Pikantes Bohnengulasch [02.12.2013]

Wie Montag eigentlich üblich, verspürte ich auch heute keine besonders große Lust auf die Gerichte von der Asia-Thai-Theke, daher ließ ich sie links liegen und konzentrierte mich auf die reguläre Küche, wohl sowohl der Pikante Bohnengulasch bei Vitality als auch die Hähnchenbrust mit Zwiebelrahmsauce und Country Potatoes bei Tradition der Region und die Spaghetti al arrabbiata bei Globetrotter durchaus interessant klangen. Nachdem ich aber am Wochenende mit meinen Rigatoni al forno mal wieder ziemlich geschlemmt hatte, entschied ich mich schließlich für das mit 364kcal angenehm leichte, vegetarische Bohnengulasch, das man an der Ausgabetheke noch mit etwas Sour Cream garnierte, und verzichtete außerdem auf das Dessert.

Pikantes Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Neben grünen Stangenbohnen und roten Kidneybohnen fanden sich in diesem tatsächlich überaus pikanten Eintopf auch zahlreiche Salzkartoffeln sowie Tomaten, Paprika und Zwiebeln. Alles hatte man in einer fruchtigen und gleichzeitig scharfen, dickflüssigen Brühe angerichtet, die wenn ich mich nicht irre auch noch mit Kräutern wie Rosmarin und Oregano gewürzt worden war. Dazu passte geschmacklich wunderbar die großzügige Portion Sour Cream, mit der man das Gericht garniert hatte. Sehr lecker und trotz der niedrigen Kalorienwerte angenehm sättigend – da gab es nichts zu meckern.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute meiner Meinung nach die Hähnchenbrust mit Zwiebelsauce am höchsten in der Gunst und ergatterten somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, auch wenn sie sich mit nur knappen Vorsprung gegen die ebenfalls sehr beliebten Spaghetti al arrabbiata durchsetzen konnten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gericht und den vierten Platz belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht in Form des pikanten Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Bohnengulasch: ++

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [27.11.2013]

Auch wenn die heutigen Angebote der Asia-Thai-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce nicht schlecht klangen, wollte ich auch diesen Mittwoch natürlich nicht auf mein fast schon traditionelles Fischgericht verzichten. Daher wandte ich meine Aufmerksamkeit der regulären Küche zu, wo ich neben einer Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region und Geräuchterm Kassler mit Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffeln bei Globetrotter in der Sektion Vitality mit dem Schonend gebratenen Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne auch gleich das richtige fand, das außerdem mit gerade mal 465kcal auch noch einen angenehm leichten Genuss versprach. Außerdem konnte ich mir da auch noch den kleinen Becher Limonen-Mousse aus dem heutigen Dessert dazu leisten.

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne / Hoki filet on zesty potato bean fry

Leider wurde ich von dem Fisch heute etwas enttäuscht, denn er erwies sich als recht trocken und an den Rändern etwas zu fest – wohl war mein Stück etwas zu lange gebraten worden. Sah aber sowieso wie Massenware aus, da hätte ich mir das ja eigentlich denken können. Dafür erwies sich aber die Kartoffel-Bohnenpfanne aus kleinen Salzkartoffeln, grünen Stangenbohnen, roten Kidneybohnen sowie etwas Zwiebeln, Tomatenstücken und Kräutern als überaus gelungen. Und auch am mit einer Cocktailkirsche garnierten, luftig-lockeren Limonenmousse gab es heute nichts auszusetzen. War eben nur schade wegen des Fischs, da hatte ich wohl mal wieder eines der schlechteren Stücke erwischt.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag das Hokifilet mit Kartoffel-Bohnenpfanne und die Asia-Gerichte dann heute auch gleich auf – nämlich auf den dritten Platz. Besser schnitt da das Kassler mit Sauerkraut und Kartoffeln ab, das einen guten zweiten Platz machte und wohl ohne meine Fisch-Fixierung auch meine Wahl gewesen wäre. Den ersten Platz belegte aber, wie es nicht anders zu erwarten war, natürlich mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten, die Currywurst mit Pommes. Hatte mich aber auch gewundert wenn es heute mal anders gewesen wäre. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +/-
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Limonen-Mousse: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten [23.08.2013]

Auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich wenig Lust und auch die Gefüllten Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerensauce im Abschnitt Tradition der Region der regulären Küche reizte mich nicht besonders. Blieben also noch die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art bei Vitality und der Pikante Wurstgulasch mit Paprika Zwiebeln und Kartoffeln bei Globetrotter. Hätte die Kartoffel-Gemüsepfanne wieder so ausgesehen wie bei früheren Versionen hier, hier, hier oder hier, hätte ich wohl zum Wurstgulasch gegriffen, aber man hatte dieses Mal das Rezept offensichtlich einer “Renovierung” unterzogen und was dabei herausgekommen war, sah tatsächlich sehr verlockend aus. Also griff ich zu diesem mit 465kcal auch gleichzeitig angenehm leichten Gericht, welches ich mir noch mit einem Becherchen Beerenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten auf südfranzösische Art / Potato vegetable fry with fish & seafood - south french style

Und ich wurde nicht enttäuscht. Neben zahlreichen Lachswürfeln sowie Stücken von Tintenfisch und winzigen Krabben fanden sich, gemeinsam mit zahlreichen Salzkartoffeln auch knackige grüne Brechbohnen, Tomaten, klein gewürfelte Möhren, Zucchini und milde weiße Zwiebeln in diesem Gericht, das man schließlich mit Dill, einigen Kräutern und grob zerstoßenem roten Pfeffer geschmacklich sehr gelungen abgerundet hatte. Einfach, aber geschmacklich sehr gelungen wie ich fand. Ich weiß natürlich nicht, ob das wirklich aus südfranzösische Art war, aber ich hoffe auf jeden Fall, dass man für die Zukunft diese Variante des Gerichtes beibehalten wird, denn sie ist eine klare Verbesserung im Vergleich zu dem, was man früher unter dem gleichen Namen serviert hatte. Und auch am Joghurt, in dem ich Fruchtstücke von Johannisbeeren, Heidelbeeren und Kirschen entdeckte, gab es absolut nichts zu meckern.
Bei den anderen Gästen lag heute aber dennoch der Wurstgulasch im höchsten in der Gunst und belegte somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber schon die südfranzösische Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten, die sich noch knapp gegen die Asia-Gerichte behaupten konnte. Platz vier belegten schließlich die gefüllten Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten: ++
Beerenjoghurt: ++

Tellerrösti mit Gemüse gratiniert & Tomatenragout [09.07.2013]

Wäre die Sauce nicht gewesen, hätte ich heute wahrscheinlich Thoeng Ping Kai – Seelachs gebacken mit verschiedenen Gemüsesorten in Zitronengrassauce zugegriffen, das neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit Gemüse nach Peking-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Wenn es nicht anders geht, kann ich zwar mit Zitronengras leben, aber eine ganze Sauce nur daraus muss nicht sein. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter sahen mit wiederum zu sehr nach Kantine aus. Blieben also noch das Pikante Wurstgulasch mit Kartoffelwürfeln und Paprika bei Tradition der Region und der Tellerrösti mit Gemüse gratiniert und Tomatenragout bei Vitality. Die Wahl fiel schließlich auch den vegetarischen Tellerröste, der mit 320kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und mir auch noch erlaubte zu einem kleinen Erdbeerpudding von der Dessert-Theke dazu zu nehmen.

Tellerrösti mit Gemüse gratiniert

Auf einem angenehm großen, gebratenen Fladen aus grob geriebenen Kartoffeln fand sich eine Mischung aus grünen Bohnen, Möhrenscheiben und etwas Blumenkohl, die man noch einmal mit etwas Käse überbacken und schließlich an einer fruchtig-würzigen, groben Tomatensauce mit etwas Basilikum angerichtet hatte. Der Rösti war dabei leider etwas matschig geraten, so dass ich leider keine volle Punktzahl geben kann – aber prinzipiell eine einfaches und überaus schmackhafte Idee für ein Mittagsgericht. Am fruchtigen Erdbeerpudding gab es aber nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, schienen es so als würden die Schinkennudeln heute mit einem knappen Vorsprung vor dem Wurstgulasch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegen. Ebenfalls sehr eng danach auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und der Tellerrösti belegte schließlich einen guten vierten Platz. Eine übliche Platzierung, der ich glaube ich nichts hinzuzufügen brauche.

Mein Abschlußurteil:
Tellerrösti mit Gemüse: +
Tomatenragout: ++
Erdbeerpudding: ++

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln [24.06.2013]

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rinfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse heute keine Lust verspürte und das vegetarische Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip bei Vitality nicht sonderlich ansprach, blieben nur noch die Rindsbratwurst mit Bratensauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region und das Schweineschnitzel mit Jägersauce und Spätzle bei Globetrotter, aus denen ich heute wählen konnte. Und die Auswahl gestaltete sich gar nicht so einfach, denn beide Gerichte waren aus meiner Sicht gleich verlockend. Letztlich fiel die Wahl aber dann auf die Rindbratwürste, einem Gericht dass ich so meines Wissens noch nie probiert hatte – wohl weil ich die Kombination aus Bratwurst und Bratensauce eher ungewöhnlich fand – doch das heißt ja nicht, dass es schlecht ist. Leider fehlte wie üblich das Gemüse dazu, also machte ich noch einen kurzen Stop an der Gemüsetheke und nahm mir dort noch ein Schälchen Mischgemüse mit auf mein Tablett.

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Fried beef sausage with gravy & roasted potatoes

Zwar war die eine der beiden Würste die ich erhalten hatte etwas aufgeplatzt, aber das hatte glücklicherweise keinen Einfluss auf den Geschmack. Und dieser erwies sich meiner Meinung nach als wirklich gelungen, denn man hatte das Rindfleisch im inneren des Naturdarms wirklich angenehm pikant gewürzt, was sehr gut mit den dunklen, kräftigen und mit einigen Zwiebelstückchen versehenen Bratensauce harmonierte. Und auch die Röstkartoffeln – geschälte Salzkartoffeln, die man nach dem kochen wohl noch einmal zusätzlich zusammen mit ein paar Frühlingszwiebeln angebraten hatte – passten sehr gut in diese Kombination. Deftige Hausmannskost und bestimmt nicht sonderlich kalorienarm, aber dennoch sehr lecker. Gemeinsam mit dem Mischgemüse aus Möhren, Erbsen, grünen Bohnen und Blumenkohl ergab sich ein ausgewogenes und wirklich nicht zu verachtendes Mittagsmahl. Ich bereute meine Wahl nicht.
Und auch bei den anderen Gästen konnte ich beobachten, dass sich die Rindsbratwürste großer Beliebtheit erfreuten und meiner Meinung nach sogar noch etwas häufiger als das Schweineschnitzel gewählt worden waren, was ihnen somit den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Nach dem knapp dahinter liegenden Schnitzel mit Jägersauce auf dem zweiten Platz folgten eng auf schließlich die Asia-Gerichte auf Platz drei und das vegetarische Kräuter-Ofengemüse (wie üblich) auf Platz vier. Dabei sei noch erwähnt, dass die Urlaubssaison offensichtlich begonnen hat, denn die Besucherzahlen waren etwas niedriger als gewöhnlich – aber das sollte auf die Repräsentativität der Platzierung keinerlei Auswirkungen haben.

Mein Abschlußurteil:
Rindsbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++