Tomatensauce: ++
Rote Grütze mit Kokossauce: ++

Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Tomatensugo & Spaghetti [15.01.2016]

Während mich die Gerollten Pfannkuchen mit Waldbeeren bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte heute nicht sonderlich reizten, erschienen mir sowohl das Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Spaghetti bei Globetrotter als auch der Feine Putenbraten mit Broccoli-Lauch-Risotto bei Vitality eine gute Alternative als Mittagsmahl zu sein. Letztlich war es wohl die Tatsache, dass mir der Putenbraten etwas trocken aussah, welche meine Entscheidung zugunsten des Fischgerichts fielen ließ. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke, auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Coalfish filet "Picatta Milanese" with tomato sauce & spaghetti / Seelachsfilet "Piccata Milanese" mit Tomatensugo & Spaghetti

Das Seelachsfilet, das mit einer dünnen Panade aus Ei und Parmesan umschlossen war, war nicht nur mehr als ausreichend dimensioniert, sondern erwies sich auch entgegen meiner ersten Befürchtung als zart und vor allem nicht zu trocken. Gemeinsam mit dem fruchtigen Sugo aus geschälten und grob zerkleinerten Tomaten sowie den gerade noch al dente gekochten Spaghetti ergab sich ein durchaus leckeres Mittagsgericht, dass durch das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und grünen Bohnenkernen meiner Meinung nach wunderbar ergänzt wurde.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Seelachsfilet heute mit kleinem, aber deutlich erkennbaren am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Der Putenbraten war ihm aber dicht auf den Fersen, auch wenn es bei ihm nur für Platz zwei ausreichte. Den dritten Platz belegten die Asia-Thai-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Tomatensugo: ++
Spaghetti: ++
Mischgemüse: ++

Gebratenes Pangasiusfilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [13.01.2016]

Heute war mein erster Arbeitstag nach meinem langen Weihnachten-/Neujahrsurlaub und ich hatte die Gelegenheit, mal wieder in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Dort gab es zwar eine überaus verlockend aussehende Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region, doch mir war eher nach etwas leichtem, weswegen ich mich für das Schonend gebratene Pangasiusfilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne bei Vitality. Die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamm nicht in die nähere Auswahl. Zum Fischgericht gesellte sich noch ein Becherchen Mandelcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pangasius filet on zesty potato bean fry / Pangsiusfilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne

Das in dünner Panade gebratene Pangsiusfilet war angenehm zart und saftig sowie recht gut gewürzt – Pangasius selbst hat ja im Vergleich zu manch andere Fischart leider nur wenig Eigengeschmack. Dafür war die Kartoffel-Bohnenpfanne, die man aus Salzkartoffeln verschiedener Größe, roten Kidneybohnen und grünen Bohnenkernen zusammengestellt hatte, gut gewürzt und glich dies gelungen aus. Und bei 502kcal pro Portion war es auch kein Problem, hinterher noch den kleinen Becher des luftig-lockeren Mousses zu verspeisen, der aber leider nicht wirklich nach Mandeln schmeckte, sondern mehr nach Vanille. Aber als Nachtisch dennoch gut geeignet, auch dank der Ganitur aus frischer Pflaume und Kiwi.
Bei den anderen Gästen lag natürlich die Currywurst mit großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten die Rahmschwammerl mit Semmelknödel, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und knapp dahinter schließlich dem Pangasius auf der Kartoffel-Bohnenpfanne auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mousse: ++

Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten [16.11.2015]

Normalerweise hätte ich heute eigentlich wieder bei Vitality zugeschlagen, wo wie jeden Mittwoch ein leckeres Fischgericht – heute mal wieder Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis – auf der Speisekarte zu finden war. Denn weder die Dampfnudel mit Vanillesauce, die man heute außerplanmäßig auf die Speisekarte gesetzt hatte noch die Asia-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce reizten mich besonders und der “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle bei Tradition der Region war in letzter Zeit etwas zu häufig serviert worden. Doch dann entdeckte ich im Abschnitt Globetrotter eine Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten, ein Gericht das laut meinen Aufzeichnungen heute seine Premiere in unserem Betriebsrestaurant feierte. Da konnte ich natürlich unmöglich nein sagen und griff hier zu. So ohne Gemüse sah das das Gericht aber noch nicht komplett aus, daher ergänzte ich es durch eine Portion grüner Bohnenkerne in Sahnesauce. Außerdem fand noch ein kleiner Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot einen Platz auf meinem Tablett.

Mallorquin rabbit leg with orange thyme sauce & potatoes / Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten

Die Kartoffelspalten, die man mit einer dünnen Kruste überzogen und dann wohl gebacken oder frittiert hatte, waren leider schon stark abgekühlt und dadurch ziemlich schlabberig und weich, was überhaupt nicht der Erwartungshaltung entsprach, die ich gegenüber ihnen gehabt hatte. Sie waren zwar essbar, aber dennoch weit unter dem was man daraus hätte machen können. Die Kaninchenkeule aber war sowohl was Temperatur als auch die Qualität des Fleisches anging absolut in Ordnung, auch wenn sich eben dieses Fleisch nur sehr schlecht mit Messer von Gabel vom Knochen lösen ließ – aber so etwas lasse ich natürlich nicht in die Wertung einfließen. Was daran jetzt Mallorquinisch war, erschloss sich mir zwar nicht, gut hat sie aber dennoch geschmeckt. Und auch an der fruchtigen und gleichzeitig würzigen Orangen-Thymiansauce gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Ebenso wenig wie an der grünen Bohnenkernen, die in einer cremigen, mit Kräutern und Gewürzen verfeinerten Sahnesauce sehr lecker angerichtet waren. Eine meiner Meinung nach überaus passende Gemüsebeilage zu einer Kaninchenkeule. Der nicht zu süße Milchreis mit seiner fruchtigen Garnitur aus roter Grütze mit zahlreichen Johannisbeeren schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, konnte sich heute der Schwabenteller mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung durchsetzen. Die anderen Gäste greifen erfahrungsgemäß bevorzugt eher zu dem, was sie bereits kennen. Auf dem zweiten Platz folgte aber die die Kaninchenkeule, gefolgt vom Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud auf Platz drei, der aber nur sehr knapp vor den Asia-Thai-Gerichten auf dem vierten Platz lag. Platz fünf hatte schließlich die Dampfnudel inne.

Mein Abschlußurteil:
Kaninchenkeule: ++
Orangen-Thymian-Sauce: ++
Kartoffelspalten: +/-
Grüne Bohnenkerne in Sahnesauce: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++