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Stau-Theorie

Friday, April 3rd, 2009

20090403staufrankfurt
Bin heute aus Frankfurt auf der A5 zurück in Richtung Nordwesten gefahren – und natürlich prompt nördlich von Frankfurt in einen zähen Stau geraten. Nicht das ich etwas anderes erwartet hätte, aber dabei konnte ich die anderen Autofahrer ein wenig beobachten und habe so meine Theorien entwickelt. Zur Einleitung aber erst einmal ein paar Anmerkungen: Erstens zähle ich mich eher zu den rücksichtsvollen Autofahrern, die nicht noch kurz vor einem herannahenden Auto rücksichtslos auf die nächste Spur rüberziehen, aber auch nicht auf biegen und brechen mit Höchstgeschwindigkeit über die linke Fahrspur rasen – Fernlicht auch am helllichten Tage eingeschaltet – und erst dicht vor dem vorherfahrenden Abbremsend – des weiteren hasse ich es auch, während man auf einer zweispurigen Autobahn einige langsamfahrenden LKWs bei relativ hoher Geschwindigkeit überholt und von einem von hinten heranrasenden hochmotorisierten Wagen oder auch Transporter bedrängt und genötigt zu werden, der sich wohl denkt ich schwenke in die schmale Lücke zwischen zweier der Lastkraftwagen ein, nur um ihn weiterrasen zu lassen. Njet, Nein – Nichts da. Motz
Besonders unbedacht aber ist es – und damit komme ich zu meiner Stau-Theorie – dass die Leute sobald es zu zähfließendem Verkehr kommt ständig die Spur wechseln müssen, teilweise sogar in halsbrecherischen Manövern über zwei Fahrbahnen rüberziehen, nur weil sich die eine Fahrspur gerade mal ein wenig schneller als die anderen voran bewegt. würden die Leute ihre Fahrspuren größtenteils halten, würden sich viele dieser Staus, die sich nur wegen etwas erhöhtem Verkehrsaufkommens und diesem ständigen Spurwechsel überhaupt so extrem hochschaukeln und bis zum Stillstand eskalieren, weitaus schneller auflösen bzw. maximal zu etwas zähfließendem Verkehr werden. Denn gerade diese Spurwechsel bringen die anderen auf der zuvor schneller vorankommenden Spur ja zum bremsen und machen die Spur langesamer – so dass dieses Spiel mit der nächsten Spur, von der viele gerade gewechselt haben, wieder von vorne beginnt. Das funktioniert theoretisch zumindest solange die Ursache nicht ein Unfall oder etwas ähnliches ist. Aber dem entgegen spricht nun mal leider die Rücksichtslosigkeit der meisten Autofahrer, die wohl selten weiter denken als die paar Minuten die sie schneller vorankommen. Wenn einige Leute mal etwas nachdenken würden, würde es manchmal weitaus flüssiger auf deutschen Straßen vorangehen. So zumindest meine Theorie.
Ob Bahnfahren da günstiger wäre sei letztlich noch so mal in den Raum gestellt – denn aus früheren Zeiten kann ich mich noch gut an die zahlreichen Probleme erinnern, die es auch bei dieser Reiseform gibt. Mal schauen wie ich das in Zukunft regele – für Vorschläge aller Art bin ich natürlich dankbar. ­čśë

Außer Dienst gestellt (vorerst)

Sunday, February 17th, 2008

Verdammt – mein gutes altes JaBB-Mobil ist vorerst einmal außer Dienst gestellt – bis daß der TÜV euch scheidet könnte man sagen, denn dieser hat mir erst einmal die neue Plakette verweigern müssen. Verständlich aufgrund der Roststellen im Schweller und der bereits stark angerosteten Ölwanne, mit der ich keine weiten Fahrten mehr machen kann, will ich nicht das Risiko eingehen, mein Motoröl auf der Autobahn zu verteilen. Aber für die 20 Dienstjahre die er bereits auf dem Buckel hat, ist er eigentlich noch gut in Schuß. Und ich habe viel mit ihm durchgemacht – man denke nur einmal an die Bremsenfestfraß-Geschichte (siehe: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5) und einigen lange Fahrten, die mich bis nach Karlsbad, sowie Pilsen und Chomutov führten. Gute Dienste hat es mit geleistet – und wird es mir auch hoffentlich noch ein paar Jahre leisten – denn da ich hier in Jena kein Auto brauche und es eigentlich nur am Wochenende nutze reicht es noch ein wenig, bevor ich es ersetzen oder ganz abschaffen muß. Aber ich guter Dinge – und hoffe daß man es noch mal hinbekommt. Ich hänge doch ziemlich an diesem Wagen – auch wenn er weder besonders hübsch noch schnell ist.

Nachtrag: Nach fast zwei Wochen Ausfall habe ich mein geliebtes JaBBmobil inzwischen wieder im Einsatz – für die nächsten zwei Jahre wird es wohl noch halten, dann müssen wir weiter sehen. Entweder kaufe ich mir ein neues Auto oder ich steige für die wenigen Fälle wo ich mal einen Wagen brauche auf Mietwagen um. Mal schauen…

Bremsenfestfraß – das vorerst letzte Kapitel

Sunday, August 27th, 2006

(Vorgeschichte: Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4)
Es ist vorerst überstanden. Heute Nachmittag gelang es die verloren geglaubte Scheibenbremse vorne links erst einmal wieder gangbar zu machen. Nachdem den Wagen aufgebockt, das Rad abmontiert und den Sattel von der Bremsscheibe gelöst hatten, konnten wir den Hydraulikzylinder, welcher die Bremsbacken auf die Scheibe drückt, mit Hilfe einer Rohrzange und pumpen am Bremspedal lösen. Das erspart mir eine Reparatur mit Kosten von über vierhundert Euronen. Mittelfristig werde ich die Bremssättel auf beiden Seiten wohl austauschen lassen, aber zumindest gehts vorerst wieder. Es ist wirklich Glück wenn man einen Autoexperten in der Familie hat

Die doch nicht so gefahrvolle Fahrt

Friday, August 25th, 2006

(Vorgeschichte: Teil 1, Teil 2, Teil 3)
Es hatte bereits auf dem Weg nach Hause angefangen zu regnen und als ich mich in meinen Wagen setzte fing es an in Strömen zu regnen. Leise fluchend drehte ich den Schlüssel in der Zündung und startet den Motor. “Hoffentlich wird alles gut gehen.”, dachte ich bei mir und steuerte den Wagen rückwärts aus der Parklücke. Immer heftiger fielen die dicken Tropfen des verpäteten Sommergewitter und zerplatzten auf der Frontscheibe, während ich mich schließlich auf der Stadtrodaer Straße in Richtung Lobeda vorwärtskämpfte. “Nur nicht zu viel Bremsen – wenn die Vorderbremse trotz aller Vorsicht blockiert bist du bei diesem Wetter verloren.”, schwirrte mir im Kopf herum. Dann endlich erreichte ich dann die Autobahn A4 und bog auf die Fahrbahn in Richtung Westen ein. Die Scheibenwischer liefen auch hochtouren – zu den starken Regenfall kam nun noch verstärkt das Spritzwasser der vor mir fahrenden Wagen.

Dennoch kam ich gut voran und hatte keinerlei Probleme, vor allem nicht mit der Bremse. Als ich schließlich kurz vor Erfurt das Regengebiet verließ und auf trockenem Untergrund fuhr, frohlockte ich innerlich. Sollte wirklich alles gut laufen?

Endlose Kilometer zog sich die Autobahn weiter hin, doch schließlich erreichte ich dann doch mein Ziel. Und die vordere linke Felge war nicht einmal warm. Vielleicht hatte ich mir doch zu sehr sorgen gemacht. Aber das wichtigste war: Ich hatte mein Ziel erreicht. ­čśë
Oder in Kurzform: Alles ist gut gegangen, trotz des heute festgestellten zweiten Bremsenschadens.

@Jork: Hier dann auch noch das ein mal Klingeln lassen: [audio:intercom-Ring..mp3]

Bremsenfestfraß – es geht weiter

Friday, August 25th, 2006

(Folgestory von dem und dem)
Der Plan war: Ich nutze die heutige Mittagspause, fahre mit der Straßenbahn nach Lobeda und hole mein Auto ab, damit ich es heute Abend zur Verfügung habe wenn ich nach der Arbeit weg fahren möchte. Klang auch so weit gut, nur leider spielte das gemeine Schicksal da leider nicht so mit. Aber fangen wir mal ganz vorne an:
So kurz vor halb eins ging ich los in Richtung Straßenbahnhaltestelle Paradiesbahnhof, holte mir unterwegs noch eine kleine Schinken-Käse-Stange als Mittagssnack im Ditsch-Straßenverkauf in der Löbderstraße

und fuhr schließlich mit der Straßenbahnlinie 5 von Paradiesbahnhof bis zur Haltestelle am Klinikum. Von dort aus waren es noch ca. 5 Minuten Fußweg bis zur Pit-Stop Werkstatt.

Zu Beginn sah eigentlich alles gut aus: Die defekte Trommelbremse war ausgetauscht, die alten Teile waren wie von mir verlangt beigelegt worden und ich brauchte nur noch die Rechnung zu zahlen. Auf der Fahrt nach Hause fiel mir dann ein leicht vebrannter Geruch auf, welcher mir in die Nase stieg. Nach kurzer Konsultierung eines Experten per Mobiltelefon fuhr ich also noch einmal zurück zu Pit-Stop um das ganze noch einmal prüfen zu lassen. Evtl. war ja die Bremse zu “eng” eingestellt und lief heiß – vielleicht waren es auch nur die neuen Bremsbeläge. Ich wollte auf Nummer sicher gehen. Während der Rückfahrt bemerkte ich auch daß er beim Bremsen leicht nach rechts zog – so erschien es zumindest.
Und es kam schlimmer als ich auch nur in meinen schlimmsten Befürchtungen vorgestellt hatte. ­čÖü Der Mechaniker prüfte alle vier Reifen und fand schließlich beim Reifen vorne links (Fahrerseite) die Ursache.

Auch hier war die Bremse nicht mehr in Ordnung – der Sattel mit den Bremsbacken löste sich nicht mehr richtig von der Bremsscheibe und ließ dadurch die Bremse heiß laufen. Daher auch der verbrannte Geruch. Ein Problem, das nach Aussage des Mechanikers während der Probefahrt noch nicht aufgetreten war. Zuerst meinte der Mechaniker, daß er da nichts machen könne und neue Teile brauche. Langfristig hatte er da auch recht, aber ich holte mir telefonisch noch eine weitere Meinung ein und so kam es schließlich dazu, daß die Bremsbeläge mit Hilfe eines Schraubenziehers und gleichzeitigem Pumpens am Bremspedal soweit gelockert wurden, daß ich (vielleicht) das Auto übers Wochenende doch noch nutzen könnte. Wichtig war jetzt nur, daß ich gleich nach dem Weg nach Hause einmal prüfte ob die linke und die rechte Felge die gleiche Temperatur hatten. Wäre die linke wieder heiß gewesen, würde dies darauf schließen, daß die Bremse weiterhin nicht ganz gelöst ist.
Nach dem Einparken folgte also der besagte Temperaturtest an den beiden vorderen Felgen – die linke war tatsächlich minimal wärmer als die rechte – aber nicht wirklich heiß. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, ob ich es wagen sollte mit diesem Wagen die ca. 300 Kilometer (150 hin, 150 zurück) zu fahren oder ob ich mich doch lieber nach einem alternativen Transportmittel umsehe (Mietwagen / Deutsche Bahn). Ich neige ja dazu, die Fahrt zu wagen, aber wenn die Bremse dann während der Fahrt ganz blockieren sollte…. oO
Die Wahrscheinlichkeit ist zwar niedrig, aber sie besteht.
Wenn mal was am Auto kaputt geht, dann leider gleich richtig.
Ich werde mich dann wohl mal nach einem Mietwagen erkundigen.

Nachtrag: (15:20 Uhr)
Das wären 102 Euro für einen Mietwagen der “Corsa-Klasse“.
Mit der Bahn würde ich, bei 2 bis 3 mal umsteigen und Fahrtzeiten zwischen 2:54 und 7:41 (!!!!) Stunden, gerade mal 25 Euro zahlen – aber auf diese Umsteigerei und die lange Fahrt – mit dem Auto brauche ich keine 2 Stunden – habe ich wirklich keine Lust.
Nicht daß ich das Risiko lieben würde, aber ich werde dann doch heute Abend versuchen mit dem Auto zu fahren. Kann es dann dort reparieren lassen. Bei langsamer und umsichtiger Fahrweise besteht eine gute Chance daß ich sicher ankomme. Drückt mir die Daumen. ­čśë

Bremsenfestfraß – die Folgen

Saturday, August 19th, 2006

an mir aber mitteilte macht man dort keine “Hausbesuche” – also mußte ich etwas anderes versuchen. Zum Glück verfüge ich über eine AutoPlus Karte meiner Versicherung, deren Telefonnummer ich nun anrief. Nach Durchgabe meines Kennzeichens und meiner Mobiltelefonnummer versprach man mir dort einen Servicetechniker zu schicken. Keine 30 Minuten später kam dieser (in Begleitung eines Kollegen) und sie versuchten die die Bremse zu lösen. Allerdings ohne großen Erfolg – so zumindest nach ihrer Aussage. Nun hieß es abschleppen – wozu allerdings ein Kranwagen notwendig war.
Ca. 45 Minuten später kamen sie dann zurück und begannen das “JabbaMobil” auf Ladefläche des LKW zu laden.

Für die Nachbarn war dies natürlich eine tolle Gelegenheit an den Fenstern zu stehen und der Aktion zuzusehen. Na ja, wenn ich in deren Situation gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich auch so gehandelt. Der Mensch ist halt von natur aus neugierig. ­čÖé
Dann ging es raus nach Lobeda zu Pit-Stop – ich fuhr mit. Kurioserweise war der Mechaniker bei Pit-Stop in der Lage, das Auto dann vom Parkplatz in die Werkstatt zu fahren, was mich ja, wäre ich leicht paranoid oder misstrauisch, zu dem Schluß verleiten würde daß die Abschleppfirma sich einfach nur einen Abschleppjob verschaffen wollte. Diesen bezahlt im übrigen die Versicherung, von daher könnte es mir rein theoretisch egal sein, aber trotzdem seltsam. Nachdem das Auto in der Werkstatt anschließend auf der Hebebühne angehoben war, öffnete der Mechaniker die Bremstrommel und inspizierte diese. Hier stellte sich dann heraus, daß der Zylinder oben undicht und defekt war sowie daß die unteren Bremsbeläge ungleichmäßig abgenutzt waren, so daß er oben schon fast auf dem Metall war.

Außerdem war alles total verrostet und abgenutzt. An dieser Stelle muß ich anmerken daß mir gestern bereits einige Tropen neben dem Abrieb des Reifen (siehe Bild im Post Bremsenfestfraße von gestern) aufgefallen waren, ich diese jedoch für Kondenswasser hielt. Scheint aber eher Bremsflüssigkeit aus dem undichten Bremszylinder gewesen zu sein. Der Mechaniker meinte wohl zutreffenderweise, daß es sich hier wohl noch um die erst Bremse handelt. Also stimmte ich einem Austausch zu – aber unter der Prämisse daß ich die ausgetauschten Teile später mitnehmen kann. Somit stelle ich sicher daß hier nicht zu viel des guten gemacht wird, denn ich kann mir von einem mir bekannten Experten sagen lassen ob es wirklich notwendig war oder nicht. Neeeiiinn, ich bin nicht misstrauisch ­čśë
Als dies dann erledigt war mußte ich natürlich irgendwie zurück in die Stadt. Von Pit-Stop in der Emil-Wölk-Straße gelangte ich unter der Stadtroader Straße durch eine kleine Unterführung

hindurch gelangte ich an einer etwas heruntergekommenen Rewe-Kaufhalle vorbei, vor der sich einige der Bewohner von Lobeda morgens um kurz vor 11:00 Uhr bereits die ersten Sternburg-Export Flaschen genehmigten. Jeder kann natürlich tun und lassen was er will, aber ich kann mir viele bessere Sachen vorstellen als mir bereits vormittags auf einem öffentlichen Platz Bier in die Birne zu knallen. Aber dies nur mal so am Rande bemerkt.
Vor besagter Kaufhalle verlief die Erlanger Straße mit der Straßenbahnhaltestelle “Am Klinikum”, von wo die Linie 5 am Sportforum vorbei zurück in die Innenstadt führte.

So gelangte ich schließlich für 1,50 Euronen zurück nach Hause. Im Laufe der nächsten Woche kann ich dann mein Auto wieder abholen. Montag sollen die Ersatzteile bestellt werden, also kann ich es vielleicht am Dienstag holen. Wir werden sehen, ich habe dort meine Mobiltelefonnummer hinterlassen und werde informiert sobald die Reperatur abgeschlossen ist.

Bremsenfestfraß

Friday, August 18th, 2006

Zuerst eine Notiz an mich selbst:
NIEMALS die Handbremse auf einem einem ebenerdigen Parkplatz anziehen, wenn man genau weiß daß man sein Auto für die nächste Woche und evtl. länger nicht bewegt.
Aber kommen wir zum eigentlichen Thema: Ich könnte K***EN !!!11!
Eigentlich wollte ich übers Wochenende wegfahren, allerdings wurde ich als ich losfahren wollte unvermittelt mit einem kleinen Problem konfrontiert: Das Auto bockte sich hinten links (Fahrerseite) auf als ich anfahren – d.h. rückwärts aus meiner Mietparklücke fahren wollte. Zuerst dachte ich: Irgend ein Scherzbold hat mit etwas unter den Reifen gelegt. Also steige ich aus und sah unter den Wagen, ohne jedoch etwas entdecken zu können. Also noch einmal versucht, doch kein Erfolg.

Also Mobiltelefon rausgekramt und jemanden angerufen der sich damit auskennt: meinen Dad. Dieser meinte sofort: Da hat sich deine Bremse wohl festgefressen. Du hast doch nicht etwa die Handbremse angezogen. Innerlich schlug ich mir die der flachen Hand vor die Stirn – verdammt noch einmal. Gerade jetzt. Natürlich hatte mein Gegenüber am Mobiltelefon auch gleich einen Tipp wie ich vielleicht doch noch losfahren könnte: Etwas Gas geben und die Kupplung ruckhaft kommen lassen. So würde sich die Bremse wohl irgendwann lösen. Ich muß hierzu jedoch anmerken, daß die Parklücke recht schmal war ist und rechts ein Balkon und links das nächste Wagen. Vor dem Wagen befindet sich ein schmaler Grünstreifen und dann die nächsten parkenden Wagen. Für großartige Manöver blieb also nicht viel Platz. Also: Rückwärtsgang rein, Kupplung schlagartig loslassen – nichts. Vorwärtsgang – Kupplung ruckartige loslassen – wieder nichts. Dies wiederholte ich einige male, aber ohne das erhoffte Ergebnis. Dabei rutschte mein Wagen auch immer mehr nach links und kam dem neben mit parkenden Auto gefährlich nahe – so daß ich es schließlich aufgeben mußte. Außerdem roch es langsam nach Gummi, da der Reifen über den Bodenbelag schleifte.

Ein weiterer Vorschlag war: Wenn ich einen dicken Vorschlaghammer oder etwas ähnliches hätte könnte man vielleicht dagegen kloppen bis es sich löst. Problem ist: Ich besitze einen kleinen Hammer um Nägel in die Wand zu schlagen, das wars dann auch schon. Mit Schraubendrehern aller Art kann ich mich selbst totwerfen, aber Hämmer…
Nun ja, so sitze ich nun hier – morgen früh werde ich mal bei Pitstop in Jena-Lobeda anrufen damit die mir helfen. Zugfahren ist mir zu umständlich und Mietwagen zu teuer – außerdem ist es schon zu spät.
Schöner Mist ist das.