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Hessisches Rahmschnitzel [09.06.2012]

Saturday, June 9th, 2012

Heute wurde mal wieder richtig geschlemmt. Zu diesem Zweck hatte ich mich und meine Begleitung in das Restaurant Zum Goldenen Löwen im nordhessischen Rotenburg an der Fulda begeben, einem kleinen, gemütlichen Restaurant in der dortigen malerischen Fachwerk-Altstadt. Das dortige Angebot an Speisen umfasst größtenteils Angebote der gutbürgerlichen Küche, wobei sich auch viele lokale Spezialitäten darunter verbergen. Und obwohl es aktuell eine umfangreiche Spargelkarte und eine zusätzliche Karte mit einem großen Angebot von Grillgerichten gibt, entschied ich mich nach einigen Abwägen dazu, mal wieder ein Hessisches Rahmschnitzel zu mit zu nehmen, dass ich mir mit Bratkartoffeln anrichten ließ. Alternativ wären auch Pommes Frites, Kartoffelwedges, Salzkartoffeln oder Kroketten möglich gewesen. Dazu gehörte noch ein großer gemischter Salatteller, der natürlich vorher serviert wurde.

Salatteller / Salad dish

Auf einer Schicht von Salatgurken-Scheiben und zwei Blättern Chicorée fand sich eine bunte Mischung verschiedener Blattsalate in einem leichten, cremigen Kräuter-Sahne-Dressing. Garniert war das Ganze mit einigen Scheiben Radieschen sowie reichlich frischer Gartenkresse. Auch wenn ich normalerweise kein riesiger Fan von Salat bin, so habe ich diese heute doch restlos verputzt.
Wenig später kam dann auch schon das Hauptgericht, das bereits erwähnt Hessische Rahmschnitzel.

Hessisches Rahmschnitzel / Hessian sour cream schnitzel

Im Grunde genommen handel es sich dabei um ein paniertes Schweineschnitzel “Wiener Art”, das mit einer großen Portion einer Mischung aus Sauerrahm mit Dill und Frühlingszwiebeln sowie wieder etwas Kresse garniert worden war. Die Kombination aus zarten Schweineschnitzel in knuspriger Panade und der würzigen Sauerrahm-Sauce erwies sich als sehr lecker. Dazu gab eine kleinere, aber annehmbar große Portion gebratener Kartoffeln mit Zwiebelringen und Speckwürfelchen als Sättigungsbeilage. Es hätten zwar gerne ein paar mehr Bratkartoffeln sein können, aber geschmacklich gab es absolut nichts daran auszusetzen. Und auch der Preis war mit 10,80 Euro mehr als akzeptabel.
Eigentlich hätte das für ein vollwertiges Mittagessen schon absolut ausgereicht, doch wir konnten es nicht lassen uns noch etwas zum Nachtisch zu bestellen. Bei gerade mal zwei Dessert-Angeboten, nämlich Vanilleeis mit heißen Kirschen oder Himbeeren und Schlagsahne sowie dem Sommerkuss, einem Becher Vanilleeis mit Obst der Saison und Schlagsahne brauchten wir nicht lange um uns zu entscheiden. Ich persönlich entschied mich dabei für den Sommerkuß, der aktuell mit frischen Erdbeere serviert wurde.

Vanilleeis mit frischen Erdbeeren

Unter einer großen, aber gut zu der Menge der anderen Zutaten abgewägten Portion Schlagsahne fanden sich zahlreiche geachtelte, leicht gezuckerte Stücke frischer Erdbeeren und zwei größere Kugeln aromatisches Vanilleeis. Ein klassisches Eisdessert, an dem es ebenfalls nichts auszusetzen gab, auch wenn der Preis von 5,50 Euro nicht gerade günstig erschien.
Insgesamt waren wir sowohl mit den Speisen als auch mit der Geschwindigkeit und Freundlichkeit unserer Bedienung und dem restlichen Drumherum sehr zufrieden. Daher kann ich dem Restaurant “Zum Goldenen Löwen” in Rotenburg an der Fulda eine große Empfehlung aussprechen.

Die Alm am Rodenberg – Rotenburg an der Fulda – Kurzreview

Monday, August 22nd, 2011

Am Wochenende entdeckten wir im nordhessischen Städtchen Rotenburg an der Fulda ein Stück bayrischen Kulturgutes in Waldhessen: Die Alm, eine im Wald auf dem Rodenberg gelegene Ausflugsgaststätte die sich recht erfolgreich die Mühe gibt, ein gewisses süddeutsches Flair nach Waldhessen zu bringen. Um eine große, urig eingerichtete Holzhütte herum findet sich eine große Sonnenterasse die zum Teil mit regulären Tischen und Stühlen, zum Teil aber auch mit grob behauenen Holzbänken und Tischen ausgestattet ist.

Hütte - Die Alm - Rodenberg
Die Hütte

Im Gegensatz zu bayrischen Biergärten muss man sich hier aber nicht selbst bedienen, sondern wird von stilecht in Dirndln eingekleideten Damen bedient. Im Angebot findet sich zwar kein Hofbräu oder Erdinger, aber Maisels Weiße und ein dunkles, sehr süffiges Landbier aus der Region. Außerdem gibt es ein übersichtliches Angebot an Speisen, darunter Weißwürste, Schweinesülze, verschiedene Salatteller, Suppen, Flammkuchen in zwei Variationen sowie einige Süßspeisen wie Apfelstrudel und Kuchen.

Blick auf die Sonnenterasse - Die Alm - Rodenberg
Blick auf die Sonnenterasse

Hinter der Hütte gibt es außerdem noch eine große Wiese, auf der nicht nur ein Kinderspielplatz und ein zur kleinen Bühne umgebauter Heuwagen,

Wiesen - Die Alm - Rodenberg
Die Wiese hinter der Rodenberg-Alm

sondern auch ein Pferch mit einigen Ziegen

Ziegen - Die Alm - Rodenberg

Ziegen 2 - Die Alm - Rodenberg
Ziegen an der Rodenberger Alm

und ein kleiner Hühnerfreilauf befindet.

Hühnerstall - Die Alm - Rodenberg
Freilauf für Geflügel

Aus dem Angebot entschied ich mich neben dem bereits genannten Dunkelbier (Göbel Landbier) (3,30 Euro pro 0,5l) für einen Flammkuchen “Traditionell”, der mit einem Preis von 7 Euro zu buche schlug.

Flammkuchen "Traditionell" / Tarte flambee
Flammkuchen

Auf einem hauchdünnen, crepes-artigen Teig kam ein großer, mit Sauerrahm und Schmand bestrichener und mit reichlich Speck, Zwiebeln und Schalotten belegter Flammkuchen auf einem Holzbrettchen, dem man sofort anmerkte dass er offensichtlich frisch gebacken worden war. Gab es absolut nichts dran auszusetzen – ich fand ihn absolut lecker und weiterempfehlenswert.
Auch insgesamt war mein Eindruck dieser kleinen Ausflugslokalität durchgehend positiv. Das Angebot ist ausgewogen, die Bedienkräfte schnell und meist präsent wenn man sie braucht und die angebotenen Getränke sind von guter Auswahl. Kann diese kleine Gaststätte ohne Vorbehalt weiter empfehlen.

Impressionen auf Frankfurt am Main

Saturday, November 6th, 2010

Eigentlich schon letztes Wochenende habe ich mir mal die Zeit genommen, mir die Innenstadt von Frankfurt ein wenig näher anzusehen und dort einen kleinen Fotowalk zu machen. Jetzt lebe ich schon seit 2009 hier in der Nähe dieser Stadt und war bisher noch nie dort gewesen. Für mich liegt Darmstadt-Weiterstadt eben verkehrstechnisch günstiger – aber das nur am Rande erwähnt.
Nachdem ich am Hauptbahnhof angekommen war – ich war natürlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt gefahren – wandte ich mich die Kaiserstraße entlang und erreicht schon bald die Taunusanlage, einen kleinen Park zwischen Alter und Neuer Oper, an dem die ersten Hochhäuser von Frankfurt liegen.

Commerzbank-Hochhaus Hochhaus
Hochhäuser an der Taunusanlage – Links: Commerzbank – Rechts: Eurotower

Neue Oper Frankfurt Eurodenkmal
Links: Neue Oper Frankfurt – Rechts: Euro-Denkmal
Euro-Denkmal - Oper

Ich folgte der Kaiserstraße weiter bis zur Hauptwache, jenem kleinen 1729/30 erbaute Wachgebäude, das dem ganzen Platz um ihn herum seinen Namen gibt. Neben der großen Galeria Kaufhof Niederlassung und vielen weiteren Geschäften findet sich hier auch die Katharinenkirche, eine von Frankfurts großen Gotteshäusern.

Hauptwache Frankfurt
Hauptwache Frankfurt

Paulskirche
Paulskirche Frankfurt

Ich wußte hier nicht so recht wie ich am besten weiter gehen könnte und folgte einer der vom Platz abgehenden Straßen und erreichte wenig später den Eschenheimer Turm, an dem ich mich endlich entschloss mein iPhone heraus zu holen und mich via GPS zu orientieren.

Eschenheimer Turm
Eschenheimer Turm

Was ich mir natürlich unbedingt noch ansehen wollte war die Frankfurter Börse, einen der wohl bedeutendsten Handelsplätze für Wertpapiere in Deutschland, die ich wenig später erreichte.

Börse Frankfurt
Frankfurter Neue Wertpapierbörse

Und wenn man sich die Börse anschaut, stößt man dort natürlich auch unwillkürlich auf die beiden Statuen des Bullen und Bären, welche die Symbole von steigenden und fallenden Aktienkursen darstellen. Es erwies sich leider als fast unmöglich, die Figuren mal freistehend ablichten zu können, aber ein paar gute Schnappschüsse gelangen mir dennoch.

Bär & Bulle - Börse Frankfurt
Börsen-Bär - Frankfurter Börse Börsen-Bulle - Frankfurter Börse
Bulle & Bär an der Frankfurter Wertpapierbörse

Als nächstes machte ich mich auf den Weg in die Große Bockenheimer Straße, einer der bedeutenderen Einkaufsstraßen in der Innenstadt von Frankfurt, die mit von Bäumen gesäumt einen wirklich hübschen Eindruck machte.

Große Bockenheimer Straße
Große Bochenheimer Straße

Und wo ich schon mal da war, versäumte ich es natürlich auch nicht dem dort befindlichen Frankfurter Apple Store einen Besuch abzustatten und einige Dingen wie z.B. das neue MacBook Air einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Wie auch die anderen Apple Stores die ich bisher besucht hatte war natürlich auch dieses Geschäft gut besucht – aber zum Glück waren genug Ausstellungsgeräte da um es nicht zu unnötigen Wartezeiten kommen zu lassen.

Apple Store Frankfurt
Apple Store Frankfurt

Weiter ging es zum Opernplatz nördlich der Taunusanlage, wo die architektonisch sehr reizvolle Alte Oper lockte.

Alte Oper Frankfurt
Alte Oper Frankfurt

UBC-Hochhaus & Brunnen - Alte Oper Frankfurt
UBS-Hochhaus und Brunnen am Opernplatz

Häuserfront
Häuserfront am Opernplatz

Schließlich ging es ein Stück den Weg den ich gekommen war zurück, um den Goetheplatz mit seinem Goethe-Denkmal noch einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

Goethe-Statue

Goethe-Statue
Goethe-Denkmal

Weiter südlich findet sich schließlich ein weiteres, Denkmal das dem Erfinder des Buchdrucks, Gutenberg, gewidmet ist und das alte Gebäude der Deutschen Bank Frankfurt.

Deutsche Bank Frankfurt Denkmal
Links: Deutsch Bank – Rechts: Gutenberg-Denkmal

Ich folgte nun der Großen Gallusstraße, die mich in Richtung auf das imposante Hochhaus der Deutschen Bahn führte.

DB-Hochhaus
DB-Hochhaus Frankfurt

Langsam wurde es spät und ich machte mich auf den Rückweg, natürlich nicht um noch abschließend eine Aufnahme der wirklich schönen Bahnhofsfront des Frankfurter Hauptbahnhofes zu machen. Ich bin in den letzten Jahren schon so oft hier umgestiegen, habe aber bisher noch nie das Bahnhofsgebäude verlassen. Hoffentlich kommt man hier in Frankfurt nicht auch auf die Idee, den Kopfbahnhof von Frankfurt zu einen unterirdischen Durchgangsbahnhof zu machen wie es aktuell in Stuttgart geschieht. 😉

Hauptbahnhof Frankfurt

Damit war mein erster Rundgang durch Frankfurt seit vielen Jahren beendet – ich hoffe meinen Lesern einige hübsche Eindrücke gegeben zu haben.

Reboot Hessen

Wednesday, July 8th, 2009

reboot_hessen

Warum da am Ende rebootet wird ist zwar nicht ganz schlüssig, aber dennoch sehr amüsante Idee.
Bei Otto Normalbürger ruft es aber wohl eher unverständnis hervor befürchte ich…

[gesehen bei soup.io – die Originalquelle ist wohl hier bei flickr]

on the road…

Monday, April 6th, 2009


on the road

… somewhere north of Frankfurt.
Driving on sundays has several advantages – especially because there are almost no trucks and less other drivers heading the same way. No traffic jams, no trucks, no stress and well-rested on monday morning.

But I noticed many police cars, police buses and even water cannons heading north on the A5 (opposite direction to mine). Don’t know why – maybe it had something to do with the protests against the G20 summit – but not sure about that…