Posts Tagged ‘himbeercreme’

Erbsencremesuppe + Leberkäse mit Country Potatoes[11.02.2020]

Wednesday, February 12th, 2020

Im Gegensatz zu gestern gab es heute gar nichts auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants, was unmittelbar mein Interesse wecken konnte. Am ehesten sprach mich noch das Rinderhacksteak mit Tomaten und Mozzarella gratiniert + drei Komponenten nach Wahl bei Daily an, während die Hähnchenbrust gefüllte mit Mangold und Paprika, dazu Kräutersauce und Reis bei Vital oder die Spaghetti all Arabiatta mit Grand Pandano (wahlweise auch mit Speckwürfeln) bei Veggie nicht so mein Ding schienen. An der Asia-Wok-Theke wären vielleicht noch die Asiatischen Hackbällchen in Currysauce eine Option gewesen, die angekündigten Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce hatte man durch Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse ersetzt, außerdem gab es noch Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in süß-saurer Sauce. Also begab ich mich zu Daily-Theke, aber nur um dort festzustellen dass man keine regulären Rinderhacksteaks wie zuvor z.B. hier oder dort anbot, sondern drei mit Käse und Tomate zu einem Stern zusammengebackene Frikadellen die nach Bifteki aussahen, alternativ gab es noch abgebräunten Leberkäse. Aber es war nichts von Rinderhacksteak zu sehen. Obwohl die Frikadellen diesem zwar näher gekommen wären, entschied ich mich dann aber doch für den Leberkäse, denn ich hatte soweit ich mich entsinnen kann dieses Jahr noch gar keinen Leberkäse verzehrt. Und um die drei Komponenten voll zu bekommen kamen zu den Country Potatoes als erster Komponente noch eine Portion Erbsencremesuppe aus dem heutigen Suppenangebot und ein Becherchen Himbeercreme von der Desserttheke.

Pea cream soup + Bavarian meatloaf with country potatoes / Erbsencremesuppe + Leberkäse mit Country Potatoes

Als ich mir mein Tablett so ansah, musste ich zugeben dass man für 6,30 Euro unter Ausnutzung aller Komponenten schon eine ganz ansehnliche Menge an Nahrungsmittel bekommt. Zum Glück hatte ich heute wirklich großen Hunger, daher traf sich das auch ganz gut. 🙂 Die Erbsencremesuppe bildete dabei schon mal einen guten Einstieg, denn sie war gut mit Kräutern, Salz und Pfeffer gewürzt, hatte ein angenehmes Erbsenaroma und eine gut abgemessene Einlage nicht pürierter Erbsen, so dass man den gewünschten Biss beim Verzehr bekam. Beim Hauptgericht war der Eindruck wiederum eher durchwachsen. Die Country Potatoes erwiesen sich zwar als angenehm frisch und knusprig, der Leberkäse war aber bereits etwas abgestanden und leider nur noch lauwarm. Zum Glück hatte man eine warme BBQ-Sauce dazu serviert, ansonsten wären Fleisch und Sättigungsbeilage wohl etwas trocken gewesen – auch wenn die Sauce selbst gerne hätte noch etwas dickflüssiger sein können. Alles in allem merkte man dem Gericht aber irgendwie an, dass man hier Komponenten zusammengestückelt hatte, die normalerweise nur bedingt zueinander passten. Zumindest kam es mir so vor, es konnte aber natürlich auch daran liegen dass ich mich schon zu sehr auf ein Hacksteak eingeschossen hatte. 😉 Die mit Marmelade und Schokocreme garnierte Himbeercreme bildete schließliche einen extrem süßen, aber dennoch leckeren Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Trotz der kurzfristigen Änderung des Speiseplans hatten doch so viele beim verhinderten Rinderhacksteak, sprich den überbackenen Bifteki bzw. dem Leberkäse zugegriffen, dass es hier für den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ausreichte – zumindest wenn man sowohl Leberkäse als auf Bifteki zu einem Gericht zusammenfasste. Die Bifteki waren übrigens die beliebtere der beiden Optionen. Auf Platz zwei sah ich die Hähnchenbrust, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und die Spaghetti all Arabiatta schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Erbsencremesuppe: ++
Leberkäse: +
BBQ-Sauce: +
Country Potatoes: ++
Himbeercreme: ++

Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat [17.01.2020]

Friday, January 17th, 2020

Nach einer ersten Sicht auf die Speisekarte hatte ich ursprünglich für den Putenrollbraten mit Champigionsauce und Kartoffelstampf aus dem Abschnitt Vital entschieden und auch als ich das Gericht auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachtete sah es noch sehr verlockend mit einer Scheibe aus gerolltem Putenfleisch samt Füllung aus. Doch als ich mich der Theke nährte und die Tabletts der Gäste sah, die das gleiche Gericht gewählt hatten sah ich, dass man den Rollbraten inzwischen gegen industriell panierte Putensteaks ersetzt hatte. Wäre zwar notfalls auch gegangen, aber war natürlich nicht so schön. Daher nahm ich das als Anlass, mich doch noch für die Rabas Empanadas mit Remoulade & 3 Komponenten nach Wahl umzuentscheiden. Denn ich hatte die Woche weder Fisch noch Meeresfrüchte gehabt. Notfalls wären zwar, wie üblich, auch noch der Gebratene Eierreis mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce von der Asia-Wok-Theke eine Möglichkeit gewesen, auch wenn das dann das dritte mal vegetarisch diese Woche gewesen. Am San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce von der selben Theke hätte ich weniger Interesse gehabt, denn das ist meiner Meinung nach nur Resteverbrauch. Und auch der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Veggie schien mir eher etwas für das Dessert gewesen als für eine Hauptspeise. Leider zählte es aber nicht als gültige Kompoenente für mein Daily-Gericht. Da ich an der Gemüsetheke nichts passendes entdecken konnte, die Suppen wie Chinesische Hühnersuppe oder Gulaschsuppe mit Kartoffelwürfeln nicht so recht zu Tintenfisch passen wollten und ich einen Salat zu einem (Kartoffel-)Salat auch nicht so prickelnd fand, begnügte ich mich schließlich nur mit einem Becherchen Himbeercreme aus der Dessert-Theke – auch wenn ich damit eine Komponente praktisch verschenkte. Wirklich ärgerlich dass man selten passende Beilagen findet, aber vielleicht steckt da auch ein gewisser Kalkül der Speiseplan-Planer dahinter. Wer weiß… 🤔

Rabas empanadas with remoulade & potato salad / Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat

Die Rabas Enpanadas, panierte Tintenfisch-Streifen, waren dieses Mal nicht ganz so dunkel und knusprig wie z.B. hier, sondern genau auf den richtigen Punkt gegart – sprich das Fleisch war schön zart und saftig und die Hülle leicht knusprig, aber nicht zu fest. Garniert mit Zitronensaft und der wie üblich angenehm würzigen Remoulade eine wirklich leckere Art Tintenfisch zu genießen. Der Kartoffelsalat war dieses Mal zwar nicht hausgemacht oder gar lauwarm, so wie ich ihn ja am liebsten habe, aber für einen fertig gekauften Kartoffelsalat (was dieser eindeutig zu sein schien) war auch dieser mehr als nur akzeptabel. Obwohl ich mir bei 6,30 Euro natürlich auch etwas besseres hätte vorstellen können. Dafür entschädigte aber die unglaublich cremige und nicht zu süße Himbeercreme mit ihrem Topping aus Schokocreme und Mandelscheiben zumindest ein wenig.
Obwohl Meeresfrüchte ja nicht unbedingt jedermanns-/fraus Sache sind, konnten sich die Rabas Empanadas dennoch heute mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Der Putenrollbraten, den ich bei den anderen Gästen sowohl in seiner ursprünglichen als auch in der ersetzten Form mit dem Putenschnitzel sah, war ihm aber eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte und der Apfelstrudel folgte eine Haaresbreite dahinter auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rabas Empanadas: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade [24.05.2019]

Friday, May 24th, 2019

Heute kamen wir erst spät, es war bereits nach 13:15 Uhr, dazu uns ins Betriebsrestaurant zu begeben. Aufgrund der späten Uhrzeit war wenig los und man hatte die beiden Ausgabetheken bereits zu einer Zusammengefasst. Von der heutigen Tageskarte reizten mich vor allem das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Basmatireis aus der Sektion Vital und natürlich der Gebackener Seelachs mit zwei Beilagen dazu ein Dessert oder eine Suppe bei Daily, während ich auf den Apfelstrudel mit Vanillesoße bei Veggie oder die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse süß-sauer weniger Lust verspürte. Und da ich ja bereits gestern mit dem Holzfällersteak ein Steak auf dem Teller gehabt habe, fiel meine entgültige Wahl schließlich zugunsten des Seelachs. Leider war der Kartoffelsalat, mit dem man das Gericht normalerweise serviert hatte, inzwischen aus, so dass ich auf irgendwelche Kartoffelspalten aus der Gemüsetheke zurückgreifen musste. Dazu kamen noch Zitronenecken und ein kleines Dessert in Form einer Himbeercreme aus den verbliebenen Resten der Dessert-Theke.

Baked coalfish with remoulade / Gebackener Seelachs mit Remoulade

Die Kartoffelspalten waren wohl Reste von irgend einem Geröstl gewesen, denn es fanden sich kleine Fleischstreifen von Schwein und Rind in der Mischung. Leider erwies sich das ganze nicht wirklich als Genuss, denn die Spalten waren labbrig und das Fleisch bereits leicht trocken. Garniert mit etwas von der würzigen Remoulade aber noch genießbar. Am Seelachsfilet gab es aber aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Unter einer dünnen, knusprigen Panade fand sich reichlich zartes und saftiges Fischfilet, das sich sowohl mit als auch ohne Zitronensaft und Remoulade sehr schmackhaft erwies. Und auch beim Dessert, abgesehen von einem dünnen trockenen Film auf auf Oberfläche, gab es wenig zu meckern. Visuell ansprechend ganiert mit Pistaziensplittern, einer Kirsche und einem Schokostück und gelagert auf einer dünnen Schicht von Kaffee oder Espresso erwies es sich als wunderbar cremig und fruchtig, wenn auch ein klein wenig zu süß für meinen Geschmack. War ok, auch wenn ich Kartoffelsalat diesen Labber-Kartoffelspalten natürlich vorgezogen hätte, Fleischstückchen hin oder her.
Da kaum noch Gäste da waren als wir aßen fällt es mir heute sehr schwer eine Beliebtheitsskala zu erstellen. Der Seelachs war zwar eindeutig das beliebteste Gericht, aber wie es auf den anderen Plätzen aussah kann ich aufgrund fehlender Daten leider nicht sagen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Geröstl-Reste: +/-
Himbeercreme: ++

Lachswürfel in Hummersauce [01.07.2016]

Friday, July 1st, 2016

Da ich bisher wieder mal kein Fischgericht auf meinem Speiseplan gehabt habe, fiel meine Wahl heute in unserem Betriebsrestaurant recht schnell auf die Lachswürfel mit Spinat in Hummersauce, dazu Butternudeln aus dem Bereich Globetrotter, welches man zusätzlich mit Parmesan garnierte – jedoch schien man den Spinat nach dem Schreiben der Speisekarte wohl einfach vergessen zu haben. Auch wenn das Gegrilltes Putenfilet mit Tomaten-Lauchrisotto und Broccoli-Röschen bei Vitality zugegebenermaßen auch sehr verlockend aussah. Die Dampfnudel mit Vanillesauce aus dem Abschnitt Tradition der Region sowie die Gebackene Ananas und Banane und das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce schloss ich aber von Anfang an aus. Zu den Lachswürfeln gesellte sich noch ein Becherchen Himbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Salmon dices in lobster sauce / Lachswürfel in Hummersauce

Warum man in unserem Betriebsrestaurant so häufig Butternudeln als Sättigungsbeilage reicht, erschließt sich mir bis heute nicht so ganz. Gut, die leichte Butternote gibt den Nudeln vielleicht einen guten Geschmack und sie kleben nicht so sehr zusammen, aber ich finde dass dadurch die Sauce merkbar schlechter an den Nudeln haftet. In diesem Gericht hatte man Spiralnudeln mit Penne Rigate kombiniert und sie mit einer recht kleinen, aber letztlich ausreichenden Menge der milden Hummersauce mit ihren Lachswürfeln sowie einer großzügigen Portion würzigen Parmesans und etwas Petersilie garniert. Und obwohl sich die Hummersauce nicht sonderlich geschmacksintensiv herausstellte, übertünchte der Parmesan ihren Geschmack nicht völlig, wie ich zuerst befürchtet hatte. Die Lachswürfel rundeten das ganze sehr schmackhaft ab. Ein einfaches, aber schmackhaftes Gericht, mit dem ich zufrieden sein konnte. Und auch die Himmbeercreme, die auch einer dicken Schicht roter Kirschgrütze ruhte, erwies sich als angenehm früchtig, nicht zu süß und mit zahlreichen Fruchtstückchen versehen, so dass ich hier nichts zu kritisieren fand.
Auch bei den anderen Gästen lagen die Lachswürfel mit Hummersauce auf Nudeln heute mit einem kleinen, aber klar ersichtlichen Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Putenfilet mit Tomaten-Lauchrisotto war ihnen eng auf den Fersen, aber letztlich erreichte es nur Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich die Dampnudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Lachswürfel in Hummersauce: ++
Himbeercreme & rote Grütze: ++

Chili con Carne mit Sauerrahm, Jalapenos & Baguette [02.11.2015]

Monday, November 2nd, 2015

Zuerst hatte ich heute zwar mit dem Gemüsestrudel mit Ratatouille und Joghurtdip aus dem Abschnitt der Vitality-Gerichte unseres Betriebsrestraurants geliebäugelt, einem vegetarischen Gericht mit dem ich unter anderem hier und hier schon gute Erfahrungen gemacht hatte. Doch dann siegte doch meine Vorliebe für das Chili con Carne mit Sauerrahm, Japalpenos und Baguette, das heute mal wieder bei Globetrotter angeboten wurde, denn die zusätzlichen Jalapenos versprachen eine gute Schärfe. Der Abgebräunte Leberkäse mit Röstkartoffeln, Bratensauce und Spiegelei aus dem Bereich Tradition der Region (der übrigens entgegen der Beschreibung in der Speisekarte ohne Spiegelei serviert wurde) und die Asia-Gerichte wie Knusprige Frühlingsrollen oder Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnuss-Sauce kamen nicht in meine nähere Auswahl. Aber ich gab einem Becher der Himbeer-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot noch einmal eine Chance, nachdem ich die letzten Male bei den -creme und -mousse Desserts ja etwas enttäuscht worden war.

chili con carne, sour cream, jalapenos & baguette

Zusätzlich zu der bereits vorhandenen leichten Schärfe gaben die Jalapeno-Ringe wie erwartet noch ein gewisses Plus daran, jedoch handelte es sich zumindest für meinen Geschmack um relativ milde Chilis, so dass ich gegen noch etwas mehr Würze keinerlei Einwände gehabt hätte. Die wie üblich mit den minimalen Zutaten hergestellte Chili-Zubereitung war geschmacklich auch soweit in Ordnung und kombinierte krümelig angebratenes Hackfleisch mit Mais und Kidneybohnen in einer fruchtigen Tomatensauce zu einem schmackhaften Gericht, das durch Sauerrahm und Jalapenos noch ein wenig aufgewertet wurde, aber meiner Meinung nach hatte mein heute etwas zu sehr an Mais und vor allem an Kidneybohnen gespart. Nur sehr knapp kam die heutige Chili con Carne Zubereitung daher an einem Punktabzug vorbei. Das Baguette war aber noch angenehm frisch und knusprig, da gab es nichts zu meckern. Und auch mit dem Dessert aus einer sahnig-cremiger Zubereitung die heute endlich mal wieder mit einem deutlichen Fruchtgeschmack aufwarten konnte, war ich zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen lag heute das Chili con Carne mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich somit unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen den ebenfalls gern genommenen Leberkäse durchsetzen konnten, der somit den dritten Platz belegte. Und auch der Gemüsestrudel war heute für ein vegetarisches Gericht relativ häufig gewählt worden, aber er schaffte dennoch nicht mehr als Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Himbeercreme: ++

Gebackene Polentataschen mit Rataouille [17.07.2015]

Monday, August 17th, 2015

Da beim Gebratene Schweinesteak “Zigeuner Art” mit Kräuterreis aus dem Bereich Globetrotter das Fleischstück etwas trocken aussah und mir das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffel-Gurkensalat bei Gloebtrotter ebenfalls nicht sonderlich zusagte, da ich erst am Freitag Kartoffelsalat gehabt hatte. Also überlegte ich zuerst an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo ich die Knusprigen Frühlingsröllchen mit dem Gaeng Gai Ma Pla On – Hähnchenbstreifen in roter Kokosmilchsauce hätte kombinieren können. Doch dann entschied ich mich doch dazu, doch zu den 3 Stück gebackene Polentataschen mit Ratatouille bei Vitality zu greifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen eines nicht definierten Nachtischs aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Polenta slices on rataouille / Polentaschnitten auf Ratatouillegemüse

Die wie üblich mit etwas Rahmspinat gefüllten Polentataschen – früher hatte man sie auch Polentaschnitten genannt – waren heute leider etwas trockener geraten als ich sie in Erinnerung hatte. Da kann ich natürlich keine volle Punktzahl geben, auch wenn das mit Stücken Zucchini, Aubergine, Tomate und Paprika versetzte, fruchtige und mit Kräutern gewürzte Ratatouille in Tomatensauce das zum Glück ein wenig kompensieren konnte. Als unerwartet gut empfand ich schließlich auch die Idee, das Ganze mit ein paar milden Röstzwiebeln zu würzen, was dem Gericht noch eine zusätzliche interessante geschmackliche Note gab. Das Dessert, das sich als mit zahlreichen Fruchtstücken versetzte Himbeercreme, die man zusätzlich mit etwas Himbeergelee, einem Stück Sternfrucht und einem Schokoröllchen garniert hatte, herausstellte schloss mit ihrem nicht zu süßen, aber angenehm fruchtigen Geschmack das heutige Mittagsmahl erfolgreich ab.
Ich hatte ja eigentlich vermutet, dass das Schweinesteak “Zigeuner Art” heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen würde, doch meinen Beobachtungen zu Folge konnte sich das Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat diesen Platz eroberen und selbst auf dem zweiten Platz wurde das Steak noch von den Asia-Gerichten, wenn auch nur knapp, überrundet. Auf Platz vier folgte schließlich – wie üblich – das vegetarische Gericht, das heute durch die Polentataschen mit Ratatouille repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Polentataschen: +
Ratatouille: ++
Himbeercreme: ++

Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Röstinchen [21.07.2015]

Tuesday, July 21st, 2015

Zwar klang das Pikante Kichererbsencurry mit Basamatireis bei Vitality mal wieder sehr verlockend und auch das das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, das wie fast jeden Dienstag auch heute auf der Karte der Asia-Thai-Theke unseres Betriebsrestaurants zu finden war, kam zumindest in die nähere Auswahl, dann aber entschied ich mich doch für das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Röstinchen aus dem Abschnitt Tradition der Region. Nur für die Spaghetti al arrabiata mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter konnte ich mich heute nicht so recht begeistern. Zum Schnitzel nahm ich mir noch eine Mischung aus Mais, Kidneybohnen, roter Beete und Blumenkohl mit Toskana-Dressing von der Salat-Theke und ein Becherchen Himbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork scallop "gypsy style" with potato patties / Schweineschnitzel "Zigeuner Art" mit Röstinchen

Zu den genau abgezählten vier Röstinchen, heiße knusprig gebackenen Kartoffeltaler mit schön weichem Inneren, hatte man ein großes, mageres unpaniert gebratenes und einigermaßen saftiges Schweineschnitzel im Schmetterlingsschnitt auf einer fruchtigen, leicht pikante Tomaten-Paprika-Sauce serviert, die auf dem Bild aber leider fast komplett vom Schnitzel verdeckt wird. Insgesamt eine sehr gelungene Kombination, an der ich keine Kritik anbringen konnte. Und auch die Salatkombination aus knackigem kalten Gemüse in würzigen, süßlich-säuerlichen Toskana-Dressing erfüllte alle Ansprüche, die ich daran stellte. Die sahnig-cremige Himbeercreme mit seiner Garnitur aus Kiwi, Phyalis, Himbeere und Knusperflocken schloss das heutige Mittagsmahl sehr lecker ab.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man sofort dass das Schweineschnitzel auch hier sich größter Beliebtheit erfreute und sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte heute das Kichererbsencurry, das sich für ein vegetarisches Gericht unerwartete großem Zuspruch erfreute. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und die Spaghetti al arrabiata – hier konnte ich auch nach einem Blick in die Tablettrückgabe-Wagen keine klaren Favoriten erkennen.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Paprikasauce: ++
Röstinchen: ++
Salat-Mix: ++
Himbeercreme: ++

Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln [15.07.2015]

Wednesday, July 15th, 2015

Wie für Mittwoch üblich wollte ich auch diese Woche nicht auf mein für diesen Wochentag übliches Fischgericht verzichten. Und mit einer Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel stand im Bereich Vitality auch gleich das richtige Gericht auf der Speisekarte. Einzige akzeptable Alternativ wäre aus meiner Sicht eh höchstens das Griechische Gyros von der Pute mit frischen Zwiebeln, Tzatziki (ohne Knoblauch) und Reis bei Globetrotter gewesen, die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamel und Käse gratiniert bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten oder Gaeng Pad Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce reizten mich heute überhaupt nicht. Dazu nahm ich mir noch ein kleines Becherchen Himbeer-Sauerrahmcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Trout balkan style with rosemary potatoes / Forelle Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln

Im ersten Moment hatte ich ja gedacht, dass man die Forelle noch mit Nudeln garniert hatte, doch der Eindruck täuschte: Bei den weißen runden Dingern handelte es sich um weiße Stangenbohnen. Diese hatte man mit Tomaten, Erbsen, Möhren und einigen Kräutern zu einer wirklich sehr gelungenen, eindeutig etwas “balkanmäßige” Gemüsebeilage kombiniert. Und auch die angenehm große Forelle, die mal wieder ohne Rückgrat und somit fast Grätenfrei serviert wurde, gab keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Die Fleischbeute war angenehm groß und die Würzmischung, die man im ausgenommenen Inneren des Fisches platziert hatte gaben dem zarten und saftigen Fisch ein angenehmes Aroma. Bei den Rosmarinkartoffeln hätte zwar etwas mehr Rosmarin nicht geschadet, aber geschmacklich gab es auch an ihnen nichts auszusetzen. Der mal wieder überaus cremige und schaumige Sauerrahm-Dessert mit Himbeeraroma schloss das heutige Mittagsmahl sehr gelungen ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute das Putengyros mit Reis war, das sich mit mit einem kleinen, aber klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber die Forelle war ihm eng auf den Fersen und konnte sich Platz zwei sichern, gefolgt von den Asia-Gerichten und der Lasagne, die sich heute beide den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Himbeer-Sauerrahmcreme: ++