Posts Tagged ‘grüne bohnen’

Hähnchen Burger mit Pommes Frites [11.03.2020]

Wednesday, March 11th, 2020

Ich hätte zwar noch Reste meiner Dan Dan Nudeln gehabt, aber die Menge war nur noch gering gewesen und ich habe sie einfach gestern zum Abend verzehrt, so dass heute der Weg für meinen ersten Besuch im Betriebsrestaurant diese Woche frei war. Dort sah ich dann auch das erste Mal, dass man aufgrund der derzeitigen Corona-Epedemie einige Maßnahmen getroffen hatte, um die Infektionsgefahr zu reduzieren: Zum ersten gab es keine Selbstbedienungstheken mehr, man bekam Salat, Gemüse oder auch Dessert von einem Mitarbeiter gereicht bzw. zusammengestellt. Außerdem hatte man die Besteckkästen an den Kassen abgeschafft und reichte das Besteck nun direkt an der Essensausgabe und die Saucencontainer für Ketchup oder Mayonaise wurden auch nun direkt an den Theken bedient. Last but not least stand an jedem Eingang ein Desinfektionsgel-Spender für die Gäste. Aber kommen wir nun zum heutigen Angebot. Die Tageskarte bot, aus meiner Sicht, gleich zwei Gerichte die mein Interesse weckten. Zum einen war dies der Hähnchen Burger mit Eisbergsalat, Zwiebeln und Hamburgersauce + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, der mit Pommes Frites serviert wurde, zum anderen der Viktoriabarsch in Parmesan- Eihülle, dazu Tomatensugo und Pasta bei Vital. Da kamen das Hausgemachtes vegetarisches Moussaka bei Veggie leider nicht ganz heran und auch die auf Asia-Gerichte konnten mich nicht wirklich überzeugen, zumal sie zwar noch angeboten aber nicht mehr auf der Speisekarte namentlich aufgeführt werden. Im Asia-Veggie-Bereich gab es wohl etwas mit Mie-Nudeln, außerdem irgend etwas mit viel Gemüse und irgend welchem dunklen Fleisch, vermutlich Rind. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich nach zwei Tagen Abstinenz heute mal auf dem vollen zu schöpfen und wählte den teureren Hähnchen-Burger, den ich noch mit einem Schälchen Mischgemüse sowie einem Joghurt ergänzte. Damit waren dann auch alle drei Komponenten ausgereizt. War aber schon komisch als ich mir das Gemüse nicht selbst portionieren konnte, sondern es die Thekenkraft für mich erledigte. Und sogar den Joghurt konnte ich mir nicht selbst nehmen, sondern bekam ihn samt einem Löffel gereicht. Was für ein Mehraufwand – aber wenn es der Eindämmung dient, soll es eben so sein.

Chicken burger with french fries / Hähnchen Burger mit Pommes Frites

Die Fritten erwiesen sich, bezogen auf diese Location, als qualitativ leicht überdurchschnittlich, denn sie waren knusprig, ausreichend gewürzt und sogar noch einigermaßen frisch – obwohl ich die Reste bekommen hatte, kurz bevor eine neue Lieferung aus der Küche gekommen war. Und auch der Burger erwies sich als einfach, aber doch wirklich gut gelungen. Das lag wohl auch daran, dass das gebratene Hähnchenfilet in seiner Mitte wunderbar zart und saftig geblieben war. Und es war eirklich ein Filet-Stück, keine Patty aus Hackfleisch, was das ganze meiner Meinung nach zusätzlich aufwertete. In Kombination mit der Mischung aus Eisbergsalat-Streifen, rohen Zwiebeln und Hamburgersauce auf der unteren Brötchenhälfte, die dem Ganzen noch etwas mehr “Schmatz” gaben, gar nicht mal übel, vor allem wenn man es zusätzlich noch in den reichlich vorhandenen Ketchup tunkte.

Chicken burger - Lateral cut / Hähnchenburger - Querschnitt

Die Mischung aus Erbsen, Pariser Möhren, grünen Bohnen und einigen Spargelspitzen passte erstaunlich gut dazu, zumal es auch noch angenehm frisch erschien und mit einer leichten und leckeren Knoblauchnote aufwartete. Als Dessert gab es schließlich einen Becher Joghurt mit Mango-Litschi-Geschmack der Firma Bauer – hier hatte man von den sonst offenen Bechern auf hygienisch verschlossene Industrieware gewechselt, wahrscheinlich um auch hier die Infektionsgefahrt möglichst gering zu halten. Und der Joghurt war auch so durchaus lecker – auch wenn ich ohne die Beschriftung nicht hätte sagen können ob es sich um Mango-Litschi oder Pfirsich-Maracuja gehandelt hätte – fruchtig war es aber alle mal und außerdem auch nicht zu süß. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, die 6,39 Euro waren gut investiert.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Hähnchen Burger heute extrem großer Beliebtheit, so dass ihm unangefochten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Viktoriabarsch, der sich auch relativ großer Beliebtheit erfreute. Somit konnte ich zwischen Asia-Gerichten und Moussaka keine klare Platzierung erkennen, weswegen Beide sich den dritten Platz teilen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen Burger: ++
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: ++
Joghurt: ++

Schweinerückensteak in Pfefferrahmsauce mit grünen Bohnen & Rösti [06.12.2019]

Friday, December 6th, 2019

Ich sitze ab heute für einige Zeit wieder im anderen Gebäude, das heißt ich muss quer über das Gelände laufen wenn ich mir etwas zum Frühstück im Bistro holen wollte, daher fällt das Frühstücken wohl für die nächste Zeit aus. Dafür sitze ich wieder bei meiner alten Senseo-Maschine, was mir einiges an Geld sparen dürfte, da ich den Kaffee nun einfach selbst mit Pads machen kann. Im Bistro kostet so eine große Tasse auch 64 oder 66 Cent, bei zwei bis drei Kaffee am Tag geht das auch ins Geld.
Zum Mittagessen begaben wir uns aber natürlich wie üblich ins Betriebsrestaurant. Mein erster Blick dort galt den Rabas Impanadas mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl bei Daily die mit Potato Wedges serviert wurden. Ich liebe ja Tintenfisch, aber bei den Raba Empanadas habe ich bisher eher durchwachsene Erfahrung gemacht, daher war ich unsicher ob ich dort zugreifen sollte. Doch zum Glück bot man mit einem Gebratenen Schweinerückensteak in leichter Pfefferrahmsauce, grünen Böhnchen und Rösti der Abschnitt Vital eine interessante und verlockende Alternative an. Am Scheiterhaufen mit Vanillesauce bei Veggie hatte ich keine Interesse, ebenso wenig am San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce von der Asia-Wok-Theke. Der Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse in Masamansauce wäre vielleicht zur Not aber auch noch gegangen, aber ich hatte meine Wahl bereits getroffen und wählte das Schweinerückensteak.

Pork steak in pepper cream sauce with green beans & hash browns / Schweinerückensteak in Pfefferrahmsauce mit grünen Bohnen & Röstis

Und ich durfte nach den ersten Bissen schnell feststellen, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte. Das Fleisch des Schweinerückensteaks war stellenweise zwar ein klein wenig trocken, aber damit muss man bei diesem mageren Fleisch und dieser Zubereitungsart rechnen und es war nicht so schlimm als dass man es nicht mit der würzigen Pfefferrahmsauce kompensieren konnte. Sie hätte zwar gerne noch etwas dickflüssiger sein können, aber darüber sehe ich mal hinweg. Dazu passten gut die angenehm frisch wirkenden und knackigen grünen Bohnen und die frischen und knusprigen Röstis als Sättigungsbeilage rundeten des Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ich war sehr zufrieden. Obwohl ich von Kollegen hörte, dass die Rabas Empanadas heute wohl auch sehr gut gelungen waren, aber so hatte ich eben mal 2 Euro beim Mittagessen gespart und das ist ja nicht zu verachten. 😉
Bei den anderen Gästen lieferten sich, ganz wie erwartet, die Tintenfisch-Sticks (Rabas) und das Schweinerückensteak ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala. Es war wirklich superknapp, aber ich würde letztlich dem Steak diesen Platz zubilligen wollen und die Empanadas somit auf einen sehr guten zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte der Scheiterhaufen mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: ++
Pfefferrahmsauce: ++
Grüne Bohnen: ++
Röstis: ++

Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln [23.05.2018]

Thursday, May 23rd, 2019

Nach drei Tagen Pause aufgrund zu vielen Resten kam ich am heutigen Donnerstag endlich wieder dazu, unserem Betriebsrestaurant einen Besuch abzustatten. Zuerst fiel mir dabei natürlich das Chili con Carne mit Baguette im Abschnitt Vital (Was immer es dort zu suchen hatte?) ins Auge. Aber ich Hackfleisch in Tomatensauce, ob nun mit oder ohne Bohnen und Mais, hatte ich in den letzten Tagen wirklich genug gehabt. Die Pilzpfanne mit Lauch und
Kartoffeln
aus dem Veggie-Bereich wäre eine leichte Alternative gewesen, aber sie sah mit ihren ganzen kleinen Salzkartoffeln nicht sonderlich ansprechend aus. Daher überlegte ich kurz, ob ich nicht bei der Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce, die neben Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, doch irgendwie sah das Gebratenes Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln und zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert aus der Sektion Daily, das mit Country Potatoes, grünen Bohnen und einer BBQ-Sauce serviert wurde, dann doch zu verlockend aus, so dass ich letztlich dort zugreifen musste. Und um das erweiterte Angebot mal gänzlich auszutesten, nahm ich mir auch noch ein kleines Dessert in Form eines Gläschens Cappucino-Creme mit auf das Tablett. Und der Preis blieb mit 4,41 Euro tatsächlich der selbe. Alternativ hätte ich wohl auch eine der Tagessuppen, es gab Pfannkuchensuppe und Spargelcremesuppe, nehmen können, aber mein Hunger war dann doch nicht so riesig.

Pork steak with glazed onions / Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln

Das Schweinesteak, das sich unter einem großzügigen Haufen wunderbar weich gedünsteten und glasierten Zwiebeln fand, erwies sich als nicht das allergrößte und war auch etwas stärker durchwachsen als normal, geschmacklich gab es aber nichts daran auszusetzen – vor allem wenn man es noch zusätzlich mit der rauchig-würzigen, heißen BBQ-Sauce kombinierte. Die grünen Bohnen waren dazu eine überaus gut passende Gemüsebeilage, aber leider bereits ein bisschen abgekühlt, was den Genuss leicht trübte. Und auch die heißen und außen schön knusprigen Country Potatoes fügten sich wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition ein. Der mit einem Tupfer Sahne und einer Schoko-Kaffeebohne garnierte Becher der luftig-lockeren, nicht zu süßem Cappucino-Creme schloss das Mahl gelungen ab. Eine gute Wahl und wunderbar geeignet mich nach der langen Abstinenz wieder an das Betriebsrestaurant zu gewöhnen. 😉
Die anderen Gäste schienen mir da zuzustimmen, denn das Holzfällersteak war auch beim heutigen Rennen um Platz eins eindeutig der große Favorit und konnte sich diese Position mit klarem Vorsprung sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich das Chili con Carne und die Asia-Gerichte – insbesondere die Ente – ein knappes Rennen. Letztlich setzte sich aber das Chili durch und verwies die Asia-Gerichte somit auf einen guten dritten Platz. Die Pilzpfanne belegte schließlich einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällesteak: ++
Glasierte Zwiebeln: ++
BBQ-Sauce: ++
Grüne Bohnen: +
Country Potatoes: ++
Cappucino-Creme: ++

Gebackene Scholle mit Remoulade & Röstkartoffeln [17.05.2019]

Friday, May 17th, 2019

Leider war der heutige Freitag erst das zweite und auch gleichzeitig das letzte Mal diese Woche, dass ich unserem Betriebsrestaurant eine Besuch abstatten konnte. Aber wirklich traurig war ich dann doch nicht darüber, denn auf der Speisekarte des Tages fanden sich mal wieder viele alte Bekannte unter den Gerichten und nichts neues: Bei Vital bot man einen Putenrollbraten mit Bratensoße und Penne Rigate, Veggie hatte einen Milchreis mit Waldbeeren (Vegetarisch) im Angebot und bei Daily stand eine Gebackene Scholle mit zwei Beilagen dazu Tagessuppe oder Dessert auf dem Speiseplan. Des weiteren gab es an der Asia-Wok-Theke Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse süß – sauer. Keine wirklichen Highlights. Wären keine Penne dabei gewesen, hätte ich mich vielleicht für den Putenrollbraten entschieden, so aber landete die Scholle auf meinem Tablett, die mit Remoulade und Röstkartoffeln serviert wurde, so wie schon immer. Außerdem standen natürlich Zitronenecken bereit, wie meistens bei Fischgerichten. Und an der heute recht dünn ausgestatten Gemüsetheke entdeckte ich außerdem noch eine Gemüsemischung aus Möhren, Erbsen und grünnen Bohnen, die nicht allzu verkocht und abgestanden zu sein schien, daher landete auch davon eine kleine Portion auf meinem Tablett. Alles zusammen schlug mit 4,41 Euro zu buche, das Gemüse wurde dabei nicht, wie früher, extra berechnet.

Baked plaice with remoulade & roast potatoes / Gebackene Scholle mit Remoulade & Röstkartoffeln

Ich hatte ja bereits am Mittwoch Röstkartoffeln zu meinem Fleischpflanzerl gehabt, aber dieses mal waren sie deutlich besser gelungen als vor zwei Tagen, denn sie waren angenehm fest und nicht so matschig wie damals. Die in Panade gebackene Scholle erwies sich ebenfalls als in Ordnung, auch wenn sie an den schmalen Enden ein klein wenig fest gebacken war, aber zum Glück nur minimal. Man hätte gerne etwas mehr von der überaus schmackhaften Remoulade auf den Teller tun können, die sich sowohl für den Fisch als auch für die Kartoffeln wunderbar eignete und außerdem dafür sorgte, dass das Gericht einsgesamt nicht zu trocken wirkte. Dazu passte auch ganz gut das nur minimal abgestandene und noch leidlich warme Gemüse aus Erbsen, grünen Bohnen und Möhrenscheiben. Das Gericht war also soweit in Ordnung, auch wenn es bestimmt nicht in die Annalen unseres Betriebsrestaurants eingehen wird. 😉
Um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages leisteten sich heute die Scholle und der Putenrollbraten ein kleines Rennen, aber letztlich konnte die Scholle sich dann doch mit einem kleinenn, aber deutlichen Vorsprung durchsetzen. Somit landete der Putenrollbraten auf einem guten zweiten Platz. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier folgte schließlich der vegetarische Milchreis mit Waldbeeren.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: +

Lammkeule mit Rosmarinsauce & Speckbohnen [20.03.2019]

Wednesday, March 20th, 2019

Während mich die Asia-Wok-Angebote wie Gebratenes Gemüse mit Pok Choi und Hoi Sinsauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austersauce von der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants auch heute mal wieder weniger reizten, war das Angebot der westlichen Küche heute durchgehend sehr Interessant. Der Seelachs auf karibische Art mit kreolischem Reis bei Vitality als etwas leichteres Fischgericht seinen Reiz besaß, war bei Tradition der Region ein Klassiker des Restaurants in Form von Cevapcici mit Ajvar und Djuvecreis, dazu frischen Zwiebeln im Angebot, auch wenn das Gericht wohl eher zu Globetrotter gehört hätte. Getoppt wurde aber alles vom Angebot im Abschnitt Globetrotter, denn dort stand eine Geschmorte Lammkeule mit Rosmarinsauce, Speckbohnen und Macaire-Kartoffeln auf dem Speiseplan. Und da ich Lamm in fast jeder Form sehr schätze und der Preis für dieses Gericht mit 4,89 Euro auch nicht sonderlich teuer war, fiel meine Wahl schließlich auf die Lammkeule.

Braised leg of lamb with rosemary sauce, bacon beans & macaire potatoes / Geschmorte Lammkeule mit Rosmarinsoße, Speckbohnen & Macaire-Kartoffeln

Die eineinhalb Scheiben der Lammkeule waren zwar recht dünn geraten, dafür war das Fleisch aber wunderbar mürbe geschmort, dabei aber auch schön zart und nicht übermäßig durchwachsen. Dazu passte sehr gut die leicht dickflüssige, kräftige Sauce mit ihrem klaren, aber nicht zu dominanten Rosmarinaroma. Lamm und Rosmarin gehören einfach zusammen, ebenso wie zu einem guten Lammgericht auch einfach Bohnen gehören. Zwar war die Portion hier etwas mickrig geraten und schon nicht mehr ganz heiß, aber darüber konnte man hinweg sehen. Bei den Macaire-Kartoffeln war man aber wiederum sehr großzügig vorgegangen und hatte von dieser Spezialität der französischen Küche gleich vier recht große Stücke mit serviert. Zwar handelte es sich dabei um TK-Ware, die mehr an zu Talern geformte Kroketten als an richtige Macaire-Kartoffeln wie z.B. in diesem Rezept erinnerten, aber gut geschmeckt haben sie dennoch sehr gut und passten wunderbar zum Lamm samt Bohnen und Sauce. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl und bereute die Entscheidung nicht.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich das Lammgericht aber leider nicht an die Spitze setzen, hier herrschte eher eine Vorliebe für den Klassiker in Form der Cevapcici mit Djuvecreis. Und auch für den zweiten Platz reichte es nicht ganz, denn diesen eroberten sich mit knappen Vorsprung die Asia-Gerichte für sich erobern. Erst auf Platz drei sah ich die Lammkeule, womit sie sich nur mit kleinem Vorsprung gegen den Seelachs durchsetzen konnte, der somit auf dem vierten Platz landete.

Mein Abschlußurteile:
Lammkeule: ++
Rosmarinsauce: ++
Speckbohnen: ++
Macairekartoffeln: ++

Filetspitzen vom Rind, Känguru & Strauss in Sherrysauce [06.12.2018]

Thursday, December 6th, 2018

Obwohl die Spaghetti Bolognese mit Grana Padano wie sie heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden immer eine gute Alternative bieten, hatte ich mich bereits früh auf die Filetspitzen vom Rind, Känguru und Strauss in Sherrysauce, dazu Speckbohnen und Kartoffelstampf bei Globetrotter festegelegt. So etwas gibt es wirklich nicht alles Tage und der Preis war nicht merklich höher als bei regulären Gerichten. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem bei Vitality Kürbis-Currygulasch mit Süßkartoffelwürfeln und Schmand sowie an der Asia-Wok-Theke Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Gebratenes Hähnchenfleisch mit Gemüse in Massamansauce angeboten wurden.

Filet tips from beef, kangaroo & ostrich in sherry sauce / Filetspitzen vom Rind, Känguru & Strauss in Sherrysauce

Zwar waren die Fleischstücke für meinen Geschmack etwas zu grob geschnitten und bei der Menge der Sauce hatte man auch etwas übertrieben, damit bin ich aber auch schon durch mit den negativen Kommentaren zu diesem Gericht. Die Zusammenstellung aus den drei Fleischsorten von Rind, Känguru und Strauß erschien ausgewogen und die einzelnen Fleischstücke waren trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft durchgehend saftig und zart. Kombiniert in der angenehm würzigen und nicht zu dünnflüssigen Sherrysauce ein wirklicher Genuss den man nicht jeden Tag bekommt. Und auch der Kartoffelstampf war, wie die Bezeichnung schon vermuten ließ, nicht wieder nur das aus Pulver angerührte Kartoffelpüree wie es sonst serviert wird, sondern eine Sättigungsbeilage mit etwas mehr Biss und kleinen Kartoffelstückchen darin, das nicht nur was die Konsistenz sondern auch von seinem Geschmack her überzeugen konnte. Dazu passte gut der Bund in Speck eingewicklete grüne Bohnen, der zwar nur eine kleine, dafür aber sehr schmackhafte Gemüsebeilage bildete. Zwei davon wären natürlich noch besser gewesen, aber man kann nicht alles haben. Ich war aber diese Woche wieder komplett zufrieden mit dem von mir gewählten Mittagsgericht.
Trotz des exotischen Angebots heute griffen die meisten der anderen Gäste dann doch bei den Spaghetti Bolognese zu, die sich mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten. Aber zumindest für einen guten zweiten Platz reichte es bei den Filetspitzen dann doch. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich den Kürbis-Currygulasch.

Mein Abschlußurteil:
Filetspitzen: ++
Sherrysauce: ++
Speckbohnen: ++
Kartoffelstampf: ++

Zwiebelrostbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln [22.11.2018]

Thursday, November 22nd, 2018

Heute ging es mir wieder etwas besser und ich konnte es wagen, wieder in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Dort war ich etwas hin und her gerissen zwischen zwei Gerichten, die größeres Interesse bei mir erregten: Zum einen den Wiener Zwiebelrostbraten mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region, zum anderen die Mac & Cheese – Maccaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce. Gut, auch die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sah heute nicht allzu schlecht und vor allem nicht zu trocken aus, aber mir lag der Appetit nach Fleisch. Dabei wäre das Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hähnchenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry, das neben Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, diese Voraussetzung zwar auch noch erfüllt, doch ich entschied mich letztlich dann doch für den Zwiebelrostbraten, der diese Anforderung auf die aus meiner Sicht am kulinarisch hochwertigsten erfüllte. Passenderweise hatte man sogar die scharfen Steakmesser für den Braten bereitgestellt, was eher eine Seltenheit ist. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Vienna onion beef roast with gravy & roast potatoes / Wiener Zwiebelrostbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Wir waren heute nicht besonders spät essen gegangen, so dass es wirklich etwas ärgerlich war, dass sowohl der Rostbraten als auch die Röstkartoffeln (die man dieses mal erfreulicherweise mal in Scheiben geschnitten hatte und nicht im Ganzen geröstet hatte) leider nicht mehr richtig heiß waren. Dadurch waren die Kartoffelscheiben natürlich nicht mehr ganz so knusprig wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Hinzu kam, dass die komplette breite Seite des Rostbratens – jene die im Foto den Kartoffeln zugewandt ist – mit Knorpeln durchsetzt war, was den Genuss und die Fleischausbeute des ansonsten sehr guten und zartrosa gebratenen Rindfleisches zusätzlich minderte.

Vienna beef rost - gristle / Wiener Zwiebelrostbraten - Knorpel

Und um das ganze noch zu die Krone aufzusetzen, hatte man zum garnieren nur getrocknete Industriezwiebeln verwendet, während die Mac & Cheese scheinbar frisch geröstete Zwiebeln zierten. Als ob es so schwierig wäre, einfach noch ein paar mehr frische Zwiebeln zu rösten. Die Sauce schließlich war zwar wie üblich recht dünn, aber geschmacklich in Ordnung und mit schönem zusätzlichen Zwiebelaroma. Im Ansatz ein vielversprechendes Hauptgericht, aber leider mit deutlichen Mängeln, die aber teilweise wohl einfach auch nur Pech gewesen sind. Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und Kohlrabi war natürlich auch nicht mehr frisch und knackig gewesen, aber das hatte ich hier auch nicht erwartet. Im Nachhinein gesehen wäre ich mit den Käsemakkaroni vielleicht doch besser bedient gewesen, aber das konnte ich ja nicht ahnen.
Bei den anderen Gästen schienen die Mac & Cheese Nudeln dann auch einen winzigen Deut beliebter gewesen zu sein als der Zwiebelrostbraten, womit diesem us-amerikanischen Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Nach dem somit zweitplatzierten Zwiebelrostbraten folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Schupfnudelpfanne auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rostbraten: +
Zwiebeln: +
Röstkartoffeln: +
Sauce: ++
Mischgemüse: +

Schweinerückensteak mit Bohnengemüse, Kroketten & Pfeffersauce [10.08.2018]

Friday, August 10th, 2018

Am heutigen Freitag bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gleich aus meiner Sicht interessanten Angebote. Während mich so Sachen wie Kirschmichl mit Vanillesoße im Abschnitt Tradition der Region gar nicht interessierten und mir auch weniger der Appetit nach Gerichten wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Erdnußsauce stand, so war mir bewusst dass ich mit einem Schweinerückensteak mit Bohnengemüse, Kroketten und Pfeffersauce bei Vitality oder dem traditionellen Gebackenen Seelachsfilet mit Kartoffelslat und Remoulade bei Globetrotter durchaus leben konnte. Und da ich ja schon zwei Mal diese Woche Fisch gegessen hatte, einmal süß-sauren Seelachs und einmal Low Carb Rotbarsch, fiel meine Wahl schließlich auf das Schweinerückensteak mit Pfeffersauce. Zum Glück hatten sich heute endlich, nach langer Hitzewelle, die Temperaturen etwas abgekühlt, sonst hätte ich vielleicht doch anders entschieden.

Pork steak with beans, croquettes & pepper sauce /  Schweinerückensteak mit Kroketten, Bohnengemüse & Pfeffersauce

Die Kroketten sahen von weitem schon fast wie Salzkartoffeln aus, es handelte sich aber tatsächlich um etwas, das man als Krokette bezeichnen konnte, nur eben in Ballform. Das wirkte sich aber nicht auf ihre Struktur der knusprigen äußeren Hülle mit dem weichen Kartoffelbrei im Inneren aus. Dazu gab es mit Zwiebeln und Bohnenkraut angemachte grüne Stangenbohnen, die aber leider nicht mehr ganz so knackig waren, da sie offensichtlich schon etwas länger gelegen hatten. Sie waren aber noch soweit in Ordnung, dass man von einem Punktabzug absehen konnte. Wichtigster Punkt war aber natürlich das ausreichend große, etwa fingerhohe Schweinerückensteak mit seinem mageren, aber leider ganz leicht trocknen Fleisch. Doch die leichte Trockenheit ließ sich mit der geschmacklich überaus gehaltvollen und angenehm dickflüssigen Pfeffersauce problemlos kompensieren, so dass ich auch hier von einem Punktabzug absehen kann. Definiti kein leichtes Gericht, aber auch nur überschwer und meiner Meinung nach genau das richtige für einen Abschluss der Arbeitswoche.
Sah man sich etwas im Speisesaal um, konnte man aber erkennen dass sich heute wohl der Seelachs der etwas größeren Beliebtheit erfreute und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Das Schweinerückensteak war aber eng auf und folgte auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und mit geringem Abstand auf dem vierten Platz folgte schließlich der Kirschmichel.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: ++
Pfeffersauce: ++
Bohnengemüse: ++
Kroketten: ++