Posts Tagged ‘himbeersauce’

Fleischcannelloni mit Tomatensauce & Bechamel [10.11.2014]

Monday, November 10th, 2014

Heute entschied ich mal für die Fleischcannelloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert, welche im Bereich Globetrotter angeboten wurden, denn der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout sprach mich visuell nicht an, die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region hatte ich erst vor kurzem gewählt und die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai-Art oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce waren mit etwas zu Saucenlastig geraten. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Limonenmousse mit Himbeersauce aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meat cannelloni with tomato & bechamel sauce / Fleischcannelloni mit Tomatensauce & Bechamel

Mein erster Eindruck war bei diesem Gericht, dass es sehr Saucenlastig geraten war, also viel zu viel Sauce mit den sechs kleinen Cannelloni-Röllchen in der Mini-Auflaufform gratiniert worden war. Doch wie sich herausstellte, hatte ich mich da etwas verschätzt und die große Menge an Sauce stellte sich sogar als sehr vorteilhaft heraus, denn die Cannelloni und insbesonders ihre Füllung aus kaum gewürztem Geflügel-Hackfleisch waren relativ fad und die Sauce auf fruchtiger Tomatensauce und Bechamel somit einer der Hauptgeschmacksträger des Gerichts. Insgesamt war das Gericht somit also keine Meisterleistung, aber doch essbar. Eine volle Punktzahl kann ich aber natürlich nicht geben, jedoch weniger wegen der vielen Sauce, sondern eher wegen der laschen Fleischfüllung. Am cremigen Limonenmousse samt seiner Garnitur aus Himbeersauce sowie zwei Scheiben frischer Pflaume gab es aber heute absolut nichts auszusetzen.
Als hätten die anderen Gäste die eher mittelmäßige Qualität der Cannelloni geahnt, hatten der größte Teil von ihnen heute bei den Nürnberger Rostbratwürstchen zugegriffen und diesem Gericht mit klar erkennbaren Vorsprung somit den ersten Platz auf der ALlgemeinen Beliebtheitsskala gesichert. Um den zweiten Platz lieferten sich die Cannelloni und die Asia-Gerichte heute ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich meinte erkennen zu können dass die gefüllten Nudelrollen es knapp für sich entscheiden konnten und die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwiesen. Auf dem vierten Platz folgte – wie üblich – das vegetarische Gericht, also heute der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout.

Mein Abschlußurteil:
Fleischcannelloni: +
Tomatensauce & Bechamel: ++
Limonenmousse: ++

Kaninchenragout mit grünem Spargel in Sherrysauce [15.07.2014]

Tuesday, July 15th, 2014

Während an der Asia-Thai-Theke heute mal wieder die gewohnten Gerichte wie Asiatisches Gemüse mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder das für Dienstag fast schon kategorische Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse serviert wurde, fanden sich im Bereich der westlich orientierten Gerichte heute eigentlich in allen drei Sektionen Angebote, die auf die eine oder andere Art mein Interesse weckten. Die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter kann man da wohl als den Klassiker unter diese Angeboten bezeichnen, während der Frische Sommersalat mit gebratener Putenbrust, Kürbiskernen und Kräuterbaguette bei Vitality als leichte Alternative zu sehen war. Aber noch mehr reizte mich heute das Kaninchenragout mit grünem Spargel in Sherrysauce mit Salbei-Gnocchi, das bei Tradition der Region zu finden war. Kaninchen bekommt man ja nicht alle Tage – vor allem in einem Betriebsrestaurant. Ursprünglich hatte als Sättigungsbeilage sogar mal Kartoffel-Shitakepüree auf der Speisekarte gestanden, doch da schien man sich – sehr zu meinem Bedauern – kurzfristig noch umentschieden zu haben. Schade, denn Kartoffelpüree mit Shitake-Pilzen wäre mal etwas außergewöhnliches gewesen. Aber auch mit den Gnocchi konnte ich durchaus leben. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen Becher Milchreis mit Himbeersauce aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kaninchenragout mit grünem Spargel in Sherrysauce / Rabbit ragout with green asparagus in sherry sauce

Die Gnocchi besaßen zwar wie angekündigt eine leichte Salbei-Note, waren aber beim Anbraten für meinen Geschmack etwas zu “knusprig” geworden, weswegen ich hier leider keine volle Wertung geben kann. Das Ragout aus grob gewürfeltem, aber größtenteils zarten und schmackhaften Kaninchenfleisch und zahlreichen Spargelstücken in einer cremigen, deftig-würzigen Sauce war überaus gelungen und traf voll meinen Geschmack. Und auch am Gemüsemix aus (Dosen-)Mais, Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und Paprikastücken gab es heute nichts auszusetzen, ebenso wenig wie an dem nicht zu süßen Milchreis mit seiner fruchtigen Himbeersauce. Insgesamt also ein mehr als zufriedenstellendes Mittagsmahl.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich der Klassiker in Form der Spaghetti Bolognese deutlich gegen die anderen Angebote durchsetzen und mit klarem Vorsprung den ersten Platz sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich der sehr beliebte Salat mit Putenbrust und das Kaninchenragout ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches das Ragout aber meiner Meinung nach mit Haaresbreite gewann und somit den Salat auf Platz drei verwies. Aber mit nur sehr knappen Abstand hinter dem Salat folgten dann auch schon die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kaninchenragout: ++
Salbei-Gnocchi: +
Gemüse-Mix: ++
Milchreis mit Himbeersauce: ++

Hühnchen orientalisch mit Zimt & Mandeln [04.03.2011]

Friday, March 4th, 2011

Zwar stand mit dem Gebackenen Hokifilet mit leichter Erdnußsauce und Gemüsereis im Bereich Globetrotter ein durchaus verlockendes Fischgericht, welches ich übrigens hier schon einmal verzehrt hatte, auf der Karte stand, entschied ich mich heute dann doch lieber für das heutige Vitality-Gericht, denn Hühnchen orientalisch mit Mandeln und Zimt, dazu Weizenrisotto mit Bohnen, da dieses einfach noch etwas verlockender Klang. Ein Gericht in gleicher Form hatte ich übrigens hier schon einmal auf dem Tablett gehabt. Der traditionell-regionale Topfenstrudel mit Vanillesauce klang zwar auch recht lecker, aber ich mag mit wenigen Ausnahmen keine Süßspeisen als Mittagsgericht. Daher fielen natürlich auch die Gebackene Anans und Banane, die mit einer Art Honig serviert wurden, natürlich ebenfalls aus. Einzig das Gaeng Kaew Wa Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Auberginen und Bambussprossen in scharfem grünen Curry hätte mich noch reizen können, aber ich hatte ja gestern bereits asiatisch gegessen, daher verblieb ich bei meiner Entscheidung für das orientalische Hühnchen. Dazu nahm ich mir noch ein zuerst nicht näher beschriebenes Dessert von der Nachtisch-Theke, das mich visuell ansprach.

Hühnchen orientalisch / Chicken breast oriental style

Zu einem annehmbar großen, saftigen und zarten Stück Hühnchenfleisch fanden sich eine mit ihrer Würzung, u.a. mit Zimt, tatsächlich orientalisch angehauchte Gemüsemischung aus Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Tomaten, schwarzen Oliven und einigen Mandelsplittern. Ich sortierte um ehrlich zu sein die Oliven, von denen sich auch nur zwei Stück in der Mischung fanden, aus und legte sie zur Seite – ich mag ihren Geschmack noch immer nicht wirklich. Als Sättigungsbeilage fand sich die als Weizenrisotto bezeichnete Mischung aus gekochtem Weichweizen und einigen Kidneybohnen. Hier hätte ich mir aber vielleicht etwas mehr Bohnen gewünscht, beim letzten Mal war man hier großzügiger gewesen. Insgesamt aber ein durchaus gelungenes Gericht, das mit 543kcal auch für den kalorienbewussten Kantinenesser zufrieden stellte. Der Nachtisch erwies sich als Rest der Mintcreme die ich bereits gestern probiert hatte. Man hatte die Schokostreusel offensichtlich mit eingerührt und das ganze noch mit einer Himbeere und etwas Himbeersauce garniert. Hätte jetzt aus dem Stehgreif nicht gesagt dass diese beiden Dinge zusammen passen, aber ich fand es doch ganz schmackhaft, auch wenn die Mintcreme nicht mehr ganz so fluffig wie gestern war. Aber auch hier insgesamt absolut in Ordnung. Hier hätte ich dann vielleicht doch lieber bei der Mousse aus weißer Schokolade zugreifen sollen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesuscher lag meiner Meinung nach das Hokifilet heute noch etwas höher in der Gunst und belegte so heute knapp vor dem orientalischen Hühnchen und kam somit auf den ersten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und schließlich der Topfenstrudel. Ich hätte dem Hühnchen ja eher den ersten Platz gegönnt, aber meine Beobachtungen der Tische und der Tabletts in den Sammelwagen ließen mich zu einem anderen Ergebnis kommen.

Mein Abschlußurteil:
Hühnchen: ++
Orientalischer Gemüsemix: ++
Weizenrisotto mit Bohnen: ++
Mintcreme mit Himbeere: +

Hokifilet mit Erdnußsauce [04.02.2011]

Friday, February 4th, 2011

Heute bot sich mit dem Globetrotter-Angebot in Form eines Gebackenen Hokifilet in leichter Erdnußsauce und Gemüsereis. Der traditionell-regionale Palatschinken mit Quarkfüllung und Vanillesauce klang zwar lecker, war aber nach etwas süßem war mir heute mal wieder nicht. Einzig die Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis aus dem Bereich Vitality, ein Gericht das ich hier und hier schon mal versucht hatte, wäre durchaus noch eine Alternative gewesen. Da ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, kamen die dortigen Angebote Gebackene Ananas und Banane und Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce (welches wir von hier und hier ja schon kennen) für mich nicht unbedingt in Frage. Also holte ich mir das Hokifilet und ergänzte es mit einem Becherchen Vanillemousse mit Himbeeren.

Hokifilet in Erdnuss-Sauce / Hoki filet in peanut sauce

Leider muß ich zugeben dass ich mit meiner Wahl nicht so ganz zufrieden war. An dem mit Karottenstiften versehenen Reis gab es nichts auszusetzen, aber das mit Panade versehene Hokifilet traf nicht ganz den Qualitätsanspruch, den ich sonst von dieser Lokalität gewöhnt bin. Davon dass es nicht mehr ganz heiß war möchte ich dabei gar nicht reden, aber die Ränder an den flachen Seiten erwiesen sich als etwas hart und zäh, was mir nicht wirklich zusagte. Dafür war das eigentliche Fischfilet im inneren zart und grätenfrei wie ich es kenne und mag. Die Erdnußsauce erwies sich zwar etwas dünn geraten und hätte etwas intensiver nach Erdnuß schmecken können, passte aber im Allgemeinen geschmacklich wie ich fand sehr gut zu den anderen Komponenten. Und das luftige Vanillemousse mit seinem Topping aus Himbeersauce und garniert mit einem Stück saftiger Ananas sowie einigen Pistaziensplittern ergab einen wirklich sehr schmackhaften Nachtisch.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute meiner Meinung nach die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz, auch wenn ihnen die Putenbrust mit Wokgemüse ihr knapp auf den Fersen war. Danach folgte das Hokifilet auf Platz drei und der Palatschinken schließlich auf Platz vier. Alle Angaben natürlich immer rein Subjektiv und nur auf meinen persönlichen Beobachtungen basierend – aber das sollte ja inzwischen bekannt sein.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Erdnußsauce: +
Gemüsereis: ++
Vanillemousse mit Himbeersauce: ++

Putengyros & Curry-Gemüsereis [22.07.2009]

Wednesday, July 22nd, 2009

Eigentlich hatte ich ihn erst morgen zurück erwartet, doch wieder erwarten war unser Kantinenkoch bereits heute aus seinem Urlaub zurück. Frühstück gibts leider erst wieder ab nächster Woche, aber zumindest gab es heute schon mal wieder Mittagessen in unserer Kantine. Zur Auswahl standen ein Großer Salatteller mit Putenbrust und Putengyros mit Curry-Gemüsereis und Tzatziki. Meine Wahl fiel dabei natürlich auf das Putengyros.

Putengyros mit Curryreis

Dazu gabe es noch kostenlos eine Schale Milchreis mit Himbeersauce als Dessert. Ich persönlich fand das Fleisch des Putengyros etwas trocken – was wohl auch mit in der Natur von Geflügel aller Art liegt – aber zum Glück war genügend schmackhaftes Tzatziki beigegeben, um dies wieder auszugleichen. Und dieses Mal war das Gurken-Quark-Verhältnis auch sehr viel besser ausgewogen und es fanden sich weniger Gurkenstücke darin als beim letzten Mal. Beim Fleisch fanden sich außerdem noch Paprikastückchen, die das ganze auch noch etwas aufwerteten. Dem Curryreis waren schließlich noch Erbsen und Karottenwürfel beigegeben, was geschmacklich sehr gut harmonierte. Und auch am Milchreis, dem leckeren und nicht allzu süßen Dessert gab es nichts auszusetzen. Alles in allem ein gutes Wiedereinstandsgericht unseres Kantinenkoches – mal schauen wie sich das Angebot in der nächsten Zeit entwickelt.

Mein Abschlußurteil:
Putengyros: +
Tzatziki: ++
Gemüsreis: ++
Milchreis mit Himbeersauce: ++