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Quark-Auflauf mit frischen Himbeeren – das Rezept

Samstag, August 3rd, 2019

Heute brach ich mal mit meiner Tradition keine Süßspeisen als Hauptgericht zuzubereiten, denn im Rahmen meiner Recherchen zu Gerichten mit wenig Kohlehydraten (LowCarb) war ich auf gleich mehrere Rezepte für Quark-Auflauf mit Früchten gestoßen, die es mir angetan hatten. Die meisten dieser Rezepte verwendeten aber Xylit, Stevia oder irgend ein anderes Ersatz-Süßungsmittel, das ich nicht vorrätig hatte und Industriezucker war mir zu trivial, daher nahm ich guten deutschen regionalen Blütenhonig zum süßen. Außerdem brach ein wenig mit der Low-Carb-Regel, denn ich fand die Idee Zwieback darin zu verwenden irgendwie interessant.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?
01 - Zutaten / Ingredients

  • 500g Magerquark
  • 2 Eier (Größe M)
  • 250g Himbeeren (wenn möglich frisch, notfalls geht aber auch TK)
  • 1 Tüte Pudding-Pulver Geschmacksrichtung Vanille
  • 4 Scheiben Zwieback (optional)
  • 3-4 EL Honig zum Süßen
  • Evtl. einen Schuss Milch
  • etwas Fett zum ausfetten der Form
  • Beginnen wir damit die Eier zu trennen. Ich hatte keinerlei Erfahrung damit und nur noch genau zwei Eier im Kühlschrank, daher betete ich innerlich, dass das Eigelb bei beiden Eiern heil blieb – und wie man sieht hatte ich Glück. 🙂
    02 - Eier trennen / Separate eggs

    Dann geben wir Quark, Eigelb und Puddingpulver in eine Schüssel,
    03 - Quark, Eigelb & Puddingpulver in Schüssel geben / Put curd, egg yolk & custard powder in bowl

    süßen alles mit etwas Honig
    04 - Mit Honig süßen / Sweet with honey

    und verrühren es gründlich miteinander. Ggf. können wir noch etwas Milch dazu geben, damit alles leichter zu verrühren ist.
    05 - Gründlich verrühren / Stir well

    Außerdem legen wir den Zwieback in einen Gefrierbeutel und zerkleinern ihn darin mit Hilfe eines Nudelholzes.
    06 - Zwieback zerkleinern / Crush zwieback

    Nun geben wir das Eiweiß in eine weitere Schüssel,
    07 - Eiweiß in Schüssel geben / Put egg white in bowl

    geben eine winzige Prise Salz oder einen Spritzer Zitronensaft dazu
    08 - Prise Salz addieren / Add pinch of salt

    und schlagen das Eiweiß mit Hilfe eines Handmixers zuerst auf langsamer und dann auch immer schneller werdender Stufe steif. Aber nicht zu lang schlagen, sonst wird es zu fest!
    09 - Eiweiß steif schlagen / Whisk egg white stiff

    Sobald das Eiweiß beim Umdrehen der Schüssel darin haften bleibt, hat es die richtige Konsistenz erreicht.
    10 - Eiweiß steif / Egg white stiff

    Das so steif geschlagene Eiweiß geben wir zu unserer Quarkmischung in die Schüssel
    11 - Eiweiß zu Quarkmasse geben / Add egg white to curd mix

    und heben es gründlich unter.
    12 - Eiweiß unterheben / Stir in egg white

    Während unser Ofen (Ober-Unterhitze) auf 180 Grad vorheizt, fetten wir eine Auflaufform aus
    13 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    und bedecken den Boden großzügig mit unserer Quarkmischung.
    14 - Boden mit Quarkmasse bedecken / Cover bottom with curd mix

    Darauf verteilen wir den zuvor zerkleinerten Zwieback
    15 - Mit Zwieback-Bröseln bestreuen / Dredge with crushed zwieback

    und legen die frischen Himbeeren oben auf,
    16 - Himbeeren hinzufügen / Add raspberries

    über die wir dann die restliche Quarkmasse verteilen. Bei mir wurde es wirklich knapp, ich musste den Rest noch mit etwas zusätlichem Quark strecken damit es ausreichte – also bitte auf die Größe der Auflaufform achten. 😉
    17 - Mit restlicher Quarkmasse bedecken / Cover with remaining curd mix

    Auf der zweiten Schiene von unten schieben wir die so befüllte Auflaufform dann für 40-50 Minuten in den Ofen. Sollte der Auflauf drohen zu dunkel zu werden, können wir ihn vorsichtig mit einem Stück Alufolie abdecken.
    18 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Schließlich entnehmen wir den fertig gebackenen Quark-Auflauf wieder und lassen ihn kurz ruhen. Man sieht hier übrigens gut, dass ich auf der rechten Seite die gestreckte Masse verwendet habe, sie ist nicht so gut aufgegangen wie die ungestreckte auf der linken Seite.
    19 - Curd casserole with raspberries - Finished baking / Quark-Auflauf mit Himbeeren - Fertig gebacken

    Nach sieben bis acht Minuten können wir den Auflauf schließlich portionieren, servieren und genießen.
    20 - Curd casserole with raspberries - Served / Quark-Auflauf mit Himbeeren - Serviert

    Der Quark hatte sich zu einer festen, aber luftig-lockeren, schaumigen Masse verbunden, die mit ihrem Vanille-Aroma wunderbar mit dem fruchtigen Geschmack der Himbeeren harmonierte. Vom Zwieback selbst hätte ich mir mehr erwartet, denn er hatte sich einfach mit Feuchtigkeit vollgesogen und bildete eine Schicht aufgeweichter Brösel, die nicht schlecht in die Gesamtkomposition passte und zusätzlich zur Sättigung beitrug, aber auch nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Dennoch war ich mit meiner ersten süßen Hauptspeise zufrieden, eine leckere Alternative zu einem kräftig-pikanten Mittagsmahl. Ich werde so etwas zwar bestimmt nicht zur Regel werden lassen, aber wenn ich mal wieder ein interessantes Rezept entdecke, ist meine Hemmschwelle nun deutlich niedriger es auszuprobieren. Vielleicht backe ich sogar demnächst mal einen Kuchen, man weiß ja nie… 😉

    21 - Curd casserole with raspberries - Side view / Quark-Auflauf mit Himbeeren - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Holzfällersteak vom Schwein mit Rotweinjus & Country Potatoes [14.07.2015]

    Dienstag, Juli 14th, 2015

    Zwar sahen die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in feinem Walnussöl bei Vitality heute mal wieder überaus verlockend aus und auch der Frische Sommersalat mit Joghurtdressing und Beguette, dazu Putensteak mit Kräuterbutter bei Globetrotter hatte etwas für sich. Außerdem wäre es nach langer Abstinenz auch mal wieder denkbar gewesen, dass ich beim Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, das neben Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zuzugreifen. Doch letztlich war ich dann doch unvernünftig und wählte das Holzfällersteak vom Schein mit Rotweinjus und Country Potatoes, das heute bei Tradition der Region zu finden war. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Limetten-Himbeer-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

    Pork steak with red wine sauce & country potatoes / Holzfällersteak vom Schwein mit Rotweinjus & Country Potatoes

    Warum die Thekenkraft die Petersilie neben und nicht über das Gericht gestreut hatte entzieht sich zwar meiner Kenntnis, aber das änderte glücklicherweise nichts daran, dass die Zusammenstellung mal wieder überaus gut gelungen war. Das gebratene Steak erwies sich als angenehm zart und war auch angenehm mager. Dazu passte auch wunderbar die dunkle, würzige, mit einigen Zwiebeln versetzte Rotweinsauce und die großzügige Portion heißer, außen schön knusprigen und innen noch weichen Country potatoes rundeten das Gericht als gut dazu passende Sättigungsbeilage schließlich ab. Gemüse oder Salat hätte zwar auch noch gut dazu gepasst, hätte die Portion aber doch etwas zu mächtig gemacht. Selbst mit dem kleinen Dessert auf frischen Himbeeren mit Sauce und luftig-lockeren Limetten-Mousse musste ich schon etwas kämpfen, erwies sich aber dennoch als gute Wahl.
    Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages konnte das Holzfällersteak sich knapp durchsetzen und sich mit kleinem Vorsprung den ersten Platz sichern, der Sommersalat mit Baguette und Putensteak war ihm aber sehr eng auf den Fersen und konnte sich einen sehr guten zweiten Platz sichern. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Gnocchi mit Pilzen.

    Mein Abschlußurteil:
    Holzfällersteak: ++
    Rotweinjus: ++
    Country Potatoes: ++
    Limetten-Himbeer-Mousse: ++

    Barschfilet in Weißweinsauce [15.02.2012]

    Mittwoch, Februar 15th, 2012

    Obwohl es heute auch wieder ein kräftiges CrĂȘpes-Gericht in Form eines Mit Spinat und Hirtenkäse gefüllter CrĂȘpe an Salatbeilage, wollte ich heute wieder meiner alten Gewohnheit frönen und meine Hauptaufmerksamkeit den Fischgerichten zuwenden. An der Asia-Thai-Theke bot man dazu neben dem vegetarischen Bami Goreng – Gebretene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce zum Beispiel Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsause an. Zum anderen stand Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce dazu Bouillionkartoffeln bei Vitality auf der Speisekarte, das in der regulären Küche neben Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und einem Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter angeboten wurde. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für den Barsch. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit Himbeeren von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

    Barschfilet in Weißweinsoße / Perch filet in white whine sauce

    Zusätzlich mit den Bouillionkartoffeln hatte man auch noch einige Pariser Möhren mit auf den Teller getan, eine sehr willkommene zusätzliche Gemüsebeilage, die wie ich fand sehr gut mit dem Rest zusammenpasste. Dieser Rest bestand vor allem aus einem großen, zarten und glücklicherweise vollkommen grätenfreien Stück Barschfilets, das in einer würzigen, mit etwas Dill garnierten Weißweinsauce angemacht war. Sehr lecker wie ich fand, hier gab es absolut nichts auszusetzen. Und bei gerade mal 417kcal pro Portion war der Becher aus drei Vierteln leicht süßem Milchreis und einem Viertel Himbeerpüree noch durchaus vertretbar. Ich war sehr zufrieden.
    Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala erlangte heute aber das Piccata Milanese den ersten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei und den Allgäuer Käsespätzle auf Platz drei. Knapp dahinter auf Platz vier kam dann das Crepe mit Spinat und Schafskäse und auf Platz fünf schließlich das Barschfilet. Eine übliche Platzierung, auch wenn ich persönlich dem Fischgericht natürlich gerne eine höhere Platzierung zugebilligt hätte – aber auf den allgemeinen Geschmack habe ich leider keinen Einfluß.

    Mein Abschlußurteil:
    Barschfilet: ++
    Weißweinsauce: ++
    Bouillionkartoffeln: ++
    Möhren: ++
    Milchreis mit Himberpüree: ++

    Tofu mit Chinagemüse & Eierreis [13.02.2012]

    Montag, Februar 13th, 2012

    Auf Asia-Gerichte hatte ich aus nicht näher definierbaren Gründen heute so gar keinen Appetit, also ließ ich das dortige Angebot heute links liegen und wandte meine Aufmerksamkeit dem regulären Angebot zu. Zusätzlich zu den Gerichten in den drei bekannten Kategorien gab es dort ab heute und wenn ich es richtig gelesen habe wohl die ganze Woche über zusätzlich auch frisch und live vor Ort zubereitete CrĂȘpes. Leider soweit ich das sehen konnte nur in süßen Varianten, also eher als kalorienreicher Nachtisch geeignet – daher leider nichts für mich. Aber auch die „normalen“ Angebote konnte sich sehen lassen. Da war zum einen Hähnchengeschnetzeltes mit Spätzle in Tradition der Region, dann ein Fleischspieß in Paprikarahmsauce mit Curryreis bei Globetrotter und schließlich Mariniert gebratenes Tofu mit gedünstetem Chinagemüse und Eierreis. Klang zwar alles recht lecker, aber nach meiner Schlemmerei mit Selbstgekochten am Wochenende wollte ich heute wieder kürzer treten und entschied mich für das Tofu. Ich konnte es aber nicht lassen, mir dann doch noch einen Nachtisch in Form eines Grießpudding mit Himbeeren von der Dessert-Theke zu nehmen.

    Tofu mit Chinagemüse & Eierreis / Tofu with chinese vegetables & egg rice

    Die Zusammenstellung erwies sich wie auch die Male zuvor als gute Wahl. Das leicht würzig marinierte Stück Tofu passte geschmacklich gut zu der ebenfalls leicht pikanten Mischung aus Chinakohl und Paprikastreifen. Gemeinsam mit der großen Portion mit Rührei versetzten Reises ein leichtes, aber angenehm sättigendes, vegetarisches Gericht. Und auch der winzige Becher, der zu drei Vierteln mit Grießbrei und einem Viertel mit einem fruchtigen Püree aus Himbeeren gab keinen Grund zur Kritik und bot einen guten Abschluss des heutigen Mittagsgerichts.
    Bei den anderen Kantinengästen lag heute mal wieder, mit einem sehr knappen Vorsprung, die Asia-Gerichte auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte das Hähnchengeschnetzelte, aber mit nur knappen Vorsprung vor dem Fleischspieß mit Paprikarahmsauce. Platz vier belegte schließlich das Tofu. Die CrĂȘpes konnte ich nicht mit in die Wertung aufnehmen, da sie von den anderen Gästen ganz wie vermutet auch primär als Nachspeise genutzt wurden.

    Mein Abschlußurteil:
    Marinierter Tofu: ++
    Chinagemüse: ++
    Eierreis: ++
    Grießbrei mit Himbeeren: ++

    Königskorallenfisch auf Krabbensauce [16.12.2011]

    Freitag, Dezember 16th, 2011

    Als ich heute in der Sektion Globetrotter Königskorallenfisch auf Krabbensauce mit Gemüsereis entdeckte sah ich eine günstige Gelegenheit die am Mittwoch verpasste wöchentliche Fischration heute nachzuholen. Mit diesem Gericht hatte ich hier, hier, hier, hier und hier bereits gute Erfahrungen gemacht, also konnten mich auch das Lu Han Zai – Gebratenes Chinagemüse in Spezialsauce oder das Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer von der Asia-Thai-Theke noch die Hähnchenbrust mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix aus der Abteilung Vitality von meiner Entscheidung abbringen. Die traditionell-regionale Dampfnudel mit Vanillesauce nahm ich dabei gar nicht in die nähere Auswahl, da ich ja kein allzu großer Freund von Süßspeisen als Hauptmahlzeit bin. Dennoch wollte ich auf einen winzigen Nachtisch nicht verzichten, daher ergänzte ich das Fischgericht noch mit einem Becherchen Weißer Mousse Chocolate auf Himbeermus von der Dessertheke.

    Königskorallenfisch in Krabbensauce / king coral fish in shrimps sauce

    Das zarte und grätenfreie Fischfilet, welches in einer dünnen Knusper-Kräuterpanade gebraten war, erschien zwar nicht sehr groß, was es ihm aber in der Fläche fehlte machte es in der Höhe durchaus wett so dass ich hier nicht meckern möchte. Die würzige, nicht zu dünn geratene Sauce hatte man außerdem wie angekündigt mit kleinen Krabben versehen, was dem Fisch- und Meeresfrüchtecharakter dieses Gerichtes natürlich noch einen kleinen Bonus gab. Gemeinsam mit dem Reis, den man mit einigen Karottenstückchen versehen hatte – ob man das nun wirklich als Gemüsereis bezeichnen darf sei mal so dahin gestellt – ergab alles zusammen ein sättigendes und schmackhaftes Mittagsgericht, dem das locker-luftige Mousse aus weißer Schokolade auf der Schicht aus zerkleinerten Himbeeren und garniert mit einer Cocktailkirsche, einigen Schokostreuseln und Blättern von frischer Minze einen würdigen Abschluß gab.
    Und Ausnahmsweise schien auch das andere Kantinenpublikum heute mal meiner Meinung zu sein, denn ich sah den Königskorallenfisch mit klarem Vorsprung vor der Hähnchenbrust heute ohne Zweifel Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala erringen. Auf Platz drei folgten schließlich, aber nur hauchdünn nach der Hähnchenbrust mit Mangoldfüllung, die Asia-Gerichte. Platz vier belegte schließlich die Dampfnudel, aber das hatte ich auch kaum anders erwartet.

    Mein Abschlußurteil:
    Königskorallenfisch: ++
    Krabbensauce: ++
    (Gemüse)reis: ++
    Mousse auf Himbeermus: ++

    Farmerkartoffel mit Blattspinat & Kohlrabicremesuppe [27.10.2011]

    Donnerstag, Oktober 27th, 2011

    Mit Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in milder Sojasauce und Moo Pad Takai – Scheweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce fanden sich heute an der Asia-Thai-Theke schon mal zwei recht verlockende Angebote. Doch auch die Hackfleischbällchen Mexikanisch im Reisrand bei Globetrotter klang nicht schlecht und das traditionell-regionale Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit Pommes Frites und Zitrone versprach heute einen großen Zuspruch zu finden. Dennoch entschied ich mich heute für das Vitality-Gericht in Form einer Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse, das ich zur Erhöhung von Sättigungsgrade und -dauer noch mit einer kleinen Portion Kohlrabicremesuppe und einem Dessert aus Walnussmousse auf Himbeermarmelade ergänzte.

    Farmerkartoffel & Kohlrabicremesuppe / Farmer potatoe & kohlrabi cream soup

    Als EntrĂ© erwies sich die Kohlrabicremesuppe schon mal als gute Wahl. Nicht nur dass sie sich als angenehm weich und gut gewürzt erwies, sie verfügte auch über reichlich Kohlrabistücke die auch noch gut durchgekocht waren. Hier konnte ich schon auf jeden Fall zufrieden sein. Und auch die in Schale gekochte, große Pellkartoffel, die man mit Blattspinatgemüse und Sour Cream / Sauerrahm versehen hatte und welche ich mir noch mit etwas bereitgestelltem Schnittlauch garnierte gab keinen Grund zur Kritik. Die Kartoffel und das Gemüse waren noch ausreichend heiß, der Blattspinat war gut gewürzt und die Sour Cream (Sauerrahm) war heute sogar von der Konsistenz her angenehm dickflüssig was ja leider nicht immer der Fall ist. Zusammen mit dem Dessert aus lockeren, nussigen Mousse und fruchtig-süßer Himbeermarmelade ein vollends abgerundetes Mittagsmahl. Bei nur 430kcal für das Hauptgericht konnte ich auch was die Summe der Nährwerte angeht sowohl die Suppe als auch das Dessert durchaus noch verantworten.
    Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala des Kantinenpublikums lancierte natürlich das Wiener Schnitzel heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgte von der Farmerkartoffel auf Platz drei die ich meinte noch weitaus häufiger auf den Tabletts gesehen zu haben als die mexikanischen Hackfleischbällchen denen ich somit nur den vierten Platz zubilligen kann. Dass ein vegetarisches Gericht so großen Zuspruch findet ist zwar eher ungewöhnlich, aber nicht das erste Mal.

    Mein Abschlußurteil:
    Farmerkartoffeln mit Blattspinat & Sauerrahm: ++
    Kohlrabicremesuppe: ++
    Nussmousse mit Himbeermarmelade: ++

    Schweinswürstel mit Sauerkraut [26.09.2011]

    Montag, September 26th, 2011

    Die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen im Bereich Vitality wäre mit Sicherheit das kalorientechnisch klügste Gericht gewesen und meine Erinnerungen an ähnliche Gerichte von hier, hier und hier waren eigentich auch ganz gut Doch irgendwie war mir heute nach etwas Fleischlastigeren. Die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen von der Asia-Thai-Theke wären z.B. in Kombination mit dem außerdem hier angebotenen Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum durchaus eine Alternative gewesen. Aber noch mehr reizten mich noch die beiden übrigen Angebote der regulären Küche. Und das Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen aus der Sektion Globetrotter wurde dabei noch von dem heutigen Wies’n Gericht übertrumpft, denn in dieser aktuell den Bereich „Tradition der Region“ ersetzende wurden heute 2 Paar Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree angeboten und darauf stand mir heute am meisten der Geschmack. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Panacotta mit Himbeeren von der Dessert-Theke.

    Schweinswürstel mit Sauerkraut / Pork sausages with sauerkraut

    Und heute gab es mal wieder absolut nichts zu meckern. Die drei Schweinswürstchen, die ich wohl als Nürnberger Art bezeichnen würde, waren heiß, gut durchgebraten und angenehm würzig. Dazu eine große Portion leckeres Sauerkraut und eine noch größere Portion nicht allzu dünn gestampften Kartoffelpüree. Gemeinsam mit den schaumigen Panacotta, das mit einem Klecks Himbeermarmelade garniert war, ein leckeres und sehr sättigendes Mittagsgericht.
    Bei den anderen Kantinengästen lag heute meines Eindrucks nach aber das Paprikarahmschnitzel in seiner Beliebtheit noch knapp vor den Schweinswürstel die somit nur Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die Mediterrane Gemüsepfanne. Hier keine

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinswürstel: ++
    Sauerkraut: ++
    Kartoffelpüree: ++
    Panacotta mit Himbeeren: ++

    Gefüllte Paprikaschote auf Tomatensauce [30.08.2011]

    Dienstag, August 30th, 2011

    Obwohl ich zugeben muss dass sowohl das Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry als auch das Nua Bad Kratiem Prik Thai – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Knoblauch, schwarzem Pfeffer und Zwiebeln an der Asia-Thai-Theke durchaus lecker aussahen, wandte ich aufgrund der Tatsache dass ich ja bereits gestern Asiatisch gegessen hatte meinen Hauptaugenmerk heute der regulären Küche zu. Als erstes stach hier ein Tagesangebot in Form einer Gebratenen Hähnchenkeule mit Kartoffelsalat hervor, wohl die Reste der Hähnchenkeule mit Paprikasauce von gestern. Aber auch die Tortellino al pesto basilico aus der Sektion Vitality die ich hier, hier und hier schon in ähnlicher Form mal gewählt hatte klangen ganz lecker und die Schweinefiletstreifen mit Pilz-Kräutersauce und Knöpfle bei Globetrotter, das ich hier zuvor einmal gewählt hatte, erschienen ein recht verlockendes Angebot. Doch dann entdeckte ich bei Tradition der Region Gefüllte Paprikaschote auf Tomatensauce und Kartoffelpüree, ein Gericht dass zwar schon häufiger angeboten worden war, welches ich aber noch nie probiert hatte. Dies holte ich heute endlich mal nach. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher mit Himbeerefrüchten und einer beigen Puddingmasse von der Dessert-Theke.

    Gefüllte Paprika / Stuffed Paprika

    Leider entsprach die grüne Paprikaschote, die mit einer würzigen Masse aus Schweinegehacktem gefüllte war, nicht ganz dem was ich normalerweise von einem solchen Gericht erwarte. Zwar gab es geschmacklich nichts auszusetzen, doch man hatte die Schoten wohl etwas zu lange gebacken, denn sie waren deutlich zusammengefallen. Daher kann ich hier heute mal keine volle Punktzahl geben. An der mit italienischen Kräutern gewürzten Sauce aus stückigen Tomaten und dem sahnigen Kartoffelpüree gab es aber nichts zu bemängeln – hier waren sowohl Präsentation als auch Geschmack absolut in Ordnung. Beim Nachtisch wiederum gefiel mir die Kombination aus dem leicht säuerlich-süßen Himbeerfrüchten und dem recht zähen Pudding mit Karamel-Geschmack nur bedingt – vor allem weil sich beide Komponenten schlecht mischen ließen. Geschmacklich war beides aber in Ordnung. Hatte schon besseres, aber insgesamt war auch heute das Mittagsgericht in Ordnung.
    Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber ganz deutlich und mit weitem Vorsprung das Schweinegeschnetzelte mit Pilz-Kräutersauce auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei kam die Paprikaschote, knapp gefolgt von den Tortellino und der Hähnchenkeule mit Kartoffelsalat, denen ich zu gleichen Teilen den vierten Platz zubilligen würde. Dabei sei noch zu erwähnen, dass die Hähnchenkeule nur in beschränkten Mengen vorhanden gewesen zu sein schien – das aber ist üblich bei solchen Sonderangeboten.

    Mein Abschlußurteil:
    Gefüllte Paprikaschote: +
    Tomatensauce: ++
    Kartoffelpüree: ++
    Himbeerfrüchte mit Karamelpudding: +