Hähnchenbrust in Kaffeewürzung [23.01.2014]

Am heutigen Donnerstag schien unser Betriebsrestaurant nach längerer Pause mal wieder einmal ein neues Gericht, das meinen Aufzeichnungen nach bisher noch nie zuvor in dieser Form angeboten worden war: Eine Hähnchenbrust in Kaffeewürzung auf Speckbohnen mit Mango-Kürbis-Chutney und Kartoffelgratin, eine ungewöhnliche Kombination, die man im Bereich Globetrotter auf die Speisekarte gesetzt hatte. Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren. Dabei kam mir zu Gute, dassmit Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten und Parmesan bei Vitality, Münchner Tellerfleisch mit Meerrettichsauce, Wirsing und Salzkartoffeln bei Tradition der Region sowie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersoße oder Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce auch sonst nichts besonders weltbewegendes auf der heutigen Speisekarte zu finden war. Zur Hähnchenbrust gesellte sich außerdem noch ein kleines Becherchen Mousse Tiramisu auf mein Tablett.

Hähnchenbrust in Kaffewürzung / Chicken breast in coffee seasoning

Die angenehm große Hähnchenbrust, die man noch einmal längs in zwei Hälften zerteilt hatte, erwies sich als angenehm zart und saftig sowie auch leicht pikant von außen gewürzt, aber von Kaffee konnte ich nicht merklich heraus schmecken. Die Kombination von Geflügel und Kaffee wäre auch etwas zu experimentell für ein Betriebsrestaurant gewesen, daher hatte ich mit keinem anderen Ergebnis gerechnet. Trotzdem sehr lecker, vor allem in Kombination mit dem fruchtigen und gleichzeitig leicht scharfen Chutney aus Mango und Kürbis. Ob natürlich Speckbohnen (die ich ja auch schon gestern als Beilage hatte) dazu so besonders gut passen, sei mal so dahin gestellt. Davon aber mal ganz abgesehen muss ich, da die Bohnen bereits etwas abgekühlt waren und ich an einigen von ihnen noch die Stiele fand, hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Und auch das Kartoffelgratin hatte so seine Macken, denn einige der oberen Stücke waren bereits etwas sehr dunkel, fast angekockelt und auch die Würzung ließ etwas zu wünschen übrig. Also auch hier leider keine volle Punktzahl. Die Krone setzte dem Ganzen aber das Tiramisu-Mousse – oder sollte ich besser Tiramisu-Gummi sagen – auf, das sich als extrem zäh heraus stellte. Bereits das zweite Mal in Folge, dass ich an der Dessert-Theke eine schlecht Wahl getroffen hatte, da war ich heute wirklich natürlich sehr enttäuscht. Aber trotz dieser Mängel, insgesamt ein überaus zufriedenstellendes Mittagsmahl. Bleibt also zu hoffen, dass es nun wieder häufiger etwas Abwechslung auf der Speisekarte gibt.
Auch bei den anderen Gästen lag die Hähnchenbrust mit Mango-Kürbis-Chutney heute ganz oben in der Gunst und belegte ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich, ganz unerwartet, die Asia-Gerichte und die vegetarischen Spaghetti Pesto Genovese einen sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches meiner Meinung nach das Nudelgericht sogar für sich entscheiden konnte und die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwies. Auf einem guten, aber vierten Platz folgte schließlich das Münchner Tellerfleisch. Ein ungewöhnliches Ergebnis, vor allem auf den hinteren Plätzen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Mango-Kürbis-Chutney: ++
Speckbohnen: +
Kartoffelgratin: +
Tiramisu-Mousse: +/-

Pikantes Bohnengulasch [02.12.2013]

Wie Montag eigentlich üblich, verspürte ich auch heute keine besonders große Lust auf die Gerichte von der Asia-Thai-Theke, daher ließ ich sie links liegen und konzentrierte mich auf die reguläre Küche, wohl sowohl der Pikante Bohnengulasch bei Vitality als auch die Hähnchenbrust mit Zwiebelrahmsauce und Country Potatoes bei Tradition der Region und die Spaghetti al arrabbiata bei Globetrotter durchaus interessant klangen. Nachdem ich aber am Wochenende mit meinen Rigatoni al forno mal wieder ziemlich geschlemmt hatte, entschied ich mich schließlich für das mit 364kcal angenehm leichte, vegetarische Bohnengulasch, das man an der Ausgabetheke noch mit etwas Sour Cream garnierte, und verzichtete außerdem auf das Dessert.

Pikantes Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Neben grünen Stangenbohnen und roten Kidneybohnen fanden sich in diesem tatsächlich überaus pikanten Eintopf auch zahlreiche Salzkartoffeln sowie Tomaten, Paprika und Zwiebeln. Alles hatte man in einer fruchtigen und gleichzeitig scharfen, dickflüssigen Brühe angerichtet, die wenn ich mich nicht irre auch noch mit Kräutern wie Rosmarin und Oregano gewürzt worden war. Dazu passte geschmacklich wunderbar die großzügige Portion Sour Cream, mit der man das Gericht garniert hatte. Sehr lecker und trotz der niedrigen Kalorienwerte angenehm sättigend – da gab es nichts zu meckern.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute meiner Meinung nach die Hähnchenbrust mit Zwiebelsauce am höchsten in der Gunst und ergatterten somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, auch wenn sie sich mit nur knappen Vorsprung gegen die ebenfalls sehr beliebten Spaghetti al arrabbiata durchsetzen konnten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gericht und den vierten Platz belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht in Form des pikanten Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Bohnengulasch: ++

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [27.11.2013]

Auch wenn die heutigen Angebote der Asia-Thai-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce nicht schlecht klangen, wollte ich auch diesen Mittwoch natürlich nicht auf mein fast schon traditionelles Fischgericht verzichten. Daher wandte ich meine Aufmerksamkeit der regulären Küche zu, wo ich neben einer Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region und Geräuchterm Kassler mit Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffeln bei Globetrotter in der Sektion Vitality mit dem Schonend gebratenen Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne auch gleich das richtige fand, das außerdem mit gerade mal 465kcal auch noch einen angenehm leichten Genuss versprach. Außerdem konnte ich mir da auch noch den kleinen Becher Limonen-Mousse aus dem heutigen Dessert dazu leisten.

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne / Hoki filet on zesty potato bean fry

Leider wurde ich von dem Fisch heute etwas enttäuscht, denn er erwies sich als recht trocken und an den Rändern etwas zu fest – wohl war mein Stück etwas zu lange gebraten worden. Sah aber sowieso wie Massenware aus, da hätte ich mir das ja eigentlich denken können. Dafür erwies sich aber die Kartoffel-Bohnenpfanne aus kleinen Salzkartoffeln, grünen Stangenbohnen, roten Kidneybohnen sowie etwas Zwiebeln, Tomatenstücken und Kräutern als überaus gelungen. Und auch am mit einer Cocktailkirsche garnierten, luftig-lockeren Limonenmousse gab es heute nichts auszusetzen. War eben nur schade wegen des Fischs, da hatte ich wohl mal wieder eines der schlechteren Stücke erwischt.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag das Hokifilet mit Kartoffel-Bohnenpfanne und die Asia-Gerichte dann heute auch gleich auf – nämlich auf den dritten Platz. Besser schnitt da das Kassler mit Sauerkraut und Kartoffeln ab, das einen guten zweiten Platz machte und wohl ohne meine Fisch-Fixierung auch meine Wahl gewesen wäre. Den ersten Platz belegte aber, wie es nicht anders zu erwarten war, natürlich mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten, die Currywurst mit Pommes. Hatte mich aber auch gewundert wenn es heute mal anders gewesen wäre. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +/-
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Limonen-Mousse: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten [23.08.2013]

Auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich wenig Lust und auch die Gefüllten Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerensauce im Abschnitt Tradition der Region der regulären Küche reizte mich nicht besonders. Blieben also noch die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art bei Vitality und der Pikante Wurstgulasch mit Paprika Zwiebeln und Kartoffeln bei Globetrotter. Hätte die Kartoffel-Gemüsepfanne wieder so ausgesehen wie bei früheren Versionen hier, hier, hier oder hier, hätte ich wohl zum Wurstgulasch gegriffen, aber man hatte dieses Mal das Rezept offensichtlich einer “Renovierung” unterzogen und was dabei herausgekommen war, sah tatsächlich sehr verlockend aus. Also griff ich zu diesem mit 465kcal auch gleichzeitig angenehm leichten Gericht, welches ich mir noch mit einem Becherchen Beerenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten auf südfranzösische Art / Potato vegetable fry with fish & seafood - south french style

Und ich wurde nicht enttäuscht. Neben zahlreichen Lachswürfeln sowie Stücken von Tintenfisch und winzigen Krabben fanden sich, gemeinsam mit zahlreichen Salzkartoffeln auch knackige grüne Brechbohnen, Tomaten, klein gewürfelte Möhren, Zucchini und milde weiße Zwiebeln in diesem Gericht, das man schließlich mit Dill, einigen Kräutern und grob zerstoßenem roten Pfeffer geschmacklich sehr gelungen abgerundet hatte. Einfach, aber geschmacklich sehr gelungen wie ich fand. Ich weiß natürlich nicht, ob das wirklich aus südfranzösische Art war, aber ich hoffe auf jeden Fall, dass man für die Zukunft diese Variante des Gerichtes beibehalten wird, denn sie ist eine klare Verbesserung im Vergleich zu dem, was man früher unter dem gleichen Namen serviert hatte. Und auch am Joghurt, in dem ich Fruchtstücke von Johannisbeeren, Heidelbeeren und Kirschen entdeckte, gab es absolut nichts zu meckern.
Bei den anderen Gästen lag heute aber dennoch der Wurstgulasch im höchsten in der Gunst und belegte somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber schon die südfranzösische Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten, die sich noch knapp gegen die Asia-Gerichte behaupten konnte. Platz vier belegten schließlich die gefüllten Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten: ++
Beerenjoghurt: ++

Tellerrösti mit Gemüse gratiniert & Tomatenragout [09.07.2013]

Wäre die Sauce nicht gewesen, hätte ich heute wahrscheinlich Thoeng Ping Kai – Seelachs gebacken mit verschiedenen Gemüsesorten in Zitronengrassauce zugegriffen, das neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit Gemüse nach Peking-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Wenn es nicht anders geht, kann ich zwar mit Zitronengras leben, aber eine ganze Sauce nur daraus muss nicht sein. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter sahen mit wiederum zu sehr nach Kantine aus. Blieben also noch das Pikante Wurstgulasch mit Kartoffelwürfeln und Paprika bei Tradition der Region und der Tellerrösti mit Gemüse gratiniert und Tomatenragout bei Vitality. Die Wahl fiel schließlich auch den vegetarischen Tellerröste, der mit 320kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und mir auch noch erlaubte zu einem kleinen Erdbeerpudding von der Dessert-Theke dazu zu nehmen.

Tellerrösti mit Gemüse gratiniert

Auf einem angenehm großen, gebratenen Fladen aus grob geriebenen Kartoffeln fand sich eine Mischung aus grünen Bohnen, Möhrenscheiben und etwas Blumenkohl, die man noch einmal mit etwas Käse überbacken und schließlich an einer fruchtig-würzigen, groben Tomatensauce mit etwas Basilikum angerichtet hatte. Der Rösti war dabei leider etwas matschig geraten, so dass ich leider keine volle Punktzahl geben kann – aber prinzipiell eine einfaches und überaus schmackhafte Idee für ein Mittagsgericht. Am fruchtigen Erdbeerpudding gab es aber nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, schienen es so als würden die Schinkennudeln heute mit einem knappen Vorsprung vor dem Wurstgulasch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegen. Ebenfalls sehr eng danach auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und der Tellerrösti belegte schließlich einen guten vierten Platz. Eine übliche Platzierung, der ich glaube ich nichts hinzuzufügen brauche.

Mein Abschlußurteil:
Tellerrösti mit Gemüse: +
Tomatenragout: ++
Erdbeerpudding: ++