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Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Jasminreis [13.03.2013]

Wednesday, March 13th, 2013

Die heutigen Asia-Thai-Gerichte wie Praw Wan Plah – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer-Sauce oder Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir-Limetten in scharfem rotem Curry klangen zwar sehr verlockend – vor allem das Fischgericht reizte mich etwas – aber nachdem ich bereits gestern asiatisch gespeist hatte, wollte ich mich heute wieder mehr der regulären Küche zuwenden. Dort stach heute natürlich die Gebratene Currywurst mit Pommes Frites bei Traition der Region hervor, aber mir war dieses Gericht eindeutig zu kalorienreich und die lange Schlange vor der zugehörigen Theke schrekte mich zusätzlich etwas ab. Besser klangen da schon die Gebratenen Blumenkohlmedaillions mit Kräuterdip und Frühlingssalat bei Globetrotter, konnte aber nicht ganz dem Klassiker des Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Reis bei Vitality das Wasser reichen. Daher entschloss ich mich auch heute mal wieder für das Fischgericht, das ich mir noch mit einem Schälchen Mischgemüse aus dem Gemüseangebot sowie einen Johannisbeerjoghurt von der Dessert-Theke ergänzte.

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish filet with peach ginger brew

Das wohl gedünstete Stück Seelachfilet erwies sich ganz wie erwartet nicht nur als angenehm zart, grätenfrei und saftig, sondern auch als mehr als ausreichend groß. Garniert war es mit einem Stück ebenfalls gedünsteten Stück Pfirsich und in einer fruchtig-würzigen Currysauce angemacht. Als Sättigungsbeilage fand sich schließlich eine, leider zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme bereits etwas zerfallenen, Kugel aus gut durchgekochtem Reis mit einer leichten Jasmin-Note. Alles angenehm heiß, frisch und schmackhaft – hier gab es keinen Grund zur Kritik. Der Gemüsemix aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli war leider nicht mehr ganz heiß und ganz leicht zerkocht, was mich zu einem leichten Abzug hinreißen ließ. Der mit zahlreichen Früchten versehene Johannisbeerjoghurt mit seiner nur leichten Süße, mit dem ich das heutige Mittagsmenu abschloss, gab wiederum keinen Grund für eine Beschwerde. Insgesamt war ich mit dem 545kcal schweren Hauptgericht und den beiden zusätzlichen Komponenten auch heute sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengäste lag heute natürlich, wie ich ja bereits durch die Erwähnung der langen Schlange angedeutet hatte, die Currywurst mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und belegte mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten heute die Asia-Gerichte und den dritten Platz belegte meinem Eindruck nach das Seelachsfilet, aber sehr knapp gefolgt von den vegetarischen Blumenkohlmedaillons, die wie ich meine heute das allererste Mal hier angeboten worden sind.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Gemüsemix: +
Johannisbeerjoghurt: ++

Putengeschnetzeltes in Rahmsauce mit Kräuterreis [13.02.2013]

Tuesday, February 12th, 2013

Obwohl es neben Mie Tzau Min – Gebratene Mienudeln mit verschiednem Gemüse in Spezialsauce und Ko Lo Kai – Knusprig gebackenes Putenfleisch mit süß-saurer Sauce und Ananas mit Gebratenen Tintenfischringen mit verschiedenem Gemüse in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke ein überaus interessantes Angebot gab, entschied ich mich heute mal auf die Fisch- oder Meeresfrüchte zu verzichten. Grund ist eine morgen beginnender “Fischgerichte-Marathon” über drei Tage mit drei durchgehend überaus interessant klingenden Angeboten, der mir mehr als genug der von mir so geschätzten Fischgerichte bot – zumal ich ja auch noch ein wenig vom selbst zubereiteten Risotto mit geräuchertem Heilbutt vom Sonntag im Kühlschrank habe, das ich ja auch noch verbrauchen muss. Also sah ich mich heute mal nach etwas anderem um. Der Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality sprach mich jedoch mal wieder visuell überhaupt nicht an und die Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region war mir eindeutig zu kalorienreich. Blieb also nur noch das Putengeschnetzelte in Rahmsauce mit Kräuterreis, das heute bei Globetrotter auf der Karte stand, auch wenn ich kurz noch überlegte bei der gebackenen Pute aus dem Asia-Angebot zuzuschlagen. Da der Wok aber mal wieder recht leer aussah, fiel die Entscheidung letztlich doch auf das Geschnetzelte, das ich mir noch mit einem Johannisbeerjogurt von der Dessert-Theke ergänzte.

Putengeschnetzeltes in Rahmsauce mit Kräuterreis / Turkey chop in cream sauce with rice

Und meine Entscheidung erwies sich als wirklich gute Wahl, denn auf einer mehr als ausreichend großen Portion mit einigen Kräutern versetzten, geschälten Reises fand sich eine überaus schmackhafte, wenn auch eher mild gewürzte Zubereitung aus saftigen Putenfleischstücken und etwas Karottenstreifen in einer angenehm cremigen und dickflüssigen Rahmsauce. Sehr lecker und sättigend, wobei sich auch die zu erwartenden Kalorienwerte in Grenzen gehalten haben dürften. Da war auch noch der kleine Becher leicht gesüßter, mit zahlreichen ganzen Früchten versehene Johannisbeerjoghurt durchaus noch zu vertreten, ohne dass ich meine heute Kalorienbilanz allzu sehr ins Negative riss.
Dass die Currywurst mit Pommes Frites heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala errang, brauche ich wohl kaum noch zu erwähnen. Um den zweiten Platz lieferten sich heute das Putengeschnetzelte und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach das Geschnetzelte mit knappen Vorsprung für sich gewinnen konnte und die Asia-Gerichte somit auf einen guten dritten Platz verdrängte. Platz vier belegte, wie für vegetarische Gerichte üblich, schließlich das Champignongulasch. Somit ergab sich eine dem Angebot entsprechende Platzierung, zu der es mal wieder nichts hinzuzufügen gibt.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: ++
Kräuterreis: ++
Johannisbeerjoghurt: ++