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Pikant-cremiges Linsen-Dal mit Kokosmilch – das Rezept

Freitag, März 12th, 2021

Heute wollte ich mal wieder einen kleinen Ausflug in die indische Küche wagen und mir ein leckeres Dal mit roten Linsen und Kokosmilch zubereiten. Und weil ich Gerichte mit Fleisch bevorzuge, habe ich noch ein paar Putenstreifen hinzugefügt, das ist aber optional. 😉 Unter dem Oberbegriff Dal fasst man in der indischen und pakistanischen Küche Gerichte zusammen, die vorwiegend mit Hülsenfrüchten (also Linsen, Kichererbsen, Bohnen oder Erbsen) zubereitet werden und dort zu den Grundnahrungsmitteln zählen. Normalerweise zerfallen die Hülsenfrüchte dabei durch eine lange Kochzeit zu eine Art Brei, der wie in dieser Gegend der Welt üblich mit vielen Gewürzen abgeschmeckt wird. Da ich in diesem Rezept rote Linsen mit geringer Kochzeit verwendete, ging die Zubereitung aber angenehm schnell und erwies sich als überaus lecker. Dazu kochte ich mir dann noch etwas Basamati-Reis als Sättigungsbeilage, aber auch Naan oder einfach ein Fladenbrot hätte gut dazu gepasst. Natürlich möchte ich es nicht versäumen, dieses Rezept hier in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

  • 2-3 größere Schalotten oder eine mittlere Zwiebel
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm)
  • 1 Chilischote
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 250g rote Linsen
  • 200g passierte Tomaten
  • 400g Tomaten in Stücken
  • 400ml Kokosmilch
  • 350g Putenschnitzel (optional)
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • Ghee oder Kokosöl zum braten
  • Salz, Pfeffer und Chiliflocken zum abschmecken
  • 150g Basamati-Reis
  • evtl. etwas Joghurt und/oder eine Frühlingszwiebel zum garnieren
  • Vor der eigentlichen Zubereitung müssen wir wie üblich erst einmal ein paar Zutaten vorbereiten. Wir schälen also die Schalotten und würfeln sie,
    01 - Dice shallots / Schalotten würfeln

    schälen den Ingwer und reiben ihn,
    02 - Peel ginger / Ingwer schälen 03 - Grate ginger / Ingwer reiben

    entkernen und zerkleinern die Chilischote,
    04 - Cut chili / Chili zerkleinern

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehe(n)
    05 - Mince garlic / Knoblauch zerkleinern

    und schneiden schließlich noch die Putenschnitzel in Streifen um sie rundherum mit etwas Salz und Pfeffer zu würzen.
    06 - Cut turkey in stripes / Pute in Streifen schneiden 07 - Season turkey with salt & pepper /  Pute mit Salz & Pfeffer würzen

    Anchließend kann es endlich mit dem eigentlichen Kochen losgehen. Dazu erhitzen wir etwas Ghee oder Kokosöl in einer hohen Pfanne auf erhöhter Stufe
    08 - Melt ghee in pan / Butterschmalz in Pfanne erhitzen

    und geben die gewürzten Putenstreifen hinein um sie über 6-8 Minuten scharf von allen Seiten anzubraten, wobei gerne ein paar Röstaromen entstehen dürfen.
    09 - Put turkey stripes in pan / Putenstreifen in Pfanne geben 10 - Sear turkey stripes / Putenstreifen scharf anbraten

    Die fertig gebratenen Putenstreifen entnehmen wir dann erst mal wieder aus der Pfanne und stellen sie bei Seite. Wer das Gericht vegetarisch zubereiten möchte, kann diese Schritte natürlich getrost überspringen und mit dem folgenden Schritt beginnen. 😉
    12 - Put seared turkey stripes aside / Angebratene Putenstreifen bei Seite stellen

    Nun schalten wir die Platte auf mittlere Stufe, geben – ggf. unter Zugabe von etwas mehr Ghee – die gewürfelten Schalotten in die Pfanne, fügen den geriebenen Ingwer hinzu
    13 - Put diced shallot in pan / Gewürfelte Schalotten in Pfanne geben 14 - Add grated ginger / Geriebenen Ingwer dazu geben

    und addieren auch gleich die zerkleinerte Chilischote, um alles für 2-3 Minuten anzudünsten.
    15 - Add chili / Chili addieren 16 - Braise / Andünsten

    Als nächstes geben wie auch die zerkleinerten Knoblauchzehen dazu, dünsten alles weiter an
    17 - Put garlic in pan / Knoblauch in Pfanne geben 18 - Braise garlic / Knoblauch andünsten

    und streuen dann den Teelöffel Kurkuma ein, den wir ebenfalls kurz mit angehen lassen
    19 - Add turmeric / Kurkuma einstreuen 20 - Braise turmeric / Kurkuma andünsten

    bevor wie schließlich auch die ungekochten Linsen hinzufügen und für 1-2 Minuten unter gelegentlichem rühren auch mit andünsten.
    21 - Add red lentils / Rote Linsen dazu geben 22 - Braise lentils / Linsen andünsten

    Das Ganze löschen wir dann mit den passierten Tomaten ab, geben die stückigen Tomaten
    23 - Deglaze with sieved tomatoes / Mit passierten Tomaten ablöschen 24 - Add chunky tomatoes / Tomatenstücke dazu geben

    sowie die Kokosmilch hinzu und verrühren alles gründlich miteinander um es kurz aufkochen zu lassen.
    25 - Add coconut milk / Kokosmilch addieren 26 - Stir thoroughly & bring to a boil / Gründlich verrühren & aufkochen lassen

    Dabei würzen wir das Gericht mit einem gehäuften Teelöffel Kreuzkümmel, etwas Salz und Pfeffer
    27 - Season with cumin / Mit Kreuzkümmel würzen 28 - Taste with salt & pepper / Mit Salz & Pfeffer abschmecken

    sowie mehr oder weniger Chiliflocken – die Menge ist dabei abhängig wie scharf die zuvor hinzugefügte Chili war.
    29 - Spice with chili flaked / Mit Chiliflocken schärfen

    Während das Gericht dann auf reduzierter Stufe für 20-30 Minuten vor sich hin köchelt bis die Linsen gar sind, setzen wir einen kleinen Topf mit 400ml Wasser zum kochen des Basmati-Reis auf.
    30 - Bring water in pot to a boil / Wasser in Topf erhitzen

    Während unser Linsen-Dal vor sich hin köchelt, sollten wir es hin und wieder umrühren und geben bei Bedarf noch etwas mehr Wasser hinzu damit nichts anbrennen kann.
    31 - Gelegentlich umrühren / Stir occasionally 32 - Add water if necessary / Bei Bedarf Wasser dazu geben

    Außerdem können wir zwischendurch auch die zuvor angebratenen Putenstreifen zurück in die Pfanne geben, sie verrühren und wieder heiß werden lassen.
    33 - Put turkey back in pan / Putenstreifen zurück in Pfanne geben 34 - Stir in turkey & let get hot / Pute verrühren & heiß werden lassen

    Sobald das Wasser dann kocht, können wir es mit einem Teelöffel Salz (gern auch mehr) versehen und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen – 7-8 Minuten sollten in der Regel reichen.
    35 - Salt water / Wasser salzen 36 - Cook rice / Reis kochen

    Wenn die Linsen dann gar sind und das Gericht sich auf die richtige dickflüssige Konsistenz reduziert hat, schmecken wir es bei Bedarf noch einmal mit den Gewürzen ab. Ich fand dass vor allem viel Schärfe hier gut passte, aber das muss jeder natürlich für sich selbst entscheiden.
    37 - Taste with seasonings / Mit Gewürzen abschmecken

    Den fertig gekochten Reis gießen wir schließlich ab, stellen den Topf zurück auf die ausgeschaltet aber noch heiße Kochplatte und lockern den Reis etwas mit einer Gabel auf um ihn ausdampfen zu lassen. Außerdem können wir ihn noch mit eine Stück Butter verfeinern, die wir im heißen Reis unter rühren schmelzen lassen.
    38 - Loosen rice with fork / Reis mit Gabel auflockern 39 - Refine rice with butter / Reis mit Butter verfeinern

    Danach können wir das fertige Gericht auch schon servieren und genießen. Wer mag garniert es dabei noch mit einem kräftigen Klecks Joghurt und etwas Frühlingszwiebel-Röllchen – denn das Auge isst ja mit. 😉
    40 - Hot & creamy lentil dal with coconut cream - Served / Scharfes & cremiges Linsen Dal mit Kokosmilch - Serviert

    Ich war wirklich begeistert wie man mit so wenigen Zutaten ein so leckeres Gericht zaubern konnte. Die Schärfe der Chilis und des Ingwer harmonierte wunderbar mit der fruchtigen Note von Tomaten und Kokosmilch. Die al dente gekochten roten Linsen gaben dem dank der Kokosmilch schön cremigen Gericht dabei die notwendige Substanz und passten mit ihrem Geschmack ebenfalls wunderbar in die Gesamtkomposition. Und Mit Hilfe des Joghurt aus der Garnitur konnte man die Schärfe bei Bedarf etwas dämpfen – kann ich also sehr empfehlen. Die angebratenen und trotzdem wunderbar zarten Putenstreifen rundeten das Gericht schließlich noch sehr gelungen ab, aber ich kann es mir auch gut als rein vegetarische Speise vorstellen. Schon verständlich dass so etwas in Indien und Pakistan zu den Grundnahrungsmitteln zählt. 😉

    41 - Hot & creamy lentil dal with coconut cream - Side view  / Scharfes & cremiges Linsen Dal mit Kokosmilch - Seitenansicht

    Vielleicht hätte noch eine leichte Zitrussnote gut hierzu gepasst, leider hatte ich keine Zitronen oder Limonen im Haus, aber im Nachhinein gesehen hätte dies noch einen interessanten zusätzlichen Geschmacksaspekt hinzugefügt. Aber es gibt ja unzählige verschiedene Dal-Rezepte und das war bestimmt nicht das letzte Gericht dieser Art, die ich zubereitet habe. Vielleicht das nächste mal mit Bohnen, Erbsen, Kichererbsen oder einer anderen Art Linsen – ich werde einfach mal schauen was ich noch in dieser Richtung finde. Dieses Dal hat auf jeden Fall viel Potential und könnte sich schnell zu einem neuen Lieblingsgericht von mir entwickeln. 😁

    Guten Appetit

    Für Pinterest:
    Pikant-cremiges Linsen Dal mit Kokosmilch

    Chicken Makhani – Indisches Butterhuhn – das Rezept

    Montag, Mai 29th, 2017

    Zwar habe ich mit meinem Murgh Makhani vor drei Jahren bereits ein Rezept für indisches Butterhuhn vorgestellt, aber als ich dieses deutlich abweichende Rezept entdeckte, erschien es mir Wert ausprobiert zu werden. Aufgrund der Verwendung von Tomatenmark, Gemüsebrühe un vor allem Sahne ist es wahrscheinlich kein original indisches Rezept, sondern eher britisch-indische Fusionsküche, aber mich reizte vor allem das marinieren des Hähnchenfilets, das versprach dem Fleisch ein besonderes Aroma zu geben. Und mein Eindruck hatte mich mal wieder nicht getäuscht, denn das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch dieses Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    Für die Marinade

    150g ungesalzene Cashewkerne
    01 - Zutat Cashewkerne / Ingredient cashew

    50g frischen Ingwer
    02 - Zutat frischer Ingwer / Ingredient fresh ginger

    2 Esslöffel Currypulver (mittelscharf)
    03 - Zutat Curry / Ingredient curry

    100g Tomatenmark
    04 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    3-4 Knoblauchzehen
    05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    2 Esslöffel Weißweinessig
    06 - Zutat Weißweinessig / Ingredient white wine vinegar

    200g Joghurt
    07 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

    Außerdem benötigen wir

    750g Hähnchenbrustfilet
    08 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breasts

    1 mittelgroße Zwiebel
    09 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    150ml Gemüsebrühe
    10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    1 Dose stückige Tomaten (400g)
    11 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

    50g Butter
    06 - Zutat Butter / Ingredient butter

    1 Stange Zimt
    11 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

    1/2 Teelöffel gemahlenen Kardamom
    12 - Zutat Kardamom / Ingredient cardamom

    100-150ml Sahne
    13 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    zum Würzen Garam Masala, Bockshornkleesamen, Chiliflocken und Kreuzkümmel
    14 - Zutat Gewürze / Ingredient seasonings

    180g Basamtireis
    15 - Zutat Basmatireis / Ingredient basmati rice

    Da das Fleisch über Nacht, besser 24 Stunden, im Kühlschrank marinieren sollte, beginnen wir mit der Zubereitung schon am Vortag. Dazu rösten wir die Cashewkerne ohne Öl in einer Pfanne an
    16 - Cashew anrösten / Brown cashew

    streuen die beiden Esslöffel Curry ein
    17 - Curry einstreuen / Add curry

    und rösten es ebenfalls einige Minuten mit an, bis sich sein Geruch beginnt im Raum zu verbreiten. Das Ganze lassen wir dann etwas abkühlen.
    18 - Curry anrösten / Brown curry

    In der Zwischenzeit waschen wir unsere Hähnchebrustfilets, tupfen sie trocken
    19 - Hähnchenbrüste waschen / Wash chicken breasts

    und schneiden sie in mundgerechte Stücke, wobei wir überflüssiges Fett und Knochenreste entfernen.
    20 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breasts

    Außerdem schälen wir den Ingwer, zerkleinern ihn grob
    21 - Ingwer schälen & grob zerteilen / Peel & hackle ginger

    und schälen auch die Knoblauchzehen
    22 - Knoblauch schälen / Peel garlic

    um sie ebenfalls grob zu zerkleinern.
    23 - Knoblauch grob zerteilen / Hackle garlic

    Nun geben wir die angerösteten Cashewkerne samt Curry in einen Mixer,
    24 - Cashewnüsse & Curry in Mixer geben / Put cashew & curry in blender

    addieren Ingwer und Knoblauch
    25 - Ingwer & Knoblauch addieren / Add ginger & garlic

    und zerkleinern alles gründlich.
    26 - Alles zerkleinern / Blend everything

    Die Masse geben wir dann in eine Schüssel,
    27 - Masse in Schüssel geben / Put in bowl

    fügen das Tomatenmark,
    28 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

    die beiden Esslöffel Weißweinessig
    29 - Weißweinessig addieren / Add white wine vinegar

    sowie den Joghurt hinzu
    30 - Joghurt dazu geben / Add yoghurt

    und verrühren alles gut miteinander.
    31 - Gründlich verrühren / Mix well

    Bei Bedarf können wir natürlich auch noch einmal mit dem Pürierstab durch gehen, damit alles schön fein zerkleinert ist.
    32 - Mit Pürierestab zerkleinern / Mince with immersion blender

    Dann geben wir die zerkleinerte Hähnchenbrust in eine verschließbare Dose,
    33 - Hähnchenbrustwürfel in Schüssel geben / Put chicken dices in bowl

    geben die Joghurtmarinade hinzu
    34 - Joghurtmischung hinzufügen / Add yoghurt mix

    und vermischen alles gründlich miteinander. Die verschlossene Dose stellen wir anschließend in den Kühlschrank und lassen die Marinade einziehen. Dabei ist es hilfreich, alles hin und wieder erneut durchzumischen.
    35 - Gründlich vermengen / Mix well

    Am nächsten Tag:

    Nachdem wir die Zwiebel gewürfelt haben,
    36 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    zerlassen wir die Butter in einer höheren Pfanne,
    37 - Butter erhitzen / Heat up butter

    geben die zerkleinerte Zwiebel hinzu,
    38 - Gewürfelte Zwiebel in Pfanne geben / Put diced onion in pan

    addieren die Zimtstange
    39 - Zimtstange hinzufügen / Add cinnamon stick

    und streuen den halben Teelöffel Kardamom ein
    40 - Kardamom einstreuen / Intersperse cardamom

    um dann alles so lange anzudünsten, bis die Zwiebel weich und leicht glasig wird.
    41 - Andünsten / Braise

    Als nächstes geben wir das Hähnchen samt Marinade in die Pfanne,
    42 - Hähnchen samt Marinade in Pfanne geben / Put chicken and marinade in pan

    gießen die Gemüsebrühe hinzu, um die Paste etwas zu verflüssigen,
    43 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable stock

    lassen sie kurz aufkochen und dann für ca. 10 Minuten auf normaler Stufe weiter köcheln, wobei wir alles regelmäßig umrühren
    44 - Aufkochen & köcheln lassen / Bring to a boil & let simmer

    und mit einer kräftigen Portion Chiliflocken würzen sollten.
    45 - Mit Chiliflocken würzen / Season with chili flakes

    Anschließend geben wir die stückigen Tomaten mit in die Pfanne,
    46 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

    verrühren sie mit dem restlichen Pfanneninhalt, wobei wir es wiederum kurz zum aufkochen bringen,
    47 - Verrühren & Aufkochen lassen / Mix & bring to boil

    schmecken alles mit einer kräftigen Prise Garam Masala, Kreuzkümmel sowie etwas Bockshornkleesamen ab
    48 - Mit Garam Masala & Bockshornkleesamen würzen / Season with garam masala & finugreek seeds

    und lassen schließlich alles bei gelegentlichen rühren für 40 Minuten auf verminderter Stufe vor sich hin köcheln.
    49 - Köcheln lassen / Let simmer

    Nach etwas mehr als der Hälfte dieser 40 Minuten ist es an der Zeit, sich um den Reis zu kümmern. Dazu geben wir 800ml Wasser in einen Topf, verschließen diesen mit einem Deckel und bringen das Wasser zum kochen.
    50 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

    Außerdem ist es jetzt auch an er Zeit, die Sahne mit in die Pfanne zu geben,
    51 - Sahne addieren / Add cream

    sie wiederum gut zu verrühren, wobei wir noch einmal kurz die Stufe unserer Kochplatte erhöhen und alles wiederum aufkochen lassen,
    52 - Verühren & kurz aufkochen / Mix & bring to a boil

    und schließlich das Gericht noch einmal final mit den Gewürzen wie Garam Masala, Chiliflocken, Bockshornkleesamen und Kreuzkümmel abzuschmecken.
    53 - Mit Kreuzkümmel abschmecken / Taste with cumin

    Sobald das Wasser dann kocht, geben wir einen gehäuften Teelöffel Salz hinein,
    54 - Wasser salzen / Salt water

    schütten den Reis ins kochende Wasser
    55 - Reis hinzufügen / Add rice

    und lassen ihn bei geschlossenem Deckel auf niedrigster Stufe für 10-12 Minuten gar ziehen.
    56 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    Schließlich entfernen wir noch die Zimtstange aus unserem Curry,
    57 - Zimtstange entfernen / Remove cinnamon stick

    gießen den Reis ab, lockern ihn im noch heißen Topf etwas auf, verfeinern ihn bei Bedarf mit einem zusätzlichen Stück Butter
    58 - Reis mit Buttern verfeinern / Refine rice with butter

    und können das Gericht schließlich sofort servieren und genießen. Wer mag, kann alles noch mit frischem Koriander garnieren.
    59 - Chicken Makhani - Served / Serviert

    Es war zwar etwas mehr Sauce geworden als ich geplant hatte – daher habe ich die Mengenangaben hier im Rezept etwas angepasst – aber das änderte nichts daran dass mir mit diesem Gericht mal wieder ein sehr schmackhaftes Curry gelungen war. Die Sauce kombinierte sehr gelungen die Fruchtigkeit vom Tomaten und Tomatenmark mit der unterschwelligen und doch klaren Schärfe von Chili und Ingwer, den Gewürzen sowie dem nussigen Aroma der Cashewkerne. Und das Hähnchenfleisch hatte dank des Marinierens viel von diesem Geschmack angenommen und verschmolz nahtlos mit der Sauce. Dazu der lockere, mit Butter verfeinerte Basmatireis als Sättigungsbeilage und fertig war ein sehr gelungenes und leckeres Gericht, das ich wie bereits anfangs erwähnt der britsch-indischen Fusionsküche zuordnen würde. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

    60 - Chicken Makhani - Side view / Seitenansicht

    Guten Appetit

    Tandoori vom Strauß mit Jasminreis [18.05.2017]

    Donnerstag, Mai 18th, 2017

    Die Spargelwoche ging auch am heutigen Donnerstag weiter und mit Frischem Spargel mit Schwarzwälder- und Wachholderschinken, zerlassener Butter und Salzkartoffeln stand auch eine klassische Variante dieses Gemüses auf der Speisekarte, das mich wirklich reizte. Ich war drauf und dran, bei diesem Angebot zuzugreifen, dann aber entdeckte ich im Abschnitt Globetrotter das Tandoori vom Strauß mit Jasminreis und überlegte kurz, dass Fleisch vom Laufvogel Strauß eindeutig exklusiver war als schnöder Spargel. Also änderte ich meine Entscheidung kurzfristig und griff dort zu. Zugegegeben: Das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Schmorzwiebeln und Country Potatoes bei Tradition der Region besaß natürlich auch seinen gewissen Reiz, aber so etwas kriegt man in unserem Betriebsrestaurant ja mit wiederkehrender Regelmäßigkeit. An der Asia-Thai-Angeboten wie Gebackene Ananas und Banane oder Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce hatte ich weniger Interesse. Zum Strauß-Tandoori gesellte sich aber noch ein Schälchen mit Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

    Ostrich tandoori with jasmin rice / Tandoori vom Strauß mit Jasminreis

    Hinter dem Begriff TandoorI versteht man in der indischen Küche vor allem im Ofen zubereitete Gerichte, die aber nicht gezwungenermaßen mit der zugehörigen Gewürzmischung Tandoori Masala aus gemörserten Chilis, Kreuzkümmel und Koriandersamen mariniert sein müssen. Ich bezweifle jedoch, dass man dieses Gericht hier in einem dieser Tandur-Holzkohleöfen zubereitet hatte, viel mehr sah es wie ein typisches Curry oder ein Gulasch aus, in dem sich neben etwas Möhren und Zwiebeln vor allem einige große und viele kleine Stücke des Straußenfleischs fanden. Die Sauce war dabei nur leicht pikant und eher etwas süßlich, sprich nicht so wie ich es von einem Tandoori-Gericht erwartet hätte, aber trotzdem irgendwie ganz lecker. Dabei war das für Geflügel farblich recht dunkel geraten, eher wie Wild, aber sowohl was die zarte und saftige Konsistenz als auch den Geschmack anging konnte es wirklich überzeugen. Dabei kann ich den Geschmack nicht wirklich beschreiben, er erinnert weniger an typsiches Geflügel, sondern hat irgendwie eine eigene Note. Muss man glaube ich probiert haben, um das zu verstehen – mit jedenfalls hat es gut geschmeckt. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Jasminreis eine überaus schmackhafte Curry-Zubereitung, die durch die knackigen Erbsen und die leider bereits ein klein wenig zerkochten Möhren gelungen ergänzt wurden.
    Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich das klassische Holzfällersteak ganz vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich den Spargel, der aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den drittplatzierten Asia-Gerichten besaß. Mit geringem Abstand folgte dann das Straußen-Tandoori auf einem guten vierten Platz. Ich hatte ja etwas mehr Experimentierfreude von meinen „Mitessern“ erwartet, zumal Strauß inzwischen ja auch nicht mehr so exotisch ist, aber die Volksmeinung hatte gezeigt, dass man wohl doch lieber zu dem greift, was man kennt. 😉

    Mein Abschlußurteil:
    Tandoori vom Strauß: ++
    Jasminreis: ++
    Erbsen: ++
    Möhren +

    Fischpfanne Tandoori mit Kokosreis [03.03.2017]

    Freitag, März 3rd, 2017

    Nachdem ich gestern wegen eines Technikertermins und Homeoffice das Mittagessen in unserem Betriebsrestaurant leider verpasst hatte, war heute wieder ein normales Mittagessen zur üblichen Zeit angesetzt. Auf der Speisekarte fanden sich ein Mexikanischer Tortillawrap mit Hackfleischfüllung, Sour Creme und Salat im Abschnitt Vitality, ein Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region, im eine Fischpfanne Tandoori mit Kokosreis odder Naan Brot und indischer Joghurtsauce bei Globetrotter und schließlich Gebackene Ananas und Banane sowie San Seit Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und griff ohne großes Zögern zur Fischpfanne Tandoori, die ich mir – obwohl das frische Naan wirklich gut aussah – mit Reis servieren ließ.

    Fish tandoori / Fischpfanne Tandoori

    Die Zubereitung des Currys, wenn man es so nennen darf, bestand aus vielen Karottenscheiben, sowie einigen Fischwürfeln, ich meine es war Seelachs, und Meeresfrüchten, die in einer würzigen, leicht scharfen und gleichzeitig fruchtigen Tomaten-Joghurtsauce mit dem typischen Tandoori-Aroma serviert worden war. Hätte zwar gerne etwas mehr Fisch und/oder Meeresfrüchte in der Zubereitung seien können, aber prinzipiell sehr lecker. Dazu passte natürlich gut die mehr als ausreichend große Portion Reis mit leichter Kokosnote. Ich konnte mit meiner Entscheidung zufrieden sein.
    Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sah es zuerst so aus, als würde die Tandoori-Fischpfanne hier einen klaren Sieg erringen, doch der Mexikanische Wrap erfreute sich auch sehr großer Beliebtheit und konnte schließlich das indische Fischgericht um eine knappe Nasenlänge überrunden und somit auf Platz zwei verdrängen. Auf dem dritten Platz lag der Apfelstrudel und knapp dahinter auf Platz vier schließlich die Asia-Gerichte.

    Mein Abschlußurteil:
    Fischpfanne Tandoori: ++
    Kokosreis: ++

    Chicken Biryani [01.02.2017]

    Mittwoch, Februar 1st, 2017

    Zum heutigen Mittwoch fanden sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gleich zwei Gerichte, die mein näheres Interesse weckten. Zum einen war dies das Chicken Biryani – Gebratener Basmatireis mit gebackenen Hühnchen, Mandeln, Cashewkernen und Kokosmilch bei Globetrotter, ein Gericht dass ich schon häufiger, z.B. hier oder hier, probiert und für exzellent befunden hatte. Zum anderen die Gnocchi mit Lachswürfeln in Limonensauce bei Vitality, die meines Kenntnisstandes nach heute Premiere hatten, also das erste Mal angeboten wurden. Eigentlich hätte ich ja den Neuling probieren sollen, aber meine Erinnerungen an das hiesige Biryani waren so gut, dass ich mich schließlich doch für das Reisgericht entschied und damit gleichzeitig gegen meine weitere Angewohnheit verstieß, nach Möglichkeit nicht zwei mal die selbe Sättigungsbeilage an aufeinander folgenden Tagen zu essen – denn ich hatte ja gestern bereits gebratenen Reis verzehrt. Den Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit hausgemachten Krautsalat und Kartoffelknödel bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Gemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

    Chicken Biryani

    Die gebackenen panierten Hähnchenstücke waren auch dieses Mal wieder etwas kleinteilig und bestanden aus viel Panade und wenig Fleisch – ein Problem das ich schon beim letzten Mal bemängelt hatte. Die Reiszubereitung, sprich das Biryani, war aber auch heute wieder vorzüglich gelungen und konnte mit ihrer Gewürzkombination, dem Gemüse und den Nüssen auch dieses Mal bei mir punkten. Und die würzige, leicht scharfe Sauce ergänzte Hähnchen und Reis wunderbar und komplettierte das Gericht sehr gelungen. Ich war trotz kleinerer Mängel auch heute wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl.
    Sah man sich bei den anderen Gästen um, sah man heute dass sich Biryani und Schweinebraten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Ich war am Ende aber der Meinung, dass sich der Schweinebraten mit hauchdünnem Vorsprung durchsetzen konnte – wobei ich aber auch berücksichtigte dass sich, als ich den Speiseraum verließ, eine kleine Schlange vor der Braten-Theke gebildet hatte, während vor der anderen Ausgabetheke kaum Leute warteten. Auf dem dritten Platz folgten die Gnocchi mit Lachs und Platz vier belegten heute die Asia-Gerichte.

    Mein Abschlußurteil:
    Hähnchen: +
    Sauce: ++
    Biryani: ++

    Kichererbsencurry mit Pommes Frites [18.05.2015]

    Montag, Mai 18th, 2015

    Neben einem Würstchengulasch mit Pommes Frites als Zusatzangebot standen heute mehrere Klassiker unseres Betriebsrestaurants auf der Speisekarte: Zum einen das von mir sehr geschätzte Kichererbsencurry auf indische Art mit Basamatireis bei Vitality, außerdem Tiroler Gröst’l mit Spiegelei bei Tradition der Region, Canneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter sowie schließlich Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili. Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse an der Asia-Thai-Theke. Einen kurzen Moment liebäugelte ich zwar mit dem Tiroler Gröst’l, schwenkte aber dann doch auf das Kichererbsencurry um. Auf Anregung eines Kollegen, der vor mir das selbe Gericht wählte, ließ ich den Reis allerdings durch Pommes Frites ersetzten, die ich mir noch mit etwas Ketchup garnierte. Eine ungewöhnliche Kombination, ich weiß, aber dennoch wert sie mal auszuprobieren – zumal es nicht mit Mehrkosten verbunden war. Außerdem gesellte sich noch ein Becherchen frischer Erdbeeren aus dem heutigen Desser-Angebot auf mein Tablett.

    Chickpea curry with french fries / Kichererbsencurry mit Pommes Frites

    Leider waren die Pommes Frites bereits leicht abgekühlt und auch an Salz fehlte es – mal wieder – etwas, aber dennoch erwiesen sie sich als durchaus geeignete Sättigungsbeilage zu dem pikant gewürzten Curry aus Kichererbsen, Möhren und Frühlingszwiebeln. Ich hatte ja befürchtet, dass vor allem der Ketchup und die dickflüssige Sauce des Curry nicht miteinander harmonieren könnten, doch zum Glück war das ein Irrtum. Und auch Pommes garniert mit der würzige Currysauce erwiesen sich als überaus gelungene Kombination. Das Ermutigt doch tatsächlich ein wenig, mal öfters von den vorgefertigten Menus abzuweichen und neue Kombinationen zu probieren. Mal schauen wann sich das nächste Mal die Gelegenheit dazu ergibt. Und auch an den frischen, nur ganz leicht gezuckerten Erdbeeren gab es nichts auszusetzen. Nur bei den Pommes Frites muss ich – aus bereits genannten Gründen – leider etwas in der Wertung abziehen.
    Und es sah heute tatsächlich danach aus, als würde sich das vegetarische Kichererbsencurry – allerdings in seiner ursprünglichen Variante mit Basmati-Reis – den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Geschmäcker der anderen Gäste waren allerdings sehr breit gestreut und es gab keinen wirklich klaren Favoriten, dennoch sah ich das Curry mit hauchdünnem Vorsprung vor dem Wurstgulasch auf Platz zwei, das wiederum auch nur knapp vor dem somit drittplatzierten Tiroler Gröstl lag. Cannelloni und Asia-Gerichte teilten sich schließlich Platz vier – hier war kein klarer Favorit auszumachen.

    Mein Abschlußurteil:
    Kichererbsencurry: ++
    Pommes Frites: +
    Erdbeeren: ++

    Ente in Mangosauce [14.05.2015]

    Donnerstag, Mai 14th, 2015
    Duck in mango sauce / Ente in Mangosauce

    Heute gab es mal nichts zu Mittag, dafür gönnte ich mir aber zum Abendbrot etwas besonderes: Ente in Mangosauce, ein indisches Gericht aus dem Restaurant Tadsch Rialto im nordhessischen Bebra. Normalerweise ziehe ich es ja vor, so etwas direkt im Restaurant zu essen, ich wurde aber überstimmt und wir ließen uns die Gerichte liefern. Dadurch war die Präsentation nicht ganz so gelungen, aber das änderte glücklicherweise nichts am leckeren Geschmack. Die fruchtige und gleichzeitig leicht scharfe Sauce, in der man Ingwer und Knoblauch heraus schmecken konnte, passte wunderbar zu der knusprig gebackenen und anschließend in Streifen geschnittenen Entenbrust. Dazu gab es mit frischem Koriander und Erbsen versetzten Basmatireis. Mit 13,50 Euro nicht gerade günstig, aber die Größe der Portion und die gute Qualität rechtfertigte den Preis meiner Meinung nach. Ob dazu unbedingt ein Salat serviert werden muss, sei dabei mal so dahin gestellt – von einem indischen Restaurant hatte ich das nicht erwartet – aber hier hatte man sich wohl deutschem Gebaren angepasst. Aber die Ente in Mangeosauce muss ich bei Gelegenheit auch mal probieren zu kochen – so schwer sollte das ja nicht sein.

    Tandoori Chicken & Gemüse-Biryani – das Rezept

    Sonntag, Juni 23rd, 2013

    Schon seit längerem hatte ich nichts Indisches mehr zubereitet. Daher wollte ich mich heute mal an etwas ran wagen, von dem ich bisher aufgrund seiner Vielzahl an verschiedenen Gewürzen immer etwas zurück geschreckt bin: dem Biryani. Und da ich nicht ganz auf Fleisch verzichten wollte, entschied ich mich ein Hähnchen in einer einfachen Tandoori-Knoblauch-Marinade dazu zu reichen, natürlich in Joghurt mariniert wie es sich für indische Gerichte gehört. Alternativ könnte man natürlich auch einfach etwas Fleisch anbraten und unter der Biryani mischen, so etwas habe ich schon bei verschiedenen indischen Restaurants gesehen und probiert. Aber ein scharfes Tandoori-Chicken unter das Biryani mischen hätte das Biryani in diesem Fall wohl eher kaputt gemacht, daher hatte ich beides lieber separat zubereitet und serviert. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form kurz vorzustellen.

    Was brach man also für 3-4 Portionen?

    400g Hähnchenbrust
    01 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

    Für die Marinade

    120g Joghurt
    02 - Ingredient Joghurt / Ingredient yoghurt

    1-2 Zehen Knoblauch (Je nach Geschmack)
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    1 bis 1 1/2 EL Tandoori-Paste
    04 - Zutat Tandoori-Paste / Ingredient tandoori

    Für das Biryani

    175g Basamati-Reis
    05 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

    1 mittlere Zwiebel
    14 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    100g Erbsen (Am besten wäre natürlich TK-Ware oder frische, ich hatte aber leider nur Dosenware im Haus)
    06 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    225g Blumenkohl
    07 - Zutat Blumenkohl / Ingredient coliflower

    1 große Möhre
    08 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

    60g Rosinen
    09 - Zutat Rosinen / Ingredient raisins

    6 Nelken
    10 - Zutat Nelken / Ingredient cloves

    6 Kardamom-Kapseln
    11 - Zutat Kardamom-Kapseln / Ingredient cardamom capsules

    1 Lorbeerblatt
    12 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bayleaf

    1 Stange Zimt
    13 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

    60g rote Linsen
    15 - Zutat rote Linsen / Ingredient red lentils

    1 EL Kreuzkümmel
    16 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

    1 EL Kurkuma
    17 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

    600ml Gemüsebrühe
    18 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    sowie etwas Öl zum braten
    und etwas Pfeffer und Salz zum würzen

    Das Hähnchen sollte einige Stunden, besser noch über Nacht, in der Marinade liegen. Daher beginnen wir am besten möglichst früh damit, schon einmal die Marinade zuzubereiten. Dazu schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie sehr fein
    19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    um sie dann gemeinsam mit dem Esslöffel Tandoori-Paste in zum Joghurt zu geben
    20 - Knoblauch& Tandoori zum Joghurt geben / Add garlic and tandoori to yoghurt

    und alles gut miteinander zu verrühren.
    21 - Gut verrühren / Mix well

    Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust gründlich, tupfen sie trocken
    22 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

    und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel.
    23 - Hähnchenbrust in Würfel schneiden / Dice chicken breast

    Diese Fleischwürfel geben wir dann in ein verschließbare Behältnis, gießen die Marinade darüber, vermischen alles gut miteinander
    24 - Mit Marinade übergießen / Douse with marinade

    und lassen das ganze dann verschlossen im Kühlschrank für mindestens 3-4 Stunden durchziehen. Zwischendurch sollte wir es natürlich mal umrühren.
    25 - Geschlossen marinieren lassen / Marinate closed

    Für die eigentlich Zubereitung beginnen wir dann mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten für das Biryani. Dazu schälen wir die Zwiebel und würfeln sie dann fein – wahlweise mit dem Messer oder der manuellen Küchenmaschine.
    26 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

    Dann schälen wir die Möhre
    27 - Möhre schälen / Peel carrot

    und schneiden sie in kleine Würfel.
    28 - Möhre würfeln / Dice carrot

    Außerdem brechen wir die Kardamom-Kapseln mit dem flachen Seite eines Messers etwa auf, damit sie ihren Geschmack entfalten können
    29 - Kardamonkapseln aufbrechen / Break up cardamom capsules

    und zerbrechen die Zimtstange etwas.
    30 - Zimtstange zerbrechen / break up cinnamon stick

    Nun können wir mit dem eigentlichen Kochen beginnen. Dazu erhitzen wir einen Esslöffel Öl in einem größeren Topf
    31 - Olivenöl erhitzen / Heat up oil

    und schwitzen unsere zerkleinerte Zwiebel darin glasig an.
    32 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

    Anschließend geben wir die gewürfelte Möhre,
    33 - Möhren addieren / Add carrots

    die Erbsen,
    34 -  Erbsen hinzu geben / Add peas

    den Blumenkohl,
    35 - Blumenkohl beigeben / Add coliflower

    die Rosinen
    36 - Rosinen dazu / Add raisins

    sowie den Reis in den Topf
    37 - Reis hinzufügen / Add rice

    und gießen alles mit der Gemüsebrühe auf.
    38 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

    Außerdem waschen wir die Linsen in einem Sieb etwas aus, lassen sie abtropfen
    39 - Linsen auswaschen / Wash lentils

    und geben sie ebenfalls mit in den Topf.
    40 - Linsen hinzufügen / Add lentils

    Nun folgen die Nelken, die aufgebrochenen Kardamom-Kapseln,
    41 - Nelken & Kardamom hinein / Add cloves & cardamom

    die zerbrochene Zimtstange und das Lorbeerblatt.
    42 - Zimtstange & Lorbeerblatt addieren / Add cinnamon stick & bayleaf

    Abschließend würzen wir alles mit je einem Esslöffel Kreuzkümmel
    43 - Kreuzkümmel hinzufügen / Add cumin

    sowie Kurkuma
    44 - Kurkuma einstreuen / Add curcuma

    und verrühren alles gut, um es dann kurz aufkochen zu lassen
    45 - verrühren und aufkochen / Mix and boil up

    und lassen es dann für ca. 15 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln. Dabei schmecken wir es noch einmal mit etwas Pfeffer und Salz ab.
    46 - köcheln und mit Pfeffer & Salz abschmecken / Simmer and season with pepper & salt

    Kurz vor Garende des Biryani erhitzen wir dann etwas Öl in einer Pfanne
    47 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und braten unsere marinierten Hähnchenwürfel darin rundherum an.
    48 - Tandoori-Hähnchen anbraten / Roast tandoori chicken

    Schließlich entfernen wir das Lorbeerblatt, die Zimtstange, die Kardamom-Kapseln und die Nelken und lassen den Biryani-Reis noch geschlossen einige Minuten ziehen, damit der Reis die restliche Flüssigkeit aufsaugen kann.
    49 - Gewürze entfernen / Remove spices

    Anschließend können wir das Gericht mit einem Schälchen frischen Joghurt-Dip servieren und genießen.
    50 - Tandoori Chicken & Biryani - Serviert / Served

    Die Hähnchen-Würfel waren durch das marinieren in der Joghurt-Tandoori-Marinade sowohl angenehm zart als auch überaus pikant geworden. Gemeinsam mit der deutlichen Knoblauch-Note ein wirklicher Genuss. Dazu passte das exotisch und interessant gewürzte Biryani mit seiner bunten Gemüse-Mischung wunderbar. Garniert mit etwas frischen Joghurt eine sehr leckere Sättigungsbeilage, die ich mir aber auch ohne Fleisch als rein vegetarisches Hauptgericht vorstellen könnte. Nur sollte man wenn möglich doch eher „richtige“ TK-Erbsen oder frische Ware nehmen, die Dosen-Erbsen waren nicht so ganz das Wahre.

    51 - Tandoori Chicken & Biryani - CloseUp

    Um ehrlich zu sein hatte ich befürchtet, dass der Joghurt in der Marinade beim anbraten etwas flocken könnte, doch das hatte sich glücklicherweise als Irrtum heraus gestellt. Eventuell hätte man die Hähnchenbrust-Würfel außerdem noch auf Holzspieße (die ich aber leider nicht im Haus hatte) stecken und dann anbraten oder gar grillen können. Aber das ist natürlich nur eine theoretische Überlegung, ich war letztlich mit dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auch so zufrieden und kann das zugrunde liegende Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

    Also: Guten Appetit
    /a