Posts Tagged ‘hash browns’

Kalbsgeschnetzeltes mit Röstis [27.02.2020]

Donnerstag, Februar 27th, 2020

Als ich heute den Speiseplan im Intranet las frohlockte ich ein wenig, denn man hatte dort eine Hausgemachte Schweineroulade „Hausfrauen Art“ mit Bratenjus, Prinzessbohnen und Spätzle als Tagesangebot auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gesetzt. Da das restliche Angebot wie Schaschlikspieß vom Huhn mit Zwiebeln, Paprika und Zucchini dazu Ziegeunersauce und Reis bei Vital, Mexikanische Chililinsen mit Reis bei Veggie, Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce + 3 Komponenten bei Daily oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig und Gebackene Hähnchenkeule mit verschiedenem Gemüse in Kokosnuß-Sauce da bei weitem nicht heran kamen, hatte ich mir fest vorgenommen die Roulade zu nehmen. Doch wie so häufig in letzter Zeit holte mich die Realität ein als ich das Betriebsrestaurant betrat, denn auf dem großen Bildschirm am Eingang war nichts von der Roulade zu sehen. Stattdessen bot man nun Kalbsgeschnetzeltes mit Röstis als Tagestipp an. Das kam zwar nicht ganz an eine Roulade heran, aber war aus meiner Sicht immer noch besser als die anderen Angebote. Also nahm ich das Geschnetzelte und ergänzte es noch durch etwas gemischtes Gemüse in Form von Erbsen und Möhren mit Spargel aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Veal strips in cream mushroom sauce with hash browns / Kalbsgeschnetzeltes mit Röstis

Das Geschnetzelte war zwar mal wieder recht kleinteilig geraten, aber was die Fleischmenge anging konnte man nicht meckern. Die Sahnesauce, in denen das Kalbsfleisch gemeinsam mit einigen Dosenchampignons angerichtet worden war erwies sich für meinen Geschmack zwar ganz leicht übersalzen, aber nicht so schlimm dass es Punktabzug deswegen geben müsste. Insgesamt war das Ganze angenehm würzig und schmackhaft. Dazu passten sehr gut die vier knusprigen und offensichtlich frischen Mini-Röstitaler als Sättigungsbeilage, denn sie konnten sich mit der reichlich vorhandenen Sauce vollsaugen und sie dabei etwas binden. Und die Mischung aus reichlich Erbsen einigen Pariser Möhren und einigen wenigen Stücken Spargel stellte sich ebenfalls als überaus gut passende Sättigungsbeilage heraus – zumal das Gemüse sich auch als angenehm frisch und noch kein bisschen Abgestanden herausstellte – nicht so wie bei vielen anderen Gemüsebeilagen die hier so angeboten werden. Ich war zufrieden und mit 4,48 Euro für das Hauptgericht plus 67 Eurocent für das Gemüse hielten sich auch die Kosten einigermaßen in Grenzen.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute, im Gegensatz zum gestrigen Schnitzeltag, mal wieder sehr breit gefächert was ausmachen eines klaren Favoriten natürlich erschwerte. Dennoch war ich der Meinung dass sich heute die Schinkennudeln mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verdient hatten. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur ganz knapp vor dem Kalbsgeschnetzelten lagen, das somit den dritten Platz belegte. Wiederum mit geringem Abstand folgte der Schaschlikspieß auf Platz vier und die Chililinsen belegten einen guten fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kalbsgeschnetzeltes: ++
Röstis: ++
Mischgemüse: ++

Kabeljau auf sizilianische Art [21.02.2020]

Freitag, Februar 21st, 2020

Am heutigen Freitag bot sich nun endlich die Gelegenheit nutzen mal wieder ein Fischgericht in unserem Betriebsrestaurant zu essen, denn es stand mal wieder Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfeln auf der Tageskarte. Alternativ gab es zwar auch eine Pizza Hawaii + drei Komponeten
nach Wahl
bei den Daily-Gerichten, aber bei Pizzen hatte man sich in der Vergangenheit hier weniger mit Ruhm bekleckert, man siehe nur hier oder dort, daher hatte ich mich bereits früh auf den Fisch festgelegt. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Veggie oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratenes Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce waren eh keine Alternativen für mich. Leider gab es zum Kabeljau heute kein (nicht so wie es früher üblich gewesen war) Stück Baguette-Brot.Daher sah ich mich nach Alternativen um und entdeckte noch ein paar Rösti-Taler bei den Resten in der Gemüsetheke, die ich mir als Alternative Sättigungsbeilage aufs Tablett lud.

Codfish sicily style / Kabeljau auf sizilianische Art

Das offensichtlich gedünstete Kabeljau-Filet mit einer Pesto-Garnitur erwies sich schon einmal als sehr gut gelungen, wunderbar zart, saftig und natürlich frei von jeglichen Gräten. Dazu passte sehr gut die fruchtig-pikante Sauce aus pürierten Tomaten, Kartoffelwürfeln, Zwiebeln, Kirschtomaten und einigen Kräutern, die wohl die sizilianische Art ausmachten. Was dieses Mal fehlte waren die schwarzen Oliven, die sich sonst noch darin fanden, aber ich vermisste sie auch nicht sonderlich da ich ja kein allzu großer Olivenfan bin. Die Garnitur aus frischen Dill passte ebenfalls sehr gut dazu. Ein einfaches, aber immer wieder leckeres Hauptgericht. Bei den Rösti-Talern war ich allerdings nicht so zufrieden, denn sie waren etwas zu dunkel und knusprig geraten und dabei doch nur noch lauwarm. Weichte man sie sie etwas in der Sauce auf, erfüllten sie ihren Zweck als Sättigungsbeilage aber dennoch. Auch wenn ein Stück frisches Baguette natürlich besser gepasst hätte.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Pizza und Kabeljau ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, letztlich konnte sich aber doch ganz knapp der Kabeljau durchsetzen, denn die Pizzen wurden frisch im restauranteigenen Steinofen gebacken und daher deutlich langsamer serviert werden als der Kabeljau, der fertig in großer Menge aus der Küche kam. Dennoch konnte die Pizza die Asia-Gerichte noch klar überrunden, die somit auf dem dritten Platz landeten. Der Milchreis belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianisches Tomatenragout: ++
Röstis: +/-

Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti [05.02.2020]

Mittwoch, Februar 5th, 2020

Heute war mal wieder so ein Tag, an dem es keine wirklichen Highlights auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren. Für eine Lasagne Bologense mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert + drei Komponenten nach Wahl wie sie bei Daily angeboten wurde, wollte ich aber auf jeden Fall nicht über 6 Euro bezahlen – zumal die Lasagne auch nicht sonderlich aufregend sondern eher simpel aussah. Und mit dem Rahmschwammerl mit Semmelknödel von Veggie hab ich in Vergangenheit eher schlechte Erfahrung gemacht. Alternativ konnte man die Rahmschwammerl noch mit Maispoularde servieren lassen, aber das machte die Pilze in Wasserdünner Pseudo-Rahmsauce auch nicht besser. Blieben also noch das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Kartoffelrösti bei Vital sowie Gebratene Putenfleisch mit Gemüse in süß-Sauer-Sauce und Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce an der Asia-Wok-Theke. Da schien mir das Ingwersteak doch das kleinste übel – auch wenn die Möhren heute nicht besonders hübsch aussahen wie ich fand.

Japanese ginger steak with honey carrots & hash browns / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti

Einige der Möhren wirkten zwar etwas gräulich, aber geschmacklich und auch was die Konsistenz anging gab es nichts daran auszusetzen. Auch die leichte Honignote kam gut zur Geltung. Und auch die Röstis waren in Ordnung und schön knusprig, zumindest dort wo sie nicht durch die mal wieder recht dünne Sauce durchgeweicht worden waren. Meine größte Sorge war aber das angenehm große und magere Schweinesteak, denn in der Vegangenheit war sein Fleisch hin und wieder mal recht trocken gewesen. Dch ich hatte heute Glück, für ein Stück fettarmes Schweinefleisch erwies sich das Steak als doch angenehm saftig. In Anbetracht des Gesamtangebots hatte ich letztlich wohl doch eine recht gute Wahl getroffen – ich zumindest war zufrieden.
Bei den anderen Gäste lag heute natürlich die Lasagne ganz besonders hoch in der Gunst und konnte sich auch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber das Ingwersteak war ihr recht eng auf den Fersen und belegte einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und die Rahmschwammerl erreichten einen guten vierten Platz. Wie viele davon die Maispoularden-Option gewählt hatten vermochte ich aber nicht zu beurteilen.

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: ++
Sauce: +
Honigkarotten: +
Röstis: ++

Hausgemachte Tellerrösti mit Ratatouille & Hirtenkäse [20.01.2020]

Montag, Januar 20th, 2020

Nach dem fleischlastigen Wochenenden mit Schottischen Eiern, selbstgemachten Beef Jerky und dem leckeren Rindersteak mit Back-Süßkartoffel vom Sonntag wollte ich die neue Woche mal etwas leichter starten und griff daher heute beim Veggie-Gericht zu, einem Hausgemachten Tellerrösti mit Ratatouile und Hirtenkäse. Die anderen Gerichte waren zwar auch nicht schlecht: es einen Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel bei Vital sowie eine Hähnchenbrust in Tikka Masalasauce + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily, welche natürlich mit Basamatireis serviert wurde und an der Asia-Wok-Theke lockte man mit Gebackenen Frühlingsrollen oder Gebratenem Schweinefleisch mit Thaigemüse und Kokossauce, aber mir war heute eben mal nach einem Veggi-Day. Und um den Vitaminschock komplett zu machen gesellte sich (obwohl nicht inklusive) noch ein kleiner Fruchtsalat aus dem heutigen Angebot der Desserttheke hinzu.

Hash browns with ratatouille & feta / Tellerrösti mit Ratatouille & Hirtenkäse

Die beiden Tellerröstis erwiesen sich als ziemlich dick geratene Kartoffelpuffer aus geriebebenen Kartoffeln, Zwiebeln und einigen Gewürzen. Im Ansatz schon mal ganz gut und auch geschmacklich gab es nichts auszusetzen, allerdings hätte man die Dinger für meinen Geschmack gerne noch etwas länger und somit knuspriger braten können. Die Menge reichte aber auf jeden Fall aus um satt zu werden. Dazu passte sehr gut das Ratatouille aus Tomaten, Zucchini, Auberginen, Zwiebeln und einigen Kräutern, bei dem man es aber heute meiner Meinung nach beim Würzen ein klein wenig mit dem Rosmarin übertrieben hatte. Das ist aber antürlich Geschmackssache. Der wahrscheinlich aus Kuhmilch hergestellte Hirtenkäse brachte noch eine zusätzliche leicht salzige Komponente mit ins Spiel, die aber geschmacklich gut in die Gesamtkomposition passte. Ein durchaus leckeres vegetarisches Gericht, das aber noch an einigen Stellen verbesserungswürdig ist. Und auch an dem kleinen Becherchen Salat aus frischem Obst gab es wenig zu kritisieren. Ich fand ihn etwas zu apfellastig, von anderen Obstsorten wie Trauben, verschiedene Melone-Sorten und Avocado war häufig nur ein einziges Stück darin zu finden. Aber qualitativ war er in Ordnung. Ich bereute meine Entscheidung nicht.
Wie nicht anders zu erwarten lag heute natürlich die Hähnchenbrust in Tikka Masala Sauce ganz weit vorne auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz sichern. Auf dem Platz zwei sah ich den Erbsensuppeneintopf, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Tellerrösti schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Tellerrösti: ++
Ratatouillie: ++
Hirtenkäse: ++

Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti [10.01.2020]

Freitag, Januar 10th, 2020

Eigentlich wäre für den Freitag ja mal wieder ein Fischgericht an der Reihe gewesen und mit dem bereits bewährten Kabeljau auf sizilianischer Art mit drei Beilagen stand auch etwas ansprechendes auf der Karte, aber leider im falschen denn im teueren Abschnitt Daily. Und 6,30 Euro für ein bisschen pikante Tomatensauce mit kleinem Stück Fischfilet war mir dann doch etwas zu kostspielig. Daher entschied ich mich dann doch für das Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Rösti bei Daily, denn am Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Veggie hatte ich weniger Interesse. Eventuell wären noch die Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch, die neben dem Reste-Gericht San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Wok-Theke angeboten wurden, etwas für mich gewesen, aber als mir das in den Sinn kam hatte ich bereits das Steak auf dem Tablett gehabt. 😉

Japanese ginger steak with honey carrots & hash browns / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti

Das Fleischstück in Form des Schweinesteaks war wirklich sehr großzügig ausgefallen, auch wenn das magere Fleisch stellenweise wie ich fand etwas trocken geraten war. Doch das ist bei mageren Schweinesteaks leider nie ganz zu verhindern und man konnte es gut mit der Sauce mit milden Ingweraroma kompensieren, daher will ich dies nicht negativ in die Wertung einfließen lassen. Die drei Mini-Röstis dazu waren noch angenehm heiß und außen knusprig und bildeten, auch wenn sie wenig japanisch waren, eine passende Sättigungsbeilage. Die mit Honig glasierten, noch leicht knackigen Scheiben aus gelben und orangen Möhren rundeten das Gericht geschmacklich schließlich sehr gelungen ab. Ein absolutes Standardgericht unseres Betriebsrestaurants, aber doch immer wieder eine gute Wahl.
Bei den anderen Gästen lag der zuspruch zum Kabeljau heute knapp vor dem des Ingwersteaks, womit der Fisch sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Nach dem somit zweitplatzierten Ingwersteak folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und der Milchreis schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Sauce: ++
Honig-Möhren: ++
Röstis: ++

Schweinerückensteak in Pfefferrahmsauce mit grünen Bohnen & Rösti [06.12.2019]

Freitag, Dezember 6th, 2019

Ich sitze ab heute für einige Zeit wieder im anderen Gebäude, das heißt ich muss quer über das Gelände laufen wenn ich mir etwas zum Frühstück im Bistro holen wollte, daher fällt das Frühstücken wohl für die nächste Zeit aus. Dafür sitze ich wieder bei meiner alten Senseo-Maschine, was mir einiges an Geld sparen dürfte, da ich den Kaffee nun einfach selbst mit Pads machen kann. Im Bistro kostet so eine große Tasse auch 64 oder 66 Cent, bei zwei bis drei Kaffee am Tag geht das auch ins Geld.
Zum Mittagessen begaben wir uns aber natürlich wie üblich ins Betriebsrestaurant. Mein erster Blick dort galt den Rabas Impanadas mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl bei Daily die mit Potato Wedges serviert wurden. Ich liebe ja Tintenfisch, aber bei den Raba Empanadas habe ich bisher eher durchwachsene Erfahrung gemacht, daher war ich unsicher ob ich dort zugreifen sollte. Doch zum Glück bot man mit einem Gebratenen Schweinerückensteak in leichter Pfefferrahmsauce, grünen Böhnchen und Rösti der Abschnitt Vital eine interessante und verlockende Alternative an. Am Scheiterhaufen mit Vanillesauce bei Veggie hatte ich keine Interesse, ebenso wenig am San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce von der Asia-Wok-Theke. Der Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse in Masamansauce wäre vielleicht zur Not aber auch noch gegangen, aber ich hatte meine Wahl bereits getroffen und wählte das Schweinerückensteak.

Pork steak in pepper cream sauce with green beans & hash browns / Schweinerückensteak in Pfefferrahmsauce mit grünen Bohnen & Röstis

Und ich durfte nach den ersten Bissen schnell feststellen, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte. Das Fleisch des Schweinerückensteaks war stellenweise zwar ein klein wenig trocken, aber damit muss man bei diesem mageren Fleisch und dieser Zubereitungsart rechnen und es war nicht so schlimm als dass man es nicht mit der würzigen Pfefferrahmsauce kompensieren konnte. Sie hätte zwar gerne noch etwas dickflüssiger sein können, aber darüber sehe ich mal hinweg. Dazu passten gut die angenehm frisch wirkenden und knackigen grünen Bohnen und die frischen und knusprigen Röstis als Sättigungsbeilage rundeten des Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ich war sehr zufrieden. Obwohl ich von Kollegen hörte, dass die Rabas Empanadas heute wohl auch sehr gut gelungen waren, aber so hatte ich eben mal 2 Euro beim Mittagessen gespart und das ist ja nicht zu verachten. 😉
Bei den anderen Gästen lieferten sich, ganz wie erwartet, die Tintenfisch-Sticks (Rabas) und das Schweinerückensteak ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala. Es war wirklich superknapp, aber ich würde letztlich dem Steak diesen Platz zubilligen wollen und die Empanadas somit auf einen sehr guten zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte der Scheiterhaufen mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: ++
Pfefferrahmsauce: ++
Grüne Bohnen: ++
Röstis: ++

Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce mit Möhren & Rösti [16.10.2019]

Mittwoch, Oktober 16th, 2019

Auch heute wartete die Tageskarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder mit keinerlei großen Überraschungen auf. Wäre er nicht so teuer gewesen bzw. hätte ich größeren Hunger gehabt, hätte ich vielleicht ja beim Krautwickerl mit Bratensauce + drei Komponeten nach Wahl zugegriffen, der mit Kartoffelpüree im Abschnitt Daily angeboten wurde. Aber sechs Euro dreißig war mir dann doch etwas zu viel. Leider gab es heute, entgegen der üblichen Mittwoche, gar keinen Fisch, nur an der Asia-Wok-Theke standen Meeresfrüchte in Form von Tintenfisch mit Thai-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce neben Glasnudeln mit Gemüse in rotem Thai-Curry auf dem Speiseplan. Aber meine Favoriten waren sowieso zwei alte Bekannte: zum einen das Putenschnitzel in Honig-Pfeffer-Sauce mit Pariser Möhren und Rösti bei Vital – ein Gericht das normalerweise eher an Freitagen angeboten wird – und zum anderen das Pikante Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie. Eigentlich hätte ich ja mal wieder beim Kichererbsencurry zugreifen müssen, da ich das schon länger nicht mehr auf meinem Tablett gehabt habe, aber mir war dann doch nach einem Gericht mit Fleisch, daher fiel meine Wahl letztlich auf das Putenschnitzel.

Turkey escalope with honey pepper sauce, carrots & hash browns / Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce mit Möhren & Rösti

Ganz früher, z.B. hier oder hier, hatte man dieses Gericht noch mit einer Mischung aus Kartoffelstampf mit Sellerie und Möhren serviert, doch leider war man inzwischen auf die einfacher zuzubereitenden und wahrscheinlich auch billigeren TK-Mini-Röstis umgestiegen. Nicht das diese schlecht wären, auch wenn die drei Stücke heute doch recht dunkel geworden waren, aber irgendwie vermische ich das Kartoffelgestampfte mit Gemüse doch etwas. Bei den Möhren hatte man sich heute mal für flache Streifen entschieden, was nicht der eigentlichen Definition von Pariser Möhren entsprach, die ja eigentlich leicht kugelförmig sind, so wie beispielsweise hier. Aber letztlich sind Möhren ja Möhren und diese Variante war auch geschmacklich sehr gut gelungen, erwiesen sich als noch leicht knackig und ließen sich außerdem auch einfacher mit der Gabel aufnehmen. Und auch am Putenschnitzel gab es nichts auszusetzen, denn das Fleisch war zart, mager und angenehm saftig. Dazu passte gut die süßlich-scharfe Honig-Pfeffer-Sauce, auch wenn diese – wie üblich – sehr dünn geraten war. Aber ihre Aufgabe dass das Gericht insgesamt nicht zu trocken wirkte erfüllte sie allemal. Ich war auf jeden Fall zufrieden mit meiner heutigen Entscheidung.
Und erstaunlicherweise schienen auch die anderen Gäste heute eher zum Putenschnitzel zu neigen, denn ich meinte dieses etwas häufiger auf den Tabletts gesehen zu haben als den eigentlich als primäres Gericht vorgesehenen Krautwickerl. Somit landete dieses Gericht auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages und der Wickerl nur auf einem guten zweiten Platz. Um den dritten Platz lieferten sich dann Kichererbsencurry und Asia-Gerichte ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meines Erachtens nach heute das Curry für sich entschied, wenn auch nur um Haaresbreite. Somit belegten die Asia-Gerichte einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Honig-Pfeffersauce: +
Möhren: ++
Röstis: +

Rindergeschnetzeltes mit Rösti [20.08.2019]

Dienstag, August 20th, 2019

Auch wenn die Nürnberger Rostbratwürstchen mit drei Komponeten nach Wahl aus dem Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants wirklich verlockend klangen, waren sie mit ihren 6,30 Euro doch mal wieder recht kostspielig. Sie wurden mit Kartoffelbrei und Sauerkraut serviert, man hätte sich also noch ein Dessert dazu nehmen können, aber so großen Hunger hatte ich nicht dass sich diese Investition für mich lohnen würde. Daher schwankte ich zwischen dem Rindergeschnetzelten mit Röstis bei Vital und dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce und gelben Thaicurry, der gemeinsam mit Gebratenen Tofu mit frischem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Die Hausgemachte SpinatRicottalasagne mit Tomatensauce aus dem Abschnitt Veggie schien mir nicht so das richtige. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich, obwohl der Seelachs wirklich gut aussah, für das Rindergeschnetzelte. Gemüse gab es nichts wirklich passendes dazu an der Gemüsetheke und auch an der Salattheke wurde ich nicht fündig, daher blieb es letztlich beim Hauptgericht für 4,34 Euro.

Beef chop with hash browns / Rindergeschnetzeltes mit Rösti

Visuell machte das Rindergeschnetzelte wie ich fand nicht so viel her, denn es war recht kleinteilig und das Verhältnis von Sauce zu Fleisch schien mir etwas ungünstig zugunsten der Sauce verschoben zu sein. Aber geschmacklich konnte das Gericht dann doch positiv überraschen, denn es erwies sich als mit einem angenehmen Röstaroma versehen doch als unerwartet schmackhaft. Und auch auch der Eindruck dass sich nur wenig Fleisch in der Zubereitung befand war doch besser als es zuerst aussah, denn viele der kleinen Fleischstücke waren zu Boden gesunken und dadurch von der Sauce verdeckt. Dazu noch die knusprigen, angenehm heißen Röstis machten das Gericht zu einer doch besseren Wahl als es der erste Eindruck erscheinen ließ. Vielleicht hätte noch ein kleiner Krautsalat das Ganze perfekt abgerundet, doch leider wurde so etwas heute nicht angeboten. Dennoch war ich zufrieden mit meiner Wahl.
Ich hatte ja vermutet dass sich heute die Bratwürste heute wieder mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern würden, doch da hatte ich mich geirrt. Viel mehr hatten die anderen Gäste bei sehr breit gefächert bei den Angeboten zugegriffen, so dass es mir schwer fiel ein klares Ranking aufzustellen. Zog man die Teller in den Rückgabewagen hinzu, lagen wohl die Asia-Gerichte heute ganz knapp vorne und belegten den ersten Platz, gefolgt vom Rindergeschnetzelten auf Platz zwei, das leicht durch die dunkle Sauce zu erkennen war. Erst auf dem dritten Platz sah ich die Rostbratwürte, die aber wiederum nur ganz knapp vor der vegetarischen Lasagne lagen, die somit Platz vier inne hatte. Aber das bildet wirklich nur einen Snapshot für die Zeit ab, an der ich anwesend war und konnte sich jederzeit verschieben. So knapp wie heute war es wirklich selten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes: ++
Röstis: ++