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Gemischter Salat mit Chicken Wings & Baguette [05.07.2019]

Friday, July 5th, 2019

Freitag ist immer so ein Dursttag bei uns, denn viele Kollegen – sei es nun in meiner Abteilung oder in anderen Abteilungen – bevorzugen es am Freitag “Homeoffice” zu machen, es ist also so gut wie nichts los in den Gebäuden und auch die Anzahl Gäste im hauseigenen Betriebsrestaurant hält sich in Grenzen. Da ich aber der Meinung bin, dass ich im Büro einfach am produktivsten bin, gehöre ich aus Prinzip nicht zu der Gruppe der Homeofficeianer/-innen, außerdem würde ich ja dann selbst kochen müssen, was zusätzlich Zeit in Anspruch nimmt und ich müsste länger arbeiten. So kam es also auch heute wieder dazu, dass ich unserer hauseigenen Speisegaststätte den üblichen Besuch abstattete. Natürlich war ich im ersten Moment zwar dazu geneigt, wieder bei freitäglichen Fischgericht zuzuschlagen, das heute durch einen Gebackenen Seelachs mit Remoulade und hausgemachtem Kartoffelsalat im Abschnitt Vital manifestierte, doch wie man ja spätestens seit dem Salat mit Falafel weiß, bin ich auch den Grünzeug-Gerichten nicht mehr ganz so abgeneigt wie früher, daher weckte auch der Große gemischte Salat mit Chicken Wings und zwei Beilagen, dazu eine Tagessuppe oder ein Dessert ein gewisses Interesse bei mir, während ich dem Hausgemachten Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Veggie sowie den Asia-Wok-Gerichten wie Feng shi Tzau – Mi-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce weniger Beachtung schenkte. Und tatsächlich konnte ich mich am Ende wieder zu einem Salatteller durchringen, der neben Chicken Wings auch mit einer großen Portion Preiselbeeremarmelade sowie einem Stück Baguette serviert wurde. Also ganz ohne Kohlehydrate ging es auch hier scheinbar nicht. 😉 Den Salat garnierte ich mir noch mit einem Kräuter-Joghurt-Dressing, denn meine erste Wahl Balsamico war leider aus. Außerdem hätte mir rein theoretisch noch eine Tagessuppe oder ein Dessert zugestanden, aber ich verzichtete dankend, denn ich war mir sicher dass die Portion auch so mehr als ausreichte um satt zu werden.

Mixed salad with chicken wings & baguette / Gemischter Salat mit Chicken Wings & Baguette

Ich kenne es zwar vom hier üblichen Wiener Backhendel wie hier oder hier, dass man Geflügel auch mal mit Preiselbeeren serviert, assoziere diese Frucht aber eigentlich eher mit Wildgerichten wie Wildschwein und vor allem Hirsch. Nicht dass es vollkommen unpassend wäre, aber Fleisch mit süßer Marmelade zu garnieren ist mir insgeheim immer noch etwas suspekt. 😉 Zumal die Preiselbeeren wirklich immer fast schon zu süß sind. Der gemischte Salat aus verschiedenen frischen und knackigen Blattsalaten und etwas Dosen-Mais war aber schon mal sehr gut gelungen und harmonierte gut mit dem von mir gewählten Joghurt-Kräuter-Dressing. Allerdings fällt es mir als sporadischen Salatesser immer etwas schwer die richtige Menge Dressing zu wählen, so dass ich heute wohl etwas zu geizig gewesen war und es am Ende recht knapp damit wurde. Und auch die warm servierten Chicken Wings mit einer leicht pikanten Würze waren wirklich gut gelungen und harmonierten sowohl mit den Preisebeeren als auch mit dem Dressing. Allerdings erwies es sich als schwer, das reichlich vorhandene leisch mit Messer und Gabel von den doppelten Knochen zu schälen. Ich schreckte etwas davor zurück, die mit Bratenfett, Preiselbeeren und Dressing kontaminierten Wings in die Hände zu nehmen, denn das Einsau-Potential war mir einfach zu hoch. So brauchte ich letztlich deutlich länger als sonst um das Gericht zu verzehren, was sogar soweit ging dass ich meinen bereits genervt erscheinenden Kollegen, der den Fisch gewählt hatte und längst mit Essen fertig war, aus der Höflichkeit entließ auf mich zu warten. Die paar Meter zurück ins Büro konnte ich notfalls auch alleine bewerkstelligen.
Das Baguette schließlich erwies sich als bereits etwas abgestanden und an der einen Seite schon eingetrocknet, zumal die Kruste heute stellenweise extrem hart gebacken schien. Aber zum Abwischen des Teller vom verbliebenen Bratenfett, dem Dressing und etwas Preiselbeeren reichte es alle mal. Eindeutig kein Fast-Food, so ein Chicken-Wings-Salat braucht schon seine Zeit zum Verzehr, aber doch sehr lecker muss ich sagen. Ich würde jederzeit wieder zugreifen, sollte ein solches Gericht erneut auf der Karte stehen.
Beim Gros der anderen Gäste hatte sich aber der traditionelle Seelachs mit Kartoffelsalat als bevorzugtes Gericht etabliert, so dass ich dem Fischgericht heute den ersten Platz zubilligen muss. Der Salat mit Chicken Wings folgte aber auf einem guten Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Apfelstrudel schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gemischter Salat: ++
Joghurt-Kräuter-Dressing: ++
Chicken Wings: ++
Preiselbeeren: +
Baguette: +

Bunter Sommersalat mit Fischfrikadelle & Guacamole [19.06.2019]

Wednesday, June 19th, 2019

Nach zwei Tagen Abstinenz aufgrund zu vieler Reste vom Wochenende – sh. hier – und einem Tag vor dem bevorstehenden Feiertag konnte ich am heutigen Mittwoch bei wundervollem Sommerwetter endlich wieder unserem Betriebsrestaurant einen Besuch abstatten. Auf der Tageskarte für heute galt mein erster Blick natürlich dem altbekannten Cevapcici mit zwei Beilagen, dazu Suppe oder Dessert aus dem Abschnitt Daily, die natürlich mit Tomatenreis, frischen Zwiebeln und soweit ich sah auch Ajvar serviert wurden. Am Marinierten Tofu mit Basmatireis hatte ich weniger Interesse und auch die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in grüner Thaicurry-Kokosmilchsauce reizten mich nur minimal. Ganz anders der Bunte Sommersalat mit Fischfrikadellen und Guacamole, der heute im Abschnitt Vital auf dem Speiseplan stand. Ich bin zwar nicht der allergrößte Salat-Fan, aber Guacamole und Fischfrikadellen schienen mit noch besser zu einem Sommertag wie heute zu passen als Cevapcici. Um das Dressing musste man sich an der Salattheke allerdings selbst kümmern. Zur Auswahl standen Balsamico, Joghurt, French Dressing und Kräuterdressing. Ich entschied mich für ein Joghurtdressing.

Summer salad with fishcake & guacamole / Bunter Sommersalat mit Fischfrikadelle & Guacamole

Gemeinsam mit dem frischen Joghurtdressing und etwas von der fruchtig-scharfen Guacamole erwies sich der tatsächlich sehr bunt aus verschiedenen Salatsorten zusammengestellte Sommersalat als angenehm knackig und nicht zu schwer. Ich habe ja immer etwas vorbehalte gehabt, meinem Essen das Essen wegzuessen, aber hin und wieder – vor allem an so heißen Sommertagen wie heute – ist so ein Salat eine wirklich akzeptable Alternative zu den sonst üblichen kohlehydratelastigen Sättigungsbeilagen. Und auch an den beiden, heiß servierten Fischfrikadellen gab es weder was Konsistenz noch Geschmack anging etwas auszusetzen. Unter einer dünnen knusprigen Hülle verbarg sich mehr als ausreichend zartes, saftiges und mild gewürztes zerkleinertes Fischfilet, das sehr gut mit dem Salat und der Guacamole harmonierte.

Fishcake - Lateral cut / Fischfrikadelle - Querschnitt

Ich bereute es keine Sekunde, zum Sommersalat gegriffen zu haben und werde es in Zukunft gerne wieder tun – vor allem wenn die Temperaturen sich für die nächste Zeit auf diesem Niveau einpendeln sollten.
Leider waren wir heute etwas später dran und es waren so wenig Gäste anwesend, dass ich mich beim Erstellen einer Allgemeinen Beliebtheitsskala schwer tat. Von denen die anwesend waren, aßen die meisten wohl von den Asia-Gerichten, aberdie Cevapcici folgten eng auf auf einem guten zweiten Platz. Die Fischfrikadelle sah ich auf Platz drei und das Tofu folgte daher wohl auf dem vierten Platz. Aber alles heute noch mehr ohne Gewähr als sonst, für eine Normalverteilung gab es einfach zu wenig Messpunkt… 😉

Mein Abschlußurteil:
Sommersalat: ++
Fischfrikadellen: ++
Guacamole: ++

Gemüseauflauf & Käse-Abendbrot [11.04.2019]

Thursday, April 11th, 2019

Leider musste ich wegen einer kleineren Sache für ein paar Tage – wie bereits seit längerem geplant – ins Krankenhaus, genauer gesagt in die Außenstelle des Klinikums rechts der Isar in der Biedersteiner Straße nordwestlich des Englischen Gartens. Zum Einchecken sollte ich bereits um 7:30 Uhr dort vorstellig werden, das hieß für mich um kurz nach 6:00 Uhr aufstehen, damit ich noch in Ruhe duschen und mir ein Taxi dort hin bestellen konnte. Frühstücken oder ein Kaffee war nicht mehr möglich, denn ich sollte “nüchtern” dort einchecken.
Glücklicherweise kam das Taxi, das ich schon am Vorabend via Internet bestellt hatte, pünktlich um 7:00 Uhr. Es waren zwar etwa 7 km über den mittleren Ring bis dorthin, aber dank morgendlicher Rush-Hour und parallel stattfindender Bauma wollte ich lieber etwas mehr Zeit einplanen. Doch obwohl der Verkehr auf dem mittleren Rin sich mehr als nur zähfließend erwies, schaffte mein Taxi die Strecke in weniger als 20 Minuten, so dass ich eigentlich viel zu früh am Klinkgebäude eintraf.

Poliklinik Biedersteiner Straße

Der Pförtner empfiehl mir eine Nummer zu ziehen, obwohl ich ihm sagte ich seie zur Stationären Aufnahme hier. Als ich als als zweiter, eine Person war noch früher als ich dort gewesen, aufgerufen wurde, stellte sich aber heraus dass man hier nur für die ambulante Behandlung vorsprechen müsste, die stationäre Aufnahme war zwei Türen weiter in einem Seitengang. Nach kurzer Wartezeit kam ich dort schließlich an die Reihe, musste meine Krankenkasse vorzeigen und einige persönliche Fragen beantworten, anschließend erhielt ich meine Unterlagen und wurde auch Station geschickt. Dort musste ich wiederum warten, bis man mir schließlich mein Bett in einem Vierbettzimmer zuwies.
Dann hieß es wieder warten – ich durfte mir derzeit bereits mein Mittagsmenu für morgen aussuchen – bis eine junge Ärztin zu mir kam und mir einige weitere Fragen stellte (Allergien, ob ich in letzter Zeit einen Herzinfarkt hatte und ähnliches – was ich aber alles verneinen konnte). Außerdem brachte man mir ein Hemdchen für den OP-Saal. Ich zog mich um und wartete weiter, bis man mich schließlich abholte und ins Erdgeschoss brachte wo ich vor dem OP auf einer eher ungemütlichen Holzbank wieder warten musste. Schließlich ging es aber recht schnell, indem man mich in den OP brachte, mir ein Beruhigungsmittel und wenig später die Narkose versetzte.
Ich weiß nicht wie lange ich weg gewesen war, als ich dann wieder im selben Raum erwachte, betreut vom Anästhesisten und einer Schwester. Man wartet noch kurz bis sichergestellt war dass ich kreislauftechnisch stabil war, dann brachte man mich zurück auf Station, wo ich mich weiter erholen konnte. Jetzt machte sich auch der Hunger bemerkbar, immerhin hatte ich seit dem Abendbrot gestern nichts mehr zu mir genommen. Zum Glück brachte man kurz darauf auch schon das Mittagessen. Natürlich bekam ich das, was über war, da ich ja nicht vorbestellen hatte: einen Gemüseauflauf, dazu eine Schüssel Kurkumasauce, einen Salat mit Joghurtdressing, einen Schokopudding, ein kleines Stück Kuchen und eine Orange.

Vegetable casserole / Gemüseauflauf - Poliklinik Biedersteiner Straße

Ich hielt die Kurkumasauce für eine Suppe und verzehrte sie entsprechend, im Nachhinein gesehen denke ich aber eher, dass sie als Garnitur für den vegetarischen Auflauf aus Kartoffeln, Möhren, Blumenkohl gedacht gewesen ist. Der Auflauf war aber auch so ganz ok, nicht zu trocken und nicht zu lasch gewürzt. Und auch am knackigen Blattsalat gab es nichts auszusetzen. Den Pudding fand ich etwas dünn geraten und auch etwas zu süß, zumal mit dem Stück nicht allzu trockenen Streuselkuchen ja noch mehr süßes Bestandteil der Mahlzeit war. Ganz zu schweigen von der Orange, die ich mir allerdings für später aufhob.
Den Nachmittag über erholte ich mich weiter von der Narkose, konnte mir später sogar noch eine Patienten-Servicekarte am Automaten im Erdgeschoss besorgen, die mich zur Nutzung des Fernseher und des Patienten-WLAN berechtigte.

Patienten-Servicekarte Klinikum rechts der Isar TU München

Der Preis lag bei 20 Euro, 10 Euro Pfand für die Karte und 10 Euro Guthaben. Internet ist nach Kauf der Karte frei, für Fernsehen gehen 6 Euro zusätzlich vom Guthaben ab, um das Paket fürs Fernsehen mit 2 Sky Sport-Kanälen ab. Mal schauen wie lange das ausreicht.
Bereits um kurz nach 17:00 Uhr wurde schließlich das Abendessen serviert. Da ich, wie schon erwähnt, nicht vorbestellt hatte, erhielt ich vier Scheiben Brot, je zwei Weißbrot und Mischbrot, mit vier Scheiben Käse 🧀 und Butter. Außerdem Fenchel-Ananas-Salat und einen Apfel. Nicht unbedingt mein Wunschabendbrot und ich äußerte mein Bedauern gegenüber der Servicekraft, die das Essen servierte, worauf hin sie versprach zu sehen was sie noch für mich tun kann.

Cheese-Dinner / Käse-Abendessen - Poliklinik Biedersteiner Straße München

Der Fenchel-Salat war nicht so mein Ding, aber über Käse und Brot kann ich nicht meckern. Und siehe da, als ich bereits mit dem Essen fertig war kam die Servicefachkraft noch einmal zurück und bot mir einen kleinen Nachschlag an. Da ich wirklich noch ein wenig Kohldampf hatte, nahm ich die beiden Scheiben Schwarzbrot sowie den Schinken samt Salami gerne an.

Schwarzbrot, Schinken & Salami - Poliklinik Biedersteiner Straße München

Später gab es noch einmal eine kurze Visite und einen Verbandwechsel, dann wurde es ruhig auf der Station. Einige meiner Zimmergenossen gingen bereits früh zu Bett und da ich trotz längeren Zappens auch nichts im Fernsehen entdeckte, was mich dazu bewegen konnte wach zu bleiben begab auch ich mich früh zur Ruhe. Nach dem frühen Aufstehen und der OP sollte das verständlich erscheinen. Mal sehen was der morgige Tag so bringt und wie lange ich hier bleiben muss. Ich hoffe nicht allzu lange, denn zu Hause ist es eindeutig am schönsten… 😉

Nudelpfanne süß-sauer mit Pute – Klinikum Bogenhausen Day 3 [25.01.2018]

Thursday, January 25th, 2018

Frühstück
Obwohl ich gestern meine Präferenzen für das Frühstück abgegeben hatte, bekam ich heute etwas, das vollkommen von dem abwich, was ich eigentlich bestellt hatte.

Whole grain buns with cheese, curd & strawberry jam / Vollkornsemmeln mit Käse, Quark & Erdbeermarmelade

Neben zwei Vollkornsemmeln tummelten sich auf dem Teller eine Kombination aus Scheibenkäse, Brie, Speisequark und Pfirsichkonfitüre, dazu gab es einen Apfel und zwei Tassen Kaffee. Ich war leider nicht im Raum, als man das Essen servierte, daher musste ich es so hinnehmen wie es gekommen war. Bis auf dem laktosefreien Brie, der absolut nicht mein Ding war, konnte ich aber letztlich gut damit leben. Vor allem die Kombination aus Quark und Konfitüre erinnerte mich irgendwie an meine Kindheit, wo ich so etwas noch regelmäßig morgens gegessen hatte.

Mittagessen

Tomato rice soup & Pasta fry sweet sour with turkey / Tomaten-Reis-Suppe & Nudel-Gemüsepfane süß-sauer mit Pute

Zum Mittag bekam ich aber schließlich das, was ich auch auf der Menukarte angekreuzt hatte. Als Vorspeise wurde eine Tomatencremesuppe mit Reiseinlage serviert, das Hauptgericht bestand aus einer Nudelpfanne süß-sauer mit Putenfleisch, dazu gab es noch einen Blattsalat mit “limettenfrisch” Joghurtdressing und als Dessert einen Milchreis “natur”. Als “süß-sauer” konnte man die Nudelpfanne leider nicht unbedingt bezeichnen, aber die Zubereitung mit reichlich Gemüse in fruchtiger Tomatensauce erwies sich dennoch als recht schmachkaft. Auch wenn man scheinbar mit dem Putenfleisch dieses mal sehr sparsam umgegangen war, denn ich fand gerade mal drei oder vier Stückchen davon. An den Blattsalat mit Limettenfrisch-Dressing könnte ich mich aber wirklich gewöhnen…

Abendessen

Potato soup & Salad cheese dish / Kartoffelsuppe & Salat-Käse-Teller

Auch das Abendessen entsprach wieder meinen Vorgaben. Neben einer optionalen Kartoffelsuppe war dessen Hauptbestandteil eine Salatschüssel mit Käsestückchen, die mit einem Joghurt-Kräuter-Dressing serviert wurde, außerdem fanden sich je eine Scheibe Vollkorn- und Weißbrot sowie etwas Butter auf dem Tablett. Als Nachtisch diente ein kleiner Erdbeerjoghurt. Leider entsprach der Salat letztlich doch nicht so ganz meinem Geschmack, ich schaffte nur etwas mehr als die Hälfte der Schüssel, aber dank Brot, Suppe und Joghurt wurde ich dennoch ausreichend satt.

Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln [15.12.2015]

Tuesday, December 15th, 2015

Zuerst überlegte ich heute zwar, bei den Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, denn dies Gericht versprach einen angenehm leichten Genuss. Aber auch der Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse sowie das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke klangen nicht schlecht, während mich die Spaghetti all Arrabiatta mit Tomatensugo und Parmesan bei Globetrotter nicht so sehr interessiereten. Dass ich mich letztlich dann doch beim Abgebräunten Leberkäse mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants landete, war wohl der Tatsache zu verdanken, dass ich heute großen Appetit auf Fleisch verspürte. Dazu gesellte sich noch ein kleiner selbst zusammengestellter Salat mit Joghurtdressing, da ich nichts passendes an der Gemüsetheke fand. Ganz ohne Gemüse wollte ich das Gericht dann doch nicht essen. Auf ein Dessert verzichtete ich aber, denn das Gericht war auch so schon reichhaltig genug.

Bavarian meat loaf with gravy & roast potatoes / Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Normalerweise bestand so eine Portion nur aus einer einzelnen großen Scheibe angebratenen Leberkäses, doch ich hatte das Glück dass ich der letzte war, der aus einer bereits fast leeren Ladung Leberkäse bedient wurde, weswegen mir die Thekenfachkraft zwei etwas dünnere Endstücke servierte, was in der Summe für mich deutlich mehr Leberkäse bedeutete. Ich hatte zuerst befürchtet, dass er aber schon fast kalt sein könnte, doch ich hatte mich glücklicherweise getäuscht, denn die Eigentemperatur war noch vollkommen ausreichend, so dass ich die beiden würzigen Stücke Fleisch ohne Einschränkungen genießen konnte. Gemeinsam mit den angebratenen kleinen Salzkartoffeln und der dunklen, würzigen Bratensauce zwar kein leichtes, aber ein dennoch sehr leckeres Gericht. Der Salat, denn ich mir auf Streifen von roter Beete und Möhren sowie Mais, Kidneybohnen, Paprika und Blumenkohl zusammengestellt und mit einem cremigen Joghurtdressing garniert hatte, ergänzte dieses Gericht sehr gelungen um eine ausreichend große Portion gesundes Gemüse.
Nur knapp konnte sich heute der Leberkäse den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern, denn die Spaghetti all Arrabiatta waren ihm heute unerwartet dicht auf den Fersen, auch wenn sie letztlich dennoch nur auf einem guten zweiten Platz landeten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Gemischter Salat: ++

Schwabenteller – Minutensteaks mit Käsespätzle, Schwammerlsauce & Röstzwiebeln [01.09.2015]

Tuesday, September 1st, 2015

Die Spaghetti al arrabiata mit Parmesan bei Globetrotter und die Asia-Thai-Angebote wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse, Gebackener Seelachs mit verschiedene Gemüse in Massaman-Sauce sowie Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce reizten mich heute nicht besonders, aber sowohl der der Schwabenteller – Minutensteaks vom Schwein mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region als auch der heute sehr verlockend aussehende vegetarische Pikante Bohneneintopf mit Kartoffelwürfeln bei Vitality schienen mir für das heutige Mittagsmahl sehr geeignet. Die endgültige Entscheidung für den Schwabenteller fiel in dem Moment, als ich sah wie die Thekenkraft bei einem anderen Gast die beiden Minutensteaks mit schön knusprig aussehenden Röstzwiebeln garnierte. In diesem Moment wusste ich, dass es heute dieses Gericht sein sollte, das mein Tablett ziert. Dazu stellte ich mir noch einen Salat an der Salattheke zusammen und ergänzte das ganze schließlich mit einem kleinen Becher Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Swabian dish minute steaks with cheese spaetzle, mushroom sauce & fried onions / Schwabenteller - Minutensteaks mit Käsespätzle, Schwammerlsauce & Röstzwiebeln

Die beiden kleinen Schweinesteaks vom Schwein waren für unpaniert gebratenes Fleisch noch angenehm saftig und zart geblieben – daran gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an den mit einem würzigen Käse zubereiteten Käsespätzle und den tatsächlich angenehm knusprigen Röstzwiebeln. Und auch die Schwammerlsauce war geschmacklich gut gelungen, einzige die Menge der darin verarbeiteten Champignonscheiben hätte etwas größer sein können, aber von einem Punktabzug kann ich auch hier absehen. Der Salat aus Streifen von roter Beete, Möhren und Kohlrabi sowie einigen Kidneybohnen und Maiskörnern in einem Joghurt-Kräuterdressing ergänzte das Hauptgericht überaus passend und die heute angenehm fruchtige Erdbeercreme, luftig-lockere und nicht zu süße Erdbeercreme oder besser der Erdbeerschaum schloss das Mahl schließlich auch sehr lecker ab. Endlich gab es mal wieder nichts zu meckern – ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Bei den anderen Gästen lag zwar ganz wie erwartet der Schwabenteller ebenfalls am höchsten in der Gunst, aber der Vorsprung war nicht so groß wie ich eigentlich vermutet hatte. Die Asia-Gerichte und die Spaghetti al arrabiata, die sich heute den zweiten Platz teilten, waren im dicht auf den Fersen. Und auch wenn das Bohneneintopf nur Platz drei belegte, war er für ein vegetarisches Gericht heute ebenfalls gern gewählt worden.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks vom Schwein: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: ++
Schwammerlsauce: ++
Salat mit Joghurtdressing: ++
Erdbeercreme: ++

Hähnchenbrust in Knusperpanade mit Gemüsesalsa & Reis [28.07.2015]

Tuesday, July 28th, 2015

Da ich heute richtig Hunger hatte und mal wieder Lust auf Fleisch verspürte, schien mir die Ofenkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinat aus dem Bereich Vitality nicht ganz das richtige zu sein, während das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites aus dem Bereich Tradition der Region etwas zu schwer erschien – vor allem nach dem Hackbraten von gestern. Blieben also noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Gemüsesalsa und Reis aus dem Bereich Globetrotter und das Pla Rad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce, das neben Taohoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Und da die Hähnchenbrust heute irgendwie sehr gut aussah, entschied ich mich schließlich für dieses Gericht und ergänzte es noch durch einen selbst zusammengestellten gemischten Salat von der Salattheke und ein Becherchen Erdbeeren mit Quark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Crispy chicken breast with vegetable salsa & rice / Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Gemüsesalsa & Reis

Die Panade, in der die angenehm große, zarte und saftige Hähnchenbrust zubereitet worden war, erwies sich heute tatsächlich als schön knusprig, vor allem an den Stellen an der sie nicht von der großzügig bemessenen Portion der als Gemüsesalsa bezeichneten Sauce bedeckt war. Diese für Verhältnisse unseres Betriebsrestaurants überaus scharf geratene, heiße Salsa bestand scheinbar zumindest teilweise aus der süß-scharfen Chilisauce, wie man sie auch an der Asia-Thai-Theke findet, die man mit winzigen Würfeln von Möhren und Knollensellerie gemischt hatte. Eine simple, aber doch durchaus leckere Zubereitung. Mir zumindest hat es sehr gut geschmeckt. Und auch an der Mischung aus Mais, Kidneybohnen, weißen Riesenbohnen und Streifen von Möhren und Sellerie, die ich mit einem Kräuter-Joghurtdressing garniert hatte, erwies sich als überaus schmackhaft und passte sonst gut zur Hähnchenbrust. Der kleine Becher aus frischen Erdbeeren auf Naturquark schloss das heutige Mittagsmahl schließlich erfolgreich ab.
Bei den anderen Gästen lag natürlich das Schnitzel mit Pommes mit deutlichen Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages sichern. Um Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte mit der Hähnchenbrust in Gemüsesalsa ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Asia-Gerichte mit einem kleinen Vorsprung für sich entscheiden konnten und das Geflügelgericht mit Reis somit auf den dritten Platz verwies. Auf Platz vier folgte schließlich die vegetarische Ofenkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinat.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust in Knusperpanade: ++
Gemüsesalsa: ++
Reis: ++
Salat-Mix mit Joghurtdressing: ++
Erdbeeren mit Quark: ++

Frischer Sommersalat mit Räucherlachs & Röstis [30.07.2013]

Tuesday, July 30th, 2013

An der Asia-Theke fand sich neben dem vegetarischen Asiatischen Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicrry in Kokosmilchsauce heute zwar mal wieder ein Fischgericht, aber es handelte sich erneut um Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse und das hatte ich in letzter Zeit einfach zu häufig. Daher sah ich mich mal nach etwas anderem um. Der Champignongulasch auf Spaghetti bei Vitality sah da, im Vergleich zu früheren Darreichungen, schon mal ganz gut aus. Man hatte wohl noch etwas Tomaten unter die Champignons gemischt, was dem ganzen eine angenehm frische Farbe gab. Da war ich doch fast geneigt, hier zuzuschlagen. Obwohl ich zugeben muss, dass das Gebratene Schweinesteak “Jäger Art” mit frischen Kräutern und Spätzle bei Tradition der Region auch sehr lecker aussah, fiel meine Wahl schließlich doch auf den Frischen Sommersaat mit Räucherlachs und Rösti der in der Abteilung Globetrotter auf der Speisekarte stand. Obwohl es heute nicht ganz so heiß war wie die Tage zuvor, erschien mir das doch eine angenehm leichte Alternative zu sein. Der Salat wurde zwar ohne Dressing serviert, aber an der Salattheke gab es glücklicherweise zahlreiche Dressings zur Auswahl, so dass man selbst entscheiden konnte womit man seinen Salat garnieren wollte. Meine Wahl fiel dabei auf ein leichtes Joghurtdressing mit Kräutern. Außerdem griff ich noch an der Dessert-Theke zu, wo mir ein nicht näher bezeichnetes Becherchen so sehr ins Auge sprang, dass ich nicht einfach vorbei gehen konnte. 😉

Frischer Sommersalat mit Räucherlachs & Röstis / Fresh summer salad with smoked salmon & swiss hash browns

Der Salat selber war recht einfach gehalten. Neben je einer Scheibe Salatgurke und Tomate sowie einigen Möhrenstreifen meinte ich darin Radiccio, Endivien, Eisbergsalat und etwas Batavia- oder Eichblattsalat identifizieren zu können. Alles war angenehm frisch und leicht gekühlt, gemeinsam mit dem Joghurtdressing eine sehr schmackhafte Kombination. Außerdem fand sich eine angenehm große Portion Räucherlachs sowie drei heiße Kartoffelröstis mit knuspriger Kruste und weichem Inneren auf dem Teller. Für einen kleinen Salatmuffel wie mich, der sich langsam in die Welt der Rohkost einarbeiten will war diese Kombination genau das richtige. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl. Das Dessert entpuppte sich schließlich als leicht Grießbrei mit Vanillegeschmack, den man mit einer Kirsche, zwei Scheiben Erdbeeren und einer großzügigen Portion Pistaziensplitter garniert hatte – also ebenfalls eine gute Entscheidung.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich das Schweineschnitzel “Jäger Art” am höchsten in der Gunst und belegte somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber schon der Sommersalat mit Räucherlachs und Rösti, der aber nur einen knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichte behaupten konnte. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Champignongulasch. Ungewöhnlich dass ein Salat eine so hohe Platzierung erreicht, aber da haben mit Sicherheit auch die Rösti und Räucherlachs eine gewisse Rolle gespielt.

Mein Abschlußurteil:
Sommersalat: ++
Räucherlachs: ++
Röstis: ++
Grießbrei: ++