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Lahmacun mit Dönerfleisch [30.07.2020]

Thursday, July 30th, 2020

Eigentlich hatten wir überlegt, ein neu entdecktes Bistro einige Gebäude weiter zu testen, das laut Auskunft einer Kollegin wohl auch Wraps und ähnliches zum Mittag verkauft. Doch mein Kollege hatte äußerte spontan dass er Appetit auf Döner hatte und als er es erwähnte, manifestierte sich dieser Appetit auch bei mir. 😁 Also brachen wir auf und hielten Arda-Kaan’s Kebaphaus (nur echt mit grammatikalisch falschen Apostroph S… 😉 ) im nahen Örtchen Dornach, den wir vor kurzem entdeckt hatten und den ich ja schon mal in diesem Beitrag vorgestellt hatte.

Arda-Kaan's Kebaphaus - Dornach

Leider hatte ich in der Eile des Aufbruchs meine Mundschutz-Maske im Büro liegen lassen, doch zum Glück hatte mein Kollege der mich begleitete seine eingepackt, so dass er alleine den kleinen Schankraum des Gastraums betrat und dort unsere Speisen zum Mitnehmen bestellte. Ich hatte mich trotz des hohen Preises von 7 Euro für einen Lahmacun mit Dönerfleisch und Salat. Die Zubereitung ging schnell und wir begaben uns mit den eingepackten Speisen zurück ins Büro, um dort zu essen. Es hätte zwar auch Tische vor dem Laden gegeben, aber zum einen lagen diese an einer stark befahrenen Durchgangsstraße, zum anderen brannte die Sonne unerbittlich vom Himmel und es war im Büro einfach kühler.

Lahmacun with kebap meat / Lahmacun mit Dönerfleisch

Im ersten Moment sah das Gericht dem Dürüm Kebap von letzter Woche recht ähnlich, nur die Teighülle schien anders. Leider ließ er sich sehr schlecht auspacken und die Alufolie zerriss beim Entfernen teilweise. Aber das wirkte sich natürlich nicht auf den Geschmack aus. Wie beim Lahmacun üblich war der eher labbrige daherkommende Teig an der Innenseite mit einer dünnen Schicht von Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichen. Die Füllung bestand, wie beim Dürüm, aus Rot- und Weißkrautsalat, Zwiebeln, Tomate, Joghurtsauce und dieses mal ein wenig von dem roten Chilipulver, wahrscheinlich Pul Biber, das man allgemein als “mit scharf” bezeichnet. 😉 Und obwohl es nur ein halber Teelöffel war, manifestierte sich die Schärfe ziemlich heftig, war aber sehr lecker. Werde ich wohl so beibehalten.

Lahmacun - Lateral cut / Querschnitt

War auf jeden Fall lecker und mit einer Länge, die jene eines männlichen Unterarms leicht überschritt, auch überaus sättigend. Nach meiner persönlichen Meinung lohnte aber die Mehrinvestition von einem Euro nur bedingt, denn im Grunde genommen war es ein Dürüm in labberigeren Teig, bei dem der Geschmack der dünnen Hackfleischschicht größtenteils von dem des Dönerfleischs überdeckt wurde, bei dem auch dieses Mal mengenmäßig nicht gespart worden war. Außerdem war der Dürüm knuspriger und stabiler gewesen, da hier das Fladenbrot vorher aufgetoastet worden war. Aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau, denn letztlich war es ein gutes Mittagessen, das zwar nicht billig, dafür aber überaus schmackhaft war. Einmal in der Woche ist so ein Besuch im Kebaphaus also in Zukunft durchaus denkbar – öfter würde es wohl doch zu sehr ins Geld gehen. Ist aber immerhin billiger als eine Pizza, die ja nicht unter 10 Euro über den Tisch geht… 😉

Dürüm Kebap [23.07.2020]

Thursday, July 23rd, 2020

Als mein Kollege und ich gestern die belegten Brötchen aus der Bäckerei verzehrten, kamen wir irgendwie auf das Thema, dass wir beide seit Ewigkeiten keinen Döner mehr gegessen hatten. Das führte dazu dass wir bei Google Maps nach Döner-Imbissen in der Nähe suchten und dabei Arda-Kaan’s Kebaphaus im nahen Örtchen Dornach. Auf Google Maps wird es noch als Sökmens Kebaphaus bezeichnet, aber das ist wohl veraltet – das Türschild dürfte da aktueller sein (s.u.). 😉 Obwohl direkt neben dem Gasthaus Butz gelegen, den ich ja hier oder hier schon besucht habe, war mir diese Lokalität bisher noch nicht wahrgenommen werden – ein bedauerliches Versäumnis, denn obwohl nicht in Laufweite gelegen hätte sie uns doch schon früher hin und wieder mal etwas mehr Abwechslung beim Mittagessen in der Coronakrise geben könne.

Arda-Kaan's Kebaphaus - Dornach

Wir fuhren also mit dem Auto zum Imbiss, fanden auch gleich einen Parkplatz und begaben uns zum Kebaphaus. Aufgrund der Corona-Einschränkungen durfte immer nur eine Person in den Gastraum und alle anderen warteten in einer Schlange vor dem Geschäft. Und aufgrund der Mittagszeit waren wir natürlich nicht die einzigen Gäste und mussten uns etwas gedulden. Zum Glück waren wir nur zu zweit, bei größeren Gruppen empfiehlt es sich wohl die Speisen vorzubestellen und zum vereinbarten Zeitpunkt abzuholen. Das Angebot umfasst Speisen aller Art aus dem nahöstlichen Raum, darunter Kebap (Döner), Falafel, Lahmacun oder Börek. Sogar meinen geliebten Lahmacun mit Salat & Döner wie ich ihn früher häufiger in unserem Betriebsrestaurant. Für heute entschloss ich mich aber dann doch für einen Dürüm Kebap für sechs Euro. Das Gericht wurde dabei live vor meinen Augen zubereitet: Ein dünnes Fladenbrot wurde aufgetoastet, mit Salaten, Tomate, Zwiebeln, Joghurt-Sauce und reichlich frisch abgeschabten Drehspieß-Fleisch gefüllt und dann fest in Alufolie eingerollt. Auf “Scharf” verzichtete ich dieses Mal allerdings, vielleicht beim nächsten Mal.
Wir hätten unsere bestellten Gerichte direkt vor dem Imbiss verzehren können, wo Tische und Stühle aufgestellt waren – da sich die Lokalität aber direkt an der stark befahrenen Erdinger Landstraße befindet, entschieden wir uns dazu die Speisen im Büro zu verzehren.

Dürüm Kebap

Die Dürüm Kebap Rolle erwies sich als wahrhaft riesig, besaß fast die Länge des Unterarms eines Erwachsenen – auch wenn sie nicht ganz so umfangreich war. Auf jeden Fall eine mehr als ausreichende Portion und dabei auch überaus lecker. Vor allem das Fleisch erwies sich als sehr lecker und gut gewürzt, aber auch den anderen Komponenten gab es nichts auszusetzen.

Dürüm Kebap - angebissen / half eaten

Genau der Geschmack, den ich so lange vermisst hatte. Ich kann nur noch mal bestätigen, dass Pfannengyros zwar lecker ist, aber Fleisch vom Drehspieß noch eine Klasse höher spielt. 😉 Ich kann Arda-Kaan’s Kebaphaus in Dornach auf jeden Fall wärmstens weiter empfehlen, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und die bisher getesteten sind erwiesen sich als überaus lecker. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir dort gespeist haben, soviel steht fest.

Tandoori-Pute in raffinierter Joghurt-Sauce – das Rezept

Sunday, September 4th, 2016

Dieses Mal stand mal wieder ein indisch angehauchtes Gericht auf meinem Speiseplan, das vor allem wegen der Art der Zubereitung mein Interesse erweckte. Der größte Teil der Zubereitung findet nämlich dabei schon am Vortag des eigentlichen Verzehrs statt und man brauch es dann nur noch in den Ofen zu schieben und eine Sättigungsbeilage – in meinem Fall Basamti-Reis – dazu kochen. Außerdem reizte mich die Tandoori-Joghurtsauce, von der ich mir geschmacklich viel erwartete und nicht enttäuscht werden sollte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

500g Putenfilet
01 - Zutat Putenfilet / Ingredient turkey filet

1 große rote Paprika (mind. 280-300g)
02 - Zutat rote Paprika / Ingredient red bell pepper

1 größere Gemüsezwiebel
03 - Zutat Gemüsezwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

200g Natur-Joghurt
05 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

200g Schmand
06 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

200g Kokosmilch
07 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

4-5 Teelöffel Tandoori-Gewürzmischung
08 - Zutat Tandoori / Ingredient tandoori

3 Esslöffel Erdnuss-Öl
14 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

2 Esslöffel Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

1 Brühwürfel
09 - Zutat Brühwürfel / Ingredient stock cube

einige Spritzer Zitronensaft
10 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

220g Basmati-Reis
11 - Zutat Basamti-Reis / Ingredient basamati rice

etwas Butter
06 - Zutat Butter / Ingredient butter

sowie einige Chiliflocken zum zusätzlichen Würzen

Beginnen wir wie üblich mit den Vorbereiten der einzelnen Zutaten. Dazu ziehen wir die Zwiebel ab, halbieren sie und schneiden sie in Ringe.
12 - Zwiebel in Ringe schneiden / Cut onion in rings

Außerdem waschen wir die Paprika,
13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
14 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und schneiden sie in mundgerechte Stücke.
15 - Paprika zerkleinern / Mince bell pepper

Schließlich waschen wir auch das Putenfilet, tupfen es trocken
16 - Putenfilet waschen / Wash turkey filet

und schneiden es in Streifen.
17 - Putenfilet in Streifen schneiden / Cut turkey stripes in pan

In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Erdnussöl
18 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

und dünsten zuerst die Zwiebelringe darin an, bis sie beginnen leicht glasig zu werden,
19 - Zwiebelringe andünsten / Braise onion rings

um anschließend die Paprikastücke hinzuzufügen
20 - Paprika addieren / Add bell pepper

Schließlich pressen wir die beiden Knoblauchzehen ebenfalls in die Pfanne, dünsten sie kurz mit an,
22 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

streuen dann die vier Teelöffel Tandoori darüber,
23 - Tandoori einstreuen / Add tandoori

geben den halben Brühwürfel hinzu
24 - Brühwürfel addieren / Add stock cube

und dünsten alles für einige Minuten mit an, bis der Tandoori sein Aroma freigibt.
25 - Tandoori andünsten / Braise tandoori

Nun geben wir ca. 100ml Wasser hinzu,
26 - Wasser dazu gießen / Add water

lassen alles kurz aufkochen und anschließend für fünf bis sieben Minuten vor sich hin köcheln, so dass sich der Sud etwas reduziert,
27 - Köcheln lassen / Let simmer

und entnehmen schließlich alles aus der Pfanne, um es bei Seite zu stellen.
28 - Sud aus Pfanne entnehmen / Remove brew from pan

Unter Zugabe des dritten Esslöffels Erdnussöl geben wir nun die Putenfilet-Streifen in die Pfanne
29 - Putenstreifen in Pfanne geben / Put turkey stripes in pan

und braten sie rundherum an. Anschließend stellen wir auch sie bei Seite.
30 - Putenstreifen rundherum anbraten / Fry turkey stripes all around

Wenden wir uns nun der zubereitung der Joghurt-Sauce zu. Dazu geben wir den Sud aus Zwiebeln, Paprika und Tandoori in ein größeres Behältnis, bröseln den anderen halben Brühwürfel hinein,
31 - Brühwürfel hinzu bröseln / Add stock cube

streuen die beiden Esslöffel Mehl hinein – diese sollen später verhindern dass der Joghurt flockt –
32 - Mehl hinzufügen / Add flour

verrühren alles gründlich miteinander
33 - Gründlich verrühren / Mix well

und würzen es dabei auch gleich mit einer großzügigen Portion Chiliflocken.
34 - Mit Chiliflocken würzen / Taste with chili flakes

Dann geben wir den Joghurt hinzu,
35 - Joghurt hinzufügen / Add yoghurt

addieren den Schmand,
36 - Schmand addieren / Add sour cream

gießen die Kokosnussmilch darüber
37 - Kokosmilch dazu gießen / Add coconut milk

und verrühren alles gründlich miteinander, wobei wir es ggf. noch einmal mit etwas Tandoori und Chiliflocken
38 - Gründlich verrühren & abschmecken / Mix well & taste with seasonings

sowie einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken.
39 - Zitronensaft addieren / Add lemon juice

In eine Auflaufform – an besten eine mit Deckel – geben wir nun die angebratenen Putenstreifen
40 - Fleisch in Auflaufform geben / Put turkey in casserole

gießen die Joghurt-Sauce darüber
41 - Joghurtsauce darüber gießen / Add yoghurt sauce

und vermischen beides miteinander, bevor wir es abgdeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
42 - Vermischen / Mix

Am nächsten Tag heizen wir den Ofen auf 180 Grad vor und backen die Tandoori-Pute in Joghurtsauce, mit dem Deckel abgedeckt, darin für ca. 40 Minuten. Sollten wir eine offene Auflaufform verwendet haben, können wir diese auch mit Alufolie abdecken.
43 - Im Ofen backen / Bake in oven

Nach etwa der Hälfte dieser Zeit geben wir etwa 600ml Wasser, bringen es zum kochen,
44 - Wasser in Topf erhitzen / Bring water to boil

versehen es mit einem gehäuften Esslöffel Salz
45 - Wasser salzen / Salt water

und geben schließlich den Basmati-Reis hinein, um ihn gemäß Packungsbeschreibung auf verminderter Stufe zu kochen. Bei mir sollte sie 8-9 Minuten dauern.
46 - Reis kochen / Cook rice

Ist der Reis schließlich fertig gekocht, gießen wir ggf. überschüssiges Wasser ab und rühren ein Stück Butter ein, um den Geschmack zu verfeinern.
47 - Butter einrühren / Stir in butter

Schließlich entnehmen wir die Auflaufform aus dem Ofen
48-Fertig-gebacken

49-Fertig-gebacken-2

und können das fertige Gericht danach sofort servieren und genießen.
50 - Tandoori turkey in youghurt sauce - Served / Tandoori-Pute in Jooghurtsauce - Serviert

Nicht nur dass die Putenfilet-Stücke wunderbar zart geworden waren, auch die würzige Joghurt-Sauce mit ihrem typischen Tandoori-Aroma erwies sich als ein wahrer Genuss. Dazu passten sehr gut die Paprikawürfel und noch mehr die ebenfalls wunderbar zarten Zwiebelringe. Die Sauce selbst war für meinen persönlichen Geschmack zwar ein klein wenig zu dünnflüssig, aber da werde ich beim nächsten Mal einfach noch etwas mehr Mehl verwenden, denn dieses verhindert nicht nur das Flocken des Joghurts, sondern bindet auch die Sauce sehr gut. Gemeinsam mit dem Reis ein wunderbar exotisches Geflügelgericht mit großartigen Aroma. Ich war zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments und kann das Rezept vorbehaltlos weiter empfehlen.

51 - Tandoori turkey in youghurt sauce - Side view / Tandoori-Pute in Jooghurtsauce - Seitenansicht

Guten Appetit

Paprika-Broccoli-Couscous mit Joghurt-Dip [15.07.2013]

Monday, July 15th, 2013

Bei genauerem Hinsehen fand sich heute leider kein Gericht auf der Speisekarte des Betriebsrestaurants, das mich wirklich vom Hocker riss. Weder an den Asia-Thai-Gerichte wie Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art und dem Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, noch an den Fleischcanneloni mit Tomatensauce und Käse gratiniert bei Globetrotter, dem Paprika Broccoli Couscous mit Joghurt-Dip bei Vitality und dem Abgebräunten Leberkäs mit Kartoffel-Gurkensalat bei Tradition der Region gab es etwas auszusetzen – auch wenn man bei dem Leberkäse vermuten konnte, dass der Salat vom Freitag übrig geblieben sein könnte – aber ein wirkliches Highlight fehlte irgendwie. Also entschied ich mich dazu, bei dem vegetarischen Couscous-Gericht bei Vitality zuzuschlagen. Zum einen hatte ich am Wochenende ja genug geschlemmt und zum anderen hatte ich auch schon seit langem kein Couscous mehr zu mir genommen. Außerdem sah das Ganze auch gar nicht mal übel aus – was ja gerade bei vegetarischen Gerichten auch nicht immer der Fall ist. Und obwohl ich 524kcal pro Portion nur noch grenzwertig als leichte Kost bezeichnen würde, gesellte sich dennoch aus dem Dessert-Angebot noch ein Becherchen Zitronen-Limonen-Mousse dazu auf mein Tablett.

Paprika-Broccoli-Couscous mit Joghurt-Dip

Die Zusammenstellung war, wie man schnell erkannte, sehr einfach gestrickt: Eine angenehm große Portion saftigen Couscous und zwei jeweils etwas kleinere Portionen gedünsteten Broccolis und Paprikagemüses, garniert mit einer großen Portion Joghurt-Sauce: Fertig war das Gericht. Und ich muss zugeben, dass es sich als überaus schmackhaft erwies. Keine der drei Komponenten war arm an Geschmack oder was die Konsistenz anging schlecht geraten. Und zwischen den Paprikastückchen fanden sich unerwartet sogar einige Stücke gewürfelten Fetas, was das Gericht aus meiner Sicht sogar noch zusätzlich aufwertete. In der Summe ein wirklich gelungenes Gericht, an dem es so gesehen nichts auszusetzen gab – ich war überaus zufrieden mit meiner Wahl. Und auch das luftig-lockere, mit Johannisbeeren und Schokostreuseln garniert Zitronen-Limonen-Mousse gab mir keinen Grund Kritik zu üben.
Im ersten Moment sah es heute für mich nach einem Sieg für den Leberkäse im Rennen um den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala aus, doch nach Abschluss unseres Mittagsmahls hatte sich die Gunst der anderen Gäste doch so sehr zu Gunsten der Cannelloni verschoben, dass ich diesem Gericht letztlich den heutigen Platz eins zubilligen musste. Auf Platz zwei folgte dann aber knapp dahinter der Leberkäse mit Kartoffel-Gurkensalat. Die Asia-Gerichte landeten auf einem guten dritten Platz und selbst das vegetarische Couscous-Angebot belegte einen für ein fleischloses Gericht ungewöhnlich guten vierten Platz. Somit ergab sich aber letztlich ein Platzierung, die der dem Angebot folgenden Erwartung so ziemlich genau entsprach. Daher brauche ich hier glaube ich nichts mehr weiter hinzuzufügen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Broccoli: ++
Paprikagemüse mit Feta: ++
CousCous: ++
Zitronen-Limonen-Mousse: ++

Dönerteller mit Pommes Frites & Salat [31.01.2013]

Thursday, January 31st, 2013

Heute gönnten wir uns mal Ausnahmsweise etwas Fast Food in Form eines Dönerteller mit Pommes Frites und Salat, erworben für 5 Euro beim Imbiss Spezial, den ich ja in diesem Beitrag schon einmal ausführlicher berichtet habe.

Dönerteller mit Pommes Frites & Salat

Im ersten Moment sieht es zwar so aus als hätte man beim Dönerfleisch übertrieben und bei den Pommes gespart, doch der Eindruck täuscht, da das Fleisch einen Teil der Pommes Frites verdeckt. Letztlich waren das würzige, relativ fettarme Fleisch und die Sättigungsbeilage aus frisch zubereiteten, knusprigen Pommes Frites aber mengenmäßig gut aufeinander abgestimmt. Dazu gab es eine reichhaltige, mit Pepperoni und Olive garnierte Salatmischung aus Feldsalat, Gurken, Paprika und Zwiebeln in einem Joghurtdressing und eine große Portion würziger, mit Kräutern versetzter Joghurtsauce zum tunken für das Fleisch – auf Tzatziki musste ich heute leider verzichten. Mit Sicherheit kein leichtes Gericht, aber dennoch sehr schmackhaft – hin und wieder geht das schon mal.

Gemüsecouscous mit Räucherlachs [02.05.2012]

Wednesday, May 2nd, 2012

Obwohl heute mit Chili con carne mit Reis in der Sektion Globetrotter eines meiner Lieblingsgerichte auf der Karte stand, ließ ich mich nicht davon abbringen wie Mittwochs üblich beim Fisch zuzuschlagen. Hätte es ein “gewöhnliches” Fischgericht gegeben dass ich schon unzählige Male in dieser oder einer ähnlichen Form verzehrt hatte, hätte ich mich vielleicht zum umschwenken ermutigen lassen, doch das Bunte Gemüse-CousCous mit Räucherlachsstreifen und kalter Joghurt-Dillsauce als heutiges Angebot in der Sektion Vitality kannte ich absolut noch nicht und es sah dazu auch noch recht verlockend aus. Das Rindergeschnetzelte in Pfeffersauce und Kartoffelgratin in bei Tradition der Region ließ ich da sowieso links liegen. Einzig das Gebackene Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Thai-Chilisauce, welches Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und einem Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Theke angeboten wurde ließ mich nur kurz überlegen. Dann aber fiel meine Entscheidung doch für das Gemüsecouscous mit Räucherlachs welches ich mir noch ein Schälchen Obstsalat aus dem Dessert-Angebot komplettierte.

Gemüsecouscous mit Räucherlachs / Vegetable couscous with smoked salmon

Ob man eine Couscous-Zubereitung alleine wegen des hinzufügen zahlreicher Karottenwürfel als Gemüsecouscous bezeichnen kann und es nicht vielleicht besser Möhren-Couscous nennen sollte ist natürlich eine Interpretationsfrage, aber da sich diese saftige, zarte und mild gewürzte Sättigungsbeilage als sehr schmackhaft herausstellte beschränke ich mich darauf es einfach mal hier zu erwähnen. Dazu gab es für die Menge an Couscous absolut ausreichende Menge von kalten leckerer Räucherlachsstreifen und schließlich die ebenfalls angenehm große Portion des kalten, mit Dill versehenen milden Joghurtsauce, die ich mir zum Verzehr mit dem Couscous vermengte. Und bei der Größe der Portion erschien es fast unglaublich dass alles zusammen nur mit 467kcal zu Buche schlagen sollte. Und auch die heute mal etwas größer geratene Schale von kaum gesüßtem Obstsalat aus Stücken von Äpfeln, Birnen, Melonen, Weintrauben, Orangen, Pfirsich und Ananas gab keinerlei Grund zur Kritik und erfüllte alle meine Anforderungen an eine solche Zusammenstellung. Ich konnte also mal wieder sehr zufrieden mit meiner heutigen Auswahl sein.
Beim restlichen Kantinenpublikum erschien sich heute aber das Chili con carne mit Reis offensichtlich der größten Gunst zu erfreuen und belegte ohne Zweifel den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte, gefolgt von dem Rindergeschnetzelten und schließlich sehr knapp dahinter das Gemüsecouscous mit Räucherlachs auf Platz vier. Aus persönlicher Sicht finde ich es natürlich schade dass das wirklich sehr gelungene Couscous-Gericht nicht besser abgeschnitten hat, aber bei einem Gericht mit zwei kalten und einer warmen Komponente war wohl nichts anderes zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Gemüse-Couscous: ++
Räucherlachsstreifen: ++
Dill-Joghurtsauce: ++
Obstsalat: ++