Posts Tagged ‘hoki’

Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne [01.09.2010]

Wednesday, September 1st, 2010

Auch heute entschied ich mich dazu, die Asia-Gerichte wie “Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” links liegen zu lassen. Nicht das “Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki” aus dem Bereich Globetrotter bewog mich zu dieser Entscheidung – es war eindeutig viel zu kalorienhaltig und auch die traditionell-regionalen “Rahmchampignons mit Semmelknödel“, die ähnlich einer Suppe mit großen Knödel darin serviert wurden brachten mich zu dieser Entscheidung. Viel mehr reizte mich das bei Vitality auf der Karte stehende “Schonen gebratene Hokifilet mit pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne“. Klang einfach lecker, sah gut und erschien angenehm leicht – wodurch ich mich dazu hinreißen ließ heute auch beim Dessert zuzugreifen und mir einen Becherchen Mintcreme auf das Tablett aufzuladen.

Hokifilet auf Bohnenpfanne

Mittwoch tatsächlich zu meinem Fischtag zu entwickeln – das letzte mal habe ich am 30. Juni 2010 am Mittwoch kein Fischgericht gegessen. Liegt aber wohl auch daran dass ich die Mittwochs-Fischgerichte meist deutlich Verlockender finde als jene die hier es am christlich-traditionalen Fischtag am Freitag gibt. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Bohnenpfanne bestand aus kleinen, wohl festkochenden Kartoffeln, die mit grünen Brech- sowie Kidneybohnen und einer ausgewogen pikanten Mischung aus Gewürzten versehen war. Fand ich sehr schmackhaft und passte geschmacklich wunderbar zu dem dünn panierten, grätenfreien Hokifilet. Das helle, fast weiße Fleisch des Hoki finde ich immer wieder ein Genuss – an Zartheit kenne ich keinen Fisch, der ihn wirklich übertrifft. Das einzige was ich vermisste waren einige Zitronenecken – denn leckerer Fisch mit einigen Tropfen Zitronensaft finde ich noch leckerer. Mit 458 kcal oder 12 WW-ProPoints aber auf jeden Fall ein angenehm leichtes Mittagsmahl – da konnte ich die luftige-lockere Mintcreme mit der Cocktailkirsche auch noch verschmerzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher hatte sich natürlich wie nicht anders zu erwarten für das Gyrosgericht entschieden. Auf Platz zwei folgten heute meines Eindruckes nach die Asia-Gerichte, dann die Rahmchampignons mit Semmelknödel und dann erst das Hokifilet. Wobei diese Aussagen natürlich wie immer nur einen zeitlichen Ausschnitt abbildet – aber das kann sich der geneigte Leser ja denken….

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mintcreme: ++

Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne [23.06.2010]

Wednesday, June 23rd, 2010

Obwohl mich aus dem Asia-Bereich heute vor allem die “Pad Bai Krapai Pla Muek – Gebratene Tintenfischringe mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” durchaus reizte – das “Gebratene Curry – Gemüse nach Thai Art” fand ich hier nicht so verlockend, entschied ich mich nach einigem Überlegen doch für das “Schonend gebratene Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne“, welches bei Vitality angeboten wurde. Die Globetrotter-Speise “Lasagne al Forno” erschien mir etwas zu kalorienreich und auch beim dem traditionell-regionalen “Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken” hatte ich so meine bedenken. Außerdem hatte ich ja auch noch keinen Fisch in dieser Woche gegessen.
Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne
Wirklich eine gute Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Das zarte, grätenfreie Fischfilet, dass mit einer dünnen Panade bedeckt schien, war wirklich vorzüglich gelungen. Dazu gabe es eine Mischung aus Brechbohnen, Kideneybohnen und kleinen Salzkartoffeln, die mit Zwiebel und Gewürzen gespickt worden war. Lecker, aber pikant war leicht hochgestochen wie ich fand. In der Summe mit 458 kcal ein wirklich angenehm leichter und schmackhafter Genuss, dessen Sättigung auch bis zum Abend anhielt.
In der allgemeinen Publikumsbeliebtheit lag aber heute eindeutig die Lasagne ganze vorne. Platz zwei belegten wohl die Asia-Speisen, aber eng gefolgt vom Hokifilet und schließlich dem Tellerrösti. Aber alles natürlich wie immer unter Vorbehalt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse [09.12.2009]

Wednesday, December 9th, 2009

Während die Asia-Ecke u.a. mit “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce” oder “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” aufwartete, bot man bei ‘Tradition der Region’ “Gebackenen Camenbert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur” an, was schon mal ganz gut klang, und bei den Globetrotter gab es heute “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce“, wobei ich eher glaubte unter dem Mantel aus Käse ein Schweineschnitzel erkennen zu können, wo man echte Piccata doch mit Kalbsschnitzeln macht. Konnte mir letztlich aber egal sein, denn ich entschied mich heute für das “Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce dazu Wildreismix“, ein Gericht dass es vor einigen Wochen schon einmal gegeben hatte, das ich damals aber zugunsten der Kartoffeltaschen verschmäht hatte. Aber wie damals bereits angekündigt nutzte ich die heutige Gelegenheit diesen Fisch einmal zu probieren. Dazu gab es noch ein Becherchen Kirschquark.

Hokifilet mit Fenchelgemüse

Fenchelgemüse mag ungewöhnlich klingen und ich muss zugeben dass ich mir zu Beginn nicht sicher war ob es mir schmecken würde – aber meine Befürchtungen erwiesen sich als vollkommen unbegründet. Man hatte hier wohl Stücke der Fenchelknolle mit Karotten und Safransauce kombiniert und damit eine Zusammenstellung gezaubert, die wirklich vorzüglich zu dem Rest des Gerichtes passte. Zum einen war da natürlich der Wildreismix aus dunklem wilden und weißen geschälten Reis und dann natürlich das Hokifilet.
Beim Hoki, nicht zu verwechseln übrigens mit der gleichnamigen Provinz im Westen Japans, handelt es sich um eine Tiefsseehecht-Art, die vor allem bei Neuseeland und in der Cook-Straße gefischt wird. Was dabei negativ zu Buche schlägt ist die Tatsache dass gemäß des Fischführer von Greenpeace (PDF) dieser Fisch mit Schleppnetzen gefangen wird und sein Bestand trotz Senkung der Fangquoten inzwischen um fast 80% geschrumpft und somit kritisch ist. Ob die Fischindustrie den Fisch nun verbilligt an die Kantinen abgibt, weil ihn umweltbewusste Verbraucher nicht mehr kaufen? Ist ja schon auffällig dass es den Fisch früher kaum gab und er jetzt sogar in besseren Betriebsrestaurants auftaucht. Nun ja – hätte ich das vorher gewusst hätte ich mir den Verzehr wohl noch mal überlegt, aber nun ist es leider zu spät.
Der Fisch selbst war muss ich sagen ungeachtet der o.g. Tatsache sehr schmackhaft – das Fleisch ist fest im Biss und etwas trockener als bei anderen Fischen, aber letztlich zergeht es angenehm auf der Zunge. Fischig und lecker muss ich sagen.
Der Kirschquark schließlich bot mit seinem fruchtigen Geschmack einen guten Abschluss dieses Mittagsmahles. Abgesehen von der Tatsache dass der Verzehr von Hoki aufgrund der Überfischung der Bestände natürlich nicht gerade empfehlenswert ist muss ich sagen dass mir das heutige Mittagsmahl wirklich vorzüglich gemundet hat.
Der Renner in der Kantine war aber heute eindeutig das Piccata Milanese, aber eng gefolgt vom Hoki und danach Camenbert und Asia-Gerichte etwa gleich auf. Fisch ist halt nicht jedermanns Sache – aber mir hats geschmeckt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse: ++
Wildreismix: ++
Kirschquark: ++