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Orange Motorleuchte

Donnerstag, Juli 12th, 2012

Orange Motorleuchte

Heute früh hatte ich die S-Bahn knapp verpasst und entschloss mich mal wieder dazu mit meinem JaBBmobil (Auto) zur Arbeit zu fahren. Als ich den Zündschlüssel im Schloß drehte und die Zündung aktivierte musste ich jedoch mit Erschrecken sehen, dass neuerdings die orange Motorleuchte dauerhaft leuchtete. Bin zwar ohne Probleme zur Arbeit gekommen und habe auch keine Veränderung im Fahrverhalten erkennen können, aber so ein Signal sollte man natürlich auch nicht ignorieren. Werd mich mal Schlau machen und wahrscheinlich zur Werkstatt fahren müssen. Früher haben die Dinger ja noch in bestimmten Takten geblinkt was einen Hinweis darauf gab was da jetzt genau kaputt ist, aber heute geht das leider nur noch über elektronisches Auslesen des Bordcomputers.
Ich befürchte fast, dass das teuer werden könnte…

Nachtrag: War in der Werkstatt gewesen und habe das Ganze mal überprüfen und elektronisch aus dem Bordcomputer auslesen lassen. Angeblich war eine niedrige Batteriespannung und ein damit verbundener Schaltfehler in der Motorelektronik die Ursache – man hat den Fehler zurückgesetzt und die Motorlampe damit wieder deaktiviert – wenn sie aber noch mal angehen sollte, muss ich wohl noch mal vorbei kommen. Bleibt zu hoffen dass sich das Problem damit erledigt hat – ich bin auf jeden Fall froh dass es nichts schlimmeres (und kostspieligeres) gewesen ist – so bin ich mit grad mal 26 Euro weg gekommen.

Verspätungen, Batterieprobleme, Natur-Knusper, Clementine & Banane

Mittwoch, April 13th, 2011

Natur-Knusper, Clementine & Banane

Der Tag fing wirklich ganz „toll“ an. Nachdem ich meine Streifenkarte am S-Bahnhof abgestempelt hatte, kamen die ersten Lautsprecherdurchsagen dass es zu Verspätungen kommen würde. Zuerst die vor meiner Linie fahrenden S-Bahn mit 20 bis 30 Minuten, dann auch meine Linie mit 30 bis 40 Minuten Verspätung. Alles wegen einer Signalstörung am Ostbahnhof hier in München. Super – da blieben mir jetzt mehrere Möglichkeiten: Entweder ich warte bei der heute herrschenden Eiseskälte mehr als eine halbe Stunde auf die S-Bahn, ich fahre mit der Tram zur U-Bahn und komme irgendwie per U-Bahn und via Bus zur Arbeit oder aber ich fahre mit dem Auto. Da mir die erste Möglichkeit zu langwierig und die zweite Möglichkeit zu kompliziert erschien, entschied ich mich für das Auto, welches ich wie ich zugeben muss schon seit fast zwei Wochen nicht mehr bewegt hatte. Nachdem ich eingestiegen und den Zündschlüssel gedreht hatte, leuchteten zwar die Lampen auf und der Motor hustete kurz, wobei ich das drehen der Lichtmaschine deutlich vernahm, doch der Motor wollte nicht starten. Super! Die Batterie war fast leer und die verbleibende Energie reichte nicht zum Anlassen. Zum Glück habe ich eine tragbare Starthilfe im Kofferraum, so dass ich mir hier selbst helfen konnte – und siehe da: Nachdem ich das Gerät angeschlossen hatte, ließ sich der Motor starten und ich konnte mich endlich auf den Weg zur Arbeit begeben. Zum Glück lud sich die Batterie während der Fahrt soweit wieder auf, dass ich frohen Mutes bin heute Abend wieder Problemlos mit dem Wagen zurück zu kommen. Was für ein Morgen….

Berchtesgadener Land Natur-Knusper - Content

Das schrie erst mal nach einem kleinen Morgensnack. Dabei fiel meine Wahl heute auf etwas Obst in Form von Banane und Clementine sowie einem 150g Becher Berchtesgadener Land Natur-Knusper, einer Kombination aus 137g ungesüßtem Naturjoghurt und 13g Müsli-Mix aus Weizen, Hafer, Gerste Cranberry, Hirse, Mais und Reis zum selber mischen. Mit 99kcal pro 100g bzw. 148,5kcal pro Becher lag diese Mischung was die Nährwerte anging gleich auf mit dem „Urigen“ von gestern morgen – und somit einigermaßen leicht. Hier war der Joghurt allerdings meiner Meinung nach wirklich ohne jeglichen Zusatz von Zucker und Naturbelassen. Schmeckt nicht jedem, aber mir gefällts. Der Zucker versteckt sich aber natürlich in dem Müsli-Mix, dessen Komponenten eindeutig stark gezuckert sind. Aber die Menge bewegte noch absolut im aktzeptablen Bereich – ich kann dem Natur-Knusper auch weiterhin meine volle Empfehlung aussprechen.

Guten Appetit

Der Winter ist zurück…

Samstag, März 6th, 2010


Der Winter ist zurück

… und zwar gleich ziemlich heftig. Mindestens 15cm Schnee habe ich heute früh vom Auto kehren dürfen – und alles über Nacht gefallen. Als ich am gestrigen Abend ankam waren die Straßen noch vollkommen frei gewesen – keine Spur von Schnee. Wirklich unglaublich – habe zwar mit Schneefall gerechnet, aber dass es gleich so heftig wird habe ich nicht gedacht…

Schnapszahl

Montag, Mai 4th, 2009


Schnapszahl (fast)

… knapp verpasst.
Mist! 😉

Das wars…. – ein Nachruf

Sonntag, Mai 3rd, 2009

Das wars. Ende. Schluß. Aus. Das JaBB-Mobil hat nach vielen Jahren Dienst unter meiner Knute und einer Gesamtlebensdauer von fast 20 Jahren den Geist aufgegeben.

JaBB-Mobil

Viel habe ich mit ihm erlebt, weite Strecken bin ich mit ihm gefahren und meistens hat es mir treue Dienste geleistet. Ich denke da nur an die Reise nach Karlsbad sowie Pilsen und Chomutov, aber auch das die Geschichte mit dem Bremsenfestfraß, die mir einige Sorgen bereitet hat. (siehe: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5). Irgendwann musste es ja mal soweit sein. Und heute war nun der Tag: Ich war gerade auf halben Weg von Jena nach Frankfurt und von der Autobahn abgefahren, um noch einen kurzen Abstecher zu machen, da fiel mein Blick auf die Temperaturanzeige in der Konsole und ich musste mit großem Erschrecken sehen, dass die Temperatur sich bereits im roten Bereich befand. Zum Glück hatte ich jemand zur Hand, der sich mit Autos auskennt und eine Begutachtung vornehmen konnte. Und diese Diagnose fiel leider niederschmetternd aus. Zylinderkopfdichtung defekt, Reparatur ziemlich teuer, lohnt bei dem Wagen nicht mehr – und eine Weiterfahrt bis Frankfurt keinesfalls empfehlenswert. Zumindest nicht wenn nicht es nicht darauf anlegen würde, mit Motorschaden irgendwo liegen zu bleiben. Damit endet das lange Leben meines guten alten JaBB-Mobils.
War auf jeden Fall ein sehr trauriger Moment, die gute alte Blechkiste war mir echt ans Herz gewachsen. Zum Glück konnte ich noch einen Ersatzwagen organisieren, ansonsten wäre ich echt aufgeschmissen gewesen.

Freie Bahn

Freitag, April 24th, 2009

Normalerweise bin ich es ja gewohnt am Freitag im Stau zu stehen – man sehe dazu nur hier, hier oder hier. Am Wochenende wollen eben zu viele Leute aus Frankfurt raus. Doch heute habe ich eine wirklich einfache Lösung für dieses Problem gefunden: Man fährt einfach eine Stunde später.

Freie Bahn

Heute bin ich mal erst gegen 19:00 Uhr aufgebrochen und erlebte die A5 in Richtung Norden vollkommen Staufrei. Nicht einmal ernstzunehmenden zähfließenden Verkehr musste ich erleben. Natürlich waren wieder die üblichen Idioten unterwegs, die jegliche Rücksicht und den gesunden Menschenverstand offensichtlich ablegen, sobald sie in ihre übermotorisierte Schwanzverlängerung steigen – aber daran gewöhne ich mich glaube ich langsam. Einziger wirklich erwähnenswerter Vorfall fand mit einem einem Motorrad mit einem Pärchen darauf statt, das mir während eines Überholvorgangs einiger LKWs und eines Transporters hinten an der Stoßstange klebte und dabei mich bedrängte, ja regelrecht Nötigte, obwohl ich schlecht bei meiner Eigengeschwindigkeit in die winzige Lücke zwischen zwei der rechts fahrenden Fahrzeugen ziehen konnte. Und das in einer Zone mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 km/h. Ein ganz kurzer Tipp aufs Bremspedal und das dadurch erfolgte aufleuchten der Bremsleuchten ließ sie – wohl aus Schreck – aber etwas zurückfallen. Ist nicht die feine englische Art, aber war das Verhalten des Motorradfahrers auch nicht. Natürlich konnte der Fahrer es nicht lassen, mich nachdem ich rübergezogen war um sie nach Beendigung des Überholvorgangs vorbeizulassen, ziemlich eng zu schneiden und vor mir stark zu bremsen, um kurz darauf voll aufzudrehen und davon zu brausen. Idioten! 😉
Na ja – was solls. Aufregen bringt da nichts – auf deutschen Autobahnen herrscht nun mal offenbar Narrenfreiheit – zumindest so lange keine sichtbare Polizei in der Nähe ist. Sobald jedoch ein Wagen in grün-weißer (oder heutzutage eher blau-silberner) Lackierung auftaucht verhalten sich die meisten seltsamerweise immer verkehrstechnisch sehr gesittet. Finde es sehr bedauerlich dass das nicht allgemein so sein kann – das würde viele Staus und Unfälle verhindern. Aber was rede ich – das ist ja eh ein Kampf gegen Windmühlen…. seufz

Dauerstau

Montag, April 13th, 2009

Nicht dass ich etwas anderes als einen Stau erwartet hätte, aber dass es so schlimm werden würde hätte ich nicht gedacht. Auf dem Rückweg von Jena in Richtung Frankfurt hatte ich im Kreis Hersfeld-Rotenburg einen kurzen Zwischenstopp eingelegt. Bis dorthin war die A4 noch recht frei gewesen und ich konnte die Strecke von Jena bis zur Abfahrt Wildeck-Hönebach ohne erwähnenswerte Behinderungen zurücklegen. Anschließend erreichte ich gegen kurz vor 16.00 Uhr die Autobahnauffahrt auf die A4 bei Bad Hersfeld – und konnte schon dort die Blechlawine sehen die sich dort entlangwälzte. Zuerst dachte ich noch dass es sich nur um einen kurzzeitigen Stau handelte, doch das erwies sich als Fehleinschätzung.

Megastau

Die komplette A4 bis hin zum Kirchheimer Dreieck war ein ständiger Stop- and Go-Verkehr, wobei das Stop überwiegte. So brauchte ich fast eine Stunde, um überhaupt einmal auf die A5 zu kommen. Dort wurde es zwar zu Beginn wenig besser, aber als sich die A7 abteilte kam es wegen ständigen Spurwechsels seitens der anderen Verkehrsteilnehmer erst mal wieder zum Quasi-Stillstand. Bei jeder weiteren Auffahrt einer anderen Autobahn folgte wieder etwas zähfließender Verkehr. Um das ganze nicht unnötig in die Länge zu dehnen: ich brauchte letztlich fast 4 Stunden für eine Strecke, die man normalerweise in unter 2 Stunden befahren könnte. Aber es hätte auch schlimmer kommen können. Es ist echt ein Kreuz mit dem Auto zu reisen – gerade auf dieser vielbefahrenen Autobahn. Ich sollte mal schauen ob ich die Strecke über die A7 und die A66 in Richtung Offenbach nicht Staufreier zurücklegen kann.

Stau und Standstreifen-Fehlbenutzung

Freitag, April 10th, 2009

Ich bin erst heute zurück in Richtung Norden gefahren – in der irrigen Annahme den Osterstaus dadurch irgendwie entgehen zu können. Am Anfang sahs auch noch ganz gut aus, aber irgendwann stand ich dann im Stop- and Go-Verkehr, der sich über eine Stunde lang hinzog, mal mit flüssigeren Stellen, aber meist nur im Schneckentempo.

A5 Stau Ostern 2009

Einen wirklichen Grund für die Staus in Form eines Unfalls oder ähnlichem habe ich nur kurz vor der 10km Baustelle auf der A5 bei Mücke erkennen können, denn hier meinten viele noch schnell auf den linken, in einigen 100m endeten Fahrstreifen ausscheren zu müssen, um noch einmal schnell einige Autos zu überholen und sich vorne wieder reindrängen zu müssen. Aber das scheint ja normal zu sein – auch wenn ich solche Autofahrern auf dem linken Streifen verhungern lassen und ihnen keine Lücke zum wiedereinscheren geben würde. 😉
Was mir auffiel war, dass immer wenn ein Auto auf dem Standstreifen stand, sei es wegen defektem Kühler oder um ein Kind mal schnell „Pipi“ machen zu lassen (alles heute gesehen), staute sich der Verkehr und floß wieder einigermassen flüssig, sobald dieser Wagen passiert war. Typischer Gafferstau – so meine Vermutung.
Am allerschlimmsten empfand ich heute aber jene Verkehrsteilnehmer, die meinten im Affentempo auf dem Standstreifen vorbeirasen zu können, den Blinker dabei nach rechts gesetzt, sobald ein Raststätten- oder Parkplatz-Schild am Horizont auftauchte. Ob der Parkplatz nun 1000m oder 5km entfernt war, schien ihnen egal.

Standstreifenfehlbenutzung

Und mir kann auch keiner erzählen, dass alle diese Leute ach so dringend parken müssen. Und dass sie dabei die auf dem Standstreifen stehenden defekte Wagen gefährden ist ihnen scheinbar auch egal – ich habe einen Beinahe-Unfall beobachten können, als ein Kombi, der mit 80-100 km/h über den Standstreifen heizte und dabei eine mit geöffneter Motorhaube stehende Limousine erst recht spät sah, aber mit einer scharfen Bremsung gerade noch rechtzeitig zum stehen kam, begleitet vom Hupen der anderen Verkehrsteilnehmer.
Ich habe ja nichts dagegen, die Standstreifen-Abkürzung zu verwenden, wenn man nur noch 500m oder 1000m vor einer Ausfahrt oder einem Parkplatz ist – wobei Parkplätze in solchen Fällen ja eher zum schnellen Überholen einiger Autos im Stau und weniger zum Parken genutzt werden – aber jedes in der Ferne auftauchende Rast- bzw. Parkplatz-Schild als fadenscheinige Entschuldigung zu verwenden, auf den Standstreifen auszuscheren halte ich für falsch – gerade weil einige, wie ich auch beobachten können, dann nicht mal auf den Parkplatz fahren, sondern kurz vorher wieder in den normalen Verkehr einscheren. Na ja, ändern kann ichs eh nicht, aber zumindest kann ich meinem Unmut bezüglich dieser Rücksichtslosigkeit hier ein wenig Luft machen. Wenn jemand dahingehend anderer Meinung ist, würde ich mich über ein Kommentar sehr freuen…

PS: Ausnahme sind natürlich hier bestimmte Autobahnabschnitte wie zum Beispiel nahe des Frankfurter Kreuzes, wo die Benutzung der Standspur bei starkem Verkehrsaufkommen explizit erlaubt ist und über entsprechende Schilder freigegeben wird.

Als kleiner Nachtrag dazu noch folgendes:

§ 2 Abs. 1 StVO: Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen. Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn.
-> Also ist die Benutzung eines Seitenstreifens durch fahrende Fahrzeuge schon einmal unzulässig.

Eine Standspur auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen ist kein Teil derselben Fahrbahn, sondern als Randstreifen nur für das Halten und Benutzen in Notfällen (§ 18 Abs. 8 StVO) bestimmt, also für den fließenden Verkehr gesperrt. Damit liegt bei der -verbotswidrigen- Benutzung des Seitenstreifens auch kein verbotenes Rechtsüberholen vor, sondern nur ein Verstoß gegen § 2 Abs. 1 StVO (s.o.).
Ggf. kann aber das Überholen auf der Standspur den weiteren Begriff des Überholens des § 315c Abs. 1 Nr. 2 Strafgesetzbuch (Straßenverkehrsgefährdung) erfüllen!

Ein Verzögerungsstreifen vor einer Ausfahrt ist straßenbautechnisch eine vorübergehende Verbreiterung der Fahrbahn und dient dem Abbiegen von der Autobahn. Ihre Benutzung durch den durchgehenden Verkehr ist ebenso wie bei einer Standspur verboten. Verkehrsrechtlich sind sie im Verhältnis zur durchgehenden Fahrbahn selbständige Fahrbahnen, gehören also nicht zu diesen, sondern sind der erste Teil der abbiegenden Fahrbahn. Also biegt ein Kraftfahrer ab, wenn er von der durchgehenden Fahrbahn auf den Verzögerungsstreifen wechselt und hat demnach die Pflichten des § 9 Abs. 1 Satz 4 StVO (vor dem Einordnen und nochmals vor dem Abbiegen ist auf den nachfolgenden Verkehr zu achten) zu beachten.

Auf Verzögerungsstreifen, die durch eine Leitlinie von der durchgehenden Fahrbahn getrennt sind, darf auf Autobahnen rechts nicht schneller als auf der durchgehenden Fahrbahn gefahren werden (§ 42 Abs. 6 Nr 1 f StVO).
[Quelle]

Nach meinen Recherche-Ergebnissen gibt es 50 Euro Strafe und 2 Punkte in Flensburg für die Fehlbenutzung des Standstreifens – eigentlich viel zu wenig – bin aber nicht sicher ob das noch aktuell ist, denn die Bußgeld-Kataloge haben sich ja vor kurzem geändert.