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Chicken Biryani [17.05.2017]

Wednesday, May 17th, 2017

Zwar ging das Spargel-Special in unserem Betriesbrestaurant auch heute mit einem Frischem Spargel mit gebackenem Kalbsschnitze, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln weiter, doch aufgrund des hohen Preises von 7,10 Euro und der Tatsache dass mir der Spargel langsam schon zu den Ohren heraus zu kommen drohte, entschloss ich mich heute mal eine Spargel-Pause einzulegen und griff daher zum Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln Cashewkernen und Kokosraspeln, das im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde. Außerdem gab es bei Tradition der Region Schinkennudeln mit Ei und Tomate und an der Asia-Thai-Theke Gebratene Mienudeln verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce sowie Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce.

Chicken Biryani

Die mit Nüssen und Kokos versetzte Reisportion in der Mitte des Tellers war ursprünglich mal zu einer formschönen Halbkugel geformt gewesen, doch bereits nachdem die Thekenkraft mir das Gericht über die Theke gereicht hatte, begann das kleine “Kunstwerk” auseinander zu fallen. Das änderte aber glücklicherweise nichts am leckeren Geschmack dieser Sättigungsbeilage. Und auch die grünliche, würzig-pikante Sauce, mit der das Gericht serviert worde war erwies sich mal wieder als sehr lecker. Nur bei den panierten Hähnchenteilen, die darauf verteilt worden waren, muss ich ein klein wenig Kritik anbringen, denn sie waren alle recht klein geraten und dadurch beim Backen oder frittieren sehr knusprig geworden. Dennoch fand ich das Gericht in der Summe sehr gelungen.
Im Gegensatz zu gestern ließen sich die anderen Gäste heute nicht vom hohen Preis abschrecken und griffen verstärkt zum Kalbsschnitzel, womit diesem Gericht – wenn auch nur knapp – auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Aber das zweitplatzierte Chicken Biryani war ihm eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten schließlich die Schinkennudeln und auf Platz vier folgten die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: +
Sauce: ++
Reis mit Mandeln, Cashew & Kokos: ++

Prawn Biryani – Indisches Biryani mit Krabben [07.12.2013]

Saturday, December 7th, 2013

Aus gegebenem Anlass trafen wir uns heute in meiner alten Heimatstadt Bebra zum Mittagessen im Restaurant Rialto Tedsch, wo man neben einem breiten Angebot verschiedener italienischer Gerichte wie Pizza und Paste auch ein breites Angebot verschiedener indischer Gerichte auf der Speisekarte finden kann. Da ich die indische Küche ja sehr schätze, fiel meine Wahl nach nur kurzem Überlegen auf ein Prawn Biryani zum Preis von 12,50 Euro. Kein billiges Gericht, aber wie ich aus Erfahrung wusste war es jeden Cent davon absolut wert.

Prawn Biryani

Neben einigen großen King Prawns und kleinen Krabben fanden sich in dem ausgeklügelt gewürzten gebratenen Reisegericht auch Rosinen, Cashew-Nüssen, Zwiebeln, Mandelblättchen, Koriander und ein leichter Hauch von Safran. Ein gutes Biryani lebt und stirbt dabei aus meiner Sicht immer mit der Kombination der zahlreichen Gewürze, die in einem solchen Gericht verwendet. Und da hatte man bei diesem Prawn Biryani ein sehr gutes Händchen gezeigt und eine eine ausgewogene und überaus gelungene Kombination aus Schärfe und Würze erreicht. Da gab es absolut nichts zu meckern.

Sangeet in München [Qype]

Wednesday, September 16th, 2009

MuenchenEssen & TrinkenRestaurantsIndisch

Gestern bin ich mit zwei Kollegen chinesischer Herkunft in München angekommen und wollte noch etwas essen gehen. Mit Hilfe meiner iPhone App “AroundMe” stieß ich auf das Sangeet und konsultierte darauf hin Qype um die bisherigen Beurteilungen zu begutachten. Nachdem ich die durchgehend positiven Bewertungen gelesen hatte, entschieden wir uns dafür dort zu Abend zu essen. Freundlich wurden wir von einem Kellner mit Turban begrüßt und an unseren Platz geführt – trotz späteren Dienstag Abends waren doch relativ viele Tische besetzt.

Sangeet München

Ein Blick in die Speisekarte zeigte, dass die Preise für die exklusive Lage nahe des Odeonsplatzes angemessen waren: Sie gingen in etwa bei 10 bis 11 Euro los. Das Angebot war reichlich, ohne allzu überladen zu wirken: Einige indische Vorspeisen und viele verschiedene Gerichte nach Art des Fleisches bzw. Vegetarisch sortiert. Wir fanden Fisch, Huhn, Lamm-, Rind- und Schweinefleischgerichte sowie noch ein Angebot an verschiedenen Biryanis.

Speisekarte Sangeet

Neben einigen Gerichten fanden sich zwischen ein und fünf Chilischoten-Symbole, welche die Schärfe der Gerichte anzeigten. Ich entschied mich für das mit zwei Chilischoten markierte “Chicken Nilgiri” – einem Gericht mit Huhn, Rahmspinat, Chili, Safran und Kokos. Als Vorspeise wählten wir für alle überbackenes Naan. Hätten wir gewusst dass es auch ohne diese Bestellung einen Korb hauchdünnes Fladenbrot mit vier Saucen (mild, süß, leicht und sehr scharf) gab, hätten wir wohl darauf verzichtet.

Vorspeise mit 4 Saucen

An dieser Stelle sei noch vermerkt dass der Ober stets freundlich und aufmerksam war, ohne dabei jedoch auch nur einen Moment aufdringlich zu wirken. Er beriet wo es notwendig war und war auch gern zu einem kurzen Smalltalk bereit – ein sehr positives und lobenswertes Verhalten.
Nach recht kurzer Wartezeit wurden schließlich unsere Speisen in kleinen Messingtöpfen serviert – dazu gab es einen großen Teller mit Basmatireis für alle.

Chicken Nilgiri

Obwohl ich ein mit nur zwei Chilischoten markiertes Gericht gewählt hatte, musste ich schnell feststellen dass Schärfe hier wirklich ernst genommen wurde – nicht an europäische Geschmäcker angepasst wie man es so oft in indischen Restaurants erlebt. Und trotz des Tatsache dass ich scharf mag, kam ich bei meinem Chicken Nilgiri wirklich leicht ins Schwitzen. Also Vorsicht: Scharf heißt im Sangeet wirklich scharf – sogar sehr scharf. Ich möchte nicht wissen was das mit fünf Chilischoten markierte Chicken Madras auf meiner Zunge hervorgerufen hätte. 🙂
Alles in allem kann ich das Sangeet nur empfehlen. Die Preise für ein Abendessen sind zwar nichts für den kleinen Geldbeutel, aber für einen Liebhaber der indischer Küche ist dieses Restaurants nach meinem aktuellen Kenntnisstand eindeutig eine der ersten Adressen in München. Beide Daumen hoch!

Mein Beitrag zu Sangeet – Ich bin JaBB – auf Qype