Fischragout mit Spargel & Reis [24.05.2013]
24.05.2013 19:42 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Eigentlich wäre heute ja mal was asiatisches an der Reihe gewesen, aber die Gebackene Ananas und Banane war gar nichts für mich und beim Gaeng Massman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry befürchtete ich etwas, dass das Rindfleisch wieder etwas zäh sein könnte. Daher sollte ich mich anders entscheiden. Der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce bei Tradition der Region war zwar aufgrund seines Charakters als Süßspeise nichts für mich, aber sowohl das Fischragout vom Lachs und Red Snapper mit grünem und weißen Spargel im Reisring bei Globetrotter als auch das Japanische Ingwersteak mit Honigmöhren an Basmatireis bei Vitality erschienen mir überaus verlockend. Warum ich mich letztlich für das Fischragout entschieden habe, kann ich gar nicht so genau sagen, zumal ich ja am Mittwoch ja bereits die Kombination aus Reis und Spargel gehabt hatte. Aber irgendwie war mir heute danach. Dazu gesellte sich noch, ausnahmsweise, ein kleiner Obstsalat von der Dessert-Theke als Nachtisch.
Auf einem Portion von lockerem Rundkornreis, den man zwar leider nicht wie versprochen als Ring geformt hatte, aber das hatte glücklicherweise keinerlei Einfluss auf den Geschmack. Dazu hatte man gewürfeltes Lachsfilet, einige Stücke eines helleren Fisches, wohl der Red Snapper, grünen und weißen Spargel sowie einige Frühlingszwiebeln in einer cremigen, würzigen Sauce zu einem durchaus schmackhaften Ragout kombiniert. Leider hatte ich, im Gegensatz zu Kollegen die ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatten, eine Portion mit relativ wenig Spargelstücken erwischt. Die Menge reichte aber gerade noch aus, nicht zu einem Punktabzug zu führen. Trotz kleiner Mängel ein durchaus gelungenes Gericht, dass bis auf den Mangel an Spargel meine Erwartungshaltung erfüllte. Am Obstsalat, der aus Stücken von Apfel, Melone, Aprikose, Birne sowie Weintrauben zusammengesetzt war, gab es aber absolut nichts zu meckern.
Dennoch schien das Japanische Ingwersteak einen etwas größeren Zuspruch bei den anderen Gästen zu finden, womit ihm heute der ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Aber auf Platz zwei folgte auch schon das das Fischragout, das sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Thai-Gerichte durchsetzen konnte. Der Germknödel mit Vanillesauce landete als Hauptgericht schließlich zwar nur auf Platz vier, aber ich sah ihn in kleineren Portionen auch hier und da als zusätzliche Nachspeise. Eigentlich eine gute Idee, aber für mich wäre das eindeutig etwas zu kalorienreich gewesen.
Mein Abschlußurteil:
Fischragout: ++
Reis: ++
Obstsalat: ++
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Spargel-Pizza mit Ajvar & Ziegenfrischkäse – das Rezept
27.04.2013 18:59 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf meiner immer währenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich dieses Mal auf eine Pizza, die das aktuelle Saison-Gemüse Spargel mit dem Paprikamus Ajvar und Ziegenfrischkäse kombinierte. Traditionell kombiniert man Spargel ja eher mit Sauce Hollandaise oder Bernaise, aber irgendwie gefiel mir die Idee auf Anhieb, daher musste das Ganze heute unbedingt mal ausprobiert werden. Dabei sei noch erwähnt, dass die Menge des Spargels im ursprünglichen Rezept etwas zu groß angesetzt war, weswegen ich etwas zu viel gekauft hatte, aber die Mengenangaben in meinem Rezept sind angepasst und stimmen nun. Aber damit genug der Vorrede, kommen wir nun zum Rezept.
Was brauchen wir also für 1 Blech (4 – 6 Stücke)?
200g grüner Spargel (dünne Stangen)

150g weißer Spargel (dünne Stangen)

120g Ajvar (ich hatte die scharfe Variante gewählt – es gibt sie aber auch in milder Form)

100g Kochschinken (ca. 4 Scheiben)

1 Rolle Pizzateig (TK – 400g) - wer mag kann ihn aber auch gerne selbst machen

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder besser noch Butter zum braten
Beginnen wir nun damit, den weißen Spargel zu waschen

seine trockenen Enden großzügig abzutrennen und ihn komplett zu schälen – nur den Kopf lassen wir unangetastet –

und ihn dann in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Dann waschen wir den grünen Spargel,

trennen auch hier die trockenen Stilenden ab,

schälen sein unterstes Drittel

und schneiden ihn ebenfalls in kleinere Stücke.

Nun zerlassen wir etwas Butter in einer Pfanne

und braten sowohl den weißen Spargel

als auch den grünen Spargel für jeweils ein bis zwei Minuten kurz auf mittlerer Stufe an.

Jetzt schälen wir unsere Knoblauchzehe, zerkleinern sie sehr fein

und geben sie gemeinsam mit dem Frischkäse und dem Ajvar in eine Schüssel

wo wir alles gründlich miteinander verrühren.

Außerdem waschen wir die Kirschtomaten,

und schneiden den Kochschinken in Rechtecke.

Jetzt ist es an der Zeit den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, den fertigen Pizzateig aus dem Kühlschrank zu nehmen und ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufzurollen, wo wir ihn großzügig mit unserer Mischung aus Ajvar, Frischkäse und Knoblauch bestreichen.

Dann belegen wir ihn mit dem Kochschinken,

fügen den angebratenen Spargel hinzu

und legen dazwischen die halbierten Kirschtomaten auf

um alles kräftig mit Salz und Pfeffer zu würzen

und schließlich mit dem zerbröselten Ziegenfrischkäse zu bestreuen.

Ist der Ofen den vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen.

Sobald das Ganze dann fertig gebacken ist, brauchen wir das Blech nur noch zu entnehmen

und die Pizzastücke mit etwas frischem Basilikum garniert zu servieren und zu genießen.

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Ich hatte befürchtet, dass das scharfe Ajvar zu dominant werden würde und den Geschmack des Spargels überdecken würde, doch da hatte ich mich glücklicherweise geirrt. Viel mehr harmonierte der Geschmack des Spargels wunderbar mit dem fruchtig-scharfen Ajvar-Aroma mit seiner leichten Knoblauch-Note und wurde schließlich durch den würzigen Geschmack des Ziegenfrischkäses und das frische Basilikum, auf das man übrigens keinesfalls verzichten sollte, geschmacklich abgerundet. Und selbst der Fertig-Pizzateig erwies sich als in Ordnung. Vielleicht wäre das Ganze mit einer selbst gemachten, dünnen Ölteig oder einem leckeren Dinkel-Vollkornteig sogar noch einen Deut besser geworden, aber da hatte heute bei mir leider die Faulheit gesiegt.
Werfen wir wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt das ganze Blech bei ca. 2100kcal, aufgeteilt auf 6 Stücke kommen wir also auf einen Wert von gerade mal 350kcal. Teilt man die Pizza in vier große Teile auf, kämen wir auch nur auf einen Wert von gerade mal 525kcal pro Portion. Für eine Pizza also ein ungewöhnlich leichter Genuss wie ich positiv überrascht feststellen musste. Und lässt man den Kochschinken weg, hat man auch noch ein sehr schmackhaftes vegetarisches Pizzagericht. So bleibt mir nur noch, allen Lesern dieses Rezept wärmstens ans Herz zu legen, denn die Kombination aus Spargel und Ajvar ist ein geschmackliches Erlebnis, das man nicht versäumen sollte.
Guten Appetit

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Spargel-Risotto mit Erbsen & Kerbel – das Rezept
21.04.2013 19:08 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Mit etwas Verspätung aufgrund des zu kalten Wetters hat nun endlich die Spargel-Saison begonnen. Da wollte ich es natürlich nicht versäumen auch mal wieder etwas mit diesem Gemüse zuzubereiten. Und da ich ja ein großer Freund von Risottos aller Art bin, erschien es nur naheliegend, mich mal an einem Spargel-Risotto zu versuchen, dass ich mit einigen Erbsen und frischem Kerbel zu einem überaus schmackhaften Gericht ergänzte. Und dieses Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal vorstellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun damit, den Spargel zu waschen,

das untere Drittel der Spargelstangen zu schälen

und sie dann in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel

und zerkleinern die Knoblauchzehe.

Dann erhitzen wir den Gemüsefond und halten ihn warm.

In einer Pfanne erhitzen wir dann einen Esslöffel Olivenöl,

braten den zerkleinerten Spargel für 2-3 Minuten darin an

und entnehmen ihn dann wieder und stellen ihn bei Seite.

In die nun wieder leere Pfanne geben wir jetzt den zweiten Esslöffel Olivenöl

und dünsten darin Zwiebel und Knoblauch an.

den wir für etwa eine Minute glasig andünsten

und dann mit dem Weißwein aufgießen

den wir vollständig einkochen lassen.

Ist der Weißwein eingekocht, gießen wir etwa 150ml vom Gemüsefond hinzu

und lassen damit den Reis über ca. 20 Minuten bei gelegentlichem rühren bissfest kochen

wobei wir immer wieder ein wenig vom Gemüsefond nachgießen sobald die Flüssigkeit eingekocht ist.

Nach zwanzig Minuten geben wir dann die Erbsen

und den angebratenen Spargel mit in die Pfanne

und lassen alles weitere sieben bis acht Minuten auf mittlerer Stufe garen, wobei wir auch jetzt darauf achten sollten dass bei Bedarf immer etwas Flüssigkeit nachgegossen wird. Sollte uns der Gemüsefond ausgehen, können wir hier notfalls auch lauwarmes Wasser verwenden.

Während das Gemüse und der Reis garen, waschen wir den Kerbel, schütteln ihn trocken

und zupfen dann die Blättchen von den Stielen, die wir mit einem Messer etwas zerkleinern.

Außerdem würzen wir das Risotto schon mal etwas mit Pfeffer und Salz.

Dann geben wir den Ziegenfrischkäse hinzu

und verrühren ihn gut mit dem restlichen Pfanneninhalt.

Zum Schluss schmecken wir alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Abschließend stellen wir die Kochplatte aus und heben noch den frischen Kerbel unter,

dann können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

Eine sehr leckere Art, seinen Spargel zu genießen muss ich sagen. Der knackige grüne Spargel und die Erbsen harmonierten wunderbar mit dem bissfesten, würzigen Rissotto-Reis und der Ziegenfrischkäse und der würzig-süßliche Kerbel, dessen Aroma ein wenig an Fenchel erinnert, rundeten das ganze geschmacklich gelungen ab. Auch ohne Fleisch ein überaus sättigendes und schmackhaftes Rezept, das ich wirklich weiter empfehlen kann.
Werfen wir abschließend wie üblich einen Blick auf Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Berechnung nach hat die gesamte Zubereitung 1100kcal, aufgeteilt auf drei Portionen kommen wir so auf 367kcal, bei zwei großen Portionen erreichen wir 550kcal. Nach dem doch etwas kalorienreicheren Gericht von gestern ein angenehm leichter Genuss, den ich nicht nur Spargel-Liebhabern vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Guten Appetit

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Spargel-Cannelloni mit Ziegenfrischkäse & Spinat – das Rezept
13.05.2012 18:32 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf meiner wohl niemals endenden Suche nach interessanten Spargelrezepten die nicht nur aus der Beigabe von Sauce Hollandaise und Kochschinken bestehen stieß ich vor kurzem auf diese Spargel-Cannelloni mit Ziegenfrischkäse & Spinat die mir auf Anhieb zusagten. Gut, der Ziegenfrischkäse ist nicht Bestandteil des ursprünglichen Rezepts gewesen, er erschien mir aber als leckere und passende Alternative zu normalen Frischkäse. Und diese Änderung erwies sich als wirklich sehr gelungen und das Ergebnis war ein wunderbar schmackhaftes Gericht, das auch ohne Fleisch absolut zu empfehlen ist. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Ganze hier in gewohnter Form mal kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 4 Portionen?
400g grüner Spargel – dünne Stangen

450g weißer Spargel – dünne Stangen
24 Cannelloni (so viele gingen in meine Auflaufform – die Menge kann aber variieren)

250g Blattspinat (Da ich keinen frischen bekommen hatte, griff ich hier auf TK-Ware zurück die ich noch vorrätig hatte)

sowie ca. 150ml Wasser
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
Beginnen wir dann damit, den Spargel vorzubereiten. Da ich mir den weißen Spargel bereits im Supermarkt von der dortigen Spargelschälmaschine habe schälen lassen, brauchte ich mich hier nur noch um den grünen Spargel kümmern. Zuerst schneiden wir also die holzigen Enden ab

und schälen dann das untere drittel des Spargelstangen. Weißer Spargel muss hier natürlich komplett geschält werden.

Anschließend bringen die den Spargel auf die ungefähre Länge der verwendeten Cannelloni, wobei sie ruhig an beiden Seiten etwas überstehen können.

In einem Topf erhitzen wir dann etwas Wasser und legen unsere Cannelloni für ein bis zwei Minuten hinein um sie besser formbar zu machen. Diese Methode macht den nächsten Schritt aber bedeutend einfacher, auch bei Cannelloni ohne Vorkochen wie sie heute üblich sind.

Die so etwas geschmeidiger gemachten Cannelloni-Röhrchen befüllen wir dann mit zwei, besser drei Spargelstücken. Die befüllten Cannellini dann am besten irgendwo flach hinlegen und nicht stapeln, da die Nudelnröhren jetzt dazu neigen etwas aneinander zu kleben.

Außerdem, wenn nicht bereits zerkleinerter Spinat erworben wurde, schneiden wir diesen in kleinere Stücke. Sollten wir TK-Spinat verwenden, empfehle ich diesen vorher in einem Tuch oder mit den Händen etwas auszudrücken.

In einem Topf bringen wir dann die Butter zum schmelzen,

und verrühren es mit dem Schneebesen wobei wir alles für ein bis zwei Minuten köcheln lassen.

Anschließend gießen wir die Milch

dann lassen wir alles kurz aufkochen und fügen dann den Ziegenfrischkäse hinzu

den wir verrühren und schmelzen lassen.

Nachdem wir den Spinat noch hinzugefügt haben

würzen wir alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Das Ganze lassen wir dann für ca. 5 Minuten auf niedrigerer Stufe vor sich hin köcheln

und probieren es natürlich abschließend um es ggf. noch einmal geschmacklich mit den Gewürzen abzustimmen.

Nachdem wir den Backofen auf 200 Grad eingestellt haben und vorheizen lassen fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter aus
und bedecken den Boden mit etwas von unserer Sauce.

Nun können wir die erste Schicht Cannelloni einlegen

und bedecken sie wieder mit unserer Spinat-Ziegenfrischkäse-Sauce. Sollten einigen Spargelstücke übrig geblieben sein, können wir sie ebenfalls hier einstreuen.

Es folgt eine weitere Schicht der mit Spargel gefüllten Cannelloni

die wir schließlich mit dem Rest von unserer Sauce bedecken.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Kreation für ca. 45 Minuten darin überbacken.

Danach können wir sie wieder entnehmen

und das Gericht sogleich servieren und genießen.

Meine Befürchtung der Spargel würde auf diese Weise nicht ganz gar werden erwies sich zum Glück als vollkommen unbegründet. Alles war wunderbar zart geworden und die gut gewürzte, mit leckerem Blattspinat durchsetzte Sauce mit ihrem angenehmen Aroma des geschmolzenen Ziegenfrischkäses passte wie ich fand geschmacklich sehr gut zu der Kombination aus Spargel und Cannelloni. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.
Und auch was die Kalorienwerte angeht konnte ich sehr zufrieden sein. Meiner Kalkulation nach kam die gesamte Auflaufform auf ca. 1800kcal, das heißt pro Portion kommen wir auf gerade 450kcal – angenehm wenig für ein so leckeres und sättigendes Hauptgericht. In der Summe eine wirklich gelungene Verwendung für Spargel, die ich mal wieder vorbehaltlos weiterempfehlen kann.
Guten Appetit

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Ravioli mit gebratenen Garnelen & grünem Spargel in Kräutersahne – das Rezept
5.05.2012 17:40 kochexperimente, kulinarisches6 Kommentare
Ich hatte von meinem letzten Kochexperiment noch etwas grünen Spargel übrig, den ich natürlich noch verbrauchen wollte. Also entschloss ich mich dazu, heute mal Ravioli mit gebratenen Garnelen und Spargel in Kräutersahne zuzubereiten. Ein einfaches, aber dennoch sehr leckeres Rezept, das wie ich finde sehr lecker geworden war. Also umso mehr ein Grund, es hier mal kurz in der üblichen Form kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2 Portionen?
300g grüner Spargel – wer mag kann aber auch weißen verwenden

250g Ravioli – ich entschied mich für eine Sorte mit Spinatfüllung, kann mir aber auch gut vorstellen dass andere Füllungen hier passen würden

3 EL 8-Kräuter-Mischung (TK) (Eine fertige Mischung aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch und Pimpinelle – wer das alles frisch vorrätig hat, kann natürlich auf darauf zurückgreifen)

außerdem Salz & Pfeffer zum würzen
sowie 1/2 EL Butter zum anbraten
Kümmern wir uns zuerst um den Spargel, den wir waschen und die untersten, holzigen Enden abschneiden.

Dann schälen wir das unteren Drittel mit einem Spargel- oder Sparschäler

und schneiden die Stangen dann schräg in 3-4 cm große Stücke.

Außerdem setzen wir einen Topf mit etwas Salzwasser auf und bringen ihn zum kochen. Während das Wasser erhitzt können wir noch die Schalotte schälen und fein würfeln.

Wenn das Wasser dann kocht, schalten wir die Platte auf niedrigste Stufe und geben unseren geschnittenen Spargel hinein um ihn für 4-5 Minuten zu blanchieren.

Parallel dazu zerlassen wir in einer Pfanne die Butter,

dünsten die Schalottenwürfel darin glasig an

und pressen schließlich noch die Knoblauchzehe hinzu, die wir ebenfalls einige Minuten mit andünsten.

Sind Schalotten und Knoblauch gut angedünstet, können wir schließlich auch die Garnelen hinzufügen und mit anbraten.

Sobald der Spargel gut, aber bissfest blanchiert ist, schrecken wir ihn mit kalten Wasser ab und lassen ihn dann abtropfen.

Den entstandenen Spargelsud bringen wir anschließend wieder zum kochen und garen unsere Ravioli darin.

Jetzt können wir auch den blanchiertenSpargel mit in die Pfanne geben und ebenfalls mit anbraten.

Sobald die Ravioli dann beginnen oben zu schwimmen

sind sie fertig gekocht und wir können sie ebenfalls abschrecken und bei Seite stellen.

Haben Spargel und Shrimps durch das Braten etwas Farbe bekommen, können wir dann auch die 8-Kräuter-Mischung einstreuen

Dabei würzen wir alles kräftig mit Salz und Pfeffer und lassen es dann einige Minuten vor sich hin köcheln.

Abschließend fügen wir dann die fertigen Ravioli mit hinzu,

vermengen diese mit dem restlichen Pfanneninhalt und lassen alles bei niedriger Stufe der Platte noch kurz etwas weiter köcheln

bevor wir es dann heiß servieren und genießen können.

Eine einfache, aber sehr leckere Zusammenstellung aus knackigen Spargelstücken, feinen Shrimps und lecker gefüllten Ravioli, angemacht in einer würzigen Sahnesauce, die mit ihren zahlreichen Kräutern natürlich ebenfalls einen großen Teil zum geschmacklichen Gesamteindruck beitrug. Ich war mir dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden.
Und auch was die Nährwerte anging konnte sich das Gericht sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 910kcal, das entspricht also 455kcal pro Portion – vorausgesetzt dass man fettreduzierte Sahne verwendet. Spargel selber hat ja glücklicherweise relativ wenig Kalorien, den größten Einzelposten machen hier logischerweise die Ravioli also Sättigungsbeilage aus. Somit kann ich dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen – ein schnell zubereitetes und sehr leckeres Gericht, das sich nicht nur zur Resteverwertung von Spargel sehr gut eignet.
Guten Appetit

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