Posts Tagged ‘hamburger’

Beef Cheseburger [19.12.2015]

Samstag, Dezember 19th, 2015
Beef Cheeseburger

Da ich demnächst ein paar Tage unterwegs sein werde, verzichtete ich entgegen meiner sonstigen Vorgehensweise am Wochenende heute darauf etwas selbst zu kochen, sondern versuchte aus Kühlschrank zumindest die Dinge zu verbrauchen, die schlecht werden könnten. Dazu gehörte auch ein Doppelpack Rinder-Cheeseburger für die Mikrowelle, die ich mir vor einiger Zeit im Netto besorgt hatte. Dabei tauschte ich den blassen Käse bei einem der Burger gegen Schmelzkäse aus, den ich ebenfalls noch vorrätig hatte. Nach eineinhalb Minuten in der Mikrowelle – die auf der Packung angegebene 1 Minute reicht erfahrungsgemäß nicht aus um die Buletten komplett aufzuwärmen, garnierte ich den beide Burger mit Ketchup, Knoblauchsauce, frischen Zwiebelringen und Scheiben von Cornichons, außerdem BBQ-Sauce beim linken und Hot Chili Sauce beim rechten Burger. Salat hatte ich leider keinen Vorrätig, aber es ging auch so. Die Brötchen waren zwar etwas labbrig, aber die Hackfleischbuletten erwiesen sich als angenehm saftig und würzig. Für ein Mikrowellengericht absolut akzeptabel, auch wenn natürlich ein komplett selbst gemachter Burger immer vorzuziehen ist.

Hamburger mit Eisbergsalat, Tomate & Gurke + Pommes Frites [18.09.2014]

Donnerstag, September 18th, 2014

Obwohl sowohl der Griechische Gemüseeintopf mit Schafskäse, Oliven und Fladenbrot bei Vitality als auch die Kartoffel-Frischkäsetaschen mit frischem Ratatouille-Gemüse bei Tradition der Region recht verlockend aussahen und ich sogar mit den Asia-Gerichten wie Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art und insbesondere dem Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gempse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke hätte leben können, ließ ich mich heute doch dazu hinreißen, beim Hamburger mit Eisbergsalat, Tomate und Gurke, dazu Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter zuzugreifen. Einzig die Paella-Reste von gestern, die als reduziertes Zusatzangebot auf der Karte standen, kamen für mich nicht in Frage. Der Burger war alleine was die Kalorien angeht natürlich nicht gerade die vernünftigste Entscheidung, aber die lange Schlange der anderen Gäste an der zugehörigen Ausgabetheke konnte sich nicht irren. Den Burger konnte man sich nach der Ausgabe nach eigenem Gutdünken mit frischen roten Zwiebeln garnieren, außerdem gehörte natürlich noch eine Portion Ketchup für die Pommes Frites mit auf Teller. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen englische Mintcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hamburger & Pommes Frites

An den knusprigen Pommes Frites, die heute sogar mit ausreichend Salz garniert waren, gab es schon nicht zu meckern. Beim Burger selber wurde ich jedoch herb enttäuscht, denn nicht nur dass die zwei Fleisch-Patties vollkommen kalt waren, – und das obwohl die Burger während ich an der Theke stand gerade frisch aus der Küche gekommen sind. Und auch der restliche Belag selbst ließ etwas zu wünschen übrig. Die Cocktail-Sauce, die frischen roten Zwiebelringe und die dicke Tomatenscheibe waren zwar in Ordnung, aber etwas mehr Gewürzgurkenscheiben und Salat hätten dem Burger gut getan, vor allem bei der Größe des verwendeten Burger-Brötchen. Der Burger war zwar genießbar, aber ich habe selbst hier in unserem Betriebsrestaurant schon bessere Burger gegessen, auch wenn sie nie wirklich perfekt waren. Aber vom Burgern lasse ich wohl in Zukunft dann doch lieber die Finger. Zumindest am kleinen Becher cremiger Minzcreme mit Schokosplittern gab es nichts zu meckern.
Dennoch war der Burger, ganz wie erwartet, heute das beliebteste Gericht unter der Allgemeinheit der Gäste und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als die Kartoffel-Frischkäse-Taschen auf dem dritten Platz. Den vierten Platz belegte der Griechische Gemüsetopf. Die Paella hätte Platz fünf belegt, aber da sie nur ein eingeschränkter Menge verfügbar waren nehme ich sie mal nicht in die Wertung auf.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +/-
Pommes Frites: ++
Englische Mintcreme: ++

Hamburger, Cole Slaw Salat & Pommes Frites [22.05.2014]

Donnerstag, Mai 22nd, 2014

Wie schon häufiger an Donnerstagen hatte man in unserem Betriebsrestaurant gleich mehrere überaus interessante Gerichte auf die Speisekarte gesetzt. Mein erster Blick galt natürlich dem Pikanten Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis, welches bei den Vitality-Gerichten angeboten wurde. Aber auch der Sauerbraten mit Blaukraut und Semmelknödeln in der Abteilung Tradition der Region sah überaus verlockend aus. Aber auch der Hamburger mit Speck und Käse überbacken, dazu Sole Slaw Salat und Pommes Frites bei Globetrotter war dieses Mal scheinbar überaus gut gelungen. Da konnten die Asia-Gerichte wie Ko Lo Hain Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse beim besten Willen nicht mithalten. Ich stand lange da und überlegte wo ich zugreifen sollte. Das Kichererbsencurry war die leichteste Variante, aber das hatte ich in letzter Zeit doch relativ oft gewählt. Wahrscheinlich waren es letztlich die beiden mickrigen, sehr kompakt aussehenden Semmelknödel, die meine Wahl letztlich auf den Burger fallen ließ. Auf etwas von der Dessert-Theke verzichtete ich heute aber.

Bacon cheeseburger, cole slaw & pommes frites

An den Pommes Frites, die ich mir mit etwas Ketchup garniert hatte, fehlte wie üblich das Salz, aber dem konnte man mit Hilfe der am Tisch bereits stehenden Salzstreuer schnell Abhilfe verschaffen. Davon abgesehen waren die Kartoffelstäbchen aber sehr gut gelungen: Außen knusprig und innen noch etwas weich. Und auch die kleine Portion Cole Slaw Salats aus Streifen von rohen Möhren und Weißkohl in einem milden, cremigen Dressing fand ich recht gelungen. Wichtigster Bestandteil war aber natürlich der Hamburger, den ich aufgrund seines Aufbaus eigentlich eher als doppelten Bacon Cheeseburger bezeichnen möchte.

Burger - Lateral cut / Querschnitt

Wie man am am Querschnitt erkennen kann, handelte es sich um einen Burger mit klassischem Aufbau: Auf der unteren Brötchenhälfte hatte man etwas Cocktailsauce aufgetragen und diese mit Salat und Scheiben von Tomate und Gewürzgurke belegt. Darüber folgten zwei dünne Rindfleisch-Patties – ein einzelnes wäre wohl auch etwas zu mickrig gewesen – welche man mit zwei gebratenen Streifen Bacon und etwas Käse belegt hatte. Als Abschluß folgte schließlich die obere Brötchenhälfte. Die einzelnen Zutaten waren Qualitativ frisch und recht hochwertig und die Patties erwiesen sich noch als ausreichend heiß. Einzig das Salatblatt war bereits etwas zusammengefallen, aber darüber konnte man hinweg sehen. Vielleicht hätte man das Ganze noch durch etwas zusätzlichen Ketchup und/oder Mayo oben auf dem Käse ergänzen können, aber auch ohne fand ich den Burger überaus gelungen. Kein Design-Burger und mit Sicherheit auch nicht unbedingt leichte Kost, aber natürlich trotzdem sehr lecker.
Und auch bei den anderen Gästen fanden die Burger überaus großen Zuspruch und konnten sich somit mit einem klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages zu sichern. Aber der Abstand zum Sauerbraten mit Rotkraut und Semmelknödeln auf dem zweiten Platz war nicht so groß, wie es vielleicht zu erwarten gewesen wäre – gerade bei den hohen Temperaturen des heutigen Tages. Ich sehe in Sauerbraten ja eher ein Herbst- oder Wintergericht. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz schließlich das Kichererbsencurry.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: ++
Cole Slaw: ++
Pommes Frites: ++

Hamburger, Pommes Frites & Coleslaw [24.10.2012]

Mittwoch, Oktober 24th, 2012

Auch wenn normalerweise der Mittwoch mein Fischtag ist, machte ich heute mal eine Ausnahme, denn mit einem Hausgemachten Hamburger mit Pommes Frites und Coleslaw Salat stand in der Sektion Globetrotter ein Angebot auf der Speisekarte, dass ich aufgrund seiner Seltenheit nicht ausschlagen wollte und konnte. Da konnten mich weder das Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße noch der Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratener Fisch mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry an der Asia-Thai-Theke oder die traditionell-regionale Gebratene Hähnchenbrust mit Pilzrahmsauce und Spätzle sowie das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis von abbringen. Auf ein Dessert verzichtete ich bei so einem Menu aber dann doch lieber. Dafür nahm ich mir aber noch etwas Ketchup, denn wenn ich schon mal Pommes verzehre gehört dieser für mich einfach dazu.

Hamburger, Pommes Frites & Coleslaw

Am Coleslaw-Salat, also die britisch-amerikanische Variante eines Krautsalat aus Weißkohl und Möhren mit leichter Mayonaise, war schon mal sehr gelungen und leider auch die einzige Komponente, an der ich überhaupt nichts auszusetzen hatte. Bei den Pommes Frites fehlte etwas Salz – wie üblich – aber das ließ sich mit dem auf jedem Tisch bereitstehenden Salzstreuer glücklicherweise schnell beheben. Ansonsten erwiesen sie sich als heiß und knusprig so wie sie sein sollten. Am Hamburger schließlich, eigentlich die wichtigste Komponente, musste ich dann aber gleich mehrere, teils große Mängel feststellen: Erstens war die untere Brötchenhälfte außen sehr trocken und nährte sich bereits ein wenig der Konsistenz von Zwieback, nur der innere Teil war einigermaßen in Ordnung. Zweitens zeigte die Schicht der orangen Cocktailsauce zwar einen guten Ansatz, aber die spärlich und lieblos verteilten Salatstreifen darauf machten diesen wieder etwas zunichte. Und wenn die, Drittens, gleich doppelte Lage dünner Rindfleisch-Buletten nicht nur noch gerade lauwarm gewesen wäre, hätte sie das Gericht vielleicht noch retten können. Da konnten dann auch die Tomatenscheibe, die von mir selbst nachträglich aufgetragene Mayonaise und der Ketchup sowie die angenehm weiche obere Brötchenhälfte leider nicht mehr allzu viel ändern.

Hamburger - Querschnitt / cross section

Mir erschien es fast so, als hätte man den Burger in der Mikrowelle aufgewärmt, denn gerade die sehr trockene untere Brötchenhälfte kenne ich noch aus meinen Experimenten mit Fertigburgern z.B. hier oder hier sehr gut. Der Burger war zwar letztlich genießbar, aber er rechtfertigte im Nachhinein eigentlich nicht, dass ich mit meiner alten Mittwochs-Tradition Fisch zu verzehren gebrochen hatte. Hamburger sind halt nichts, was man in einem Betriebsrestaurant wählen sollte – die Kernkompetenz liegt hier einfach auf anderen Gerichten.
Dennoch belegte der Hamburger mit Pommes heute letztlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, auch wenn es zuerst nach einem knappen Sieg für die Asia-Gerichte aussah, aber das musste ich im nach hinein noch revidieren nachdem ich die wirklich lange Schlange an der Burger-Theke sah als ich mich auf den Rückweg machte. Somit kamen die Asia-Gerichte auf Platz zwei und den dritten Platz teilten sich heute die Hühnerbrust mit Pilzrahmsauce und der Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud, bei denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Bleibt nur zu Hoffen dass ich mir diese Burger-Erfahrung eine Lehre sein lasse und mich nächstes Mal nicht wieder dazu hinreißen lasse. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +/-
Pommes Frites: ++
Coleslaw: ++

Hamburger & Pommes Frites [15.09.2011]

Donnerstag, September 15th, 2011

Oh Kalorienbilanz vergib mir, denn ich habe gesündigt. Zwar wären sowohl die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Hoi-Sin-Sauce oder Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifenmit Chili, frischem Gemüse und Thai-Basilikum recht verlockend und auch der Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven im Bereich Vitality sowie der traditionell-regionale Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln wären mit Sicherheit vorteilhafter gewesen, doch irgendwie war mir heute nach dem Globetrotter-Angebot, wo ein Hamburger mit Pommes Frites auf der Speisekarte stand. Dazu nahm ich mir noch etwas Ketchup sowie einen Becher Kirschquark von der Dessert-Theke.

Hamburger & Pommes Frites

Die Pommes Frites erwiesen sich wie üblich als fast ungesalzen, aber das hatte ich natürlich erwartet und dem konnte mit Hilfe des bereitstehenden Salzstreuers schnell beheben. Man hatte mir vor einiger Zeit erzählt dass aufgrund von möglicher Unverträglichkeit von Salz jedem der Gäste das Salzen selbst überlässt. Auch wenn ich von so etwas zuvor noch nie gehört hatte, muss ich halt damit leben und zum Salzstreuer greifen. Zumindest waren die Kartoffelstifte heiß und angenehm knusprig, daher kann ich bis auf das Fehlen von Salz keine weitere Kritik daran üben. Dazu gab es einen Hamburger aus zwei aufgetoasteten Brötchenhälften mit Sesam, zwischen denen sich zwei Scheiben Rindsbuletten sowie unter den Buletten etwas Salat, eine Tomatenscheibe, einige Scheiben Gewürzgurke, Ketchup und etwas beige Burgersauce fand. Für einen Kantinenburger war diese Zusammenstellung zwar in Ordnung – ich hatte schon schlechtere Burger in anderen Kantinen gehabt – aber er war auch nicht überragend. Vor allem etwas mehr Sauce und Salat, vor allem auf den Buletten, wäre von Vorteil gewesen. Und auch der Quark kommt nicht ganz schadlos weg, denn er bestand fast zur Hälfte aus entkernten Kirschen, war für einen Quark meiner Meinung etwas zu dünn geraten.
Dennoch lag der Burger mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten heute eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom Szegediener Gulasch auf Platz drei und dem Griechischem Gemüsetopf auf Platz vier. Diese Platzierung entsprach aber wieder mal ganz meinen Erwartungen.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +
Pommes Frites: +
Kirschquark: ++

McDonalds 1955 Burger & Shrimps

Sonntag, Oktober 3rd, 2010

Als ich heute – mit ca. 10 Minuten Verspätung – am Münchner Hauptbahnhof ankam, war mir noch irgendwie nach einer kleiner Abendmahlzeit. Dabei fiel meine Wahl auf das McDonalds Restaurant im ersten Untergeschoss des Bahnhofes und dort dann auch zwei der aktuellen Sonderangebote:

McDonalds Shrimps
Erste Komponente meines heutigen zweiteiligen Menus bildeten die Shrimps im Teigmantel, die aktuell zum Preis von 2,75 Euro angeboten werden. Dafür bekommt man ein kleinen Pappschachtel und ein kleines Schälchen Cocktailsauce.

01 - Shrimps Packung

In der Schachtel finden sich die vier frittierten Shrimps im Teigmantel.

02 - Shrimps -Packung offen

Natürlich interessierte mich auch was sich da in dem Teigmantel befand. Ich entfernte daher mal ein Stück des Mantels und schaute mit die Shrimps mal genauer an.

03 - Shrimp einzeln

Für mich sah das ganze wie ein echter Shrimp aus. Ich glaube auch nicht dass sich McDonalds die Blöße geben würde, hier geformtes Fischeiweiß zu verwenden.
Geschmacklich waren sie auch in Ordnung – gemeinsam mit der Cocktailsauce durchaus essbar, auch wenn ich den Teigmantel leicht fettig fand. Dennoch soll so eine Portion nach Angaben des Herstellers gerade mal 195kcal haben – das entspricht 5 WW ProPoints – ich vermute aber mal dass es sich hier um die Werte ohne die Cocktailsauce handelt.

McDonalds 1955 Burger
Ein Burger, der wie im Jahre 1955 gefertigt wirkt klingt durchaus interessant. Dass es sich hier natürlich auch um ein großes Teil Marketing handelt, ist natürlich von Anfang an klar. Für 4,75 Euro, der lt. meiner Recherchen aber nicht Deutschlandweit gleich sein soll, erwarb ich eine große Schachtel aus dünner Pappe, in der sich der eigentliche Burger befinden sollte.

01 - 1955 Burger - Packung

In der Schachtel findet sich nach dem Öffnen der eigentliche Burger. Was gleich auffällt ist die durchaus große Bulette zwischen den Brötchenhälften und ungewöhnlich an zwei Stellen eingeritzt erscheinende Burgerbrötchen.

02 - 1955 Burger - Packung offen 03 - 1955 Burger - einzeln

Für einen Fastfood Burger sah das ganze wirklich durchaus gut aus wie ich fand. Da habe ich schon weitaus schlimmeres gesehen. Natürlich wollte ich nun auch noch mal das ansehen, was sich da zwischen den Brötchenhälften befand.

04 - 1955 Burger - offen

Neben der großen Rindfleischbulette fanden sich zwei Tomatenscheiben, zwei Baconstreifen, einigen kleingeschnittenen Salat und ein paar grob geschnittene Zwiebelstückchen, die wohl karamellisiert waren. Außerdem fand sich auch noch etwas Spezialsauce und Ketchup unter der Bulette – hier nicht im Bild.
Und auch geschmacklich fand ich ihn doch recht gelungen. Die Bulette selbst hatte einiges an Eigengeschmack, was bei McDonalds Produkten leider nicht immer der Fall ist. So Erinnere ich mich da an den „M“, dessen Hackfleischfrikadelle zwar luftig-locker, aber sonst als sehr geschmacksarm erwiesen hatte.

05 - 1955 Burger - angebissen

In der Summe ein wirklich mal sehr empfehlenswerter Burger. Mir zumindest hat er wirklich gut geschmeckt. Mit 688kcal oder 19 WW ProPoints pro Burger ist das ganze natürlich nicht gerade ein leichtes Abendessen – aber ich hatte hier auch eigentlich mit nichts anderem gerechnet und habe es billigend in Kauf genommen. 😉

Big Burger & cole slaw [10.12.2009]

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

Heute gab es zwei Gerichte zwischen denen ich mich hin und her gerissen fühlte: Zum einen stand „Hirschgulasch “ Hubertus “ mit Knöpfle und Preiselbeeren“ bei den tradtionell-regionalen Gerichten auf der Karte und zum anderen bot man bei Globetrotter einen „Big Burger mit Pommes frites und cole slaw“ an. Die „Spiralnudeln in Paprikaragout“ bei Vitality wiederum sagten mir nicht sonderlich zu. Bei den Asia-Gerichten, wo heute „Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in süß saurer Sauce„, „Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer“ und eine „Gebratene Ente mit Gemüse“ auf der Karte stand hätte mich wohl am ehsten die Ente gereizt. Aber die Entscheidungsschlacht wurde letztlich doch zwischen Hirschgulasch und Burger ausgefochten – und der Burger gewann. Nicht unbedingt deswegen, weil es ein kostenloses Glas Cola dazu gabe, viel mehr weil mir heute einfach mal danach war.

Big Burger & cole slaw

Cole Slaw ist übrigens Krautsalat nach amerikanischer Art mit Mayonaise oder anderem hellen Dressing. So auch hier, wobei ich fest der Meinung bin dass es sich hier beim Dressing nicht um Mayo handelte. War aber wirklich ganz lecker muss ich sagen, nur etwas wenig. Auch die Pommes Frites, die ich mir mit einem Klacks Ketchup garniert hatte, waren wirklich in Ordnung. Mit noch einer Prise Salz aus dem Salzstreuer waren sie eine knuspriger und heiße Sättigungsbeilage. Der Burger selbst, dass muss ich zugeben, war eher mittelmäßig. Zwischen zwei Brötchenhälften, von denen die obere bereits etwas hart und die untere durch das Dressing des Cole Slaw letztendliche durchgeweicht war fanden sich einige Salatblätter, orange Burgersauce, eine große Scheibe Tomate und eine Rindbulette. Wäre alles noch etwas heißer gewesen und das obere Brötchen wie bereits erwähnt nicht bereits etwas hart geworden, wäre ich zufrieden damit gewesen. Aber so…. Aber bei Kantinenburgern sollte man eben keine zu hohen Ansprüche stellen – für hochwertigere Burger muss man eher in Lokalitäten wie das Cheers in Jena oder eine andere gute American Sportsbar gehen. 😉
Dennoch schien der Burger heute das am häufisten gewählte Gericht zu sein, aber der Hirschgulasch war eindeutig nah dran ihm den ersten Platz streitig zu machen. Erst danach kamen dann Asia-Speisen und die Spiralnudeln. Viele „Mitesser“ im Betriebsrestaurant verzehren im übrigen auch Schüsseln mit Salat oder die ebenfalls angebotenen Sushi.
Ich sollte mir endlich mal merken, dass eine Kantine, wie gut sie auch sonst ist, kein Platz ist um Burger zu essen. Mit dem Hirschgulasch, der nach Aussage von Kollegen übrigens sehr gut gewesen sein soll, wäre ich eindeutig besser bedient gewesen…

Mein Abschlußurteil:
Big Burger: +/-
Pommes Frites: ++
Cole Slaw: ++

Burger King Grilled Cheese Tendercrisp

Sonntag, November 8th, 2009

Heute auf der Rückfahrt nach München hielten wir um unseren Hunger zu stillen bei einem der vielen Burger King Restaurants an der A9 – auf dem Rasthof Holledau.

Größere Kartenansicht
Die dortige Burger King Niederlassung ist mit einem Gusticus Buffet Restaurant zusammen in einem separaten Gebäude ziemlich am Ende des Rasthofes. Nachdem wir geparkt hatten, begaben wir uns unmittelbar zum Bestelltresen des Burger Kings und reihten uns dort in eine der Schlangen der beiden vorhandenen Kassen ein, die beide geöffnet waren. Als aktuelles Special wurde der Grilled Cheese Tendercrisp und der Grilled Cheese Steakhouse angeboten – und wie ich es meistens tue wenn ich mal bei Burger King bin wollte ich dieses Special auch natürlich mal probieren. Dabei entschied ich mich für den Grilled Cheese Tendercrisp mit Chicken.

Burger King - Chicken Tendercrisp
Grilled Cheese Tendercrisp aus der Burger King Werbung (Quelle: burgerking.de)

Einzeln hätte er 5,79 Euronen gekostet (wenn ich mich recht entsinne), da griff ich dann doch lieber zum Menu, das mit Pommes Frites, einer großen Coca Cola und einem Tütchen Ketchup mit 7,49 Euronen zu Buche schlug. Nachdem ich meine Bestellung abgegeben und bezahlt hatte, sollte ich kurz warten und stellte mich etwas seitlich der Theke auf, während die Bedienung den Kunden nach mit schon einmal bediente. Wenig später kam dann auch mein Burger und ich konnte mich mit meinem Tablett an den Tisch begeben, an dem mein Kollege bereits beim Verzehr seiner Bestellung beschäftigt war. Bevor ich selbst mit dem Abendessen begann, wollte ich jedoch erst einmal einen Blick auf das werden, was dort so groß beworben wurde. Die Verpackung sah schon mal ganz stylish und durchdesigned aus. 😉

Burger King Tendercrisp - Verpackung
Tendercrisp Verpackung

Burger King - Grilles Cheese Tendercrisp
Burger King Grilled Chicken Tendercrisp – real

Das ganze entsprach natürlich – und das hatte ich auch nicht anders erwartet – keinesfalls dem auf dem Werbeplakat abgebildeten Burger. Und der Ketchup, der zwischen dem Salat und Brötchendeckel auf dem Werbefoto heraus zu quillen scheint, fehlte völlig – stattdessen war massig Mayonaise zwischen den gestückelten Salatblättern zu finden. Jedoch hatte man hier wohl auch noch zusätzlich gepfuscht, denn der Käse war nicht „grilled“ und die Zwiebel oben auf fehlten völlig. Das wurde mir aber erst klar, als ich zwei mal hinein gebissen und dabei einen Blick auf den Burger meines gegenüber geworfen hatte, der den Grilled Cheese Steakhouse gewählt hatte. Bei ihm war der Käse angegrillt und er hatte wohl auch Zwiebel auf dem Burger. Ich war wirklich kurz am Überlegen ob ich noch einmal an die Theke gehen und mich beschweren sollte, aber da dort sich bereits wieder zwei längere Schlangen gebildet hatten, verzichtete ich darauf. Das Chicken Fleisch schien mir des weiteren auch so ziemlich dem Crispy Chicken Fleischstück zu entsprechen. War zwar geschmacklich soweit ok, aber ich fand ihn auch nicht überragend gut. Dass das Päckchen Ketchup nicht für die Pommes Frites reichte war noch so ein kleiner Nebenärgernis, das ich aber teilweise auch selbst mit verschuldet hatte, da mir das aus früheren Besuchen bei Burger King und bei McDonalds dies eigentlich hätte bekannt sein müssen. Seltsamerweise reicht die Pommes Frites Sauce (Mayonaise) immer – dort scheint deutlich mehr drin zu sein. Muß halt das nächste Mal dran denken, ein zweites Päckchen mit zu bestellen.

Mein Abschlußurteil:
Grilled Chicken Tendercrisp: +
Pommes Frites: +