Tomatensuppe & Hähnchenbrust [21.09.2009]

Gestern bin ich erst mal bis Augsburg gefahren, wo ich temporär unterkam und heute früh ging es dann wieder nach München, besser gesagt nach Aschheim Dornach. Frühstück gab es heute leider keins, dafür aber wieder ein gutes Mittagessen in der Kantine, die ich bereits letzte Woche einige Male besucht habe. Die Auswahl war heute dort mal wieder sehr umfangreich – neben den üblichen drei Wok-Gerichten mit Reis gab es auch ein vegetarisches Gericht mit CousCous und Gemüse, eine Fischpfanne und schließlich “Hähnchenbrust mit Banane und leicht scharfer Chilisauce, dazu Reis” für die ich mich entschied. Außerdem – zum einen weil ich nicht Gefrühstückt hatte und zum anderen weil mir die Portion nicht allzu groß erschien holte ich mir noch vom Suppenbuffet eine kleine Schale Tomatensuppe.

Hähnchenbrust & Chilisauce

Und ich muß sagen daß ich mal wieder sehr zufrieden war. Die Tomatensuppe war eindeutig kein Instantzeug, sondern ganz eindeutig aus frischen Tomaten gemacht – was sich recht einfach an dem reichlich vorhandenen Fruchtfleisch und dem Geschmack ausmachen ließ. Und auch die Hähnchenbrust war sehr gut gelungen. Das Stückchen Fleisch war annehmbar groß und extrem zart und schmackhaft. Dazu die Sauce, die tatsächlich nur ganz leichte schärfe besaß, aber gut zu der Gesamtkomposition passte, ebenso wie das darauf befindliche viertel Banane. Zusammen mit dem Reis ein sehr gutes Gericht. Nur etwas Gemüse hätte im Nachhinein gesehen noch gefehlt – da hätte ich aber auch einfach zum Gemüsebuffet gehen können und mir dort noch auf den Teller machen können. Das nächste mal werde ich – so hoffe ich – dran denken

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Banane: ++
Reis: ++
Chilisauce: ++
Tomatensuppe: ++

Hähnchenbrustkürbiskernbrötchen

Heute morgen erlebte ich mal wieder die Situation, dass unser Brötchenwagen bereits ziemlich ausgeplündert war als ich ihn erreichte. Während ein Kollege der ebenfalls gerade dort eingetroffen war noch überlegte, zeigte ich blitzschnell auf ein Kürbiskernbrötchen mit Hähnchenbrust (wohl vom gestrigen Mittagessen übrig) und verkündete, dass ich dies käuflich erwerben wolle. Diesmal nur mit Salat – auf Tomatenscheiben hatte man verzichtet. Dazu gabs noch eine Brezel, die ich aber für heute Nachmittag aufheben werde.
Außerdem gelang es mir – allerdings bereits gestern mittag – unserem Koch sein Geheimnis für den Bestrich der Brötchen zumindest teilweise zu entlocken. Mir war bereits seit längeren aufgefallen, dass er weder Butter noch Margarine, sondern irgend etwas anderes verwendet. Und das Zeug schmeckt wirklich lecker. In einem kleinem Smalltalk verkündete er gestern nun, dass er hier eine Paste aus Schmand und Mayonaise einsetzte. Nur das Mischungsverhältnis sei sein persönliches Betriebsgeheimnis. Aber das kann man ja ggf. durch ein wenig herumexperimentieren herausfinden.

Na denn: Guten Appetit

Hähnchenbrust süß-sauer [05.08.2009]

Heute war eigentlich wieder Schnitzel-Mittwoch in unserer Kantine angesagt – und das “Schweineschnitzel ‘Jäger Art’ mit Champignons in Rahmsauce, frischen Kräutern und Pommes Frites” klang auch sehr gut. Doch das zweite Angebot “Hähnchenbrust ‘süß-sauer’ mit Ananas, Bambussprossen, asiatischen Gemüse und Reisnudeln” klang noch einen winzig kleinen Deut besser – also entschied ich mich für dieses Gericht.

Hähnchenbrust süß-sauer

Wie fast immer war auch heute die Portion mal wieder wirklich riesig. Auf einem Berg von Nudeln – ich glaube es handelte sich hier wohl eher um sog. Mie-Nudeln aus Weizen anstatt der angekündigten Reisnudeln – die mit Karotten und Erbsen sowie den Hähnchebruststücken vermengt waren, hatte der Koch eine ziemliche Menge der süß-sauren, scharfen Sauce mit Ananas, Bambussprossen und Paprikstreifen aufgetragen.
Aus meiner Sicht waren die Nudeln heute etwas zu “al dente” – d.h. sie waren etwas zu fest im Biss. Sie hätten meiner Meinung nach wohl noch ein paar Minuten länger hätten kochen können. Das machte die wirklich angenehm scharfe Sauce aber wieder etwas wett. Nur die Paprikastücke darin hätten etwas kleiner bzw. kürzer geschnitten sein können. Abgesehen von den Bambussprossen vermisste ich außerdem das “asiatische Gemüse” aus der Menubeschreibung. Ein paar Mungobohnenkeimlinge, ein paar asiatische Pilze oder ähnliches wären hier angebracht gewesen.
Auch wenn es in der Summe wirklich schmackhaft war, war das Gericht heute eindeutig zu sehr europäisch geprägt. Ein Kantinenkoch muss natürlich den Geschmack aller treffen – von daher sei es ihm nachgesehen – aber dann hätte er nicht so großmundige Ankündigungen machen sollen. 😉 Aber was solls – ich bin mehr als satt geworden und musste gegen Ende wirklich mal wieder kämpfen, um alles zu schaffen. Qualitativ und Mengenmässig gabs wirklich nichts auszusetzen – nur die Zusammensetzung entsprach eben nicht der Ankündigung.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust “süß-sauer” mit Nudeln und Gemüse: ++ (mit einigem guten Willen)

Hähnchenbrust & Buttermaiskolben [08.06.2009]

Heute konnte ich in unserer Kantine zwischen Spaghetti Bolognese mit einem kleinen Salat und Hähnchenbrust an gemischten Salatteller mit Buttermaiskolben wählen. Obwohl das Gericht mit den Spaghetti auch nicht schlecht klang, entschied ich mich dann doch für die Hähnchenbrust. An der Essensausgabe gab es noch zusätzlich etwas Baguettebrot, von dem ich mir zwei Scheiben mit nahm.

Hähnchenbrust und Maiskolben

Auch wenn ich – wie regelmässige Leser ja wissen – nicht so ein riesiger Fan von Salat bin, fand ich das Gericht wirklich gelungen. Das Hähnchenbrustfilet war wirklich ziemlich riesig und das Fleisch war schön zart. Der Salat, den man sich an der Theke nach eigenem Gutdünken mit einem Essig-Kräuter-Dressing versehen konnte, bestand neben grünen Salatblättern vornehmlich aus halbierten Gurkenscheiben, Paprikastreifen und einigen Maiskörnern. Letztere wären nach meinem Ermessen nicht wirklich notwendig, denn der mit Butter bestrichenen, gekochten Maiskolben bot davon genug. An dieser Stelle muß ich zugeben, dass ich Mais in dieser Form meiner Erinnerung nach noch nie genossen habe – und obwohl sich der Verzehr als etwas Tricky erwies, war das ganze als wirklich ziemlich lecker. Nur die durch den Salat und die magere Hähnchenbrust gesparten Kalorien waren dadurch wohl wieder wettgemacht. Das Baguette, dessen Kruste sich für meinen Geschmack als etwas zu hart herausstellte, hätte es wiederum nicht unbedingt nötig gehabt, denn die anderen Bestandteile waren vollkommen ausreichend um satt zu werden. War auf jeden Fall mal was anderes.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchebrustfilet: ++
Maiskolben: ++
Salat: ++
Baguette: +