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Zucchini-Hackfleisch-Topf

Saturday, August 14th, 2010

Zucchini-Hackfleisch-Topf

Gekochter Reis mit Zucchinistücken, Hackfleisch, Tomaten und Pepperoni. Leicht scharf und sehr lecker.

Hackfleischbällchen im Reisrand [01.03.2010]

Monday, March 1st, 2010

Zum Beginn des neuen Monats und gleichzeitig dem Beginn der neuen Woche stand ich heute Mittag einem eher durchwachsenen Angebot im Betriebsrestaurant gegenüber. Bei den Vitality-Gerichten gab es “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl“, was durchaus interessant klang, aber ich hatte heute keine große Lust auf Experimente und Austernpilze hatte ich nie zuvor probiert – also fiel dies für mich aus. Die “Schinkennudeln mit Tomatensoße” bei den traditionell-regionalen Gerichten klangen mir wiederum einfach zu gewöhnlich und nach Wald- und Wiesenkantine. Interessant wären eventuell noch die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder das “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnußsauce” von der Asia-Theke gewesen – aber mir war heute nicht nach Asiatischem. Also wählte ich das heutige Globetrotter-Angebot: “Fleischbällchen ‘Zigeuner Art’ im Reisrand” und ergänzte es mit einem Bananenquark.

Hackfleischbällchen im Reisrand

Ob man nun alles, auf das man eine Sauce mit Paprika tut als “Zigeuner Art” bezeichnen kann sei mal so dahin gestellt, aber ich muss sagen dass ich ganz zufrieden mit meiner Wahl war. Auf einem Bett aus Mischreis aus weißen und einigen dunklen Wildreiskörnern fanden sich reichlich Hackfleischbällchen – in Schweden würde man sie wohl als Köttbullar bezeichnen – die man mit einer nicht gerade scharfen, nur leicht würzigen Sauce aus roten und grünen Paprikastreifen und Champignons garniert hatte. Die Bällchen selbst hätten zwar etwas heißer sein können, aber in der Summe ein schmackhaftes und solides Mittagsgericht, das ich dann mit dem einwandfreien Bananquark aus dem Mini-Gläschen abschloss.
In der Beliebtheit unter den Gästen schienen mir heute die Gnocchi ganz leicht vor den Hackfleischbällchen und den Asia-Gerichten zu liegen. Hätte ich bei einem vegetarischen Gericht nicht erwartet, aber die Gedecke zu der Zeit als ich die Kantine durchquerte sprachen für sich. Wäre vielleicht doch keine so schlechte Wahl gewesen – aber auch die Hackfleischbällchen hatten ihren Zweck letztlich ja ganz gut erfüllt.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleischbällchen: ++
“Zigeuner”-Sauce: +
Mischreis: ++
Bananenquark: ++

Gefülltes Kraut [31.10.2009]

Saturday, October 31st, 2009

Vom Frühstück mit Gehacktesbrötchen hatten wir heute noch einiges an Gehacktem übrig, daher fiel die Entscheidung leicht Gefülltes Kraut zum Mittag zu machen.
Die Zubereitung ist recht simpel: Man nimmt einen Kopf Weißkohl und entfernt die Blätter, die man im Salzwasser weich kocht. Während das Kraut kocht, vermengt man das Gehacktes mit einem eingeweichten Brötchen und einem Ei. Anschließend legt man in den Boden einer Auflaufform eine Schicht der weichgekochten Krauts, legt dann eine Schicht Gehacktes drüber und deckt es wieder mit einer Schicht des gekochten Krauts ab. Darauf kommen zum Abschluß noch ein paar Speckwürfelchen. Abschließend kommt das ganze zugedeckt in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen und verbleibt dort ca. eine Stunde. Dazu passen Salzkartoffeln und eine Sauce Hollondaise (wir haben hier Instant-Sauce verwendet).

Gefülltes Kraut

Natürlich muss man Kraut mögen – als Kind habe ich immer nur die Füllung davon gegessen 😉 – aber inzwischen genieße ich das ganze Gericht. Bei Verwendung von gewürzten Gehacktes ist auch keine weitere Würzung nötig. Alternativ kann man aber noch Kümmel hinein tun – das ist aber Geschmackssache und nicht so mein Ding.

Mein Abschlußurteil:
Gefülltes Kraut: ++
Sauce Hollondaise: ++
Salzkartoffeln: ++

Hackfleisch-Ei-Pizza [28.09.2009]

Monday, September 28th, 2009

Was für ein Tag…
Gestern war ich auf der Hochzeit eines alten Freundes in Mannheim und der anschließenden Hochzeitsfeier in Neckarsteinach in der Nähe von Heidelberg. Hatte gleich dort übernachtet und ich bin leider nicht allzu früh ins Bett (dafür aber fast nüchtern) – allerdings früh genug um heute morgen um viertel vor acht aufzustehen, meine Sachen zu packen und um einige Minuten nach acht in meinem schnuckeligen Firmenwagen (ein 1er BMW mit recht viel Power) zu sitzen und mich auf den Weg nach Karlsruhe zu machen, wo ich heute ab 10:00 Uhr eine Schulung hatte. Als ich endlich durch Heidelberg war und die A5 erreicht hatte, machte ich wahrlich drei Kreuze. Vor der Schulung gings aber noch zum Bahnhof in Karlsruhe, um dort einen Kollegen aufzulesen. Von den zwei Staus auf der A5 und dem Unfall mit einseitiger Fahrbahnsperrung auf der Südtangente in Karlsruhe heute früh möchte ich gar nicht reden. So war ich froh endlich im Schulungsraum zu sitzen, und das nicht nur weil ich es trotz aller Widrigkeiten noch rechtzeitig geschafft hatte, sondern auch weil die Kantine – oder besser das Betriebsrestaurant – dort sehr gut ist. Man siehe z.B. weniger hier, dafür aber besser hier oder hier.
So war auch heute die Auswahl mal wieder recht ansehnlich. Doch anstatt mich für Gnocchi mit Spinat und Käse, eine Bulette mit Zwiebelsauce und Pommes oder irgend ein anderes Gericht auf der reichhaltigen Karte zu entscheiden, fiel meine Wahl heute einmal auf eine einfache Pizza mit Hackfleisch, Ei und Paprika. Das besondere war, dass man die Pizzas vor den Augen der Betriebsrestaurant-Besucher aus dem Ofen holte, die auf der Pizzapfanne schälte und noch dampfend auf dem Teller servierte, nachdem man den Backgrad der Pizza mit einem kleinen digitalen Thermometer fachgerecht geprüft hatte. Sah wirklich professionell aus.
Außerdem war eben auch noch Ei drau – da konnte ich unmöglich Nein sagen. 😉

Hackfleisch-Ei-Pizza

Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Boden hätte zwar noch ein paar Minuten gekonnt, war aber ausreichend durchgebacken. Der Belag mit den kleinen Hackfleischbällchen, der fruchtigen Tomatensauce und den roten und grünen, frischen Paprikstückchen sowie den Eischeiben erwies sich als wirklich gelungen. Hat mir sehr gemundet muss ich sagen. Ist immerhin auch lange her dass ich Pizza hatte – von daher eine gute Entscheidung. Und für den Preis von nicht einmal drei Euro für eine frisch gemachte, mehr als ausreichend große Pizza kann man sich wirklich nicht beschweren. Ab morgen bin ich dann wieder in München – und gespannt was die dortige Kantine so zu bieten hat.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Ei-Pizza: ++