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Putenrollbraten mit Thymiansauce & Spätzle [29.04.2014]

Tuesday, April 29th, 2014

Obwohl was die Kalorien angeht mit Sicherheit die beste Wahl aus dem heutigen Angebot, sprach mich der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality heute nicht sonderlich an. Einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich nicht an der Asia-Thai-Theke zuschlagen sollte, wo Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse angeboten wurden, aber auch der Putenrollbraten mit Thymiansauce und Spätzle bei Tradition der Region und das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Paprika und Kroketten bei Globetrotter erschienen mir sehr verlockend. Eine schwierige Entscheidung, doch schließlich fiel meine Wahl auf den Putenrollbraten, den ich mir noch mit einigen Sahnemöhren von der Gemüsetheke und einem Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Putenrollbraten mit Thymiansauce & Spätzle / Turkey roast with thyme sauce & spaetzle

Und ich hatte Glück gehabt, denn man hatte mir ein wahrlich riesiges Stück des mit einer Mischung aus (Puten?)Hackfleisch, Möhren und Lauch gefüllten, gut durchgebratenen und dennoch saftigen Stücks Putenrollbraten auf den Teller getan. Gemeinsam mit einer mehr als ausreichenden Menge der angenehm würzigen Thymian-Sauce und einer ebenfalls großzügig bemessenen Portion der Spätzle, oder besser Knöpfle, ergab sich ein sehr leckeres Mittags-Hauptgericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Die in Scheiben geschnittenen, in etwas Sahne angemachten Möhren waren zwar geschmacklich ebenfalls in Ordnung, aber ihnen fehlte heute irgendwie der Biss, daher muss ich hier ein wenig in der Gesamtwertung abziehen. Am Nachtisch in Form des leicht gesüßten, mit Vanillearoma versehenen Grießpuddings mit seiner Garnitur aus roter Kirschgrütze gab es wiederum nicht zu kritisieren.
Um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lieferten sich meiner Meinung nach der Putenrollbraten und das Zigeuner-Schweineschnitzel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das aber schließlich das Geflügelgericht für sich entscheiden konnte und das Schnitzel auf einen sehr guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und etwas abgeschlagen auf dem vierten Platz landete heute mal wieder das vegetarische Gericht in Form des Zucchini-Möhrenragouts auf Curryreis.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Thymiansauce: ++
Spätzle: ++
Sahne-Möhren: +
Grießpudding mit roter Grütze: ++

Schwaben-Teller [25.03.2014]

Tuesday, March 25th, 2014

Zuerst überlegte ich heute, bei den “Szechuan Nudeln” – Gebratene Nudeln mit Gemüse und Sesam zuzugreifen, das in der Sektion Vitality angeboten wurde, doch als ich das Gericht sah, erschien es etwas trocken und mit recht wenig Gemüse, daher sah ich mich erst mal weiter um. Die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art und dem für Dienstag üblichen Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse kamen dabei schon mal in die nähere Auswahl, während mich das Hähnchen Cordon bleu mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Globetrotter nicht so recht begeistern konnte. Dann aber entdeckte ich den “Schwaben-Teller – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Champignonsauce und Käsespätzle, der heute bei Tradition der Region angeboten wurde. Entgegen seiner Bezeichnung war es zwar das teuerste Gericht auf der Karte, Schwaben gelten ja im Volksmund eher als geizig, aber sei es drum. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen gedämpftes Broccoligemüse und ein Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Schwabenteller / Swabian dish

Das Minutensteak in Form eines angenehm großen Stücks mageren und einigermaßen zarten Schweinefleischs erwies sich schon einmal als sehr gut gelungen. Dazu passte geschmacklich sehr gut die milde Rahmsauce mit ihren Champignonstückchen, die allerdings gerne etwas reichhaltiger hätten vorhanden sein dürfen. Und auch an den schön knusprigen Röstzwiebeln gab es nichts auszusetzen. Nur bei den Käsespätzle war ich nicht ganz zufrieden, denn der verwendete Käse entsprach nicht so ganz meinem Geschmack – hier also einen kleinen Punktabzug. Das gedünstete Broccoli war zwar geschmacklich und was seine Temperatur anging in Ordnung, aber durch die Aufbewahrung unter der Wärmelampe war es ganz leicht matschig geworden – daher auch hier ein kleiner Punktabzug. Am mild gesüßtem Grießpudding und seiner Garnitur aus mit zahlreichen Beerenstückchen versehenen roten Grütze gab es aber schließlich nichts zu meckern.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass das Cordon bleu heute mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. An meinem Tisch war ich zum Beispiel der einzige, der nicht das Cordon bleu gewählt hatte. Daher gestaltete sich die Platzierung der anderen Gerichte als etwas schwierig, aber bei genauerem Hinsehen erkannte man, dass Schwabenteller und Asia-Gerichte etwa gleich auf waren und somit beide den zweiten Platz belegten, während die Szechuan-Nudeln schließlich auf dem dritten Platz landeten.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak: ++
Champignonsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: +
Broccoli: +
Grießpudding mit roter Grütze: ++

Barschfilet aus dem Cajundunst mit Bohnenreis [15.01.2014]

Wednesday, January 15th, 2014

Obwohl ich kurz mit dem Gedanken spielte, bei dem sehr verlockend aussehenden Griechischen Gyros vom Schein mit Tzatziki, Tomatenreis und Zwiebeln aus dem Bereich Globetrotter zuzuschlagen, fiel ich dann doch in meine für Mittwoch übliches Verhaltensweise zurück und wählte das für diesen Wochentag üblich Fischgericht bei Vitality, heute ein Barschfilet aus dem Cajundunst mit Bohnenreis. Die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote in Form von Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Und bei gerade mal 502kcal für das Hauptgericht griff ich schließlich auch noch an der Dessert-Theke zu und ergänzte das Ganze durch ein Becherchen Grießbrei mit Waldbeerensauce – ich kann es eben einfach nicht lassen mit diesem Nachtisch…

Barschfilet & Bohnenreis

Neben den üblichen roten Kidneybohnen hatte man den Reis heute noch zusätzlich mit ein paar weißen Riesenbohnen versetzt, die aber geschmacklich kaum ins Gewicht fielen. Viel wichtiger war das angenehm groß geratene Stück gedünsteten Barschfilets mit seiner heute überaus scharfen Haube aus verschiedenfarbigen Paprikastreifen, Kohl und Zwiebeln, die dem Gericht einen karibischen Hauch gaben. Ein einfaches und leckeres Gericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab. Und auch an dem Becherchen Grießpudding mit seinem Vanillearoma sowie der Garnitur aus einer dünnen Schicht roter Grütze, Mandelscheibchen und dem Stück frischer Ananas fand ich keinen Grund, Kritik anzubringen.
Wie nicht anders erwartet, landete heute natürlich das Gyros mit Tzatziki und Tomatenreis mit klar erkennbaren Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch Beobachtung der anderen Gäste aufstellte. Auf Platz zwei folgten Käsespätzle mit Röstzwiebeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Barschfilet schließlich auf einem guten vierten Platz. Um ehrlich zu sein hätte ich bei einer solchen Zusammenstellung auch kein anderes Ergebnis erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Gemüsehaube: ++
Bohnenreis: ++
Grießpudding mit roter Grütze: ++

Gyros vom Schwein mit Tzatziki, Zwiebeln & Fladenbrot [03.12.2013]

Tuesday, December 3rd, 2013

Hätte an der Asia-Thai-Theke nicht neben dem vegetarischen Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse entgegen der Ankündigung Tintenfisch zu servieren schon wieder das für Dienstag Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse auf dem Speiseplan gestanden, hätte ich mich vielleicht dazu durchgerungen, heute dort zuzuschlagen. Aber da ich das ja schon letzte Woche hatte, sah ich mich doch lieber bei den angeboten der regulären Küche um. Hier sprachen mich die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality zwar nicht sonderlich an, aber der Biergulasch vom Rind mit Butternudeln bei Tradition der Region und das Griechische Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot bei Globetrotter waren dazu geeignet, in die nähere Wahl zu kommen. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf das Gyros. Dazu gesellte sich noch eine Mischung aus Erbsen und Möhren in Cremesauce aus dem heutigen Gemüseangebot und – ausnahmsweise – einem kleinen Becher Grießpudding mit Vanillegeschmack aus dem Bereich der Desserts.

Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Fladenbrot / Greek gyros with tzatziki, fresh onions and pita

Ob es sich bei dem aufgetoasteten Stück Weißbrot mit Sesam nun wirklich um Fladenbrot handelte, sei mal so dahin gestellt – aber geschmacklich war es in Ordnung und erfüllte seinen Zweck als Sättigungsbeilage vollkommen. Und auch das würzige und saftige Gyros aus Schweinefleisch erwies sich in Kombination mit dem gut mit Knoblauch versehenen Tzatziki sowie den frischen Zwiebelringen als gute Wahl. Den Erbsen und Möhren merkte man heute glücklicherweise kaum an, dass sie längere Zeit unter der Wärmelampe der Gemüsetheke gelegen hatten, auch sie erfüllten alle Anforderungen die ich an sie gestellt hatte. Ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Und auch am cremigen, nicht zu süßen Grießpudding mit Vanillearoma gab es nichts auszusetzen.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, erkannte ich dass sich entgegen meiner Prognose heute der Gulasch mit Butternudeln beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen konnte und meinen eigentlichen Favoriten, das Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot, auf Platz zwei verdrängte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht in Form der Mexikanischen Chili-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Fladenbrot: ++
Gemüse-Mix: ++
Grießpudding: ++

Wirsingroulade in Rahmsauce [28.10.2013]

Monday, October 28th, 2013

Nachdem ich letzte Woche gleich zwei Mal asiatisch gespeist hatte, verspürte ich heute trotz verlockender Angebote wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce keine große Lust, hier erneut zuzuschlagen. Und das mit 453kcal angenehm leichte Bunte Ofengemüse mit Estragondip sprach mich visuell überhaupt nicht an. Blieben also noch die Wirsingroulade mit Kartoffelpüree und Rahmsauce bei Tradition der Region und die Gebratene Hühnerbrust “Zigeuner Art” mit Reis und Paprikasauce bei Globetrotter. Klang beides recht verlockend und es war wohl die Tatsache, dass ich schon sehr lange keine Wirsingroulade mehr gekostetet hatte, die mich dazu bewoh bei diesem Gericht zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießpudding mit Beerensauce aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Wirsingroulade in Rahmsauce / Savoy roll with cream sauce

Die überaus großzügige Portion Kartoffelpüree hatte man zusätzlich noch mit einigen Röstzwiebeln garniert, was dem wie üblich sehr dünn geratenen Püree auch recht gut tat. Dazu fand sich die Wirsingroulade auf dem Teller, die traditionell aus einer mit einigen Lagen Wirsingblättern umwickelten Hackfleischrolle bestand. Die Roulade war zwar etwas beim servieren auseinander gegangen, aber das wirkte sich ja glücklicherweise nicht auf den Geschmack aus.

Wirsingroulade - Füllung / Wirsing roll - filling

Das Hackfleisch hätte zwar gerne etwas kräftiger gewürzte sein können, aber prinzipiell erfüllte auch diese Komponente ihren Zweck. Die cremige, dickflüssige Rahmsauce erwies sich ebenfalls als nur sehr mild gewürzt, aber passte von der Machart her sehr gut zu der Gesamtzusammenstellung. Nicht überragend, aber absolut akzeptabel. Und der kleine Becher mit Vanillearoma versehenen Grießbreis gemeinsam mit seiner Garnitur aus Beerenmix, Knusperflöckchen und einer Scheibe Kiwi schloss das einfache, aber schmackhafte Mittagsmehl gelungen ab.
Bei den anderen Gäste lag heute, entgegen meiner Erwartung, dann doch die Hühnerbrust “Zigeuner Art” am höchsten in der Gunst und verdrängte die eigentlich als Favorit gesehene Wirsingroulade auf Platz zwei. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte wie üblich das vegetarische Gericht, heute in Form des bunten Ofengemüses.

Mein Abschlußurteil:
Wirsingroulade: ++
Rahmsauce: ++
Kartoffelpüree: +
Grießpudding: ++

Spaghetti Carbonara [08.12.2011]

Thursday, December 8th, 2011

Nachdem ich ja gestern bereits gut Asiatisch gespeist hatte, wollte ich heute den Hauptaugenmerk mal wieder der regulären Küche zuwenden. Dort weckte neben einem Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsauce bei den traditionell-regionalen Gerichten oder Hackfleischbällchen Mexikanisch im Reisrand bei Globetrotter vor allem die Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse mein Interesse und wäre mit Sicherheit auch das Gericht meiner Wahl gewesen hätte man nicht noch eine Portion Spaghetti Carbonara mit Parmesan als Sonderangebot mit auf die Speisekarte gesetzt. So entschied ich mich schließlich für das Nudelgericht, dass ich mir noch mit einer Portion Grießbrei mit Johannisbeergelee von der Dessert-Theke komplettierte.

Spaghetti Carbonara

Natürlich handelte es sich hier nicht um die klassische Zubereitung von Spaghetti Carbonara mit einer Eigelb-Sauce die an den noch heißen Spaghetti stockt – eine Methode an der mich übrigens hier schon selbst einmal versucht hatte. Viel mehr war die Sauce in einem separat bereit gehaltenen Behältnis aufbewahrt und wurde erst beim Servieren über die Spaghetti gegeben, um dann mit einer Portion Parmesan garniert zu werden. Dennoch kam das Gericht, in dessen Sauce sich reichlich Streifen dicken, gekochten Specks fanden, nah an das heran was ich unter einer echten Carbonara verstehe – denn es gibt mit Sicherheit auch noch andere Wege ein solches Gericht zuzubereiten und die sich besser für ein Betriebsrestaurant wie dieses eignen. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein leckeres und geschmackvolles Nudelgericht an dem ich keine nennenswerte Kritik üben konnte. Und auf der Joghurt aus einer dicken Schicht süßen, mit reichlich Fruchtstücken versehenen Johannisbeergelees auf einer noch größeren Portion Grießbrei erfüllte voll meine Erwartungen.
Beim Kantinenpublikum wiederum schienen mir heute die Asia-Gerichte mit leichtem Vorsprung vor dem Burgunderbraten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu belegen. Auf Platz drei folgten aber schon die Spaghetti Carbonara und auf Platz vier folgten schließlich die Mexikanischen Reisbällchen. Platz fünf belegte – wie für vegetarische Gerichte üblich – die Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinat. Dennoch wäre dieses Gericht, hätte man mich nicht mit den Spaghetti geködert, meine erste Wahl gewesen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Carbonara: ++
Grießpudding mit Johannisbeergelee: ++

Hähnchenbrust auf Rahmgemüse [19.04.2011]

Tuesday, April 19th, 2011

Zwar klangen die Asia-Angebote in Form von Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüsse sowie Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry (Etwas ähnliches hatte ich hier mit gemischten Fleischsorten schon mal versucht) und Gebackener Ente mit verschiedenen Gemüsen in Erdnußsauce durchaus lecker, aber irgendwie hatte ich mir überlegt heute die Gebackenen Polentaschnitten mit feinem Ratatoulliegemüse aus der Sektion Vitality zu probieren. Das traditionell-regionale Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln, welches mein Tablett zuvor hier, hier und hier schon mal geziert hatte, schloß ich wegen der hohen zu erwartenden Kalorienwerte aus. An der selben Theke an der auch die Polentaschnitte ausgegeben wurde, bot man heute aber auch noch als heutiges Globetrotter-Angebot eine Gebratene Hähnchenbrust auf Rahmgemüse mit Butternudeln an und während ich anstand wählten mehrere Gäste vor mir dieses Gericht, so dass ich mich dann doch spontan als ich an der Reihe war umentschloss und dieses Gericht wählte. Dazu nahm ich mir noch einen Grießpudding mit Kirschen von der Desserttheke.

Hühnerbrust mit Rahmgemüse / Chicken breast with cream vegs

Auch wenn die Präsentation noch leicht Verbesserungswürdig erschien, erwies sich das Gericht geschmacklich doch als gute Wahl. Die saftige und zarte Hähnchenbrust war angenehm groß geraten, das Gemüse – bestehend aus Erbsen und Möhren – mit einer schmackhaften, mit Kräutern gewürzten Rahmsauce garniert und die Butternudeln boten eine zarte und leckere Sättigungbeilage. Nichts besonderes, das gebe ich zu, aber durchaus sättigend und schmackhaft. Und auch der Grießpudding, den ich vor dem Verzehr mit der angenehm dich geratenen Schicht aus dunklen Kirschen vermengte, war eine gute Wahl und bot einen gelungenen Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
Dass die große Allgemeinheit der Kantinengäste heute beim Holzfällersteak zuschlug brauch ich wohl kaum zu erwähnen. Somit landete dieses ohne jeden Zweifel auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei, noch knapp vor den Asia-Gerichten kam aber auch schon die Hähnchenbrust. Platz vier belegte schließlich die Polentaschnitte. Was die Nährwerte angeht wäre diese mit Sicherheit auch für mich etwas besser gewesen, aber ich denke dass ich mit meiner Wahl einen guten Mittelweg beschritten habe.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Rahmgemüse: ++
Butternudeln: ++
Grießpudding mit Kirschen: ++

Barschfilet mit Bohnenreis [09.02.2011]

Wednesday, February 9th, 2011

Das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus der Sektion Globetrotter reizte mich aufgrund der hohen Kalorienwerte heute gar nicht. Viel besser sahen da schon die Broccolinuggets auf Rahmgemüse bei den traditionell-regionalen Gerichten aus – wobei ich wohl vergessen hatte dass diese beim letzten Mal nicht so berauschend gewesen waren. Das Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce aus der Asia-Ecke sprach mich wiederum weniger an. Außerdem ist Mittwoch ja traditionell mein Fischtag, daher blieben nur das asiatische Gaeng Kaew Wan Gung Sapparos – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry und das heutige Vitality-Angebot in Form von Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis. Und obwohl die Garnelen wirklich interessant und ausgefallen klangen, entschied ich mich heute dann doch mal klassisch-westlich und nahm das Barschfilet, das ich in ähnlicher Form hier, hier und hier schon einmal probiert hatte. Dazu gab es noch einen Becher Grießpudding mit Aprikose.

Barschfilet mit Bohnenreis / perch filet with bean rice

Das aus zwei übereinander liegenden Stücken bestehende Barschfilet erwies sich als wirklich angenehm zart und war bis auf ein winziges Stück glücklicherweise frei von Gräten. Ich muss auch mal wieder feststellen dass so ein Barsch einen weitaus kräftigeren Geschmack hat als z.B. Pangasius und von der Struktur her auch weitaus fester im Biss ist. Beide Arten haben auf dem Teller durchaus ihre Daseinsberechtigung, aber Barsch ist eben die fischigere Sorte finde ich. Dazu gab es eine ausreichend große Portion Naturreis, der mit einigen Kidneybohnen durchsetzt war sowie einen pikanten Gemüsemix aus grüner Paprika, Sellerie und geschälten Tomaten, in dem ich auch einige Reste verschiedener Kräuter wie Rosmarin und Thymian zu entdecken meinte. Insgesamt ein sehr gelungenes Fischgericht, an dem ich heute mal nichts auszusetzen hatte. Und auch der Grießpudding, der sowohl auf einer dünnen Schicht Aprikosenmus ruhte als auch mit einigen Aprikosen-Fruchtstücken sowie etwas Walnuss garniert war gab es keinerlei Grund zur Kritik.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste belegte heute natürlich wie nicht anders zu erwarten das Cordon bleu mit ziemlich deutlichen Vorsprung den ersten Platz. Auf Platz zwei folgte heute zumindest meiner Beobachtung nach die Broccolinuggets, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich dem Barschfilet. Wobei es aufgrund der großen Beliebtheit des Cordon bleus schwierig war, heute eine klare Platzierung der hinteren Plätze vorzunehmen. Alle Beobachtungen sind dabei natürlich wie immer ein subjektiv und ein Ausschnitt der Gesamtverteilung, den ich während meines Besuches im Betriebsrestaurant erhaschen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Gemüsemix: ++
Bohnenreis: ++
Grießpudding mit Aprikosen: ++