Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti & Speckbohnen [03.07.2018]

Am heutigen Dienstag erweckten zwei der Gerichte auf der heutigen Speisekarte mein näheres Interesse. Zum einen war das das Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti und Speckbohnen im Abschnitt Tradition der Region, zum anderen die Schweizer Alpen Makrönli mit Speck und Kartoffelwürfel in würziger Gruyersauce bei Globetrotter. Und auch der , der neben an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde sah nicht übe aus, aber da ich erst gestern die letzte Portion meines selbst gekochten Lachs in cremiger Spinat-Knoblauch-Sauce mit sonnengetrockneten Tomaten gegessen hatte, war mir heute nicht so nach Fisch. Die Mexikanische Chililinsen mit Tortillawrap bei Vitality waren aber definitiv nichts für mich – ich brauchte etwas Fleisch. So griff ich schließlich zum Schweinerückensteak, denn die Makrönli sahen für meinen Geschmack etwas zu grau aus.

Fried pork steak with sauce bernaise, hash browns & bacon beans / Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti & Speckbohnen

An grünen Stangenbohnen hatte man schon mal nicht gespart, jedoch vermisste ich irgendwie den Speck bei diesem als Speckbohnen angekündigten Gemüse, worüber ich aber hinweg sehen konnte, denn mit dem recht großen Schweinerückensteak war ja genügend Fleisch auf dem Teller. Doch als ich dieses angeschnitten hatte, musste ich etwas enttäuscht feststellen, dass es ein wenig trocken und faserig geraten war.

Pork steak - Lateral cut / Schweinerückensteak - Querschnitt

Teilweise konnte man dies zwar mit der sehr gut gelungenen Sauce Bernaise kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. An den schön knusprigen Kartoffelröstis mit ihrem weichen und leckeren Inneren gab es wiederum nichts auszusetzen. Dennoch war ich recht zufrieden mit meiner Wahl – auch wenn ein Kollege mir bestätigen konnte dass die Makrönli trotz ihres Aussehens heute ebenfalls sehr gut gelungen waren.
Und die anderen Gäste schienen sich nicht so stark vom Äußeren der Schweizer Käsenudeln beeinflussen zu lassen, denn die Makrönli konnten sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon dass Schweinerückensteak, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Mexikanischen Chili-Linsen schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: +
Sauce Bernaise: ++
Kartoffelröstis: ++
Grüne Bohnen: ++ (trotz des fehlenden Specks)

Zurcher Kalbsgeschnetzteltes mit Egerlingen & Kartoffelröstis [04.06.2018]

Da die Ofenkartoffel mit Blattspinat und Kräuter-Quarkdip bei Vitality etwas mickerig aussah, ich nach all den Nudeln vom Wochenende – ich hatte die Reste meiner mexikanischen Taco Käsenudeln verbraucht – auch keine Lust auf Spaghetti all Arrabiata mit Kirschtomaten und italienischem Hartkäse bei Globetrotter verspürte und auch die Gebackenen Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke verspürte, griff ich heute kurz entschlossen zum Zurcher Kalbsgeschnetzelten mit Egerlingen und Kartoffelröstis aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Dazu gesellten sich noch ein paar Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Veal chop zurich style with mushrooms & hash browns / Zurcher Kalbsgeschnetzteltes mit Egerlingen & Kartoffelröstis

Das Kalbsgeschnetzelte selbst machte von außen zwar nicht viel her, aber die Mischung aus magerem Kalbsfleisch und Champignons erschien gut ausgewogen und die Sauce war zwar, für meinen Geschmack, recht dünn aber gut gewürzt. Kombinierte man sie mit den außen schön knusprigen und innen schön weichen Kartoffelröstis sowie den knackigen, noch heißen Erbsen ergab sich doch ein durchaus leckeres und sättigendes Mittagsmahl. Da konnte man wirklich nicht meckern.
Ganz entgegen meiner Erwartungen tendierte die Platzierung heute doch nicht so klar für das Kalbsgeschnetzelte, sondern die Spaghetti all Arrabiata griffen entschlossen an und machten ihm den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zeitweise ernsthaft streitig. Ich musste die Tabletts in den Rückgabewagen zur Rate ziehen, um letztlich dem Geschnetzelten letztlich mit hauchdünnen Vorsprung diese Platzierung einräumen zu können. Nach dem somit zweitplatzierten Spaghetti folgten die Ofenkartoffel auf dem dritten Platz und knapp dahinter die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kalbsgeschnetzeltes: ++
Röstis: ++
Erbsen: ++

Gebratenes Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce mit Möhren & Röstis [27.04.2018]

Zwar stand am heutigen Freitag mit einem Saltim Bocca com Kabeljau mit Peperonata und Butternudeln im Abschnitt Globetrotter auch diesen Freitag ein Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, aber das Stückchen Fisch sah mir einfach zu mickerig aus als dass ich mich dafür begeistern konnte. Und da mich auch weder der Quarkstrudel mit Vanillesauce und Mohn bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse in grüner Kokossauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und Thaicurry in Kokosmilchsauce sonderlich begeistern konnten, fiel meine Wahl schließlich auf das Gebratene Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce, dazu Pariser Karotten und Herzoginkartoffeln bei Vitality, wobei ich jedoch schnell erkannte dass man die Herzoginkartoffeln offensichtlich durch Röstis ersetzt hatte.

Turkey steak in honey pepper sauce with carrots & hash browns / Putensteak in Honig-Pfeffersauce mit Möhren & Röstis

Da ich wohl nur ein kleines Steak erwischt hatte, war man so gnädig gewesen mir noch ein halbes zweites Steak mit auf den Teller zu geben, so dass ich mich zumindest was die Menge des Fleischs anging keinesfalls beschweren konnte. Zum Glück war auch die Qualität soweit in Ordnung und nur ganz leicht trocken, was durch die würzige, aber leider etwas dünne Sauce jedoch kompensiert wurde. Den Möhren merkte man leider an dass sie scheinbar schon etwas länger in der Warmehalteschale geruht hatten, denn sie waren nicht mehr ganz heiß, ebenso die kleinen Röstis, die sich leider als nicht mehr ganz so knusprig erwiesen. Insgesamt also zwar in Ordnung, aber leider nicht mehr in perfekter Qualität.
Die Gästen schienen die Größe des Kabeljau als akzeptabel empfunden zu haben, denn mit einem kleinen Vorsprung gelang es dem Fischgericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich einzunehmen. Auf dem zweiten Platz folgte das Putenschnitzel, den dritten Platz belegte heute der Quarkstrudel, der aber nur ganz knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz vier lag.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Honig-Pfeffersauce: +
Pariser Möhren: +
Röstis: +

Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Röstis [15.03.2018]

Nachdem unser Betriebsrestaurant gleich mit drei (aus meiner Sicht) verlockenden Gerichten aufgewartet hatte, schwächelt es heute leider etwas. Die Farfalle al Peperoni aus dem Abschnitt Vitality waren auf jeden Fall nichts für mich und auch das Putenschnitzel “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter war nicht dazu angetan mich zu begeistern. Blieben also noch der Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Röstis aus dem Abschnitt Tradition der Region oder der Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce, der neben Gebackener Ananas und Banane mit Honig heute an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Und obwohl ich schon länger keinen Tintenfisch mehr verzehrt hatte und es somit eigentlich wieder an der Zeit gewesen wäre, entschied ich mich schließlich doch für den Paprikarahmgulasch.

Pork bell pepper cream goulash with hash browns / Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Röstis

Die Sauce, in welcher Paprika, Zwiebel, Tomaten und wohl auch etwas Lauch mit dem klein gewürfelten Schweinefleisch zubereitet worden war, erwies sich schon mal als angenehm fruchtig und ganz leicht pikant wobei sie auch angenehm dickflüssig geworden war. Das Fleisch selbst war dabei einigermaßen mager und sein Mischverhältnis zum Gemüse war einigermaßen ausgewogen. Ein klein wenig mehr Fleisch hätte es für meinen Geschmack gerne noch sein können, aber es war ja ein Paprikarahmgulasch vom Schwein, kein Schweinegulasch mit Paprika. 😉 Dazu gab es, genau abgezählt, vier runde Röstis, die sich wie üblich als außen schön knusprig und innen noch etwas weich erwiesen, so wie es sein sollte. Ich denke, ich habe unter den gegebenen Umständen eine gute Wahl getroffen.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Paprikarahmgulasch großer Beliebtheit und konnte sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages sichern. Aber das Putenschnitzel war ihm eng auf den Fersen und konnte sich den zweiten Platz sichern. Die Asia-Gerichte landeten auf dem dritten Platz und die Farfalle belegten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Paprikarahmgulasch vom Schwein: ++
Röstis: ++

Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit hausgemachten Röstis [05.03.2018]

Beim ersten Blick in die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants fiel mir natürlich das Wiener Backhend’l mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region ins Auge. Ein inzwischen ebenfalls klassisches Gericht dieses Etablissements, dass ich ja hier und (mit Kartoffelsalat) hier bereits genossen hatte. Aber dann fiel mit auf, dass diese Woche wieder mal en Special stattfand: Es begann eine Schweizer Woche, in der typische Gerichte aus der Eidgenossenschaft serviert werden sollten. Dazu hatte die Sektion Vitality aus der Speisekarte weichen müssen. Und das heutige Angebot, Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit frischen Egerlingen und hausgemachten Röstis klang gleich überaus verlockend – daher entschloss ich mich doch lieber hier zuzugreifen. Die Spaghetti Al Arrabiatta bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen sowie Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Passendes Gemüse oder Salat konnte ich leider nicht entdecken.

Zurich veal strips with home made hash browns / Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit hausgemachten Röstis

Das magere Kalbfleisch im Geschnetzelten erwies sich zwar teilweise wieder als recht kleinteilig, war aber qualitativ meiner Meinung nach absolut in Ordnung. Was mich etwas stutzig machte waren die Egerlinge, besser gesagt Champignons, die keinesfalls frisch erschienen, sondern mit eher nach Dosenware aussahen – zumal es sich teilweise winzige ganze Pilze, zum anderen in Scheiben geschnittene Egerlinge handelte. Ich mag mich da natürlich auch irren, aber sollte es sich tatsächlich um Konservenware gehandelt haben, sollte man nicht mit “frischen Egerlingen” für das Gericht werben. Dazu gab es zwei schön knusprige Röstis, sprich Kartoffelpuffer, die aber offensichtlich wirklich hausgemacht waren und aus meiner Sicht nichts zu wünschen übrig ließen. Ein paar mehr Pilze und etwas großer geschnittene Fleischstücke hätten das Gericht zwar noch besser gemacht, aber ich war auch so relativ zufrieden.
Die anderen Gäste hatten, wie nicht anders erwartet, natürlich verstärkt beim Backhend’l zugeschlagen und bescherten diesem Gericht einen deutlichen Sieg beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich das Geschnetzelte, das aber nur knapp vor den drittplatzierten Asia-Gerichten. Die Spaghetti Al Arrabiata folgten mit geringem Abstand auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Zürcher Kalbsgeschnetzeltes: +
Hausgemachte Röstis: ++