Rinderhacksteak “Mexico” mit Gemüsesalsa & Country potatoes [04.02.2013]

Zwar wäre heute der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality, welchen man noch zusätzlich mit einem Joghurt- oder SourCream Dip garniert hatte, mit Sicherheit das kalorientechnisch optimalste Gericht gewesen. Aber leider konnte ich mich aufgrund des visuellen Eindrucks nicht so recht dafür begeistern. Und auch für die Asia-Gerichte konnte ich mich nicht erweichen, zumal morgen ja voraussichtlich dort wieder ein Fischgericht erwarten kann und ich in diesem Fall mit Sicherheit dort zuschlagen werde. Also konzentrierte ich meine Aufmerksamkeit auf das Gebratene Rinderhacksteak “Mexico” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Tradition der Region und die Penne Rigate an TOmatenragout mit Thunfisch und Parmesan bei Globetrotter. Klang beides gut und reizvoll, doch letztlich entschied ich mich für das Rinderhacksteak, denn an dieser Theke war gerade die kürzere Schlange. Und obwohl ja mit der Gemüsesalsa bereits Gemüse beim eigentlichen dabei war, erschien mir eine kleine Schüssel mit Mischgemüse von der Gemüsetheke nicht unpassend. Fehlte nur noch ein Becherchen Naturjoghurt mit roter Grütze aus dem Dessert-Angebot und fertig war das heutige Mittagsmahl.

Rinderhacksteak "Mexico" mit Gemüsesalsa & Country potatoes / Ground beef steak "Mexico" with vegetable salsa & country potatoes

Das Hacksteak in seiner sehr gleichmässigen, ovalen Form sah man meiner Meinung zwar an, dass es sich um vorgefertigt erworbene Ware handelte, das schmälerte den angenehmen Geschmack aber nicht: Es erwies sich als saftig, würzig und gut durchgebraten. Als Garnitur fand sich außerdem eine fruchtige, mild gewürzte Tomatensauce mit Mais und Stückchen von Zucchini und Möhren sowie als Sättigungsbeilage zahlreichen, außen knusprigen und innen angenehm weichen, wohl frittierten Kartoffelspalten, den Country potatoes. Und auch das zusätzliche Mischgemüse aus Möhren, Blumenkohl, grünen Bohnen und Erbsen war noch angenehm heiß und gut genug gewürzt, so dass ich hier keine Kritik anbringen kann. Der kleine Becher fast ungesüßten Naturjoghurts, der vermischt der roten Grütze aus Johannisbeeren zum leckeren Fruchtjoghurt wurde, schloss das heutige Mittagsmahl schließlich überaus gelungen ab. Auch wenn nicht gerade Kalorienoptimal dennoch ein gelungenes Mittagsmahl, ich war überaus zufrieden.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die Penne Rigata und das Rinderhacksteak “Mexico” ein enges Kopf an Kopf Rennen, das meiner Meinung nach das Hacksteak schließlich knapp für sich entscheiden konnte. Nach den Penne Rigata auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte auf Platz drei und der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++
Gemüsemix: ++
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Dicke Rippe mit grünen Bohnen & Salzkartoffeln [04.09.2012]

Dicke Rippe mit Bohnen & Salzkartoffeln / Big rip with beans & potatoes
Das als Dicke Rippe oder auch Brüstel oder Brustspitze bezeichnete Stück Schweinefleisch ist von seiner Struktur und Maserung her zwar etwas grober, aber dafür entgegen dem regulären Rippchen ohne Knochen. Behutsam geschmort und mit einer würzigen, dunklen Sauce versehen handelt es sich um ein wirklich leckeres Stück Fleisch – vor allem wenn es vorher etwas mariniert oder geräuchert wurde. Dazu passen meiner Meinung nach besonders gut ein paar grüne Böhnchen und Salzkartoffeln. Da sieht man gerne über den etwas höheren Fettgehalt weg, den diese Fleischsorte mit sich bringt. 😉

Pikantes Bohnengulasch [07.08.2012]

Nachdem ich ja gestern bereits gestern Asiatisch gegessen hatte, wollte ich heute mal wieder der regulären Küche meine Aufmerksamkeit zuwenden – daher ließ ich die Angebote in den Woks, wo u.a. Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gaeng Pad Nue – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry bruzzelten, links liegen. Das traditionell-regionale Hähnchen Cordon Bleu mit Pommes Frites wiederum kam für mich nicht in Frage, da frittierte Pommes und frittiertes, paniertes und mit Käse und Schinken gefülltes Fleisch – auch wenn es vom Hähnchen war – versprach eine ziemliche Kalorienbombe zu sein. Besser klangen da schon die Spinat-Ricotta Tortellini in Gorgonzolasauce bei Globetrotter und ich war kurz davor hier zuzuschlagen als ich schließlich den Klassiker Pikantes Bohnengulasch bei Vitality entdeckte, das man wie üblich mit einem kräftigen Klacks Saurer Sahne garniert hatte. Und bei den gerade mal 392kcal die dieses Gericht haben fiel mir da die Wahl nicht schwer. Daran änderte auch der kleine Becher Obstsalat von Dessert-Theke, den ich mir nach als Nachtisch gönnte nicht mehr viel.

Pikantes Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Im Bohnengulasch fanden sich neben grünen Stangenbohnen und kleinen weißen Bohnen auch kleine Kartoffeln, Würfel von Zucchini, roter und grüner Paprika sowie geschälten Tomaten in einer leckeren fruchtigen Tomatensauce, die mit zahlreichen Kräutern gewürzt war. Vermengt mit der dünnen sauren Sahne und er von mir selbst hinzugefügten Garnitur aus gehackter Petersilie ergab das Ganze ein einfaches, vegetarisches und sehr leckeres Eintopfgericht, das auch noch angenehm lang sättigte. Und auch der kleine Becher aus so gut wie nicht gesüßten, gewürfelten Stücken von Apfel, Birne, Ananas, Melone, Erdbeere, Orange und Mango sowie Weintrauben in etwas Eigensaft gab keinerlei Grund zur Kritik und bot somit einen gelungenen Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Welches der anderen Gerichte heute mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, die ich wie immer durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Kantinengäste aufstellte, kann man wohl leicht erraten: Genau, natürlich das Gericht mit Pommes Frites und dem Hähnchen Cordon bleu. Auf Platz zwei würde ich mit knappen Vorsprung mal wieder die Asia-Gerichte einordnen, gefolgt von den Tortellini und schließlich ebenfalls knapp dahinter schließlich der Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Bohnengulasch mit Saurer Sahne: ++
Obstsalat: ++

Putenoberkeule mit Orangenrahmsauce [27.01.2011]

Einen Moment überlegte ich zwar noch, ob ich heute wieder bei den Asia-Gerichten zuschlagen sollte, da mich sowohl das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit Gemüse nach Peking Art als auch die Gai Pad Prik Wan – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce durchaus verlocken aussahen, aber dann entdeckte ich bei den Angeboten der regulären Küche die Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Knöpfle, ein Gericht das ich hier schon einmal probiert hatte und meine Entscheidung stand fest. Notfalls wäre auch noch der Gekochte Tafelspitz mit Wirsinggemüse dazu Bullionkartoffeln gegangen, den wir ja von hier bereits kennen und der Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven aus der Sektion Vitality wäre mit Sicherheit die kalorientechnisch Optimalste Lösung gewesen, aber irgendwie war mir heute mal nach Pute. Dazu nahm ich mir von der Gemüsetheke noch ein Schälchen grüne Bohnen sozusagen als gesündere Alternative zu einem Dessert. Ein Tagestipp wie die Tage zuvor konnte ich heute übrigens nicht entdecken.

Putenoberkeule mit Orangenrahmsauce / Turkey haunch with orange cream sauce

Hätte ich mich mal nur meine Beurteilung vom letzten Mal erinnert, dann hätte ich gewusst das das Fleisch der Putenoberkeule nicht ganz so perfekt gewesen war und auch dieses Mal deutliche Schwächen aufwies. Zwar war das Fleisch dieses Mal nicht mit fettigen Stücken versetzt, sondern einfach nur an einigen Stellen sehr trocken und “bissfest” als wäre es etwas zu lange gebacken worden, aber dennoch kann ich hier unmöglich volle Punktzahl geben. Auch wenn es größtenteils durchaus in Ordnung erschien. Die Orangenrahmsauce passte aber geschmacklich sehr gut dazu und auch an den Spätzle oder besser Knöpfle als Sättigungsbeilage gab es nichts auszusetzen. Bei den Bohnen hatte ich zwar im ersten Moment gezweifelt ob sie zu Geflügel passen würden, immerhin assoziiere ich dieses Gemüse eher mit Lammbraten und ähnlichem, aber diese Befürchtung erwies sich als unbegründet und die Qualität war für Kantinenverhältnisse auch absolut ok und gab keinen Grund zur Kritik, denn sie waren einigermaßen frisch und heiß.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher schienen aber heute die Asia-Gerichte das Rennen zu machen und belegten zumindest meinem Eindruck nach den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Um Platz zwei kämpften recht knapp der Tafelspitz und die Putenoberkeule, wobei ich persönlich und rein subjektiv gesehen dem Tafelspitz diese Position zubilligen würde und die Putenoberkeule auf Platz drei sehe. Auf dem vierten Platz kam schließlich der Griechische Gemüsetopf. Im Nachhinein gesehen wäre ich mit dem Gemüsetopf vielleicht auch etwas glücklicher geworden, aber letztlich war auch das gewählte Gericht soweit in Ordnung. Nur an der Fleischzubereitung sollte man noch etwas arbeiten.

Mein Abschlußurteil:
Putenoberkeule: +
Orangenrahmsauce: ++
Spätzle: ++
Grüne Bohnen: ++

Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne [01.09.2010]

Auch heute entschied ich mich dazu, die Asia-Gerichte wie “Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” links liegen zu lassen. Nicht das “Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki” aus dem Bereich Globetrotter bewog mich zu dieser Entscheidung – es war eindeutig viel zu kalorienhaltig und auch die traditionell-regionalen “Rahmchampignons mit Semmelknödel“, die ähnlich einer Suppe mit großen Knödel darin serviert wurden brachten mich zu dieser Entscheidung. Viel mehr reizte mich das bei Vitality auf der Karte stehende “Schonen gebratene Hokifilet mit pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne“. Klang einfach lecker, sah gut und erschien angenehm leicht – wodurch ich mich dazu hinreißen ließ heute auch beim Dessert zuzugreifen und mir einen Becherchen Mintcreme auf das Tablett aufzuladen.

Hokifilet auf Bohnenpfanne

Mittwoch tatsächlich zu meinem Fischtag zu entwickeln – das letzte mal habe ich am 30. Juni 2010 am Mittwoch kein Fischgericht gegessen. Liegt aber wohl auch daran dass ich die Mittwochs-Fischgerichte meist deutlich Verlockender finde als jene die hier es am christlich-traditionalen Fischtag am Freitag gibt. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Bohnenpfanne bestand aus kleinen, wohl festkochenden Kartoffeln, die mit grünen Brech- sowie Kidneybohnen und einer ausgewogen pikanten Mischung aus Gewürzten versehen war. Fand ich sehr schmackhaft und passte geschmacklich wunderbar zu dem dünn panierten, grätenfreien Hokifilet. Das helle, fast weiße Fleisch des Hoki finde ich immer wieder ein Genuss – an Zartheit kenne ich keinen Fisch, der ihn wirklich übertrifft. Das einzige was ich vermisste waren einige Zitronenecken – denn leckerer Fisch mit einigen Tropfen Zitronensaft finde ich noch leckerer. Mit 458 kcal oder 12 WW-ProPoints aber auf jeden Fall ein angenehm leichtes Mittagsmahl – da konnte ich die luftige-lockere Mintcreme mit der Cocktailkirsche auch noch verschmerzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher hatte sich natürlich wie nicht anders zu erwarten für das Gyrosgericht entschieden. Auf Platz zwei folgten heute meines Eindruckes nach die Asia-Gerichte, dann die Rahmchampignons mit Semmelknödel und dann erst das Hokifilet. Wobei diese Aussagen natürlich wie immer nur einen zeitlichen Ausschnitt abbildet – aber das kann sich der geneigte Leser ja denken….

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mintcreme: ++