Hühnerbrust mit Basilikumpesto [15.10.2010]

Während die Asia-Theke heute u.a. mit “Gebackenener Ananas und Banane” sowie “Moo Pad Prik Bai Krapao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thai-Gemüse in Austernsauce” lockte – für mich war das nichts, da ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte – stand auf der Karte der regulär westlichen Küche mal wieder die übliche Dreierkombination aus Fisch, Süßspeise und Geflügel auf dem Plan. Im Bereich der Fischgerichte hatte man in der Sektion Globetrotter aber heute mal auf den sonst fast schon üblichen Kartoffelsalat als Sättigungsbeilage verzichtet, sondern bot “Gebratenes Pangasiusfilet mit Senfsauce und Petersilienkartoffeln an“. Einen Moment überlegte ich ja, ob ich hier zugreifen solle, aber die Senfsauce die nicht gerade zu meinen Lieblingssaucen zählt, bewog mich dazu mich gegen dieses Gericht zu entscheiden. Bei den traditionell-regionalen Gerichten schließlich stand “Topfpalatschinken mit Vanillesauce” auf dem Plan, was zwar prinzipiell lecker klang, aber bekanntermaßen sind ja Süßspeisen als Mittagsmahlzeit nichts für mich. Blieb also nur noch das heutige Vitality-Gericht, “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato“. Dazu gönnte ich mir heute – natürlich nur Ausnahmsweise – noch einen kleinen Waldbeer-Fruchtjoghurt.

Hühnerbrust mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato / Chicken breast with basil pesto on tagliatelle al tomate

Was mir nach den ersten Schnitten in das wirklich angenehm saftige und große Stück Hühnerbrust auffiel war, dass man hier mal wieder nicht wirklich das Pesto ins Innere der Hühnerbrust befördert hatte, sondern es nur außen aufgetragen hatte. Ich fand das Stück zwar dieses Mal etwas salziger als sonst, aber insgesamt auf jeden Fall wieder sehr gelungen. Die Tagliatelle, also Bandnudeln, entsprachen dahingegen heute nicht dem hohen Standard den ich sonst gewöhnt bin. Nicht nur dass sie bereits deutlich abgekühlt waren, sie klebten auch teilweise über die Maßen aneinander. Prinzipiell waren sie zwar in Ordnung, aber hier hätte man sich durchaus etwas mehr Mühe geben können. Die lecker gewürzte Tomatensauce mit Tomatenfruchtstücken entschädigte mich hier aber glücklicherweise etwas. Der Joghurt erwies sich schließlich als gelungener Abschluss des heutigen Mittagsmahles. Einzig die Kiwi musste ich beiseite legen, denn sie war – wohl durch zu langen Kontakt mit der Luft – in sich zusammengefallen und in der Mitte hart geworden.
Bei den anderen Kantinengästen schien sich die Hähnchenbrust in der Beliebtheit dann heute auch mit einem knappen Vorsprung noch vor dem Pangasiusfilet den ersten Platz sichern. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und schließlich der Topfpalatschinken.
Und mit 400kcal oder 10 WW ProPoints brauchte ich mir letztlich auch was die Nährwerte anging keinerlei Gedanken bezüglich meiner heutigen Auswahl zu machen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Basilikumpesto: ++
Tagliatelle: +
Tomatensauce: ++

Hähnchenkeule in Paprikasauce [04.10.2010]

Mein erster Blick fiel heute auf die “Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen” bei Vitality, ein Gericht dass ich in fast gleicher Form hier schon mal versucht hatte. Aber auch die traditionell-regionalen “Schinkennudeln in Tomatensauce” klangen nicht allzu schlecht. Auf die asiatischen Speisen, wo heute u.a. “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Peht Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” hatte ich heute weniger Appetit, auch wenn beides durchaus gut aussah. Meine Entscheidung fiel dann aber letztlich doch auf die “Hähnchenkeule mit Paprikasauce
und Curryreis
” aus der Sektion Globetrotter. Kalorientechnisch bestimmt nicht die optimale Entscheidung, aber ich fand dass das ganze sehr verlockend aussah.

Hähnchenkeule mit Paprikasauce

Zu einer großen Portion Curryreis hatte die Thekenkraft eine nicht allzu kleine Hähnchenkeule mit Haut sowie einen kräftigen Schöpflöffel Sauce mit Paprikastreifen in verschiedenen Farben auf den Teller aufgemacht. Mit Sicherheit wäre es hier angebracht gewesen, zum Verzehr der Keule die Hände zu verwenden, doch ich halte es mehr nach Knigge, der ja geschrieben haben soll, dass man alle Vögel die größer als eine Wachtel sind mit Messer und Gabel zu essen seien. Da sich angenehm viel zartes Fleisch an den Knochen befand und dieses sich einfach lösen ließ, hatte ich aber mit dieser Vorgehensweise keine Probleme. Dazu passte die Paprikasauce geschmacklich sehr gut zu dem Hähnchen und half auch dabei, den ansonsten eher trocken geratenen Curryreis etwas zu binden. In der Summe eine gute Wahl wie ich fand.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lagen heute meiner Ansicht nach die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten wohl die Schinkennudeln, knapp gefolgt von der Hähnchenkeule und schließlich dem mediterrane Weichweizen-Gericht. Hätte dieses nicht so viele Oliven intus gehabt, hätte ich mich vielleicht sogar für dies entscheiden – aber letztlich bin ich ja auch mit der Hähnchenkeule ganz gut gefahren.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Paprikasauce: ++
Curryreis: +

Kurztest Vom Feinsten Pizza Hähnchen-Spargel

Vor kurzem entdeckte ich im hiesigen teGut Supermarkt eine weitere Pizza, die es mir wert schien mal einem Kurztest unterzogen zu werden: Vom Feinsten Gourmet Pizza Hähnchen-Spargel, hergestellt von der Hasa GmbH aus 39288 Burg und abgepackt für teGut. Ich kannte diese Firma bisher nicht, es handelt sich wohl um einen Zulieferer für eine Hausmarke von teGut. Der Preis für die 420g große Pizza lag lag bei 2,49 Euro, ein mehr als akzeptabler Preis wie ich fand.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Wie üblich findet sich in der Pappumverpackung die in Folie eingepackte, vorgebackene Pizza.

03 - in Folie
Pizza in Folie

Die Folie war dabei ziemlich zäh und ließ sich mit den Händen nicht aufreißen. Ich musste eine Schere zur Hilfe nehmen um sie zu öffnen. Nachdem ich das aber gemeistert hatte, konnte man endlich einen ungetrübten Blick auf die Pizza werfen.

04 - ausgepackt
Pizza ausgepackt

Mit einem Durchmesser von 26cm eine überdurchschnittlich große Fertigpizza, die da belegt mit Hähnchen, grünem Spargel, gelber Paprika und Mozarella vor mir lag.
Für die Zubereitung heizen wir nun den Ober/Unterhitze-Ofen auf 200 Grad vor (bei Umluft 180 Grad, bei Gas Stufe 4-5) und geben dann die Pizza auf einem Rost in die Mitte des Backofens.

05 - im Ofen
Im Ofen

Die Packung gab 12-15 Minuten für die Zubereitung vor, ich verließ mich aber wie immer dabei eher auf mein Gefühl und meine Augen und holte die Pizza nach etwa 18 Minuten aus dem Ofen.

06 - Pizza Hähnchen-Spargel fertig
Pizza fertig

Leider waren die Zutaten nicht sehr regelmässig auf dem Pizzakörper verteilt, sondern hatten sich alles größtenteils an einer Seite gesammelt. Das war ein bisschen Schade, besser wäre es wenn sich alles etwas gleichmässiger verteilt gewesen wäre. Die Qualität der einzelnen Zutaten war aber eindeutig größtenteils sehr hochwertig. Die Hähnchenfleischstücke erwiesen sich als zart und nicht zu trocken und auch der grüne Spargel war sehr schmackhaft. Einzig die gelben Paprikastücke fand ich etwas matschig geraten.
Außer den bereits oben genannten Zutaten fanden sich auch noch diese grünen Flecken auf der Pizza, die ich im ersten Moment für Pesto hielt. Ein kurzer Blick auf die Packung klärte diese Fehleinschätzung auf: Hier handelte es sich um Kräuterbutter. Passte aber auch ganz gut zur Gesamtkomposition. Als ein kleiner Wermutstropfen erwiesen sich die doch etwas hart geratenen Ränder, aber das möchte ich nicht alleine auf die Pizza schieben, sondern kann natürlich auch mit meiner etwas längeren Zubereitung zusammenhängen.

07 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Werfen wir natürlich wie immer noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 420g
(Pizza)
Brennwert: 875 kj
208 kcal
3675 kj
873,6 kcal
Eiweiß: 8,4g 18,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
6,1g
2,8g
25,6g
11,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
29,8g
1,2g
125,16g
5,04g
Ballaststoffe: 3,6g 15,2g
Natrium: 0,5g 2,1g

Das entspricht 24 WW ProPoints. Wirklich kein Leichtgewicht und verglichen mit den anderen bisher getesteten Pizzas eindeutig im oberen Feld anzusiedeln. Ob man die Pizzazubereitung nun wegen der Verwendung von Hühnerbrust und grünem Spargel unbedingt als Gourmet-Pizza bezeichnen kann sei mal so dahin gestellt. Geschmeckt hat sie zwar ganz gut, aber ich habe auch schon bessere Pizzen gehabt. Dennoch eine durchaus essbare Variante.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 2 von3 Sternen

Gai Pad King [17.08.2010]

Aus dem Bereich der regulären Küche hätte mich heute wohl am meisten die traditionell-regionale “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle” gereizt. Auch wenn der bei Vitality angebotene “Bunte Salatteller mit gebratenen Hähnchenstreifen” wäre kalorientechnisch mit Sicherheit sehr viel klüger gewesen. Das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Avjar und Zwiebeln“, welches ich in ähnlicher Form hier, hier, hier und hier schon mal versucht hatte, erschien mir heute wiederum nicht zu verlockend – sprach mich visuell nicht so an. In der Asia-Ecke entdeckte ich aber dann neben dem vegetarischen “Ped Pak Raum Medmamaung- Gebratenes Gemüse mit Nüssen und Knoblauch in Soja Sauce” heute auch “Gai Pad King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse, Ingwer und Pilzen“. Dies klang lecker und sah auch verlockend aus – also entschied ich mich letztlich dafür. Dazu gabs natürlich wie immer eine Portion Reis mit einem Esslöffel Sambal Olek.

Gai Pad King

Wie ich am Tisch erfuhr, haben wir aktuell anstatt des die letzten Wochen agierenden Koches eine Köchin im Asia-Bereich als Vertretung. Das wirkte sich auch – wie ich fand – positiv auf die Komposition der Asia-Gerichte aus. Nicht nur dass sie nicht so Saucenlastig kocht wie ihr Kollege, was sich positiv auf die Konsistenz des Gemüses auswirkt, sondern sie würzt auch etwas anders. Und die Würzung fand ich sehr gelungen – auch wenn deutlich das Zitronengras heraus schmeckte. Aber meine Abneigung gegenüber dieser Zutat – die ich hier das erste Mal festgestellte – ist inzwischen fast verschwunden. Irgendwie gehört es halt zu asiatischen Speisen dazu. Die Hähnchenfiletstreifen waren zwar wieder etwas groß geraten, aber auch angenehm zart und saftig. Außerdem fand sich auch wieder eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten im Gericht,ich entdeckte Zucchini, Karotten, Mungobohnenkeimlinge, Salat sowie natürlich auch Mu Err Pilze. Gemischt mit dem Reis ein wirklich sättigendes und dank des Sambal Olek auch angenehm scharfes Asia-Gericht.
Bei den anderen Kantinengästen gaben sich in der Beliebtheit die Cevapcici und die Putenoberkeule heute in etwas die Waage und belegten meiner Meinung nach beide Platz eins. Ihm folgten die Asia-Gerichte und schließlich der Salatteller.

Meine Abschlußwertung:

Hähnchenbrust mit Mangold [23.07.2010]

Während die Asia-Ecke heute mit “Gebackener Ananas und Banane” sowie “Gaeng Dang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Bambussprossen in scharfem roten Curry” lockte, wandte ich mich heute doch wieder lieber an die reguläre Küche. Natürlich kam das für Freitag übliche traditionell-regionale Süßspeisengericht in Form eines “Kaiserschmarrn mit Apfelmuß und Zimt-Zucker” für mich nicht in Frage, da ich ja bekanntlichermaßen kein großer Freund von einem süßen Mittagsgericht bin – von den Kalorienwerten eines solchen Gerichtes mal ganz abgesehen. Also blieben nur nur ein “Fischgrillteller mit Grilltomate und Röstinchen” aus dem Bereich Globetrotter (welchen ich übrigens schon mal hier probiert hatte) sowie einer “Hähnchebrust gefüllt mit Mangold und Paprik auf Wildreismix” als Vitality-Angebot. Obwohl der Fischgrillteller durchaus verlockend aussah, entschied ich mich dann nach kurzem Überlegen doch für die Hähnchenbrust.
Hähnchenbrust mit Mangold / Chicken breast with silver beet
In das angenehm große, zarte und nicht zu trockene Stückchen Hähnchenbrust hatte man auf beiden Seiten kleine Taschen eingeschnitten, die jeweils mit einem Stück Mangold und einem Streifen von roter Paprika gefüllt waren. Eine interessante und durchaus schmackhafte Idee, wobei ich allerdings feststellen musste dass der Geschmack der Paprika den des Mangold etwas übertönte. Neben dem bereits in der Beschreibung erwähnten Mix aus normalen weißen Reis und schwarzem Wildreis fand sich außerdem eine pikant-provencialisch gewürzte Mischung aus Karotten, Zucchini und weiteren Gemüsesorten auf dem Teller. Eine leckere, ausreichend große und mit 515kcal auf angenehm leichte Zubereitung.
Unter den anderen Kantinengästen lag die Hähnchenbrust in der Beliebtheitsskala auch weit vorne, wurde meiner Meinung nach aber von der Fischplatte noch leicht übertroffen. Ihnen folgten die Asia-Gerichte und schließlich der Kaiserschmarrn, der aber wie häufig bei den Freitags-Süßspeisen auch gerne als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden war – natürlich in kleinerer Portion.
Ich bereute es heute auf jeden Fall nicht mich für die Hähnchenbrust entschieden zu haben – in Kombination mit den eingelassenem Gemüse erwies sich diese als durchaus interessante Geschmackserfahrung.

Meine Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika: ++
Gemüsemischung: ++
Wildreismix: ++