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Pizza Hawaii [23.09.2016]

Friday, September 23rd, 2016

Auch am heutigen Freitag ging das Wies’n-Special unseres Betriebsrestaurant zwar weiter, aber der Hausgemachte Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster, Apfelmus und Rumrosinen eignete sich für mich als Süßspeise weniger als Hauptgericht. Und da mit weder die Gebackenen Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke, blieben noch die Ofenfrische Pizza Hawaii mit Schinken und Ananas bei Tradition der Region und das Japanaische Ingwersteak mit Honigkarotten und Rösti bei Vitality. Da ich erst gestern mit dem Ochsenbraten ein zumindest ähnliches Gericht zum Ingwersteak hatte und die Pizza außerdem frisch im restauranteigenen Steinofen gebacken wurde, fiel meine Wahl letztlich auf die Pizza Hawaii, die ich mir zusätzlich noch mit etwas Oregano und einigen Spritzern scharfer Chilisauce garnierte.

Pizza Hawaii

Der Teigboden war zwar angenehm dünn und auch wunderbar knsurpig, so wie es sein sollte, aber leider war er auch an einer Ecke etwas angekokelt und an den Rändern auch ein klein wenig zu hart gebacken. Außerdem war der Belag aus Tomatensauce, Schinkenstreifen, Ananas und Käse auch etwas zu ungleichmässig verteilt, so dass ich hier, obwohl die Pizza insgesamt durchaus lecker schmeckte, leider keine volle Punktzahl geben. Dennoch im Rahmen der Umstände eine gute Wahl wie ich fand.
Die Pizza war auch bei den anderen Gästen das am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages sichern. Das Ingwersteak war ihm aber eng auf den Fersen und belegte den zweiten Platz. Den dritten Platz belegte heute der Kaiserschmarrn und lag damit aber nur kurz vor den Asia-Gerichten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Hawaii: +

Dr. Oetker Ristorante Pizza Hawaii

Thursday, June 19th, 2014
Pizza Hawaii

Am heutigen Feiertag Fronleichnam hatte ich keine Lust etwas zu kochen, daher kramte ich mich durch mein Tiefkühlfach und entdeckte dort noch ein Pizza Hawaii aus der Ristorante-Reihe von Dr. Oetker. Mit ihrem knusprig dünnen Boden und dem Belag bis fast zum Rand gehört diese Variante von Fertigpizzen aktuell zu meiner bevorzugten Sorte. Und in weniger als zwanzig Minuten (inkl. Vorheizen des Ofens) ist sie auch angenehm schnell zubereitet. Wenn es mal schnell gehen muss, sind Tiefkühlpizzen doch immer wieder eine gute Alternative zum kochen. 😉

Lasagne “Hawaii” – Resteverwertung

Wednesday, February 22nd, 2012

Lasagne "Hawaii" - leftovers

Am Mittwoch Abend verbrauchte ich nun auch die letzten Reste der am Samstag zubereiteten Lasagne “Hawaii”. Wie bereits im Nachtrag zum eigentlichen Beitrag erwähnt, hatte sich der Käse nun doch als absolut essbar und sehr lecker erwiesen. Bei Fleischgerichten bin ich ja immer etwas vorsichtig sie länger im Kühlschrank aufzubewahren, aber da ja alles zuerst gebraten und dann auch noch einmal gebacken war, brauchte ich mir wegen irgendwelcher Keime hier wohl keine Sorgen zu machen. Was noch sehr lecker. Ich sollte mir nur wirklich mal angewöhnen, wieder kleinere Portionen zu kochen… 😉

Lasagne “Hawaii” – das Rezept

Saturday, February 18th, 2012

Wenn an häufiger kocht, sammelt sich ja doch so einiges an das man nicht ganz aufgebraucht hat. So auch bei mir, denn bei der Durchsicht meiner Schränke entdeckte ich neben einer angebrochenen Packung Lasagneplatten auch diverse Konserven wie zum Beispiel Tomaten, Ananas und Erbsen. Außerdem hatte ich noch eine Möhre im Kühlschrank, die ich dringend verbrauchen musste. Also entschied ich mich heute dazu, aus diesen Zutaten ein Gericht zu fertigen und auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich auf eine Lasagne “Hawaii” die mir recht lecker erschien. Zwar ist mir ganz am Ende noch ein kleines Malheur unterlaufen, aber ich werde im Rezept darauf hinweisen, daher sollte es eventuellen Nachkochern nicht passieren. 😉

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

10-11 Lasagneplatten
01 - Zutat Lasagneplatten / Ingredient sheets of lasagne

3 Scheiben gekochter Schinken
02 - Zutat gekochter Schinken / Ingredient ham

1 kleine Dose Ananas (240g) – ich hatte nur noch eine Dose mit ganzen Scheiben im Haus, wer sie jedoch einkauft sollte am besten gleich zu Ananasstücken greifen. Das spart einen Arbeitsschritt.
03 - Zutat Ananas / Ingredient ananas

1 kleine Dose Erbsen (200g)
04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

350g Rinderhack
05 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

1 mittlere Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

200g Sahne
07 - Zutat Sahne / Ingredient single cream

1 größere Möhre
08 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

2 EL Tomatenmark
09 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

80-100g Gouda
10 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

sowie etwas Olivenöl zum braten,
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
und Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die verschiedenen Zutaten zuzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und würfeln sie fein,
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Möhre und schneiden sie ebenfalls in kleine Würfel,
12 - Karotte schälen & schneiden / Peel & cut carrot

gießen die Ananas ab
13 - Ananas abschütten / Pour ananas

und zerkleinern sie falls notwendig (wer wie gesagt Ananasstücke kauft, kann sich diesen Schritt natürlich sparen)
14 - Ananas schneiden / Dice ananas

gießen die Erbsen ab
15 - Erbsen abschütten / Pour peas

und schneiden schließlich den Schinken in kleine Stücke.
16 - Schinken schneiden / Cut ham

Dann dünsten wir die Zwiebeln in einer kleinen Pfanne glasig an
17 - Zwiebel andünsten / Sweat onions

und geben das Rindergehackte mit hinzu, um es krümelig anzubraten und dabei gleich mit Salz und Pfeffer zu würzen.
18 - Gehacktes anbraten & würzen / Fry ground meat & taste

Sobald es gut durchgebraten ist, stellen wir es erst einmal bei Seite für spätere Verwendung.
19 - Gehacktes durchgebraten / Fried ground meat

Die Tomaten geben wir nun in einen größeren Topf
20 - Tomaten in Topf geben / Pur tomatoes

und erhitzen sie, wobei wir sie mit dem Schneebesen etwas zerkleinern.
21 - erhitzen und zerkleinern / heat up and mix

Anschließend geben wir die Karottenwürfel,
22 - Möhren dazu / Add carrots

die Ananaswürfel,
23 - Ananas rein / Add ananas

den Schinken,
24 - Schinken addieren / Add ham

und die Erbsen hinzu,
25 - Erbsen hinzufügen / Add peas

lassen alles kurz aufkochen und rühren dabei den ersten Löffel Tomatenmark unter.
26 - Tomatenmark unterrühren / Mix tomato puree

Dann geben wir das angebratene Rinderhack und die Zwiebeln mit in den Topf
27 - Hackfleisch in Topf geben / Add ground meat

und gießen alles mit der Sahne auf.
28 - Sahne aufgießen / Add cream

Während alles nun für fünf bis sieben Minuten vor sich hin köchelt, rühren wir auch den zweiten Esslöffel Tomatenmark ein
29 - Löffel Tomatenmark unterheben / Add and mix tomato puree

und würzen auch gleich alles kräftig mit Salz und Pfeffer sowie einem Schuss Ananassaft
30 - Würzen / Taste

bis alles den gewünschten, kräftigen Geschmack erreicht hat, was wir einfach durch probieren testen können. Dabei sollte wir auch auf den Kochgrad der Möhren achten, sie sollten einigermaßen gut durchgekocht sein.
31 - Probieren / Try

Nun können wir den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine Auflaufform ausfetten, deren Boden wir anschließend für besseren Halt mit etwas Sauce aus dem Topf bedecken. Dabei sollten wir aber darauf achten, möglichst kein Fleisch oder Gemüse mit zu schöpfen.
32 - Boden mit Sauce bedecken / Add some sauce

Es folgen eine Schicht Lasagne-Platten,
33 - Mit Lasagne belegen / Cover with sheets of lasagne

die wir mit einer guten, aber nicht zu dicken Schicht der Mischung aus Fleisch, Gemüse und Sauce bedecken,
34 - Mit Mischung belegen / Add sauce

Es folgen eine weitere Schicht Lasagneplatten (ich fing jetzt an etwas zu stückeln),
35 - Lasagneplatten darüber / Add lasagne sheets

eine weitere Schicht Füllmasse
36 - Weitere Schicht Mischung / more sauce

gefolgt von einer Lage Lasagneplatten
37 - Lasagneplatten hinzufügen / add lasagne sheets

und schließlich dem Rest der Fleisch-Gemüse-Mischung.
38 - Rest Mischung einfüllen / Add remaining sauce

Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen, aber hier sprach das Rezept davon mit einer Lage Lasagneplatten abzuschließen und ich war natürlich so folgsam mich daran zu halten.
39 - Noch mal Lasagneplatten / Again sheets of lasagne

Dabei hatte ich jedoch übersehen dass der Autor davon sprach, zu dem nun aufzustreuenden Gouda auch noch Butterflöckchen hinzuzufügen gewesen wären, was ich jedoch nicht befolgte. Ich würde aber vorschlagen, die letzte Schicht Lasagneplatten einfach wegzulassen. Zu dem wozu die hier gezeigte Vorgehensweise führt kommen wir gleich.
40 - Mit Gouda bestreuen / Add gouda

Ist der Backofen aufgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform dann hinein und lassen sie für ca. 40 Minuten überbacken.
41 - Überbacken / au gratin

Dann können wir sie entnehmen
42 - Lasagne Hawaii - Fertiges Gericht

und das Gericht servieren.
43 - Lasagne Hawaii - Serviert

Leider war durch die abschließende Schicht von Lasagneplatten der Käse ziemlich knusprig und fest geworden und dabei auch gleich mit der obersten Schicht Lasagneplatten verschmolzen, die daraus resultierend natürlich nicht wirklich durchgekocht waren. Darunter fand sich aber dann eine wirklich sehr gelungene Lasagnezubereitung aus Tomaten-Sahne-Sauce mit Erbsen, Schinken, Ananas und Hackfleisch, die wie ich fand geschmacklich sehr harmonierte. Vor allem die Mischung aus fruchtigen Tomaten mit dem leicht süßen Ananasstücken und dem Fleisch fand ich wirklich sehr lecker. Ich konnte also dennoch durchaus zufrieden sein.

44 - Lasagne Hawaii - CloseUp

Meiner Kalkulation nach komme ich bei den Nährwerten auf ca. 2600kcal für die gesamte Auflaufform (inkl. Käse), verteilt auf 4 Portionen wären dass dann 650kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein wirklich sehr akzeptabler Wert wie ich finde, ich hatte da irgendwie mit weitaus mehr gerechnet. Somit kann ich auch das heutige Kochexperiment – trotz des kleinen Fauxpas mit dem Käse – durchaus als erfolg verbuchen. Das nächste Mal werde ich den Käse dann einfach auf die letzte Schicht der Fleisch-Gemüse-Masse auftragen wie ich es auch bei den vorher gefertigten Lasagne gemacht habe und dann sollte so etwas wie heute nicht mehr passieren. Zwar würden wohl auch, wie im ursprünglichen Rezept beschrieben, einige Butterflocken auf dem Käse den Effekt haben, dass dieser nicht zu knusprig wird, aber das lehne ich aus kalorientechnischen Gründen ab.

Also: Guten Appetit

Nachtrag 20.02.2012: Habe mir heute eine Portion der Reste des Hawaii-Lasagne in der Mikrowelle warm gemacht – und jetzt war der Käse schön weich und absolut essbar wie ich fand. Nachdem er abgedeckt einen Tag im Kühlschrank gelagert hatte, war er wohl etwas durchgeweicht und hatte dadurch genau die richtige Konsistenz erhalten. Somit kann ich also nicht nur bestätigen dass sich das Gericht wunderbar zum aufwärmen eignet, sondern auch die Behauptungen bezüglich des Käses zumindest teilweise relativieren. 😉

Hawaii – Besuch auf Kauai [20.-23.05.2006] (Updated)

Wednesday, May 31st, 2006

Gegen 11:45 Uhr checkte ich aus dem Hotel in Waikiki aus. Da ich ja wußte daß die Sicherheitschecks am Flughafen einige Zeit in Anspruch nehmen konnten bestellte ich mir gleich einen Shuttle-Bus, der dann kurz nach 12:00 Uhr auch am Hotel eintraf. Das Auflesen einiger anderer Fahrgäste und die eigentlich Fahrt nahmen dann auch noch einige Zeit in Anspruch, ich war aber mehr als rechzeitig am Eincheck-Schalter von Aloha-Airlines.

Aloha Airlines - Checkin Honululu Airport
Aloha Airlines Checkin – Honululu Airport

Nach dem üblichen Einchecken via Kreditkarte bekam ich einen ziemlich schlabberigen Ausdruck als Boarding Ticket (ein E-Ticket) und machte mich auf den Weg durch die Kontrollen.

Aloha Airlines E-Ticket
Flugtickets von Aloha Airlines

Doch diesmal durfte ich sogar die Schuhe anbehalten und die Überprüfung zog sich relativ schnell hin. Als ich im inneren Bereich des Flughafens angekommen war, überprüfte ich die Abflugzeit auf einer der Anzeigemonitore und mußte mit erschrecken feststellen: 30 Minuten Verspätung. Da ich am Flughafen in Lihue auf Kauai abgeholt werden sollte, war dies natürlich nicht sehr schön – jedoch muß man damit wohl leben, nicht immer läuft alles wie geplant. Im Wartebereich schließlich existierte zwar WiFi (WLAN), dieses war aber kostenpflichtig und die Webseite zum anmelden ließ dies so erscheinen, als ob man sich langfristig an den Provider Shakanet binden müsste – daher verzichtete ich auf Internetzugang hier. Die Wartezeit zog sich einigermaßen hin. Hätte mir ein Buch mitnehmen sollen 😉
Einzig erwähnenswertes Ereignis waren einige Vögel, die sich in die Wartehalle veirrt hatten und dort aufgregt durch die Menschen flatterten. Ein paar Kinder machten sich einen Spaß die Tiere zu jagen. Was mit ihnen geschah bekam ich allerdings nicht mit, ich nehme an sie sind tiefer ins Flughafengebäude hineingeflogen. Wenn ich richtig gesehen habe handelte es sich dabei um Zebra Doves, eine auf Hawaii häufig vorkommende Taubenart.

Zebra Dove - Honululu Airport Zebra Dove - Flying
Zebra Doves im Honululu Airport

Schließlich ging es endlich los mit dem Einsteigen in die bereitstehende Boeing 737. Das Ungewöhnliche bei Aloha Airlines war, daß es keine Sitzzuordnung gab. Wie man an dem Ticket oben erkennen kann war die Zuteilung “Open”, d.h. jeder konnte sich hinsetzen wo er wollte. Da ich relativ weit vorne in der Schlange stand konnte ich so einen der von der von mir sehr beliebten Fensterplätze ergattern. Wenige Minuten später hoben wir dann endlich ab und verließen Oahu in Richtung Nord-Nordwest.

Takeoff from Honululu Airport Ouahu South Coast
Oahu South West Coast Oahu West Coast
Abschied von O’ahu

Der Flug selber dauerte keine 30 Minuten – der ganze Check-In Prozess am Flughafen – auch ohne Warterei, hatte letztenendes fast länger gedauert als der eigentliche Flug. Eine Fähre hätte es hier wohl auch getan.
Wie ich zu einem späteren Zeitpunkt erfuhr, sind die Gewässer zwischen Oahu und Kauai aber sehr ungestüm und schwer zu beschiffen – daher wird das Flugzeug als Reisemittel vorgezogen.
Im Landeanflug konnte ich einige erste Eindrücke der “Garteninsel” Kauai einfangen.

Landing in Lihue / Kauai Lihue Bay / Kauai
Landeanflug auf Lihue auf Kauai

Am Flughafen wurde ich dann bereits erwartet. Ein amerikanisches Ehepaar, zu dem meine Familie bereits seit Ende des zweiten Weltkrieges – der Mann war als junger Soldat in Deutschland – Kontakt pflegt, hatte sich bereiterklärt mich während meines Aufenthalts hier aufzunehmen.

‘Opeaka’a Falls / Wailua River
Bereits auf der Fahrt vom Flughafen hielten wir an einem jener Naturschauspiele, von denen es wie ich bald erfahren sollte auf Kauai unzählige gibt: Dem ‘Opeaka’a Wasserfall.

Opeakaa Falls Opeakaa Falls II
Opeakaa Falls – Kauai

Ein weiteres kleines Highlight der Insel ist auf diesem Teil der Insel auch der Wailua Fluß – meines Wissens her der größte auf auf allen Insel der Hawaii Gruppe. Er bietet u.a. Möglichkeiten für Kajak-Rundfahrten und Bootsauflüge alles Art. Zu jener Zeit die ich mich dort aufhielt war er jedoch wegen eines Erdrutsches teilweise gesperrt – wohl in Höhe der Fem Grotto, eines Höhlensystems unterhalb des hier gezeigten Flußlaufes. Gleich neben dem Fluß existiert auch ein historisches Dorf im hawaiianischen Stil.

Wailua River Wailua River & Historic Village
Wailua River – Kauai

Kilauea Light Station
Den Abend verbrachten wir mit Grillen – ich lasse die Details hier einfach mal weg, sie tuen nichts zur Sache. Am nächsten Tag zeigte man mir dann eine der eher unbekannten Sehenswürdigkeit der Insel. Auf einer kleinen Halbinsel befindet sich ein Leuchtturm – dessen Lichtschein zu jenen Zeiten als er noch in Betrieb war bis zu 60 Meilen auf See hatte sehen können. Das Geheimnis ist die vier Tonnen Schwere Linse, die nach Aussage einer Informationstafel vor Ort (und auch vorher meines Gastgebers) die größte Linse dieser Art in der Welt sei. Schon ein sehr imposantes Teil – aber der Leuchtturm alleine war nicht der Hauptgrund für unseren Besuch hier. Abgesehen von der schönen Felsenküste, die sich rechts und links der Halbinsel erstreckt ist das gesamte Areal auch ein Vogelschutzgebiet. Neben höhlenbrütenden Vögeln die in den Felswänden und an den Abhängen ihre Nester haben gibt es dort (ist man zur richtigen Zeit dort) auch eine riesige Pelikan-Kolonie und man kann sogar Buckelwale vor der Küste beobachten. Bis auf die ersten auf die Höhlenbrüter, die angeblich den Rest des Jahres auf offener See leben sollen, war es mir jedoch nicht vergönnt, eines dieser Dinge live zu erleben – denn leider war ich zu früh auf die Insel gekommen. Ich erwähne es trotzdem – denn alleine die Küstenlinie ist den Besuch wert.

Kilauca Light Station - Coastline Kilauca Light Station -Coastline II
Kilauca Light Station -Coastline III Kilauca Light Station -Bay
Kilauca Light Station Kilauca Light Station
Kilauca Light Station - Sign Kilauca Light Station - Lens Sign
Kilauca Light Station - Small Island Kilauca Light Station - Bird breeding

Bevor ich weiter mit der kleinen Rundreise auf Kauai fortfahre, muß ich erwähnen daß Kauai die Lieblingsinsel der Filmemacher auf Hollywood ist. Für viele Filme wurde die Szenerie dieses Ortes verwendet, was ich im folgenden soweit ich mich noch entsinnen kann erwähnen werde.

Kauai Flachland
Das Flachland Osten und Nordosten von Kauai wir normalerweise zum Anbau von Poi verwendet, ein lokale Speise. Wenn man sich diese Felder aber so ansieht erinnern diese natürlich an: Genau, Vietnam. Und man mag es kaum glauben – viele Vietnam-Filme der USA sind auch zum Teil hier auf Kauai gedreht worden – so berichtete man mir. Man brauchte die Felder nur neu mit Reis bepflanzen und ein paar Statisten einstellen – Asiaten gibt es auf Hawaii ja genug. 😉

One Lane Bridge - North Coast Poi Fields
Poi Fields Kauai Farming
Kauai Farming Kauai Mountains
Kauai Farming Fields

Hanalei Bay
An der Hanalei Bay wurde der (hier offensichtlich sehr bekannte) Musicalfilm South Pacific gedreht. Ich kannte ihn bisher nicht – das muß aber nichts heißen.
Am gegenüberliegenden Ufer der Bucht liegt im übrigen Princeville – ein Hochsicherheitswohnkomplex für Reiche, die nichts mit der übrigen Bevölkerung zu tun haben wollen. Ich bin daran vorbeigefahren und habe die Zäune und Wachposten an den Grenzen der Anlage gesehen. Na ja, wem so etwas gefällt – ich persönlich finde so etwas eher affig. Aber so etwas kennt man ja bereits aus Südafrika und einigen Südamerikanischen Staaten.

Hanalei Bay Hanalaei Bay
Hanalei Bay - Princeville View

Kauai Rundflug via Helikopter
Das größte Problem von Kauai ist, daß man die interessantesten Teile der Insel nur über lange Wanderungen, Fahrten mit einem Boot um die Insel oder per Helikopter besichtigen kann. Aufgrund meiner beschränkten Zeit entschloß ich mich für die dritte Methode: Den Rundflug mit einem Hubschrauber. Es gibt mehrere Anbieter solcher Rundflüge – ich wählte mit Hilfe meiner Gastgeber Jack Harter Helicopters, die älteste dieser Flugfirmen. Sie ist im übrigen die einzige Firma die neben Eurocoptern auch einen Hughes500 einsetzt, der dann ohne Türen fliegt, was einen sehr viel besseren Blick bietet. Leider stand mir die Option nicht offen – das Wetter war noch zu unbeständig.
Vor Beginn der Fluges wurden die Gäste mit Kleidung gewogen um sie für eine stabile Fluglage optimal im Gefährt verteilen zu können, dann brachte man uns mit einem Shuttlebus vom Office, welches direkt an einer der Hauptstraßen liegt, zum Hubschrauberflugplatz direkt neben dem kleinen Flughafen der Insel.

Jack Harter Helicopters - Office Jack Harter Heliport

Nach kurzer Wartezeit kehrte einer der Helikopter zurück, wurde betankt und die anderen Fluggäste, zwei Ehepaare, ein neuer Pilot der die Strecke kennenlernen sollte und schließlich ich übernahmen einen Gürtel mit einer zusammengefalteten Schwimmweste von den vorhergehenden Fluggästen,

dann stiegen wir einer nach dem anderen nach einem vorgefertigten Plan in den Hubschrauber. Ich bekam den Platz hinter dem Piloten – nicht gerade der beste Sitzplatz, aber zumindest saß ich am Fenster. Wäre es anders gewesen hätte ich auch gestreikt
Endlich hoben wir ab – und flogen erst einmal ein paar Kilometer ins Inland, an einer niedrigen Bergkette vorbei und dann in Richtung Küste. Wir passierten einen Teil der Insel auf der in den 1960er Jahren die Serie Gilligans Island und jenen Fluß an dem die Szene mit den Kopfjägern vom Anfang des ersten Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes gedreht wurde.

Mountains Kauai South Coast

Wir überflogen einige der an der Küste üblichen Felder wie bereits oben beschrieben. Hier um Westen der Insel liegen auch die einzigen Kaffeefelder der gesamten Insel – so zumindest die Aussage des Piloten.

Kauai Farming & Fields Kauai Coffee Plantation
Kauai Coast Skyline

Bald erreichten wir eine kleinere Schlucht. Das Gelände hier sowie große Teile der übrigen Insel gehören einer Familie mit Namen Robinson – den größten Landeigentümern auf ganz Kauai. Der Hubschrauber flog die Schlucht etwas nach hinten und flog einen Wasserfall an. Ich bin mir nicht sicher ob es der erste oder der Zweite hier auf den Bildern war. Den ursprünglichen Namen habe ich mir leider nicht gemerkt, wohl aber daß er jetzt Jurrassic Fall genannt wird, da hier die Helikopter-Landeszene vom Anfang des ersten Teil von Jurrassic Park gedreht wurde.

Small Canyon Small Waterfall
Jurassic Falls Jurassic Falls

Außerdem sahen wir in der selben Schlucht noch weitere solcher Wasserfälle, der imposanteste von allen war wohl dieser welcher über mehrere Ebenen in die Tiefen stürzte.

Cascade Waterfall Waterfalls

Weiter ging es nun in einer Schleife zum Waimea Canyon – den Mark Twain (wieder nach Aussage unseres Piloten) einmal als den “Grand Canyon des Pazific” bezeichnet haben soll. Auch wenn der bei weitem nicht so groß ist und stärker begrünt als sein Pedant in Arizona und Nevada, so lassen sich doch gewisse Ähnlichkeiten zwischen Waimea und Grand Canyon entdecken. Und natürlich, wie sollte es anders sein, gab es auch hier wieder Wasserfälle.

Waimea Canyon Waimea Canyon
Waimea Canyon Waimea Canyon - Waterfall
Waimea Canyon - small Waterfall Waimea Canyon
Waimea Canyon - Big Waterfall

Nach verlassen des Canyons flogen wir über hügeliges Waldland im Norden der Insel und erreichten bald den imposantesten Teil der ganzen Insel: Die Nordwestküste, deren bewaldete Hügel steil zum Meer hin abfallen. An der Stelle möchte ich noch erwähnen, daß Kauai nicht nur die erste Insel war die besiedelt wurde, sondern auch die einzige die niemals erobert wurde. Die Könige von Oahau hatte im 18. und 19. Jahrhundert alle anderen Inseln unterworfen, nur Kauai nicht. Mehrere Invasionsversuche scheiterten aufgrund der schwierigen See und des unübersichtlichen Geländes, bis der König schließlich seinen Gegenspieler schließlich einen Pakt anbot und ihn nach Oahau einlud. Worum es bei dem Pakt ging weiß ich nicht mehr, aber es gefiel dem König so gut auf Oahau daß er für den Rest seines Lebens dort blieb und Kauai seinem Gastgeber überließ – so die Legende.
Aber zurück zur Küste: Wir flogen zuerst über einige Bergrücken, der letzte mit einer Radarstation bestückt, dann erreichten wir den wirklich unzugänglichen Teil. An einer der vielen Buchten und Strände wurden unter anderen 6 Tage, 7 Nächte (1998) mit Harrison Ford gedreht.

Northeast Coast Northeast Coast Canyon
Coast Radar Station Coast Canyon

Hier gibt es kaum Wanderwege oder ähnliches. Man kann einige Küstenstreifen und vor allem die Täler, die von Land her nicht zugänglich sind, ausschließlich per Kayak oder Boot ansteuern – einige davon allerdings nur mit Genehmigung der Behörden. Die Täler wirken wirklich sehr idyllisch und urtümlich zugleich.

Northeast Coast Valley
Coast Valley Rock Face
Coast Cliffs

Einige der Buchten hier waren wirklich extrem malerisch anzusehen. An jener Bucht auf dem Bild links wurde im übrigen das King Kong Remake von 1976 gedreht.

Kauai Bay - Northeast coast Kauai Coast Bay / Boats

Ein größeres Tal wurde vom Piloten als jenes bezeichnet, wo die ersten Siedler von Westen her landeten – lange bevor die Europäer hier eintrafen. Von den ersten Siedlungen sieht man nichts mehr, aber für eine einfache Gesellschaft die Fischfang betreibt scheint dieses durchaus alles zu bieten, was man zum leben braucht.

Kauai Coast Valley Valley
Valley Cliff

Nach einem kleinen Rundflug durch dieses weite Tal flogen wir weiter entlang der Küste. Einige malerische Strände und sehr schmale Täler zogen an uns vorbei – leider für mich auf der “falschen” Seite, so daß ich nur wenige Fotos machen konnte.

Kauai Coastline Coastline Coastline

Schließlich erreichten wir den Teil an dem die Küste wieder flacher wurde. Ein langer Sandstrand zog sich hier am Ufer entlang, wie der Pilot berichtete nutzten diesen einige um ein Stück an der Küste entlangzuwandern. Allerdings soll es wilde Schweine und gefährliche Abhänge geben, sobald man diesen sicheren Strand in Richtung des Landesinneren verlässt. In einigen Fällen sollen sogar Leute ganz verschwunden sein – man hat sie nie wiedergefunden. oO

North Coast Beach

Schließlich erreichten wir wieder flacheres Land etwa in Höhe der bereits erwähnten Hanalei Bay und wandten uns ins Landesinnere, natürlich wieder an einigen Wässerfällen vorbei.

Princeville at Hanalai Beach Hanalei Bay
North Coastlands Mountains
Waterfall Another Waterfall

Schließlich flogen wir in eine Schlucht direkt am Fuße des höchsten Berges der Insel, dem 5148 ft (1569 Meter) hohen Waieleale. Die Spitze dieses Berges liegt fast das ganze Jahr in Neben und Wolken, weswegen die Ureinwohner glaubten daß hier oben ihre höchsten Götter wohnte. Sehenswert innerhalb dieser Schlucht waren vor allem die Wasserfälle, die von weit oben des Berges heraus in die Tiefe stürzten. Leider lag auch eine Regenfront vor dem Berg, wodurch nur einige wenige Fotos verwendbar sind – ich hoffe daß sie zumindest einen ungefähren Eindruck dieser imposanten Szenerie vermitteln können.

Waieleale Waterfalls Waieleale Waterfalls

Damit endete der etwas über eine Stunde dauernde Rundflug bereits fast. Wir flogen über die das flache Land der östlichen Insel zurück in Richtung Flughafen. In diesem grünen Gebieten, so wieder die Aussage unseres Piloten, sind einige der Verfolgungsszenen aus Jurassic Park gefilmt worden. Beim Rückflug passierten wir auch die Wailua Waterfalls, die einigen noch aus dem Vorspann der Serie Fantasy Island bekannt sein dürfte. Dazu aber gleich noch mehr.

East Coast Land Wailua Falls
Coast Village Hanamaulu Bay

Zum Abschluß noch einige weitere bekannte Filme und Serien die auf Kauai gedreht wurden (eine komplette Liste findet sich hier oder hier ) :

Wailua Falls
Nach diesem erlebnisreichen AusFlug fuhren meine Gastgeber und ich noch ein Stück über die Insel und ich bekam die Gelegenheit die bereits erwähnten Wailua Wasserfälle aus nächster Nähe zu betrachten. Der direkte Zugang ist aufgrund der Absturzgefahr leider nicht gestattet, aber auch von oben konnte man einen guten Blick auf die Wassermassen erreichen. Bevor die Europäer kamen sollen sich die einheimischen jungen Männer vom der Spitze des Fälle in das darunterliegende Becken gesprungen sein um ihre Männlichkeit zu beweisen. Ein mit Sicherheit nicht ungefährliches Unterfangen. Wie man mir berichtete hatte ein Mann einige Monate vor der entgültigen Sperrung des Zugangs zum Fluß oberhalb des Wasserfalls einen solchen Sprung versucht und ist afgrund der schweren inneren Verletzungen wenig später im Krankenhaus verstorben.

Wailua Falls Wailua Falls
Wailua Falls Wailua Falls

Was gibt es noch so über Kauai zu berichten ? Ach ja:

Wilde Hühner
Im gesamten Flachland der Insel laufen wilde Hühner auf den Straßen und in den Gärten herum. Die Einheimischen stören sich kaum daran und man sieht auch hin und wieder mal die Reste ein überfahrenes Tier bzw. die Reste davon auf den Straßen kleben. Angeblich sind diese Tiere mal von Einwandereren aus Portugal (so erzählte man mir zumindest) mitgebracht worden und teilweise verwildert.

kauai wild chicken Kauai Wild Chicken

Hawaiianisches Essen
Ich bekam auf Kauai die Gelegenheit einmal etwas typisch Hawaiianisches zu testen. Den genauen Namen des Gerichtes konnte ich mir nicht merken, sehr wohl aber die Bestandteile. das Innere besteht aus Schweinefleisch und einer Füllung von sogenannten Ti Blättern. Durch die Klangverwandschaft hatte ich zuerst angenommen daß es sich um Teeblätter handelt, jedoch ist es eine hawaiianische Pflanze die im Geschmack dem Spinat sehr ähnlich schmeckt. Dazu gab natürlich Poi, jenes rosafarbene hawaiianische ‘Gemüse‘ (kann man das so sagen. Die Shrimps und der Reis waren nicht landestypisch, aber passten gut. Normalerweise werden solche “Essenspakete” fast einen Tag lang in einer mit heißen Steinen gefüllten Erdgrube gegart – meine Gastgeber behalfen sich hier allerdings moderneren Hilfsmitteln. Der Geschmack der Ti-Blätter mit dem aus den umgebenden Bananenblättern abgesonderten Extrakten ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr lecker. Einziger Punkt der mir an diesem landestypischen Gericht nicht gefallen hat war der Klumpen fett, der mit darin gekocht wird. Normalerweise isst man diesen mit, ich jedoch verzichtete dankend 😉

Mehr fällt mir jetzt erstmal nicht ein.

Damit schließe ich diesen Bericht einmal ab – ist wieder länger geworden als ich wollte und später veröffentlicht als beabsichtigt – ich hoffe es gibt aber trotzdem einen kleinen Einblick über die Insel Kauai.

O’ahu-Tour – Teil 2 [18./19.05.2006]

Thursday, May 25th, 2006

Kommen wir zum zweiten Teil meiner Rundreise über die Insel Oahu. Nach meinem Besuch auf dem Diamond Head wandte ich mich in Richtung Osten und folgte der Interstate H-1 aus Honululu hinaus. Als erster Punkt zum Anhalten bot sich eine kleine Bucht am Rande der Küstenlinie an. Daß es hier Eintritt kostete bemerkte ich erst als ich die Seitenstraße bis zum Ende fuhr. Aber den einen Dollar konnte ich verschmerzen. Wenn ich Badesachen dabei gehabt hätte und nicht noch etwas unter meinem Sonnenbrand vom Grand Canyon und aus Vegas gelitten hätte, wäre dies ein angenehmer Ort für einen Tag am Strand gewesen – so begnügte ich mich aber mit ein paar Fotos und fuhr dann weiter.

Beach & Bay Bay and Pacific Ocean
Backland Mountain

Zurück auf der H-1 folgte ich dieser wieder ein Stück und erreichte bald eien Teil der Küste, an der eine Felsplatte aus Lavagestein raus ins Meer reichte. Offiziell war der Zutritt zu diesem Teil zwar untersagt, aber auch alle anderen anwesenden kletterten darauf herum, daher überwandt auch ich schließlich die Mauer und sah mich ein wenig um.

Warning Signs Hawaii Coast
Cliffs Hawaiian Cliff Beach
Coast Coastline

Eine wirklich sehenswerte Küste – sogar mit einem kleinen Sandstrand in einer winzigen Bucht.

Small Beach Small Beach and Bay

Das Stück Sandstrand, welches man bereits vom vorherigen Haltepunkt aus hatte sehen können, etwas weiter entlang der Straße war zu einem Ferien-Resort zugehörig und hätte wieder die Zahlung von Eintritt erfordert – daher ließ ich diesen aus und folgte der Straße weiter. Der nächste interessante Punkt war ein flacheres Stück Küste mit zwei vorgelagerten kleinen Inseln.

Small island Rough coast
Hawaii East Coast mountain Beach

Von nun an verlief die Küste flach. Ich erreichte nach einigen Meilen einen im Ozean liegenden Hangar – auf der anderen Seite der Straße lag das hiesige Ozeanische Institut. Die Küste stellte sich hier als ziemlich flach heraus – ein Paradies für Schnorchler und Taucher, von denen ich hier auch einige sehen konnte.

Hangar Diving Beach

Hinter diesem Bereich geriet ich ich die Stadt Waimanalo, wo der Highway erst einmal endete. In der Stadt selber gab es mehrere Baustellen und damit verbundene gesperrte Straßen, wodurch ein weiterkommen erst einmal nicht möglich war. Daher mußte ich erst einmal zurück in Richtung Honululu. Dabei sah ich unterwegs ein Schild und bog noch einmal vom Highway ab. Mein Ziel war der

Nuuanu Pali State Park
Eine lange, schmale Straße führte mich zu einem kleinen Parkplatz, auf dem ein Schild den Beginn jenes Nuuani Pali State Parks anzeigte. Ich folget einesm Weg einige hundert Meter und gelangte zu einer Plattform, die einen sehr schönes Panorama über den östlichen Teil der Insel gab. Zwar hatten sich über diesem Teil der Insel einige Regenwolken gesammelt, so daß es nicht gerade ideales Wetter zum fotografieren war – aber ich machte trotzdem ein paar Schnappschüsse. Es sei noch erwähnt, daß das Gebirge im Osten von Oahu wie eine Art Wolkensperre wirkt – während es hier bedeckt ist und regnet scheint in Honululu und dem dahinter liegenden Tal meist die Sonne, wohl auch ein Grund warum sich gerade dort die größte Stadt der Insel befindet.

Nuuanu Pali State Park - Sign Nuuanu Pali State Park - Panorama I
Nuuanu Pali State Park - Panorama II Nuuanu Pali State Park - Panorama III
Nuuanu Pali State Park - Mountain & Clouds

Schließlich in Honululu angekommen fuhr ich wieder auf die Interstate H-1, diesmal in Richtung Westen gewandt. Mein nächstes Ziel war das wohl allgemein bekannte

Pearl Harbor
Die Verkehrsführung in Richtung Pearl Harbor und der zugehörigen Pearl City fand ich extrem chaotisch. Zum Glück wiesen sporadisch einige Schilder die richtige Richtung, so daß ich schließlich die Einfahrt zum Arizona Memorial fand. Auch hier ließ natürlich mal wieder 9/11 grüßen – denn es war weder gestattet Taschen oder Rücksäcke, noch kleine Kamerataschen oder Plastiktüten mit in die Gedankstätte zu nehmen. Ein Militärzelt, daß direkt am Parkplatz aufgebaut war, bot jedoch die Möglichkeit alles zu deponieren. Denn bei einem Jeep mit Plastikverdeck lässt man ungerne Wertsachen zurück – auch wenn es nur ein Rucksack mit ein paar Memorysticks für die Kamera, einer Ersatzbatterie und einer Flasche Wasser ist. Daher zahlte ich dann auch die drei Dollar für die Aufbewahrung. Das Zelt bot aber auch noch anderes: Neben Arizona Memorial Souvenirs und einem Verkaufsstand mit Perlenschmuck gab es hier auch verschiedene Nahrungsmittel. Nun hatte ich den ganzen Tag noch nichts gegessen, daher bestellte ich mir hier einen Burger mit Fries (Pommes Frites). War nichts besonderes, machte aber zumindest satt.

Arizona Memorial - Tent Arizona Memorial - Inside the Tent

So gesättigt machte ich mich dann daran mir mal das eigentliche Arizona Memorial anzusehen. Dies besteht aus zwei Teilen, einem größeren offenen Gebäude an Land und der eigentlichen Gedenkstätte über dem Wrack der Schiffes draußen in der Bucht.

Arizona Memorial - Sign Arizona Memorial - Entry

Zuerst sah es danach aus daß es auch hier wieder Eintritt kostet, dem war jedoch nicht so. Es wurden jedoch trotzdem Karten ausgeteilt. Welchen Hintergrund das hatte erfuhr ich recht schnell. Es gab zwei Vorführräume, in denen ein Film über Pearl Harbor vorgeführt wurden bevor man mit einem Boot rüber zum eigentlichen Denkmal gefahren wurde. Auf den ausgeteilten Karten waren Nummer aufgedruckt welche die Besucher gleichmässig in die beiden Vorführräume verteilen sollten. Ein Betreten der Fähre ohne sich vorher den Film anzusehen erschien nicht möglich. Er stellte sich dann auch als gar nicht mal so schlecht heraus – nachdem sie uns erst einmal im falschen der beiden Kinos hatten Platz nehmen lassen und alle dann noch einmal in den angrenzenden Saal hatten wechseln müssen. Der Film beschrieb, natürlich gewürzt mit einer guten Portion Patriotismus, die Geschichte des Angriffs auf Pearl Harbor durch die japanische Flotte unter Admiral Yamamoto und den Untergang des Arizona, deren Munitionsdepot bei dem Angriff explodierte und 1177 Besatzungmitglieder in den Tod riss. Von den Opfern konnten die meisten nicht geborgen werden, weswegen der Wrack dieses Schlachtschiffes auch heute noch als Heldenfriedhof verehrt wird. Nach Abschluß des Filmes verließen wir das Kino durch eine andere Tür weiter unten im Saal und konnten gleich in die Fähre einsteigen, die im übrigen von der US-Marine gestellt und von Soldaten der US-Marine (in weißer Ausgeh-Uniform) gesteuert wird. Die Fahrt selber dauerte nur einige Minuten – jedoch boten sich einige nette Ausblicke auf die Orte der anderen gesunken Schiffe sowie das noch funktionstüchtige Schlachtschiff Missouri, das einige hundert Meter entfernt vor Anker lag.

Arizona Memorial - USS Vestal Arizona Memorial - USS Missouri

Dann erreichten wir das eigentliche Memorial – eigentlich nur eine breite Brücke direkt über dem gesunkenen Wrack des Schlachtschiffes. Das vordere Geschütz ist (wenn auch verrostet) noch komplett unter Wasser erhalten, vom hinteren großen Turm ist nur noch der Sockel vorhanden. Der größte Teil der Aufbauten fehlt natürlich. Die “Gedenkbrücke” besteht aus insgesamt drei Räumen – ein Vorraum mit Fahnen der Corps und Staaten an den Wänden, dem eigentlichen Gedenkraum in der Mitte sowie zuletzt einen kleineren Raum mit einer die ganze Wand füllenden Gedenktafel mit allen Namen der gefallenen Soldaten.

Arizona Memorial Arizona Memorial - Entry
Arizona Memorial - Flag Room Arizona Memorial III
Arizona Memorial II

Vom mittleren Raum aus, in dem auch Tafeln über das Schiff informieren, hat man einen sehr guten Überblick über die weniger als einen Meter unter der Wasseroberfläche liegenden Überreste des Schlachtschiffes.

Arizona Memorial - The Arizona today I Arizona Memorial - Turret
Arizona Memorial - Arizona
Arizona Memorial Arizona Memorial

Die maximale Aufenthaltszeit war auf etwa 20 Minuten beschränkt, nach dieser Zeit riefen die Park-Ranger, die hier Aufsicht führten sowie und Marine-Angehörigen zum Aufbruch und wir kehrten zurück zum Festland.
Ich verließ dann die Gegend um Pearl Harbor. Leider bekam ich zu spät mit daß es auch möglich gewesen wäre das Schlachtschiff Missouri zu besuchen – vielleicht das nächste mal.

Ost-Oahu
Anschließend wollte ich meinen Weg in Richtung Westen fortsetzen, jedoch gab es einen Stau auf der Interstate und es war kein vorankommen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe machten die US Marines eine Übung im Westgebiet der Insel und einige Teile dort waren gesperrt. Daher entschloß ich mich kurzfristig über den Highway 99 in der Mitte der Insel in Richtung Norden zu fahren. Über den Weg gibt es wenig zu berichten – ich kam an einigen Farmen vorbei und erreichte schließlich die nördliche Küste.

Kawailoa Ranch Reaching Oahu North Coast

Der Osten der Insel erwies sich dann aber als relativ unspektakulär. Der einzige Punkt an dem es sich gelohnt hätte zu halten wäre das Polynesian Cultural Center gewesen – jedoch finden die meisten Veranstaltungen dort wohl erst spät am Abend statt und ich ließ es daher. Aus diesem Grund hier nur ein paar Schnappschüssen von meiner Rundfahrt dort.

Old Mill Oahu - East Coast
Siren Ocean
Coast II East Coast Mountains
East Coast Beach

Es wurde inzwischen langsam dunkel und ich fuhr zurück nach Waikiki, wozu ich allerdings die “Abkürzung” quer über die Insel nahm. Schließlich gab ich den Mietwagen nach einigen Irrfahrten durch Honululu bei Hertz zurück und machte mir noch einen schönen Abend an der Strandpromenade.

Waikiki / Kuhio Beach
Am folgenden Tag, dem 20.05.2006 verbrachte ich den Tag in Waikiki – sowohl am Strand als auch bei einigen weiteren Rundgängen durch die Stadt. Dabei enstanden natürlich noch ein Fotos von dort.

Colonial Hotel Honululu Police - Waikiki Beach
Kuhio Beach Beach I
Kuhio Beach - Trolley Kuhio Beach - Beachball
International Market Place Lonesome Island Beauty

Am Abend fand dann sogar an der Kuhio Beach eine Kulturveranstaltung statt – mit Musik und Tanz nach Art der Hawaiianer.
Normalerweise bin ich ja nicht so der Kulturinteressierte, aber wenn man schon mal da ist und wenns sowieso kostenlos ist, schaut man es sich natürlich auch mal an. Endlich bekam ich auch mit wie die Fackeln, die überall am Strand aufgestellt waren, angezündet werden. Zwei Einheimische in tradtionellem Lendenschutz laufen den Strand entlang, einer bläst an allen Haltepunkten ein Muschelhorn in alle vier Windrichtungen, während der andere die (heutzutage mit Gas betriebenen) Fackeln entzündet. Ein feines Schauspiel. Ich habe auch ein paar Videos davon und von den folgenden Tänzen gedreht – aber da ich noch keine Zeit hatte mein iMovie Problem (Sound verschwindet) zu lösen, reiche ich die ggf. dann mal nach.
Gegen Ende der Veranstaltung wurden jene Aufgerufen die das erste mal auf Hawaii waren auf die Bühne zu kommen, wo ihnen dann einige Grundschritte des hawaiianischen Tanzes beigebracht wurden. Theoretisch hätte auch ich dort mitmachen sollen, ich war ja auch das erste mal dort, aber ich mußte ja Fotos machen. *rausred* 😉

Kuhio Beach - Blowing the Shell Kuhio Beach - Dancers
Kuhio Beach - Dancing II Kuhio Beach - Dancing III
Kuhio Beach - Dancing IV Kuhio Beach - Dancing V

Und als kleiner Höhepunkt war es mir schließlich auch noch vergönnt, den Sonnenuntergang an Waikiki Beach mitzuerleben.

Kuhio Beach - Sunset I Kuhio Beach - Sunset
Kuhio Beach - Sunset Kuhio Beach - Sunset

Damit schließe ich den Oahu-Bericht dann einmal ab. Im nächsten Post werde ich dann über Kauai berichten, natürlich wieder mit vielen Bildern.

PS: Was mich (besonders während der Fahrt mit dem Mietwagen) ziemlich genervt hat waren die extrem schwer einprägsam Namen der einzelnen Straßen. Wer kann sich dann bitte solche Straßennamen merken (von den Hawaiianern mal abgesehen) ? 😉

PPS: Natürlich gibts auch wieder eine Karte des Ganzen:

Bier auf Hawaii

Wednesday, May 24th, 2006

Ich möchte das lang gehegte Vorurteil widerlegen, daß es kein Bier auf Hawaii gibt. 😉
Die Auswahl ist sogar (wie man anhand der Fotos sieht) recht groß.
Allerdings muß man auch hier – wie überall in den USA – mindestens 21 Jahre alt sein um es kaufen zu können. Wenn man aussieht als wäre man unter 30 Jahre muß man seine ID (Ausweis) vorlegen.
(Aufgenommen in einem der ABC Stores (einer dortigen Supermarktkette) in Waikiki auf Oahu, Hawaii.)

Diamond Head [O’ahou-Tour – Teil 1 – 18.05.2006]

Saturday, May 20th, 2006

Es wird Zeit daß ich mal etwas von hier schreibe.
Waikiki, der Teil von Honululu in dem ich wohne bzw. mein Hotel habe, scheint ein reiner Urlauberort. Und wie ich schon erwähnte sind extrem viele Leute die hier rumlaufen Japaner – die zum größten Teil auch scheinbar nur japanisch sprechen. Ich gehe mal davon aus daß es 60 bis 65% aller Leute hier sind – danach kommen dann die Amerikaner und ein extrem kleiner Anteil von Menschen aus anderen Ländern – anhand der Sprache habe ich bisher Franzosen, Deutsche und sogar ein italienisches Pärchen gesehen bzw. gehört. Das mit den vielen Japanern artet dann tatsächlich in Dinge aus wie:

oder

Dabei kam mir die These in den Sinn, Hawaii als das Mallorca der Japaner zu bezeichnen. Ob es stimmt? Nun, Deutschland hat nie einen Teil der Mittelmeerflotte der Spanier im Hafen von Palma versenkt, aber es gibt trotzdem parallelen.

Aber ich wollte ja von Ohau schreiben. Am 18. Mai hatte ich mir zur Erkundung der Insel auf eigene Hand einen Mietwagen geholt. Diesmal gabs was ganz feines: Einen Jeep Rubicon. Wie ich dazu gekommen bin ist aber eher einem kleinen Sprachproblem zuzuschreiben: Ich wollte einen Geländewagen, die ja in Deutschland unabhängig von der Marke gerne als Jeep bezeichnet werden. Also bestellte ich mir einen Jeep und erhielt eben – wie bestellt – einen Wagen der Marke Jeep. Hier hätte ich glaube ich mich vielleicht dann doch im Vorfeld informieren und ein “offroad vehicle” oder einen “four by four” (4×4 – also Vierrad-Antrieb) bestellen sollen. 😉

Um Punkt 9:00 Uhr morgens schlug ich daher bei Hertz Waikiki auf und holte mir den Wagen. Anschließend ging es als erstes zum Diamond Head (oder Heed – ich habe beide Schreibweisen hier gesehen). Dabei handelt es sich um den Krater – besser gesagt seine höchste Erhebung – dessen bewachsene Kraterwände Waikiki deutlich überragen.

Diamond Head from Waikiki

Den Namen hat er von englischen Seefahrern des 19. Jahrhunderts, die Quarzeinschlüsse in den Felsen dieser Tuffsteinformation mit Diamanten verwechselten. Bereits seit 1904 dient er militärischen Zwecken, denn er bietet von seinen Erhebungen einen Panoramablick über einen Großteil der Küste. Ins Innere des Kraters gelangt man durch den sogenannten Kapahulu-Tunnel, der ebenfalls vom Militär errichtet wurde. Neben jenem “State Monument” befindet sich auch heute noch eine kleine Basis der US Army darin. Das Parken eines Fahrzeuges innerhalb des Kraters kostet – wie sollte es anders sein – 5 Dollar. Vor dem Krater war ein kostenloser Parkplatz, aber jetzt war ich einmal drin und zahlte den Preis.

Inside the Crater Diamond Head Sign

Der Auf- und Abstieg sollten eineinhalb bis zwei Stunden dauern – ich haderte kurz mit mir, dann aber machte ich mich auf den Weg. Am Anfang geht es über einen geteerten Weg durch flach ansteigendes Gelänge, aber sobald man die eigentlich Bergwand erreicht hat ändern sich die Verhältnisse – der Weg geht zuerst Sand und schließlich in Fels über. Außerdem beginnt er nicht unerheblich anzusteigen und serpentinenartig den Berg hinauf zu verlaufen. Und es gab doch tatsächlich einige Leute die hier in Flip-Flops hochliefen.

Way up Diamond Head Climbing the way

Aber bereits jetzt hat man einen sehr schönen Blick in den Krater hinein und auf einen Teil der umgebenden Stadt.

Looking down in the cater Crater cliff

Ich kam weniger ins Schnaufen als ich dachte – meine viele Lauferei in San Francisco, am Grand Canyon oder in Las Vegas hat wohl eine positive Auswirkung auf meine Fitness. Und diese sollte noch auf eine harte Probe gestellt werden, denn der steile Weg war erst der kleinere Teil der Gesamtstrecke. Als nächstes kam eine Treppe und ein niedriger, leicht ansteigender Tunnel im Berg, der nur von einigen schwachen Lampen erhellt war.

First Stairs Tunnel

Damit war es aber noch lange nicht geschafft. Als ich aus dem Tunnel in einen betonierten Graben trat lag die nächste, noch steilere und längere Treppe rechts von mir.

Second Stair

Links ging es hinaus auf eine kleine Aussichtsplattform. Ich beschloß mir erst einmal die Aussichtsplattform anzusehen, auf der bereits einige andere meiner Mitbesteiger Rast machten. Von hier hatte man einen sehr schönen Überblick über den Krater. Ich machte einige Fotos.

Smaller parts of Diamon Head Crater View
Crate View II

Es half aber alles nichts – ich wollte ja hoch. Also nahm ich einige Schlucke aus der vorsorglich mitgebrachten Wasserflasche und bezwang auch diese Treppe. Ich gelangte in den eigentlichen Bunker, in dem einige (abgesperrte) Wege in niedrigere Aussichtpunkte bzw. Schießscharten auf der anderen Seite des Berges führten.

Blocked Way

Der einzige offene Weg führte über eine Wendeltreppe in den obersten Bereich des Bunkers. Diese war so schmal daß es – je nach Körperausmaßen der auf- oder absteigenden teilweise zu Staus kam.

spiral staircase

Oben ging es noch einen kurzen Gang entlang, dann standen wir im Inneren einer großen Bunkerkuppel. Ein Einheimischer verkaufte hier Zertifikate über den erfolgreichen Aufsteig auf den Diamond Head. Zwar nette Idee – aber ich holte mir keins. Meine Photos sind ja Beweis genug. 😉

View outside top Bunker

Natürlich konnte man an einer Stelle auch aus der Kuppel herausklettern – oder besser fast kriechen – denn der Durchgang war ziemlich niedrig.

Outside top bunker

Hier ging es eine weitere Treppe hinaus bis zur eigentlichen Spitze des Berge. Nachdem ich auch dieses Hinderniss bezwungen hatte, bot sich mir ein atemberaubender Blick über Waikiki und diesen Teil der Insel.

Crater from top Waikiki from Diamond Head
Waikiki / Honululu Looking down Diamond Head
Clouds Pacific Ocean

Nach einiger Zeit oben machte ich mich schließlich auf den Rückweg, der natürlich aufgrund der Schwerkraft sehr viel einfacher viel. Als ich wieder auf dem eigentlichen Weg war kam mir unter anderem ein etwas stark übergewichtiger junger Mann heftig japsend entgegen. Ich bezweifle daß der die zweite Treppe geschafft hat.
Natürlich habe ich noch mehr unternommen mit dem Mietwagen, aber darüber berichte ich im nächsten Post mehr – sonst wird es mir hier zu spät. Also wie gehabt:
(to be continued…)