Brauhaus-Burger – Weißes Bräuhaus Berg am Laim

Heute Abend, es hatte sich glücklicherweise etwas abgekühlt, speisten wir im Biergaten im Weißen Bräuhaus Berg am Laim, über das ich hier schon einmal etwas umfangreicher berichtet hatte. Und obwohl auch gegrillt wurde, entschied ich mich nach kurzem überlegen für den Bräuhaus Burger mit Pommes Frites.

Brauhaus Burger

Neben einer mehr als ausreichenden Portion knuspriger, frischer Pommes Frites fand sich ein angenehm groß geratener Burger mit einer klassischen Belegung aus (von unten nach oben) Cocktail-Sauce, Salat, einer großen, saftigen Rinderhack-Bulette, Tomatenscheiben, frischen Zwiebelringen, Gurkenscheiben und einem Streifen knusprig gebratenen Bacons. Die obere Brötchenhälfte war schließlich wieder mit würziger Cocktailsauce bestrichen.

Brauhaus Burger - Querschnitt / Lateral cut

Ein wirklich vorzüglicher Burger muss ich sagen – für 8,50 Euro kann man da schon mal zuschlagen. Und nach knapp 10 Kilometern Fußmarsch bei über 30 Grad durch München kann man sich so etwas ruhig gönnen finde ich. ­čśë

Antipasto & Saltimbocca

Heute Abend zog es uns ins Ristorante San Martino im Landgasthof Martinshof in München-Riem um dort zu Abend zu Essen. Dieses Restaurant wirbt damit, die süditalienische Küche nach München zu bringen – ein Versprechen das wir natürlich einmal testen wollten. Zwar mussten wir uns gleich zu Beginn anhören, dass einige der Gerichte nicht mehr verfügbar waren, aber die übersichtliche Auswahl an Angeboten klangen durchgehend wirklich sehr erlesen. Pizza suchte man hier jedoch vergebens – obwohl ich sie ja ursprünglich auch aus dem Süden Italiens stammt – dafür gab es aber verschiedene Nudelgerichte, Suppe, Fisch- und Fleischgerichte sowie verschiedene Salate und natürlich Angebote aus dem Bereich der Antipasto. Dazu gab es natürlich ein breites Angebot an hochwertigen Weinen sowie natürlich auch anderen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken.
Nach einem kurzen Appetizer aus Weiß- und Olivenbrot wurde das Abendessen schließlich durch einen gemischten Antipasti-Teller eröffnet.

Antipasto

Das Zentrum bildete eine Portion aus frischen Ruccola-Blätter, getoppt von einem dünnem Käsestreifen. Darum angeordnet hatte man geräuscherten Schinken, Pesto, sautierte Salatgurken, geräuchertem Lachs und Mozzarella. Ergänzt mit wahlweise Balsamicoessig oder Olivenöl garniert sowie wieder ergänzt mit etwas Weiß- und Olivenbrot ergab diese hochwertige Zusammenstellung eine wirklich sehr gelungene Zusammenstellung und überaus leckere Vorspeise.
Auf den Hauptgang mussten wir dann leider recht lange warten – es war zwar für einen Montagabend und ein Restaurant in einem Vorort von München viel los, aber die Wartezeit war wirklich hart an der Grenze. Aber das was man uns schließlich servierte kann ich ebenfalls als sehr gelungen Bezeichnen und entschädigte ein wenig für die lange Wartezeit. Ich hatte mich für das Kalbssaltimbocca mit Kartoffelpüree entschieden – ich wollte nach der Variante mit Huhn die ich ja hier und hier schon mal probiert hatte nun endlich mal ein “echtes” Saltimbocca in seiner alla Roma Variante mit Kalb versuchen.

Saltimbocca

Auf einem Bett aus Kartoffelpüree fanden sich drei dünne Kalbsschnitzel, die man stilecht für ein Saltimbocca mit einem Blatt Salbei garniert und schließlich mit dünnem Schinken umwickelt hatte. Das entsprach genau dem was ich mir unter einem echten Saltimbocca alla roma vorstelle: Die zarten Kalbsschnitzel waren angenehm dünn und sowohl das Salbeiblatt also auch der geräucherte Schinken gaben dem ganzen eine wirklich unvergleichlich leckeren Geschmack. Gemeinsam mit dem lockeren Kartoffelpüree und der Sauce ergab das Ganze ein hochwertiges und gelungenes Abendessen. Zwar hätte noch etwas Gemüse das Ganze vollkommen komplettiert, aber auch so bin ich auch so mehr als satt geworden. Für leckere italienische Küche kann ich das San Martino vorbehaltlos weiter empfehlen.

Country Burger, Coleslaw & Wedges [02.02.2011]

Eigentlich hätte ich ja heute den Gedünsteten Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln aus dem Bereich Vitality wählen müssen, da ja der Mittwoch eigentlich mein Fischtag ist. Obwohl auch die traditionell-regionalen Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenem Parmesan klang vom Prinzip her recht lecker. Und auch die Bamit Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedem Gemüse in Spezial Sauce und das Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce klangen nicht übel, wobei ich das asiatische Tintenfischgericht übrigens hier schon einmal probiert hatte. Aber anstatt des heute auf der Karte befindlichen Putensteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites fand sich heute in der Sektion Globetrotter endlich der eigentlich der für gestern angekündigte Country Burger mit Coleslawsalat und Wedges auf der Speisekarte. Also entschied ich mich heute mal zu sündigen und griff bei diesem Gericht zu. Und um die Kalorienbombe voll zu machen, nahm ich mir noch einen Becher Vanillepudding mit Himbeergrütze von der Dessert-Theke.

Country Burger, coleslaw & potato wedges

Zwischen den beiden Hälften des Sesambrötchens fanden sich eine große Scheibe frischer Tomate, etwas kleingeschnittenem Salat, eine große Scheibe Salatgurke, einige Röstzwiebeln, eine Saucenmischung und gleich zwei Scheiben Rinderbuletten. Das Brötchen war zwar leider bereits außen etwas lufttrocken gewesen – aber die untere Brötchenhälfte war nicht in der Mitte hart, das hätte nämlich auch eine Zubereitung in der Mikrowelle hingewiesen . Das hing aber wohl damit zusammen dass ich so ziemlich den letzten Burger aus einer alten Ladung bekam und diese wohl schon etwas länger an der Ausgabetheke gestanden hatte. Man merkte am inneren jedoch dass das Brötchen ursprünglich mal angenehm frisch gewesen sein musste. Hinzu kam eine leider etwas klein geratene Portion Coleslowsalat aus viel Kraut, einigen Karottenstreifen und einem Dressing aus leichter Mayo sowie eine annehmbar große Portion heißer und knuspriger Potato Wedges bzw. Kartoffelspalten. Kein leichtes Gericht, soviel steht fest. Aber verglichen mit einem ähnlichen Gericht in dieser Lokalität war diese Zusammenstellung auf jeden Fall recht gut gelungen. Den Vanillepudding mit seinem Himbeertopping und garniert mit einigen Pistaziensplittern und einem hauchdünnem Schokoplättchen schließlich erwies sich zwar als etwas dünn, aber war dennoch sehr schmackhaft.
Und auch die anderen Kantinengäste hatten heute eindeutig eine starke Vorliebe für diesen Burger entwickelt und es gab keinerlei Zweifel dass dieser heute den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf dem zweiten Platz folgten wie so häufig die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom Seelachs mit Blattspinat und dieser wieder sehr eng auch die Gemüsespaghetti. Aber der Burger hatte nur wenig Spielraum nach hinten offen gelassen. Natürlich kann ein Kantinenburger nie einem guten handgemachter Burger aus einer American Sportsbar oder einer ähnlichen Einrichtung das Wasser reichen, aber für eine Kantine war dieser mehr als nur akzeptabel – dennoch kann ich aufgrund kleinerer Mängel leider nicht die volle Anzahl an Pluspunkten geben.

Mein Abschlußurteil:
Country Burger: +
Wedges: ++
Coleslawsalat: ++
Vanillepudding mit Himbeeren: ++

Putenbrust mit Wokgemüse [20.08.2010]

Nachdem ich ja gestern wieder mal an der Asia-Theke zugeschlagen hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute mal wieder den regulären Gerichten zu. Und das obwohl es dort mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit verschiedem Gemüse in süß-saurer Sauce” durchaus verlockende Angebote gab. An der Front der westlich-europäischen Gerichte herrschte heute wie jeden Freitag die übliche Kombination Geflügel, Süßspeise und Fischgericht vor. Im Bereich Globetrotter bot man heute “Gebackene Calamares mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce” an – ein Gericht dass ich im ersten Moment zwar durchaus interessant fand, aber wegen des Kartoffelsalates und vor allem der Remouladensauce dann doch kalorientechnisch für ungeeignet betrachtete. Die “Dampfnudel mit Vanillesauce” bei Tradition der Region sah zwar lecker auch ganz lecker aus, aber Süßspeisen zum Mittag lehne ich ja sowieso ab. Blieb also nur noch die “Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis” aus dem Bereich Vitality – und diese sah durchaus auch durchaus verlockend aus. Eine ähnliche Zusammenstellung, wenn auch bei weitem nicht so gelungen präsentiert, hatte ich hier schon mal probiert und für gut befunden.

Putenbrust mit Wokgemüse

Auf einem Bett aus schmackhaften Basmatireis ruhte eine Mischung aus Putenbruststreifen, gemischt mit Karottenscheiben, Stücken von Gewürzgurke und kleinen Maiskölbchen in einer indisch-asiatisch angehauchten Sauce. Garniert war das ganze mit einigen Keimlingen und schließlich einer Brise Grünzeug – ich vermute dass hier Petersilie oder Schnittlauch Anwendung fand. Weder die Keimlinge noch das Grünzeug trugen dabei erheblich zum Geschmack bei, aber für die Präsentation des Gerichtes eindeutig eine vorzügliche Wahl. Sehr gelungen muß ich sagen – auch wenn sich die Sauce dieses mal als nicht ganz so pikant erwies bei meinen ersten Verzehr im April diesen Jahres.
Meines Eindruckes nach fand dieses Putenbrustgericht bei den anderen Kantinengästen heute dann auch den größten Zuspruch und belegte in der allgemeinen Beliebtheit wohl den ersten Platz. Knapp folgten die Asia-Gerichte, dann die Calamares und schließlich die Dampfnudel. Und mit 458kcal oder 12 WW ProPoints überraschte dieses Gericht auch noch mit angenehm niedrigen Kalorienwerten. Eine wirklich gute Wahl – ganz ohne Frage.

Mein Abschlußurteil:
Putenbrust mit Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++

Buntes Kräuter-Ofengemüse [12.08.2010]

Auch heute suchte ich natürlich wieder nach etwas kalorienarmen Gerichten Ausschau. Dabei wären die Asia-Gerichte “Poh Piard Thord – knusprige Frühlinsgröllchen” und “Gaeng Phed Ped Yang – Gebratene Ente mit scharfem roten Gemüse mit Ananas und süßem Thai Basilikum” durchaus in Frage gekommen. Vor allem das Entengericht klang sehr verlockend. Aber da ich mich ja am Montag und gestern schon bei den Asia-Gerichten bedient hatte, wollte ich heute nicht schon wieder dort zugreifen. Das “Fleischpflanzerl in Zwiebelrahmsauce an Sahnepüree“, welches heute bei Tradition der Region angeboten wurde, erschien mit eindeutig zu kalorienreich, auch wenn es lecker klang und aussah. Blieben also noch der “Gemischte Salatteller mit Chickenwings und Dip” bei Globetrotter und “Bunter Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip” im Bereich Vitality. Und heute entschied ich mich tatsächlich mal für das optimalste und wählte das vegetarische Ofengemüse, welches ich übrigens in ähnliches Form hier schon mal probiert hatte.

Kräuter-Ofen-Gemüse

Unter dem relativ dünnflussig geratenem Kressedip, in dem ich von Kresse recht wenig entdeckte, fand sich einen tatsächlich bunte Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten. Zuerst waren da natürlich die kleinen bis mittelgroßen Kartoffeln, außerdem rote und grüne Paprika, Karotten, Salatgurken und kleine gelbe Würfel, die ich als Kürbis meine identifizieren zu können. In dieser kleinen Menge nicht unpassend, auch wenn ich den Kürbis eigentlich eher zu den Herbstgemüsen zähle. Das einzige was mich etwas störte war das ganze “Gestrüpp” im Gericht – so nannte es eine Kollege sehr treffend.

Ich meine das ganze als Thymian und Rosmarin identifiziert zu haben. Diese gaben dem Gericht zwar angenehme Würze, ich hätte es aber begrüßt wenn man die Zweige vor dem servieren wieder aus dem Gericht entfernt hätte. Davon aber mal abgesehen fand ich die Zusammenstellung sehr gelungen. Und mit 460kcal oder 12 WW ProPoints auch angenehm leicht, auch wenn ich dem aus den Kantinenangaben kalkulierten WW-Wert nicht so ganz traue.
Beim Kantinenpublikum lag heute aber eindeutig das Fleischpflanzerl auf Platz eins, knapp gefolgt von den Asia-Speisen und dann den Chicken Wings. Das Ofengemüse sah ich eher selten auf den Tabletts – aber auch das hat mit Sicherheit seine Freunde gefunden, so wie mich.

Mein Abschlußurteil:
Kräuter-Ofengemüse: ++
Kressedip: +