Ungarischer Gulaschsuppeneintopf mit Baguette [26.11.2012]

Das Angebot am heutigen Montag war leider weniger berauschend. Einen Moment überlegte ich noch an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo u.a. Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce und Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry auf der Karte standen, dann aber entdeckte ich neben dem Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality und einem Putenschnitzel in Zwiebelrahmsauce und Spätzle bei Tradition der Region auch noch den Ungarischen Gulaschsuppeneintopf mit Kartoffelwürfeln Paprikastreifen und Baguette in der Sektion Globetrotter. Das erschien mir eine akzeptable Alternative, zumal ich soweit ich mich entsinnen konnte, dieses Gericht bisher hier noch nicht probiert hatte. Also griff ich hier zu und ergänzte es noch mit einem Becherchen Milchreis mit Johannisbeergelee von der Dessert-Theke.

Ungarischer Gulascheintopf mit Baguette / Hungarian goulash stew with baguette

Die Gulaschsuppe, für einen Eintopf fand ich sie dann doch etwas dünn geraten, erwies sich als angenehm scharf, so wie es mag. Aber leider haderte es an anderen Ecken, denn es fanden sich zwar reichlich Kartoffelwürfel, dafür hatte man an den kleinen Rindfleischstücken wiederum etwas zu sehr gespart. Aber gemeinsam mit den Stücken von roter und grüner Paprika, geschälten Tomatenstücken, der dicklichen, würzigen Flüssigkeit und natürlich den angenehm frischen und knusprigen Stück Baguette ergab alles ein schmackhaftes und überaus sättigendes, wenn auch nicht perfektes Mittagsgericht, das ich mit dem nicht allzu stark gesüßten Milchreis mit seiner mit zahlreichen Beeren versehenen Fruchtgeleegarnitur abschloss.
Auf den heutigen Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffte es heute jedoch mit einem kleinen, aber dennoch deutlichen Vorsprung das Putenschnitzel in Zwiebelrahmsauce, gefolgt vom ungarischen Gulaschsuppeneintopf auf Platz zwei und, knapp dahinter, den Asia-Gerichten auf Platz drei. Platz vier belegte, wie für vegetarische Gerichte üblich, der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout.

Mein Abschlußurteil:
Gulaschsuppeneintopf: +
Baguette: ++
Milchreis mit Johannisbeergelee: ++

Chili con Carne mit Saurer Sahne & Baguette [12.06.2012]

Zuerst hatte ich ja überlegt wieder im Bereich Vitality zuzuschlagen, wo heute eine Gemüse Paella auf der Speisekarte stand. Das traditionell-regionale Paprikarahmschnitzel vom Schwein mit Röstitalern sah zwar lecker aus, erschien mir aber zu kalorienreich. Doch dann entdeckte ich das bei den Globetrotter-Gerichten angebotene Chili con Carne mit Mais und Kidney Bohnen, Saurer Sahne und Baguette und da konnte ich einfach nicht widerstehen – ich liebe nun mal Chili. Von dieser Entscheidung konnten mich auch die Asia-Gerichte wie Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art oder Qui Fei Ji – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce nicht umstimmen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanillemousse auf roten Johannisbeeren aus dem Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Chili con Carne

Und ich wurde dieses Mal absolut nicht enttäuscht was den Geschmack anging. Nicht nur dass sich neben den sonst nur üblichen Kidneybohnen und dem Mais auch rote und grüne Paprikawürfelchen mit in die Tomaten-Hackfleischsauce verirrt hatten – nein – es erwies sich auch von einer ungewöhnlich kräftigen Schärfe so wie ich es bei solchen Gerichten ja bevorzuge. Natürlich stieß dies nicht auf allgemeine Zustimmung, aber für meinen Geschmack erwies es sich als genau richtig. Außerdem milderte die reichlich aufgetragene Saure Sahne die Schärfe auch noch leicht, wenn man sie mit dem restlichen Tellerinhalt verrührte. Nur die Portion hätte noch etwas größer sein können, aber zum Satt werden reichte es alle Mal. Daran war natürlich auch das Stück Baguettebrot nicht ganz unschuldig, das sich zwar nicht als knusprig-frisch, aber dennoch als frisch genug erwies dass ich hier keine Punkte abziehen brauche. Der kleine Becher Nachtisch, der etwa zur Hälfte mit einer süß-säuerlichen Mischung aus roter Grütze mit zahlreichen ganzen roten Johannisbeeren und zur anderen Hälfte mit luftig-lockerem Vanillemousse gefüllt war, bot schließlich einen leckeren Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Bei Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch Beobachtung der Präferenzen der anderen Kantinengäste aufstellte, lieferten sich heute das Paprikarahmschnitzel und das Chili ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Zuerst erschien es zwar recht gut für das Chili auszusehen, doch das Schnitzel holte schließlich noch auf und entschied das Rennen mit knappen Vorsprung für sich. Nach dem Chili auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gericht und auf Platz vier die Gemüse-Paella.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Vanillemousse & rote Johannisbeeren: ++

Gemüsetopf mit vegetarischen Maultaschen [18.01.2012]

Normalerweise esse ich ja Mittwochs gewohnheitsgemäß Fisch oder Meeresfrüchte, doch nachdem heute zum wiederholten Male – nur Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke und Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis in der regulären Küche in der Sektion Vitality auf dem Plan standen – beides hatte ich ja in letzter Zeit schon häufiger auf dem Tablett gehabt – entschied ich mich heute mal dazu von dieser Gewohnheit abzuweichen. Das Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Currysauce klang dazu schon mal recht gut, aber da ich ja erst gestern asiatisch gespeist hatte sah ich auch noch mal auf das Angebot der regulären Küche, wo ich schließlich neben einer Gebratenen Putenoberkeule auf Orangenrahm mit Spätzle in der Abteilung Globetrotter und einer Portion Bifteki mit Tzatziki und Tomatenreis als außerplanmäßiges Zusatzangebot schließlich auch einen Bunten Gemüsetopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern bei “Tradition der Region” Angeboten fand. Das erschien mir genau das richtige für heute zu sein und erschien mir als rein vegetarisches Gericht auch nicht allzu kalorienlastig, so dass ich mich schließlich noch dazu durchrang mir noch einen kleinen Becher Panacotta mit Johannisbeeren von der Desserttheke auf das Tablett zu bugsieren.

Bunter Gemüseeintopf mit vegetarischen Maultaschen / Vegetable stew with vegetarian pasta squares

Auf einer bunten Mischung aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl und grünen Bohnen in einem milden Kräutersud fanden sich drei vollständige und eine leicht zerfallene Maultasche in angenehmer Größe, die mit einem nicht näher definierbaren, aber eindeutig fleischlosen Gemüsemix gefüllt waren. Garniert hatte ich mir das ganze noch mit einer großzügigen Portion frischen Schnittlauchs, die für den optionalen Gebrauch bereit stand. An dem in kleine, mehr als nur mundgerecht geschnittenen Gemüse und dem wie angekündigt mit reichlich Kräutern versehenen Sud – ich meinte zumindest Basilikum und Oregano heraus schmecken zu können – gab es absolut nichts auszusetzen. Die Füllung der Maultaschen aber fand ich nicht ganz so gelungen.

Maultasche / Paste square - CloseUp

Nicht dass sie schlecht schmeckte oder gar unangenehm, aber irgendwie traf sie nicht ganz meinen Geschmack. Kann zwar nicht genau definieren warum, aber hier kann ich leider nicht volle Punktzahl geben. Das Dessert aus recht stichfesten Panacotta und einer Fruchtmischung mit vielen ganzen Johannisbeeren gab aber wieder keinen Anlass zur Kritik und bildete somit einen gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Und obwohl heute gleich so viele interessante Angebote auf der regulären Speisekarte standen, so schienen meine Beobachtungen heute doch zu zeigen dass Asiatischen Gerichte mit knappen Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte schließlich die Putenoberkeule, gefolgt von den Bifteki mit Tomatenreis auf Platz drei. Platz vier teilten sich schließlich der Barsch und die Maultaschen die ich gleich häufig beobachtete. Ungewöhnlich, aber hin und wieder haben die Vorlieben meiner “Mitesser” eben immer noch kleine Überraschungen für mich bereit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Bunter Gemüsetopf: ++
Maultaschen: +
Panacotta mit Johannisbeeren: ++

Schweinesteak “Tirol” mit Bratkartoffeln [18.10.2011]

Obwohl ich ja hier mit dem Champignongulasch auf Vollkornspaghetti aus dem Bereich Vitality recht gute Erfahrungen gemacht hatte, konnte ich mich heute irgendwie nicht dazu durchringen. Und auch für die Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry oder das Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry von der Asia-Thai-Theke konnte ich mich nicht begeistern. Blieben noch die Hähnchenbrust auf Ratatoillegemüse mit Reis aus dem Bereich Globetrotter und das traditionell-regionale Schweinesteak “Tirol” mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce, dazu Bratkartoffeln. Und irgendwie war mir heute nach dem Schweinesteak, das ich noch mit einem kleinen Becher Pannacotta mit Johannisbeeren von der Desserttheke kombinierte.

Schweineschnitzel "Tirol" mit Bratkartoffeln

Zwar hatte man die in der Beschreibung angepriesenen Zwiebelringe durch Röstzwiebeln ersetzt, die sich der Gast nach eigenem Gutdünken in beliebigen Mengen auf den Teller laden konnte. Direkt auf dem in einer Marinade gebratenen Schweinesteak ruhte außerdem noch ein gebratener Streifen Bacon und das Steak selber hatte man auf einer fruchtigen Tomatensauce gebettet. Gemeinsam mit den einfach gemachten Portion Bratkartoffeln nicht gerade leichtes, aber doch leckeres Gericht. Was es jedoch genau mit Tirol zu tun hat wurde mit nicht ganz klar, man kann die Kombination aus Speck, Zwiebeln und Tomaten zwar mit etwas Fantasie als Tirolerisch bezeichnen, aber auch jede andere Region die Speck, Zwiebeln und Tomaten in ihrer Küche verwendet kämen hier in Frage. Das ordne ich aber mal unter die Kategorie Kantinenkreativität ein. 😉 Für eine Kantine erwies sich auch das Pannacotta in Ordnung, das sich jedoch aufgrund seiner festen Struktur nur mit etwas Mühe mit dem mit reichlich Früchten versehenen Johannisbeergelee vermischen konnte. Das lasse ich aber natürlich nicht negativ in die Wertung einfließen, denn Pannacotta ist nun mal kein Quark, Joghurt oder Mousse – es ist von Natur aus fest.
Was das Schweinesteak angeht hatte ich heute mal den gleichen Geschmack wie der Gros der anderen Kantinengäste. Mit klarem Vorsprung erreichte dieses heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte mit knappen Vorsprung vor der Hähnchenbrust mit Ratatouillegemüse. Als vegetarisches Gericht erreichte der Champignongulasch schließlich nur Platz vier. Das entsprach auch wieder mal ganz der üblichen Verteilung – so ein Schweinesteak schlägt in fast allen Fällen die anderen Angebote.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tirol”: ++
Tomatensauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Pannacotta mit Johannisbeeren: ++

Königskorallenfisch auf Krabbensauce [30.09.2011]

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Lu Han Zai – Gebratenes Chinagemüse in Spezialsauce und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer lockte, entdeckte ich im Bereich der regulären Küche neben der üblichen, traditionell-regionalen Süßspeise, heute in Form einer Dampfnudel mit Vanillesauce heute auch eine Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality und schließlich Königskorallenfisch auf Krabbensauce mit Gemüsereis im Bereich Globetrotter. Sowohl das Geflügelgericht als auch der Königskorallenfisch reizten mich und nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Fischgericht, das ich so oder in ihn ähnlicher Form hier, hier und hier schon mal versucht hatte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Johannisbeerquark von der Dessert-Theke.

Königskorallenfisch mit Krabbensauce

Zwar ist Königskorallenfisch nicht gerade die geschmackintensivste Fischsorte ist, so erwies sich das zarte, grätenfreie Stück gedünsteten Fischfilets doch als gute Wahl. Dazu gab es eine leicht fruchtige, cremige Sauce mit zahlreichen kleinen Krabben darin und schließlich noch eine größere Portion Reis mit einigen Karottenstiften und etwas Lauch – von beidem aber so wenig dass ich die Bezeichnung “Gemüsereis als fast grenzwertig bezeichnen möchte. Aber es reichte aus dass ich dies nicht negativ in die Wertung einfließen lassen möchte. Und auch am Quark mit reichlich Johannisbeeren darin gab es keinerlei Grund zur Kritik.
Eigentlich hätte ich dem Königskorallenfisch heute den ersten Platz gegönnt, doch das Kantinenpublikum hatte heute scheinbar doch mehr Lust auf die asiatischen Gerichte gehabt, die mit leichtem Vorsprung heute den ersten Platz belegten. Doch der Fisch folgte schon auf Platz zwei und eng auf auch die Hähnchenbrust auf dem dritten Platz. Die Dampfnudeln erreichte schließlich nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Königskorallenfisch: ++
Krabbensauce: ++
Gemüsereis: ++
Johannisbeerquark: ++