Putenrollbraten in Sherrysauce mit Kartoffelgratin [08.12.2015]

Zwar sah das vegetarische Kürbisrisotto mit Spinat, Egerlingen und Austernpilzen, dazu Parmesan aus dem Bereich Vitality heute überaus verlockend aus, doch ich hatte heute Appetit auf Fleisch, daher kamen für mich doch eher der Putenrollbraten in Shaerrysauce mit Kartoffelgratin bei Tradition der Region, die >Spaghetti Bolognese mit Parmsan bei Globetrotter und vielleicht noch das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, das neben Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Eventuell wäre auch noch der Erbseneintopf mit Bauernbrot gegangen, der im Rahmen der aktuell stattfindenden All-you-can-eat-Eintopf-Woche angeboten wurde, denn es befand sich Speck darin. Zuerst tendierte ich zwar zu den Spaghetti, da die Schlange vor dieser Theke aber bereits sehr lang war, änderte ich meine Entscheidung dann doch noch zum Putenrollbraten. Dazu gesellte sich noch Schälchen Bohnen mit Champignons in Sahnesauce von der Gemüsetheke und ein Becherchen Milchreis mit Kirschgrütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rolled turkey roast with potato gratin / Putenrollbraten mit Kartoffelgratin

Ich bereute meine Entscheidung heute nicht, denn auch wenn man sich beim Servieren nicht viel Mühe gegeben, aber die Qualität der einzelnen Zutaten erwies doch als überaus gut.Der Putenrollbraten war angenehm zart und hatte wenig fettige Stellen und die Sauce war dünn, aber schön würzig. Dazu das Kartoffelgratin in seiner Sahnesauce und mit einem würzigen Käse gratiniert und fertig war ein leckeres Hauptgericht. Am besten gefiel mir aber heute die mir bisher unbekannte Gemüsemischung aus grünen Bohnen mit Champignonscheiben in mild würziger Sahnesauce, die geschmacklich wunderbar zum Putenrollbraten passten. Der kleine Becher Milchreis mit seiner Garnitur aus roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Bei den anderen Gästen lagen heute natürlich, ganz wie bei der langen Schlange von der ich berichtet hatte auch zu erwarten gewesen war, die Spagehtti Bolognese besonders hoch in der Gunst und konnten sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern.Auf dem zweiten Platz folgte aber auch schon der Putenrollbraten, die Asia-Gerichte konnten sich knapp gegen den Erbseneintopf durchsetzen und den Platz drei erobern und auf dem fünften Platz, folgte schließlich das Kürbisrisotto.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Sherrysauce: ++
Kartoffelgratin: ++
Grüne Bohnen mit Champignons in Sahnesauce: ++
Milchreis mit roter Kirschgrütze: ++

Gebratene Hähnchenbrust mit Prinzessbohnen, Rotweinjus & Kartoffelgratin [18.11.2015]

Zwar fand sich heute mit einem Pochierten Seelachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Salzkartoffeln im Abschnitt Vitality ein interessantes Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, doch die Portion sah heute extrem winzig aus und ich hatte, da ich mal wieder nicht gefrühstückt hatte, großen Hunger. Daher überlegte ich zuerst, ob ich nicht beim Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat und Kartoffelknödel aus dem Bereich Tradition der Region zuzugreifen, doch dann änderte ich doch noch kurzfristig meine Meinung und wählte schließlich die Gebratene Hähnchenbrust mit Prinzessbohnen, Rotweinjus und Kartoffelgratin bei Globetrotter. Die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Massaman Sauce oder das Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce von der Asia-Thai-Theke kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Schoko-Minz-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fried chicken breast with green beans, red wine sauce & potato gratin / Gebratene Hähnchenbrust mit Prinzessbohnen, Rotweinjus & Kartoffelgratin

Wie sich zeigte war die Wahl war zwar gut, aber leider nicht perfekt. Beim angenehm würzigen Kartoffelgratin waren einige der Kartoffelscheiben noch etwas bissfest, also zwar gar, aber ein paar Minuten länger hätten nicht geschadet. Die Sauce war zwar recht dünn geraten, aber angenehm würzig und auch die Bohnen ware soweit in Ordnung. Das Fleisch der Hähnchenbrust war wiederum leicht trocken geraten, was ich zwar dank der Sauce etwas kompensieren konnte, aber volle Punktzahl kann ich hier nicht geben. Beim Dessert war ich wiederum positiv überrascht, denn die Mischung aus Schokolade und Minze in der cremigen Zubereitung war überaus lecker und nicht so enttäuschend wie die Desserts, die ich zuvor gewählt hatte.
Bei den anderen Gästen lag mit knappen Vorsprung der Schweinebraten am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, auch wenn die Hähnchenbrust ihm eng auf den Fersen war und dadurch den Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz folgte heute der Seelachs mit Estragonsauce und die Asia-Gerichte schafften es heute leider nur auf auf einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: +
Rotweinjus: ++
Prinzessbohnen: ++
Kartoffelgratin: +
Schoko-Minz-Creme: ++

Lammbraten mit Rosmarinjus, Speckbohnen & Kartoffelgratin [04.11.2015]

Mit einem Gedünstetem Seelachsfilet nach “Espanyol Art” mit Kräuter-Knoblauchkartoffeln fand sich im Bereich Vitality ein durchaus interessantes Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und ich greife ja gewöhnlich Mittwochs gerne zu Fisch und Meeresfrüchten, doch es fand sich noch etwas deutlich verlockenderes im heutigen Speiseangebot, das es wirklich nicht jeden Tag gibt. Und das waren nicht etwa die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder das Gung Po Jau Yu – Gebratenes Schwein mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce noch der Grillteller mit Schwein- und Putensteak, Grillwürstchen, dazu Pommes Frites, Grilltomate und BBQ-Sauce bei Tradition der Region (was letztlich natürlich auch verlockend erschien), sondern ein Lammbraten mit Speckbohnen, Rosmarinjus und Kartoffelgratin im Abschnitt Globetrotter. Als großer Fan von Lammgerichten alles Art konnte ich hier unmöglich Nein sagen. Und um das Mahl abzurunden gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu auf mein Tablett.

Lamb roast with rosemary sauce, bacon beans & potatoe gratin / Lammbraten mit Rosmarinjus, Speckbohnen und Kartoffelgratin

Die beiden angenehm großen Scheiben zarten und saftigen Lammbratens erwiesen sich schon mal als überaus gelungen und passten vorzüglich zu der würzigen und dickflüssigen Sauce mit ihrem Rosmarinaroma. Endlich mal eine Sauce, die nicht dünn wie Wasser ist, was ja in letzter Zeit häufiger der Fall war. Und Bohnen, ob nun mit oder ohne Speckwürfelchen, sind ja eine klassische Beilage und dürfen bei Lammgerichten nicht fehlen. Sie waren zwar nicht mehr hundertprozentig heiß, aber dafür schön knackig und nicht zerkocht. Das mit Sahne zubereitete und einem leicht würzigen Käse überbackene Kartoffelgratin schließlich bildete außerdem eine überaus passende Sättigungsbeilage. Ich war sehr zufrieden. Und auch der mild gesüßte Milchreis mit seiner Garnitur aus roter Beerengrütze mit zahlreichen Fruchtstückchen gab keinen Grund zu irgendwelcher Kritik.
Dennoch lag bei der Grillteller bei den anderen Gästen heute deutlich höher in der Gunst und konnte sich mit einem großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Erst auf dem zweiten Platz folgte der Lammbraten, der sich aber auch nur knapp gegen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit den dritten Platz belegten. Platz vier belegte schließlich das Seelachsfilet “Espanyol”.

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: ++
Rosmarinjus: ++
Speckbohnen: ++
Kartoffelgratin: ++
Milchreis mit roter Beerengrütze: ++

Pikantes Bohnengulasch mit Kartoffelwürfeln [13.10.2015]

Heute zogen sich die Meetings wieder bis 12:30 Uhr hin, so dass wir zur jener Zeit ins Betriebsrestaurant kamen, wo der größte Betrieb herrschte. Aber eine halbe Stunde früher als gestern gab es zum Glück noch alle Gerichte in ausreichender Menge. Doch ich hatte mir vorgenommen heute mal etwas leichter zu speisen und liebäugelte zuerst mit dem Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenen Gemüse, das neben dem Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfen Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Das Scheineschnitzel mit Papriksauce und Pommed Frites bei Globetrotter war mir eindeutig zu kalorienlastig und die Gebratene Hühnerbrust mit Reis, dazu Broccoli und Weißweinsauce bei Tradition der Region sah mir etwas trocken aus. Aber denn entdeckte ich den vegetarischen Pikanten Bohnengulasch mit Kartoffelwürfeln bei Vitality, der auch überaus verlockend aussah. Nach kurzem Abwägen griff ich schließlich bei diesem Gericht zu, verzichtete aber auch heute auf das Dessert.

Zesty bean goulash with diced potatoes / Pikantes Bohnengulasch mit Kartoffelwürfeln

In einer würzigen, mit einigen Kräutern wie Thymian zubereiteten Tomatensauce fand sich eine Mischung die primär aus grünen Bohnen, Kartoffelwürfeln und weißen Riesenbohnen bestand. Außerdem konnte ich einige kleine Mengen von Möhren und Zwiebeln darin entdecken. Auch ohne Fleisch ein sehr schmackhaftes und – was noch wichtiger ist – auch längerfristig sättigendes Gericht. Bei gerade mal 416kcal pro Portion eine gute Wahl – ich war auf jeden Fall sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Schnitzel mit Paprikasauce und Pommes ganz weit oben in der Gunst und konnte sich deutlichen Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz folgten heute die Asia-Gerichte, den dritten Platz belegte heute – zumindest meiner Meinung nach – der vegetarische Bohnengulasch, den ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts gesehen zu haben als die somit viertplatzierte Hühnerbrust in Weißweinsauce. Alle Angaben sind aber natürlich wie immer ohne Gewähr. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++

Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln [16.09.2015]

Sowohl das Asia-Thai-Angebote wie Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce als auch die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality, das Gebratene Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln, dazu Rotweisauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region und schließlich das Chicken Tikka Masala mit Basamatireis im Abschnitt Globetrotter sahen heute recht gut aus und besaßen ihren gewissen Reiz. Und obwohl ich zuerst zum Holzfällersteak tendierte, entschied ich mich dann doch für das Fischgericht bei Vitality, das mit 543kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach, und ergänzte es noch durch einen kleinen Becher Orangenmousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked trout "balkan style" wit rosemary potatoes / Gebackene Forelle "Balkan Art" mit Rosmarinkartoffeln

Als ich mir die Sauce noch einmal genauer ansah, musste ich feststellen dass es sich hier wohl um genau die selbe Zusammenstellung aus Mais, Möhren, grünen Bohnen und Paprika zu handeln schien, die man gestern bereits als Gemüsesalsa zum Hacksteak serviert hatte. Bereits vor fast zwei Jahren hatte man die Forelle mit genau der selben Sauce serviert, zwischendurch aber immer mal neue bessere Varianten wie zum Beispiel hier als Ratatouille oder hier mit weißen Bohnen kreiert, die ich aber trotz der gelungenen Zusammenstellung nie ein zweites Mal gesehen habe. Sehr schade, denn auch wenn die heutige Sauce nicht schlecht war und genau so gut zum Fisch wie zum Hacksteak passte, wäre ein bisschen mehr Abwechselung schon recht. Dennoch verzichte ich auf einen Punktabzug, denn Ideenlosigkeit kann ich ja schlecht bestrafen – hätte ich es aber gleich erkannt, wäre wohl doch das Holzfällersteak auf meinem Tablett gelandet. Die ganze Forelle war wie üblich ohne Rückgrat und mit so gut wie keinen Gräten in ihrer eigenen Haut gebacken worden und enthielt eine große Menge angenehm zarten und leckeren Fleischs, so dass ich hier vorbehaltlos volle Punktzahl geben kann. Und abgesehen von einem etwas zerkochten Exemplar gaben auch die kleinen Rosmarinkartoffeln keinen Grund zur Kritik. Das angenehm cremige, fruchtige und nicht zu Süße Orangenmousse schloss das heutige Mahl schließlich überaus schmackhaft ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute natürlich das Holzfällersteak, das sich mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Chicken Tikka Masala, das sich aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit dem dritten Platz landeten. Auf einem guten Platz vier folgte schließlich die Forelle “Balkan Art” – wobei man ihr heute den Balkan ja nicht wirklich abnehmen konnte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkan-Sauce: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Orangemousse: ++