Lahmacun mit Salat, Putenfleisch & Dip [17.08.2018]

Obwohl der Lachs in der Folie gegart mit Kartoffeln bei Globetrotter heute auch sehr gut aussah und ich die ganze Woche noch keinen Fisch gegessen hatte, entschied ich mich heute doch recht schnell für den Lahmacun mit Salat, Putenfleisch und Dip, der im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Ich hatte die letzten Male, z.B. hier oder hier, einfach zu gute Erfahrungen damit gemacht. Der Milchreis mit heißen Kirschen bei Tradition der Region wäre sowie nichts für mich gewesen und die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Erdnußsauce konnten da auch nicht mithalten.

Lahmacun with salad, turkey & dip / Lahmacun mit Salat, Putenfleisch & Dip

Bereits nach den ersten Bissen durfte ich zufrieden feststellen, dass ich heute eine gute Entscheidung getroffen hatte. Das dünne Fladenbrot, welches mit einer Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichen war, erschien äußerst frisch und man hätte ihn problemlos rollen können, um den Lahmecun mit den Händen zu verzehren, aber ich entschied mich dann doch dazu, ihn “kultiviert” mit Messer und Gabel zu verzehren. Die Gefahr durch den tropfenden Dip eine kleine Sauerei auf dem Tablett zu veranstalten erschien mir einfach zu groß. Und die Kombination aus Blattsalat, Rotkohlsalat, Putendöner-Fleisch und Joghurt-Kräuter-Dip erwies sich als äußerst gelungene Beilage zum Fladenbrot-Fladen und machte das Gericht im ganzen zum einem überaus leckeren, leicht pikanten und angenehm sättigenden Mittagsmahl. Dass der Teig in der Mitte etwas durchweichte bevor ich dazu kam ihn zu verzehren nahm ich dabei billigend in Kauf. Der Lahmacun ist doch immer wieder eine gute Entscheidung hier in unserem Betriebsrestaurants.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich diese türkische Pizza großer Beliebtheit und überholte beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sogar noch den eigentlich als Primärgericht vorgesehenen in Folie gegarten Lachs, der aber nur knapp dahinter auf einem guten zweiten Platz landete. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und wiederum knapp danach folgte der Milchreis auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun mit Salat, Putenfleisch & Dip: ++

Gemüsestrudel mit Ratatouille & Joghurtdip [23.04.2018]

Wäre es, wie im Intranet geschrieben stand, im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants heute bei Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat geblieben, hätte ich wahrscheinlich bei den Nürnberger Rostbratwürstchen mit Bratensauce, Sauerkraut und Kartoffelpüree aus der Sektion Tradition der Region zugegriffen, denn weder die Spaghetti all Arrabiatta mit Kirschtomaten und italienischen Hartkäse bei Globetrotter, die wahlweise auch mit Speck serviert wurden als die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Schweinefleisch gebraten in Austersauce und Thaigemüse schienen mir eine gute Alternative. Als ich den Speiseraum betrat, durfte ich jedoch mit Wohlwollen feststellen, dass man die Safranbandnudeln durch einen alten Vitality-Klassiker in Form eines Gemüsestrudels mit Ratatouille und Joghurtdip ersetzt hatte. Da ich heute nicht allzu großen Fleischappetit verspürte, schien mir das eine gute Alternative zu den Würstchen. Also griff ich heute mal bei den vegetarischen Gerichten zu.

Vegetable strudel with ratatouille & yoghurt dip / Gemüsetrudel mit Ratatouille & Joghurt-Dip

Das Gemüse im Ratatouille, vor allem die Zucchini und Auberginen, die neben Tomaten und Zwiebeln Hauptbestandteile waren, erwiesen sich zwar mal wieder als recht grob geschnitten, aber der angenehm fruchtige und dank einiger Kräuter auch angenehm würzig. Der frische, heiße und außen knusprige Gemüsestrudel selbst war wieder, wie üblich, mit einer MischungKartoffelbrei, Erbsen und Möhren gefüllt, was meiner Meinung nach gut mit dem Ratatouille und dem Joghurtdip mit seiner leichten Zitronen-Note harmonierte. Auch ohne Fleisch immer wieder eine gute Wahl.
Die anderen Gäste hatten sich natürlich, wie nicht anders erwartet, bevorzugt auf die Würstchen gestürzt und diesen somit mit klarem Vorsprung zum ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verholfen. Auf Platz zwei sah ich die Spaghetti all Arrabiatta, gefolgt von dem Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Gemüsestrudel schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: ++
Kräuterdip: ++

Lahmacun mit Rohkostsalat & Joghurtdip [08.12.2017]

Neben dem für Freitag üblichen Fischgericht in Form eines Seelachsfilet gebacken mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants lockte mich heute vor allem das Lahmacun mit Rohkostsalat und Joghurtdip aus dem Abschnitt Vitality, auch wenn mich die letzte Version aufgrund ihrer “Knusprigkeit” ja nicht ganz überzeugt hatte. Die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region sowie die Asia-Gerichte in Form von Gebackener Ananas und Banane mit Honig und Verschiedenen Fleischsorten gebraten mit Gemüse in Spezialsauce reizten mich wiederum weniger. Ich wog kurz ab, denn ich war ja bereits viele Wochen abstinent vom freitäglichen Fischgericht, entschied mich dann aber doch für das Lahmacun.

Lahmacun

Und ich wurde positiv überrascht von der heutigen Version des Lahmacun in unserem Betriebsrestaurant. Das mit Hackfleisch, Tomaten und Zwiebeln belegt Fladenbrot war dieses Mal angenehm weich geraten und ließ sich ohne Probleme zum Verzehr aufrollen. Was mich aber besonders begeisterte war der Joghurtdip, der mit etwa Pul Biber und einer leichten Limonen-Note überzeugen konnte. Also zuerst den angenehm frischen Rohkost-Salat aus Eisbergsalat, Rothkohlsalat, Tomate und Salatgurke mit dem Joghurtdip vermischt, gleichmässig über das Fladenbrot verteilt und dann in leckere Stücke geschnitten. Sehr schmackhaft, ich war überaus zufrieden. Wenn man den Lahmacun in Zukunft auch so zubereitet, greife ich hier gerne erneut zu.
Bei den anderen Gästen lag aber das Seelachsfilet einen Deut höher in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, auch wenn ihm der Lahmacun sehr eng auf den Fersen war und auf einem guten zweiten Platz folgte. den dritten Platz belegte heute die Dampfnudel, die ich ein klein wenig häufiger zu sehen meinte als die mit geringem Abstand folgenden Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun: ++
Rohkostsalat: ++
Joghurtdip: ++

Lahmacun [12.05.2017]

Einen Moment liebäugelte ich heute mit den Lachswürfeln mit Kirschtomaten, weißem Spargel und Blattspinat in Weißweinsauce, dazu Penne Rigate, die heute im Bereich Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden. Denn der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region erschienen mir ebenso wenig das Richtige für heute wie auch die Asia-Thai-Gerichte wie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce. Doch auch der Lahmacun mit Salat und Dip bei Vitality sah nicht schlecht aus und bot mit gerade mal 418kcal einen deutlich leichteren Genuss. Daher entschied ich mich nach kurzem Überlegen für die türkische Pizza, den Lahmacun. Der Begriff Lahmacun leitet sich dabei übrigens vom aramäischen lahm am dschun ab und bedeutet so viel wie “Teig mit Fleisch”.

Lahmacun

Leider erwies sich der Fladenteig, auf dem die traditionelle Mischung aus würziger Tomatensauce, Zwiebeln und Hackfleisch aufgebracht war, vor allem an den Rändern als ein klein wenig zu knusprig, so dass ein aufrollen nicht möglich war und selbst ein einfaches Zusammenfalten von zahlreichen Splittern des Teig begleitet wurde. Aber hätte man mit dem Teig mit etwas mehr Sorgfalt behandelt, wäre es ein wirklich guter, wenn auch einfacher Lahmacun geworden, denn die Kombination aus fruchtigen, leicht pikanten Belag, Salat und Joghurtdip war ansonsten gut gelungen. Bei einem Kollegen, der ebenfalls die türkische Pizza gewählt hatte, hatte man sogar an die traditionelle Zitronenecke gedachte, sie bei mir aber vergessen. Dennoch insgesamt ein akzeptables, wenn auch nicht perfektes Mittagsmahl.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute die Lachwürfel auf Penne Rigate waren, die mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich verzeichnen konnten. Auf Platz zwei folgte aber auch schon der Lahmacun, den dritten Platz belegte der Milchreis und knapp dahinter Platz vier gehörte den Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun mit Salat & Dip: +

Gemüsestrudel mit Ratatouille & Joghurt-Dip [30.06.2016]

Heute stand mit einem Gemüsestrudel mit Joghurtdip und Ratatouille im Bereich Vitality mal wieder ein vegetarisches Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, das mir sehr zusagte. Einzig das Gebackene Schweinekotelet mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat bei Tradition der Region ließ mich kurz überlegen, ob ich nicht doch zu etwas mit Fleisch greifen sollte, während mich der fleischspieß mit Zigeuner Sauce und Reis sowie die Asia-Thai-Gerichte Ko Lo Zai – Gebratener Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce weniger reizten. Letztlich blieb ich aber denn doch beim Gemüsestrudel, den ich noch durch etwas Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte – bei gerade mal 436kcal für das Hauptgericht war das noch vertretbar. 😉

Veggie strudel with yoghurt dip & ratatouille / Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip & Ratatouille

Das Ratatouillegemüse aus Zucchini, Auberginen, Paprika, Tomaten und Zwiebeln in Tomatensauce war heute nicht nur angenehm fruchtig geraten, sondern besaß auch einene leicht pikante Note, wie ich sie sonst von dieser Gemüsezubereitung her nicht kannte, die aber meiner Meinung sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition passte. Bei der Strudelrolle, die mit einer Mischung aus Kartoffelbrei, Erbsen und Möhren gefüllt war,

Veggie strudel - filling / Gemüsestrudel - Füllung

hätte mich den umgebenden Teig ein klein wenig knuspriger gewünscht, aber das soll kein Grund für einen Punktabzug sein. Garniert mit dem heute schön dickflüssigen Joghurt-Dip, ein wirklicher Genuss – auch ohne Fleisch. Ein paar Kräuter im Joghurt hätten noch das sogenannte i-Tüpfelchen dargestellt, aber man kann ja nicht alles haben. Am nur mild gesüßten Milchreis mit seiner großzügigen Portion roter Kirschgrütze gab es ebenfalls nichts zu meckern. Ich war mit meiner heutigen Wahl sehr zufriedne.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man dass sich heute das Kotelette und der Fleischspieß ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Und während es zu Beginn noch gut für den Fleischspieß aussah, konnte sich gegen Ende meines Aufenthalts im Speiseraum doch noch das Schweinekotelette durchsetzen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber der Vorsprung zum viertplatzierten Gemüsestrudel war wirklich nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouillie: ++
Joghurt-Dip: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++