Posts Tagged ‘hardware’

iPhone 4S – Setup & erste Eindrücke

Freitag, Dezember 23rd, 2011

Da mein altes iPhone 3G (ohne S) inzwischen doch etwas in die Jahre gekommen war, entschied ich mich nun endlich dazu ein neues anzuschaffen. Dabei fiel die Wahl natürlich auf die aktuelle Version 4S in der 32GB Ausführung, denn bei einer eingebauten Kamera mit 8 Megapixeln und der Möglichkeit auch hochauflösende Filme aufzunehmen wären 16GB schnell voll gewesen und ich hatte bereits mit dem iPhone 3g 16GB immer wieder meine Speicherplatzprobleme gehabt. Bestellt war es als Vertragsverlängerung am 12.12.2011 und angekommen ist es schließlich am 21.12. – rechtzeitig noch vor dem Heiligabend so dass ich es wie geplant als kleines Weihnachtsgeschenk für mich selbst bezeichnen kann. 😉

Auspackzeremonie
In dem großen Päckchen von meinem Mobilfunk-Provider fand sich neben dem Lieferschein, einem Umschlag mit der neuen SIM-Karte und reichlich Füllmaterial schließlich ein kleiner Karton mit dem eigentlichen Gerät.

01-Verpackung iPhone 4S - Verpackung Seite
iPhone 4S Verpackung – Links: Frontal – Rechts: Seite

iPhone 4s - Verpackung Rückseite
iPhone 4S – Verpackung hinten

Nachdem ich vorsichtig die Folie um den Karton entfernt hatte – dabei natürlich darauf achtend die Verpackung nicht zu beschädigen – konnte ich schließlich den Karton öffnen und sogleich einen ersten Blick auf das neue Gerät werden, das ganz oben auf lag.

02-Schachtel-geöffnet
iPhone 4S – Schachtel geöffnet

Es folgte eine Inspektion des restlichen Packungsinhaltes, wobei ich mal wieder feststellen durfte dass sich die Firma Apple hier wirklich nur auf das rational notwendigste beschränkt hatte. Neben dem Smartphone fand sich ein USB-Kabel, ein Ladegerät (das im Vergleich zu jenem des iPhone3 erfreulich klein geworden ist), der weiße Kopfhörer mit Mikrofon sowie in einer Papphülle eine gedruckte Kurzübersicht, die mehrsprachige Anleitung, zwei kleine weiße Apple-Logo-Aufkleber wie sie meines Wissens allen Geräten dieser Firma beiliegen und das spezielle kleine Werkzeug mit dessen Hilfe man das SIM-Karten Fach öffnen kann.

iPhone 4S - Verpackungsinhalt
iPhone 4S – Verpackungsinhalt

Setup & Install
Nachdem ich das iPhone von der üblichen Schutzbeklebung in Form von Plastikfolien auf Front- und Rückseite befreit hatte, war natürlich der erste Task der zu erledigen war die beiliegende SIM-Karte (übrigens eine Micro-SIM von Typ 2ff) einzulegen. Durch einführen des Spezialwerkzeugs in die kleine Öffnung an der rechten Seite und leichtem senkrechten Druck sprang auch schon das Fach heraus und ich konnt die Karte einlegen und die kleine „Schublade“ wieder in das Telefon zurück schieben.

04-SIM-Karte-einlegen
iPhone 4S – SIM-Karte einlegen

Anschließend verband ich das Gerät das erste Mal an den Rechner – in meinem Fall natürlich mein MacBook Pro i7, wo man mir anbot das letzte Backup des alten iPhone 3G auf das neue Gerät zurückzuspielen. Das erschien mir die beste Lösung, denn so war es möglich nach dem Rückspielen da weiter zu machen wo ich bei dem alten iPhone aufgehört hatte.


Backup zurückspielen

Das Rückspielen dauert nur wenige Minuten und danach startete das Gerät zwei Mal neu was insgesamt wohl knapp 5 Minuten dauerte.


Restart

Anschließend begann iTunes damit, die Apps zurückzuspielen, was zwischen zehn und fünfzehn Minuten in Anspruch nahm.


Apps neu installieren

Das iPhone startete dann noch mal neu und begann dann mit dem Setup, das insgesamt aus 8 Screens bestand. Nach einem Meldungsscreen dass die Wiederherstellung erfolgreich war, wurde gefragt ob man die Ortungsdienste aktivieren möchte. Da dies von mir doch häufiger verwendete Feature dieses Geräts war, aktivierte ich sie natürlich.

Es folgen die Auswahl eines aktiven W-LAN und die Bestimmung der Apple-ID mit der dieses iPhone betreiben möchte. Bei der Apple-ID sollte man natürlich jene wählen welche man auch für sein altes Gerät verwendet hat um eine korrekte Lizenzierung der Apps zu gewährleisten.

Anschließend muss man sein Geburtsdatum angeben – wohl auch aus Jugendschutzgründen – und man wird gefragt ob man den Spracheingabe-Assistenten Siri aktivieren möchte.

Zuletzt kann man noch wählen ob man die Diagnose- und Nutzungsreport automatisch senden möchte – ein Punkt weswegen Apple früher ja auch kritisiert worden war weil diese Reports ohne Rückfrage gesendet worden waren. Doch da hatte man offensichtlich nachgebessert. Der letzte Screen zeigt dann nur noch an dass man fertig ist und iOS nun benutzen kann.

Im nun angezeigten Home-Screen fand ich dann alle zuvor installierten Apps und etwas mehr wieder – allerdings hatte sich die Verteilung etwas verschoben da es neue interne Apps wie Erinnerungen, Video oder GamesCenter (welche auf den iPhone 3 nicht angeboten worden waren) hinzu gekommen waren uns sich natürlich auf die erste Seite gemogelt hatten. Die Resortierung nahm ich aber dann später im iTunes vor, das sortieren im iPhone ist bei einer größeren Menge von umzuordnenden Apps doch etwas umständlicher.
Allerdings hatte ich vorerst noch keine Verbindung zum Mobilfunknetz wie mir auf dem Display am obersten Rand angezeigt wurde.

Hier fehlte noch die Aktivierung der neuen SIM-Karte, welche sich jedoch komfortabel über den Online-Zugriff auf mein Kundenkonto im Browser bewerkstelligen ließ und nach einem Neustart des iPhone auch sofort aktiv war.
So weit funktionierte danach alles und auch die gekauften Apps schienen alle weiterhin zu funktionieren. Einzig bei den eMails eines noch auf POP3 Protokoll laufenden eMail-Accounts – ich nutze normalerweise bevorzugt IMAP – hatte das iPhone „vergessen“ welche eMails bereits gelesen waren, doch das konnte ich verschmerzen.

Technische Daten
Dann ging es erst einmal ans ausprobieren. Sofort fällt auf dass die Geschwindigkeit des iPhone 4S gegenüber dem iPhone 3G erheblich flüssiger geworden ist – aber dass sich auch kein Wunder dann immerhin arbeitet im alten iPhone 3g noch ein auf 430Mhz gedrosselter Samsung S5L8900 Prozessor und im iPhone 4S findet sich der (übrigens ebenfalls von Samsung hergestellte) A5 Prozessor mit 1Ghz Taktfrequenz und 2 Arm-A9-Kernen. Auch das 3,5″ Display ist deutlich brillianter und klarer als das des alten iPhone – denn hier kommt natürlich wie beim iPhone 4 das sog. Retina-Display mit einer Auflösung 960×640 bei 326 ppi (Pixel per Inch) zum Einsatz bei dem man so gut wie keine Pixeltreppchen oder Unschärfen mehr erkennen.
Des weiteren finden sich zwei Kameras im Gerät. Eine mit 8 Megapixeln auf der Rückseite die Bilder mit einer Auflösung von 3264 x 2448 Pixeln sowie Filme in HD (1080p) mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen kann, eine weitere mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) auf der Vorderseite die primär wohl für Video-Telefonie z.B. mit FaceTime gedacht ist. Die „große“ Kamera verfügt des weiteren über Features wie Bildstabilisierung, Autofocus und fokussieren per Fingertip (Funktionen die ich beim 3G schmerzlich vermisst habe), einen LED-Blitz sowie Gesichtserkennung. Bei so einem Funktionsumfang kann ich meine kleine Canon Ixus 105 wohl jetzt in Rente schicken, da meine Mobilfunkkamera über alle Funktionen verfügt die ich von einer kleinen Point-and-Shot-Kamera verlange. Eine richtige SLR ersetzt sie aber natürlich bei weitem nicht.
Des weiteren verfügt das Gerät auch über ein 3-Achsen-Gyroscope und einen eingebauten Kompass, Features die aber schon in früheren Geräten hinzugefügt worden sind, die das 3G aber noch nicht besaß. Außerdem unterstützt es (seit iPhone 4) nun auch N-Draft WLAN (IEEE 802.11n) mit bis zu 600MBit/s.

Sprachsteuerung mit Siri
Danach interessierte mich natürlich der Spracheingabe-Assistent Siri. Ihn erreicht man durch längeres gedrückt halten der Home-Taste, wobei sich Siri durch eine unten eingeblendete Mikrofon-Eingabefeld und ein audiovisuelles Signal bemerkbar macht.

Man muss jetzt am besten sofort seinen Wunsch sprachlich äußern, denn bei einer längeren Pause beendet sich die Spracheingabe wieder von selbst und man muss den runden Mikrofon-Button drücken um sie erneut zu aktivieren. Ein Klick auf das kleine i-Symbol neben der Begrüßung gibt eine Übersicht wie man die Fragen und Aufgaben an Siri stellen kann.
Die Spracherkennung ist – wohlgemerkt bei deutlicher Aussprache – erfreulich gut. Meine ersten Versuche war das erfragen der konkreten Adressen, Telefonnummern oder eMails meiner Kontakte.

Wie ich bald feststellte kann man aber auch die Verwandschaftsverhältnisse bis zu einem gewissen Grad festlegen. Dazu fragt mein einfach z.B. „Wer ist mein(e) <Bruder / Schwester / Vater / Mutter / Oma usw.>?“ und wenn diese Beziehung noch nicht bekannt ist fragt Siri nach dem Kontakt dem diese Rolle zugeordnet werden soll. Diesen kann man dann einfach als sprachliche Nennung angeben und anschließend – ebenfalls durch Ja/Nein bestätigen.

Aber die Sprachbedienung geht noch weiter. So kann man mit Hilfe dieser neuen Funktionalität auch Telefonnummern wählen, eMails oder SMS schreiben,

Musik abspielen, stoppen oder steuern (wobei er hier Probleme mit englischen Bandnamen hat – so sollte im rechten Screen das „Spielebüro“ eigentlich „The Who“ sein und „wird problemlos“ sollte „The Proclaimers“ sein. Aber hier hilft eine etwas eingedeutsche Aussprache)

Erinnerungen und Notizen erstellen,

nach dem Wetter für einen beliebigen Tag fragen,

den Wecker stellen, Aktienkurse abfragen und einiges mehr.

Was nicht geht ist z.B. das starten von Applikationen oder das Bearbeiten von Kontakten, aber das ist meiner Meinung nach zu verschmerzen. Ich bin sicher dass Apple hier noch nachbessern wird – diese Funktionalität birgt einiges an Potential.

Vergleich iPhone 3G und 4s
Natürlich nutzte ich auch die Gelegenheit beide Geräte mal direkt zu vergleichen. Persönlich gefällt mir das etwas eckigere Design des 4S ja sogar noch etwas besser als das abgerundete des 3G, auch wenn bei den Kanten natürlich noch größere Gefahr besteht dass man sich hier eine Kante oder Ecke rein schlägt wenn man es fallen lässt oder es irgendwo aneckt. Hier werde ich mir wohl noch einen Bumper, also eine Umhüllung aus Gummi oder Plastik besorgen.
Das iPhone 4S ist mit 58,2mm etwas schmaler als das 3G mit 62,1mm, mit 115,2mm haben beide aber die gleiche Länge.

iPhone 4S - Vergleich mit iPhone 3g

In der Höhe kann das iPhone 4s ebenfalls punkten, denn es ist mit gerade mal 9,2mm deutlich dünner als das das 3G mit 12,3mm.

iPhone 4S - Vergleich mit iPhone 3g

Dafür ist das iPhone 3g mit 135 Gramm wiederum 5 Gramm leichter als das iPhone 4S, diesen Unterschied bemerkt man aber ohne Feinwaage meiner Meinung nach nicht. 😉
Dass die Bildqualität von Photos des 4S im Vergleich mit dem 3G deutlich besser ist brauche ich wohl kaum noch zu erwähnen – die technischen Daten weiter oben haben dass ja schon deutlich gezeigt. Dennoch hier ein kleiner Vergleich von dem selben Motiv aus selber Entfernung bei gleichen Lichtverhältnissen.

iCloud bin ich aktuell noch am testen – das behandle ich ggf. ein einem separaten Beitrag…

Fazit
Das neue iPhone 4S ist ein deutlicher Techniksprung im Vergleich zu seinen Vorgängern, insbesondere zu dem von mir bisher benutzten iPhone 3G. Sowohl was die Geschwindigkeit als auch das Display, die Kamera oder die GPS-Positionierung angeht hat es deutliche Verbesserungen gegeben – von daher war es für mich ein logischer Schritt mal wieder zu upgraden. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten die alle neuen Geräte von Apple sofort kaufen, aber es war einfach mal wieder an der Zeit gewesen sich etwas Aktuelles zu holen. Und ich bereue meine Entscheidung nicht – das iPhone 4S ist mal wieder ein Gerät dessen Anschaffung sich durchaus lohnt. Aber das habe ich bei einem Gerät von Apple auch nicht anders erwartet…

Neue Hardware – MacBook Pro i7

Samstag, März 26th, 2011

Ich habe es getan – nicht zum allerersten, aber zum zweiten Mal. Mein altes MacBook Pro (1,83 GHz Core Single mit 2GB DDR2 RAM – gekauft im März 2006 damals in San Francisco) hat zwar noch Funktioniert, war aber alt, langsam, der SuperDrive war defekt und das Bluetooth hat nicht mehr funktioniert. Außerdem waren hin und wieder die Lüfter mal wieder am Rattern. Eine Reparatur hätte den Restwert wohl übertroffen. Also entschied ich mich spontan dazu, mir beim Gravis Store München eines der neuen Macbook Pro zu besorgen. Daher war ich ja auch gestern dort gewesen – aber die iPad 2 Warteschlange hatte mein Vorhaben es gestern zu holen ja leider vereitelt. Heute um kurz nach 10:00 Uhr habe ich es dann abgeholt.

Natürlich darf die Auspackzeremonie an dieser Stelle nicht fehlen:

Verpackung
Verpackung

Geöffnet
Verpackung – geöffnet

Das ist drin - sonst nichts
Das ist drin – sonst nichts

Mit einem 2Ghz i7 Quad-Core Prozessor und 8GB Hauptspeicher eine echte Rennmaschine im Vergleich zu dem alten Gerät. Hatte zwar auch kurz mit dem 17″ Modell geliebäugelt, aber ich denke dass das 15,4″ für meine Zwecke besser geeignet ist. Finde dass das 17″ dann doch etwas zu unhandlich ist.

Systeminfo

Dank Migrationsassistent konnte ich die Benutzerdaten, Dateien, Programme und Einstellungen ohne große Umstände beim ersten Start des neuen Gerätes vom alten Gerät übertragen und nach einiger Wartezeit mit dem neuen Gerät da weiterarbeiten, wo ich mit dem Alten gerade aufgehört hatte. So Liebe ich es – bei Windows hätte ich erst alle Programme neu installieren müssen, hätte ggf. Ärger mit Treibern gehabt und hätte den Nachmittag und Abend damit verbringen müssen, alles wieder so einzurichten wie ich es vorher hatte. Da gebe ich gerne mal ein paar Euro mehr aus. Bin sehr zufrieden – ein wahres Schmuckstück. Das wird mir dann die nächsten Jahre wohl wieder reichen.

PS: Das iPad2 war übrigens ausverkauft, ich hatte mich auch danach mal erkundigt. Die sind wohl alle gestern Abend raus gegangen – bei der langen Warteschlange (ich berichtete) ist das ja auch nicht verwunderlich – und man konnte mir nicht sagen wann man Neue rein bekommt. So einen Verkaufsstart wünscht sich glaube ich jeder Hersteller. 😉

Schweinepreise bei Apple

Donnerstag, September 11th, 2008

Mein gutes altes MacBook Pro 15″ ist mir, obwohl es inzwischen eindeutig in die Jahre gekommen ist, ziemlich ans Herz gewachsen. Jedoch mußte ich in letzter Zeit mit großem Bedauern feststellen, daß das Slot-In CD/DVD Laufwerk – im übrigen ein MATSHITA DVD-R UJ-857 – in den letzten Monaten mit steigender Rate die eingeslotteten DVDs nach drei Fehlversuchen wieder auswirft. Nicht bei allen – aber bei immer mehr DVDs – leider. Verschleiß würde ich hier sagen – das passiert eben bei exzessiver Nutzung. So bin ich also am Mittwoch Abend mal zum Gravis-Store hier in Köln, gelegen in Ehrenstraße nahe des Rudolfplatzes, gestiefelt und habe mich dort erkundigt, was so ein Austausch eines solchen Laufwerkes kosten würde. Der Schock meinerseits war verständlich groß, als das dortige (mir im übrigen als wirklich kompotent vorkommende) Servicepersonal von Preisen in der Höhe von 471,79 €uronen nur für das Laufwerk sprach – schickt man das alte Laufwerk zurück, bekommt man zwar 100 € Rabatt – aber: Hallo – gehts noch Herr Jobs?
Es handelt sich hier um ein simples, normales Slot-In-Laufwerk – bei eBay bekommt man ein Baugleiches Teil für ca. 50 €uronen – was denkt sich die Firma Apple, die ich eigentlich sonst recht hoch schätze, dabei, einen solch hohen Fantasiebetrag für ein simples DVD-Brenner-Laufwerk zu verlangen? Selbst wenn es sich dabei nun um eine RW und Double Layer Ausführung handelt.
Der Witz ist: Das externe USB Superdrive-Laufwerk für das MacBook Air – mit eingebautem Superdrive – also einem DVD-Doublelayer-Brenner – kostet gerade mal 99 €uronen – bei Gravis gar nur 98,99. Warum sollte ich also mit Einbaukosten ggf. fast 600 €uronen ausgeben, wenn ich das gleiche als externes Laufwerk für ein sechstel des Preises bekomme. Ich muß mich hier doch wirklich sehr wundern. Und ich glaube nicht daß hier Gravis einen solchen Mega-Aufschlag berechnet. Letztlich werde ich wohl auf das externe SuperDrive zurück greifen, dies ggf. öffnen und das Gehäuse selber und baue das wahrscheinlich baugleiche Laufwerk in mein MacBook Pro. Vor allem da ich eBay-Händler, die von Hong Kong aus mit angeblich Apple-kompatibler Elektronik handeln nicht so ganz traue.
Aber so eine Preisgebung finde ich mehr als nur frech – da geht ein Teil des Sympathiebonus für Apple um ehrlich zu sein doch verloren.
Das ist Abzocke – ich bin tatsächlich etwas verärgert.

Nachtrag 12.09.2008 – 9:15 Uhr: Habe gestern Abend via eMail noch eine entsprechende Anfrage bzgl. des SuperDrive Air an Gravis gestellt und heute früh gleich kurz nach 9:00 Uhr eine Antwort erhalten. Dort heißt es „Laut Apple ist das Laufwerk auch nur für das MacBook Air ‚freigegeben‘. Der Hintergrund dafür ist wahrscheinlich, dass das Laufwerk mehr Strom zieht, als die Spezifikation für einen ’normalen‘ USB Anschluss besagt – bedeutet, da das Laufwerk kein eigenes Netzteil hat (und auch nicht zusätzlich mit Strom versorgt werden kann), können wir von einem Betrieb nur abraten.“ und „Als Alternative empfehle ich Ihnen das externe LaCie Superdrive DL, das Gerät hat Firewire und USB, Stromversorgung über Netzteil, kostet mit 103,90 Euro nur ganz wenig mehr und ist ab der nächsten Woche wieder verfügbar.„.
Da werde ich mir wohl nächste Woche dieses Laufwerk holen – ist immer noch eine weitaus günstigere Alternative als einen neuen SuperDrive – auch wenn mir das mit dem externen Netzteil auch nicht so ganz passt. Für das schauen einer DVD während einer Zugfahrt ist das dann wohl leider nichts…

Evolution of Hardware

Mittwoch, Oktober 3rd, 2007

1 GB Speicherplatz im Wandel der Zeiten. Links eine IBM-Festplatte aus den 80er Jahren, daneben eine SD-Card mit der selben Kapazität.

Aufrüstung

Mittwoch, Mai 16th, 2007

Habe mir mal etwas mehr Speicher für mein geliebtes MacBook Pro geleistet – und ärgere mich daß ich damals nicht gleich das Geld für so viel Speicher ausgegeben habe. Rennt auf jeden Fall noch mehr wie Sau als es das vorher schon tat. Bin sehr zufrieden. Ich kann jedem MacBook Besitzer nur empfehlen, das Geld zu investieren. Mit 512MB kann man kaum damit arbeiten und bei 1GB geht er bei vielen gleichzeitig geöffneten Applikationen auch bald in die Knie. Die Investition lohnt sich auf jeden Fall.