Posts Tagged ‘honig’

Karibisches Ingwer-Huhn – das Rezept

Sunday, March 9th, 2014

Auf meiner ewig währenden Suche nach interessanten neuen Geschmackserlebnissen entschied ich mich heute dazu, ein Karibisches Ingwer-Huhn zuzubereiten, einem Rezept das angeblich aus Trinidad und Tobago stammen soll. Die Zutaten muteten dabei teilweise etwas ungewöhnlich an, aber spätestens seit ich vor einiger Zeit das African Chicken zubereitet hatte, weiß ich ja dass aus so etwas sehr leckere Gerichte entstehen können. Und auch dieses Mal trügte mich mein Eindruck nicht, denn das Ergebnis war ein recht einfaches zuzubereitendes und gleichzeitig sehr gelungenes Gericht, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

1 Limette
01 - Zutat Limette / Ingredient lime

1 Orange
02 - Zutat Orange / Ingredient orange

1 daumengroßes Stück Ingwer
03 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Chili (z.B. Habanero)
05 - Zutat Chili / Ingredient chili

2 große Hähnchenschenkel (zusammen 400 bis 500g)
07 - Zutat Hähnchenschenkel / Ingredient chicken legs

1 Dose Tomatenstücke (400g)
08 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomatoes

2 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

etwas Salz & Pfeffer zum würzen

160g Reis
09 - Zutat Reis / Ingredient rice

Da die Hähnchenschenkel am besten über Nach in der Marinade durchziehen sollten, beginnen wir bereits am Vorabend mit der Zubereitung und fertigen die Marinade an. Dazu waschen wir die Limette und reiben die Schale mit einem Zestenreißer ab. Ist ein solcher nicht im Haus, können wir dazu auch eine feine Reibe nehmen.
10 - Limettenschale abreiben / Grate lime peel

Des weiteren schälen und zerkleinern wir das Stück Ingwer – es sollte etwa ein gehäufter Esslöffel zusammen kommen –
11 - Ingwer schälen & zerkleinern / Peel & grind garlic

entkernen die Chilis,
12 - Chili entkernen / Deseed chili

zerkleinern sie gründlich,
13 - Chili zerkleinern / Mince chili

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehe(n)
14 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und pressen schließlich noch den Saft aus den Orangen
15 - Orange auspressen / Squeeze orange

sowie der Limette.
16 - Limette auspressen / Squeeze lime

Den Saft geben wir mit der Chili und dem Knoblauch in ein Behältnis
17 - Chilis & Knoblauch hinzugeben / Add chili & garlic

fügen einen Esslöffel Honig hinzu
18 - Honig addieren / Add honey

und addieren schließlich noch den zerkleinerten Ingwer und die abgeriebene Limettenschale.
19 - Ingwer & Limonenschale dazu geben / Add ginger & lime peel

Dann vermengen wir alles gut miteinander. Ich versuchte es erst mit einem Löffel, entschied mich dann aber dazu, auch noch einmal kurz mit dem Pürierstab durch die Marinade zu gehen.
20 - Kurz mit Pürierstab mischen / Mix with immersion blender

Nun legen wir die Hähnchenschenkel in ein verschließbares Behältnis und geben die Marinade darüber, um sie dann verschlossen im Kühlschrank über Nacht einziehen zu lassen.
21 - Hähnchenschenkel marinieren / Marinade chicken legs

Kurz vor der Zubereitung am nächsten Tag nehmen wir die Schenkel aus der Marinade und lassen sie etwas abtropfen. Die Marinade heben wir auf, da wir sie gleich noch einmal benötigen.
22 - Hähnchenschenkel aus der Marinade nehmen / Take chicken legs out of marinade

In einer Pfanne erhitzen wir dann die beiden Esslöffel Olivenöl
23 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil

und geben die beiden Hähnchenschenkel hinein
24 - Hähnchenschenkel anbraten / Sear chicken legs

um sie für einige Minuten von allen Seiten schön braun anzubraten.
26 - Hähnchenschenkel von beiden Seiten anbraten / Brown chicken legs from both sides

Parallel setzen wir schon mal einen Topf mit ca. 320ml Wasser für den Reis auf.
25 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water to boil for rice

Sind die Hähnchenschenkel dann angebraten, geben wir die Marinade in die Pfanne
27 - Marinade dazu geben / Add marinade

und fügen die Tomatenstücke aus der Dose hinzu.
28 - Tomaten dazu geben / Add tomatoes

Nachdem wir alles miteinander verrührt haben, lassen wir alles bei geschlossenem Deckel für 20 Minuten auf mittlerer Stufe garen.
29 - Geschlossen köcheln / Simmer closed

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem halben Esslöffel Salz versehen
30 - Wasser salzen / Salt water

und den Reis darin kochen können.
31 - Reis kochen / Cook rice

Sind die Hähnchenschenkel nach 20 Minuten fertig gegart, entnehmen wir sie aus der Pfanne und halten sie in etwas Alufolie warm,
32 - Hähnchenschenkel in Alufolie warm halten / Keep chicken legs in cooking foil

um die Sauce dann auf leicht erhöhter Stufe etwas reduzieren zu lassen
33 - Sauce aufkochen & reduzieren lassen / Boil up & let reduce

und dabei noch einmal mit Salz und Pfeffer abzuschmecken.
34 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with salt & pepper

Sobald die Sauce dann die gewünschte Konsistenz erreicht hat
35 - Sauce reduziert / Reduced sauce

können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
36 - Karibisches Ingwer-Huhn - Serviert / Caribbean ginger chicken - Served

Die Marinade hatte den Hähnchenschenkeln eine leicht exotische Geschmacksnote gegeben und durch das geschlossene Garen in der Pfanne waren sie angenehm saftig und zart geworden. Der Hit am Gericht war meiner Meinung nach aber die Sauce, die mit ihrem fruchtigen und gleichzeitig scharfen Geschmack das Gericht eindeutig dominierte. Durch Verwendung von Habanero war die Schärfe zwar ziemlich hoch geraten, aber ich mag es eben so. Wer es etwas milder mag, sollte also besser zu einer etwas weniger Scharfen Sorte greifen. Zu der Kombination aus Hähnchen und Sauce passte auch sehr gut der Reis als Sättigungsbeilage. Ein einfaches zuzubereitendes, aber sehr leckeres Gericht, dessen ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

37 - Karibisches Ingwer-Huhn - Seitenansicht / Caribbean ginger chicken - side view

Und auch was die Nährwerte angeht, erwies sich das Gericht als einigermaßen leicht. Die Hähnchenschenkel samt Sauce kommen meiner Berechnung nach auf etwa 500kcal, dazu kommt natürlich noch die Portion Reis, die noch einmal mit ca. 140kcal, womit wir bei einer Summe von 640kcal pro Portion enden. Für ein Hauptgericht ein mehr als nur akzeptabler Wert wie ich finde. Ob das Gericht nun wirklich karibischen Ursprungs ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber was seine Zutaten und seinen Geschmack angeht besitzt es auf jeden Fall eine deutlich exotisch-karibische Note. Am besten einfach mal ausprobieren.

Guten Appetit

Orientalischer Lammgulasch – das Rezept

Sunday, March 2nd, 2014

Heute wollte ich mal wieder einen kleinen Ausflug in die afrikanisch-orientalische Küche wagen und einmal ein Rezept ausprobieren, dass ich als Orientalischen Lammgulasch bezeichnen möchte. Das diesem Gericht ursprünglich zugrunde liegende Rezept arbeitete hier zwar mit Rindfleisch, aber Lamm fand ich dazu noch passender und war daher bereit, ein klein wenig mehr in das Fleisch zu investieren – denn leider zählt Lamm neben Kalb zu den teureren Fleischsorten beim Metzger. Und es lohnte sich, denn meiner Meinung nach rundete das Aroma das schonend über mehrere Stunden gegarten Lammfleisches die geschmackliche Gesamtkomposition sehr gelungen ab. Doch damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum eigentlichen Rezept, das ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

2 rote Zwiebeln (ca. 200g)
01 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

2 große oder 4 kleine Zehen Knoblauch
02 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

3 Chilis (ca. 20g)
03 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

750g Lammfleisch aus der Keule (wegen des Verschnitt besser etwas mehr nehmen)
04 - Zutat Lammfleisch / Ingredient lamb

2 Dosen Tomaten in Stücken (á 400g)
05 - Zutat stückige Tomaten / Ingredient tomatoes

3 TL Kreuzkümmel
06 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

1 TL Zimt
07 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

4 Kardamom-Kapseln
08 - Zutat Kardamonkapseln / Ingredient cardamom

1 EL Honig
09 - Zutat Honig / Ingredient honey

etwas Cayennepfeffer
10 - Zutat Cayennepfeffer / Ingredient cayenne pepper

4 Hühnereier
11 - Zutat Hühnereier / Ingredient eggs

2 EL Tomatenmark
12 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 Dose Kichererbsen (400g – 265g Abtropfgewicht)
13 - Zutat Kichererbsen / Ingredient chickpeas

1/2 Bund Petersilie
14 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas Salz,
etwas Wasser
und 2 EL Öl nach Wahl zum braten

Als Sättigungsbeilage eignen sich Reis oder CousCous, ich griff zu einer Basamati-Wildreis-Mischung
15 - Zutat Reis / Ingredient rice

Beginnen wir nun mit der Zubereitung und schälen erst einmal die Knoblauchzehen und zerkleinern sie gründlich.
16 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Außerdem schälen wir die roten Zwiebeln und schneiden sie in schmale Streifen
17 - Zwiebeln in Streifen schneiden / Cut onions in stripes

und entkernen die Chilis
18 - Chilis entkernen / Core chilis

um sie dann fein zu zerkleinern.
19 - Chilis zerkleinern / Chop chilis

Nun waschen wir das Lammfleisch, trocknen es,
20 - Lammfleisch waschen / Wash lamb

putzen das Fleisch etwas, d.h. wir entfernen fettige Stellen und Knorpel mit einem scharfen Messer,
21 - Lammfleisch von Fett befreien / Remove fat from lamb meat

und schneiden es dann in mundgerechte Würfel.
22 - Lammfleisch würfeln / Dice lamb

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Öl – ich griff zu Erdnussöl, aber Olivenöl tut es hier natürlich auch – auf erhöhter Stufe
23 - Öl erhitzen / Heat up oil

und geben das gewürfelte Lammfleisch hinzu
24 - Lammfleisch in Pfanne geben / Add lamb to pan

um es scharf rundherum anzubraten.
25 - Lammfleisch scharf anbraten / Sear lamb

Fängt das Fleisch an zu bräunen, reduzieren wir auf mittlere Stufe, geben die Zwiebelstreifen hinzu und dünsten sie für ein bis zwei Minuten mit an
26 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

bevor wir dann auch das Chilis
27 - Chilis addieren / Add chilis

sowie das zerkleinerte Knoblauch addieren
28 - Knoblauch dazu geben / Add garlic

und alles für weitere drei bis vier Minuten ebenfalls andünsten.
29 - Anschwitzen / Braise lightly

Anschließend löschen wir alles mit den beiden Dosen Tomatenstücke ab,
30 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

gießen alles mit Wasser auf, so dass das Fleisch knapp bedeckt ist
31 - Mit Wasser aufgießen / Pour water

und lassen alles kurz aufkochen
32 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

um es dann für mindestens 2, besser 3 Stunden auf niedrigster Stufe vor sich hin köcheln zu lassen. Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, das Ganze immer mal umzurühren.
33 - Auf niedriger Stufe köcheln lassen / Simmer on low level

Nach einer halben Stunde Garzeit zerdrücken wir die Kardamom-Kapseln mit der flachen Seite eines Messers, so dass sie aufbrechen,
34 - Kardamonkapseln aufbrechen / Break cardamom capsules

dann würzen wir den Pfanneninhalt mit den den 3 Teelöffeln Kreuzkümmel,
35 - Mit Kreuzkümmel würzen / Season with cumin

dem Teelöffel Zimt,
36 - Zimt hinzufügen / Add cinnamon

den aufgebrochenen Kardamom-Kapseln,
37 - Kardamomkapseln addieren / Add cardamom

einer Prise Cayennepfeffer, etwas Salz
39 - Mit Cayennepfeffer abschmecken / Taste with cayenne

sowie dem Esslöffel Honig
38 - Honig unterheben / Stir in honey

und verrühren alles gründlich miteinander, um es dann für die restlichen zweieinhalb Stunden weiter zu garen.
40 - Gut verrühren / Mix well

Sollte sich die Flüssigkeitsmenge in der Pfanne zwischendurch zu sehr reduzieren, gießen wir das Ganze mit wieder mit etwas Wasser auf.
41 - Mit Wasser aufgießen / Add water

In der Zwischenzeit können wir schon einmal die Eier hart, also für 8 bis 10 Minuten, kochen
42 - Eier kochen / Cook eggs

und sie anschließend abschrecken und etwas abkühlen lassen.
43 - Eier abschrecken / Refresh eggs

Außerdem können wir die Kichererbsen in ein Sieb gießen und abtropfen lassen.
44 - Kichererbsen abtropfen lassen / Drain chickpeas

Etwa dreißig bis vierzig Minuten vor Ende der Garzeit geben wir schließlich die Kichererbsen mit in die Pfanne
45 - Kichererbsen hinzufügen / Add chickpeas

und binden die Sauce des Lammgulasch mit den beiden Esslöffeln Tomatenmark.
46 - Tomatenmark hinzufügen / Stir in tomato puree

Dann schälen wir die gekochten und inzwischen abgekühlten Eier,
47 - Eier schälen / Peel eggs

schneiden sie in kleinere Würfel,
48 - Eier würfeln / Dice eggs

fügen sie ebenfalls zu den anderen Zutaten in die Pfanne
49 - Eier hinzufügen / Add eggs

und verrühren alles wieder gut miteinander.
50 - Eier unterrühren / Stir in eggs

Außerdem setzten wir einen Topf mit Wasser für den Reis auf und bringen diesen zum kochen.
51 - Wasser für Reis aufsetzen / Heat up water with rice

Während das Wasser sich erhitzt, können wir die Zeit nutzen und den halben Bund Petersilie waschen, ihn trocken schütteln,
52 - Petersilie waschen / Wash parsley

die Blättchen von den Stielen zupfen
53 - Blättchen von den Stielen lassen / Pick leaflets

und zerkleinern diese dann gründlich, z.B. mit einem Wiegemesser.
54 - Petersilie zerkleinern / Mince parsely

Sobald das Wasser schließlich kocht, geben wir einen halben Esslöffel Salz hinein
55 - Wasser salzen / Salt water

und addieren schließlich den Reis, um ihn gemäß Packungsbeschreibung zuzubereiten.
56 - Reis kochen / Cook rice

Kurz bevor der Reis dann fertig gekocht ist, probieren wir unser Gericht
57 - Probieren / Try

und stimmen es noch einmal final mit den Gewürzen ab. Der Kreuzkümmel-Geschmack sollte dabei führend sein und der Zimt lediglich unterstützen. Die endgültige Schärfe bestimmen wir mit dem Cayenne-Pfeffer.
58 - Mit Gewürzen abstimmen / Attune with seasoning

Anschließend können wir das Gericht mit der zerkleinerten Petersilie garniert servieren und genießen.
59 - Orientalischer Lammgulasch - Serviert / Oriental lamb goulash - Served

Die exotische Kombination von Kreuzkümmel und Zimt mit der Schärfe von Chilis und Cayenne-Pfeffer ist für den westlich-europäischen Gaumen zwar im ersten Moment ungewohnt. Aber in Kombination mit der fruchtigen Tomatensauce, den durch das lange Garen angenehm zarten Lammfleisch-Stückchen und den noch leicht knackigen Kichererbsen als wirklich überaus lecker. Die gekochten Eier waren dabei noch eine nette Zugabe, aber geschmacklich hatten sie meiner Meinung nach kaum einen Einfluss auf das Gesamtergebnis. Da sie aber im zugrunde liegenden Rezept erwähnt waren, wollte ich sie auch nicht ersatzlos weg lassen. Geschadet haben sie im Gegenzug aber natürlich auch nicht. Gemeinsam mit dem Reis als überaus passende Sättigungsbeilage war das heutige Rezept aber auf jeden Fall ein geschmackliches Erlebnis, das ich wirklich sehr weiter empfehlen kann. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

60 - Orientalischer Lammgulasch - Seitenansicht / Oriental lamb goulash - Side view

Guten Appetit

Hähnchen-Ananas-Curry mit Basmatireis – das Rezept

Saturday, May 18th, 2013

Inspiriert vom Limettencurry welches ich am Freitag in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte, entschied ich mich heute dazu, mich auch mal an einem Curry zu versuchen. Und bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf dieses Hähnchen-Ananas-Curry, das ich mit etwas Basmatireis als Sättigungsbeilage ergänzte.

Was brauch man also für 2 Portionen?

3-4 Frühlingszwiebeln
01 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

350g Hähnchenbrust
02 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1 kleine Dose Ananas in Stücken
03 - Zutat Ananas / Ingredient pineapple

100g Schmelzkäse-Ecken (28% Fett)
04 - Zutat Schmelzkäse / Ingredient cheese spread

200ml Kokosnuss-Milch
05 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

2 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2-3 kleine Thai-Chilis
07 - Zutat Thai-Chilis / Ingredient chilis

1 EL Honig
08 - Zutat Honig / Ingredient honey

1 TL Geflügelbrühe (Instant)
10 - Zutat Geflügelbrühe / Ingredient poultry broth

3 TL Currypulver
09 - Zutat Curry / Ingredient curry

1 EL Pflanzenöl
08 - Zutat Rapsöl / Ingredient rapeseed oil

120g Basmatireis
11 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

sowie Salz, Pfeffer und Chilipulver nach Belieben zum würzen

Beginnen wir damit die Ananasstücke abtropfen zu lassen, wobei wir den Saft natürlich auffangen.
13 - Ananas abtropfen lassen / Drain pineapple

Außerdem weichen wir den Basmati-Reis für ca. 30 Minuten in kaltem Wasser ein. So stand es zumindest bei mir auf der Packung – im Zweifelsfall einfach noch mal auf dem eigenen Reis nachschauen, was die Zubereitungsbeschreibung vorgibt.
12 - Basamati einweichen / Soak basmati rice

Anschließend waschen wir die Frühlingszwiebeln
14 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und schneiden sie in dünne Ringe.
15 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut spring onions in rings

Außerdem schälen und hacken wir die Knoblauchzehen
16 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und entkernen die Thai-Chilis, um sie dann ebenfalls in Ringe zu schneiden.
17 - Chilis entkernen und in Ringe schneiden / Core chili and cut into slices

Dann waschen wir die Hähnchenbrust gründlich, tupfen sie trochen
18 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel.
19 - Hähnchebrust würfeln / Dice chicken breast

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun den Esslöffel Pflanzenöl
20 - Pflanzenöl erhitzen / Heat up oil

und braten die Hähnchenbrust darin rundherum an.
21 - Hähnchenbrust anbraten / Roast chicken breast

Sobald sie durch sind, geben wir den Esslöffel Honig hinzu und lassen ihn ein wenig karamellisieren.
22 - Honig hinzufügen / Add honey

Dann geben wir die Chilis
23 - Chili einstreuen / Add chilis

den gehackten Knoblauch
24 - Knoblauch addieren / Add garlic

sowie die Frühlingszwiebeln hinzu
25 - Frühlingszwiebeln beigeben / Add spring onions

und dünsten alles für ca. drei Minuten an.
26 - andünsten / Braise lightly

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit Wasser – die doppelte Menge vom Reis – aufzusetzen und damit zu beginnen, es zum kochen zu bringen.
27 - Wasser aufsetzen / Heat up water

Nun können wir die abgetropften Ananas-Stücke mit in die Pfanne geben
28 - Ananas hinzufügen / Add pineapple

und braten sie ebenfalls kurz mit an.
29 - Ananas anbraten / Braise pineapple

Das Ganze bestreuen wir dann mit den drei Teelöffeln Currypulver, das wir kurz anrösten lassen
30 - Curry einstreuen / Dredge with curry

und dann mit der Kokosmilch aufgießen.
31 - Kokosmilch aufgießen / Add coconut milk

Während alles kurz aufkocht, zerkleinern wir den Schmelzkäse etwas
32 - Schmelzkäse zerkleinern / Mince cheese spread

und geben ihn dann ebenfalls in die Pfanne,
33 - Schmelzkäse addieren / Add cheese spread

wo wir ihn schmelzen lassen und mit den anderen Zutaten gut verrühren.
34 - Käse schmelzen lassen & verrühren / Melt and stir in cheese

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem gestrichenen Teelöffel Salz versehen können
35 - Wasser salzen / Add salt

und dann den vorher abgegossenen Reis hinzufügen, den wir auf kleiner Flamme über ca. 10 Minuten gar kochen lassen.
36 - Reis kochen / Cook rice

Wenden wir uns nun wieder dem Curry zu, in welches wir zuerst die Instant-Geflügelbrühe einrühren
37 - Geflügelbrühe einrühren / Stir in poultry broth

um es dann mit einer kräftigen Prise Chilipulver
38 - Mit Chilipulver würzen / Season with chili

etwas Salz und Pfeffer
39 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

sowie drei bis vier Esslöffeln Ananassaft abschmecken.
40 - Ananassaft hinzufügen / Add pineapple juice

Dann lassen wir es, bei gelegentlichem umrühren, auf niedriger Flamme vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist. Anschließend können wir das fertige Gericht servieren und genießen.
41 - Hähnchen-Ananas-Curry mit Basmati - Serviert / Chicken ananas curry with basmati rice - served

Das Gericht erwies sich als eine überaus gelungene Kombination aus der würzigen Schärfe von Curry und Chilis sowie der fruchtigen Süße von Ananas und Kokosmilch. Dazu die Frühlingszwiebeln und die zarten, saftigen Hähnchenbrust-Stücke in der dickflüssigen Kokos-Schmelzkäse-Sauce – ein wahrer Genuss kann ich da nur sagen. Vermengt mit dem Reis überaus sättigend und wohlschmeckend – ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.

42 - Hähnchen-Ananas-Curry mit Basmati - Seitenansicht / Chicken pineapple curry with basmati rice - Side view

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamt Zubereitung bei etwa 1100kcal, das entspricht 550kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert. Ich hatte ja befürchtet, der Schmelzkäse würde die Werte in die Höhe treiben, aber da ich hier zu einer leichteren Variante gegriffen hatte hielt er sich glücklicherweise mit unter 200kcal in Grenzen. Viel mehr nahm die Hähnchenbrust mit etwas über 400kcal den größten Einzelposten ein.
Auch wenn es sich hier, aufgrund der Verwendung von Schmelzkäse, wohl nicht um ein original asiatisches Rezept handelte, kann ich das Hähnchen-Ananas-Curry dennoch jedem Liebhaber von exotischen Genüssen wirklich ans Herz legen. Mit hat es auf jeden Fall mal wieder vorzüglich gemundet.

Guten Appetit

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [21.09.2012]

Friday, September 21st, 2012

Einen Moment überlegte ich heute zwar, bei den Lachswürfeln in Dill-Sahnesauce und Pasta zuzuschlagen, die an der großen Theke als Angebot aus der Sektion Globetrotter angeboten wurden – der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce eignete sich wegen seines Charakters als Süßspeise für mich weniger – dann aber entdeckte ich dass man bei Vitality heute mal wieder ein Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren anbot, ein Gericht dass ich vor allem wegen seiner leckeren Sauce und seiner gelungenen Sättigungsbeilage schätzen gelernt habe. Da konnten mich auch die Gebackenen Ananas und Banane oder das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry an der Asia-Theke nicht mehr von meiner Entscheidung für dieses Gericht abbringen. Dazu gesellte sich noch etwas zusätzliches Gemüse in Form von Erbsen, Möhren und Spargel sowie ein kleiner Nachtisch in Form eines Bananenquarks auf mein Tablett – bei 439kcal für das Hauptgericht konnte ich das meiner Meinung nach verantworten.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Auf den ersten Blick erschien das Stück Putensteak zwar flächenmässig etwas klein geraten, was es aber in Länge und Breite nicht hatte, machte es in seiner Höhe wett. Das angenehm zarte und saftige Stück Fleisch harmonierte wie üblich geschmacklich wunderbar mit der scharf-süßen, hellen Sauce mit kräftigem Pfeffer- und leichtem Honig-Aroma. Und auch die grob zerkleinerten Kartoffeln, das Kartoffelgestampfte, das mit kleinen Stückchen von Möhren und Knollensellerie versetzt war, erfüllte mal wieder vollends meine Erwartung. Kombiniert mit den nur schwach gewürzten, aber ebenfalls gut mundenden Zusatzgemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und einigen kleinen Stücken von weißen Spargel ergab alles ein schmackhaftes und wie ich denke auch nicht allzu kalorienreiches Mittagsmahl welches ich mit dem festen und fruchtigen Bananenquark wohlschmeckend abschloss.
Zwar war das Putensteak in seiner Honig-Pfeffersauce auch bei den anderen Gästen sehr beliebt, wurde in seiner Beliebtheit aber um eine Nasenlänge noch von der Paste mit Lachs-Dill-Sahnesauce geschlagen und somit auf Platz zwei auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verdrängt. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Apfelstrudel, den ich aber auch in halber Portion heute häufiger als zusätzlichen Nachtisch sah. Optional kann man jedes Gericht ja als halbe Portion ordern und muss dann auch nur den halben Preis bezahlen. Muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren, so kann ich zumindest auch mal die freitägliche Süßspeise präsentieren ohne auf mein kräftiges Hauptgericht verzichten zu müssen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++
Erbsen, Möhren & Spargel: ++
Bananenquark: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [03.08.2012]

Friday, August 3rd, 2012

Eigentlich wären heute ja mal die Asia-Gerichte dran gewesen und das heutige Angebot in Form von Frühlingsrollen und Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce klangen auch gar nicht mal so schlecht, aber auch das Panierte Seelachsfilet mit Remoulade, Zitrone und Kartoffelsalat bei Globetrotter und vor allem der Klassiker Steak von der Pute dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren klangen sehr lecker. Einzig der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce in der Sektion Tradition der Region kam für mich nicht in Frage, da ich ja bekanntlichermaßen kein Freund von Süßspeisen zum Mittagessen bin. Und so entschied ich mich schließlich für das Putensteak mit Honig-Pfeffersauce, das ich bereits hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier zu schätzen gelernt hatte. Und obwohl die Sauce dieses Mal im Vergleich zu den vorherigen Malen recht dunkel aussah, waren es doch die gerade mal 439kcal pro Portion die mich letztlich überzeugten. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Erbsen und Schwarzwurzeln auf dem Gemüseangebot und ein Becherchen Obstsalat von der Dessert-Theke.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce / Turkey steak in honey pepper sauce

Zum Glück hatte sich am Geschmack der Sauce trotz des etwas anderen Aussehens wenig geändert, so kombinierte sehr lecker die Schärfe von schwarzem Pfeffer mit der Süße von Honig und gab dem angenehm großen, zarten und saftigen Stück gebratenen Putensteaks den gewissen pepp. Aber auch an dem etwas grober zerkleinerten Kartoffelbrei, der mit einigen Stücken von Möhren und Knollensellerie durchsetzt war konnte ich heute keinerlei Kritik üben. Die Erbsen sahen zwar nicht mehr ganz zu frisch aus und wirkten teilweise etwas zusammengefallen, aber geschmacklich erfüllten sie ebenso wie die Schwarzwurzeln absolut ihren Zweck. Einzig am Obstsalat hätte ich auszusetzen, dass ich ihn für etwas zu sehr Apfellastig hielt und gerne eine besser verteilte Mischung mit den Weintrauben, der Melone, der Ananas, der Mango und der Orange gehabt hätte – aber das sonst alles frisch und schmackhaft war möchte ich auch hier keine Punkte abziehen.
Die anderen Kantinengäste hatten heute soweit ich erkennen konnte am häufigsten bei dem Seelachsfilet mit Kartoffelsalat zugeschlagen, womit ich diesem Gericht heute Platz eins auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Knapp dahinter folgten die Asia-Gerichte auf Platz zwei und auch das Putensteak konnte einen guten dritten Platz vorweisen. Auf Platz vier folte schließlich der Gefüllte Germknödel. Somit ergab sich heute wieder eine Platzierung die genau der üblichen Verteilung entsprach – daher brauche ich dem wohl nichts mehr hinzuzufügen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren und Sellerie: ++
Erbsen & Schwarzwurzeln: ++
Obstsalat: ++

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce [09.12.2011]

Friday, December 9th, 2011

Heute fiel mir die Auswahl aus dem Speiseangebot recht leicht, denn sowohl der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei den traditional-regionalen Gerichten als auch der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter sagten meinem Geschmack nicht zu, ebenso wie die Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke. Einzig die Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry oder das Steak von der Pute in Honig-Pfeffer-Sauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren kamen also heute in Frage. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Putensteak das ich noch mit einem Becherchen Obstsalat mit Quark komplettierte.

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce

Zwar hätte die Fleischportion gerne ein Stückchen größer sein können, aber davon abgesehen fand ich keinen weiteren Grund Kritik an dieser Zusammenstellung zu üben. Das dünn geklopfte Putensteak erwies sich als angenehm zart und gut durchgebraten. Dazu gab es eine süß-scharfe, dickflüssige Sauce mit grob gemahlenen schwarzen Pfefferkörnern die geschmacklich wie ich fand wunderbar zu dem Putenfleisch passte, sowie eine große Portion etwas grober gestampftes Kartoffelpüree, das mit reichlich Möhrenstreifen und Knollenselleriestückchen versehen war. Eine schmackhafte Kombination, welche die Beigabe von zusätzlichen Gemüse zumindest teilweise ersetzte. Sehr lecker wie ich fand und mit gerade mal 439kcal pro Portion auch angenehm leicht. Und der Obstsalat aus Trauben, Äpfeln, Orangen, Birnen und Melone in einer leicht süßen Quarkzubereitung gab schließlich einen ebenfalls sehr schmackhaften Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Bei den meisten anderen Kantinengästen sah ich aber heute das Seelachsfilet mit Kartoffelsalat auf den Tabletts, dem ich daher natürlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei folgte das Putensteak in seiner Honig-Pfeffer-Sauce und auf Platz vier schließlich der Apfelstrudel. Eine klassische Platzierung für solche eine Gerichte-Kombination, der man glaube ich nichts mehr hinzufügen braucht. 😉

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffer-Sauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren und Sellerie: ++
Obstsalat mit Quark: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [24.06.2011]

Friday, June 24th, 2011

Heute fiel mir die Wahl mal wieder sehr leicht. Auf Asiatische Gerichte, es wurden u.a. Gebackene Ananas und Banane sowie Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry angeboten, hatte ich keine Lust, der traditionell-regionale Apfelstrudeln mit Vanillesauce war mir zu süß und der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter sagte mir aufgrund des Kartoffelsalats nicht zu. Also entschied ich mich für das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality, an dem ich mich hier und hier schon mal gütlich getan hatte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Tiramusi-Mousse von der Dessert-Theke hinzu.

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce / Turkey in honey pepper sauce

Im Gegensatz zu den vorherigen Malen hatte man sich dieses Mal dazu durchgerungen, die Pfefferkörner nicht in ganzen Körnern in die Sauce hinzuzufügen, sondern man hatte die dieses Mal grob zermahlen. Dadurch kam der Pfeffer meiner Meinung nach besser zur Geltung und harmonierte wunderbar mit der restlichen Sauce mit ihrem Honigaroma und den Zwiebelstückchen, die geschmacklich wunderbar zu dem zarten Putensteak passte. Dazu gab es Kartoffelpüree, das man mit ein wenig Karottenstiften und etwas Knollensellerie aufgewertet hatte. Fand ich sehr lecker und gut zueinander passend – kann man wirklich nicht meckern. Und auch am Mousse mit Tiramusi-Geschmack gab es nchts auzusetzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste leisteten sich heute Seelachs und Putensteak ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala, den meiner Meinung nach das Putensteak mit hauchdünnem Vorsprung für sich gewinnen konnte. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier der Apfelstrudel. Dass das Betriebsrestaurant heute nur schwach besucht war brauche ich dabei wohl nicht zu erwähnen – viele haben natürlich den Brückentag genutzt um das Wochenende zu verlängern. Hatte den Vorteil dass es heute nirgendwo zu Warteschlangen kam.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelpüree mit Möhren und Sellerie: ++
Tiramusi-Mousse: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [08.10.2010]

Friday, October 8th, 2010

Die heutige Auswahl fiel mir mal wieder nicht schwer. In der Asia-Ecke wurden “Gebackene Ananas und Banane” sowie “Pad Pieew Wan -Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß saurer Sauce” und ein Fischgericht angeboten, in der regulär-westlichen Küche standen neben dem üblichen traditionell-regionalen Süßspeisen-Gericht in Form von “Milchreis mit Waldbeersauce” noch bei Globetrotter ein “Seelachsfilet paniert mit Kartoffel- Gurkensalat und Remouladensauce” sowie bei Vitality “Steak von der Pute in Honig- Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren” auf der Speisekarte. Ich wollte natürlich nach drei vegetarischen Tagen heute endlich mal wieder etwas mit Fleisch probieren und in die nähere Auswahl kamen dabei zum einen das Asiatische Fischgericht und dann noch das Putensteak. Letztlich entschied ich mich für das Putensteak, das ich mit einem Becher Schichtpudding ergänzte.

Putensteak in Honig-Senf-Sauce

Zuerst hatte ich ja befürchtet dass sich in der Honig-Pfeffersauce wieder schwarze Pfefferkörner befinden würden, was meine Entscheidung vielleicht zu Gunsten des asiatischen Fischgerichtes verändert hatte – dem war aber glücklicherweise nicht der Fall. Zu einer mehr als annehmbar großen Portion aus Stampfkartoffeln oder besser Kartoffelpüree mit Stücken von Sellerie und Möhrengemüse fand sich ein zwar klein geratenes, aber zum Glück recht dickes Stück gebratenen, zarten und saftigen Putensteaks, welches mit einer süßlich-scharfen Honig-Pfeffersauce garniert war. Fand die Zusammenstellung wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte wirklich sehr lecker und gelungen. Eigentlich gab es keinerlei Kritikpunkte, die es wert wären hier erwähnt zu werden. Der Schichtpudding, der aus jeweils einer Schicht Kirsch- Vanille- und Karamelpudding bestand, bildete schließlich einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen in der Beliebtheit heute das Pangasiusfilet und das Putensteak eng auf, ich wage aber zu sagen dass der Fisch noch ein kleines Stück häufiger auf den Tabletts zu sehen war als das Geflügelgericht und würde ihm daher den ersten Platz zubilligen. Aber auch die asiatischen Gerichte erfreuten sich einer großen Beliebtheit und folgten dem Putensteak eng auf Platz drei. Zwar erfreute sich auch der Milchreis einer gewissen Beliebtheit, er lag aber dennoch deutlich hinter den anderen Gerichten zurück. Letztlich war ich froh dass ich mich nicht für das Fischgericht entschieden hatte, denn ich konnte beobachten wie ein Kollege am Tisch, der sich für dieses entschieden hatte, feine Gräten aus dem Fisch klaubte – das hätte ich heute nun wirklich nicht haben müssen.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes: ++
Schichtpudding: ++