Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen [22.12.2017]

Zum heutigen Freitag, dem letzten Arbeitstag vor Weihnachten, hatte sich unser Betriebsrestaurant leider scheinbar nicht dazu durchringen können etwas außergewöhnliches oder besonderes anzubieten. Viel mehr fanden sich viele alten Bekannte auf der Speisekarte viele alte Bekannte, so zum Beispiel das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Kartoffelplätzchen bei Vitality, Milchreis mit Zimt-Zucker und Waldbeeren bei Tradition der Region oder Wildlachswürfel in Spinat-Weißweinsauce, dazu Penne Rigate bei Globetrotter. Außerdem fanden sich an Asia-Thai-Theke Feng Shi Tzau – Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce und Nua Pad Zai – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit dem Fischgericht, das wie sich herausstellte nicht mit gewürfelten Fisch, sondern mit einem panierten Fischfilet serviert wurde, dann aber griff ich doch zum Ingwersteak, an das ich in guter Erinnerungen hatte.

Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen

Die Kartoffelplätzchen, die beim letzten Mal ja durch krokettenähnliche Objekte repräsentiert wurden, hatte man dieses Mal durch Kartoffelpuffer ersetzt, wobei sich gleich der Gedanke aufdrängte, dass man hier einfach die Reste der Kartoffel-Zucchinipuffer vom Mittwoch verwertete. Aber dass es sich hier um Reste oder gar aufgewärmtes handelte, merkte man dem Puffer nicht an, auch wenn er für meinen Geschmack gerne noch etwas knuspriger hätte sein können. Daran war aber auch die würzige, leicht süßliche Sauce mit leichten Ingweraroma natürlich nicht ganz unschuldig. Das eigentliche Steak war dieses mal ein kleineres, dafür aber sehr hohes Stück mageres Schweinefleisch, das sich als angenehm zart und auch einigermaßen saftig erwies. Insgesamt eine gute Wahl, ich war zumindest zufrieden mit meiner Wahl.
Als ich das Betriebsrestaurant verließ, ließ ich wie üblich meine Blicke schweifen um einen Überblick der Vorlieben der anderen Gäste für die Allgemeine Beliebtheitsskala zu bekommen. Der größte Anteil der Tabletts war dabei wohl mit dem Seelachfilet mit Spinat-Weißweinsauce bestückt und ich bereute etwas, nicht doch dort zugegriffen zu haben, dann im Nachhinein gesehen sah das in dünner Panade gebackene Fischfilet doch sehr verlockend aus. Aber ich hatte heute einfach keine Lust auf Penne Rigate verspürt. Das Ingwersteak belegte schließlich den zweiten Platz, auf Platz drei sah ich den Milchreis, der zusätzlich auch als Zweitgericht und Nachtisch genutzt wurde, und mit sehr geringem Abstand folgten diesem dann die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: ++
Sauce: ++
Honigkarotten: ++
Kartoffelplätzchen: ++

Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise & hausgemachten Kartoffelplätzchen [11.12.2017]

Am heutigen fiel mir die Wahl in unserem Betriebsrestaurant relativ leicht, denn weder der Gebratene marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse bei Vitality noch die Spaghetti al Arrabiatta mit Kirschtomaten und Pamrnesan oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen, Gang Gai Ma – Putestreifen mit Gemüse in Austernsauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce reizten mich besonders, also blieb nur das Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise und hausgemachten Kartoffelplätzchen bei Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen verschiedenen Gemüses aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Fried pork steak with sauce bernaise & home made hash brown / Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise & hausgemachten Kartoffelplätzchen

Ich war zwar der Meinung gewesen, dass dieses Gericht bereits einmal serviert worden war, doch eine kurze Recherche in meinen Archiven hier im Blog zeigte mir, dass es zwar ähnlich Kombinationen mit Spargel gab, aber genau diese Kombination bisher nicht aufgetaucht war. Der erste Eindruck war auf jeden Fall nicht sehr berauschend: Ein recht kleines Schweinerückensteak, ein recht großzügiger Klecks Sauce Bernaise und schließlich ein etwa handgroßer Kartoffelpuffer, das Kartoffelplätzchen. Schien mir nichts für den großen Hunger zu sein. Und auch die Qualität konnte nicht hundertprozentig überzeugen, denn das Steak erwies sich war als mager, aber leider auch etwas trocken, wobei hingegen der Kartoffelpuffer gerne ein oder zwei Minuten länger gebraten hätte sein können. Zumindest war genug von der recht schmackhaften Sauce Bernaise da, um beides zu garnieren. Und auch mit dem Gemüse aus Erbsen sowie einer Mischung aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli konnte ich nicht ganz zufrieden sein, denn das Gemüse war zwar noch recht knackig, bereits deutlich abgekühlt, was den Genuss etwas minderte. Aber da es für mich keine Alternativen gegeben hatte, will ich mich zufrieden zeigen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute die Spaghetti al Arrabiatta waren, die sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte und erst auf dem dritten Platz folgte das Schweinerückensteak, dass sich aber nur um Haaresbreite diesen Platzt vor dem fast gleich beliebten Tofu ergattern konnte, welches somit den vierten Platz belegte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: +
Sauce Bernaise: ++
Kartoffelplätzchen: +
Mischgemüse: +

Tellerrösti mit Lachswürfeln, Ratatouille & Sauce Hollandaise [12.07.2017]

Obwohl mit einem Grillteller mit marinierten Puten- und Schweinesteak, Bratwürstchen, dazu Grilltomate und Country Potatoes beu Tradition der Region oder Griechischem Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter wirklich überaus verlockende Alternativen auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren, entschied ich mich doch dazu, beim Tellerrösti mit Lachswürfeln, Ratatouille und Sauce Hollandaise aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen. Und das obwohl obwohl es nicht sonderlich ansehnlich war und sogar die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce eindeutig besser aussahen. Aber mir war nun mal nach Fisch.

Hash brown with diced salmon, ratatouille & sauce hollandaise / Tellerrösti mit Lachswürfeln, Ratatouille & Sauce Hollandaise

Das Ratatouille war wohl die selbe Gemüsemischung, mit der man auch gestern die griechischen Wraps gefüllte hatte. Aber das änderte nichts daran, dass die Mischung aus Zucchini, Aubergine, Paprika, Zwiebeln und Tomaten sich als schmackhaft und angenehm fruchtig erwies. Der große Rösti selbst war größtenteils von dem Ratatouille und der cremigen Sauce Hollandaise bedeckt und daher nicht knusprig, sondern ein wenig durchgeweicht. Dennoch eine sehr leckere Sättigungsbeilage. Die Lachswürfel schließlich waren mit etwas Dill gedämpft und erwiesen sich entgegen meiner Befürchtung als angenehm saftig und gut gewürzt. Visuell war das Gericht vielleicht nicht unbedingt ein Hingucker, aber geschmeckt hat es mir dennoch sehr gut. Ich bereute meine Entscheidung nicht.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich der Grillteller am höchsten in der Gunst und landete somit unangefochten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgte das Gyros, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und einen guten vierten Platz erreichten schließlich der Tellerrösti mit Lachswürfeln.

Mein Abschlußurteil:
Lachswürfel: ++
Ratatouille: ++
Sauce Hollandaise: ++
Tellerrösti: ++

Putengeschnetzeltes “Zigeuner Art” mit Röstis [23.01.2017]

Am heutigen Montag fand sich mal wieder wenig interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Weder mit den Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Vitality noch mit dem Gebackenen Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat bei Tradition der Region konnte ich mich so recht anfreunden und auch die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Gai Ma Plao On – Hühnchenstreifen gebraten in Kokosmilchsauce rissen mich nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hin. Einzig das Putengeschnetzelte “Zigeuner Art” mit Röstis bei Globetrotter schien mir eine akzeptable Alternative. Also griff ich bei diesem Gericht zu und ergänzte es noch durch ein paar Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Turkey chop "gypsy style" with has browns / Putengeschnetzeltes "Zigeuner Art" mit Röstis

Das Putengeschnetzelte selbst war zwar sehr kleinteilig und die Sauce, in der es gemeinsam mit etwas Paprika, Zwiebeln und Gewürzen angerichtet war, erschien für meinen Geschmack recht dünnflüssig, aber das Fleisch war zumindest mager und zart und die Zubereitung war auch geschmacklich in Ordnung. Gemeinsam mit den vier kleinen, knusprigen heißen Röstis mit ihrem noch weichen Inneren und der knusprigen dünnen Kruste ergab sich ein leckeres Mittagsgericht. Und die noch knackigen Erbsen, die mit einer leichten Knoblauchnote versetzt waren, erwiesen sich als gute Ergänzung dazu. In Anbetracht des Gesamtangebotes hatte ich somit für heute wohl die beste Wahl getroffen.
Und dieser Meinung schienen auch die anderen Gäste gewesen zu sein, denn das Putengeschnetzelte belegte heute mit einem klaren Vorsprung vor den anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgte das Kotelette mit Kartoffelsalat, dem wohl ursprünglich dieser Platz zugebilligt war, da es an der “großen Theke” ausgegeben worden war. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten die vegetarischen Chililinsen.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: ++
Röstis: ++
Erbsen: ++

Fasanenbrust mit Maronenfüllung, Wirsing & Kräuterrösti [11.11.2015]

Heute stand mit einer Fasanenbrust im Speckmantel mit Maronenfüllung, dazu geschmorter Wirsing und hausgemachter Kräuterrösti wohl das Highlight der aktuellen Wildgerichte-Woche auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants. Da konnten weder die Seelachsfilet mit Fenchelgemüse und Safransauce mit Reis bei Vitality, der Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten bei Tradition der Region, das Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Globetrotter oder die Asia-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Gung Po Jau Yu – Gebratenes Schwein mit Gemüse in Hoi Sin Sauce nicht mithalten. Das wäre dann das vierte Wildgericht hintereinander, aber das stört mich wenig, denn wann hat man schon mal die Gelegenheit zu so etwas? Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Limone-Joghurt-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pheasant breast in bacon with savoy & herb roesti / Fasanenbrust im Speckmantel mit Maronenfüllung, geschmorten Wirsing & Kräuterrösti

Auch wenn das mit Speck ummantelte Fleisch nicht mehr hundertprozentig heiß war, erwies sich die Wahl dieses Gerichtes dennoch als sehr gut Entscheidung. Das Fleisch war angenehm zart und größtenteils angenehm saftig und wartete mit einem sehr angenehmen Aroma auf – woran aber auch die Maronenfarce im Inneren wohl nicht ganz unschuldig war. Dazu die dickflüssige, würzige Sauce, der in schmalen Streifen geschmorte Wirsing als gut passende Gemüsebeilage und schließlich der außen angenehm knusprige und innen noch weiche, mit Kräutern versetzte Rösti als kleine, aber absolut ausreichende Sättigungsbeilage. Außerdem fand sich etwas Preiselbeermarmelade in einem essbaren Teigschälchen und eine Scheibe Orange auf dem Teller. Da gab es nichts dran auszusetzen. Nur beim Dessert kann ich mal wieder keine volle Punktzahl geben, denn man musste die Geschmacksnerven etwas anstrengen, um den beschriebenen Limone-Geschmack erahnen zu können.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tageslag die Fasanenbrust natürlich auch ganz weit oben und konnte sich den ersten Platz sichern – und ich hätte mich auch schwer gewundert wenn dem nicht so gewesen wäre. Auf dem zweiten Platz folgte der Schweineschnitzel “Zigeuner Art”, Platz drei belegte das Rührei, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. DFisch mit Fenchelgemüse folgte in geringem Abstand auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Fasanenbrust: ++
Sauce: ++
Wirsing: ++
Kräuterrösti: ++
Limonen-Joghurt-Creme: +