Spaghetti nach Art des Hauses

Spaghetti nach Art des Hauses

Heute gabs mal Spaghetti nach Art des Hauses mit einer einfachen Sauce aus krümelig angeberatenen Hackfleisch, Tomaten, Tomatenmark und ein paar Gewürzen. Nichts besonderes, aber immer wieder sehr lecker muss ich sagen.

Nachtrag: Das Basisrezept gibt es übrigens hier.

Zucchini-Hackfleisch-Topf

Zucchini-Hackfleisch-Topf

Gekochter Reis mit Zucchinistücken, Hackfleisch, Tomaten und Pepperoni. Leicht scharf und sehr lecker.

Hackfleischbällchen im Reisrand [01.03.2010]

Zum Beginn des neuen Monats und gleichzeitig dem Beginn der neuen Woche stand ich heute Mittag einem eher durchwachsenen Angebot im Betriebsrestaurant gegenüber. Bei den Vitality-Gerichten gab es “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl“, was durchaus interessant klang, aber ich hatte heute keine große Lust auf Experimente und Austernpilze hatte ich nie zuvor probiert – also fiel dies für mich aus. Die “Schinkennudeln mit Tomatensoße” bei den traditionell-regionalen Gerichten klangen mir wiederum einfach zu gewöhnlich und nach Wald- und Wiesenkantine. Interessant wären eventuell noch die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder das “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnußsauce” von der Asia-Theke gewesen – aber mir war heute nicht nach Asiatischem. Also wählte ich das heutige Globetrotter-Angebot: “Fleischbällchen ‘Zigeuner Art’ im Reisrand” und ergänzte es mit einem Bananenquark.

Hackfleischbällchen im Reisrand

Ob man nun alles, auf das man eine Sauce mit Paprika tut als “Zigeuner Art” bezeichnen kann sei mal so dahin gestellt, aber ich muss sagen dass ich ganz zufrieden mit meiner Wahl war. Auf einem Bett aus Mischreis aus weißen und einigen dunklen Wildreiskörnern fanden sich reichlich Hackfleischbällchen – in Schweden würde man sie wohl als Köttbullar bezeichnen – die man mit einer nicht gerade scharfen, nur leicht würzigen Sauce aus roten und grünen Paprikastreifen und Champignons garniert hatte. Die Bällchen selbst hätten zwar etwas heißer sein können, aber in der Summe ein schmackhaftes und solides Mittagsgericht, das ich dann mit dem einwandfreien Bananquark aus dem Mini-Gläschen abschloss.
In der Beliebtheit unter den Gästen schienen mir heute die Gnocchi ganz leicht vor den Hackfleischbällchen und den Asia-Gerichten zu liegen. Hätte ich bei einem vegetarischen Gericht nicht erwartet, aber die Gedecke zu der Zeit als ich die Kantine durchquerte sprachen für sich. Wäre vielleicht doch keine so schlechte Wahl gewesen – aber auch die Hackfleischbällchen hatten ihren Zweck letztlich ja ganz gut erfüllt.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleischbällchen: ++
“Zigeuner”-Sauce: +
Mischreis: ++
Bananenquark: ++

Hackfleisch-Kartoffel-Auflauf [14.01.2010]

Zum heutigen Donnerstag gab es wieder ein durchaus interessantes Angebot im Betriebsrestaurant. Die “Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” die bei den Vitality-Speisen auf der Karte stand sah zwar wirklich gut aus, da ich aber kein großer Freund von Auberginen bin kam dies für mich nicht in Frage. Da waren der “Sauerbraten vom Rind mit Kartoffelknödel” bei den traditionell-regionalen Gerichten und die “Gebratene Putenoberkeule auf Orangensauce mit Spätzle” an der Globetrotter-Theke schon weitaus interessanter. In der Asia-Ecke kam “Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” weniger in Frage, aber das “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chillischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art” hatte auch einen gewissen Reiz. Zusätzlich diesen Speisen aus den regulären Kategorien, bei denen ich das Angebot an verschiedenen Sushis ja gar nicht erwähne, gab es aber auch noch ein Tagesangebot: “Pikanter Hackfleisch-Kartoffel-Auflauf” stand noch zusätzlich in der Angebotsvitrine und sah wirklich gut aus – also entschloss ich mich kurzer Hand für den Auflauf. Dazu gab es noch ein Dessert – leider gibt es seit einigen Tagen keine Schilder mehr an den einzelnen Nachtischsorten, daher griff ich einfach zu etwas, was mich visuell einigermaßen ansprach.

Hackfleisch-Kartoffel-Auflauf / ground meat - potato casserole

Eine gute Wahl wie ich feststellen musste. Während die Kollegen mit denen ich an einem Tisch saß sich geschlossen für die Ente mit Orangensauce entschlossen hatten, genoss ich meinen Auflauf. Der wohl mit einer Hackfleisch-Bolognese-Sauce zubereitete und mit Käse überbackene Auflauf erwies sich wirklich als recht pikant, sprich leicht scharf und gut gewürzt. Zusätzlich zum Hackfleisch und den Kartoffeln fanden sich auch noch reichlich Möhrenwürfel und Zucchini darin, weswegen ich mich über Gemüse heute auch keinerlei Sorgen zu machen brauchte. Und hat wirklich vorzüglich geschmeckt muss ich sagen.
Der Nachtisch entpuppte schließlich als Vanilleschaum, garniert mit zwei Traubenhälften. War wirklich keine gute Wahl, denn er zerging regelrecht auf der Zunge, auch wenn er mal wieder viel zu schnell alle war.
Die beiden Renner waren heute aber wohl eindeutig der Rinderbraten und die Entenbrust, die ich etwa gleich häufig sehen konnte gefolgt vom Auflauf und asiatischen Speisen. Aber auch die gefüllte Aubergine erfüllte sich einer gewissen Beliebtheit, auch wenn sie hinter den anderen Speisen deutlich zurück stand – Aubergine ist nun mal nicht jeder Manns (oder jeder Fraus) Sache.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Kartoffel-Auflauf: ++
Vanilleschaum-Dessert: ++

Hackfleisch-Ei-Pizza [28.09.2009]

Was für ein Tag…
Gestern war ich auf der Hochzeit eines alten Freundes in Mannheim und der anschließenden Hochzeitsfeier in Neckarsteinach in der Nähe von Heidelberg. Hatte gleich dort übernachtet und ich bin leider nicht allzu früh ins Bett (dafür aber fast nüchtern) – allerdings früh genug um heute morgen um viertel vor acht aufzustehen, meine Sachen zu packen und um einige Minuten nach acht in meinem schnuckeligen Firmenwagen (ein 1er BMW mit recht viel Power) zu sitzen und mich auf den Weg nach Karlsruhe zu machen, wo ich heute ab 10:00 Uhr eine Schulung hatte. Als ich endlich durch Heidelberg war und die A5 erreicht hatte, machte ich wahrlich drei Kreuze. Vor der Schulung gings aber noch zum Bahnhof in Karlsruhe, um dort einen Kollegen aufzulesen. Von den zwei Staus auf der A5 und dem Unfall mit einseitiger Fahrbahnsperrung auf der Südtangente in Karlsruhe heute früh möchte ich gar nicht reden. So war ich froh endlich im Schulungsraum zu sitzen, und das nicht nur weil ich es trotz aller Widrigkeiten noch rechtzeitig geschafft hatte, sondern auch weil die Kantine – oder besser das Betriebsrestaurant – dort sehr gut ist. Man siehe z.B. weniger hier, dafür aber besser hier oder hier.
So war auch heute die Auswahl mal wieder recht ansehnlich. Doch anstatt mich für Gnocchi mit Spinat und Käse, eine Bulette mit Zwiebelsauce und Pommes oder irgend ein anderes Gericht auf der reichhaltigen Karte zu entscheiden, fiel meine Wahl heute einmal auf eine einfache Pizza mit Hackfleisch, Ei und Paprika. Das besondere war, dass man die Pizzas vor den Augen der Betriebsrestaurant-Besucher aus dem Ofen holte, die auf der Pizzapfanne schälte und noch dampfend auf dem Teller servierte, nachdem man den Backgrad der Pizza mit einem kleinen digitalen Thermometer fachgerecht geprüft hatte. Sah wirklich professionell aus.
Außerdem war eben auch noch Ei drau – da konnte ich unmöglich Nein sagen. 😉

Hackfleisch-Ei-Pizza

Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Boden hätte zwar noch ein paar Minuten gekonnt, war aber ausreichend durchgebacken. Der Belag mit den kleinen Hackfleischbällchen, der fruchtigen Tomatensauce und den roten und grünen, frischen Paprikstückchen sowie den Eischeiben erwies sich als wirklich gelungen. Hat mir sehr gemundet muss ich sagen. Ist immerhin auch lange her dass ich Pizza hatte – von daher eine gute Entscheidung. Und für den Preis von nicht einmal drei Euro für eine frisch gemachte, mehr als ausreichend große Pizza kann man sich wirklich nicht beschweren. Ab morgen bin ich dann wieder in München – und gespannt was die dortige Kantine so zu bieten hat.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Ei-Pizza: ++