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Murgh Makhani – Indisches Butterhuhn – das Rezept

Sunday, July 27th, 2014

Heute wollte ich mich mal wieder der indischen Küche zuwenden und entschied mich dazu, ein Murgh Makhani zubereiten, ein indisches Butterhuhn. Die relativ komplexe Abstimmung verschiedener Gewürze gibt, wie in der indischen Küche üblich, dem Gericht auch hier einen wirklich einzigartigen Geschmack so wie ich ihn ja überaus schätze. Und ich bin sicher, dass diese Zusammenstellung auch andere Freund der indischen Küche ansprechen wird, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das verwendete Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

1 mittelgroße Zwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2-3 Chilis
02 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

1 Schalotte
03 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

550g Hähnchebrust-Filet
04 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

500g passierte Tomaten
05 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient tomatoes

1 Stück frischer Ingwer (etwas mehr als daumengroß)
06 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

60g Butter
07 - Zutat Butter / Ingredient butter

5 Teelöffel Garam Masala
08 - Zutat Garam Masala / Ingredient garam masala

2 Teelöffel Cayenne-Pfeffer
09 - Zutat Cayennepfeffer / Ingredient cayenne pepper

1 Teelöffel Kreuzkümmel
10 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

1/2 Teelöffel Bockshornklee-Samen

1 Lorbeerblatt
11 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bay leaf

1 kleine Limette
12 - Zutat Limone / Ingredient lime

100g Schmand
13 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

120g Joghurt
(am besten eine Sorte mit hohem Fettanteil, damit er nicht flockt)
14 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

1 Hand voll Cashew-Kerne
15 - Zutat Cashew-Kerne / Ingredient cashew

2-3 Esslöffel Erdnuss-Öl
14 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

200g Basamti-Reis
16 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu ziehen wir die Zwiebel ab und würfeln sie,
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Schalotte und würfeln sie ebenfalls,
18 - Schalotte würfeln / Dice shallots

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
19 - Knoblauch hacken / Mince garlic

schälen und zerkleinern den Ingwer,
20 - Ingwer zerkleinern / Cut ginger

entkernen die Chilis
21 - Chilis entkernen / Decore chilis

und zerkleinern sie gründlich,
22 - Chili zerkleinern / Chop chilis

pressen die Limone aus
23 - Limone auspressen / Squeeze lime

und geben schließlich die Cashew-Nüsse in eine Mühle
24 - Cashewnüsse in Mühle geben / Put cashews in mill

und zermahlen sie.
25 - Cashewnüsse mahlen / Grind cashew

Ich hatte zuerst geschaut ob ich irgendwo bereits gemahlene Cashew-Nüsse kaufen könne, aber war dabei erfolglos gewesen. Aber zum Glück hatte ich noch diese alte elektrische Kaffeemühle im Schrank und verwendete zu diesem Zweck. Aber vorsicht: Mahlt man Cashew-Nüsse zu lange werden sie von lockerem Mehl zu einer Paste, man muss also aufpassen genau den richtigen Zeitpunkt abzupassen.

Anschließend waschen wir noch die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken
26 - Hühnerbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie in mundgerechte Stücke.
27 - Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden / Cut chicken breast in dices

In einem Topf erhitzen wir nun ein bis zwei Esslöffel Erdnussöl
28 - Erdnussöl erhitzen / Heat up peanut oil

und dünsten darin Zwiebel, Knoblauch und Schalotte an.
29 - Zwiebeln, Knoblauch & Schalotten andünsten / Braise onion, garlic & shallots

Sobald alles glasig angedünstet ist, geben wir die Butter hinzu, lassen sie schmelzen
30 - Butter hinzufügen / Add butter

und geben dann die Chilis hinein,
31 - Chilis hinzufügen / Add chilis

addieren den zerkleinern Ingwer,
32 - Ingwer addieren / Add ginger

gießen etwa die Hälfte des Limonensafts hinzu,
33 - Limettensaft angießen / Add lime juice

streuen drei der Teelöffel Garam Masala ein
34 - Garam Masala einstreuen / Dredge with garam masala

und geben schließlich noch das Lorbeerblatt
35 - Lorbeerblatt hinzufügen / Add bay leaf

sowie den halben Teelöffel Bockshornklee hinzu.
36 - Bockshornkleesamen addieren / Add fenugreek

Alles dünsten wir für zwei bis drei Minuten bei gelegentlichem umrühren an,
37 - Gewürze kurz mit anbraten / Braise seasoning

löschen es dann mit den passierten Tomaten ab
38 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

und verrühren alles gründlich miteinander und lassen es für vier bis fünf Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
39 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & simmer

Anschließend reduzieren wir die Hitzezufuhr etwas und geben dann den Joghurt
40 - Joghurt hinzufügen / Add yoghurt

und den Schmand mit in den Topf,
41 - Schmand addieren / Add sour cream

verrühren wieder alles gründlich miteinander,
42 - Gut verrühren / Stir well

würzen es mit einem Teelöffel Cayennepfeffer
43 - Mit Cayennepfeffer würzen / Season with cayenne pepper

sowie einem Teelöffel Kreuzkümmel
44 - Kreuzkümmel hinzufügen / Add cumin

und schmecken die Sauce dann auch gleich mit etwas Salz und Pfeffer ab. Dann lassen wir es für etwa zehn Minuten auf auf reduzierter Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln.
45 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

In einer Pfanne erhitzen wir dann ein bis zwei weitere Esslöffel Erdnussöl
46 - Erdnussöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben die gewürfelte Hähnchenbrust hinzu
47 - Hähnchenwürfel hinzufügen / Add chicken dices

um sie über sieben bis acht Minuten rundherum anzubraten.
48 - Rundherum anbraten / Fry all around

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit Wasser für den Reis aufzusetzen.
49 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to cook

Sobald das Hähnchenfilet in der Pfanne anfängt leicht zu bräunen, geben wir zwei bis drei Kellen der Sauce hinzu
50 - Etwas Sauce hinzufügen / Add some sauce

vermischen sie mit dem angebratenen Geflügelfleisch
51 - Mit Fleisch verrühren / Mix wit meat

und bestäuben es dann mit den verbleibenden beiden Teelöffeln Garam Masala sowie dem Teelöffel Cayennepfeffer.
52 - Mit Garam Masala & Cayennepfeffer würzen / Season with garam masala & cayenne pepper

Alles zusammen braten wir ein bei gelegentlichem rühren ein paar weitere Minuten mit an.
53 - Gemeinsam anbraten / Fry

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit etwas Salz versehen
54 - Wasser salzen / Salz water

und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
55 - Reis kochen / Cook rice

Während der Reis köchelt, geben wir das angebratene Hähnchenfleisch in den Topf
56 - Fleisch in Sauce geben / Add meat in sauce

vermengen sie mit der Sauce
57 - Gut vermischen / Mix well

und binden diese dann ein wenig mit den gemahlenen Cashewnüssen. Alles lassen wir auf niedriger Stufe weiter köcheln und schmecken es eventuell noch einmal mit etwas mehr Limonensaft ab.
58 - Mit Cashewkern-Mehl binden / Thicken with cashew flour

Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, können wir das Gericht auch schon mit etwas Joghurt garniert servieren und genießen.
59 - Murgh Makhani - Indisches Butterhuhn - Serviert / Indian butter chicken - Served

Die Sauce kombinierte sehr gelungen den fruchtigen Geschmack der Tomaten mit der kräftigen Schärfe aus Cayennepfeffer und Chilis und der Cremigkeit von Schmand und Joghurt. Und die gemahlenen Cashew-Nüsse gaben dem Gericht zusätzlich noch eine leicht nussige Note. Gemeinsam mit den zarten und saftigen Würfeln Hähnchenbrust ein wahrer Genuss. Dabei war das Gericht wirklich sehr scharf geraten, ohne dass aber diese Schärfe zu sehr über die anderen geschmacklichen Aspekte der Zubereitung dominierte – etwas das ich an der indischen Küche ja sehr schätze. Jenen die es nicht so scharf mögen sei dabei noch gesagt, dass man die Schärfe durch etwas zusätzlichen Joghurt als Garnitur etwas abmildern kann. Ein sehr leckeres Gericht, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

60 - Murgh Makhani - Indisches Butterhuhn - Seitenansicht / Indian butter chicken - Side view

Werfen wir, wie üblich, abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Nach meiner Kalkulation liegt die reine Butterhuhn-Zubereitung bei etwa 2000kcal, also 500kcal pro Portion. Dazu kommen aber noch etwa 700kcal für die Sättigungsbeilage in Form des Basmati-Reis, also noch einmal 175kcal pro Portion. Damit liegen wir bei 675kcal, was zwar nicht gerade wenig ist, aber für ein Hauptgericht gerade noch am oberen Rand des Akzeptablen liegt. Wer dennoch reduzieren möchte, kann vielleicht versuchen die Menge der Butter etwas zu reduzieren – zumal ich eh nicht sicher bin welche Rolle hier die Butter in der Gesamtkomposition spielt, ich habe mich in dieser Hinsicht einfach an das Rezept gehalten. Aber da Fett ja auch ein Geschmacksträger ist, wird sie schon ihre Daseinsberechtigung haben. Mit hat es auf jeden Fall in dieser Zusammenstellung sehr gut geschmeckt.

Guten Appetit

Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf & Honig-Pfeffersoße [26.06.2014]

Thursday, June 26th, 2014

Das heutige WM-Gericht, Feta Psiti (Griechenland) In der Folie gegrillter Fetakäse mit Paprika, Oliven und Pepperoni, dazu ein kleiner Salat bei Globetrotter sagte mit nicht so zu und das Holzfällersteak mit Country Potatoes und Zwiebelsoße bei Tradition der Region erschien mir erschien mir etwas zu kalorienreich. Da ich mich auch für die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassoße ebenfalls nicht sonderlich begeistern konnte, griff ich einfach zu einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants, einer Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf, dazu Honig-Pfeffersoße das heute bei Vitality angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse und bei gerade mal 540kcal für das Hauptgericht gönnte ich mir auch noch ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Ich liebe ja dieses etwas grobere Kartoffelstampf, das mit Stücken von Knollensellerie und Möhren versetzt ist und wurde auch heute was Geschmack und Konsistenz anging nicht enttäuscht. Da konnte man darüber hinweg sehen, dass man dieses mal statt frischen Karotten einfach TK-Möhrenscheibchen verwendet hatte. Und obwohl die Portion dieser Sättigungsbeilage ziemlich groß geraten war, reichte das Stück gebratener, zarter und saftiger Hühnerbrust dazu vollkommen aus. Gemeinsam mit der scharfen und gleichzeitig leicht süßen Honig-Pfeffersauce, in der sich zusätzlich noch zahlreiche grüne Pfefferkörner fanden, ergab sich ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Das Gemüse aus kleinen Erbsen, Möhren, Paprika, grünen Schnittbohnen und Mais war zwar zwar noch relativ frisch, aber leider bereits etwas abgekühlt, weswegen es hier einen kleinen Abzug in der Endnote geben muss. Und auch bei der Tiramisu-Creme konnte ich nicht ganz zufrieden sein, denn sie war wahrscheinlich durch zu langen Luftkontakt schon etwas “stichfest” und leicht gummiartig geworden. Essbar, aber eben abgestanden.
Bei der Allgemeinheit der Gäste konnte sich heute das Holzfällersteak knapp auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen und den ersten Platz für sich ergattern. Aber schon auf dem zweiten Platz folgte die Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf, die noch deutlich vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lag. Auf Platz vier folgte schließlich das Feta Psiti, was aber aufgrund seines vegetarischen Charakters zu erwarten gewesen war. Vegetarische Gerichte haben es meist schwer bei den Essern im Betriebsrestaurant.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Honig-Pfeffersoße: ++
Kartoffelselleriestampf mit Möhren: ++
Gemüse-Mix: +
Tiramisu-Creme: +

Asiatische Hühnchenpfanne mit Wasserkastanien – das Rezept

Saturday, September 22nd, 2012

Nachdem ich länger schon nichts Asiatisches mehr gekocht hatte, wollte ich mich heute nun endlich mal wieder an einem solchen Rezept versuchen. Dabei fiel meine Wahl auf eine Asiatische Hühnchenpfanne mit Wasserkastanien, die ich mit ein paar Mie-Nudeln als Sättigungsbeilage kombinierte. Ich liebe ja Wasserkastanien alleine wegen ihrer knackigen Struktur die auch nach langem Kochen erhalten bleibt und ihren etwas nussigen und leicht süßlichen Geschmack. Offiziell handelt es sich dabei übrigens nicht um eine Kastanienart, sondern die Knolle eines Wassergrases die im asiatischen Raum schon vor langem kultiviert wurde und in der dortigen Küche Verwendung findet. Europäische Gerichte damit sind mir damit aber bisher nicht bekannt, daher griff ich also zu einem asiatischen Rezept. Und das Ergebnis meines heutigen Kochexperiments konnte sich durchaus schmecken lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept in der üblichen Form hier einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

400 – 450g Hähnchenbrust
01 - Zutat Hühnchenbrust / Ingredient chicken breast

100g Stangensellerie (da ich keine frische beim Einkauf bekam, griff ich auf eingefrorene zurück)
02 - Zutat Stangensellerie / Ingredient celeriac

170g Wasserkastanien (Abtropfgewicht)
03 - Zutat Wasserkastanien / Ingredient water chestnuts

120g Mungobohnenkeimlinge
04 - Zutat Mungobohnenkeimlinge / Ingredient germlings

220g Asia-Gemüse (TK-Ware)
05 - Zutat Asia-Gemüse / Ingredient asian vegetable mix

2 Platten Mie-Nudeln
06 - Zutat Mie-Nudeln / Ingredient mie noodles

4-5 EL dunkle Sojasauce
07 - Zutat Sojasauce / Ingredient soy sauce

2 gestrichene TL Speisestärke
08 - Zutat Speisestärke / Ingredient starch

1 große Gemüsezwiebel (ca. 150 bis 170g)
09 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2-3 Zehen Knoblauch
10 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

250ml Geflügelbrühe
11 - Zutat Geflügelbrühe / Ingredient chicken stock

sowie 3-4 EL Rapsöl zum braten
12 - Zutat Rapsöl / Ingredient oil

Kommen wir nun zur Zubereitung. Dazu geben wir erst einmal die Mungobohnenkeimlinge und die Wasserkastanien in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
13 - Abgießen / Drain

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust gründlich
14 - Hähnchebrust waschen / Clean chicken breast

um sie dann in mundgerechte Streifen zu schneiden
15 - Hähnchebrust in Streifen schneiden / Cut chicken breast in slices

und in eine Schüssel zu geben, wo wir sie mit 2 EL Sojasauce übergießen
16 - Mit Sojasauce begießen / Dose with soy sauce

und mit 2 gestrichenen Teelöffeln Speisestärke bestäuben
16 - Speisestärke aufstreuen / Add starch

um dann alles gut miteinander zu vermischen und für mindestens 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank einziehen zu lassen.
18 - Vermengen / Mix

In der Zwischenzeit können wir den Stangensellerie in ca. 1 cm große Stücke schneiden,
19 - Sellerie schneiden / Cut celeriac

die Zwiebel schälen und mit dem Messer oder der Küchenmaschine zerkleinern
20 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

und schließlich noch die Knoblauchzehen schälen und ein kleine Stücke schneiden.
21 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

In einer größeren Pfanne oder (wenn vorhanden) einem Wok erhitzen wir nun 1,5 bis 2 EL Öl
22 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten die Zwiebeln darin glasig an.
23 - Zwiebeln andünsten / Braise onions

Dann geben wir den gehackten Knoblauch
24 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

und den Stangensellerie hinzu und braten sie für 2-3 Minuten mit an
25 - Sellerie anbraten / Roast celeriac

bevor wir dann auch das Asia-Gemüse,
26 - Gemüse addieren / Add vegetables

die Mungobohnenkeimlinge und die Wasserkastanien addieren
27 - Sprossen & Wasserkastanien beigeben / Add germlings & water chestnuts

und sie für weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem rühren anbraten lassen.
28 - anbraten / roast

Während das Gemüse in der Pfanne bruzzelt, kümmern wir uns um die Mie-Nudeln, die wir gemäß Packungsanleitung zubereiten. Da ich Instant Mie-Nudeln hatte, brauchte ich sie nur mit kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen zu lassen.
29 - Mie-Nudeln zubereiten / Cook mie noodles

Schließlich entnehmen wir das Gemüse aus der Pfanne und stellen es bei Seite
30 - Gemüse beiseite stellen / Remove vegetables from pan

um den Rest des Öls in die Pfanne zu geben
31 - Öl in Pfanne geben / Add oil

und dann die marinierten Hähnchebruststreifen darin scharf rundherum anzubraten.
32 - Fleisch anbraten / Fry chicken

Sind die Mie-Nudeln fertig durchgezogen, geben wir sie in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
33 - Nudeln abgießen / Drain noodles

Sobald das Fleisch schließlich gut durchgebraten ist, reduzieren wir die Hitze wieder auf mittlere Stufen und geben das Gemüse zurück in die Pfanne, um es einige Minuten mit dem Fleisch in der Pfanne weiter zu braten
34 - Gemüse hinzufügen / Add vegetables

bevor wir dann die abgetropften Mie-Nudeln hinzufügen, gut mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren und für 2-3 Minuten mit anbraten.
35 - Nudeln addieren / Add noodles

Dann gießen wir die Geflügelbrühe auf
36 - Geflügelbrühe angießen / Add chicken stock

und lassen alles für weitere fünf bis sechs Minuten bei gelegentlichem rühren vor sich hin braten. Dabei können wir es auch gleich mit etwas Sojasauce abschmecken
37 - Mit Sojasauce abschmecken / Taste with soy sauce

bis wir mit dem Geschmack schließlich zufrieden sind, was wir durch einfaches probieren schnell herausfinden können.
38 - probieren / try

Nun lassen wir es weiter braten bis die Gemüsebrühe vollständig eingekocht ist,
39 - braten / roast

dann können wir das Gericht sogleich servieren und genießen.
40 - Asiatische Hühnchenpfanne mit Wasserkastanien / Asia chicken noodles with water chestnuts - serviert

Und ich war mit dem Ergebnis wirklich zufrieden, denn die marinierten Hähnchenbruststreifen erwiesen sich als angenehm zart und saftig und in Kombination mit den zahlreichen Gemüsesorten inklusive den knackigen Wasserkastanien als kleines Highlight auch als sehr schmackhaft. Die beigefügten Mie-Nudeln taten als Sättigungsbeilage ihr übriges. Einziger Verbesserungsvorschlag wäre es, die Wasserkastanien das nächste Mal zu halbieren oder zu vierteln, denn sie erwiesen sich im Ganzen als doch recht groß. Eine Gefahr dass sie dann schneller zerkochen besteht bei diesem Gemüse ja glücklicherweise nicht.

41 - Asiatische Hühnchenpfanne mit Wasserkastanien / Asia chicken noodles with water chestnuts - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte: Meiner Berechnung nach kommt die komplette Zubereitung auf ca. 1700kcal, das heißt aufgeteilt auf 3 Portionen kommen wir auf ca. 560kcal pro Portion, teilen wir es in realistischere 4 Portionen auf liegen wir schließlich bei 425kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht sind das meiner Meinung nach absolut akzeptable Werte. Die Nudeln durch Reis zu ersetzen bringt meiner Berechnung nach übrigens nichts, das spart gerade mal 70kcal auf die gesamte Zubereitung. In der Summe also eine schnell zubereitet und leichte Mahlzeit, die ich absolut weiter empfehlen kann – mir auf jeden Fall hat sie sehr gut geschmeckt. 😉

Guten Appetit

dinner layers IX

Tuesday, January 17th, 2012

dinner layers IX

Die heutige Zusammenstellung (jeweils auf Sandwichbrot):
– Oben: Kochschinken auf Kräuterfrischkäse
– Mitte: Rindersalami auf Emmentaler
– Unten: Hähnchenbrust auf Irish mild Käse

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