Posts Tagged ‘hash brown’

Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen [27.09.2019]

Friday, September 27th, 2019

Zwar klang die Gebackene Scholle mit Remoulade und Röstkartoffel aus dem Bereich Daily durchaus verlockend, aber da ich ja bereits gestern mit dem Zanderfilet Fisch gegessen hatte, sah ich mich heute mal nach etwas anderem um. Viele Alternativen gab es nicht, denn der Hausgemachter Kaiserschmarrn mit Zwetschgen und Apfelmus bei Veggie erschien mir eher etwas für einen Nachtisch. Von den Asia-Wok-Gerichten wäre vielleicht der Gebratene Eierreis etwas gewesen, denn den Verschiedenen Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce unterstelle ich ja immer noch dass sie einfach nur Resteverbrauch von der vergangenen Woche sind. Aber am meisten sagte mir dann doch das Japanische Ingqersteak vom Schwein mit Honigkarotten und Kartoffelplätzchen bei Daily zu.

Japanese ginger steak with honey carrots & potato cookies / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen

Leider hatte man die Anzahl der Kartoffelplätzchen – eigentlich handelte es sich ja eher um Macairekartoffel – von früher vier wie z.B. hier auf nur drei reduziert. Gerade noch ausreichend. Dafür war das magere und zarte Schweinesteak angenehm groß geraten und über die Tatsache dass dass Fleisch ein ganz klein wenig trocken erschien konnte man dank der Sauce problemlose hinweg sehen. Dazu gab es eine ebenfalls mehr als großzügige Portion in karamellisierten Honig geschwenkter, kleiner Pariser Möhren als Gemüsebeilage, die wie ich fand ganz gut in die Gesamtkomposition passten. Was daran jetzt genau Japanisch gewesen sein soll erschloss sich mir nicht ganz, aber geschmeckt hat es alle mal – auch wenn es durchaus keine kulinarische Meisterleistung war.
Der Gros der anderen Gäste hatte heute bei der Scholle zugegriffen und dem Fischgericht somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Auf Platz zwei sah ich aber schon das Ingwersteak, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Kaiserschmarrn auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Sauce: +
Möhren: ++
Kartoffelplätzchen: ++

Red Snapper “Piri Piri” auf süß saurem Gemüserelish mit Pfefferananas & Kartoffelrösti [26.06.2018]

Tuesday, June 26th, 2018

Am heutigen Dienstag ging die Australische Woche in unserem Betriebsrestaurant weiter und mit dem Gebratenen Red Snapper “Piri Piri” auf süß saurem Gemüserelish und Pfefferananas, dazu Kartoffelrösti und Sour Creme hatte man ein wirklich überaus interessantes, lecker aussehendes aber auch recht kostspieliges Gericht auf die Karte gesetzt. Obwohl ich Fisch liebe und auch die Zusammenstellung überaus verlockend und interessant fand, waren 9,24 Euro doch ein recht stolzer Preis. Und mit einem Wiener Backhend´l mit Bratkartoffeln stand im Abschnitt Globetrotter ein altbekanntes, schmackhaftes und deutlich günstigeres Gericht auf der Speisekarte. Mit dem Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition der Region konnte ich wiederum weniger anfreunden, er war einfach dem Krokodilgulasch von gestern zu ähnlich. Das Pia Pad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in süß-sauer Sauce, das neben Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, wäre allerdings eine wirklich Alternative gewesen, denn es handelte sich um süß-sauren Fisch wie beim Red Snapper – wenn auch nur mit deutlich billigeren Seelachs. Aber wer mich kennt, weiß natürlich dass mich preisliche Überlegungen selten davon abbringen können, bei besonderen Mittagsangeboten nicht zuzugreifen. Daher landete trotz des stolzen Preises schließlich der Red Snapper auf meinem Tablett.

Red snapper "Piri Piri" on sweet sour vegetable relish & pepper pineapple with hash brown & sour cream / Red Snapper "Piri Piri" auf süß saurem Gemüserelish und Pfefferananas, Kartoffelröst & Sour Cream

Wie ich erfreut feststellen durfte, hatte beim Fisch dieses Mal wirklich nich gegeizt und mir angenehm große Portion des mit Haut gebratenen Red Snappers auf den Teller getan. Und das absolut grätenfreie Filet erwies sich als angenehm zart, nicht zu trocken und von fester Konsistenz, wobei es es kräftiges, angenehmes Aroma besaß. Und auch beim heiß servierten, süß-sauer angemachten Gemüserelish, welcher hauptsächlich aus aus Tomaten, Möhren und Lauch bestand, hatte man was die Menge anging nicht gegeizt. Außerdem passte geschmacklich auch noch wunderbar zum Fisch. Der Begriff Piri Piri, wobei Piri in Suaheli “Pfeffer” bedeutet, bezieht sich dabei auf kleine roten Chilischoten und eine daraus hergestellte Gewürzsauce, die sowohl in der portugisieschen als auch der afrikanischen Küche weit verbreitet ist. Davon hatte man wohl auch etwas am Fisch und im Relish verarbeitet, aber es hätte für meinen Geschmack gerne etwas mehr sein können, denn die Schärfe war aus meiner Sicht nur marginal. Und auch an der gebratenen Scheibe Ananas, die natürlich perfekt zum süß-sauren Gemüsereslih passte, hatte man offensichtlich etwas Piri Piri verarbeitet. Als Sättigungsbeilage gab es dazu einen etwa (männer-)handtellergroßen, dicken Rösti, der allerdings innen leicht labbrig war und gerne noch etwas länger hätte gebraten werden können. Außerdem fand sich noch eine größere Portion mit Kräutern versetzter Sour Cream auf dem Teller, die man wunderbar sowohl mit dem Rösti als auch mit Fisch und Relish kombinieren konnte. Insgesamt ein wunderbares und sehr leckeres Gericht, einziger kleiner Kritikpunkt war eine dünne Fettschicht zwischen Fischhaut und dem eigentlichen Filet, die sich als leider recht zäh und gummiartig erwies – aber die Menge war so gering dass man darüber hinweg sehen konnte. Ich war sehr zufrieden und bereute es nicht, dass ich den Red Snapper nicht durch einfachen Seelachs oder gebackenes Hähnchen ersetzt hatte.
Bei den anderen Gästen hatte der Preis natürlich wieder für etwas Zurückhaltung beim australischen Fischgericht gesorgt und dem Backhend’l zu einem klaren Platz eins auf der allgemeinen Beliebtheitsskala verholfen. Auf dem zweiten Platz sah ich den Paprikarahmgulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dann erst dem Red Snapper mit Gemüserelish auf einem guten, aber dennoch vierten Platz.

In Deutschland darf übrigens nur der Malabar-Snapper (Lutjanus malabaricus) unter der Bezeichnung “Red Snapper” vermarktet werden. Ich habe mich natürlich mal informiert und gesehen, dass man ein Kilo Red Snapper für Preise zwischen 15 und 35 Euro bekommen kann – und das sind Endverbraucher-Preise, eine Großküche wie unser Betriebsrestaurant bekommt bestimmt noch bessere Konditionen. Nehmen wir an dass das Stück Fischfilet etwa 300g hatte, liegt der Preis hierfür mit (nehmen wir einen Mittelwert, da es sich hier um wirklich hochwertiges Fischfilet gehandelt hatte) 2,50 Euro pro hundert Gramm bei 7,50 Euro. Rechnen wir noch die anderen Zutaten dazu, sind die etwas mehr als 9 Euro also wirklich nicht übertrieben und bei dieser Fischart durchaus gerechtfertigt.

Mein Abschlußurteil:
Red Snapper: ++
Süß-saures Gemüserelish: ++
Kartoffelrösti: +
Sour Cream mit Kräutern: ++

Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout & Sauce Bernaise [18.04.2018]

Wednesday, April 18th, 2018

Eigentlich fanden sich am heutigen Mittwoch mit Klasssikern wie Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Abschnitt Tradition der Region und vor allem der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Globetrotter genügend Alternativen auf der Speisekarte, doch ich hatte mir irgendwie in den Kopf gesetzt beim Hausgemachten Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout und Sauce Bernaise aus der Sektion Vitality zuzugreifen. Dabei hätte mich eigentlich schon das Bild auf dem Bildschirm am Eingang etwas vorwarnen müssen, doch ich ignorierte alle Hinweise. Irgendwie war mir heute nach Fisch und die Grundidee dieses Gerichtes schien mir recht verlockend. Und an Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke hatte ich ebenfalls kein Interesse.

Homemade hash brown with wild salmon dices vegetables & sauce bernaise / Hausgemachter Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout & Sauce Bernaise

Ob der Rösti nun hausgemacht war oder aus dem TK-Fach stammte, war erst einmal zweitrangig, denn obwohl er in der Mitte leider nicht ganz knusprig gebraten war, bestand der Problem viel mehr aus dem Belag. Die sehr grob gewürfelten Möhren schienen mir so, als wären sie bereits einige Tage in der Gemüsetheke gelegen bevor man sie letztlich mit etwas Dill versetzte und auf dem Rösti servierte – gemeinsam mit recht kleinteiligen und teilweise trockenen Wildlachsstückchen, Stangensellerie und Paprika, die auch bereits ihre besten Zeiten hinter sich zu haben schienen. Die geschmacklich gut gelungene, helle Sauce Bernaise verdeckte diese kulinarische Fast-Katastrophe dabei größtenteils, weswegen ich mich wohl auch letztlich dazu hatte hinreißen lassen bei diesem Angebot zuzugreifen. Es war zwar essbar, aber nah an einem vollkommenen Fail. Eine der wirklich seltenen Situationen, in der ich meine Wahl mal bereute.
Bei den anderen Gästen lag natürlich die Currywurst mit großen Abstand vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten, wie nicht anders erwartet, die Käsespätzle, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und erst auf einem guten vierten Platz folgte des Rösti mit Wildlachs. Vielleicht hatte ich auch einfach nur einen besonders schlecht gelungenen Rösti erwischt, aber ich werde auf jeden Fall genau hinsehen, bevor ich noch einmal bei diesem Gericht zufreifen werde.

Mein Abschlußurteil:
Rösti: +
Wildlachswürfel & Gemüseragout: +/-
Sauce Bernaise: +

Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen [22.12.2017]

Friday, December 22nd, 2017

Zum heutigen Freitag, dem letzten Arbeitstag vor Weihnachten, hatte sich unser Betriebsrestaurant leider scheinbar nicht dazu durchringen können etwas außergewöhnliches oder besonderes anzubieten. Viel mehr fanden sich viele alten Bekannte auf der Speisekarte viele alte Bekannte, so zum Beispiel das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Kartoffelplätzchen bei Vitality, Milchreis mit Zimt-Zucker und Waldbeeren bei Tradition der Region oder Wildlachswürfel in Spinat-Weißweinsauce, dazu Penne Rigate bei Globetrotter. Außerdem fanden sich an Asia-Thai-Theke Feng Shi Tzau – Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce und Nua Pad Zai – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit dem Fischgericht, das wie sich herausstellte nicht mit gewürfelten Fisch, sondern mit einem panierten Fischfilet serviert wurde, dann aber griff ich doch zum Ingwersteak, an das ich in guter Erinnerungen hatte.

Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen

Die Kartoffelplätzchen, die beim letzten Mal ja durch krokettenähnliche Objekte repräsentiert wurden, hatte man dieses Mal durch Kartoffelpuffer ersetzt, wobei sich gleich der Gedanke aufdrängte, dass man hier einfach die Reste der Kartoffel-Zucchinipuffer vom Mittwoch verwertete. Aber dass es sich hier um Reste oder gar aufgewärmtes handelte, merkte man dem Puffer nicht an, auch wenn er für meinen Geschmack gerne noch etwas knuspriger hätte sein können. Daran war aber auch die würzige, leicht süßliche Sauce mit leichten Ingweraroma natürlich nicht ganz unschuldig. Das eigentliche Steak war dieses mal ein kleineres, dafür aber sehr hohes Stück mageres Schweinefleisch, das sich als angenehm zart und auch einigermaßen saftig erwies. Insgesamt eine gute Wahl, ich war zumindest zufrieden mit meiner Wahl.
Als ich das Betriebsrestaurant verließ, ließ ich wie üblich meine Blicke schweifen um einen Überblick der Vorlieben der anderen Gäste für die Allgemeine Beliebtheitsskala zu bekommen. Der größte Anteil der Tabletts war dabei wohl mit dem Seelachfilet mit Spinat-Weißweinsauce bestückt und ich bereute etwas, nicht doch dort zugegriffen zu haben, dann im Nachhinein gesehen sah das in dünner Panade gebackene Fischfilet doch sehr verlockend aus. Aber ich hatte heute einfach keine Lust auf Penne Rigate verspürt. Das Ingwersteak belegte schließlich den zweiten Platz, auf Platz drei sah ich den Milchreis, der zusätzlich auch als Zweitgericht und Nachtisch genutzt wurde, und mit sehr geringem Abstand folgten diesem dann die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: ++
Sauce: ++
Honigkarotten: ++
Kartoffelplätzchen: ++

Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise & hausgemachten Kartoffelplätzchen [11.12.2017]

Monday, December 11th, 2017

Am heutigen fiel mir die Wahl in unserem Betriebsrestaurant relativ leicht, denn weder der Gebratene marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse bei Vitality noch die Spaghetti al Arrabiatta mit Kirschtomaten und Pamrnesan oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen, Gang Gai Ma – Putestreifen mit Gemüse in Austernsauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce reizten mich besonders, also blieb nur das Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise und hausgemachten Kartoffelplätzchen bei Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen verschiedenen Gemüses aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Fried pork steak with sauce bernaise & home made hash brown / Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise & hausgemachten Kartoffelplätzchen

Ich war zwar der Meinung gewesen, dass dieses Gericht bereits einmal serviert worden war, doch eine kurze Recherche in meinen Archiven hier im Blog zeigte mir, dass es zwar ähnlich Kombinationen mit Spargel gab, aber genau diese Kombination bisher nicht aufgetaucht war. Der erste Eindruck war auf jeden Fall nicht sehr berauschend: Ein recht kleines Schweinerückensteak, ein recht großzügiger Klecks Sauce Bernaise und schließlich ein etwa handgroßer Kartoffelpuffer, das Kartoffelplätzchen. Schien mir nichts für den großen Hunger zu sein. Und auch die Qualität konnte nicht hundertprozentig überzeugen, denn das Steak erwies sich war als mager, aber leider auch etwas trocken, wobei hingegen der Kartoffelpuffer gerne ein oder zwei Minuten länger gebraten hätte sein können. Zumindest war genug von der recht schmackhaften Sauce Bernaise da, um beides zu garnieren. Und auch mit dem Gemüse aus Erbsen sowie einer Mischung aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli konnte ich nicht ganz zufrieden sein, denn das Gemüse war zwar noch recht knackig, bereits deutlich abgekühlt, was den Genuss etwas minderte. Aber da es für mich keine Alternativen gegeben hatte, will ich mich zufrieden zeigen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute die Spaghetti al Arrabiatta waren, die sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte und erst auf dem dritten Platz folgte das Schweinerückensteak, dass sich aber nur um Haaresbreite diesen Platzt vor dem fast gleich beliebten Tofu ergattern konnte, welches somit den vierten Platz belegte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: +
Sauce Bernaise: ++
Kartoffelplätzchen: +
Mischgemüse: +

Tellerrösti mit Lachswürfeln, Ratatouille & Sauce Hollandaise [12.07.2017]

Wednesday, July 12th, 2017

Obwohl mit einem Grillteller mit marinierten Puten- und Schweinesteak, Bratwürstchen, dazu Grilltomate und Country Potatoes beu Tradition der Region oder Griechischem Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter wirklich überaus verlockende Alternativen auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren, entschied ich mich doch dazu, beim Tellerrösti mit Lachswürfeln, Ratatouille und Sauce Hollandaise aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen. Und das obwohl obwohl es nicht sonderlich ansehnlich war und sogar die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce eindeutig besser aussahen. Aber mir war nun mal nach Fisch.

Hash brown with diced salmon, ratatouille & sauce hollandaise / Tellerrösti mit Lachswürfeln, Ratatouille & Sauce Hollandaise

Das Ratatouille war wohl die selbe Gemüsemischung, mit der man auch gestern die griechischen Wraps gefüllte hatte. Aber das änderte nichts daran, dass die Mischung aus Zucchini, Aubergine, Paprika, Zwiebeln und Tomaten sich als schmackhaft und angenehm fruchtig erwies. Der große Rösti selbst war größtenteils von dem Ratatouille und der cremigen Sauce Hollandaise bedeckt und daher nicht knusprig, sondern ein wenig durchgeweicht. Dennoch eine sehr leckere Sättigungsbeilage. Die Lachswürfel schließlich waren mit etwas Dill gedämpft und erwiesen sich entgegen meiner Befürchtung als angenehm saftig und gut gewürzt. Visuell war das Gericht vielleicht nicht unbedingt ein Hingucker, aber geschmeckt hat es mir dennoch sehr gut. Ich bereute meine Entscheidung nicht.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich der Grillteller am höchsten in der Gunst und landete somit unangefochten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgte das Gyros, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und einen guten vierten Platz erreichten schließlich der Tellerrösti mit Lachswürfeln.

Mein Abschlußurteil:
Lachswürfel: ++
Ratatouille: ++
Sauce Hollandaise: ++
Tellerrösti: ++

Putengeschnetzeltes “Zigeuner Art” mit Röstis [23.01.2017]

Monday, January 23rd, 2017

Am heutigen Montag fand sich mal wieder wenig interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Weder mit den Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Vitality noch mit dem Gebackenen Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat bei Tradition der Region konnte ich mich so recht anfreunden und auch die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Gai Ma Plao On – Hühnchenstreifen gebraten in Kokosmilchsauce rissen mich nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hin. Einzig das Putengeschnetzelte “Zigeuner Art” mit Röstis bei Globetrotter schien mir eine akzeptable Alternative. Also griff ich bei diesem Gericht zu und ergänzte es noch durch ein paar Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Turkey chop "gypsy style" with has browns / Putengeschnetzeltes "Zigeuner Art" mit Röstis

Das Putengeschnetzelte selbst war zwar sehr kleinteilig und die Sauce, in der es gemeinsam mit etwas Paprika, Zwiebeln und Gewürzen angerichtet war, erschien für meinen Geschmack recht dünnflüssig, aber das Fleisch war zumindest mager und zart und die Zubereitung war auch geschmacklich in Ordnung. Gemeinsam mit den vier kleinen, knusprigen heißen Röstis mit ihrem noch weichen Inneren und der knusprigen dünnen Kruste ergab sich ein leckeres Mittagsgericht. Und die noch knackigen Erbsen, die mit einer leichten Knoblauchnote versetzt waren, erwiesen sich als gute Ergänzung dazu. In Anbetracht des Gesamtangebotes hatte ich somit für heute wohl die beste Wahl getroffen.
Und dieser Meinung schienen auch die anderen Gäste gewesen zu sein, denn das Putengeschnetzelte belegte heute mit einem klaren Vorsprung vor den anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgte das Kotelette mit Kartoffelsalat, dem wohl ursprünglich dieser Platz zugebilligt war, da es an der “großen Theke” ausgegeben worden war. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten die vegetarischen Chililinsen.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: ++
Röstis: ++
Erbsen: ++

Fasanenbrust mit Maronenfüllung, Wirsing & Kräuterrösti [11.11.2015]

Wednesday, November 11th, 2015

Heute stand mit einer Fasanenbrust im Speckmantel mit Maronenfüllung, dazu geschmorter Wirsing und hausgemachter Kräuterrösti wohl das Highlight der aktuellen Wildgerichte-Woche auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants. Da konnten weder die Seelachsfilet mit Fenchelgemüse und Safransauce mit Reis bei Vitality, der Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten bei Tradition der Region, das Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Globetrotter oder die Asia-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Gung Po Jau Yu – Gebratenes Schwein mit Gemüse in Hoi Sin Sauce nicht mithalten. Das wäre dann das vierte Wildgericht hintereinander, aber das stört mich wenig, denn wann hat man schon mal die Gelegenheit zu so etwas? Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Limone-Joghurt-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pheasant breast in bacon with savoy & herb roesti / Fasanenbrust im Speckmantel mit Maronenfüllung, geschmorten Wirsing & Kräuterrösti

Auch wenn das mit Speck ummantelte Fleisch nicht mehr hundertprozentig heiß war, erwies sich die Wahl dieses Gerichtes dennoch als sehr gut Entscheidung. Das Fleisch war angenehm zart und größtenteils angenehm saftig und wartete mit einem sehr angenehmen Aroma auf – woran aber auch die Maronenfarce im Inneren wohl nicht ganz unschuldig war. Dazu die dickflüssige, würzige Sauce, der in schmalen Streifen geschmorte Wirsing als gut passende Gemüsebeilage und schließlich der außen angenehm knusprige und innen noch weiche, mit Kräutern versetzte Rösti als kleine, aber absolut ausreichende Sättigungsbeilage. Außerdem fand sich etwas Preiselbeermarmelade in einem essbaren Teigschälchen und eine Scheibe Orange auf dem Teller. Da gab es nichts dran auszusetzen. Nur beim Dessert kann ich mal wieder keine volle Punktzahl geben, denn man musste die Geschmacksnerven etwas anstrengen, um den beschriebenen Limone-Geschmack erahnen zu können.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tageslag die Fasanenbrust natürlich auch ganz weit oben und konnte sich den ersten Platz sichern – und ich hätte mich auch schwer gewundert wenn dem nicht so gewesen wäre. Auf dem zweiten Platz folgte der Schweineschnitzel “Zigeuner Art”, Platz drei belegte das Rührei, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. DFisch mit Fenchelgemüse folgte in geringem Abstand auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Fasanenbrust: ++
Sauce: ++
Wirsing: ++
Kräuterrösti: ++
Limonen-Joghurt-Creme: +