Hühnerbrust mit Basilikumpesto [11.03.2011]

Heute standen in der regulären Küche neben Kaiserscharrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie Gebackenem Pangasiusfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip bei Globetrotter der Klassiker Zarte Hühnerbrust mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al tomato bei Vitality an – ein Gericht das ich hier, hier, hier und hier schon versucht und für gute befunden hatte. Das Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce, das ich hier bereits einmal verzehrt hatte und welches neben Gebackene Ananas und Banane im Asia-Bereich angeboten wurde klang zwar auch lecker, aber ich hatte ja gestern bereits Asiatisch gegessen, also ließ ich dieses Angebot außen vor. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Schokoladenmousse von der Desserttheke.

Hähnchenbrust & Tagiatelle al tomate

Über dieses Gericht hatte ich ja bereits öfters berichtet, daher kann ich mir hier kurz fassen. Hauptkomponente war ein angenehm zartes und großes Stück Hähnchenbrust, das zwar nicht mit Basilikumpesto gefüllt, aber doch außen damit behandelt war. Dazu gab es gut durchgekochte Tagiatelle-Nudeln, die mit einer großzügigen Kelle einer Sauce aus pikant gewürzter stückigen Tomaten. War wie immer sehr lecker und schmackhaft, gab es mal wieder absolut nichts zu kritisieren dran. Und auch das Schokoladen-Mousse war absolut in Ordnung, auch wenn ich zugeben muss dass Schoko-Geschmack nicht zu meinen Lieblingsdesserts gehört. Aber hin und wieder geht das mal.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lag aber heute meines Eindrucks nach das Pangasiusfilet am am höchsten in der Gunst und kam somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon die Hähnchenbrust, die aber nur knapp von den Asia-Gerichten gefolgt wurden. Der Kaiserschmarrn kam schließlich mit einigem Abstand auf dem vierten Platz, war aber als zusätzlicher Nachtisch in kleineren Portionen dennoch recht verbreitet. Das entsprach in etwa auch meinen Erwartungen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Basilikumpesto: ++
Tagiatelle: ++
Stückige Tomatensauce (al tomato): ++

Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne – das Rezept

Auch am heutigen Samstag wollte ich die Gelegenheit nutzen meine neue Küche zu nutzen und mal wieder etwas selbst zuzubereiten. Nach einiger Zeit des Studiums meiner ständig wachsenden Rezeptsammlung fiel dabei die Wahl auf die Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne, welche im Original zwar ohne Fleisch zubereitet wird, die ich aber nach eigenem Gutdünken mit etwas marinierter Hähnchenbrust aufwertete.
Was brauchen wir also für ca. 2 Portionen?

ca. 300g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln

200-250g frischen Blumenkohl
02 - Zutat Blumenkohl

75g Champignons – was etwa drei Stück entspricht
03 - Zutat Champignons

2 mittlere Tomaten
04 - Zutat Tomaten

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

200g Erbsen (Tk-Ware)
06 - Zutat Erbsen

250g Hähnchenbrust (optional) – ich hatte dieses mal fertig marinierte beim Metzger geholt, das sparte mir das selbst marinieren
07 - Zutat marinierte Hähnchenbrust

1-2 EL Butterschmalz oder Ghee
08 - Zutat Butterschmalz

100-150g Saure Sahne
09 - Zutat Saure Sahne

sowie zum Würzen Curry, Cayenne-Pfeffer, Salz und Garam Massala
10 - Gewürze

Zuerst bereiten wir unsere Zutaten vor:
Wir schälen die rohen Kartoffeln
11 - Kartoffeln schälen

und zerschneiden sie in große, aber mundgerechte Stücke.
12 - Kartoffeln in Würfel zerschneiden

Die Zwiebel zerschneiden wir dann in kleine Würfel.
13 - Zwiebel würfeln

Den Blumenkohl waschen wir und zerpflücken ihn dann in einzelne Röschen. Aber Vorsicht, Blumenkohl neigt scheinbar dazu etwas zu “spritzen”, also kleine Teile der Blumenkohlröschen verteilen sich willkürlich in alle Richtungen wenn man ihn zerbröselt.
14 - Blumenkohl in Röschen zerpflücken

Dann wenden wir uns den Tomaten zu. Zuerst schneiden wir sie kreuzförmig am Stilansatz ein
15 - Tomaten kreuzweise einschneiden

und tauchen sie dann ganz kurz – aber wirklich nur sehr kurz – in kochendes Wasser.
16 - kurz in kochendes Wasser tauchen

Ich erwähne das “ganz kurz”, weil ich sie leider etwas zu lange drin ließ und sie daher an den Außenseiten etwas matschig wurden. Dennoch ließen sie sich nun ohne Problem schälen.
17 - Tomaten schälen

Anschließend Vierteln wir die geschälten Tomaten,
18 - Tomaten vierteln

entkernen sie mit einem Esslöffel
19 - Tomaten entkernen

und zerschneiden sie noch einmal.
20 - Tomaten schneiden

Die Hähnchenbrust zerteilen wir ebenfalls in mundgerechte Stücke.
21 - Hähnchenbrust schneiden

Zum Schluß waschen wir die Champignons gründlich und Vierteln oder Achteln sie ebenfalls.
22 - Champignons schneiden

Nun können wir endlich mit der Zubereitung beginnen:

Zuerst braten wir unsere gewürfelte Zwiebeln etwas in zerlassenen Butterschmalz an
23 - Zwiebeln in Butterschmalz

und fügen noch einen halben bis dreiviertel Löffel Curry hinzu, den wir ebenfalls kurz mit schmoren lassen.
24 - Löffel Curry hinzugeben

Nun folgen die Hähnchenbrustsstücke
25 - Hähnchenbrust beifügen

die wir kräftig von allen Seiten mit anbraten.
26 - gut durchbraten

Es folgen die Kartoffelstücke
27 - Kartoffeln mit anbraten

und die Blumenkohlröschen
28 - Blumenkohlröschen beigeben

die wir nun für circa fünf Minuten mit den anderen Zutaten in der Pfanne mit braten.
29 - anbraten

Anschließend gießen wir den Inhalt mit 200-250ml Wasser auf
30 - Mit Wasser aufgießen

und würzen es kräftig mit Salz und Cayenne-Pfeffer. Außerdem geben wir noch eine großzügige Prise Garam Massala hinzu.
32 - würzen

Für 10 bis 12 Minuten lassen wir alles dann auf mittlerer Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln. Ein Teil des Wassers verdampft dabei – sollte es zu wenig werden einfach noch einen kleinen Schuß davon hinzu geben.
31 - köcheln lassen

Als nächstes folgen nun die Champignons, die wir für zwei bis drei Minuten einkochen lassen.
33 - Champignons hinzufügen

Dann fügen wir die Tomatenstücke
34 - Tomaten in die Pfanne geben

und die Erbsen hinzu.
35 - Erbsen dazu geben

Das ganze lassen wir dann noch einmal für 6 bis 8 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
Zum Schluß schalten wir unsere Kochplatte etwas hinunter und geben die Saure Sahne hinzu (ich verwendete etwas mehr als einen halben 200g Becher)
36 - Saure Sahne addieren

und rühren ihn gut unter.
37 - gut verrühren

Zum Schluß noch mit etwas zerhackter Petersilie und einem Klecks Saurer Sahne garnieren und heiß servieren.
38 - Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne - fertiges Gericht

Ich fand diese Kreation mal wieder sehr gelungen, auch wenn ich zugeben muss dass ich es noch einen kleinen Deut schärfer hätte hinkriegen können. Vielleicht hätte man dazu noch ein wenig zerhackte Chilischoten mit den Zwiebeln anbraten sollen. Aber auch so habe ich dieses Gericht sehr genossen und ich muss zu meiner Schande zugeben dass es mir so gut geschmeckt hat dass ich die ganze Pfanne auf einmal verzehrt habe.

39 - Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne / Indian potato coliflower dish  - Closeup

Einziger Selbstkritikpunkt ist dass ich den Blumenkohl wohl doch lieber erst später und nicht gleich mit den Kartoffeln hätte hinzu geben sollen. Das Rezept hatte es zwar so beschrieben, aber dadurch dass der Blumenkohl doch recht lange drin war, hatte er sich leicht zerkocht. Das hatte zwar keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack, aber so wäre er visuell wahrscheinlich besser heraus gekommen. Und die Champignons waren zwar eine schöne Beigabe, sind meiner Meinung nach aber keine wirklich notwendige Zutat. Dennoch kann ich dieses Rezept sehr empfehlen – ob nun mit oder ohne Hähnchenbrust sei dem Koch selbst überlassen. Ein sehr leckeres und schnell Zubereitetes Mittagsgericht.

Guten Appetit
img src=”http://farm6.static.flickr.com/5134/5479119612_5ffaedeae8_m.jpg” width=”240″ height=”162″ alt=”02 – Zutat Blumenkohl” class=”border” /img src=”http://farm6.static.flickr.com/5295/5479351488_803c1ea80e.jpg” width=”500″ height=”332″ alt=”18 – Tomaten vierteln” class=”border” /

Selbstgemachte Pommes Frites aus dem Ofen, Chicken Sticks & Erbsen und Möhren – ein Kochexperiment

Auch wenn nicht alle Komponenten meines heutigen Kochexperimentes wirklich gelungen sind, möchte ich dennoch hier darüber berichten. Mein Hauptanliegen war es gewesen, einmal selbst Pommes Frites aus dem Ofen zu machen, da ich die aber ungern alleine essen wollte, entschied ich mich, zusätzlich ein paar Crispy Chicken Sticks sowie als Gemüsebeilage Erbsen und Möhren dazu zu kochen.

Fangen wir mit den Chicken Sticks an, da diese wegen des Marinierens am längsten dauerten.
Wir benötigen dazu:
250g Hähnchenbrust
01 - Zutat Hähnchenbrust

Für die Marinade:
2-3 EL Sojasauce
02 - Zutat Sojasauce

1 EL Honig
03 - Zutat Honig

1 TL Senf
04 - Zutat Senf

Sowie zum panieren:
1-2 Eier
05 - Zutat Eier

etwas Paniermehl
06 - Zutat Paniermehl

und einige Cornflakes (pur, ohne Zucker)
07 - Zutat Cornflakes

Zuerst schneiden wir die Hähnchenbrust in kleinere Streifen
08 - Hähnchenbrust schneiden

dann mixen wir Sojasauce, Honig und Senf zu einer Marinade zusammen
09 - Marinade verrühren

und geben die Hähnchenbrust-Stücke in ein verschließbares Gefäß, wo wir sie mit der Marinade übergießen
10 - Mit Marinade übergießen

und dann für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Marinade gut einziehen kann.
11 - Marinieren

Wenden wir uns nun den Pommes Frites zu:
Zuerst einmal benötigen wir ca. 500g Kartoffeln
12 - Zutat Kartoffeln

die wir zuerst einmal schälen.
13 - Kartoffeln schälen

Da ich verschiedene Rezepte für Ofenpommes gefunden hatte, bei denen die einen die Kartoffeln vorkochen und die anderen sie roh belassen, entschied ich mich beide Wege mal zu probieren und kochte die Hälfte der geschälten Kartoffeln für 10 Minuten in Salzwasser, während ich die andere Hälfte roh beließ.
14 - Kochen und roh lassen

Während die Kartoffeln kochen, können wir uns schon einmal dem Öl zum backen zuwenden. Wir benötigen etwa 3 EL Pflanzenöl, ich wählte Rapskernöl, etwas edelsüßes Paprika und etwas Rosmarin.
15 - Ölmixtur - Zutaten

Alles vermengen wir in einer Schale zu einer Öl-Gewürz-Mischung und stellen es erst einmal beiseite.
16-Öl-und-Gewürze-mischen

Inzwischen können wir auch die gekochten Kartoffeln aus dem Wasser entnehmen und mit etwas kalten Wasser abschrecken.
17 - Kartoffeln abschrecken

Nachdem wir sie abgetrocknet haben, legen wir sie zu den Anderen und lassen sie erst einmal etwas abkühlen.
18 - Kartoffeln kalt werden lassen

Zwischendurch nehmen wir auch mal die Hähnchenbruststücke aus dem Kühlschrank und wenden sie in ihrere Marinade damit sie von allen Seiten gut einzieht.
19 - Hähnchen in Marinade wenden

Außerdem zerbröseln wir die Cornflakes etwas. Ich tat sie dazu in einen verschlossenen Beutel und bearbeitete sie etwas mit dem Nudelholz.
20 - Cornflakes zerkleinern

Sind die Kartoffeln abgekühlt, können wir sie in Stifte zerschneiden. Ich verwendete dazu eine kleine Maschine, die ich mir vor einiger Zeit für unter zehn Euro bei Tengelmann gekauft hatte. Ist so etwas nicht im Haus kann man natürlich auch mit dem Messer arbeiten.
21 - Kartoffeln in Stifte schneiden

Leider kommt es bei dieser Methode zu etwas Verschnitt, also zu kleine Stücke die nur im Backofen nur verbrennen würden. Ich sortierte diese daher aus.
22 - Verschnitt aussortieren

Unsere Ölmischung wird nun in einen Beutel gegeben
23 - Öl in Beutel geben

und die Kartoffelstifte dazu getan. Dann den Beutel richtig gut schütteln, damit sich das Öl über alle Stifte einigermaßen gleichmäßig verteilt.
23 - Kartoffelstifte zu Öl geben

Dabei sei angemerkt, dass ich die gekochten und die rohen Kartoffeln getrennt behandelte, da sie lt. meiner Kenntnis unterschiedliche Garzeiten im Ofen haben. Die rohen brauchen etwas länger, daher kamen sie zuerst in den Ofen.
Wir heizen den Ofen nun auf 200 Grad bei Ober-und Unterhitze vor. Während der Ofen aufheizt, verteilen wir die eingeölten Pommes Frites gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
24 - Pommes-auf-Backblech

Ist der Ofen aufgeheizt, kommen sie auf die mittlere Schiene in den Ofen.
25 - Pommes im Ofen

Inzwischen sollten auch unsere Hähnchenbruststücke gut mariniert sein. Wir holen sie aus dem Kühlschrank und bauen uns eine kleine “Panierstraße” auf. In einem etwas tieferen Teller schlagen wir die Eier auf und vermengen sie, in zwei weitere Teller kommt etwas Paniermehl und die zerbröselten Cornflakes. Auf einen vierten Teller legen wir die fertig panierten Stücke ab.
26 - Panierstraße

Gut, im Nachhinein gesehen wären die Eier nicht unbedingt notwendig gewesen, da die Marinade als “Kleber” ja ausgereicht hätte. Außerdem musste ich feststellen dass nur entweder Paniermehl oder Cornflakes an den Fleischstücken hafteten, daher versah ich einen Teil mit Paniermehl und einen weiteren Teil mit Flakes. Außerdem würzte ich sie noch etwas mit edelsüßem Paprika.
27 - panierte Hähnchenbrust

Während wir nun etwas Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, um die Hähnchenbruststücke zu braten wenden wir uns dem Gemüse zu. Dazu benötigen wir:
eine Dose Erbsen und Möhren (400g – 265g Abtropfgewicht)
28 - Zutat Erbsen und Möhren

zum Würzen Pfeffer, Salz und Fondor
34 - Zutat Gewürze

sowie ca. einen EL Butter und einen EL Mehl.

Zuerst zerlassen wir die Butter nun in einem Topf
30 - Butter zergehen lassen

und geben einen EL Mehl hinzu, den wir sofort verrühren damit es nicht klumpt.
31 - Mehl einrühren

Nun fügen wir das Gemüse hinzu
32 - Gemüse hinzufügen

und gießen es ein wenig mit etwas der aufgefangenen Brühe an.
33 - Mit Brühe angießen

Während alles köchelt, schmecken wir es mit Salz, Pfeffer und Fondor ab.
35 - Gemüse würzen

Zwischendurch sollten wir nicht vergessen, die Pommes Frites im Ofen zu wenden.
36 - Pommes wenden

Nun können wir die panierten Hähnchenfleischstücke in die Pfanne geben und dort anbraten.
37 - Hähnchen anbraten

Als die erste Ladung Pommes Frites aus rohen Kartoffeln schon mal ganz gut aussah, entfernte ich sie erst einmal und stellte sie bei Seite
38 - Pommes Frites - Ladung 1

um die vorgekochten Pommes Frites nun auf das Backblech zu geben.
39 - Pommes Frites - neue Ladung

Als diese im Backofen waren, musste ich leider mit erschrecken feststellen dass bei den Geflügelsticks wohl etwas schief lief. Die Panada löste sich vom Fleisch und verkokelte etwas in der Pfanne. 🙁 Ich stellte die Platte etwas niedriger ein und versuchte zu retten was zu retten war.
40 - Hähnchen - Panada löst sich

Kurz bevor die gekochten Kartoffelstäbchen fertig waren, gab ich auch die erste Ladung wieder auf das Blech, damit beide am Ende gleich heiß waren.
41 - Beide Pommesssorten auf einem Blech

Leider wurde beide dabei nicht gleich braun, aber als ich meinte dass sie gut waren entfernte ich das Blech aus dem Ofen den ich nun ausschaltete.
42 - Pommes fertig

Nun fehlte noch etwas Salz. Ich hatte spezielles Pommes- und Kartoffelsalz im Schrank, mit dem ich das ganze in einer Schüssel würzte, hier hätte es aber mit Sicherheit auch normales Tafel- oder Meeressalz getan.
43 - Pommes würzen

Bis auf die Tatsache dass mir die Chicken Sticks etwas misslungen waren, war ich mit dem Rest aber dann ganz zufrieden.
44 - Fertiges Gericht

Zwischen vorgekochten und aus rohen Kartoffeln gefertigten Pommes gab es leider keinen signifikanten Unterschied, so dass ich mir hier den Aufwand beide Varianten zu testen wohl hätte sparen können. Sie waren beide einigermaßen knusprig geraten und dank des Paprika und Rosmarin im Öl auch gut gewürzt. Eine gute Alternative zu fett-triefenden Friteusen-Pommes muss ich sagen. Und auch am Gemüse in der hellen Sauce gab es nichts auszusetzen. Die marinierten Fleischstücke waren unter den leider leicht angekokelten Panada letztlich auch in Ordnung – die Idee das ganze zu marinieren war wirklich gut gewesen. Nur hätte ich sie zum einen gleichmäßiger klein schneiden sollen und anstatt sie in der Pfanne zu braten wohl doch lieber den Ofen nehmen sollen. Zwar war mein Hauptofen mit den Pommes Frites belegt, aber meine Mikrowelle hat auch eine Ofenfunktion, also wäre diese Alternative und mit Sicherheit weitaus erfolgreichere Zubereitungsform durchaus möglich gewesen. Na ja, ich lerne ja noch und von so kleinen Rückschlägen und kleinen Teilmisserfolgen lasse ich mich nicht entmutigen. 😉

Hähnchenbrust auf Ratatoullie [17.01.2011]

Zum Wochenanfang wartete die Kantine gleich wieder mit einer kleinen Überraschung auf, denn sie wartete ein weiteres Mal mit einem Zusatzangebot, dem sogenannten Tagestipp auf. Das scheint sich jetzt zum Standard zu entwickeln. Heute bestand dieser aus Schweinegeschnetzeltem im Reisrand, ein Gericht das zwar interessant klang aber mich auch nicht übermäßig begeistern konnte. Auf Asiatische Gerichte – heute bestand das dortige Angebot u.a. aus Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Bai Krapao – Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und Thai Basilikum – hatte ich keinen Appetit und ließ sie erst einmal links liegen. Aber in der regulären Küche gab es einiges was mein Interesse erweckte. Das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip in der Sektion Vitality, ein Gericht das ich hier und hier bereits in ähnlicher Form probiert hatte, klang schon einmal recht, gut. Aber auch der traditionell-regionale Bunte Linseneintopf mit Würstel erschien recht verlockend. Getoppt wurde beides aber noch vom heutigen Globetrotter-Angebot in Form von Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis, ein Gericht mit einer lecker aussehenden Gemüsezusammenstellung. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Grießpudding mit Kirschen.

Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse / Chicken breast with ratatoullie

Im ersten Moment erschien es mir zwar dass ich eine der kleineren Hähnchenbrüste erwischt zu haben, aber was die Länge und Breite zu wenig zu haben schien, wurde durch die Höhe wett gemacht. Das Fleisch selbst erwies sich dann auch als angenehm saftig und zart, ganz wie ich es mag. Dazu gab es wie bereits oben erwähnt gab es dazu eine bunte Mischung aus Ratatouillegemüse, in dem ich neben stückigen Tomaten und Zucchini auch Auberginen, Zwiebeln und Paprika entdeckte. Alles gut gewürzt und angebraten gab eine sehr gelungene Mischung. Hier hatte mich mein Auge offensichtlich nicht getäuscht. Die Portion Reis hätte zwar etwas größer sein können, reichte aber letztlich gerade so aus um mit den anderen Komponenten ein sättigendes Mittagsmahl zu ergeben. Und auch am Grießpudding mit Kirschen gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Kantinengäste erschien es mir, dass heute der Linseneintopf den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenbrust, dann dem Geschnetzelten und schließlich dem Ofengemüse. Im Nachhinein gesehen wäre der Linseneintopf natürlich eine wirkliche Alternative für mich gewesen, zumal ich dieses Gericht hier bisher noch nicht probiert habe. Na ja, vielleicht das nächste Mal – die Hähnchenbrust war ja auch keine schlechte Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Ratatouillegemüse: ++
Reis: ++
Grießpudding mit Kirschen: ++

Hähnchenbrust nach provinzialischer Art [03.12.2010]

Zuerst hatte ich ja gehofft, im Bereich der asiatischen Speisen heute ein Fischgericht zu finden damit ich wenigstens ein mal in der Woche Fisch zu mir genommen hatte – doch leider wurde ich hier enttäuscht. Es fanden sich nur Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce und Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süß-sauerer Sauce auf der Karte. Und das Globetrotter-Gericht in Form eines Seelachsfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce” war mir wiederum zu fett. Der traditionell-regionale Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker fiel eh aus, da ich ja bekanntlichermaßen kein Freund von Süßspeisen als Hauptgericht bin. Blieb also nur die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln, die ich in ähnlicher Form hier, hier, hier und hier schon mal auf dem Teller gehabt hatte. Dazu wählte ich noch ein Becherchen Minzcreme als Nachtisch.

Hähnchenbrust nach provinzialischer Art

Zwar fand ich die dunklen Oliven, die in Scheibenform dem Schmorgemüse aus Chicorée, Tomaten, Zucchiniwürfeln und weiteren Zutaten beigemengt waren nicht ganz so berauschend, da ich kein großer Fan von Oliven bin, aber dennoch konnte das Gericht mich letztlich überzeugen. Das annehmbar große Stück zarter und absolut nicht trockener Hähnchenbrust harmonierte meiner Meinung nach gut mit dem Gemüse und den leicht nach Zitrone schmeckenden Kartoffeln, die nicht nur gekocht, sondern auch irgendwi noch am Ganzen kurz angebraten schienen, da ihr äußerstes etwas fester war als das Innere. Die schaumige Minzcreme, die mit einigen Schokostückchen versetzt war, ergab schließlich einen guten Abschluss.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag jedoch eindeutig das panierte Seelachsfilet aus Platz eins in der Beliebtheit. Auf Platz zwei folgten wohl die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt von der Hähnchenbrust. Aber auch erstaunlich viele Gäste schienen sich heute für den Kaiserschmarrn entschieden zu haben, zumindest erschien es mir heute im Bereich Süßspeisen weitaus mehr gegeben zu haben als ich es sonst beobachte. Dabei rechne ich jene die den Kaiserschmarrn in kleinerer Portion als zusätzlichen Nachtisch genommen hatten gar nicht mit ein. Ich jedenfalls war mit meinem Hähnchengericht, das mit gerade mal 418kcal oder 11 WW ProPoints zu Buche schlug, letztlich sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Schmorgemüse: +
Zitronenkartoffeln: ++