Hokifilet mit Fenchelgemüse [13.04.2011]

Da ich nun gestern bereits an der Asia-Theke zugeschlagen hatte, wollte ich heute mal wieder der regulären Küche eine Chance geben. Und das obwohl sowohl das Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße als auch das Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry durchaus verlockend klangen. Aber auch bei den westlichen Gerichten hatte man einige interessante Angebote. Zum einen gab es ein Tagesangebot in Form von Schweinerahmgulasch mit Butternudeln. In der Sektion Globetrotter bot man außerdem Griechische Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis an – ein Gericht dass ich hier, hier, hier und hier bereits probiert hatte. Bei Tradition der Region stand Blumenkohl mit käsesauce überbacken, dazu Salzkartoffeln auf der Karte und bei Vitality lockte man mit Gebratenem Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix. Und da ich ja Mittwochs wenn möglich Fisch oder Meeresfrüchte bevorzuge, brauchte ich nicht lange zu überlegen und entschied mich für das Hokifilet, dem ich übrigens hier und hier auch schon mal zugesprochen hatte. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Quark Melba von der Desserttheke.

Hokifilet mit Fenchelgemüse / Hoki filet with fennel veg

Früher war ich ja Fenchel gegenüber eher abgeneigt und hätte es eher als Tee getrunken, aber seit einiger Zeit habe ich es auch als leckere Gemüsebeilage entdeckt – und das nicht nur dank des Fenchelgemüses am Hokifilet, sondern auch das Fenchel-Tomaten-Ragout vom Oktober letzten Jahres hat zu dieser Entwicklung beigetragen. Und auch heute wurde ich in dieser Meinung bestärkt. Das mit Safran verfeinerte Gemüse aus Fenchel und Möhrensteifen war in einer leicht pikanten Currysauce angemacht und passte geschmacklich meiner Meinung nach wunderbar zu dem zarten, paniert gebratenen Hokifilet, das sich ganz wie erwartet als vollkommen grätenfrei erwies. Geschmacklich war auch am Wildreis-Mix nichts auszusetzen, allerdings fand ich die Menge im Verhältnis zu dem Rest etwas mickrig geraten. Aber die Gesamtmenge reichte vollkommen aus um satt zu werden – und das bei gerade mal 506kcal pro Portion. Da konnte ich mir den kleinen Becher aus Quark der mit einem Schicht aus Kirschenpüree bedeckt war auch durchaus noch leisten. Warum man ihn aber Melba genannt hat war mir allerdings nicht ganz klar – unter Melba verstehe ich ja eher den Pfirsich Melba. Sollte man Pfirsich unter die Kirschen gemischt haben, dann habe ich es zumindest nicht heraus geschmeckt.
Als ich die anderen Kantinengäste so beobachtete um die heutige Allgemeine Beliebtheitsskala zusammenzustellen, meinte ich zu erkennen dass heute der Schweinerahmgulasch noch knapp vor den Bifteki den ersten Platz belegte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte, danach kam das Hokifilet und schließlich der Blumenkohl auf Platz fünf. Alle Angaben dabei natürlich wie immer ohne Gewähr.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse mit Möhren & Safran: ++
Wildreismix: ++

Hokifilet mit Erdnußsauce [04.02.2011]

Heute bot sich mit dem Globetrotter-Angebot in Form eines Gebackenen Hokifilet in leichter Erdnußsauce und Gemüsereis. Der traditionell-regionale Palatschinken mit Quarkfüllung und Vanillesauce klang zwar lecker, war aber nach etwas süßem war mir heute mal wieder nicht. Einzig die Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis aus dem Bereich Vitality, ein Gericht das ich hier und hier schon mal versucht hatte, wäre durchaus noch eine Alternative gewesen. Da ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, kamen die dortigen Angebote Gebackene Ananas und Banane und Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce (welches wir von hier und hier ja schon kennen) für mich nicht unbedingt in Frage. Also holte ich mir das Hokifilet und ergänzte es mit einem Becherchen Vanillemousse mit Himbeeren.

Hokifilet in Erdnuss-Sauce / Hoki filet in peanut sauce

Leider muß ich zugeben dass ich mit meiner Wahl nicht so ganz zufrieden war. An dem mit Karottenstiften versehenen Reis gab es nichts auszusetzen, aber das mit Panade versehene Hokifilet traf nicht ganz den Qualitätsanspruch, den ich sonst von dieser Lokalität gewöhnt bin. Davon dass es nicht mehr ganz heiß war möchte ich dabei gar nicht reden, aber die Ränder an den flachen Seiten erwiesen sich als etwas hart und zäh, was mir nicht wirklich zusagte. Dafür war das eigentliche Fischfilet im inneren zart und grätenfrei wie ich es kenne und mag. Die Erdnußsauce erwies sich zwar etwas dünn geraten und hätte etwas intensiver nach Erdnuß schmecken können, passte aber im Allgemeinen geschmacklich wie ich fand sehr gut zu den anderen Komponenten. Und das luftige Vanillemousse mit seinem Topping aus Himbeersauce und garniert mit einem Stück saftiger Ananas sowie einigen Pistaziensplittern ergab einen wirklich sehr schmackhaften Nachtisch.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute meiner Meinung nach die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz, auch wenn ihnen die Putenbrust mit Wokgemüse ihr knapp auf den Fersen war. Danach folgte das Hokifilet auf Platz drei und der Palatschinken schließlich auf Platz vier. Alle Angaben natürlich immer rein Subjektiv und nur auf meinen persönlichen Beobachtungen basierend – aber das sollte ja inzwischen bekannt sein.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Erdnußsauce: +
Gemüsereis: ++
Vanillemousse mit Himbeersauce: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [05.01.2011]

Wie bereits letztes Jahr soll der Mittwoch auch in 2011 mein Fischtag bleiben. Dazu gab es auch wieder gleich zwei passende Gerichte auf der Tageskarte: Zum einen im Asia-Thai-Bereich wo neben dem Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten nach Peking Art heute auch Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse (habe ich übrigens hier und hier schon mal versucht) angeboten wurde, zum anderen in der regulären Küche bei den Vitality-Speisen, wo es ein Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix gab. Das Hokifilet hatte ich in fast gleicher Zubereitung hier schon mal verspeist. Das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites & Zitrone aus der Sektion der traditionell-regionalen Gerichte fiel natürlich aufgrund der hohen zu erwartenden Kalorienwerte flach, der Coq au Vin – Geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle bei den Globetrotter-Mahlzeiten hingegen wäre durchaus eine Alternative gewesen. Solch Hähnchenkeulen habe ich hier und hier, hier schon bereits testen können. Aber ich wollte ja heute Fisch essen und entschied mich da ich ja bereits gestern Asiatisch gegessen hatte für das Hokifilet. Dazu nahm ich mir noch einen Mini-Becher mit Kirschen und einer Scheibe Sternfrucht garnierten Vanillepudding von der Dessert-Theke.

Hokifilet an Fenchelgemüse

Zwar erwies sich das Hokifilet selbst als grätenfrei, aber leider als bereits etwas abgekühlt und an den Kanten etwas trocken. Und etwas größer hätte es auch gerne sein können. Der Mix aus Wildreis und normalen Reis wiederum war absolut in Ordnung und auch an dem Gemüse aus Fenchel, Karotten und ein paar grünen Oliven in leicht pikant gewürzter Safransauce erwies sich als durchaus gelungen und lecker. Vermischt mit dem Reis ergab das Gemüse eine Sättigungsbeilage, die mich problemlos über die Abstriche beim Fisch hinweg kommen ließ. Und der Vanillepudding in Verbindung mit den Kirschen ergab abschließend auch einen wirklich sehr schmackhaften Nachtisch.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag natürlich – das war bei einem solchen Angebot ja auch zu erwarten gewesen – das Wiener Schnitzel am höchsten in der Gunst und belegte ohne Frage den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten mal wieder die Asia-Gerichte, den Dritten belegte dann der Coq au Vin und auf Platz vier folgte das Hokifilet. Im Nachhinein gesehen wäre ich wohl mit dem asiatischen Pla Pad Ped auch besser bedient gewesen, aber ich bin natürlich auch so satt geworden. Und mit 506kcal oder 13 WW ProPoints war es was die Nährwerte angeht aber auf jeden Fall keine schlechte Entscheidung.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Vanillepudding mit Kirschen: ++

Hokifilet in Kräuterkruste “Toskana” [12.11.2010]

Neben den heutigen Asia-Gerichten in Form von Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln, und Gemüse in Sojasauce, Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry und Gebratenen Garnelen mit frischem Gemüse in Spezial-Sauce stand heute im Bereich der regulären Küche wieder die übliche Dreierkombination aus Geflügel bei Vitality – heute Feiner Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis – einer traditionell-regionalen Süßspeise – heute Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt, dazu Vanillesauce – und schließlich einem Fischgericht – heute Gebratenes Hokifilet in Kräuterkruste “Toskana” mit Tomaten-Olivenragout und Salzkartoffeln auf der Karte. Der Putenbraten, den ich übrigens hier schon einmal verzehrt hatte, sah nicht so verlockend aus, Asiatisch hatte ich gestern bereits gegessen und Süßspeisen sind ja sowieso nichts für mich – mal von den Kalorien ganz abgesehen. Blieb also nur noch das Hokifilet, dass mir sogar ganz gelegen kam da es an meinem üblichen Fischtag Mittwoch ja diese Woche mal keinen Fisch, sondern Wild gegeben hatte. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Weiße Mousse au Chocolat von der Desserttheke. Langsam reicht es aber mit den Desserts, ich hatte diese Woche viel zu oft eines und darf diese Sitte keinesfalls wieder einreißen lassen. Normalerweise gehörten noch schwarze Oliven in die Sauce, da ich diese aber nicht sonderlich gerne mag und wahrscheinlich aussortiert hätte, bat ich die Thekenkraft mir eine Kelle der Paste ohne diese Oliven aufzumachen und sie entsprach diesem Wunsch ohne weitere Rückfragen.

Hokifilet Toskana / Hoki Filet Toskana style

Meine Entscheidung für das Fischgericht erwies sich bereits nach den ersten Bissen als wirklich ausgezeichnete Wahl. Das in eine Panada gebackene, wunderbar zarte Hokifilet erwies sich als absolut Grätenfrei, die Sauce aus Tomaten und Olivenragout – komischerweise machen mir Oliven als Ragout absolut nichts aus – war angenehm fruchtig und passte wunderbar zu dem Fisch und der Sättigungsbeilage Kartoffeln, von denen sich wirklich reichlich auf dem Teller befanden. Eigentlich wäre das Mousse wirklich nicht mehr notwendig gewesen, aber das angenehm schaumige und nach weißer Schokolade schmeckende Dessert schadete auch nicht – außer vielleicht meiner schlanken Linie. 😉
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lieferten sich der Putenbraten und das Hokifilet heute meiner Meinung nach ein wahres Kopf- an Kopf-Rennen um den ersten Platz in der Beliebtheitsskala. Das Hokifilet gewann dabei, zumindest meiner Meinung nach, um Haareslänge vor dem Geflügelgericht. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich der Germknödel. Im Nachhinein gesehen wäre ich auch mit dem asiatischen Garnelen-Gericht gut bedient gewesen, aber zwei mal Asiatisch hintereinander ist nun mal nicht mein Ding und wird nur in Ausnahmefällen praktiziert.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet in Kräuterkruste: ++
Tomaten-Olivenragout: ++
Salzkartoffeln: ++
Weißes Mousse au Chocolate: ++

Hokfilet auf Kartoffel-Bohnenpfanne [03.11.2010]

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, ließ ich das Pad Pram Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Nüssen und Knoblauch in Soja-Sauce sowie das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce heute mal links liegen. Den traditionell-regionalen Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel fand ich wiederum nicht so verlockend – zu Saucenlastig und in der Standardausführung ohne Gemüse. Besser klangen da schon die Bunten Tortellini in Gorgonzolasauce mit Parmesan bei Globetrotter. Aber Mittwoch hat sich ja inzwischen irgendwie zu meinem Fischtag entwickelt und das heutige Vitality-Gericht in Form eines Schonend gebratene Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne kam mir da gerade recht.

Hokifilet mit Bohnengemüse / Hoki filet with bean vegs

Was mir gleich bei der Ausgabe auffiel war das komplette fehlen von Sauce, aber das kannte ich ja schon von den vorherigen Malen als ich dieses Gericht hier und hier schon mal probiert hatte – und geschadet hatte es nicht. Hauptbestandteil war wie üblich eine Mischung aus kleinen, festkochenden Kartoffeln, die mit Kidney- und Brechnbohnen sowie einigen Tomatenwürfeln gespickt war. Die Würzung fand ich zwar in Ordnung, aber nicht so besonders pikant wie ich sie der Beschreibung nach erwartet hätte. Gekrönt wurde das ganze aber von dem zarten Stück grätenfreies Hokifilet mit seiner leicht knusprigen Panada, das sich mal als wirklich sehr gelungen herausstellte. Von der Menge her hätte es gerne etwas mehr sein dürfen, aber die Sättigung hielt dennoch bis zum Abend vor.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute recht eindeutig der Spießbraten auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Gefolgt wurde dieser von den Asia-Speisen und auf dem dritten Platz das Hokifilet. Die Tortellini kamen schließlich auf Platz vier. Das entsprach auch in etwa meinen Erwartungen. Inzwischen kenn ich eben meine “Mitesser” 😉

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++