Chicken Makhani – Indisches Butterhuhn – das Rezept

Zwar habe ich mit meinem Murgh Makhani vor drei Jahren bereits ein Rezept für indisches Butterhuhn vorgestellt, aber als ich dieses deutlich abweichende Rezept entdeckte, erschien es mir Wert ausprobiert zu werden. Aufgrund der Verwendung von Tomatenmark, Gemüsebrühe un vor allem Sahne ist es wahrscheinlich kein original indisches Rezept, sondern eher britisch-indische Fusionsküche, aber mich reizte vor allem das marinieren des Hähnchenfilets, das versprach dem Fleisch ein besonderes Aroma zu geben. Und mein Eindruck hatte mich mal wieder nicht getäuscht, denn das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch dieses Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für die Marinade

150g ungesalzene Cashewkerne
01 - Zutat Cashewkerne / Ingredient cashew

50g frischen Ingwer
02 - Zutat frischer Ingwer / Ingredient fresh ginger

2 Esslöffel Currypulver (mittelscharf)
03 - Zutat Curry / Ingredient curry

100g Tomatenmark
04 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

3-4 Knoblauchzehen
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Esslöffel Weißweinessig
06 - Zutat Weißweinessig / Ingredient white wine vinegar

200g Joghurt
07 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

Außerdem benötigen wir

750g Hähnchenbrustfilet
08 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breasts

1 mittelgroße Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

150ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Dose stückige Tomaten (400g)
11 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

50g Butter
06 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Stange Zimt
11 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

1/2 Teelöffel gemahlenen Kardamom
12 - Zutat Kardamom / Ingredient cardamom

100-150ml Sahne
13 - Zutat Sahne / Ingredient cream

zum Würzen Garam Masala, Bockshornkleesamen, Chiliflocken und Kreuzkümmel
14 - Zutat Gewürze / Ingredient seasonings

180g Basamtireis
15 - Zutat Basmatireis / Ingredient basmati rice

Da das Fleisch über Nacht, besser 24 Stunden, im Kühlschrank marinieren sollte, beginnen wir mit der Zubereitung schon am Vortag. Dazu rösten wir die Cashewkerne ohne Öl in einer Pfanne an
16 - Cashew anrösten / Brown cashew

streuen die beiden Esslöffel Curry ein
17 - Curry einstreuen / Add curry

und rösten es ebenfalls einige Minuten mit an, bis sich sein Geruch beginnt im Raum zu verbreiten. Das Ganze lassen wir dann etwas abkühlen.
18 - Curry anrösten / Brown curry

In der Zwischenzeit waschen wir unsere Hähnchebrustfilets, tupfen sie trocken
19 - Hähnchenbrüste waschen / Wash chicken breasts

und schneiden sie in mundgerechte Stücke, wobei wir überflüssiges Fett und Knochenreste entfernen.
20 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breasts

Außerdem schälen wir den Ingwer, zerkleinern ihn grob
21 - Ingwer schälen & grob zerteilen / Peel & hackle ginger

und schälen auch die Knoblauchzehen
22 - Knoblauch schälen / Peel garlic

um sie ebenfalls grob zu zerkleinern.
23 - Knoblauch grob zerteilen / Hackle garlic

Nun geben wir die angerösteten Cashewkerne samt Curry in einen Mixer,
24 - Cashewnüsse & Curry in Mixer geben / Put cashew & curry in blender

addieren Ingwer und Knoblauch
25 - Ingwer & Knoblauch addieren / Add ginger & garlic

und zerkleinern alles gründlich.
26 - Alles zerkleinern / Blend everything

Die Masse geben wir dann in eine Schüssel,
27 - Masse in Schüssel geben / Put in bowl

fügen das Tomatenmark,
28 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

die beiden Esslöffel Weißweinessig
29 - Weißweinessig addieren / Add white wine vinegar

sowie den Joghurt hinzu
30 - Joghurt dazu geben / Add yoghurt

und verrühren alles gut miteinander.
31 - Gründlich verrühren / Mix well

Bei Bedarf können wir natürlich auch noch einmal mit dem Pürierstab durch gehen, damit alles schön fein zerkleinert ist.
32 - Mit Pürierestab zerkleinern / Mince with immersion blender

Dann geben wir die zerkleinerte Hähnchenbrust in eine verschließbare Dose,
33 - Hähnchenbrustwürfel in Schüssel geben / Put chicken dices in bowl

geben die Joghurtmarinade hinzu
34 - Joghurtmischung hinzufügen / Add yoghurt mix

und vermischen alles gründlich miteinander. Die verschlossene Dose stellen wir anschließend in den Kühlschrank und lassen die Marinade einziehen. Dabei ist es hilfreich, alles hin und wieder erneut durchzumischen.
35 - Gründlich vermengen / Mix well

Am nächsten Tag:

Nachdem wir die Zwiebel gewürfelt haben,
36 - Zwiebel würfeln / Dice onion

zerlassen wir die Butter in einer höheren Pfanne,
37 - Butter erhitzen / Heat up butter

geben die zerkleinerte Zwiebel hinzu,
38 - Gewürfelte Zwiebel in Pfanne geben / Put diced onion in pan

addieren die Zimtstange
39 - Zimtstange hinzufügen / Add cinnamon stick

und streuen den halben Teelöffel Kardamom ein
40 - Kardamom einstreuen / Intersperse cardamom

um dann alles so lange anzudünsten, bis die Zwiebel weich und leicht glasig wird.
41 - Andünsten / Braise

Als nächstes geben wir das Hähnchen samt Marinade in die Pfanne,
42 - Hähnchen samt Marinade in Pfanne geben / Put chicken and marinade in pan

gießen die Gemüsebrühe hinzu, um die Paste etwas zu verflüssigen,
43 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable stock

lassen sie kurz aufkochen und dann für ca. 10 Minuten auf normaler Stufe weiter köcheln, wobei wir alles regelmäßig umrühren
44 - Aufkochen & köcheln lassen / Bring to a boil & let simmer

und mit einer kräftigen Portion Chiliflocken würzen sollten.
45 - Mit Chiliflocken würzen / Season with chili flakes

Anschließend geben wir die stückigen Tomaten mit in die Pfanne,
46 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

verrühren sie mit dem restlichen Pfanneninhalt, wobei wir es wiederum kurz zum aufkochen bringen,
47 - Verrühren & Aufkochen lassen / Mix & bring to boil

schmecken alles mit einer kräftigen Prise Garam Masala, Kreuzkümmel sowie etwas Bockshornkleesamen ab
48 - Mit Garam Masala & Bockshornkleesamen würzen / Season with garam masala & finugreek seeds

und lassen schließlich alles bei gelegentlichen rühren für 40 Minuten auf verminderter Stufe vor sich hin köcheln.
49 - Köcheln lassen / Let simmer

Nach etwas mehr als der Hälfte dieser 40 Minuten ist es an der Zeit, sich um den Reis zu kümmern. Dazu geben wir 800ml Wasser in einen Topf, verschließen diesen mit einem Deckel und bringen das Wasser zum kochen.
50 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

Außerdem ist es jetzt auch an er Zeit, die Sahne mit in die Pfanne zu geben,
51 - Sahne addieren / Add cream

sie wiederum gut zu verrühren, wobei wir noch einmal kurz die Stufe unserer Kochplatte erhöhen und alles wiederum aufkochen lassen,
52 - Verühren & kurz aufkochen / Mix & bring to a boil

und schließlich das Gericht noch einmal final mit den Gewürzen wie Garam Masala, Chiliflocken, Bockshornkleesamen und Kreuzkümmel abzuschmecken.
53 - Mit Kreuzkümmel abschmecken / Taste with cumin

Sobald das Wasser dann kocht, geben wir einen gehäuften Teelöffel Salz hinein,
54 - Wasser salzen / Salt water

schütten den Reis ins kochende Wasser
55 - Reis hinzufügen / Add rice

und lassen ihn bei geschlossenem Deckel auf niedrigster Stufe für 10-12 Minuten gar ziehen.
56 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Schließlich entfernen wir noch die Zimtstange aus unserem Curry,
57 - Zimtstange entfernen / Remove cinnamon stick

gießen den Reis ab, lockern ihn im noch heißen Topf etwas auf, verfeinern ihn bei Bedarf mit einem zusätzlichen Stück Butter
58 - Reis mit Buttern verfeinern / Refine rice with butter

und können das Gericht schließlich sofort servieren und genießen. Wer mag, kann alles noch mit frischem Koriander garnieren.
59 - Chicken Makhani - Served / Serviert

Es war zwar etwas mehr Sauce geworden als ich geplant hatte – daher habe ich die Mengenangaben hier im Rezept etwas angepasst – aber das änderte nichts daran dass mir mit diesem Gericht mal wieder ein sehr schmackhaftes Curry gelungen war. Die Sauce kombinierte sehr gelungen die Fruchtigkeit vom Tomaten und Tomatenmark mit der unterschwelligen und doch klaren Schärfe von Chili und Ingwer, den Gewürzen sowie dem nussigen Aroma der Cashewkerne. Und das Hähnchenfleisch hatte dank des Marinierens viel von diesem Geschmack angenommen und verschmolz nahtlos mit der Sauce. Dazu der lockere, mit Butter verfeinerte Basmatireis als Sättigungsbeilage und fertig war ein sehr gelungenes und leckeres Gericht, das ich wie bereits anfangs erwähnt der britsch-indischen Fusionsküche zuordnen würde. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

60 - Chicken Makhani - Side view / Seitenansicht

Guten Appetit

Tandoori vom Strauß mit Jasminreis [18.05.2017]

Die Spargelwoche ging auch am heutigen Donnerstag weiter und mit Frischem Spargel mit Schwarzwälder- und Wachholderschinken, zerlassener Butter und Salzkartoffeln stand auch eine klassische Variante dieses Gemüses auf der Speisekarte, das mich wirklich reizte. Ich war drauf und dran, bei diesem Angebot zuzugreifen, dann aber entdeckte ich im Abschnitt Globetrotter das Tandoori vom Strauß mit Jasminreis und überlegte kurz, dass Fleisch vom Laufvogel Strauß eindeutig exklusiver war als schnöder Spargel. Also änderte ich meine Entscheidung kurzfristig und griff dort zu. Zugegegeben: Das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Schmorzwiebeln und Country Potatoes bei Tradition der Region besaß natürlich auch seinen gewissen Reiz, aber so etwas kriegt man in unserem Betriebsrestaurant ja mit wiederkehrender Regelmäßigkeit. An der Asia-Thai-Angeboten wie Gebackene Ananas und Banane oder Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce hatte ich weniger Interesse. Zum Strauß-Tandoori gesellte sich aber noch ein Schälchen mit Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Ostrich tandoori with jasmin rice / Tandoori vom Strauß mit Jasminreis

Hinter dem Begriff TandoorI versteht man in der indischen Küche vor allem im Ofen zubereitete Gerichte, die aber nicht gezwungenermaßen mit der zugehörigen Gewürzmischung Tandoori Masala aus gemörserten Chilis, Kreuzkümmel und Koriandersamen mariniert sein müssen. Ich bezweifle jedoch, dass man dieses Gericht hier in einem dieser Tandur-Holzkohleöfen zubereitet hatte, viel mehr sah es wie ein typisches Curry oder ein Gulasch aus, in dem sich neben etwas Möhren und Zwiebeln vor allem einige große und viele kleine Stücke des Straußenfleischs fanden. Die Sauce war dabei nur leicht pikant und eher etwas süßlich, sprich nicht so wie ich es von einem Tandoori-Gericht erwartet hätte, aber trotzdem irgendwie ganz lecker. Dabei war das für Geflügel farblich recht dunkel geraten, eher wie Wild, aber sowohl was die zarte und saftige Konsistenz als auch den Geschmack anging konnte es wirklich überzeugen. Dabei kann ich den Geschmack nicht wirklich beschreiben, er erinnert weniger an typsiches Geflügel, sondern hat irgendwie eine eigene Note. Muss man glaube ich probiert haben, um das zu verstehen – mit jedenfalls hat es gut geschmeckt. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Jasminreis eine überaus schmackhafte Curry-Zubereitung, die durch die knackigen Erbsen und die leider bereits ein klein wenig zerkochten Möhren gelungen ergänzt wurden.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich das klassische Holzfällersteak ganz vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich den Spargel, der aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den drittplatzierten Asia-Gerichten besaß. Mit geringem Abstand folgte dann das Straußen-Tandoori auf einem guten vierten Platz. Ich hatte ja etwas mehr Experimentierfreude von meinen “Mitessern” erwartet, zumal Strauß inzwischen ja auch nicht mehr so exotisch ist, aber die Volksmeinung hatte gezeigt, dass man wohl doch lieber zu dem greift, was man kennt. 😉

Mein Abschlußurteil:
Tandoori vom Strauß: ++
Jasminreis: ++
Erbsen: ++
Möhren +

Fischpfanne Tandoori mit Kokosreis [03.03.2017]

Nachdem ich gestern wegen eines Technikertermins und Homeoffice das Mittagessen in unserem Betriebsrestaurant leider verpasst hatte, war heute wieder ein normales Mittagessen zur üblichen Zeit angesetzt. Auf der Speisekarte fanden sich ein Mexikanischer Tortillawrap mit Hackfleischfüllung, Sour Creme und Salat im Abschnitt Vitality, ein Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region, im eine Fischpfanne Tandoori mit Kokosreis odder Naan Brot und indischer Joghurtsauce bei Globetrotter und schließlich Gebackene Ananas und Banane sowie San Seit Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und griff ohne großes Zögern zur Fischpfanne Tandoori, die ich mir – obwohl das frische Naan wirklich gut aussah – mit Reis servieren ließ.

Fish tandoori / Fischpfanne Tandoori

Die Zubereitung des Currys, wenn man es so nennen darf, bestand aus vielen Karottenscheiben, sowie einigen Fischwürfeln, ich meine es war Seelachs, und Meeresfrüchten, die in einer würzigen, leicht scharfen und gleichzeitig fruchtigen Tomaten-Joghurtsauce mit dem typischen Tandoori-Aroma serviert worden war. Hätte zwar gerne etwas mehr Fisch und/oder Meeresfrüchte in der Zubereitung seien können, aber prinzipiell sehr lecker. Dazu passte natürlich gut die mehr als ausreichend große Portion Reis mit leichter Kokosnote. Ich konnte mit meiner Entscheidung zufrieden sein.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sah es zuerst so aus, als würde die Tandoori-Fischpfanne hier einen klaren Sieg erringen, doch der Mexikanische Wrap erfreute sich auch sehr großer Beliebtheit und konnte schließlich das indische Fischgericht um eine knappe Nasenlänge überrunden und somit auf Platz zwei verdrängen. Auf dem dritten Platz lag der Apfelstrudel und knapp dahinter auf Platz vier schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Fischpfanne Tandoori: ++
Kokosreis: ++

Chicken Biryani [01.02.2017]

Zum heutigen Mittwoch fanden sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gleich zwei Gerichte, die mein näheres Interesse weckten. Zum einen war dies das Chicken Biryani – Gebratener Basmatireis mit gebackenen Hühnchen, Mandeln, Cashewkernen und Kokosmilch bei Globetrotter, ein Gericht dass ich schon häufiger, z.B. hier oder hier, probiert und für exzellent befunden hatte. Zum anderen die Gnocchi mit Lachswürfeln in Limonensauce bei Vitality, die meines Kenntnisstandes nach heute Premiere hatten, also das erste Mal angeboten wurden. Eigentlich hätte ich ja den Neuling probieren sollen, aber meine Erinnerungen an das hiesige Biryani waren so gut, dass ich mich schließlich doch für das Reisgericht entschied und damit gleichzeitig gegen meine weitere Angewohnheit verstieß, nach Möglichkeit nicht zwei mal die selbe Sättigungsbeilage an aufeinander folgenden Tagen zu essen – denn ich hatte ja gestern bereits gebratenen Reis verzehrt. Den Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit hausgemachten Krautsalat und Kartoffelknödel bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Gemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

Chicken Biryani

Die gebackenen panierten Hähnchenstücke waren auch dieses Mal wieder etwas kleinteilig und bestanden aus viel Panade und wenig Fleisch – ein Problem das ich schon beim letzten Mal bemängelt hatte. Die Reiszubereitung, sprich das Biryani, war aber auch heute wieder vorzüglich gelungen und konnte mit ihrer Gewürzkombination, dem Gemüse und den Nüssen auch dieses Mal bei mir punkten. Und die würzige, leicht scharfe Sauce ergänzte Hähnchen und Reis wunderbar und komplettierte das Gericht sehr gelungen. Ich war trotz kleinerer Mängel auch heute wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, sah man heute dass sich Biryani und Schweinebraten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Ich war am Ende aber der Meinung, dass sich der Schweinebraten mit hauchdünnem Vorsprung durchsetzen konnte – wobei ich aber auch berücksichtigte dass sich, als ich den Speiseraum verließ, eine kleine Schlange vor der Braten-Theke gebildet hatte, während vor der anderen Ausgabetheke kaum Leute warteten. Auf dem dritten Platz folgten die Gnocchi mit Lachs und Platz vier belegten heute die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen: +
Sauce: ++
Biryani: ++

Kichererbsencurry mit Pommes Frites [18.05.2015]

Neben einem Würstchengulasch mit Pommes Frites als Zusatzangebot standen heute mehrere Klassiker unseres Betriebsrestaurants auf der Speisekarte: Zum einen das von mir sehr geschätzte Kichererbsencurry auf indische Art mit Basamatireis bei Vitality, außerdem Tiroler Gröst’l mit Spiegelei bei Tradition der Region, Canneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter sowie schließlich Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili. Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse an der Asia-Thai-Theke. Einen kurzen Moment liebäugelte ich zwar mit dem Tiroler Gröst’l, schwenkte aber dann doch auf das Kichererbsencurry um. Auf Anregung eines Kollegen, der vor mir das selbe Gericht wählte, ließ ich den Reis allerdings durch Pommes Frites ersetzten, die ich mir noch mit etwas Ketchup garnierte. Eine ungewöhnliche Kombination, ich weiß, aber dennoch wert sie mal auszuprobieren – zumal es nicht mit Mehrkosten verbunden war. Außerdem gesellte sich noch ein Becherchen frischer Erdbeeren aus dem heutigen Desser-Angebot auf mein Tablett.

Chickpea curry with french fries / Kichererbsencurry mit Pommes Frites

Leider waren die Pommes Frites bereits leicht abgekühlt und auch an Salz fehlte es – mal wieder – etwas, aber dennoch erwiesen sie sich als durchaus geeignete Sättigungsbeilage zu dem pikant gewürzten Curry aus Kichererbsen, Möhren und Frühlingszwiebeln. Ich hatte ja befürchtet, dass vor allem der Ketchup und die dickflüssige Sauce des Curry nicht miteinander harmonieren könnten, doch zum Glück war das ein Irrtum. Und auch Pommes garniert mit der würzige Currysauce erwiesen sich als überaus gelungene Kombination. Das Ermutigt doch tatsächlich ein wenig, mal öfters von den vorgefertigten Menus abzuweichen und neue Kombinationen zu probieren. Mal schauen wann sich das nächste Mal die Gelegenheit dazu ergibt. Und auch an den frischen, nur ganz leicht gezuckerten Erdbeeren gab es nichts auszusetzen. Nur bei den Pommes Frites muss ich – aus bereits genannten Gründen – leider etwas in der Wertung abziehen.
Und es sah heute tatsächlich danach aus, als würde sich das vegetarische Kichererbsencurry – allerdings in seiner ursprünglichen Variante mit Basmati-Reis – den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Geschmäcker der anderen Gäste waren allerdings sehr breit gestreut und es gab keinen wirklich klaren Favoriten, dennoch sah ich das Curry mit hauchdünnem Vorsprung vor dem Wurstgulasch auf Platz zwei, das wiederum auch nur knapp vor dem somit drittplatzierten Tiroler Gröstl lag. Cannelloni und Asia-Gerichte teilten sich schließlich Platz vier – hier war kein klarer Favorit auszumachen.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Pommes Frites: +
Erdbeeren: ++